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Rechtsprechung
   BFH, 28.07.1999 - II R 25/98   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1999,1910
BFH, 28.07.1999 - II R 25/98 (https://dejure.org/1999,1910)
BFH, Entscheidung vom 28.07.1999 - II R 25/98 (https://dejure.org/1999,1910)
BFH, Entscheidung vom 28. Juli 1999 - II R 25/98 (https://dejure.org/1999,1910)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Judicialis

    GrEStG 1983 § 1 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1; ; GrEStG 1983 § 1 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 Buchst. b

  • Deutsches Notarinstitut

    GrEStG 1983 § 1
    Steuerrecht/Grunderwerbsteuerrecht ? Grunderwerbsteuerfreiheit im Umlegungsverfahren

  • Simons & Moll-Simons

    GrEStG 1983 § 1 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 und 2 Buchst. b

  • Wolters Kluwer

    Grunderwerbsteuer - Grunderwerbsteuerbarer Vorgang - Erwerb iRd Umlegungsverfahrens - Umlegung - Identität der Grundstücke - Steuerbefreiung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    GrEStG (1983) § 1 Abs. 1 Nr. 3 S. 1, 2 lit. b
    Grunderwerbsteuer im Umlegungsverfahren

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

    § 1 GrEStG
    Grunderwerbsteuer; Zuteilung von Grundstücken in einem förmlichen Umlegungsverfahren

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    GrEStG § 1 Abs 1 Nr 3 S 2 Buchst b J: 1983, BBauG § 45, BBauG § 79, BBauG § 59 Abs 2, BauGB § 63 Abs 1, BauGB § 56
    Ausgleichszahlung; Grunderwerbsteuer; Mehrzuteilung; Surrogation; Umlegungsverfahren

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 190, 225
  • NVwZ 2000, 839
  • BB 2000, 398
  • DB 2000, 654
  • BStBl II 2000, 206
  • BauR 2000, 1243
 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (5)

  • BVerwG, 06.10.1960 - I C 64.60

    Städtische Umlegung von Grundstücken - Gewährung von Entschädigungsleistungen

    Auszug aus BFH, 28.07.1999 - II R 25/98
    Insoweit trifft die Aussage zu, daß das Umlegungsverfahren von diesem Grundsatz "beherrscht" werde (Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts --BVerwG-- vom 6. Oktober 1960 I C 64.60, BVerwGE 12, 1).

    Dem trägt das BauGB dadurch Rechnung, daß es neben den Grundsätzen der wertgleichen und der verhältnisgleichen Zuteilung den Grundsatz der Vorteilsausgleichung statuiert hat (BVerwG in BVerwGE 12, 1).

    Der Grundsatz der Vorteilsausgleichung ist danach ein allgemeiner Abfindungsgrundsatz, der notwendigerweise den Grundsatz der wertgleichen Abfindung ergänzt (BVerwG in BVerwGE 12, 1, 7).

  • BFH, 29.10.1997 - II R 36/95

    Grunderwerbsteuer im Umlegungsverfahren

    Auszug aus BFH, 28.07.1999 - II R 25/98
    Soweit die einem Beteiligten an einem Umlegungsverfahren zugeteilten Grundstücke mit ihm schon vorher gehörenden Einwurfgrundstücken identisch, d.h. flächen- und deckungsgleich sind, wird kein der Grunderwerbsteuer unterliegender Rechtsvorgang verwirklicht (Bestätigung des BFH-Urteils vom 29. Oktober 1997 II R 36/95, BFHE 183, 269, BStBl II 1998, 27).

    Im Umfang der Flächenidentität ist kein Grunderwerbsteuertatbestand erfüllt (Senatsurteil vom 29. Oktober 1997 II R 36/95, BFHE 183, 269, BStBl II 1998, 27).

  • BFH, 01.08.1990 - II R 6/88

    Grundstückszustellungen im Umlegungsverfahren, für die der neue Eigentümer eine …

    Auszug aus BFH, 28.07.1999 - II R 25/98
    Die Herausnahme solcher Grundstückszuteilungen aus der Steuerbefreiung, für die der neue Eigentümer eine Geldleistung zu erbringen hat, weil er keinen oder keinen wertgleichen Grundstücksverlust im Umlegungsgebiet erlitten hat, wird nicht aufrechterhalten (Aufgabe der bisherigen Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteil vom 1. August 1990 II R 6/88, BFHE 162, 146, BStBl II 1990, 1034).

    Diesen Grundsatz, auf den das FG sich in seiner Entscheidung stützt, hat der Senat auch auf § 1 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 Buchst. b GrEStG 1983 angewendet (Urteil vom 1. August 1990 II R 6/88, BFHE 162, 146, BStBl II 1990, 1034).

