Rechtsprechung
   BGH, 09.05.1963 - II ZR 124/61   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Legitimation des Konkursverwalters zur Geltendmachung der persönlichen Haftungsansprüche der Altgläubiger - Persönliche und unmittelbare Haftung des ausgeschiedenen Kommanditisten gegenüber den Altgläubigern - Bevorrechtigte Forderungen von Altgläubigern - Anwendung der Vorschriften der §§ 422 ff BGB auf die Verbindlichkeit der Gesellschaft und des ausgeschiedenen Gesellschafters - Recht des Kommanditisten zur Wahl des von ihm zu befriedigenden Gläubigers - Grund für die persönliche Haftung eines Kommanditisten aus Zurückgewährung seiner Einlage bei seinem Ausscheiden - Umwandlung der Einlage oder des Auseinandersetzungsguthabens in ein Darlehen als Rückgewähr - Zahlung von Zinsen auf eine Kommanditeinlage als Gewinnausschüttung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BGHZ 39, 319
  • NJW 1963, 1873
  • MDR 1963, 741
  • DB 1963, 1081
  • JR 1964, 99



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Wird zitiert von ... (36)  

  • BGH, 29.01.2001 - II ZR 331/00

    Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist rechtsfähig und parteifähig

    Danach ist eine unmittelbare Anwendung der §§ 420 ff. BGB nicht möglich, weil kein echtes Gesamtschuldverhältnis besteht; es ist aber zu prüfen, ob unter Berücksichtigung der jeweils verschiedenartigen Interessen der Beteiligten der Rechtsgedanke der §§ 420 ff. BGB im Einzelfall zur Anwendung kommt oder nicht (BGHZ 39, 319, 329; 44, 229, 233; 47, 376, 378 ff.; 104, 76, 78).
  • BGH, 19.07.2011 - II ZR 300/08

    Kapitalanlagegesellschaft: Außenhaftung der Treugeber/Gesellschafter eines

    Für den Rückgriff des zahlenden Gesellschafters auf die Gesellschaft gelten gesellschaftsrechtliche Grundsätze; maßgeblich ist hierfür § 110 HGB, der lediglich einen Erstattungsanspruch vorsieht (vgl. BGH, Urteil vom 9. Mai 1963 - II ZR 124/61, BGHZ 39, 319, 323).

    Wie das Berufungsgericht zutreffend annimmt, hat der Gesetzgeber den Erstattungsanspruch des Gesellschafters, der noch in der Gesellschaft verbleibt, abschließend in § 110 HGB geregelt (vgl. BGH, Urteil vom 9. Mai 1963 - II ZR 124/61, BGHZ 39, 319, 324 f.).

  • BGH, 10.10.2017 - II ZR 353/15

    Publikums-Kommanditgesellschaft: Erneute Einforderung einer unter Vorbehalt

    Schließlich kann der Kommanditist, auch wenn im Innenverhältnis zur Gesellschaft keine Einlageverpflichtung besteht, eine den Gesellschaftsgläubigern nach § 171 Abs. 1 HGB haftende Einlage mit haftungsbefreiender Wirkung in das Vermögen der Gesellschaft zur Stärkung ihres Haftungsfonds leisten und sich hierdurch seiner Außenhaftung entledigen (vgl. BGH, Urteil vom 9. Mai 1963 - II ZR 124/61, BGHZ 39, 319, 329; Staub/Thiessen, HGB, 5. Aufl., § 171 Rn. 112 f.; siehe auch BGH, Urteil vom 25. Juli 2017 - II ZR 122/16, ZIP 2017, 1948 Rn. 21 mwN zu entsprechenden Zahlungen an einzelne Gesellschaftsgläubiger).
  • BGH, 25.07.2017 - II ZR 122/16

    Kommanditgesellschaft: Befreiung des Kommanditisten von der Außenhaftung durch

    (1) Es entspricht ständiger Rechtsprechung des Senats, dass es vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens im Belieben des Kommanditisten steht, welchen Gläubiger der Gesellschaft er befriedigt, und dass er durch Befriedigung eines solchen Gläubigers in Höhe der getilgten Gesellschaftsschuld von seiner Haftung nach § 171 Abs. 1 HGB auch im Verhältnis zu den anderen Gläubigern frei wird (vgl. BGH, Urteil vom 9. Mai 1963 - II ZR 124/61, BGHZ 39, 319, 328; Urteil vom 17. September 1964 - II ZR 162/62, BGHZ 42, 192, 193; Urteil vom 3. März 1969 - II ZR 222/67, BGHZ 51, 391, 393; Urteil vom 8. Juli 1985 - II ZR 269/84, BGHZ 95, 188, 195).
  • BGH, 17.12.2001 - II ZR 382/99

