Rechtsprechung
   BVerwG, 03.03.1995 - 8 C 32.93   

Leerstehende Wohnungen

Vergleichsvertrag, § 61 Abs. 1 S. 2-4 VwVfG, Unterwerfung durch den Bürger

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Jurion

    Öffentlich-rechtlicher Vertrag - Vollstreckungsunterwerfung - Behördenvertretung - Fachaufsichtliche Genehmigung - Teilnichtigkeit eines öffentlich-rechtlichen Vertrages

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Unterwerfung unter die sofortige Vollstreckung im öffentlich-rechtlichen Vertrag

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 794 Abs. 1 Nr. 5

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerwGE 98, 58
  • NJW 1996, 608
  • NVwZ 1996, 372 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (28)  

  • BVerwG, 20.03.2003 - 2 C 23.02  

    Austauschvertrag; Ernennung; Gewährleistung der Versorgung nach

    Der maßgebliche Vertragsgegenstand ist dem Beamtenrecht zuzuordnen (vgl. § 54 VwVfG und Urteile vom 6. Juli 1973 - BVerwG 4 C 22.72 - BVerwGE 42, 331 , vom 6. Juli 1984 - BVerwG 4 C 24.80 - Buchholz 406.11 § 78 BBauG Nr. 1 S. 1 , vom 16. Dezember 1993 - BVerwG 4 C 27.92 - Buchholz 316 § 56 VwVfG Nr. 9 S. 3 und 3. März 1995 - BVerwG 8 C 32.93 - BVerwGE 98, 58 ).
  • BVerwG, 14.06.2016 - 10 C 7.15  

    Bürgerbegehren; Bürgerentscheid; Eisenbahninfrastrukturunternehmen;

    Die Überschreitung dieser Grenze führt zu einer qualifizierten Rechtswidrigkeit der betreffenden vertraglichen Regelung mit der Folge ihrer Nichtigkeit (vgl. hierzu allg. BVerwG, Urteile vom 23. August 1991 - 8 C 61.90 - BVerwGE 89, 7 und vom 3. März 1995 - 8 C 32.93 - BVerwGE 98, 58 ).
  • VGH Baden-Württemberg, 07.07.2017 - 5 S 1867/15  

    Verbot bauleitplanersetzender städtebaulicher Verträge

    Der differenzierenden Regelung in § 59 Abs. 1 und 2 LVwVfG ist zu entnehmen, dass bei öffentlich-rechtlichen Verträgen nicht jeder Rechtsverstoß, sondern nur qualifizierte Fälle der Rechtswidrigkeit zur Nichtigkeit führen sollen (BVerwG, Urteil vom 23.8.1991 - 8 C 61.90 - BVerwGE 89, 7, juris Rn. 13; weiterhin Urteil vom 3.3.1995 - 8 C 32.93 - BVerwGE 98, 58, juris Rn. 19).

    Denn mit dem Verstoß gegen den Grundsatz der Planmäßigkeit bzw. das Verbot planersetzender städtebaulicher Verträge liegt ein Verstoß gegen ein gesetzliches Verbot (vgl. § 59 Abs. 1 LVwVfG i. V. m. § 134 BGB) vor, das sich gerade gegen die inhaltliche Unzulässigkeit des Vertrags wendet (vgl. BVerwG, Urteil vom 3.3.1995 - 8 C 32.93 - BVerwGE 98, 58, juris Rn. 19).

  • BVerwG, 19.05.2005 - 3 A 3.04  

    Verwaltungsvertrag; Schriftform; Jugendstrafrecht; Strafvollstreckung; Maßregeln

    Da die in § 59 Abs. 2 VwVfG aufgeführten Tatbestände bei koordinationsrechtlichen Verträgen ohne weiteres ausscheiden, kommt als Nichtigkeitsgrund allein ein Verstoß gegen ein gesetzliches Verbot nach § 59 Abs. 1 VwVfG i.V.m. § 134 BGB in Betracht (stRspr; vgl. Urteile vom 23. August 1991 - BVerwG 8 C 61.90 - BVerwGE 89, 7 und vom 3. März 1995 - BVerwG 8 C 32.93 - BVerwGE 98, 58 ).
  • VGH Baden-Württemberg, 29.06.2015 - 9 S 280/14  

