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Rechtsprechung
   BVerwG, 22.02.1966 - III C 249.64   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1966,432
BVerwG, 22.02.1966 - III C 249.64 (https://dejure.org/1966,432)
BVerwG, Entscheidung vom 22.02.1966 - III C 249.64 (https://dejure.org/1966,432)
BVerwG, Entscheidung vom 22. Februar 1966 - III C 249.64 (https://dejure.org/1966,432)
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Volltextveröffentlichungen (2)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 98, 467
  • NJW 1966, 1090
  • MDR 1966, 697
  • WM 1967, 994
  • DVBl 1966, 692
  • JR 1966, 356
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (6)

  • BVerwG, 09.03.1960 - VIII B 18.60

    Vorliegen von Verschulden des Prozeßbevollmächtigten bei einer nicht erfolgten …

    Auszug aus BVerwG, 22.02.1966 - III C 249.64
    Es weiche auch von BVerwG VIII B 18.60, BVerwG III B 80.59 ab und berücksichtige nicht, daß der Kläger aus dem Sudetenland stamme und nach österreichischem Recht eine Zustellung rechtzeitig sei, wenn das zuzustellende Schriftstück am letzten Tag eingeschrieben zur Post aufgegeben worden sei.

    Der Kläger beruft sich zu Unrecht auf die Beschlüsse vom 25. April 1959 - BVerwG III B 80.59 - und vom 9. März 1960 - BVerwG VIII B 18.60 -.

  • BVerwG, 12.02.1959 - III C 133.57

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 22.02.1966 - III C 249.64
    Der Revisionskläger muß in der Tatsacheninstanz das Seine getan haben, um die Verletzung einer Verfahrensvorschrift zu verhindern (vgl. Urteile vom 12. Februar 1959 - BVerwG III C 133.57 - und vom 16. September 1964 - BVerwG III C 123.62 -).
  • BVerwG, 13.02.1964 - III C 138.62

    Anforderungen an die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei einem …

    Auszug aus BVerwG, 22.02.1966 - III C 249.64
    Er muß dann die Postsendung entweder entsprechend früher aufgeben oder - wenn er dieses versäumt hat - eine Versendungart wählen, die unter normalen postalischen Verhältnissen gewährleistet, daß die Postsendung noch innerhalb der offenen Rechtsmittelfrist bei dem Gericht eingehen wird, (vgl. Urteil vom 13. Februar 1964 - BVerwG III C 138.62 -).
  • BVerwG, 16.09.1964 - III C 123.62

    Anforderungen an die Pflicht zur Erforschung des Sachverhalts von Amts wegen - …

    Auszug aus BVerwG, 22.02.1966 - III C 249.64
    Der Revisionskläger muß in der Tatsacheninstanz das Seine getan haben, um die Verletzung einer Verfahrensvorschrift zu verhindern (vgl. Urteile vom 12. Februar 1959 - BVerwG III C 133.57 - und vom 16. September 1964 - BVerwG III C 123.62 -).
  • BVerwG, 14.03.1957 - III ER 409.56

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand im Verfahren vor dem …

    Auszug aus BVerwG, 22.02.1966 - III C 249.64
    Zwar schließt nicht jeder Rechtsirrtum die Wiedereinsetzung aus, wie anscheinend das Verwaltungsgericht angenommen hat (vgl. Beschluß vom 14. März 1957 - BVerwG III ER 409.56 - [Buchholz BVerwG 427.3, § 341 LAG Nr. 6]; BGH Urteil vom 5. April 1965 [WM 1965, 583]).
  • BVerwG, 09.03.1962 - III B 171.61

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 22.02.1966 - III C 249.64
    Das hat der Senat bereits in seinem Beschluß vom 9. März 1962 - BVerwG III B 171.61 - zum Ausdruck gebracht.
  • BFH, 17.11.1970 - II R 121/70

    Gesetzliche Fristen - Finanzgerichtsbarkeit - Geschäftsreisen - Verschulden - …

    Wählt er diese Versendungsart, so muß er das hiermit verbundene Risiko tragen, daß nach allgemeiner Erfahrung bei Einschreibesendungen mit postalischen Verzögerungen in der Zustellung gerechnet werden muß (BFH-Beschluß IV R 126/69 vom 12. März 1970, RFH 98, 467, BStBl II 1970, 460; BVerwG-Urteil III C 249/64 vom 22. Februar 1966, NJW 1966, 1090).

