Rechtsprechung
| BGH, 30.03.1967 - II ZR 102/65 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Prozessführungsbefugnis des Nachlassverwalters hinschtlich des zu verwaltenen Nachlassvermögens - Prozessführungsbefugnis des Erben über seine weitere Stellung in der Gesellschaft zu entscheiden - Aktivlegitimation des Nachlassverwalters hinsichtlich der Geltendmachung ...
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Papierfundstellen
- BGHZ 47, 293
- NJW 1967, 1961
- MDR 1967, 653
- DNotZ 1968, 100
- DB 1967, 942
Wird zitiert von ... (11) Zitiert selbst (4)
- BGH, 25.01.1960 - II ZR 22/59
Versäumung der Frist für die Berichtigung des Tatbestandes
Auszug aus BGH, 30.03.1967 - II ZR 102/65
Der Senat hat indes schon mehrfach ausgesprochen, daß auch unter diesem Gesichtspunkt keine Bedenken bestehen, im Gesellschaftsvertrag die Regelung der §§ 133, 140 und 142 HGB durch die Begründung von Kündigungs-, Ausschließungs- oder Übernahmerechten zu ersetzen (vgl. für die §§ 133 und 140 BGHZ 31, 298 ff. [BGH 17.12.1959 - II ZR 32/59] und für § 142 BGHZ 32, 22 [BGH 25.01.1960 - II ZR 22/59]). - BGH, 14.07.1953 - V ZR 97/52
Eheliches Güterrecht. Gleichberechtigung
Auszug aus BGH, 30.03.1967 - II ZR 102/65
Gegenüber den im Gutachten des erstinstanzlichen Sachverständigen anklingenden Zweirein daran, ob der Erblasser den nach Ansicht des Gutachters komplizierten Vertrag noch verstanden habe, sei zunächst darauf hinzuweisen, daß es eine auf schwierige Geschäfte beschränkte Geschäftsunfähigkeit nicht gebe (BGH NJW 1953, 1342 und 1961, 261). - BGH, 17.12.1959 - II ZR 32/59
Ausschluß eines Gesellschafters
Auszug aus BGH, 30.03.1967 - II ZR 102/65
Der Senat hat indes schon mehrfach ausgesprochen, daß auch unter diesem Gesichtspunkt keine Bedenken bestehen, im Gesellschaftsvertrag die Regelung der §§ 133, 140 und 142 HGB durch die Begründung von Kündigungs-, Ausschließungs- oder Übernahmerechten zu ersetzen (vgl. für die §§ 133 und 140 BGHZ 31, 298 ff. [BGH 17.12.1959 - II ZR 32/59] und für § 142 BGHZ 32, 22 [BGH 25.01.1960 - II ZR 22/59]). - BVerfG, 03.02.1965 - 2 BvR 166/64
Anspruch auf den gesetzlichen Richter bei Überbesetzung des Spruchkörpers
Auszug aus BGH, 30.03.1967 - II ZR 102/65
Seine Entscheidung kann zwar darauf nachgeprüft werden, ob es den Begriff der Unvermeidbarkeit verkannt und damit ohne zwingenden Grund die Möglichkeit des Manipulierens eröffnet hat (vgl. BVerfG NJW 1965, 1219 [BVerfG 03.02.1965 - 2 BvR 166/64] B I 2).
- BGH, 03.07.1989 - II ZB 1/89
Vererbung eines Kommanditanteils; Wahrnehmung der Mitgliedschaftsrechte bei …
Nach der ständigen, auf das Reichsgericht zurückgehenden Rechtsprechung des Senats, der die überwiegende Auffassung im Schrifttum gefolgt ist, kann ein Testamentsvollstrecker den Anteil eines persönlich haftenden Gesellschafters nicht verwalten (RGZ 170, 392, 394 f.; BGHZ 24, 106, 112 f.; BGHZ 68, 225, 239;… für die BGB-Gesellschaft Sen.Urt. v. 24. November 1980 - II ZR 194/79 aaO; ebenso für die Nachlaßverwaltung bezüglich eines Anteils an einer offenen Handelsgesellschaft BGHZ 47, 293, 295 ff.; vgl. ferner die Nachweise bei Schmitz, ZGR 1988, 140, 144 f.). - BGH, 14.05.1986 - IVa ZR 155/84
Zugehörigkeit eines auf einen Gesellschafter-Erben übergegangenen …
Dementsprechend stehen zwingende gesellschaftsrechtliche Gründe im allgemeinen auch dann entgegen, wenn der Nachlaßverwalter oder der Nachlaßkonkursverwalter die ererbten Mitgliedsrechte des Gesellschafter-Erben geltend machen wollten (BGHZ 91, 132, 136 unter Berufung auf BGHZ 47, 293).Es ist daher sicherlich gerechtfertigt, daß der II. Zivilsenat - über Ulmer hinausgehend - anerkannt hat, daß auch nach dem Erbfall entstehende Gewinnansprüche des Gesellschafter-Erben in den Nachlaß fallen (BGHZ 47, 293, 296; BGHZ 91, 132, 136, 137).
