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Rechtsprechung
   BGH, 22.09.1971 - VIII ZR 259/69   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1971,477
BGH, 22.09.1971 - VIII ZR 259/69 (https://dejure.org/1971,477)
BGH, Entscheidung vom 22.09.1971 - VIII ZR 259/69 (https://dejure.org/1971,477)
BGH, Entscheidung vom 22. September 1971 - VIII ZR 259/69 (https://dejure.org/1971,477)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Zuständigkeit von deutschen oder französischen Gerichten bei der Vereinbarung eines Alleinvertretungsrechtes für eine deutsche Firma in Frankreich - Zulassung der Revision bei unrechtmäßiger Bejahung der Zuständigkeit der Vorinstanzen - Maßgeblichkeit des deutschen ...

  • unalex.eu

    Art. 17 EuGVÜ
    Allgemeines - Anwendungsbereich - Zeitlicher Anwendungsbereich

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)

    Anwendbares Recht beim VHV, maßgebliches nationales Recht für die Frage der Einbeziehung von AGB bei grenzüberschreitenden Verträgen Wirkungsstatut, Vertragsstatut Schwerpunkt des VHV, hypothetischer Parteiwille beim VHV, Frankreich, Erfüllungsort

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 57, 72
  • NJW 1972, 391
  • MDR 1972, 44
  • DB 1971, 2255
 
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Wird zitiert von ... (29)Zitiert selbst (11)

  • BGH, 30.03.1955 - IV ZR 210/54

    Schuldstatut und Währungsstatut

    Auszug aus BGH, 22.09.1971 - VIII ZR 259/69
    Dann entscheidet nach feststehender Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 7, 231, 234 [BGH 30.09.1952 - I ZR 31/52]; 9, 221, 223 [BGH 14.04.1953 - I ZR 152/52]; 17, 89, 92) [BGH 30.03.1955 - IV ZR 210/54]der sogenannte hypothetische Parteiwille über das Vertragsstatut, und wenn ein solcher nicht feststellbar ist, der Erfüllungsort über das Schuldstatut für die einzelne Verpflichtung.

    Es handelt sich vielmehr darum, die Interessen der Beteiligten auf objektiver Grundlage abzuwägen und zu ermitteln, ob der Schwerpunkt des Vertragsverhältnisses objektiv auf eine bestimmte Rechtsordnung für das ganze Vertragsverhältnis hinweist (BGHZ 17, 89; 19, 110) [BGH 22.11.1955 - I ZR 218/53].

  • BGH, 29.02.1968 - VII ZR 102/65

    Gerichtsstandvereinbarung

    Auszug aus BGH, 22.09.1971 - VIII ZR 259/69
    Denn nach BGHZ 49, 384 [BGH 29.02.1968 - VII ZR 102/65] ist eine Gerichtsstandsvereinbarung, jedenfalls wenn sie - wie hier - vor dem Prozeß getroffen ist, keine Prozeßhandlung, auf die ohne weiteres die lex fori anzuwenden wäre, sondern ein materiell-rechtlicher Vertrag, dessen Zustandekommen sich nach bürgerlichem Recht, und bei einem Vertrag mit Auslandsberührung demgemäß nach den Grundsätzen des internationalen Privatrechts richtet.
  • BGH, 14.06.1965 - GSZ 1/65

    Internationale Zuständigkeit

    Auszug aus BGH, 22.09.1971 - VIII ZR 259/69
    Da der Streit mithin die internationale Zuständigkeit betrifft, kann nach BGHZ 44, 46 [BGH 14.06.1965 - GSZ - 1/65] trotz § 549 Abs. 2 ZPO die Revision auch darauf gestützt werden, daß die Vorinstanzen zu Unrecht ihre Zuständigkeit bejaht hätten.
  • BGH, 16.03.1970 - VII ZR 125/68

