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Weitere Entscheidung unten: BFH, 12.09.1985

Rechtsprechung
   BFH, 05.11.1985 - VII B 88/83   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1985,1285
BFH, 05.11.1985 - VII B 88/83 (https://dejure.org/1985,1285)
BFH, Entscheidung vom 05.11.1985 - VII B 88/83 (https://dejure.org/1985,1285)
BFH, Entscheidung vom 05. November 1985 - VII B 88/83 (https://dejure.org/1985,1285)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Papierfundstellen

  • BFHE 144, 407
  • BB 1986, 187
  • BStBl II 1986, 71
 
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Wird zitiert von ... (20)Zitiert selbst (4)

  • BFH, 07.08.1984 - VII B 27/84

    Prozeßkostenhilfe - Beschwerde gegen Versagung - Beendigung der Instanz - …

    Auszug aus BFH, 05.11.1985 - VII B 88/83
    In Anlehnung daran wird angenommen, daß auch eine Beschwerde aus Billigkeitsgründen dann zulässig bleibt, wenn der Antragsteller die PKH rechtzeitig beantragt, das Gericht über den Antrag aber erst so spät entschieden hat, daß dem Antragsteller die Einlegung der Beschwerde vor Abschluß der Instanz nicht mehr möglich oder zumutbar war (Beschluß des Senats vom 7. August 1984 VII B 27/84, BFHE 141, 494, BStBl II 1984, 838, m. w. N.).
  • BFH, 14.05.1982 - VIII B 1/82

    Prozeßkostenhilfe - Ablehnung der Prozeßkostenhilfe - Hauptsacheverfahren

    Auszug aus BFH, 05.11.1985 - VII B 88/83
    Eine Beschwerde ist also auch nicht gegen die Ablehnung der PKH durch das FG zulässig, wenn die zugehörige Hauptsache nicht an den BFH gelangen kann (vgl. BFH-Beschluß vom 14. Mai 1982 VIII B 1/82, BFHE 136, 53, BStBl II 1982, 600, für den Fall der Entscheidung über die Aussetzung der Vollziehung durch unanfechtbaren Beschluß nach Art. 1 Nr. 3 des Gesetzes zur Entlastung des Bundesfinanzhofs - BFH-EntlG -).
  • BFH, 22.06.1983 - I B 24/83

    Prozeßkostenhilfe - Streitwert - Streitwertrevision

    Auszug aus BFH, 05.11.1985 - VII B 88/83
    Für die Anrufbarkeit des BFH in der Hauptsache reicht, wenn auch die Streitwertrevision hier nicht gegeben war (§ 115 Abs. 1 FGO i. V. m. Art. 1 Nr. 5 BFH-EntlG), die Möglichkeit einer Zulassung der Revision durch das FG oder den BFH (§ 115 Abs. 2 FGO) oder die Möglichkeit einer zulassungsfreien Verfahrensrevision nach § 116 FGO aus (BFH-Beschluß vom 22. Juni 1983 I B 24/83, BFHE 138, 520, BStBl II 1983, 644).
  • BFH, 10.01.1985 - VII B 63/84

    Zulässigkeit einer Beschwerde gegen die Versagung von Prozeßkostenhilfe nach …

    Auszug aus BFH, 05.11.1985 - VII B 88/83
    Der Senat hat deshalb im Falle der Beendigung des Klageverfahrens durch isolierte Kostenentscheidung nach § 138 Abs. 1 FGO - wie im Streitfall - die danach eingelegte Beschwerde gegen die Versagung der PKH als unzulässig verworfen, weil auch hier die zugehörige Hauptsache nicht mehr an den BFH gelangen konnte; denn Kostenentscheidungen des FG sind gemäß Art. 1 Nr. 4 BFH-EntlG nicht anfechtbar (Beschluß vom 10. Januar 1985 VII B 63/84, nicht veröffentlicht).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 15.07.2008 - L 12 B 18/07

    Zulässigkeit einer Beschwerde im Prozesskostenhilfeverfahren für den Fall eines …

    Das gilt umso mehr, als schon vor Einführung des § 127 Abs. 2 Satz 2 Halbs. 2 ZPO nicht nur in der Zivilgerichtsbarkeit Entscheidungen bekannt geworden waren, die aus einem nicht normierten allgemeinen Grundsatz der Konvergenz von Hauptsache- und Nebenentscheidungen die Unzulässigkeit einer Beschwerde ableiteten, wenn die Berufung in der Hauptsache ausgeschlossen war (vgl. Bayer. LSG, Breithaupt 1967, 899; LSG Hbg., Breithaupt 1985, 807; BFH vom 5.11.1985, BFHE 144, 407).
  • BFH, 31.08.1999 - VIII B 29/99

