Rechtsprechung
| BFH, 25.07.1991 - XI R 2/86 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Simons & Moll-Simons
BFHEntlG Art. 1 Nr. 1; FGO §§ 68, 123
- Wolters Kluwer
Geänderter Bescheid - Gegenstand des Verfahrens - Vertretungszwang
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- datenbank.nwb.de (Leitsatz)
Art.1 Nr. 1 BFH-EntlG
Finanzgerichtsordnung; kein Vertretungszwang bei Erklärung nach §§ 68, 123 FGO
Papierfundstellen
- BFHE 165, 324
- BB 1991, 2436
- DB 1991, 2526
- BStBl II 1992, 37
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (10)
- BFH, 17.01.1991 - IV R 132/85
Vorschaltung eines einkommens- und vermögenslosen Kindes bei einer Anschaffung …
Auszug aus BFH, 25.07.1991 - XI R 2/86
Ein Mißbrauch i.S. des § 42 AO 1977 liegt nach der Rechtsprechung dann vor, wenn eine Gestaltung gewählt wird, die gemessen an dem erstrebten Ziel unangemessen ist, der Steuerminderung dienen soll und durch wirtschaftliche oder sonst beachtliche nichtsteuerliche Gründe nicht zu rechtfertigen ist (vgl. Urteile des BFH vom 18. Oktober 1990 IV R 36/90 , BFHE 162, 321, BStBl II 1991, 205, und vom 17. Januar 1991 IV R 132/85 , BFHE 163, 449, BStBl II 1991, 607; vgl. ferner Fischer in Hübschmann/Hepp/Spitaler, Kommentar zur Abgabenordnung und Finanzgerichtsordnung, 9.Aufl., § 42 AO 1977 Rz.176 f. -Stand März 1991-). - BFH, 27.11.1989 - GrS 1/88
Keine Anerkennung von Arbeits- oder Mietverhältnissen zwischen Ehegatten bei …
Auszug aus BFH, 25.07.1991 - XI R 2/86
Nach ständiger Rechtsprechung setzt die steuerliche Berücksichtigung von Verträgen zwischen nahen Angehörigen voraus, daß jene ernsthaft gewollt sind, tatsächlich (wie vereinbart) durchgeführt werden und deren Inhalt angemessen und üblich ist (Beschluß des BFH vom 27. November 1989 GrS 1/88, BFHE 158, 563, BStBl II 1990, 160, unter C III 2, 3;… BFH-Urteil vom 24. Januar 1990 X R 152/87 , BFH/NV 1990, 695). - BFH, 18.10.1990 - IV R 36/90
Unentgeltliche Nießbrauchbestellung an Grundstück zugunsten des Kindes und …
Auszug aus BFH, 25.07.1991 - XI R 2/86
Ein Mißbrauch i.S. des § 42 AO 1977 liegt nach der Rechtsprechung dann vor, wenn eine Gestaltung gewählt wird, die gemessen an dem erstrebten Ziel unangemessen ist, der Steuerminderung dienen soll und durch wirtschaftliche oder sonst beachtliche nichtsteuerliche Gründe nicht zu rechtfertigen ist (vgl. Urteile des BFH vom 18. Oktober 1990 IV R 36/90 , BFHE 162, 321, BStBl II 1991, 205, und vom 17. Januar 1991 IV R 132/85 , BFHE 163, 449, BStBl II 1991, 607; vgl. ferner Fischer in Hübschmann/Hepp/Spitaler, Kommentar zur Abgabenordnung und Finanzgerichtsordnung, 9.Aufl., § 42 AO 1977 Rz.176 f. -Stand März 1991-).
