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Rechtsprechung
   BFH, 07.12.1984 - III R 82/79   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1984,938
BFH, 07.12.1984 - III R 82/79 (https://dejure.org/1984,938)
BFH, Entscheidung vom 07.12.1984 - III R 82/79 (https://dejure.org/1984,938)
BFH, Entscheidung vom 07. Dezember 1984 - III R 82/79 (https://dejure.org/1984,938)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Simons & Moll-Simons

    BewG 1965 §§ 2, 95, 97 Abs. 1 Nr. 5, 103

  • Wolters Kluwer

    Geschäftsführer - Gesellschafter-Geschäftsführer - Ruhegeldzusage - Versorungszusage an Witwe - Rechtliche und wirtschaftliche Einheit - Einheitsbewertung des Betriebsvermögens - Kapitalwert einer Versorgungszusage - Abzug als Schuld

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BFHE 143, 97
  • BB 1985, 642
  • BStBl II 1985, 239
 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (11)

  • BFH, 28.01.1972 - III R 108/70

    Darlehn - Kommanditist an Gesellschaft - Behandlung wie Gesellschaftskapital - …

    Auszug aus BFH, 07.12.1984 - III R 82/79
    Diese enge Beziehung, die ihre Grundlage im Gesellschaftsvertrag findet, wird bewertungsrechtlich durch den Tod des Gesellschafters nicht gelöst; sie behält diese vielmehr bis zur Erfüllung der nach dem Gesellschaftsvertrag zugesicherten Leistungen bei (vgl. BFH-Urteil vom 28. Januar 1972 III R 108/70, BFHE 104, 563, BStBl II 1972, 414).

    Auch soweit das FG seine Auffassung auf die BFH-Urteile vom 31. Oktober 1969 III R 145/66 (BFHE 97, 561, BStBl II 1970, 197); vom 12. November 1971 III R 87/68 (BFHE 104, 246, BStBl II 1972, 210); vom 28. Januar 1972 III R 108/70 (BFHE 104, 563, BStBl II 1972, 414); vom 13. Oktober 1972 I R 234/70 (BFHE 107, 375, BStBl II 1973, 116) stützt, vermag der erkennende Senat diese nicht zu teilen.

    Der BFH kam bei den gegebenen Sachverhalten deswegen zu diesem Ergebnis, weil, anders als in dem zur Entscheidung stehenden Fall, die personelle Verbindung zwischen den Darlehen an die Personengesellschaft und den Gesellschaftern gelöst war (vgl. Urteil in BFHE 104, 563, BStBl II 1972, 414).

  • BFH, 13.10.1972 - I R 234/70

    Kommanditist - Darlehnsgewährung an Gesellschaft - Gesellschaftskapital - …

    Auszug aus BFH, 07.12.1984 - III R 82/79
    Auch soweit das FG seine Auffassung auf die BFH-Urteile vom 31. Oktober 1969 III R 145/66 (BFHE 97, 561, BStBl II 1970, 197); vom 12. November 1971 III R 87/68 (BFHE 104, 246, BStBl II 1972, 210); vom 28. Januar 1972 III R 108/70 (BFHE 104, 563, BStBl II 1972, 414); vom 13. Oktober 1972 I R 234/70 (BFHE 107, 375, BStBl II 1973, 116) stützt, vermag der erkennende Senat diese nicht zu teilen.

    Der BFH hatte sich dort u. a. damit zu befassen, ob darlehensweise gegebene Geldbeträge oder abgetretene Darlehensforderungen von Kommanditisten oder Ehegatten eines Gesellschafters bei der Einheitsbewertung des Betriebsvermögens einer Personengesellschaft als Schuld abgezogen werden können (bzw. im Urteil in BFHE 107, 375, BStBl II 1973, 116 einkommensteuerrechtlich als Darlehensschuld der Gesellschaft anzuerkennen sind) und gewährte den Schuldabzug.

  • BFH, 31.10.1969 - III R 145/66

    Personengesellschaft - Ehegatte eines Gesellschafters - Hingabe eines Darlehns - …

    Auszug aus BFH, 07.12.1984 - III R 82/79
    Auch soweit das FG seine Auffassung auf die BFH-Urteile vom 31. Oktober 1969 III R 145/66 (BFHE 97, 561, BStBl II 1970, 197); vom 12. November 1971 III R 87/68 (BFHE 104, 246, BStBl II 1972, 210); vom 28. Januar 1972 III R 108/70 (BFHE 104, 563, BStBl II 1972, 414); vom 13. Oktober 1972 I R 234/70 (BFHE 107, 375, BStBl II 1973, 116) stützt, vermag der erkennende Senat diese nicht zu teilen.