    Innerhalb eines Monats ist aber eine Revision bei dem Gericht nicht "eingelegt", wenn sie innerhalb der Frist nicht beim Gericht eingegangen, sondern lediglich zur Beförderung an das Gericht bei der Post aufgegeben ist (vgl. BVerwG-Urteil III C 249/64 vom 22. Februar 1966, NJW 1966, 1091 linke Spalte).

    Hat er dies -- trotz des unmittelbar bevorstehenden Fristendes -- unterlassen, obwohl ihm Zweifel über den genauen Zeitpunkt des Ablaufs der Rechtsmittelfrist gekommen waren oder doch angesichts der Rechtsmittelbelehrung hätten kommen müssen, so muß er sich dies als eine Außerachtlassung der gebotenen Sorgfalt und somit als Verschulden anrechnen lassen, zumal da er in solcher Lage nicht den für ihn günstigsten, sondern den ungünstigsten Fall annehmen muß (BFH-Beschluß II R 8/68 vom 20. Juni 1968, BFH 93, 30, 32, BStBl II 1968, 659; BVerwG-Urteile III B 148/60 -- III C 138/60 vom 14. Dezember 1961, BVerwGE 13, 239, NJW 1962, 882; III C 249/64, a. a. O.;… v. Wallis-List in Hübschmann-Hepp-Spitaler, Kommentar zur Reichsabgabenordnung/Finanzgerichtsordnung, 1. bis 5. Aufl., § 56 FGO Tz. 4).

  • BVerwG, 24.10.1995 - 1 C 29.94

    Staatsangehörigkeit - Erklärungsrecht - Nacherklärungsfrist - Frist - …

    Im Falle einer Fristversäumnis ist allgemein anerkannt, daß Rechtsirrtum und Unkenntnis des Gesetzes das Verschulden grundsätzlich nicht ausschließen und daher keinen Wiedereinsetzungsgrund bilden; nur bei Vorliegen besonderer Umstände im Einzelfall kommt eine abweichende Berurteilung in Betracht (Urteil vom 22. Februar 1966 - BVerwG 3 C 249.64 - DVBl 1966, 692; BGHZ 42, 223 [229]; BayVerfGH BayVBl 1987, 314).
  • BVerwG, 24.10.1995 - 1 C 1.94

    Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit - Erklärungsfrist - Verschuldetes …

    Im Falle einer Fristversäumnis ist allgemein anerkannt, daß Rechtsirrtum und Unkenntnis des Gesetzes das Verschulden grundsätzlich nicht ausschließen und daher keinen Wiedereinsetzungsgrund bilden; nur bei Vorliegen besonderer Umstände im Einzelfall kommt eine abweichende Beurteilung in Betracht (Urteil vom 22. Februar 1966 - BVerwG 3 C 249.64 - DVBl 1966, 692; BGHZ 42, 223 [229]; BayVerfGH BayVBl 1987, 314).
  • BVerwG, 02.07.1975 - VI C 76.73

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Widerspruchsfrist …

    Den Kläger träfe danach ein Verschulden, wenn er mit der Beförderung durch eingeschriebenen Brief eine Versendungsart gewählt hätte, bei der nach allgemeiner Erfahrung nicht damit zu rechnen war, daß die Widerspruchsschrift am nächsten Tag beim Kreiswehrersatzamt eingehen würde (vgl. Urteil vom 22. Februar 1966 - BVerwG III C 249.64 - [Buchholz 310 § 60 VwGO Nr. 43 = NJW 1966, 1090]).
  • OVG Niedersachsen, 20.07.2017 - 4 PA 205/17

    Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand; Versendung eines Schriftsatzes …

    Der Rechtsschutzsuchende muss dann die Postsendung entweder entsprechend früher aufgeben oder - wenn er dies versäumt hat - eine Versendungsart wählen, die unter normalen postalischen Verhältnissen gewährleistet, dass die Postsendung noch innerhalb der offenen Frist bei dem Gericht eingehen wird (vgl. BVerwG, Urt. v. 22.2.1966 - III C 249.64 -, DVBl. 1966, 692, Beschl. v. 11.5.1976 - III B 15.76 -, Buchholz 310 § 60 VwGO Nr. 92 u. Beschl. v. 6.10.1995 - 7 B 163.95 -, NJW 1996, 409;… Bay. VGH, Urt. v. 20.2.1974 - Nr. 258 II 73 -, BayVBl. 1974, 681; OVG NRW, Beschl. v. 5.3.1996 - 24 B 3509/95 -, OVGE MüLü 45, 261 = NJW 1996, 2809; KG Berlin, Beschl. v. 10.5.2005 - 3 Ws 186/05 -, NStZ-RR 2006, 142;… OLG Hamm, Beschl. v. 4.11.2008 - 2 Ws 328/08 - VG Hamburg, Urt. v. 4.6.2009 - 20 K 2787/08 - Bier, in: Schoch/Schneider/Bier, VwGO, Stand: 32. EL 2016, § 60 Rn. 40;… Kopp/Schenke, VwGO, 22. Aufl. 2016, § 60 Rn. 17; a. A. LSG NRW, Beschl. v. 9.7.2012 - L 19 AS 1725/11 NZB - u. v. 12.4.2017 - L 8 R 488/16 B -).
  • BVerwG, 13.09.1988 - 6 C 1.88

    Verspäteter Eingang eines Widerspruchs - Gewissensentscheidung gegen den …

    Anders als in dem Fall, der dem vom Verwaltungsgericht erwähnten Urteil vom 22. Februar 1966 - BVerwG 3 C 249.64 - (Buchholz 310 § 60 VwGO Nr. 43 = DVBl. 1966, 692) zugrunde lag, hat der Kläger seinen Einschreibebrief nicht etwa erst am Tage des Fristablaufs und damit zu einem Zeitpunkt aufgegeben, zu dem er nicht mehr mit einem rechtzeitigen, nämlich innerhalb der Dienststunden des Empfängers zu bewirkenden Zugang hätte rechnen können.
  • BVerwG, 17.11.1969 - II C 33.69

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Schuldlose Versäumung der …

    Aus diesen Gründen muß der Wiedereinsetzungsantrag erfolglos bleiben, (Im gleichen Sinne: OVG Lüneburg, Beschluß vom 12. August 1960 - II OVG B 27/60 -[L. NDBZ 1960 S. 245]; Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 22. Februar 1966 - BVerwG III C 249.64 - [NJW 1966 S. 1090] und Beschluß vom 25. Juli 1969 - BVerwG II B 32.69 -).
  • BVerwG, 18.03.1977 - 1 B 256.76

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …

    Das angefochtene Urteil weicht nicht, wie der Kläger in erster Linie geltend macht, von den Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts vom 9. März 1960 - BVerwG VIII B 18.60 = NJW 1960, 979 -, vom 16. Oktober 1964 - BVerwG IV C 73.64 = NJW 1965, 168 - und vom 22. Februar 1966 - BVerwG III C 249.64 = NJW 1966, 1090 - ab.
  • BVerwG, 03.04.1979 - 1 B 254.78

    Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache - Zurechnung des Verschuldens des …

