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Rechtsprechung
   BFH, 05.07.1966 - I 30/64   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1966,738
BFH, 05.07.1966 - I 30/64 (https://dejure.org/1966,738)
BFH, Entscheidung vom 05.07.1966 - I 30/64 (https://dejure.org/1966,738)
BFH, Entscheidung vom 05. Juli 1966 - I 30/64 (https://dejure.org/1966,738)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • BFHE 86, 609
  • DB 1966, 1713
  • BStBl III 1966, 604
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (6)

  • BVerfG, 10.12.1963 - 2 BvR 647/62

    Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör

    Auszug aus BFH, 05.07.1966 - I 30/64
    Dieser Grundsatz verbietet es dem Gericht, seiner Entscheidung solche Tatsachen und Beweisergebnisse zugrunde zu legen, zu denen sich die Beteiligten nicht äußern konnten (Art. 103 Abs. 1 des Grundgesetzes -- GG --, § 96 Abs. 2 FGO, § 269 AO a. F.), so z. B. Tatsachenbehauptungen aus einem Schriftsatz im Urteil zu verwerten, zu dem der gegnerische Beteiligte mangels Inkenntnissetzung nicht Stellung nehmen konnte (Beschluß des Bundesverfassungsgerichts 2 BvR 647/62 vom 10. Dezember 1963, Deutsches Verwaltungsblatt 1964 S. 114).
  • BFH, 04.08.1959 - I 4/59 S

    Anwendbarkeit der Grundsätze über die Vergütung zurückliegender Dienstleistungen …

    Auszug aus BFH, 05.07.1966 - I 30/64
    Bei Durchführung der Veranlagung der Stpfl. für das Jahr 1958 erkannte das FA unter Berufung auf das Urteil des BFH I 4/59 S vom 4. August 1959 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 69 S. 299 -- BFH 69, 299 --, BStBl III 1959, 374) die Zuführung zur Pensionsrückstellung für die geschäftsführenden Gesellschafter der Stpfl. nicht an und erhöhte den Gewinn um 37 793 DM.
  • BFH, 31.07.1963 - I 164/62 U

    Verstoß gegen das Rückwirkungsverbot bei kurz vor Ende eines Wirtschaftsjahres …

    Auszug aus BFH, 05.07.1966 - I 30/64
    Dagegen konnte die Erweiterung der Zusage durch Änderung der Ruhegeldordnung, datiert vom 31. Dezember 1958, die jedoch nach den nicht bestrittenen Feststellungen des FG erst im Jahre 1959 zustande gekommen ist, nach den im BFH-Urteil I 164/62 U vom 31. Juli 1963 (BFH 77, 328, BStBl III 1963, 440) entwickelten Grundsätzen für das Streitjahr keine Berücksichtigung finden.
  • BFH, 13.12.1961 - I 321/60 U

    Steuerrechtliche Beurteilung einer Witwenpension für die Ehefrau des …

    Auszug aus BFH, 05.07.1966 - I 30/64
    Das FG wird deshalb neben der Witwenversorgung, die auch nach der von ihm angewendeten Rechtsprechung des Senats eine entsprechende Rückstellung begründet hätte (BFH-Urteile I 1 und 2/61 U vom 13. Dezember 1961, BFH 74, 364, BStBl III 1962, 138; I 321/60 U vom 13. Dezember 1961, BFH 74, 657, BStBl III 1962, 243; I 45/61 vom 25. September 1963, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1964 S. 19), eine Rückstellung für die mit 250 DM monatlich angesetzte Altersversorgung der geschäftsführenden Gesellschafter der Stpfl. zuzulassen haben, soweit sich nicht aus anderen Gründen die Pensionszusage nicht als eine wirtschaftliche Last der Stpfl. erweisen sollte.
  • BFH, 13.12.1961 - I 1/61 U
    Auszug aus BFH, 05.07.1966 - I 30/64
    Das FG wird deshalb neben der Witwenversorgung, die auch nach der von ihm angewendeten Rechtsprechung des Senats eine entsprechende Rückstellung begründet hätte (BFH-Urteile I 1 und 2/61 U vom 13. Dezember 1961, BFH 74, 364, BStBl III 1962, 138; I 321/60 U vom 13. Dezember 1961, BFH 74, 657, BStBl III 1962, 243; I 45/61 vom 25. September 1963, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1964 S. 19), eine Rückstellung für die mit 250 DM monatlich angesetzte Altersversorgung der geschäftsführenden Gesellschafter der Stpfl. zuzulassen haben, soweit sich nicht aus anderen Gründen die Pensionszusage nicht als eine wirtschaftliche Last der Stpfl. erweisen sollte.
  • BFH, 16.09.1964 - I 247/62 U