    Wäre er bei seiner rechtlichen Würdigung dazu gekommen - wie es der Streitfall erfordert - das Schuldverhältnis als Ganzes dem Betriebsvermögen der Gesellschaft zuzuordnen, so hätte er den Schuldabzug versagt (vgl. Urteil in BFHE 97, 561, BStBl II 1970, 197).

  • BFH, 07.12.1984 - III R 91/81

    Betriebsvermögen - Bewertungsgesetz

    Auszug aus BFH, 07.12.1984 - III R 82/79
    Er verweist insoweit auf seine Entscheidungen vom 7. Dezember 1984 III R 35/79 (BFHE 143, 87, BStBl II 1985, 236 und III R 91/81 (BFHE 143, 93, BStBl II 1985, 241).
  • BFH, 07.12.1984 - III R 35/79

    Betriebsvermögen - Bewertungsgesetz

    Auszug aus BFH, 07.12.1984 - III R 82/79
    Er verweist insoweit auf seine Entscheidungen vom 7. Dezember 1984 III R 35/79 (BFHE 143, 87, BStBl II 1985, 236 und III R 91/81 (BFHE 143, 93, BStBl II 1985, 241).
  • BFH, 02.07.1971 - III R 72/70

    Zurechnung eines Gesamthandvermögens - Beteiligter - Vermögensanteil - Auflösung …

    Auszug aus BFH, 07.12.1984 - III R 82/79
    Das FG ist unter Hinweis auf das BFH-Urteil vom 2. Juli 1971 III R 72/70 (BFHE 103, 1, BStBl II 1971, 678) der Ansicht, dieser Sachverhalt rechtfertige den Schuldabzug bei der KG.
  • BFH, 21.03.1978 - III R 32/76

    Aktien - Alleineigentum - Betriebsvermögen - Einheitsbewertung - …

    Auszug aus BFH, 07.12.1984 - III R 82/79
    Wenn aber das Bewertungsrecht nicht die Gesellschaft als solche als Gewerbetreibende ansieht, sondern die Gesellschafter in ihrer Eigenschaft als Mitunternehmer, so ist es folgerichtig, daß der Umfang des Betriebsvermögens einer Personengesellschaft sowohl durch § 97 BewG als auch durch § 95 i. V. m. § 2 BewG bestimmt wird (vgl. BFH-Urteil vom 21. März 1978 III R 32/76, BFHE 125, 286, BStBl II 1978, 518).
  • BFH, 11.02.1972 - III R 5/70

    Mißbrauch von Formen - Gestaltungsmöglichkeiten - Bürgerliches Recht - Gewährung …

    Auszug aus BFH, 07.12.1984 - III R 82/79
    Bewertungsrechtlich ist damit ein einheitlicher Versorgungsanspruch der Berechtigten gegeben, der seine wirtschaftliche Veranlassung in den rechtlichen Beziehungen zwischen der KG und ihren Gesellschaftern hat (vgl. auch BFH-Urteil vom 11. Februar 1972 III R 5/70, BFHE 105, 155, BStBl II 1972, 480).
  • BFH, 03.02.1967 - III 161/63

    Berücksichtigung von Rückstellungen für Verbindlichkeiten auf das …

    Auszug aus BFH, 07.12.1984 - III R 82/79
    Die finanziellen Beziehungen der Gesellschafter zu der Personengesellschaft stehen zwar nicht außerhalb der Beteiligung der Gesellschaft; sie beeinflussen aber nur die Höhe der Beteiligung im Verhältnis der Gesellschafter untereinander und sind regelmäßig ohne Einfluß auf die Höhe des Betriebsvermögens (vgl. BFH-Urteil vom 3. Februar 1967 III 161/63, BFHE 88, 185, BStBl III 1967, 303).
  • BFH, 12.11.1971 - III R 87/68

    Einzelfirma - Ehegatte des Inhabers - Darlehn - Einheitsbewertung des …

    Auszug aus BFH, 07.12.1984 - III R 82/79
    Auch soweit das FG seine Auffassung auf die BFH-Urteile vom 31. Oktober 1969 III R 145/66 (BFHE 97, 561, BStBl II 1970, 197); vom 12. November 1971 III R 87/68 (BFHE 104, 246, BStBl II 1972, 210); vom 28. Januar 1972 III R 108/70 (BFHE 104, 563, BStBl II 1972, 414); vom 13. Oktober 1972 I R 234/70 (BFHE 107, 375, BStBl II 1973, 116) stützt, vermag der erkennende Senat diese nicht zu teilen.
  • BFH, 23.01.1953 - III 14/52 U