    Beschwerde gegen PKH-Ablehnungsbeschluss; Auslegung der Beschwerdeschrift

    Denn PKH kann grundsätzlich nur für die Zukunft, nicht hingegen für ein bereits abgeschlossenes Verfahren gewährt werden (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschlüsse vom 7. August 1984 VII B 27/84, BFHE 141, 494, BStBl II 1984, 838, unter 1. b der Gründe; vom 5. November 1985 VII B 88/83, BFHE 144, 407, BStBl II 1986, 71).

    Eine derartige Ausnahme wird dann bejaht, wenn der Antragsteller den PKH-Antrag noch während des Verfahrens mit den erforderlichen Unterlagen rechtzeitig gestellt hat, vom FG aber so spät beschieden worden ist, daß eine Einlegung der Beschwerde vor Abschluß der Instanz nicht mehr möglich oder zumutbar war (vgl. BFH-Beschlüsse in BFHE 141, 494, BStBl II 1984, 838, unter 1. b der Gründe; in BFHE 144, 407, BStBl II 1986, 71).

  • LSG Sachsen, 18.08.2009 - L 2 AS 321/09

    Zulässigkeit einer Beschwerde gegen die Ablehnung einer Bewilligung von …

    Das gilt umso mehr, als schon vor Einführung des § 127 Abs. 2 Satz 2 2. Halbsatz ZPO nicht nur in der Zivilgerichtsbarkeit Entscheidungen ergangen waren, die aus einem nicht normierten allgemeinen Grundsatz der Konvergenz von Hauptsache- und Nebenentscheidungen die Unzulässigkeit einer Beschwerde ableiteten, wenn die Berufung in der Hauptsache ausgeschlossen war (…vgl. Bayerisches LSG, Breithaupt 1967, S. 899;… LSG Hamburg, Breithaupt 1985, S. 807; BFH, Beschluss vom 05.11.1985 - VII B 88/83 -).
  • BFH, 12.06.1990 - VII B 50/90

    Zulässigkeit einer nach Beendigung der Instanz eingelegten Beschwerde gegen die …

    Zwar ist eine nach Beendigung der Instanz eingelegte Beschwerde gegen die Versagung der PKH ausnahmsweise zulässig, wenn das Gericht - wie hier - über den Antrag erst so spät entschieden hat, daß dem Antragsteller die Einlegung der Beschwerde vor Abschluß der Instanz nicht möglich war (§ 142 FGO, § 127 Abs. 2 Satz 2 der Zivilprozeßordnung; Senatsbeschlüsse vom 7. August 1984 VII B 27/84, BFHE 141, 494, 496, BStBl II 1984, 838, und vom 5. November 1985 VII B 88/83, BFHE 144, 407, BStBl II 1986, 71).

    Der Zulässigkeit der Beschwerde steht jedoch der - weitere - Umstand entgegen, daß die zugehörige Hauptsache nicht an den Bundesfinanzhof (BFH) gelangen kann (BFHE 144, 407 ff.; BFH-Beschluß vom 22. Juni 1988 VI B 16/88, BFH / NV 1989, 188 jeweils m. w. N.).

  • BFH, 27.12.2000 - XI B 123/00

    Prozesskostenhilfe - Beschwerde - Umfang der PKH - Einkommensteuer - …

    Der erkennende Senat weicht mit dieser Entscheidung nicht vom Beschluss des VII. Senats vom 5. November 1985 VII B 88/83 (BFHE 144, 407, BStBl II 1986, 71) ab.
  • LSG Thüringen, 22.10.2001 - L 2 B 5/00

    Voraussetzungen für die Bewilligung von Prozesskostenhilfe; Ablehnung von PKH …

    Der Gedanke, dass die Entscheidung in der Hauptsache und die spätere Entscheidung im PKH-Verfahren kongruent sein müssen, wird für die Fallkonstellation, dass die erstinstanzliche Entscheidung zur Hauptsache inzwischen rechtskräftig geworden ist, weitgehend anerkannt (vgl. BFHE 141, 494; BFHE 144, 407; OLG Düsseldorf JurBüro 1989, 114; Hamburg.
  • BFH, 17.12.1997 - X B 192/97