    Rückgriffsanspruch des einen Gesellschaftsgläubiger befriedigenden Kommanditisten

    Nach § 110 HGB kann jeder - und nicht nur ein zur Geschäftsführung befugter (vgl. für den Kommanditisten BGHZ 39, 319, 324 f.) - Gesellschafter von der Gesellschaft Ausgleich dafür verlangen, daß er in ihrem Interesse ein Sonderopfer erbracht hat (Schlegelberger/Martens, HGB 5. Aufl. § 110 Rdn. 4, 14; Reichert/Winter BB 1988, 981 ff., 991).
  • BGH, 11.12.1989 - II ZR 78/89

    Bewertung einer Entnahme; Herabsetzung des Kapitalanteils eines Kommanditisten;

    Die Darlegungs- und Beweislast hierfür hat der in Anspruch genommene Gesellschafter; jedoch hat der Konkursverwalter die für die Befriedigung der Gläubiger bedeutsamen Verhältnisse der Gesellschaft darzulegen, sofern nur er dazu im Stande ist (vgl. BGHZ 39, 319, 326; Sen. Urteile v. 3. Juli 1978 - II ZR 54/77, WM 1978, 898, 899; vom 5. November 1989 - II ZR 145/78, WM 1980, 332, 333; vom 9. Februar 1981 - II ZR 38/80, WM 1981, 761).
  • KG, 11.11.2008 - 4 U 12/07

    BGB-Gesellschaft: Akzessorische Haftung der Gesellschafter bei quotaler

    Der Ausgleich zwischen der Gesellschaft und dem haftenden Gesellschafter vollzieht sich nach gesellschaftsrechtlichen Grundsätzen über den Aufwendungsersatzanspruch gemäß § 110 HGB (vgl. BGH, Urteil vom 9. Mai 1963 - II ZR 124/61 -, Rdnr. 16 = BGHZ 39, 319-332, zitiert nach JURIS; Baumbach-Hopt, HGB, 32. Aufl., § 128, Rdnr. 25; Hillmann in Ebenroth/Boujong/Joost, HGB, 2001, § 128, Rdnr. 30; Röhricht/Graf von Westphalen/Gerkan, HGB, 2. Aufl., § 128, Rdnr. 7; vgl. auch BGH, Urteil vom 17. Dezember 2001 - II ZR 382/99 -, Rdnr. 10 = NJW-RR 2002, 455-456, zitiert nach JURIS).
  • BGH, 08.11.1965 - II ZR 223/64

    Gesellschafterauswechslung - § 105 HGB, gleichzeitige Auswechslung aller

    Der erkennende Senat hat sich bereits in zwei Fällen mit der Frage zu befassen gehabt, ob auf das Verhältnis des ausgeschiedenen, aber noch weiter haftenden Gesellschafters zu der Gesellschaft die Vorschriften der §§ 420 ff BGB anzuwenden sind oder nicht (BGHZ 36, 326 [BGH 05.02.1962 - VII ZR 248/60]; 39, 323 [BGH 09.05.1963 - II ZR 124/61]; vgl. ferner grundsätzlich verneinend Hueck aaO § 29 11, 4; grundsätzlich bejahend Schlegelberger/Geßler § 128 Anm. 32 jeweils m.w.N.).
  • BFH, 17.12.1996 - VIII B 71/96

    Keine nachträglichen Anschaffungskosten der wesentlichen Beteiligung bei

    Sie tritt als (zusätzliche) akzessorische Verbindlichkeit gleichwertig neben die Gesellschaftsschuld (Urteile des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 9. Mai 1963 II ZR 124/61, BGHZ 39, 319, 322; vom 22. März 1988 II ZR 64/87, BGHZ 104, 76, 78).

    Im Innenverhältnis zwischen der Personengesellschaft und dem persönlich haftenden Gesellschafter ist allein die Personengesellschaft zur Tilgung der Schulden verpflichtet, weil die Verbindlichkeiten der Personengesellschaft grundsätzlich aus dem Gesellschaftsvermögen zu begleichen sind (BGH-Urteile vom 2. Juli 1962 II ZR 204/60, BGHZ 37, 299; in BGHZ 39, 319, 324).