    Pensionszusage an Gesellschafter einer Personengesellschaft - Anerkennung einer …

  • BFH, 26.10.1994 - II R 30/91

    Abzug der Versorgungszusage zugunsten einer Gesellschafterwitwe als Schuld bei …

    Der Kapitalwert der Versorgungszusage zugunsten der Witwe eines verstorbenen Gesellschafter-Geschäftsführers einer Personengesellschaft kann bei der Einheitsbewertung des Betriebsvermögens der Personengesellschaft als Schuld abgezogen werden, wenn die Versorgungszusage betrieblich veranlaßt ist (Einschränkung vom BFH-Urteil in BFHE 143, 97, BStBl II 1985, 239).

    Eine Betriebsschuld ist somit jede Verbindlichkeit, die durch den Betrieb veranlaßt ist (vgl. z. B. BFH-Urteil vom 7. Dezember 1984 III R 82/79, BFHE 143, 97, BStBl II 1985, 239, unter 2.).

    bb) Soweit in der bisherigen Bewertungsrechtsprechung angenommen wurde, daß eine Pensionszusage an den tätigen Gesellschafter einer Personen (handels-) gesellschaft zu seinen eigenen Gunsten und/oder zugunsten seiner Witwe stets (ausnahmslos) privat (also nichtbetrieblich) veranlaßt sei (vgl. z. B. BFH in BFHE 143, 97, BStBl II 1985, 239), kann sich der erkennende Senat dem in dieser Allgemeinheit nicht anschließen.

  • BFH, 07.11.2001 - I R 79/00

    Finanzierbarkeit einer Pensionszusage

    Mit dieser Beurteilung weicht der Senat --entgegen der Annahme des FA-- nicht von der Entscheidung des III. Senats des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 7. Dezember 1984 III R 82/79 (BFHE 143, 97, BStBl II 1985, 239) ab.
  • BFH, 29.10.1997 - II R 75/94
    Nach der Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs (RFH) und des ihm folgenden BFH sollten bei Personengesellschaften und den diesen ähnlichen Gesellschaften im Verhältnis zwischen der Gesellschaft und den Mitunternehmern regelmäßig weder Forderungen noch Schulden entstehen; das galt insbesondere für Darlehen, die ein Mitunternehmer der Gesellschaft oder umgekehrt die Gesellschaft einem Mitunternehmer gewährt, denn sie sollten lediglich das Eigenkapital des Mitunternehmers berühren und nur bei der Aufteilung des Einheitswerts des Betriebsvermögens zu berücksichtigen sein (s. BFH-Urteile vom 14. März 1969 III R 108/67, BFHE 95, 546, BStBl II 1969, 480, mit Hinweisen auf die RFH-Rechtsprechung, sowie vom 7. Dezember 1984 III R 82/79, BFHE 143, 97, BStBl II 1985, 239, [BFH 07.12.1984 - III R 82/79] m. w. N.).

    Daran ist auch nach Aufgabe der Bilanzbündeltheorie (vgl. BFH-Urteil vom 21. März 1978 III R 32/76, BFHE 125, 286, BStBl II 1978, 518, [BFH 21.03.1978 - III R 32/76] sowie BFH in BFHE 143, 97, [BFH 07.12.1984 - III R 82/79] BStBl II 1985, 239 [BFH 07.12.1984 - III R 82/79]) im Ergebnis festzuhalten.

  • FG Berlin, 29.07.1998 - 6 K 6140/95
    Eine Betriebsschuld ist somit jede Verbindlichkeit, die durch den Betrieb veranlaßt ist (vgl. z. B. BFH-Urteil vom 7. Dezember 1984 BStBl II 1985, 239, [BFH 07.12.1984 - III R 82/79] unter 2.).

    Bewertungsrechtlich ist damit ein einheitlicher Schuldposten der OHG gegeben, der seine wirtschaftliche Veranlassung ausschließlich in den rechtlichen Beziehungen zwischen der Verkäuferin und der OHG hat (vgl. auch BFH-Urteil vom 07.12.1984; Az.: III R 82/79 ; BStBl II 1985, 239).