- BFH, 10.11.2015 - VII R 35/13
Beschränkte Erbenhaftung für von einem Nachlassverwalter verursachte …
Unabhängig davon, ob er dazu trotz der grundsätzlichen Einschränkung der Verwaltungsbefugnis im Rahmen der Beteiligung an Personengesellschaften (BGH-Urteil vom 30. März 1967 II ZR 102/65, BGHZ 47, 293) gemäß § 1985 BGB i.V.m. einer analogen Anwendung des § 725 BGB befugt war (vgl. hierzu Beschluss des Oberlandesgerichts Hamm vom 25. November 1992 15 W 129/92, Entscheidungen der Oberlandesgerichte in Zivilsachen 1993, 147;… (MünchKommBGB/Küpper, 7. Aufl., § 1985 Rz 6; Marotzke in Staudinger, § 1985 BGB Rz 21, jeweils m.w.N.), kommt somit keine Nachlasserbenschuld in Betracht.
- KG, 03.04.2007 - 1 W 305/06
Partnerschaftsregister: Eintragungsfähigkeit des Ausscheidens eines …
Jedenfalls für den Fall des einseitigen, nach § 738 BGB zur Anwachsung führenden Ausscheidens des vorletzten Gesellschafters wird demgegenüber die Möglichkeit einer Einpersonengesellschaft verneint (BGHZ 24, 106, 108 = NJW 1957, 1026; 47, 293, 296 = NJW 1967, 1961; 58, 316, 318 = NJW 1972, 1755; 66, 98, 101 = NJW 1976, 848; 91, 132, 137 = NJW 1984, 2104; 101, 123, 129 = NJW 1987, 3184;… Münchener Kommentar/Ulmer, BGB, 4. Aufl., § 705 Rn. 62; Fett/Brand, NZG 1999, 45, 54f.). - BGH, 16.02.1976 - II ZR 171/74
Anfechtbarkeit von Pfändungs- und Überweisungsbeschlüssen
Es ist zwar richtig, daß auch Tatsachen, die ein Anfechtungsrecht nach § 123 BGB begründen, dem betroffenen Gesellschafter im allgemeinen nur die in den - dispositiven - gesetzlichen Bestimmungen vorgesehene Möglichkeit geben, das Gesellschaftsverhältnis im Wege der Gestaltungsklage, insbesondere mit der Klage auf Auflösung der Gesellschaft nach § 133, 161 Abs. 2 HGB zu beenden (BGHZ 3, 283; 47, 293, 300). - BFH, 27.07.2023 - IV R 10/20
Zahlung des Gesellschafter-Erben an den Nachlassinsolvenzverwalter zur Freigabe …
Bei Kommanditanteilen des Erblassers erfasst es indes nur die aus der Kommanditbeteiligung herzuleitenden Vermögensrechte, zum Beispiel die Ansprüche auf das zukünftige Auseinandersetzungs- oder Abfindungsguthaben sowie auf den Gewinn, nicht aber den Anteil als solchen und die persönliche Rechtsstellung des Gesellschafters (…vgl. Mock in Röhricht/Graf von Westphalen/Haas, HGB, 5. Aufl., § 177 Rz 13; BGH-Urteile vom 30.03.1967 - II ZR 102/65, BGHZ 47, 293; vom 30.04.1984 - II ZR 293/83, BGHZ 91, 132). - BGH, 14.12.1972 - II ZR 82/70
Anfechtung einer Gesellschaftsbeteiligung wegen arglistiger Täuschung - Zahlung …
Hierauf sowie auf die Frage, ob und unter welchen Umständen hiervon eine Ausnahme zu machen ist (vgl. BGHZ 47, 293, 300 ff) [BGH 30.03.1967 - II ZR 102/65], kommt es jedoch im vorliegenden Falle nicht an. - OLG Frankfurt, 18.11.2011 - 19 U 68/11
Anlageberatung: Prozessführungsbefugnis des Nachlassverwalters für …
Angelegenheiten, die die Frage betreffen, ob ein Gesellschafter-Erbe weiterhin Gesellschafter bleiben soll oder nicht, unterfallen nicht der Verwaltungsbefugnis eines Nachlassverwalters (BGH, Urteil vom 30.3.1967 - II ZR 102/65 - BGHZ 47, 293 ff.; vgl. auch BGH, Urteil vom 14.5.1986 - IVa ZR 155/84 - BGHZ 98, 48 ff.; BGHZ 91, 132 ff.; OLG Hamm, Beschluss vom 25.11.1992 - 15 W 129/92). - OLG Hamm, 02.03.1998 - 8 U 246/96
Auflösung der Gesellschaft; Tod des Erblassers ; Fortsetzung der Gesellschaft; …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BFH, 09.02.1977 - I R 60/73
Nachlaßverwalter - Rechtsstreit durch Erben - Steuerbescheid gegen Erblasser - …
Mit der Anordnung der Nachlaßverwaltung, der grundsätzlich der gesamte Nachlaß (vgl. BGH-Urteil vom 30. März 1967 II ZR 102/65, BGHZ 47, 293) unterworfen ist und die zur Absonderung dieses Nachlaßvermögens vom Eigenvermögen des Erben führt, verliert der Erbe gemäß § 1984 Abs. 1 BGB die Befugnis, den Nachlaß zu verwalten und über ihn zu verfügen; dieser Vorschrift gemäß verliert er auch die Befugnis, zum Nachlaß gehörende Ansprüche gerichtlich zu verfolgen. - BFH, 09.02.1977 - I R 68/73
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| BGH, 30.03.1967 - II ZR 101/65 |
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Verfahrensgang
- BGH, 30.03.1967 - II ZR 101/65
- BGH, 15.02.1968 - II ZR 101/65
Papierfundstellen
- BGHZ 47, 293
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