  • BFH, 11.02.2004 - VII B 224/03
    Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 9. Mai 1963 II ZR 124/61 (BGHZ 39, 319, 331) ist die Umwandlung der Einlage oder des Auseinandersetzungsguthabens in ein Darlehen nicht als Rückgewähr i.S. von § 172 Abs. 4 Satz 1 HGB anzusehen, solange nicht die Darlehensschuld beglichen ist.
  • LG Rottweil, 31.08.2016 - 1 S 31/16

    Außenhaftung des Kommanditisten wegen Einlagenrückgewähr: Rückwirkende Anwendung

  • BFH, 10.02.2004 - VII B 224/03

    Grundsätzliche Bedeutung: Rückzahlung einer Kommanditeinlage

  • BSG, 02.04.2014 - B 6 KA 57/13 B
  • BGH, 13.07.1967 - II ZR 268/64

    Haftung des ausgeschiedenen OHG-Gesellschafters

  • LSG Hessen, 18.09.2013 - L 4 KA 32/11

    Rückzahlung zu viel geleisteten Arzthonorars wegen überhöhter Abschlagszahlungen;

  • BGH, 17.09.1964 - II ZR 162/62

    Aufrechnung durch Kommanditisten im Gesellschaftskonkurs

  • OLG Hamburg, 14.08.2015 - 11 U 45/15

    Rückforderung der Erstattung gewinnunabhängiger Ausschüttungen durch einen

  • OLG Hamburg, 14.08.2015 - 11 U 42/15

    Ansprüche eines Kommanditisten auf Rückzahlung der Erstattung gewinnunabhängiger

  • BGH, 14.01.1985 - II ZR 103/84

    Haftung des ausgeschiedenen Kommanditisten

  • BGH, 14.11.1977 - II ZR 35/77

    Befriedigung eines Gesellschaftsgläubigers durch einen aus einer

  • LG Hamburg, 06.11.2015 - 418 HKS 4/15

    Klage auf Feststellung einer Forderung zur Insolvenztabelle: Rückzahlungsanspruch

  • KG, 27.02.2007 - 4 U 205/06

    BGB-Gesellschaft: Haftung des Neugesellschafters eines geschlossenen

  • BGH, 18.06.1979 - VII ZR 84/78

    Durchgriff auf den gesetzlichen Vertreter nach der Abgabenordnung

  • OLG München, 27.07.1990 - 23 U 2030/90

    Rückgewähr einer Kommanditeinlage einer Treuhandkommanditistin durch

  • BGH, 31.10.1984 - IVa ZR 70/83

    Aufwendungsersatzanspruch eines von dem Lagerhalter zur Erfüllung zusätzlich

  • BGH, 13.02.1967 - II ZR 158/65

    Haftung des Kommanditisten

  • BGH, 02.04.1973 - VIII ZR 108/72

    Rechtsweg für die Feststellung des Konkursvorrechts - Übergang einer von einem

  • BGH, 11.04.1967 - Ia ZB 5/66

    Zulassungsfreie Rechtsbeschwerde - Unterlassen einer Zugrundelegung der gleichen

  • OLG Koblenz, 23.01.1987 - 5 U 1390/81

    Haftung des Bürgen für Auseinandersetzungsforderung des BGB-Gesellschafters?

  • BGH, 31.01.1967 - Ia ZB 6/66

    Beschwerde wegen Verneinung der Beschwerdeberechtigung - Verfahren zur

  • BGH, 23.09.1991 - II ZR 14/91

    Auftreten einer BGB-Gesellschaft (GbR) als Kommanditgesellschaft (KG) -

  • BGH, 02.11.1973 - I ZR 88/72

    Haftung des ausgeschiedenen Gesellschafters für Verbindlichkeiten aus der Zeit

  • OLG Köln, 12.06.1990 - 3 U 147/89

    Zulässigkeit einer gleichzeitigen Anmeldung von Regressansprüchen oder diesen

  • OLG Köln, 12.06.1990 - 3 U 146/89

    Zulässigkeit der Anmeldung von Regressansprüchen neben den Ansprüchen der

  • AG Bonn, 04.09.2018 - 104 C 32/18
  • LG Kassel, 27.10.2017 - 5 O 1781/16
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