    Anerkennung französischer Urteile

    Auszug aus BGH, 22.09.1971 - VIII ZR 259/69
    Für einen Handelsvertreter-Vertrag liegt nach BGHZ 53, 332, jedenfalls unter bestimmten Voraussetzungen, der Schwerpunkt in dem Bereich, in dem der Handelsvertreter tätig werden soll.
  • BGH, 22.11.1955 - I ZR 218/53

    Verlagsvertrag mit Ausländer

    Auszug aus BGH, 22.09.1971 - VIII ZR 259/69
    Es handelt sich vielmehr darum, die Interessen der Beteiligten auf objektiver Grundlage abzuwägen und zu ermitteln, ob der Schwerpunkt des Vertragsverhältnisses objektiv auf eine bestimmte Rechtsordnung für das ganze Vertragsverhältnis hinweist (BGHZ 17, 89; 19, 110) [BGH 22.11.1955 - I ZR 218/53].
  • BGH, 07.05.1969 - VIII ZR 142/68

    Lieferungsgeschäft zwischen einem ausländischen Verkäufer und einem deutschen …

    Auszug aus BGH, 22.09.1971 - VIII ZR 259/69
    Vielmehr läßt sich bei Kaufverträgen aufgrund hypothetischen Parteiwillens ein einheitliches Vertragsstatut nur ermitteln, wenn die räumlichen Beziehungen des streitigen Verhältnisses im Einzelfall ein so verschiedenes Gewicht haben, daß eine Beziehung vor allen anderen erkennbar den Ausschlag gibt, wie etwa in den Fällen der Urteile VIII ZR 27/60 vom 19. Oktober 1960 (NJW 1961, 25 = WM 1960, 1360) und VIII ZR 142/68 vom 7. Mai 1969 (WM 1969, 772).
  • BGH, 30.09.1952 - I ZR 31/52

    Interzonales Währungsrecht

    Auszug aus BGH, 22.09.1971 - VIII ZR 259/69
    Dann entscheidet nach feststehender Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 7, 231, 234 [BGH 30.09.1952 - I ZR 31/52]; 9, 221, 223 [BGH 14.04.1953 - I ZR 152/52]; 17, 89, 92) [BGH 30.03.1955 - IV ZR 210/54]der sogenannte hypothetische Parteiwille über das Vertragsstatut, und wenn ein solcher nicht feststellbar ist, der Erfüllungsort über das Schuldstatut für die einzelne Verpflichtung.
  • BGH, 10.01.1958 - VIII ZR 412/56

    Verjährung des Anspruchs auf Wandlung nach Zustimmung des Verkäufers

    Auszug aus BGH, 22.09.1971 - VIII ZR 259/69
    Für Kaufverträge im Auslandshandel rechtfertigt nicht schon, wie der erkennende Senat wiederholt ausgesprochen hat, die Tatsache, daß die Sachleistungspflicht des Verkäufers gegenüber der Geldzahlungspflicht des Käufers die verwickeltere ist und leichter Anlaß zu Rechtsstreitigkeiten gibt, die Folgerung, grundsätzlich das Heimatrecht des Verkäufers als Vertragsstatut für den ganzen Vertrag zu nehmen (VIII ZR 412/56 vom 10. Januar 1958 = Betrieb 1958, 162; VIII ZR 109/59 vom 9. Juni 1960 = NJW 1960, 1720 = WM 1960, 938).
  • BGH, 09.06.1960 - VIII ZR 109/59
    Auszug aus BGH, 22.09.1971 - VIII ZR 259/69
    Für Kaufverträge im Auslandshandel rechtfertigt nicht schon, wie der erkennende Senat wiederholt ausgesprochen hat, die Tatsache, daß die Sachleistungspflicht des Verkäufers gegenüber der Geldzahlungspflicht des Käufers die verwickeltere ist und leichter Anlaß zu Rechtsstreitigkeiten gibt, die Folgerung, grundsätzlich das Heimatrecht des Verkäufers als Vertragsstatut für den ganzen Vertrag zu nehmen (VIII ZR 412/56 vom 10. Januar 1958 = Betrieb 1958, 162; VIII ZR 109/59 vom 9. Juni 1960 = NJW 1960, 1720 = WM 1960, 938).
  • BGH, 14.04.1953 - I ZR 152/52