    Statthaftigkeit einer Beschwerde gegen die Beschwerde gegen die Ablehnung der …

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) ist eine Beschwerde gegen die Ablehnung der PKH durch das FG nicht statthaft, wenn die zugehörige Hauptsache nicht an den BFH gelangen kann (z. B. Beschlüsse vom 5. November 1985 VII B 88/83, BFHE 144, 407, BStBl II 1986, 71, vom 10. September 1991 V B 134/91, BFH/NV 1992, 263, …und vom 5. August 1996 X B 83/96, BFH/NV 1997, 61, jeweils m. w. N.).
  • BFH, 18.01.1991 - VI B 134/89

    Zulässigkeit einer Beschwerde gegen eine ablehnende Entscheidung über die …

    Aus dieser Regelung wird der allgemeine Grundsatz entnommen, daß die Beschwerde in einer PKH-Sache nicht an diejenige Instanz gerichtet werden kann, an die die zugehörige Hauptsache nicht (mehr) zu gelangen vermag (ständige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs - BFH - vgl. z. B. BFH-Beschlüsse vom 14. Mai 1982 VIII B 1/82, BFHE 136, 53, BStBl II 1982, 600;… vom 10. Januar 1985 VII B 63/84, BFH/NV 1985, 97; vom 5. November 1985 VII B 88/83, BFHE 144, 407, BStBl II 1986, 71;… vom 21. Februar 1985 V B 6/84, BFH/NV 1986, 105;… vom 15. April 1985 VIII B 6/81, BFH/NV 1986, 355;… vom 15. Juli 1986 I B 26/86, BFH/NV 1987, 449;… vom 5. März 1985 VII B 78/84, BFH/NV 1987, 462;… vom 22. April 1986 V B 16/86, BFH/NV 1987, 721;… vom 21. Januar 1988 III B 137/86, BFH/NV 1988, 390;… vom 5. September 1989 VII B 71/89, BFH/NV 1990, 390;… vom 12. Juni 1990 VII B 50/90, BFH/NV 1990, 798;… vgl. auch Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 2. Aufl., § 142 Rdnr. 28).
  • BFH, 15.09.1994 - VII B 139/94

    Anfechtbarkeit der Ablehnung von Prozesskostenhilfe (PKH)

    Zwar hat die Hauptsache (das ist der Antrag auf Aussetzung der Vollziehung) hier nicht durch isolierte Kostenentscheidung des FG ihre Erledigung gefunden (vgl. dazu BFH- Beschluß vom 5. November 1985 VII B 88/83, BFHE 144, 407, BStBl II 1986, 71); sie hat sich aber, nachdem das HZA am 1. März 1994 die begehrte Aussetzung der Vollziehung verfügt hatte, aufgrund der übereinstimmenden Erledigungserklärungen der Beteiligten gleichwohl bereits unwiderruflich erledigt.
  • VGH Bayern, 14.04.2011 - 8 C 11.344

    Beschwerde gegen die Versagung von Prozesskostenhilfe; Beendigung des …

    Rn. 8 Ob die Beschwerde nach § 146 Abs. 1, § 147 VwGO bereits unzulässig ist, weil infolge der übereinstimmenden Erledigungserklärungen der Beteiligten im erstinstanzlichen Verfahren eine Entscheidung durch den Verwaltungsgerichtshof in der Hauptsache nicht mehr möglich ist (vgl. BayVGH vom 7.12.2010 Az. 11 C 10.2466 ; vom 6.8.1996 BayVBl 1997, 415; a.A. Saarl OVG vom 31.3.2010 FamRZ 2010, 1829; BGH vom 23.2.2005 BGHZ 162, 230; BFH vom 5.11.1985 BFHE 144, 407;… vom 8.2.2000 BFH/NV 2000, 1106), muss nicht entschieden werden.
  • BFH, 05.08.1996 - X B 83/96

    Statthaftigkeit einer Beschwerde gegen die Ablehnung der Prozesskostenhilfe

  • BFH, 25.11.1993 - X S 15/93

    Bewilligung von Prozesskostenhilfe für die Durchführung eines Klageverfahrens …

  • BFH, 05.09.1989 - VII B 71/89

    Rechtsmittel gegen Kostenentscheidungen des Bundesfinanzhofes nach Erledigung …

  • BFH, 22.06.1988 - VI B 16/88

    Beschwerde gegen eine ablehnende Entscheidung über Prozesskostenhilfe (PKH)