    Möglichkeit der Rückstellungen für Pensionzusagen für …

    Auszug aus BFH, 05.07.1966 - I 30/64
    Demgemäß hat der Senat schon in seiner Entscheidung I 247/62 U vom 16. September 1964 (BFH 80, 488, BStBl III 1964, 650) nicht mehr auf die jeweils hälftige Beteiligung der beiden Familienstämme abgestellt.
  • BFH, 05.02.1981 - IV R 165/77

    Zur Frage des einheitlichen geschäftlichen Betätigungswillens von Ehegatten in …

    Nur für diese Fälle wollte der genannte Erlaß aus Gründen des Vertrauensschutzes erst ab 1. Januar 1974 Folgen aus der geänderten Rechtsprechung ziehen; nicht hingegen für Fälle wie dem vorliegenden, in dem die Einkünfte der Grundstücksgemeinschaft (Besitzgesellschaft) wegen der angenommenen Personen- und Beteiligungsidentität bei Besitz- und Betriebsunternehmen auf Grund der durch die Rechtsprechung zugelassenen Zusammenrechnung der Beteiligungen von Ehegatten (vgl. BFH-Urteile vom 5. Juli 1966 I 30/64, BFHE 86, 609, BStBl III 1966, 604 und vom 24. Januar 1968 I 76/64, BFHE 91, 368, BStBl II 1968, 354) schon vor der genannten Entscheidung des Großen Senats als gewerblich behandelt werden konnten und auch tatsächlich behandelt worden sind.
  • BFH, 30.11.1966 - I R 110/66

    Anwendung der Grundsätze der Rechtsprechung über Pensionsrückstellungen für …

    Die Grundsätze der Rechtssprechung über Pensionsrückstellungen für Anwartschaften beherrschender Gesellschafter-Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften gelten nicht, wenn die Gesellschafter-Geschäftsführer Brüder sind, die zu je 50 % an der Gesellschaft beteiligt sind (im Anschluß an das BFH-Urteil I 30/64 vom 5. Juli 1966, BFH 86, 609, BStBl III 1966, 604).

    Die Grundsätze der Rechtsprechung über Pensionsrückstellungen für Anwartschaften beherrschender Gesellschafter-Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften gelten nicht, wenn die Gesellschafter-Geschäftsführer Brüder sind, die zu je 50 % an der Gesellschaft beteiligt sind (im Anschluß an das BFH-Urteil I 30/64 vom 5. Juli 1966, BFH 86, 609, BStBl III 1966, 604).

    Die besonderen Verhältnisse, die bei Ehegatten und abhängigen Kindern ein mit den Interessen des Hauptgesellschafters gleichlaufendes Interesse begründen können, sind bei erwachsenen Kindern (vgl. Urteil des BFH I 30/64 vom 5. Juli 1966, BFH 86, 609, BStBl III 1966, 604), aber auch bei Brüdern nicht gegeben (vgl. auch BFH-Urteil I 65/64 vom 5. Juli 1966, BFH 86, 646, BStBl III 1966, 605).