    Liegegeld im Binnenschiffahrtsrecht

    Auszug aus BGH, 22.09.1971 - VIII ZR 259/69
    Dann entscheidet nach feststehender Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 7, 231, 234 [BGH 30.09.1952 - I ZR 31/52]; 9, 221, 223 [BGH 14.04.1953 - I ZR 152/52]; 17, 89, 92) [BGH 30.03.1955 - IV ZR 210/54]der sogenannte hypothetische Parteiwille über das Vertragsstatut, und wenn ein solcher nicht feststellbar ist, der Erfüllungsort über das Schuldstatut für die einzelne Verpflichtung.
  • BGH, 19.10.1960 - VIII ZR 27/60
  • BGH, 08.02.1977 - VI ZR 249/74

    Geltendmachung von Schäden eines Geschäftsführer-Gesellschafters einer GmbH

    Insoweit könnte die Revision sich nur auf Verfahrensfehler berufen, insbesondere also zur Nachprüfung stellen, ob der Tatrichter seiner Pflicht nachgekommen ist, das ausländische Recht zu ermitteln und von den ihm zugängigen Erkenntnisquellen Gebrauch zu machen (BGHZ 36, 348, 353 [BGH 21.02.1962 - V ZR 144/60]; 57, 72, 78 [BGH 22.09.1971 - VIII ZR 259/69]; Senatsurteil vom 30. März 1976 - VI ZR 143/74 = NJW 1976, 1581, 1582 m.w.Nachw.).
  • OLG München, 28.09.1989 - 24 U 391/87

    Prüfung der internationalen Zuständigkeit eines Gerichts von Amts wegen; …

    Da der allgemeine Gerichtsstand der Beklagten ( § 17 ZPO ) in Kanada liegt und die Beklagte dort, wenn die Parteien nichts anderes vereinbart haben, ihre Zahlungspflicht zu erfüllen hat ( § 29 ZPO ), was noch näher auszuführen sein wird, sind nach deutschem Recht, weil die Klägerin die Voraussetzungen eines anderen Gerichtsstandes nicht behauptet hat, die deutschen Gerichte für die Klage nur zuständig, wenn Nr. 11 der Verkaufsbedingungen der Klägerin zwischen den Parteien gilt und dadurch das Landgericht Memmingen im Gerichtsstand der Vereinbarung ( §§ 38, 40 ZPO ) oder des Erfüllungsorts ( § 29 ZPO ) zuständig geworden ist (vgl. BGHZ 57, 72/74).

    Das Schuldstatut bestimmt sich in erster Linie nach dem ausdrücklichen Parteiwillen, somit nach der Vereinbarung der Parteien, über die Wirksamkeit der Rechtswahl entscheidet das Recht, dessen Anwendung nach der Rechtswahlklausel gelten soll (BGHZ 57, 72/77 = NJW 1972, 391; BGHZ 59, 23/27 = NJW 1972, 1622; für einen Konnossementsfall wohl abweichend BGH NJW 1983, 2772 - hierzu kritisch Mann NJW 1984, 2740 ff.).

    Es bleibt deshalb dabei, daß maßgeblicher Erfüllungsort derjenige ist, an dem die streitige Verpflichtung (hier: die Zahlungspflicht der Beklagten) zu erfüllen ist (vgl. BGHZ 57, 72/76 f.;… Vollkommer a.a.O. § 29 RdNr. 24 und 25; zu Art. 5 EuGVÜ vgl. EuGH NJW 1977, 490 und 491 mit zustimmender Anmerkung Geimer 492/493).