  • BFH, 21.01.1988 - III B 137/86

    Unzulässigkeit einer Beschwerde in einem Prozeßkostenhilfeverfahren bei …

  • BFH, 21.05.1993 - III B 45/93
  • BFH, 30.01.1991 - IV B 10/90

    Abhängigmachung der Gewährung von Prozesskostenhilfe vom Einsatz oder der …

  • BFH, 15.07.1986 - I B 26/86

    Beschwerde gegen die Ablehnung einer beantragten Prozesskostenhilfe

  • BFH, 13.03.1991 - VII B 182/90
  • BFH, 10.09.1991 - V B 134/91
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Rechtsprechung
   BFH, 12.09.1985 - VIII R 241/81   

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BFH, 12.09.1985 - VIII R 241/81 (https://dejure.org/1985,3078)
BFH, Entscheidung vom 12.09.1985 - VIII R 241/81 (https://dejure.org/1985,3078)
BFH, Entscheidung vom 12. September 1985 - VIII R 241/81 (https://dejure.org/1985,3078)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • BFHE 145, 71
  • BB 1986, 582
  • BStBl II 1986, 71
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (9)

  • BFH, 12.03.1980 - I R 99/78

    Gewinnerzielungsabsicht - Bauunternehmen - Grundbesitz - Grundstücksverwaltung

    Auszug aus BFH, 12.09.1985 - VIII R 241/81
    Danach belaufe sich der Ertrag aus Nebentätigkeit (Betreuung und Verkauf) auf 10, 7 v.H. (1970) und 16, 1 v.H. (1971) der Summe des Gewinns (Verlusts) aus Gewerbebetrieb und der Hinzurechnungen und liege damit deutlich unter der vom Bundesfinanzhof (BFH) gezogenen Grenze von 25 v.H. Zwar könne die Anwendung des absoluten Maßstabs, der dem BFH-Urteil vom 12. März 1980 I R 99/78 (BFHE 130, 332, BStBl II 1980, 471) zugrunde liege, möglicherweise zu einem anderen Ergebnis führen.

    Nach der Rechtsprechung des BFH (BFHE 130, 332, BStBl II 1980, 471) liege eine Nebentätigkeit von untergeordneter Bedeutung nicht mehr vor, wenn ein Unternehmen neben der Grundstücksverwaltung und -nutzung eine mit Gewinnerzielungsabsicht betriebene Bau- und Veräußerungstätigkeit entfalte, welche in ihrem Umfange derjenigen eines nach seiner wirtschaftlichen und geschäftlichen Struktur eigenständigen Bauunternehmens gleichkomme.

    Dies sei erst recht der Fall, wenn nun das Urteil in BFHE 130, 332, II 1980, 471 ohne Rücksicht auf den Umfang der eigentlichen Verwaltungstätigkeit einen absoluten Maßstab anlegen und damit allen größeren Grundstücksverwaltungsunternehmen die Berufung auf § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG versagen wolle.

    Der I. Senat des BFH hat ergänzend zu diesen allgemeinen Grundsätzen ausgesprochen (BFHE 130, 332, 335, BStBl II 1980, 470 ), daß die Anwendung der Vorschrift über die erweiterte Kürzung des Gewerbeertrags jedenfalls dann zu versagen sei, wenn das Unternehmen neben der Grundstücksverwaltung und -nutzung eine mit Gewinnerzielungsabsicht betriebene Bau- und Veräußerungstätigkeit entfaltet, welche in ihrem Umfange derjenigen eines nach seiner wirtschaftlichen und geschäftlichen Struktur eigenständigen Bauunternehmens gleichkommt.

    Es kann auf sich beruhen, ob -unter Übernahme der in BFHE 130, 332, BStBl II 1980, 470 entwickelten Rechtsgrundsätze- die Veräußerungstätigkeit der Klägerin schon wegen ihres absoluten Gewichts zur Versagung der erweiterten Kürzung führen muß.

  • BFH, 25.02.1976 - I R 77/74

    Anspruch auf rechtliches Gehör - Verletzung des Anspruchs - Erlaß eines Urteils - …

    Auszug aus BFH, 12.09.1985 - VIII R 241/81
    Die Begünstigungsvorschrift sei in erster Linie für solche Wohnungsunternehmen bestimmt, die ausschließlich eigenen Grundbesitz verwalten und nutzen (BFH-Urteil vom 25. Februar 1976 I R 77/74 , BFHE 118, 361, BStBl II 1976, 431 , mit weiteren Rechtsprechungsangaben).