    Vielmehr mußte er in Betracht ziehen, daß seine Mitteilung ihr Ziel nicht oder nicht rechtzeitig erreicht hatte, zumal zwischen dem Absendungs- und dem Besprechungstermin nur drei Tage lagen und der Anwalt die Versendungsart des eingeschriebenen Briefes gewählt hatte, bei der nach allgemeiner Erfahrung mit Verzögerungen in der Zustellung gerechnet werden muß (vgl. Urteil vom 22. Februar 1966 - BVerwG 3 C 249.64 - Buchholz a.a.O. § 60 VwGO Nr. 43).
  • BVerwG, 25.07.1969 - II B 32.69

    Geltendmachung eines Anspruchs auf Betrauung mit Dienstgeschäften der …

    Der Rechtsmittelführer oder sein Prozeßbevollmächtigter, der dieses Risiko auf sich nimmt, handelt fahrlässig (vgl. GVG Lüneburg, Beschluß vom 12. August 1960 - II OVG B 27/60 - [Leitsatz NDBZ 1960 S. 245]; Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 22. Februar 1966 - BVerwG III C 249.64 - [NJW 1966 S. 1090]).
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Rechtsprechung
   BFH, 12.03.1970 - IV R 126/69   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1970,466
BFH, 12.03.1970 - IV R 126/69 (https://dejure.org/1970,466)
BFH, Entscheidung vom 12.03.1970 - IV R 126/69 (https://dejure.org/1970,466)
BFH, Entscheidung vom 12. März 1970 - IV R 126/69 (https://dejure.org/1970,466)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • BFHE 98, 467
  • NJW 1970, 2080
  • DB 1970, 1362
  • BStBl II 1970, 460
 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (2)

  • BFH, 27.06.1957 - IV 58/57 U

    Gewährung von Nachsicht bei verspäteter Abgabe der Rechtsmittelfrist - Abgabe …

    Auszug aus BFH, 12.03.1970 - IV R 126/69
    Wer eine Revisionsbegründung so kurz vor Ablauf der Frist absendet, den trifft eine erhöhte Sorgfaltspflicht, um den rechtzeitigen Eingang sicherzustellen (vgl. Urteil des Reichsfinanzhofs - RFH - VI A 580/28 vom 27. Juni 1928, Sammlung der Entscheidungen des Reichsfinanzhofs Bd. 24 S. 31, und Urteil des BFH IV 58/57 U vom 27. Juni 1957, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 65 S. 124 - 65, 124 -, BStBl III 1957, 280; III 221/63 vom 24. Februar 1966, Steuerrechtsprechung in Karteiform - StRK -, Finanzgerichtsordnung, § 56, Rechtsspruch 20, amtlich nicht veröffentlicht).
  • RFH, 27.06.1928 - VI A 580/28
    Auszug aus BFH, 12.03.1970 - IV R 126/69
    Wer eine Revisionsbegründung so kurz vor Ablauf der Frist absendet, den trifft eine erhöhte Sorgfaltspflicht, um den rechtzeitigen Eingang sicherzustellen (vgl. Urteil des Reichsfinanzhofs - RFH - VI A 580/28 vom 27. Juni 1928, Sammlung der Entscheidungen des Reichsfinanzhofs Bd. 24 S. 31, und Urteil des BFH IV 58/57 U vom 27. Juni 1957, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 65 S. 124 - 65, 124 -, BStBl III 1957, 280; III 221/63 vom 24. Februar 1966, Steuerrechtsprechung in Karteiform - StRK -, Finanzgerichtsordnung, § 56, Rechtsspruch 20, amtlich nicht veröffentlicht).
  • BFH, 22.04.1997 - IX R 74/95

    Erheblichkeit und Sachdienlichkeit einer Ermittlung i. S. des § 100 Abs. 3 FGO

    Selbst wenn es letzteres nicht von sich aus beabsichtigte, kann dies doch auf Antrag eines Beteiligten geboten sein (vgl. BFH-Urteil vom 12. März 1970 V R 158/66, BFHE 98, 467, BStBl II 1970, 460; Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, § 82 FGO Tz. 39 a, 41).
  • BFH, 17.11.1970 - II R 121/70