    Denn man kann einer Partei nicht ohne weiteres ein Verhalten als Willenserklärung mit rechtsgeschäftlicher Bedeutung zurechnen, wenn sie nach ihrem Heimatrecht mit einer solchen Qualifizierung nicht zu rechnen brauchte (vgl. BGHZ 57, 72/77).

  • OLG Hamburg, 01.06.1979 - 11 U 32/79
    Ob allerdings der Umstand, daß die Sachleistungspflicht gegenüber der Pflicht zur Kaufpreisentrichtung die verwickeltere Vertragspflicht ist und eher Anlaß zu Rechtsstreitigkeiten gibt, ausreicht, um im Heimatrecht des Verkäufers eine einheitliche Rechtsordnung für das gesamte Vertragsverhältnis zu begründen, oder ob es in derartigen Fällen gegebenenfalls zu einer Aufspaltung des Vertragsstatuts für jede der Hauptleistungspflichten des Vertrages kommen müßte (vgl. dazu BGHZ 57, 72 [76] = NJW 1972, 391; BGHZ 61, 221 [224 f.] = NJW 1973, 2151), mag hier zweifelhaft sein.

    Hat ein entsprechendes Verhalten nach dem Heimatrecht eines ausländischen Beteiligten keine rechtsgeschäftliche Relevanz, so ist es nicht gerechtfertigt, es unter diesen Umständen nach dem Vertragsstatut als konstitutiv für bestimmte Rechtsfolgen zu werten; in derartigen Fällen ist dann vielmehr das Heimatrecht des Betroffenen maßgeblich (vgl. BGHZ 57, 72 [77] = NJW 1972, 391 m.w. Nachw.;… Ulmer-Brandner-Hensen, AGB, 3. Aufl. [1978], Anh. § 2 Rdnrn. 4, 18).

    Bei dieser Entscheidung ging es darum, ob die Rechtswirkungen eines Vertrages sich nach einem einheitlichen oder gespaltenen Statut bestimmen, nicht aber speziell um die in BGHZ 57, 72 (77) = NJW 1972, 391, behandelte (Vor-)Frage des anzuwendenden Rechts dazu, ob einem bestimmten Verhalten eines ausländischen Beteiligten überhaupt rechtsgeschäftliche Relevanz im Hinblick auf Zustandekommen und Ausgestaltung einer vertraglichen Einigung zukommt.

    In dieser Frage bedeutet BGHZ 61 ,221 = NJW 1973, 2151, keine Abkehr von BGHZ 57, 72 = NJW 1972, 391.

  • BGH, 06.11.1973 - VI ZR 199/71

    Positive Vertragsverletzung - Unterlassungspflicht - Erfüllungsort

    Zumindest das rechtfertigt es, im Hinblick auf den hypothetischen Parteiwillen deutsches Recht für die Entscheidung zugrundezulegen (stRspr, BGHZ 57, 72, 76; vgl. auch Urteil vom 19. September 1973 - VIII ZR 65/72 - für die Entscheidungssammlung bestimmt;… ferner die herrschende Meinung im Schrifttum, vgl. Erman/Amdt aaO, Art. 12 EGBGB, Vorbem.Rdz. 4;… Palandt/ Lauterbach, 31. Aufl., Art. 12 EGBGB, Vorbem. a 2 a).
  • BGH, 30.03.1976 - VI ZR 143/74

    Ermittlung des ausländischen Rechts durch das Gericht

    Zwar ist der Richter nach § 293 ZPO nicht nur befugt, sondern verpflichtet, das ausländische Recht zu ermitteln und von den ihm zugängigen Erkenntnisquellen Gebrauch zu machen (BGHZ 36, 348, 353 [BGH 21.02.1962 - V ZR 144/60]; 57, 72, 78 [BGH 22.09.1971 - VIII ZR 259/69]; Senatsurteilev.