- BFH, 16.01.1984 - GrS 5/82
Beschwerde eines Zeugen - Verhängung von Ordnungsmitteln - Vertretungszwang
Auszug aus BFH, 25.07.1991 - XI R 2/86
Nach der Rechtsprechung ist ausnahmsweise eine Vertretung nicht geboten, wenn die Prozeßhandlung zu einer Beendigung des Verfahrens führt (BFH-Beschlüsse vom 13. März 1979 VII K 2/79 , BFHE 127, 309, BStBl II 1979, 431; vom 17. Juli 1979 VII B 20/77 , BFHE 128, 327, BStBl II 1979, 707; vom 17. Februar 1981 VII R 14/80 , BFHE 132, 400, BStBl II 1981, 395; vom 17. September 1982 VI R 62/82 , BFHE 136, 448, BStBl II 1983, 25), wenn weitere Handlungen eines Beteiligten nicht erforderlich sind (BFH-Urteil vom 24. Oktober 1978 VII R 17/77 , BFHE 126, 506, BStBl II 1979, 265) oder wenn eine Erklärung auch zu Protokoll des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle abgegeben werden kann (BFH-Beschluß vom 16. Januar 1984 GrS 5/82, BFHE 140, 408, BStBl II 1984, 439; zu Ausnahmen vom Vertretungszwang im Bereich der Verwaltungs- und Sozialgerichtsbarkeit vgl. Günther, Deutsches Verwaltungsblatt -DVBl- 1988, 1039 m.w.N.). - BFH, 24.10.1978 - VII R 17/77
Zulässigkeit der Revision - Prozeßvertreter - Mandatsniederlegung
Auszug aus BFH, 25.07.1991 - XI R 2/86
Nach der Rechtsprechung ist ausnahmsweise eine Vertretung nicht geboten, wenn die Prozeßhandlung zu einer Beendigung des Verfahrens führt (BFH-Beschlüsse vom 13. März 1979 VII K 2/79 , BFHE 127, 309, BStBl II 1979, 431; vom 17. Juli 1979 VII B 20/77 , BFHE 128, 327, BStBl II 1979, 707; vom 17. Februar 1981 VII R 14/80 , BFHE 132, 400, BStBl II 1981, 395; vom 17. September 1982 VI R 62/82 , BFHE 136, 448, BStBl II 1983, 25), wenn weitere Handlungen eines Beteiligten nicht erforderlich sind (BFH-Urteil vom 24. Oktober 1978 VII R 17/77 , BFHE 126, 506, BStBl II 1979, 265) oder wenn eine Erklärung auch zu Protokoll des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle abgegeben werden kann (BFH-Beschluß vom 16. Januar 1984 GrS 5/82, BFHE 140, 408, BStBl II 1984, 439; zu Ausnahmen vom Vertretungszwang im Bereich der Verwaltungs- und Sozialgerichtsbarkeit vgl. Günther, Deutsches Verwaltungsblatt -DVBl- 1988, 1039 m.w.N.). - BFH, 24.01.1990 - X R 152/87
Anforderungen an die Würdigung eines Sachverhaltes durch das Finanzgericht - …
Auszug aus BFH, 25.07.1991 - XI R 2/86
Nach ständiger Rechtsprechung setzt die steuerliche Berücksichtigung von Verträgen zwischen nahen Angehörigen voraus, daß jene ernsthaft gewollt sind, tatsächlich (wie vereinbart) durchgeführt werden und deren Inhalt angemessen und üblich ist (Beschluß des BFH vom 27. November 1989 GrS 1/88, BFHE 158, 563, BStBl II 1990, 160, unter C III 2, 3; BFH-Urteil vom 24. Januar 1990 X R 152/87 , BFH/NV 1990, 695). - BFH, 17.02.1981 - VII R 14/80
Revisionsverfahren - Rechtsanwalt - Bevollmächtigter - Rüchnahme der Revision
Auszug aus BFH, 25.07.1991 - XI R 2/86
Nach der Rechtsprechung ist ausnahmsweise eine Vertretung nicht geboten, wenn die Prozeßhandlung zu einer Beendigung des Verfahrens führt (BFH-Beschlüsse vom 13. März 1979 VII K 2/79 , BFHE 127, 309, BStBl II 1979, 431; vom 17. Juli 1979 VII B 20/77 , BFHE 128, 327, BStBl II 1979, 707; vom 17. Februar 1981 VII R 14/80 , BFHE 132, 400, BStBl II 1981, 395; vom 17. September 1982 VI R 62/82 , BFHE 136, 448, BStBl II 1983, 25), wenn weitere Handlungen eines Beteiligten nicht erforderlich sind (BFH-Urteil vom 24. Oktober 1978 VII R 17/77 , BFHE 126, 506, BStBl II 1979, 265) oder wenn eine Erklärung auch zu Protokoll des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle abgegeben werden kann (BFH-Beschluß vom 16. Januar 1984 GrS 5/82, BFHE 140, 408, BStBl II 1984, 439; zu Ausnahmen vom Vertretungszwang im Bereich der Verwaltungs- und Sozialgerichtsbarkeit vgl. Günther, Deutsches Verwaltungsblatt -DVBl- 1988, 1039 m.w.N.). - BFH, 17.09.1982 - VI R 62/82
