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Rechtsprechung
   BVerwG, 15.12.1966 - VIII C 111.64   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1966,307
BVerwG, 15.12.1966 - VIII C 111.64 (https://dejure.org/1966,307)
BVerwG, Entscheidung vom 15.12.1966 - VIII C 111.64 (https://dejure.org/1966,307)
BVerwG, Entscheidung vom 15. Dezember 1966 - VIII C 111.64 (https://dejure.org/1966,307)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Entschädigung für Zwangsarbeit - Anrechnung von Zwangsarbeit auf Versorgungsbezüge - Anfechtung eines Versorgungsbescheids

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerwGE 25, 348
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (14)

  • BVerwG, 27.05.1964 - VIII C 316.63

    öR Erstattungsanspruch

    Auszug aus BVerwG, 15.12.1966 - VIII C 111.64
    Die Verordnung ist auch - wie im Urteil BVerwGE 18, 308 [BVerwG 27.05.1964 - VIII C 316/63] [310] dargelegt worden ist - von dem allein zuständigen Bundesminister des Innern erlassen worden.

    Die Ermächtigung des § 31 d Abs. 2 BWGöD (1961) entspricht insoweit, als es hier auf sie ankommt, den Anforderungen des Art. 80 Abs. 1 Satz 2 GG, wenn sie den Grundsätzen des Wiedergutmachungsrechts entsprechend ausgelegt wird; insoweit ist auf das Urteil BVerwGE 18, 308 [BVerwG 27.05.1964 - VIII C 316/63] [311] und auf die dort genannten Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts zu verweisen, wobei folgendes hervorzuheben ist: Schon in ihrer ursprünglichen Fassung vom 23. Dezember 1955 ermächtigte § 31 d Abs. 2 BWGöD, der damals nur die Ermächtigung zum Erlaß näherer Bestimmungen enthielt, die "die Höhe" der Versorgungszahlungen betrafen, zur Festlegung von Höchstbeträgen der Versorgungszahlungen (Urteil vom 6. Juli 1960 - BVerwG VIII C 364.59 -, Buchholz BVerwG 233, § 31 d Nr. 1 = NJW/RzW 1961 S. 44) und zum Erlaß von Vorschriften, durch die Versorgungsbezüge auf Grund der Beschäftigung im öffentlichen Dienst für anrechenbar erklärt wurden (Urteil vom 7. Dezember 1961 - BVerwG VIII C 22.61 -, NJW/RzW 1962 S. 283); sie ermächtigte ferner grundsätzlich auch zu einer Anrechnung von Renten aus der Sozialversicherung wegen einer früheren Tätigkeit außerhalb des öffentlichen Dienstes (BVerwGE 18, 308 [BVerwG 27.05.1964 - VIII C 316/63]).

    Die Gültigkeit dieser älteren Vorschrift mag zweifelhaft gewesen sein; das Vertrauen der nach § 31 d BWGöD Berechtigten darauf, wegen Ungültigkeit der älteren Vorschrift seien Einkünfte aus der Tätigkeit bei einem jüdischen Dienstherrn nicht anrechenbar, wird aber durch Art. 20 GG nicht geschützt (vgl. BVerwGE 18, 308 [BVerwG 27.05.1964 - VIII C 316/63] [311 ff.]).

  • BVerwG, 14.03.1963 - VIII C 25.62

    Voraussetzungen des Anspruchs auf Rückzahlung zuviel gezahlter Versorgungsbezüge …

    Auszug aus BVerwG, 15.12.1966 - VIII C 111.64
    Aus der Rechtskraft des Verpflichtungsurteils, das im Vorprozeß ergangen ist, ergibt sich nur der insoweit nicht erneut zu prüfende Anspruch des Klägers, nach Maßgabe der zu § 31 d BWGöD ergangenen Durchführungsbestimmungen Versorgungszahlungen zu erhalten; aus ihr ergibt sich nicht die Folgerung, daß bei der nunmehr erforderlichen Festsetzung keine sonstigen Einkünfte angerechnet werden dürfen (vgl. das einen nach § 18 BWGöD zu beurteilenden ähnlichen Fall betreffende Urteil BVerwGE 16, 2).