    Gesetzliche Fristen - Finanzgerichtsbarkeit - Geschäftsreisen - Verschulden - …

    Wählt er diese Versendungsart, so muß er das hiermit verbundene Risiko tragen, daß nach allgemeiner Erfahrung bei Einschreibesendungen mit postalischen Verzögerungen in der Zustellung gerechnet werden muß (BFH-Beschluß IV R 126/69 vom 12. März 1970, RFH 98, 467, BStBl II 1970, 460; BVerwG-Urteil III C 249/64 vom 22. Februar 1966, NJW 1966, 1090).
  • BFH, 02.05.1973 - VIII R 72/71

    Wiedereinsetzung in vorigen Stand - Revisionsbegründungsfrist - Aufgabe der …

    Fiel aber der Sonnabend aus, so war es äußerst ungewiß, ob die Zustellung am Dienstag vormittags erfolgen würde, zumal Einschreibebriefe einer zeitraubenden und die Zustellung oft verzögernden Behandlung durch die Post unterliegen, wie allgemein bekannt ist (vgl. BFH-Beschluß vom 12. März 1970 IV R 126/69, BFHE 98, 467, BStBl II 1970, 460).
  • BFH, 27.05.1971 - V R 22/71

    Gewöhnlicher Brief - Ablaufende gesetzliche Frist - Fristwahrung - …

    Ihn trifft vielmehr, wenn er die Frist so weitgehend in Anspruch nehmen will, eine erhöhte Sorgfaltspflicht (vgl. Beschluß des BFH IV R 126/69 vom 12. März 1970 mit weiteren Nachweisen aus der Rechtsprechung, BFH 98, 467 BStBl II 1970, 460).
  • BFH, 29.04.1976 - IV R 17/76

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Versäumung der Revisionsfrist - Absendung …

    Wählt er die Versendung durch eingeschriebenen Brief, so muß er das hiermit verbundene Risiko tragen, daß derartige Sendungen unter Umständen später zugestellt werden als normale Briefe bzw. nicht eingeschriebene Eilsendungen (BFH-Beschlüsse vom 12. März 1970 IV R 126/69, BFHE 98, 467, BStBl II 1970, 460; vom 17. November 1970 II R 121/70, BFHE 100, 490, BStBl II 1971, 143).
  • BVerwG, 17.12.1974 - I WB 232.72

    Rechtsmittel

    Daß die Antragsschrift vom 8. September 1972 mit dem Begleitschreiben des Senats vom 14. September 1972 nach dem 15. September 1972 bei dem BMVg eingegangen ist, kann demnach nicht als unabwendbarer Zufall angesehen werden (vgl. OLG Ilamm NJW 1968, 258; BFH NJW 1970, 2080).
  • FG Rheinland-Pfalz, 28.06.2007 - 6 K 1685/05

    Einreihung von Werkzeugkoffern in die Unterposition 4202 1219 KN; Behältnisse wie …

    Denn es ist allgemein bekannt, dass gerade Einschreibesendungen einer zeitraubenden und die Zustellung verzögernden Behandlung durch die Post unterliegen (BFH - Beschluss vom 12. März 1970 - IV R 126/69, BStBl. II 1970, 64).
  • BFH, 16.10.1970 - III R 10/70

    Wiedereinsetzung in vorigen Stand - Eintägige Verspätung - Klageeingang - …

    Die Gründe, die in den BFH-Beschlüssen IV R 126/69 vom 12. März 1970 (BFH 98, 467, BStBl II 1970, 460) und in I R 148/69 vom 15. April 1970 (BFH 98, 536) -- nämlich Absendung des Briefes am Sonnabend bzw. verzögerte Postbeförderung wegen falscher Adresse -- zur Versagung der Wiedereinsetzung führten, liegen im Streifall nicht vor.
  • BFH, 29.07.1986 - IV R 187/85