  • FG Niedersachsen, 23.07.1997 - IV 317/91

    Verfassungswidrigkeit der Gewerbeertragsteuer und der unterschiedlichen …

    Auszug aus BFH, 28.07.1999 - II R 25/98
    Das Finanzgericht (FG) hat die Klage mit den in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 1998, 1428 wiedergegebenen Gründen abgewiesen.
  • BFH, 18.09.1985 - II R 131/83

    Grundstücksumlegung - Steuerbefreiung - Grunderwerbsteuer

    Auszug aus BFH, 28.07.1999 - II R 25/98
    Vielmehr sollten solche Grundstückszuteilungen steuerpflichtig sein, für die der neue Eigentümer eine Geldleistung zu erbringen hatte, da er keinen oder keinen wertgleichen Grundstücksverlust im Umlegungsgebiet erlitten hat (vgl. BFH-Entscheidung vom 18. September 1985 II R 131/83, BFHE 144, 470, BStBl II 1985, 713, m.w.N.).
  • FG Rheinland-Pfalz, 16.05.2013 - 4 K 1074/10

    Keine Grunderwerbsteuerbefreiung für Mehrzuteilung im Rahmen eines förmlichen …

    Der BFH habe in seinem Urteil vom 28. Juli 1999 a.a.O. in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dieser Wortlaut eine Tendenz der Vorschrift erkennen lasse, Umgehungsgestaltungen entgegen zu treten.

    Rn. 25 Noch im Erlass vom 15. März 2000 - FinMin Baden-Württemberg, 3 - S 4500/1 sei geregelt worden, dass der geänderten BFH-Rechtsprechung (Urteil vom 28. Juli 1999, II R 25/98), gefolgt werde, nach der alle in einem förmlichen Umlegungsverfahren nach dem BauGB durch Ausspruch einer Behörde erfolgenden Eigentumsänderungen an Grundstücken von der GrESt befreit seien, wenn der neue Eigentümer in diesem Verfahren als Eigentümer eines im Umlegungsgebiet gelegenen Grundstücks Beteiligter sei.

    Rn. 40 b) Die Vorschrift des § 1 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 Buchstabe b GrEStG erfasst nach dem Urteil des BFH vom 28. Juli 1999 II R 25/98 (BStBl II 2000, 206) alle in einem förmlichen Umlegungsverfahren nach dem BauGB durch Ausspruch einer Behörde erfolgenden Eigentumsänderungen an Grundstücken, soweit die zugeteilten Grundstücke mit dem eingebrachten Grund und Boden nicht identisch, d. h. flächen- und deckungsgleich und damit überhaupt steuerbar sind.

    Wie der BFH in dem Urteil vom 28. Juli 1999 II R 25/98, a.a.O., ausgeführt hat, lässt sich bereits dem Wortlaut der Bestimmung eine gewisse Tendenz entnehmen, Umgehungsgestaltungen entgegenzutreten.

  • BFH, 15.05.2024 - II R 4/22

    Grunderwerbsteuer bei Grundstückserwerb im Umlegungsverfahren

    Ein grunderwerbsteuerbarer Vorgang in diesem Sinne ist auch der Erwerb des Eigentums an einem Grundstück im Rahmen eines Umlegungsverfahrens nach §§ 45 ff. BauGB, soweit die einem Beteiligten zugeteilten Grundstücke nicht mit den ihm schon bisher gehörenden Grundstücken flächen- und deckungsgleich sind (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 29.10.1997 - II R 36/95, BFHE 183, 269, BStBl II 1998, 27 und vom 28.07.1999 - II R 25/98, BFHE 190, 225, BStBl II 2000, 206).

    An einem grunderwerbsteuerbaren Rechtsvorgang fehlt es lediglich dann, wenn und soweit das Zuteilungsgrundstück mit dem Einwurfgrundstück identisch, das heißt flächen- und deckungsgleich ist, da in einem solchen Fall auch grunderwerbsteuerrechtlich kein Rechtsträgerwechsel hinsichtlich eines Grundstücks stattgefunden hat (vgl. BFH-Urteile vom 29.10.1997 - II R 36/95, BFHE 183, 269, BStBl II 1998, 27, unter II. und vom 28.07.1999 - II R 25/98, BFHE 190, 225, BStBl II 2000, 206, unter II.1.).

    Zwar räumt das Baugesetzbuch dem Grundsatz des wertgleichen Tauschs keine so beherrschende Stellung ein, dass eine Steuerbefreiung für nach dem Baugesetzbuch erfolgende Grundstücksübertragungen auf wert- oder flächengleiche Zuteilungen oder auf Grundstückszuteilungen bis zur Höhe des jeweiligen Sollanspruchs (§ 57 Satz 1 und 2 BauGB) beschränkt ist (vgl. BFH-Urteil vom 28.07.1999 - II R 25/98, BFHE 190, 225, BStBl II 2000, 206, unter II.3.; anders noch BFH-Urteil vom 01.08.1990 - II R 6/88, BFHE 162, 146, BStBl II 1990, 1034, unter II.; vgl. nunmehr auch § 1 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 Buchst. b GrEStG n.F.).

  • FG Baden-Württemberg, 13.10.2004 - 2 K 22/04

    Lediglich umlegungsbedingte Zuteilungen im Umlegungsverfahren sind …

    Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) (Urteil vom 28.07.1999 II R 25/98, BStBl II 2000, 206) sei eine Mehrzuteilung im Rahmen eines Umlegungsverfahrens grunderwerbsteuerfrei.