    Gleiche rechtspolitische Fragen tauchen immer dann auf, wenn - wie im Falle der beamtenrechtlich versorgungsberechtigten Geschädigten (§§ 10, 11, 13 BWGöD) bei einer Verwendung im deutschen öffentlichen Dienst (vgl. BVerwGE 16, 2) - ein Verfolgter mit der Anrechnung bestimmter Bezüge, nicht aber mit der Anrechnung sonstiger Einkünfte rechnen muß.

  • BVerwG, 30.11.1964 - VIII C 268.63

    Begriff der Sachleistungen - Umfang der Alimentationspflicht - Grundsatz des …

    Auszug aus BVerwG, 15.12.1966 - VIII C 111.64
    Es besteht ferner kein Zweifel daran, daß die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. in Frankfurt/Main, bei der der Kläger im fraglichen Zeitraum tätig war, eine jüdische öffentliche Einrichtung im Sinne von § 5 Abs. 1 Satz 1 DVO (1963) ist; dieser Begriff entspricht dem der jüdischen öffentlichen Einrichtung im Sinne von § 31 d Abs. 1 BWGöD (vgl. BVerwGE 18, 288; 20, 52) [BVerwG 30.11.1964 - VIII C 268/63].
  • BVerwG, 19.11.1964 - VIII C 39.64

    Bestimmung von Bundesbehörden durch Landesrecht als Klagegegner in Anfechtungs- …

    Auszug aus BVerwG, 15.12.1966 - VIII C 111.64
    Die von Amts wegen vorgenommene Berichtigung des Passivrubrums entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. BVerwGE 20, 21 [22]).
  • BVerwG, 30.11.1964 - VIII C 287.63

    Versorgungsanwartschaft für eine jüdische Lernschwester - Schwesternvereine als …

    Auszug aus BVerwG, 15.12.1966 - VIII C 111.64
    Es besteht ferner kein Zweifel daran, daß die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. in Frankfurt/Main, bei der der Kläger im fraglichen Zeitraum tätig war, eine jüdische öffentliche Einrichtung im Sinne von § 5 Abs. 1 Satz 1 DVO (1963) ist; dieser Begriff entspricht dem der jüdischen öffentlichen Einrichtung im Sinne von § 31 d Abs. 1 BWGöD (vgl. BVerwGE 18, 288; 20, 52) [BVerwG 30.11.1964 - VIII C 268/63].
  • BVerwG, 08.05.1964 - VIII C 279.63

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 15.12.1966 - VIII C 111.64
    Es besteht ferner kein Zweifel daran, daß die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. in Frankfurt/Main, bei der der Kläger im fraglichen Zeitraum tätig war, eine jüdische öffentliche Einrichtung im Sinne von § 5 Abs. 1 Satz 1 DVO (1963) ist; dieser Begriff entspricht dem der jüdischen öffentlichen Einrichtung im Sinne von § 31 d Abs. 1 BWGöD (vgl. BVerwGE 18, 288; 20, 52) [BVerwG 30.11.1964 - VIII C 268/63].
  • BVerwG, 09.04.1964 - VIII C 375.63
    Auszug aus BVerwG, 15.12.1966 - VIII C 111.64
    Daraus ergibt sich einerseits eine abweichende gesetzliche Regelung im Sinne von § 68 VwGO, andererseits eine bundesgesetzliche Sonderregelung gegenüber § 74 VwGO; die letztgenannte Verfahrensvorschrift wird deshalb verdrängt, weil die letzte Fassung des § 26 BWGöD auf eine Gesetzesänderung nach dem Inkrafttreten der Verwaltungsgerichtsordnung zurückgeht (vgl. BVerwGE 18, 193).
  • BVerwG, 04.12.1964 - VIII B 45.64