    Solche Mitwirkung der Beklagten, durch die jene Urteile als mögliche Quelle neuer, bisher so nicht berücksichtigter Erkenntnisse über das türkische Recht ausgewiesen worden wären, durfte das Berufungsgericht aber erwarten (vgl. auch BGHZ 57, 72, 78 [BGH 22.09.1971 - VIII ZR 259/69]; RG JW 1934, 835, 836 m.Nachw.; DR 1940, 587, 588).

  • BGH, 11.02.1988 - I ZR 201/86

    Prüfungs- und Streitgegenstand im Gerichtsstand der unerlaubten Handlung

    Das Berufungsgericht hat auch zu Recht angenommen, daß sich der Erfüllungsort aufgrund des von dem Kläger behaupteten Vertretungsvertrages für die Bundesrepublik Deutschland im Streitfall nach deutschem materiellen Recht bestimmt (st. Rspr., vgl. BGHZ 57, 72, 75 f).
  • BGH, 22.10.1987 - I ZR 224/85

    Annahme eines einheitlichen Erfüllungsorts bei einem Handelsvertreterverhältnis

    Es ist von den Parteien unbeanstandet davon ausgegangen, daß sich der Erfüllungsort aufgrund des vom Kläger behaupteten Alleinvertriebsrechts für die Bundesrepublik Deutschland im Streitfall nach deutschem materiellen Recht bestimmt (st. Rspr., vgl. BGHZ 53, 332, 337; 57, 72, 75 f).
  • OLG Düsseldorf, 11.07.1996 - 6 U 152/95

    Vertragshändlervertrag mit Auslandsberührung (deutsch/italienisch): …

    Dabei ist - entgegen einer in der Literatur vertretenen Meinung (…vgl. MüKo/ Martiny , a.a.O., Art. 28 EGBGB, Rdn. 160 m.w.Nachw.) - grundsätzlich nicht an das für den Rahmenvertrag geltende Recht anzuknüpfen;- vielmehr ist das Recht zur Anwendung zu bringen, das sich unter Berücksichtigung der charakteristischen Leistungen des jeweiligen Einzelvertrages ergibt (ähnlich wohl auch BGH NJW 1972, 391).
  • BGH, 09.10.1986 - II ZR 241/85

    Geltung deutschen Rechts aufgrund hypothetischen Parteiwillens

    Es handelt sich vielmehr darum, die Interessen der Parteien auf objektiver Grundlage abzuwägen und zu ermitteln, ob der Schwerpunkt des Vortrages objektiv auf eine bestimmte Rechtsordnung für das ganze Vertragsverhältnis hinweist (BGHZ 61, 221, 223 [BGH 19.09.1973 - VIII ZR 65/72]; 57, 72, 75 f.; 19, 110 ff. [BGH 22.11.1955 - I ZR 218/53]; 17, 89, 92;… Urt. v. 19.10.1960 - VIII ZR 27/60, NJW 1961, 25; v. 9.6.1960 - VIII ZR 109/59, NJW 1960, 1720; v. 30.3.1976 - VI ZR 143/74, NJW 1976, 1581; v. 9.3.1977 - IV ZR 112/76, NJW 1977, 1586).
  • BGH, 19.09.1973 - VIII ZR 65/72

    Geltung deutschen Rechts kraft hypothetischen Parteiwillens

    Dabei wird der hypothetische Parteiwille nicht durch die subjektiven Vorstellungen der Parteien bestimmt (weshalb auch der Begriff des "mutmaßlichen" Parteiwillens ungenau ist); es handelt sich vielmehr darum, die Interessen der Beteiligten auf objektiver Grundlage abzuwägen und zu ermitteln, ob der Schwerpunkt des Vertragsverhältnisses objektiv auf eine bestimmte Rechtsordnung für das ganze Vertragsverhältnis hinweist (BGHZ 17, 89, 92; 19, 110, 112; 57, 72, 75).