    Gestaltung des Beamtenverhältnisses durch Vereinbarung; Bedingungsfeindlichkeit

    Die "inhaltliche Unzulässigkeit" eines verwaltungsrechtlichen Vertrages führt zu dessen Nichtigkeit, wenn sie sich als Verstoß gegen ein gesetzliches Verbot (§ 134 BGB) darstellt (vgl. BVerwG, Urteil vom 03.03.1995 - 8 C 32.93 -, BVerwGE 98, 58; Bonk/Neumann, a.a.O., § 59 Rn. 50, 54).
  • VGH Baden-Württemberg, 01.10.2004 - 3 S 1743/03  

    Übernahme einer Baulast im gerichtlichen Vergleich

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist der differenzierenden Regelung in § 59 VwVfG zu entnehmen, dass bei verwaltungsrechtlichen Verträgen nicht jeder Rechtsverstoß, sondern nur qualifizierte Fälle der Rechtswidrigkeit zur Nichtigkeit führen sollen (BVerwG, Urteile vom 3.3.1995 - 8 C 32.93 -, BVerwGE 98, 58 und vom 23.8.1991 - 8 C 61.90 -, BVerwGE 89, 7 sowie Beschluss vom 6.8.1993 - 11 B 39.92 -, Buchholz 316 § 59 VwVfG Nr. 10).
  • OVG Hamburg, 19.03.2008 - 2 Bf 192/05  

    Zur Schriftform für einen öffentlich-rechtlichen Vergleichsvertrag -

    Vielmehr entspricht es der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urt. v. 3.3.1995, BVerwGE 98, 58, 67 - unter Bezug auf Urt. v. 15.12.1989, 7 C 6.88 - Buchholz 316 § 54 VwVfG Nr. 4), den Entscheidungen zahlreicher Oberverwaltungsgerichte (so z.B. OVG Koblenz, Urt. v. 11.12.2000, 2 A 11170/00, juris; OVG Lüneburg, Urt. v. 25.7.1997, NJW 1998, 2921; VGH Mannheim, NwVZ-RR 1990, 225; OVG Saarlouis, Urt. v. 24.4.1990, 1 R 77/89, juris; a.A. wohl VGH Kassel, Urt. v. 25.11.2004, NVwZ-RR 2005, 680, 681) und Kommentaren (z.B.: Meyer/Borks, VwVfG, 2. Aufl., § 57 Rn. 3; Obermayer, a.a.O., § 57 Rn. 8; Ule/Laubinger, Verwaltungsverfahrensrecht, 4. Aufl. 1995, S. 772; Ziekow, VwVfG, 2006, § 57 Rn. 4), dass bei einem zweiseitig verpflichtenden subordinationsrechtlichen Vertrag die Anforderungen des § 126 Abs. 2 BGB einzuhalten sind.

    Selbst wenn die vom Beklagten übernommene Verpflichtung, auf dem Grundstück A-Straße 2 bis zum Jahresbeginn 2002 mit der Errichtung eines Gebäudes zu beginnen und dieses bis zum Jahresbeginn 2004 fertig zu stellen, unter Wahrung der Anforderungen und Grenzen des § 176 BauGB Gegenstand einer öffentlich-rechtlichen Vergleichsvereinbarung sein konnte und die Verpflichtung dem Grunde nach mit dem Versprechen einer Vertragsstrafe als Zwangsmittel - und nicht etwa eines pauschalierten Schadenersatzes - verbunden werden durfte (vgl. BVerwG, Urt. v. 3.3.1995, BVerwGE 98, 58, 62 zum Wohnungsrecht; OVG Hamburg, Urt. v. 9.11.1995, Bf II 13/93 zum Baurecht und Urt. v. 22.11.2002, NordÖR 2003, 492 ff. zum Wohnungsrecht), wären hier jedenfalls die Einzelheiten der Vertragsstrafe rechtlichen Bedenken hinsichtlich ihrer Angemessenheit (vgl. insoweit BVerwG, Urt. v. 6.3.1986, BVerwGE 74, 78, 83) ausgesetzt gewesen.