    Geltendmachung von Versorgungsansprüchen - Anwendung der §§ 126, 127 …

    Auszug aus BVerwG, 15.12.1966 - VIII C 111.64
    Soweit für bestimmte Ansprüche, die durch das Bundeswiedergutmachungsgesetz gewährt werden, abweichende Verfahrensregelungen gelten, ist dies entweder die Folge einer ausdrücklichen Vorschrift (so etwa die sich aus § 18 BWGöD ergebende Verweisung auf andere Verfahren, in denen wiedergutmachungsrechtlich bedingte Versorgungsansprüche geltend zu machen sind [vgl. BVerwGE 20, 69]) oder die Folge einer erkennbaren gesetzgeberischen Absicht, für solche Ansprüche, die nur zwecks Verbesserung einer bestehenden beamtenrechtlichen Rechtsstellung gewährt werden, das für den Beamten vorgesehene Verfahren vorzuschreiben (vgl. etwa zu § 31 b BWGöD: Urteil vom 12. Dezember 1963 - BVerwG VIII C 63.62 -, NJW/RzW 1964 S. 333; zu § 31 c BWGöD: Urteil vom 1. Juli 1963 - BVerwG VIII C 52.62 -, NJW/RzW 1964 S. 188 = ZBR 1963 S. 393).
  • BVerwG, 08.07.1965 - VIII C 90.64

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 15.12.1966 - VIII C 111.64
    Der Umstand allein, daß eine wiedergutmachungsrechtliche Vorschrift - wie § 31 d BWGöD - sich in den "Übergangs- und Schlußvorschriften" des Gesetzes befindet, steht der Anwendung der Verfahrensvorschriften der §§ 24 bis 26 BWGöD nicht entgegen (vgl. etwa BVerwGE 8, 314 [BVerwG 22.05.1959 - VIII C 187/59], betr. § 35 Abs. 2 BWGöD; ferner BVerwGE 21, 320, betr. den inzwischen aufgehobenen § 31 h BWGöD).
  • BVerwG, 01.07.1963 - VIII C 52.62

    Anspruch auf Neufestsetzung des Diätendienstalters gem. § 31c Gesetz zur Regelung …

    Auszug aus BVerwG, 15.12.1966 - VIII C 111.64
    Soweit für bestimmte Ansprüche, die durch das Bundeswiedergutmachungsgesetz gewährt werden, abweichende Verfahrensregelungen gelten, ist dies entweder die Folge einer ausdrücklichen Vorschrift (so etwa die sich aus § 18 BWGöD ergebende Verweisung auf andere Verfahren, in denen wiedergutmachungsrechtlich bedingte Versorgungsansprüche geltend zu machen sind [vgl. BVerwGE 20, 69]) oder die Folge einer erkennbaren gesetzgeberischen Absicht, für solche Ansprüche, die nur zwecks Verbesserung einer bestehenden beamtenrechtlichen Rechtsstellung gewährt werden, das für den Beamten vorgesehene Verfahren vorzuschreiben (vgl. etwa zu § 31 b BWGöD: Urteil vom 12. Dezember 1963 - BVerwG VIII C 63.62 -, NJW/RzW 1964 S. 333; zu § 31 c BWGöD: Urteil vom 1. Juli 1963 - BVerwG VIII C 52.62 -, NJW/RzW 1964 S. 188 = ZBR 1963 S. 393).
  • BVerwG, 12.12.1963 - VIII C 63.62

    Festlegung des Besoldungsdienstalters nach dem Gesetz zur Regelung der …

  • BVerwG, 22.05.1959 - VIII C 187.59
  • BVerwG, 07.12.1961 - VIII C 22.61

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 06.07.1960 - VIII C 364.59
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.08.1999 - 8 B 902/99

    Verwaltungsakt; Aufschiebende Wirkung; Ausschluss durch Bundesgesetz; Formelles …

    Rn. 25 - 1 BvR 419/81, 213/83 -, NJW 1991, 2005 (2006); so auch BVerwG, Urteil vom 15. Dezember 1966 - VIII C 111.64 -, BVerwGE 25, 348 (349 f.) zu § 68 VwGO.
  • BVerwG, 22.03.1974 - VII C 49.71

    Prüfung der Ermächtigungen zum Erlaß rückwirkender Verordnungen

    Bei rückwirkenden Vorschriften in anderen Verordnungen haben die Gerichte (BVerwGE 18, 308 [BVerwG 27.05.1964 - VIII C 316/63] [309]; 25, 348 [351]; 27, 71 [73]; BVerfGE 32, 111 [123]) daher nicht darauf abgestellt, ob der Verordnungsgeber ausdrücklich zum Erlaß einer rückwirkenden Bestimmung ermächtigt war, sondern die Bestimmungen wie rückwirkende Gesetze ausschließlich unter dem Gesichtspunkt der Rechtssicherheit und dabei in erster Linie des Vertrauensschutzes untersucht.
  • BVerwG, 22.03.1974 - VII C 81.72