Revisionsverfahren - Vertretungsberechtigte Person - Erledigung des Rechtsstreits …
Auszug aus BFH, 25.07.1991 - XI R 2/86
Nach der Rechtsprechung ist ausnahmsweise eine Vertretung nicht geboten, wenn die Prozeßhandlung zu einer Beendigung des Verfahrens führt (BFH-Beschlüsse vom 13. März 1979 VII K 2/79 , BFHE 127, 309, BStBl II 1979, 431; vom 17. Juli 1979 VII B 20/77 , BFHE 128, 327, BStBl II 1979, 707; vom 17. Februar 1981 VII R 14/80 , BFHE 132, 400, BStBl II 1981, 395; vom 17. September 1982 VI R 62/82 , BFHE 136, 448, BStBl II 1983, 25), wenn weitere Handlungen eines Beteiligten nicht erforderlich sind (BFH-Urteil vom 24. Oktober 1978 VII R 17/77 , BFHE 126, 506, BStBl II 1979, 265) oder wenn eine Erklärung auch zu Protokoll des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle abgegeben werden kann (BFH-Beschluß vom 16. Januar 1984 GrS 5/82, BFHE 140, 408, BStBl II 1984, 439; zu Ausnahmen vom Vertretungszwang im Bereich der Verwaltungs- und Sozialgerichtsbarkeit vgl. Günther, Deutsches Verwaltungsblatt -DVBl- 1988, 1039 m.w.N.). - BFH, 17.07.1979 - VII B 20/77
Einstweilige Anordnung - Beschwerde - Erledigung in der Hauptsache
Auszug aus BFH, 25.07.1991 - XI R 2/86
Nach der Rechtsprechung ist ausnahmsweise eine Vertretung nicht geboten, wenn die Prozeßhandlung zu einer Beendigung des Verfahrens führt (BFH-Beschlüsse vom 13. März 1979 VII K 2/79 , BFHE 127, 309, BStBl II 1979, 431; vom 17. Juli 1979 VII B 20/77 , BFHE 128, 327, BStBl II 1979, 707; vom 17. Februar 1981 VII R 14/80 , BFHE 132, 400, BStBl II 1981, 395; vom 17. September 1982 VI R 62/82 , BFHE 136, 448, BStBl II 1983, 25), wenn weitere Handlungen eines Beteiligten nicht erforderlich sind (BFH-Urteil vom 24. Oktober 1978 VII R 17/77 , BFHE 126, 506, BStBl II 1979, 265) oder wenn eine Erklärung auch zu Protokoll des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle abgegeben werden kann (BFH-Beschluß vom 16. Januar 1984 GrS 5/82, BFHE 140, 408, BStBl II 1984, 439; zu Ausnahmen vom Vertretungszwang im Bereich der Verwaltungs- und Sozialgerichtsbarkeit vgl. Günther, Deutsches Verwaltungsblatt -DVBl- 1988, 1039 m.w.N.). - BFH, 13.03.1979 - VII K 2/79
Klageerhebung - Zuständigkeit des Bundesfinanzhofs - Verweisung an das zuständige …
Auszug aus BFH, 25.07.1991 - XI R 2/86
Nach der Rechtsprechung ist ausnahmsweise eine Vertretung nicht geboten, wenn die Prozeßhandlung zu einer Beendigung des Verfahrens führt (BFH-Beschlüsse vom 13. März 1979 VII K 2/79 , BFHE 127, 309, BStBl II 1979, 431; vom 17. Juli 1979 VII B 20/77 , BFHE 128, 327, BStBl II 1979, 707; vom 17. Februar 1981 VII R 14/80 , BFHE 132, 400, BStBl II 1981, 395; vom 17. September 1982 VI R 62/82 , BFHE 136, 448, BStBl II 1983, 25), wenn weitere Handlungen eines Beteiligten nicht erforderlich sind (BFH-Urteil vom 24. Oktober 1978 VII R 17/77 , BFHE 126, 506, BStBl II 1979, 265) oder wenn eine Erklärung auch zu Protokoll des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle abgegeben werden kann (BFH-Beschluß vom 16. Januar 1984 GrS 5/82, BFHE 140, 408, BStBl II 1984, 439; zu Ausnahmen vom Vertretungszwang im Bereich der Verwaltungs- und Sozialgerichtsbarkeit vgl. Günther, Deutsches Verwaltungsblatt -DVBl- 1988, 1039 m.w.N.).