    Wie bereits im Urteil in BFHE 118, 361, BStBl II 1976, 431 dargelegt, ist die Begünstigungsvorschrift in erster Linie für solche Wohnungsbauunternehmen bestimmt, die ausschließlich eigenen Grundbesitz verwalten und nutzen.

    Sie beseitigt aber nicht ihre Anwendbarkeit, sondern bringt sie in diesem engen Rahmen verfassungskonform zur Geltung (vgl. BFHE 118, 361, 366, BStBl II 1976, 431 ).

  • BFH, 07.04.1967 - VI 294/65

    Abzugsfähigkeit des Veräußerungserlöses von Immobilien von der Gewerbesteuer

    Auszug aus BFH, 12.09.1985 - VIII R 241/81
    Der BFH hat diese Vorschrift in ständiger Rechtsprechung dahin ausgelegt, daß eine solche steuerbegünstigte Nebentätigkeit nur dann vorliegt, wenn sie im Verhältnis zur Verwaltung und Nutzung eigenen Grundbesitzes als der Haupttätigkeit nur von untergeordneter Bedeutung ist, also nicht ins Gewicht fällt (so seit BFH-Urteil vom 7. April 1967 VI 294/65, BFHE 89, 130, BStBl III 1967, 559; insbesondere Urteile vom 13. September 1972 I R 185/70 , BFHE 106, 546, BStBl II 1972, 887 ; vom 1. Februar 1973 I R 87/71 , BFHE 108, 366, BStBl II 1973, 410 ).

    Es wurde vor allem darauf hingewiesen, daß es nicht vertretbar wäre, Unternehmen, die nur Kaufeigenheime, Kleinsiedlungen und Eigentumswohnungen errichten und veräußern, bei der Erhebung der Gewerbesteuer wesentlich schlechter zu stellen als andere Unternehmen, die daneben noch in mehr oder minder großem Umfang Grundbesitz verwalten (Urteile in BFHE 89, 130, BStBl III 1967, 559; in BFHE 98, 265, BStBl II 1970, 387 ; vgl. auch BVerfG-Beschluß in HFR 1969, 348).

    Denn auch bei Anlegung des in den Urteilen in BFHE 89, 130, BStBl III 1967, 559, in BFHE 106, 546, BStBl II 1972, 887 , und in BFHE 108, 366, BStBl II 1973, 410 entwickelten relativen Maßstabs kann die Klägerin die erweiterte Kürzung nicht in Anspruch nehmen.

  • BFH, 01.02.1973 - I R 87/71

    Kürzung des Gewinns - Grundstücksunternehmen - Gesetzeswortlaut - Wirklicher …

    Auszug aus BFH, 12.09.1985 - VIII R 241/81
    Der BFH hat diese Vorschrift in ständiger Rechtsprechung dahin ausgelegt, daß eine solche steuerbegünstigte Nebentätigkeit nur dann vorliegt, wenn sie im Verhältnis zur Verwaltung und Nutzung eigenen Grundbesitzes als der Haupttätigkeit nur von untergeordneter Bedeutung ist, also nicht ins Gewicht fällt (so seit BFH-Urteil vom 7. April 1967 VI 294/65, BFHE 89, 130, BStBl III 1967, 559; insbesondere Urteile vom 13. September 1972 I R 185/70 , BFHE 106, 546, BStBl II 1972, 887 ; vom 1. Februar 1973 I R 87/71 , BFHE 108, 366, BStBl II 1973, 410 ).

    Denn auch bei Anlegung des in den Urteilen in BFHE 89, 130, BStBl III 1967, 559, in BFHE 106, 546, BStBl II 1972, 887 , und in BFHE 108, 366, BStBl II 1973, 410 entwickelten relativen Maßstabs kann die Klägerin die erweiterte Kürzung nicht in Anspruch nehmen.

  • BFH, 25.02.1970 - I R 146/67

    Erweiterte Kürzung des Gewinns - Verfassungskonforme Auslegung - Eigener …

    Auszug aus BFH, 12.09.1985 - VIII R 241/81
    Keinesfalls entspreche sie aber, entgegen der besonders im Urteil des I. Senats des BFH vom 25. Februar 1970 I R 146/67 (BFHE 98, 265, BStBl II 1970, 387 ) vertretenen Auffassung, dem Sinnzusammenhang, der Zweckbestimmung und der Entstehungsgeschichte der Vorschrift.