  • FG Köln, 08.05.2013 - 5 K 3384/10

    Nießbrauchsrecht ist Teil der Gegenleistung in Zwangsversteigerungsverfahren

    Zur Erläuterung führte der Beklagte aus, dass nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 23.01.1985 II R 36/83, BStBl II 1985, 239, der Umfang des Meistgebotes nicht dadurch beeinflusst werde, dass ein bestehen bleibendes Recht dem Meistbietenden zustehe und dadurch auch der Umfang der Gegenleistung nicht nur auf die tatsächliche Höhe des abgegeben Meistgebotes beschränkt werden könne.
  • BFH, 16.12.1992 - II R 57/89

    Rentenansprüche des angestellten Komplementärs sind kein sonstiges Vermögen

    Bei einer Personengesellschaft i. S. des § 97 Abs. 1 Nr. 5 BewG ist bewertungsrechtlich die gesamte Tätigkeit der Gesellschafter im Rahmen der Gesellschaft als selbständige Unternehmertätigkeit anzusehen (s. BFH-Urteil vom 7. Dezember 1984 III R 82/79, BFHE 143, 97, BStBl II 1985, 239).
  • BGH, 26.03.1990 - II ZR 123/89

    Testamentarische Verfügung über Rechtsnachfolge im Kommanditanteil

    Zwar sind Versorgungsverpflichtungen einer Personengesellschaft gegenüber Gesellschaftern und deren Witwen bei der Einheitsbewertung des Betriebsvermögens nicht als Schuld abzugsfähig; sie sind aber steuerlich Schulden der übrigen Gesellschafter und als solche gemäß § 118 Abs. 1 Nr. 2 BewG bei der Ermittlung des Gesamtvermögens des Klägers anteilsmäßig zu berücksichtigen (vgl. BFH, Urt. v. 7. Dezember 1984 - III R 82/79, BB 1985, 642, 643).
  • BFH, 23.03.1998 - II R 14/95

    Berücksichtigung von auf variablen Privatkonten verbuchten Guthaben von …

    Nach der Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs (RFH) und des ihm folgenden BFH sollten bei Personengesellschaften im Verhältnis zwischen der Gesellschaft und den Mitunternehmern regelmäßig weder Forderungen noch Schulden entstehen; dies galt insbesondere für Darlehen, die ein Mitunternehmer der Gesellschaft oder umgekehrt die Gesellschaft einem Mitunternehmer gewährt; denn sie sollten lediglich das Eigenkapital des Mitunternehmers berühren und nur bei der Aufteilung des Einheitswerts des Betriebsvermögens zu berücksichtigen sein (s. BFH-Urteile vom 14. März 1969 III R 108/67, BFHE 95, 546, BStBl II 1969, 480, mit Hinweisen auf die RFH-Rechtsprechung, sowie vom 7. Dezember 1984 III R 82/79, BFHE 143, 97, BStBl II 1985, 239, m.w.N., …und vom 29. Oktober 1997 II R 75/94, BFH/NV 1998, 285).
  • BFH, 19.05.1987 - VIII R 382/83

    Gründe für die Beiladung von Dritten zu einer Verhandlung

    Der Senat vermag aufgrund des vom FG festgestellten Sachverhalts nicht zu beurteilen, ob es sich bei den im Streit befindlichen Rückstellungen um eine L. O. persönlich angehende Frage handelt, die dem Bereich seines Sonderbetriebsvermögens zuzuordnen ist (§ 48 Abs. 1 Nr. 2 FGO, zur bewertungsrechtlichen Bedeutung dieser Frage siehe Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 7. Dezember 1984 III R 35/79, BFHE 143, 87, BStBl II 1985, 236; vom 7. Dezember 1984 III R 82/79, BFHE 143, 97, BStBl II 1985, 239; vom 3. Februar 1967 III 161/63, BFHE 88, 185, BStBl III 1967, 303; vom 24. Juni 1981 III R 49/78, BFHE 134, 157, BStBl II 1982, 2).
  • BFH, 24.11.1993 - II R 127/89

    Notwendige Beiladung im Klageverfahren (§ 60 FGO )

    Das FG lehnte den Abzug der streitigen Pensionsrückstellungen unter Hinweis auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 7. Dezember 1984 III R 82/79 (BFHE 143, 97, BStBl II 1985, 239) ab; danach entstünden im Verhältnis zwischen der Personengesellschaft und den Gesellschaftern regelmäßig weder Forderungen noch Schulden.
  • FG Baden-Württemberg, 11.07.2001 - 8 K 333/97

    Einbeziehung des Anspruchs auf betriebliche Versorgungsleistungen in den …

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