    Im Gegensatz dazu hat die Rechtsprechung des Reichsgerichts (z.B.: RGZ 81, 273, 275) und ihr folgend auch die des BGH (Betrieb 1958, 162; NJW 1960, 1720 = LM EGBGB Art. 7 ff (Deutsches int. Privatrecht) Nr. 13; BGHZ 57, 72 ff) wiederholt die Ansicht vertreten, daß bei Kaufverträgen im Außenhandel nicht schon die Tatsache, daß die Sachleistungspflicht des Verkäufers gegenüber der Geldzahlungspflicht des Käufers die verwickeltere ist und leichter Anlaß zu Rechtsstreitigkeiten gibt, die Folgerung rechtfertige, grundsätzlich (über den hypothetischen Parteiwillen) das Heimatrecht des Verkäufers als Vertragsstatut für den ganzen Vertrag zu nehmen.

  • BGH, 10.11.1977 - III ZR 79/75

    Leistungen eines Trägers der französischen gesetzlichen Unfallversicherung als …

  • BGH, 17.05.1972 - VIII ZR 76/71

    Vereinbarung der internationalen Zuständigkeit

  • KG, 22.04.1996 - 18 W 1125/96

    Voraussetzungen für die Zulässigkeit einer Beschwerde; Anforderungen an den …

  • BGH, 12.02.1976 - III ZR 42/74

    Anspruch auf Bezahlung der gelieferten Ware - Nichterscheinen zum …

  • OLG Hamburg, 19.09.1984 - 5 U 56/84

    Internationale Zuständigkeit eines Gerichts für Ansprüche aus einem Vertrag mit …

  • BGH, 28.03.1979 - VIII ZR 37/78

    Einheitliches Kaufgesetz

  • OLG Hamm, 18.10.1982 - 2 W 29/82

    Nachträgliche Einbeziehung von AGB bei grenzüberschreitenden VHV, anwendbares …

  • BGH, 12.07.1972 - VIII ZR 259/69

    Festsetzung des Streitwertes; Anforderungen an die Streitwertbemessung; …

  • OLG Frankfurt, 03.12.1996 - 11 U 58/94

    Urheberrechtlicher Schutz eines Möbelstücks

  • BGH, 13.07.1973 - I ZR 72/72

    Anwendung deutschen Rechts auf einen Auftrag zwischen einem deutschen und einem …

  • BVerwG, 29.07.1976 - 3 C 72.75

    Feststellung von Verfolgungsschäden an Grundvermögen und Betriebsvermögen

  • OLG Hamburg, 08.02.1991 - 1 U 134/87

    Einflußnahme auf ausländische Amtsträger und deutscher ordre public

  • OLG Köln, 03.02.1988 - 24 U 182/87

    Internationale Zuständigkeit der deutschen Gerichte bei Vorliegen eines …

  • OLG Frankfurt, 16.12.1986 - 5 U 28/86

    Anwendbarkeit englischen Spediteursrechts; Berücksichtigung des Sitzrechts des …

  • OLG München, 15.02.1980 - 23 U 3398/79

    Voraussetzungen für eine internationale Zuständigkeit der deutschen Gerichte; …

  • LG Aachen, 21.02.1991 - 6 S 267/90

    Widerrufsrecht oder Rücktrittsrecht eines Verbrauchers bei einem Vertrag nach dem …

  • OLG Koblenz, 09.01.1981 - 2 U 1266/77

    VHV, nachträgliche Rechtswahl, Bedeutung des Schweigens auf kaufmännisches …

  • BGH, 02.05.1978 - X ZR 8/75

    Voraussetzungen für die Wirksamkeit eines Vergleichs - Anforderungen an die …

  • BGH, 03.12.1971 - I ZR 52/70

    Einrede der mangelnden Sicherheit für die Kosten des Revisionsverfahrens - …

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