  • OVG Berlin-Brandenburg, 13.12.2006 - 10 B 13.05  

    Rückabwicklung eines nichtigen Erschließungsvertrags wegen Verstoßes gegen das

    Nicht jede Rechtsverletzung führt aber zur Nichtigkeit des betroffenen Vertrages; vielmehr muss ein besonderer, qualifizierter Rechtsverstoß vorliegen (BVerwG, Urteile vom 23. August 1991 - 8 C 61.90 -, BVerwGE 89, 7 sowie vom 3. März 1995 - 8 C 32.93 -, BVerwGE 98, 58; Bonk a.a.O. § 59 Rdnr. 52; Ziekow a.a.O. § 59 Rdnr. 7).
  • BVerwG, 21.09.2005 - 4 B 57.05  

    Anrechnung; Eigentümer; Erstattung; Gemeinde; gesetzliches Verbot;

    Bei verwaltungsrechtlichen Verträgen führt nicht jeder Rechtsverstoß, sondern nur ein qualifizierter Fall der Rechtswidrigkeit zur Nichtigkeit; das ergibt sich aus der in § 59 HVwVfG getroffenen differenzierenden Regelung (vgl. BVerwG, Urteile vom 23. August 1991 BVerwG 8 C 61.90 BVerwGE 89, 7 und vom 3. März 1995 BVerwG 8 C 32.93 BVerwGE 98, 58 ).

    Die "inhaltliche Unzulässigkeit" eines verwaltungsrechtlichen Vertrages führt zu dessen Nichtigkeit, wenn sie sich als Verstoß gegen ein gesetzliches Verbot (§ 134 BGB) darstellt (vgl. BVerwGE 98, 58 ).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 20.11.2015 - 19 A 1585/13  

    Ermächtigung des Schulleiters zum Abschluss von Rechtsgeschäften mit Wirkung für

    BVerwG, Urteil vom 19. Mai 2005 - 3 A 3.04 -, NVwZ 2005, 1083, juris, Rdn. 16; Urteil vom 3. März 1995 - 8 C 32.93 -, BVerwGE 98, 58, juris, Rdn. 22.
  • OVG Thüringen, 07.12.1999 - 4 ZEO 931/97  

    Erschließungsbeiträge; Erschließungsbeiträge; Ablösevereinbarung;

  • VG Cottbus, 27.07.2016 - 1 K 937/14  
  • VG Freiburg, 05.12.2013 - 1 K 2463/11  

    Erfüllung einer Zahlungsvereinbarung und Feststellung eines Verzugsschadens aus

  • VG Freiburg, 06.12.2013 - 1 K 2463/11  

    Klage des Prof. Dr. Friedl gegen das Universitätsklinikum Freiburg

  • VG Frankfurt/Main, 04.07.2000 - 4 E 3872/98  
  • OVG Rheinland-Pfalz, 27.04.2004 - 6 A 10035/04  

    Beitrag, Ausbau, Ausbaubeitrag, Straßenausbau, Straßenausbaubeitrag,

  • VGH Bayern, 28.01.2008 - 8 BV 05.2923  

    Unentgeltliche Übernahme der Räumpflicht eines Anliegers durch Gemeinde

  • VG Münster, 27.06.2003 - 1 K 3065/02  

    Voraussetzungen des Vorliegens eines Zahlungsanspruchs einer Trägerin einer

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.04.2014 - 8 A 1129/11  

    Anerkennung der allgemeinen Nutzungsbedingungen als Voraussetzung für die

  • OVG Berlin-Brandenburg, 28.05.2015 - 4 B 28.14  

    Studienrätin; Wiederaufgreifen des Verfahrens im weiteren Sinne; unzulässige

  • VGH Hessen, 24.09.2014 - 3 A 2085/13  

    Stellplatzpflicht und Ablöseverträge

  • OVG Thüringen, 21.08.2000 - 4 ZEO 1239/98  

    Erschließungsbeiträge; Zur Frage der Anwendbarkeit des Thüringer

  • OVG Hamburg, 22.11.2002 - 1 Bf 214/00  

    Durchsetzung eines Wohnnutzungsgebotes ; Vereinbarung einer Vertragsstrafe ;

  • VGH Hessen, 25.06.1996 - 8 TG 1035/96  

    Behördenvertreter bei Abschluß eines öffentlich-rechtlichen Vertrages mit

  • VG Ansbach, 04.02.2014 - AN 4 K 13.01496  

    Rückforderung von Subventionen für Ausbau der S-Bahn ...-...; Widerruf eines

  • VG Münster, 08.07.2011 - 7 K 457/09  
  • VG München, 04.08.2008 - M 8 K 06.3960  

    Vereinbarung zur Abwendung des Vorkaufsrechts im Gebiet der Erhaltungssatzung

  • VG Aachen, 15.06.2018 - 9 K 402/17  

    Ausnahmegenehmigung; Schule; Hochschule Ausland; Schulpflicht; Außergerichtlicher

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