    Intervention französischen Getreides - Anspruch auf Gewährung rechtlichen Gehörs

    Bei rückwirkenden Vorschriften in anderen Verordnungen haben die Gerichte (BVerwGE 18, 308 [BVerwG 27.05.1964 - VIII C 316/63] [309]; 25/348 [351]; 27, 71 [73]; BVerfGE 32, 111 [123]) daher nicht darauf abgestellt, ob der Verordnungsgeber ausdrücklich zum Erlaß einer rückwirkenden Bestimmung ermächtigt war, sondern die Bestimmungen wie rückwirkende Gesetze ausschließlich unter dem Gesichtspunkt der Rechtssicherheit und dabei in erster Linie des Vertrauensschutzes untersucht.
  • BVerwG, 21.12.1967 - VIII C 89.67

    Rechtsmittel

    Das Bundesverwaltungsgericht hat in seiner bisherigen Rechtsprechung zu § 31 d BWGöD (vgl. etwa BVerwGE 18, 288; 20, 52 [BVerwG 30.11.1964 - VIII C 268/63]; 25, 348) [BVerwG 15.12.1966 - III C 212/64]Folgerungen aus der Vorgeschichte und aus der angeführten Begründung des Gesetzesvorschlages von 1955 gezogen: Die Vorschrift dient der Erfüllung einer von der Bundesregierung übernommenen "internationalen Verpflichtung", die aus dem Protokoll Nr. 1 (Abschnitt I Nr. 9) zu entnehmen ist.
  • BVerwG, 22.03.1974 - VII C 63.72

    Intervention gegen den Vertrieb französischen Weizens - Intervention in den …

    Bei rückwirkenden Vorschriften in anderen Verordnungen haben die Gerichte (BVerwGE 18, 308 [BVerwG 27.05.1964 - VIII C 316/63] [509]; 25, 348 [351]; 27, 71 [73]; BVerfGE 32, 111 [123]) daher nicht darauf abgestellt, ob der Verordnungsgeber ausdrücklich zum Erlaß einer rückwirkenden Bestimmung ermächtigt war, sondern die Bestimmungen wie rückwirkende Gesetze ausschließlich unter dem Gesichtspunkt der Rechtssicherheit und dabei in erster Linie des Vertrauensschutzes untersucht.
  • BVerwG, 21.12.1967 - VIII C 95.67

    Rechtsmittel

    Das Bundesverwaltungsgericht hat in seiner bisherigen Rechtsprechung zu § 31 d BWGöD (vgl. etwa BVerwGE 18, 288; 20, 52 [BVerwG 30.11.1964 - VIII C 268/63]; 25, 348) [BVerwG 15.12.1966 - III C 212/64]Folgerungen aus der Vorgeschichte und aus der angeführten Begründung des Gesetzesvorschlages von 1955 gezogen: Die Vorschrift dient der Erfüllung einer von der Bundesregierung übernommenen "internationalen Verpflichtung", die aus dem Protokoll Nr. 1 (Abschnitt I Nr. 9) zu entnehmen ist.
  • BVerwG, 21.12.1967 - VIII C 96.67

    Versorgungsansprüche von früheren Bediensteten jüdischer Dienstherren - Anspruch …

    Das Bundesverwaltungsgericht hat in seiner bisherigen Rechtsprechung zu § 31 d BWGöD (vgl. etwa BVerwGE 18, 288; 20, 52 [BVerwG 30.11.1964 - VIII C 268/63]; 25, 348) [BVerwG 15.12.1966 - III C 212/64]Folgerungen aus der Vorgeschichte und aus der angeführten Begründung des Gesetzesvorschlages von 1955 gezogen: Die Vorschrift dient der Erfüllung einer von der Bundesregierung übernommenen "internationalen Verpflichtung", die aus dem Protokoll Nr. 1 (Abschnitt I Nr. 9) zu entnehmen ist.
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