    Einhaltung der Frist durch den Bevollmächtigten zur Begründung der Revision

    Bei Anwendung der in diesem Fall gebotenen Sorgfalt hätte er den Fristverlängerungsantrag, der ohnehin keine Bearbeitung erfordert, entweder einige Tage früher oder zumindest als Eilzustellung bzw. mittels Telegramm absenden müssen (vgl. die BFH-Beschlüsse vom 12. März 1970 IV R 126/69, BFHE 98, 467, BStBl II 1970, 460; in BFHE 103, 138, BStBl II 1971, 812, und in BFHE 119, 212, BStBl II 1976, 626, insoweit auch unter Hinweis auf den Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 3. Juni 1975 2 BvR 99/74, BVerfGE 40, 42, 45) [BVerfG 03.06.1975 - 2 BvR 99/74].
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Rechtsprechung
   BFH, 12.03.1970 - V R 158/66   

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https://dejure.org/1970,1148
BFH, 12.03.1970 - V R 158/66 (https://dejure.org/1970,1148)
BFH, Entscheidung vom 12.03.1970 - V R 158/66 (https://dejure.org/1970,1148)
BFH, Entscheidung vom 12. März 1970 - V R 158/66 (https://dejure.org/1970,1148)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • BFHE 98, 467
  • BStBl II 1970, 460
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (2)

  • BFH, 11.07.1960 - V 96/59 S

    Einordnung der Tätigkeit als Graphiker als Tätigkeit als Künstler

    Auszug aus BFH, 12.03.1970 - V R 158/66
    Das FG hat zur Begründung des nach mündlicher Verhandlung ergangenen klageabweisenden Urteils im wesentlichen folgendes ausgeführt: Nach den in den Entscheidungen des Bundesfinanzhofs (BFH) V 96/59 S vom 11. Juli 1960 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 71 S. 549 - BFH 71, 549 -, BStBl III 1960, 453) und V 162/63 vom 29. Juli 1965 (…Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1966, S. 34) aufgestellten Beurteilungsmaßstäben könne die Tätigkeit, auf der die strittigen Umsätze beruhten, nicht als solche eines Künstlers beurteilt werden.
  • BVerwG, 12.02.1959 - III C 133.57

    Rechtsmittel

    Auszug aus BFH, 12.03.1970 - V R 158/66
    Nach den Grundsätzen des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 12. Februar 1959 III C 133.57 (Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts Bd. 8 S. 149) kann die Verletzung einer das Verfahren betreffenden Bestimmung, auf deren Befolgung verzichtet werden kann, im Verwaltungs-(Finanz-)Prozeß unter anderem dann nicht mehr revisionsrechtlich gerügt werden, wenn es der Revisionskläger unterlassen hat, vor Abschluß der Instanz des FG dort um Abhilfe nachzusuchen.
  • BFH, 22.04.1997 - IX R 74/95

    Erheblichkeit und Sachdienlichkeit einer Ermittlung i. S. des § 100 Abs. 3 FGO

    Selbst wenn es letzteres nicht von sich aus beabsichtigte, kann dies doch auf Antrag eines Beteiligten geboten sein (vgl. BFH-Urteil vom 12. März 1970 V R 158/66, BFHE 98, 467, BStBl II 1970, 460; Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, § 82 FGO Tz. 39 a, 41).
  • BFH, 27.05.1998 - V B 21/98

    Anordnung schriftlicher Begutachtung zur Erhebung des Beweises durch …

    Will jedoch ein Beteiligter dem Sachverständigen Fragen stellen oder stellen lassen und verlangt er zu diesem Zweck dessen Ladung zur mündlichen Verhandlung, so muß das FG diesem Antrag entsprechen (§ 82 FGO, §§ 397, 402, 411 Abs. 3 ZPO; Urteil des Bundesfinanzhofs vom 12. März 1970 V R 158/66, BFHE 98, 467, BStBl II 1970, 460).
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