- BFH, 16.12.2008 - I R 29/08
Erstmalige Ermessensausübung in ersetzendem Haftungsbescheid - Gegenstand des …
- BFH, 19.02.2014 - XI R 1/12
Fortsetzung eines zuvor aufgrund Insolvenzeröffnung unterbrochenen Verfahrens - …
Rn. 19 a) Zwar fehlt einem Beteiligten in einem solchen Fall grundsätzlich die Postulationsfähigkeit (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 25. Juli 1991 XI R 2/86, BFHE 165, 324, BStBl II 1992, 37).Nach der Rechtsprechung des BFH ist aber eine Ausnahme vom Vertretungszwang u.a. zulässig, wenn weitere Handlungen eines Beteiligten nicht mehr erforderlich sind (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 24. Oktober 1978 VII R 17/77, BFHE 126, 506, BStBl II 1979, 265, und in BFHE 165, 324, BStBl II 1992, 37).
- BFH, 23.02.2010 - VII R 1/09
Änderung eines angefochtenen Verwaltungsakts durch Verlängerung einer …
Die Regelung dient zum einen dem Schutz des Klägers, der durch eine Änderung oder Ersetzung des angefochtenen Verwaltungsakts durch das Finanzamt (FA) nicht aus dem Klageverfahren herausgedrängt und gegen seinen Willen wieder in das Einspruchsverfahren zurückversetzt werden soll (Senatsurteil vom 6. August 1996 VII R 77/95, BFHE 181, 107, 114, BStBl II 1997, 79), zum anderen der Prozessökonomie, insbesondere der Verfahrensbeschleunigung (BFH-Urteil vom 25. Juli 1991 XI R 2/86, BFHE 165, 324, BStBl II 1992, 37).
- BFH, 10.11.2020 - VII R 8/19
Leistungsklage nach Verfahrensaufnahme durch den Insolvenzverwalter aufgrund …
Rn. 49 Die Regelung dient zum einen dem Schutz des Klägers, der durch eine Änderung oder Ersetzung des angefochtenen Verwaltungsakts durch das FA nicht aus dem Klageverfahren herausgedrängt und gegen seinen Willen wieder in das Einspruchsverfahren zurückversetzt werden soll (Senatsurteil vom 06.08.1996 - VII R 77/95, BFHE 181, 107, BStBl II 1997, 79), und zum anderen der Prozessökonomie, insbesondere der Verfahrensbeschleunigung (BFH-Urteil vom 25.07.1991 - XI R 2/86, BFHE 165, 324, BStBl II 1992, 37). - BFH, 02.04.2008 - I R 38/07
Verfahrensrechtliche Wirkungen eines "Richtigstellungsbescheids" gemäß § 182 Abs. …
- BFH, 29.08.2001 - XI R 74/00
Einkommensteuer - Renovierung - Anschaffung - Darlehen - Festgeld - …
Da die Erklärung, einen geänderten Bescheid zum Gegenstand des Verfahrens zu machen, nicht dem Vertretungszwang i.S. des Art. 1 Nr. 1 des Gesetzes zur Entlastung des Bundesfinanzhofs (BFHEntlG) unterlag und daher auch von einem Kläger persönlich erklärt werden konnte (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 25. Juli 1991 XI R 2/86, BFHE 165, 324, BStBl II 1992, 37), konnte sie auch vor In-Kraft-Treten des § 62a Abs. 2 FGO n.F. von einer Steuerberatungs-GmbH abgegeben werden. - FG Köln, 22.03.2012 - 11 K 3143/08
Erledigung der Hauptsache durch Aufhebung eines Versicherungsteuerbescheids und …
Rn. 36 Diese Regelung dient zum einen dem Schutz des Klägers, der durch eine Änderung oder Ersetzung des angefochtenen Verwaltungsakts durch das Finanzamt nicht aus dem Klageverfahren heraus gedrängt und gegen seinen Willen wieder in das Einspruchsverfahren zurückversetzt werden soll (BFH-Urteil vom 06.08.1996 VII R 77/95, BStBl II 1997, 79), zum anderen der Prozessökonomie, insbesondere der Verfahrensbeschleunigung (BFH-Urteil vom 25.07.1991 XI R 2/86, BStBl II 1992, 37;… BFH-Urteil vom 23.02.2010 VII R 1/09, BFH/NV 2010, 1566).
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