    Darin ist jedenfalls im vorliegenden Fall ein Rechtsträgerwechsel im grunderwerbsteuerrechtlichen Sinne zu sehen, weil die dem Kläger insoweit zugeteilte Fläche nicht mit der ihm bisher schon gehörenden Fläche identisch ist (BFH, Urteil vom 28.07.1999 II R 25/98, BStBl II 2000, 206).

    Wie der BFH in dem Urteil vom 28.07.1999 II R 25/98, BStBl II 2000, 206 festgestellt hat, lässt sich bereits dem Wortlaut der Bestimmung eine gewisse Tendenz entnehmen, Umgehungsgestaltungen entgegenzutreten.

    Rn. 32 Nach Auffassung des Senats ist das BFH-Urteil vom 28.07.1999 II R 25/98, BStBl II 2000, 206 im Streitfall nicht einschlägig.

  • FG Münster, 10.03.2022 - 8 K 2620/19

    Befreiung des Erwerbs von Grundstücken i.R. eines Umlegungsverfahrens gemäß § 1 …

    Ergänzend werde auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 28.07.1999 (II R 25/98) verwiesen.

    Daher schließt der Umstand, dass der neue Eigentümer einen Ausgleich in Geld zu leisten hat, weil er keinen wertgleichen Grundstücksverlust im Umlegungsgebiet erlitten hat, eine Steuerbefreiung nicht aus (BFH Urteil vom 28.07.1999 II R 25/99, BStBl. II 2000, 206).

  • BFH, 23.08.2006 - II R 41/05

    Eigentumszuweisung an einen durch Zustimmungserklärung nach § 52 Abs. 1 FlurbG …

    Insoweit ist das zu § 1 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 Buchst. b GrEStG --und damit zu einer Umlegung nach dem Baugesetzbuch-- ergangene Urteil des BFH vom 28. Juli 1999 II R 25/98 (BFHE 190, 225, BStBl II 2000, 206) schon mangels Vergleichbarkeit der Sachverhalte nicht übertragbar, und zwar unabhängig von der Abweichung im Wortlaut der Buchst. a und b der Vorschrift.
  • FG Baden-Württemberg, 25.07.2005 - 5 K 490/03

    Grunderwerbsteuer bei Verzicht auf Landabfindung im Flurbereinigungsverfahren …

    Rn. 11 Für den Bereich der Umlegung habe der Bundesfinanzhof (BFH) in seinem Urteil vom 28. Juli 1999 (II R 25/98, Bundessteuerblatt -BStBl- II 2000, 206) den Grundsatz der Vorteilsausgleichung statuiert, demzufolge die Zuteilung minder- oder höherwertiger Grundstücke grundsätzlich in Geld auszugleichen sei.

    Rn. 23 Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus dem von der Klin herangezogenen Urteil des BFH vom 28. Juli 1999 II R 25/98 (BStBl II 2000, 206).

  • BFH, 11.12.2024 - II R 14/22

    Gestaltungsmissbrauch bei einer Grundstücksübertragung im Umlegungsverfahren

    Rn. 32 (2) Auch der Einwand der Klägerin, dass der erkennende Senat im Urteil vom 28.07.1999 - II R 25/98 (BFHE 190, 225, BStBl II 2000, 206) seine Rechtsprechung aufgegeben habe, wonach Grundstückszuteilungen von der Begünstigung ausgenommen seien, für die der Eigentümer eine Geldleistung zu erbringen habe, führt nicht zu einem anderen Ergebnis.
  • BFH, 21.01.2004 - II R 1/02

    GrESt: gesetzlicher Übergang des Eigentums an einem Grundstück nach § 14 Abs. 1 …

    Denn die in § 1 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 GrEStG aufgeführten Übergänge des Eigentums werden --ungeachtet der systematischen Stellung dieser Vorschrift-- nicht aus dem Steuertatbestand ausgegrenzt, sondern lediglich von der Steuer befreit (BFH-Urteil vom 28. Juli 1999 II R 25/98, BFHE 190, 225, BStBl II 2000, 206).
  • BFH, 13.07.2004 - II B 166/02

    Genossenschaft: Steuerfreiheit von Grunderwerb

    Die dem Urteil des BFH vom 28. Juli 1999 II R 25/98 (BFHE 190, 225, BStBl II 2000, 206) zugrunde liegende Zuteilung von Grundstücken im Umlegungsverfahren ist mit der flächenmäßigen Aufteilung eines Grundstücks einer e.G. auf die Genossen nicht vergleichbar.
  • BFH, 19.02.2001 - II B 75/00

    Eingetragene Genossenschaft - Grunderwerbsteuer - Nichtzulassungsbeschwerde - …

    Die von der Klägerin herangezogene Entscheidung des BFH vom 28. Juli 1999 II R 25/98 (BFHE 190, 225, BStBl II 2000, 206) ist für den Grundstückserwerb durch die Klägerin ohne Bedeutung.
  • FG Niedersachsen, 06.05.2013 - 7 K 32/11

    Festsetzung von Grunderwerbssteuer für einen Erwerbsvorgang im …

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