  • BFH, 26.05.1971 - I R 27/70

    Zustehen des Besteuerungsrechts - Weisung des inländischen Arbeitgebers - …

    Das FG habe den Grundsatz des rechtlichen Gehörs dadurch verletzt, daß es bei seiner Entscheidung hinsichtlich der Frage nach der Auswirkung der Tätigkeit des Steuerpflichtigen auf die italienische Volkswirtschaft wesentliche Tatsachen als erwiesen angesehen habe, ohne über sie zu verhandeln oder Beweis zu erheben (Urteil des BFH I 30/64 vom 5. Juli 1966, BFH 86, 609, BStBl III 1966, 604).
  • BFH, 05.02.1981 - IV R 166/77

    Betätigungswillen - Betriebsaufspaltung - Ehegatte - Grundstücksgemeinschaft - …

    Nur für diese Fälle wollte der genannte Erlaß aus Gründen des Vertrauensschutzes erst ab 1. Januar 1974 Folgen aus der geänderten Rechtsprechung ziehen; nicht hingegen für Fälle wie dem vorliegenden, in dem die Einkünfte der Grundstücksgemeinschaft (Besitzgesellschaft) wegen der angenommenen Personen- und Beteiligungsidentität bei Besitz- und Betriebsunternehmen auf Grund der durch die Rechtsprechung zugelassenen Zusammenrechnung der Beteiligungen von Ehegatten (vgl. BFH-Urteile vom 5. Juli 1966 I 30/64, BFHE 86, 609, BStBl III 1966, 604 und vom 24. Januar 1968 I 76/64, BFHE 91, 368, BStBl II 1968, 354) schon vor der genannten Entscheidung des Großen Senats als gewerblich behandelt werden konnten und auch tatsächlich behandelt worden sind.
  • BFH, 29.11.1967 - I 96/64

    Vereinbarung einer Arbeitsvergütung - Kapitalgesellschaft - Gesellschafter - …

    Das Moment der beherrschenden Stellung habe auch die Rechtsprechung zur Frage der Steuerlichen Anerkennung von Pensionsrückstellungen bestimmt, bis es in den BFH-Urteilen I 30/64 vom 5. Juli 1966 (BFH 86, 609, BStBl III 1966, 604) und I R 110/66 vom 30. November 1966 (BFH 87, 343, BStBl III 1967, 153) für geschäftsführende Gesellschafter mit einer nicht mehr als 50 v. H. betragenden Beteiligung aufgegeben worden sei.
  • BFH, 05.07.1968 - III R 18/67

    Pensionszusagen - Einheitsbewertung des Betriebsvermögens - Barwert der …

    Ebenso wird insoweit insbesondere auf die Urteile des I. Senats des Bundesfinanzhofs (BFH) I 193/62 S vom 15. Dezember 1965 (BFH 84, 557, BStBl III 1966, 202), I 30/64 vom 5. Juli 1966 (BFH 86, 609, BStBl III 1966, 604), I R 110/66 vom 30. November 1966 (BFH 87, 343, BStBl III 1967, 153) und I R 49/66 vom 11. Januar 1967 (BFH 87, 566, BStBl III 1967, 264) Bezug genommen.
  • BFH, 29.07.1970 - I R 24/69

    Pensionszusage - Geschäftsführender Gesellschafter - Kapitalgesellschaft - …

    Ist der Berechtigte dagegen selbst Gesellschafter und sichert ihm seine Beteiligung, gegebenenfalls zusammen mit der Beteiligung seiner Ehefrau (…BFH-Urteil I 227/63, a. a. O.) oder mit der Beteiligung seiner noch nicht volljährigen, von ihm abhängigen Kinder (BFH-Urteil I 30/64 vom 5. Juli 1966, BFH 86, 609, BStBl III 1966, 604), einen beherrschenden Einfluß auf die Entschlüsse der Gesellschaft, so verbleibt es bei der Rechtsprechung, wie sie im Urteil I 4/59 S vom 4. August 1959 (BFH 69, 299, BStBl III 1959, 374) entwickelt worden ist.
  • BFH, 09.12.1969 - II B 39/69

    Mangelnde Sachverhaltsaufklärung - Zulassung der Revision - Grundsätzlicher …

    Der Grundsatz des rechtlichen Gehörs verbietet es dem Gericht, seiner Entscheidung Tatsachen- und Beweisergebnisse zugrunde zu legen, zu denen sich die Beteiligten nicht äußern konnten (vgl. -- zugleich zur Abgrenzung -- z. B. BFH-Urteile I 30/64 vom 5. Juli 1966, BFH 86, 609, BStBl III 1966, 604; I R 47/66 vom 10. Januar 1968, BFH 91, 338, BStBl II 1968, 349).
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