    Es wurde vor allem darauf hingewiesen, daß es nicht vertretbar wäre, Unternehmen, die nur Kaufeigenheime, Kleinsiedlungen und Eigentumswohnungen errichten und veräußern, bei der Erhebung der Gewerbesteuer wesentlich schlechter zu stellen als andere Unternehmen, die daneben noch in mehr oder minder großem Umfang Grundbesitz verwalten (Urteile in BFHE 89, 130, BStBl III 1967, 559; in BFHE 98, 265, BStBl II 1970, 387 ; vgl. auch BVerfG-Beschluß in HFR 1969, 348).

  • BFH, 13.09.1972 - I R 185/70

    Betreuung von Wohnungsbauten - Eigener Grundbesitz - Nebentätigkeit - …

    Auszug aus BFH, 12.09.1985 - VIII R 241/81
    Der BFH hat diese Vorschrift in ständiger Rechtsprechung dahin ausgelegt, daß eine solche steuerbegünstigte Nebentätigkeit nur dann vorliegt, wenn sie im Verhältnis zur Verwaltung und Nutzung eigenen Grundbesitzes als der Haupttätigkeit nur von untergeordneter Bedeutung ist, also nicht ins Gewicht fällt (so seit BFH-Urteil vom 7. April 1967 VI 294/65, BFHE 89, 130, BStBl III 1967, 559; insbesondere Urteile vom 13. September 1972 I R 185/70 , BFHE 106, 546, BStBl II 1972, 887 ; vom 1. Februar 1973 I R 87/71 , BFHE 108, 366, BStBl II 1973, 410 ).

    Denn auch bei Anlegung des in den Urteilen in BFHE 89, 130, BStBl III 1967, 559, in BFHE 106, 546, BStBl II 1972, 887 , und in BFHE 108, 366, BStBl II 1973, 410 entwickelten relativen Maßstabs kann die Klägerin die erweiterte Kürzung nicht in Anspruch nehmen.

  • BVerfG, 20.03.1969 - 1 BvR 538/67
    Auszug aus BFH, 12.09.1985 - VIII R 241/81
    Das BVerfG hat diese Rechtsprechung unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten gebilligt (Beschlüsse vom 20. März 1969 1 BvR 568/67, Steuerrechtsprechung in Karteiform -StRK-, Gewerbesteuergesetz , § 9 , Rechtsspruch 25, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung -HFR- 1969, 348; vom 29. August 1974 1 BvR 157/73, StRK, Gewerbesteuergesetz , § 9 , Rechtsspruch 49, HFR 1974, 459).

    Es wurde vor allem darauf hingewiesen, daß es nicht vertretbar wäre, Unternehmen, die nur Kaufeigenheime, Kleinsiedlungen und Eigentumswohnungen errichten und veräußern, bei der Erhebung der Gewerbesteuer wesentlich schlechter zu stellen als andere Unternehmen, die daneben noch in mehr oder minder großem Umfang Grundbesitz verwalten (Urteile in BFHE 89, 130, BStBl III 1967, 559; in BFHE 98, 265, BStBl II 1970, 387 ; vgl. auch BVerfG-Beschluß in HFR 1969, 348).

  • BVerfG, 01.03.1978 - 1 BvL 20/77

    Anforderungen an die Zulässigkeit einer Richtervorlage nach Art. 100 Abs. 1 GG

    Auszug aus BFH, 12.09.1985 - VIII R 241/81
    Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) habe jedoch wiederholt, zuletzt in seiner Entscheidung vom 1. März 1978 1 BvL 20/77 (BVerfGE 48, 40, 46) ausgeführt, daß eine einschränkende, aber noch verfassungskonforme Auslegung dann nicht zulässig sei, wenn sie das gesetzgeberische Ziel in einem wesentlichen Punkt verfehle oder verletze.
  • BVerfG, 29.08.1974 - 1 BvR 157/73
    Auszug aus BFH, 12.09.1985 - VIII R 241/81
    Das BVerfG hat diese Rechtsprechung unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten gebilligt (Beschlüsse vom 20. März 1969 1 BvR 568/67, Steuerrechtsprechung in Karteiform -StRK-, Gewerbesteuergesetz , § 9 , Rechtsspruch 25, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung -HFR- 1969, 348; vom 29. August 1974 1 BvR 157/73, StRK, Gewerbesteuergesetz , § 9 , Rechtsspruch 49, HFR 1974, 459).
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