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   BayObLG, 17.07.1980 - BReg. 1 Z 69/80   

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BayObLG, 17.07.1980 - BReg. 1 Z 69/80 (https://dejure.org/1980,2285)
BayObLG, Entscheidung vom 17.07.1980 - BReg. 1 Z 69/80 (https://dejure.org/1980,2285)
BayObLG, Entscheidung vom 17. Juli 1980 - BReg. 1 Z 69/80 (https://dejure.org/1980,2285)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB § 181; GmbHG § 53
    Zur Befreiung eines Geschäftsführers von § 181 BGB

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Geltung des § 181 BGB für die Vertretungsbefugnis der Organe juristischer Personen; Zuständigkeit für die Gestattung des Selbstkontrahierens bei juristischen Personen; Gestattung des Selbstkontrahierens des alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführers einer mehrgliedrigen ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • MDR 1981, 147
  • DNotZ 1981, 185 (Ls.)
  • BB 1980, 1442
  • DB 1980, 2029
  • BayObLGZ 1980, 209
 
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Wird zitiert von ... (18)

  • OLG Nürnberg, 12.02.2015 - 12 W 129/15

    Handelsregisterverfahren: Notwendige Bestimmtheit der Anmeldung zur Eintragung

    Die Gestattung kann entweder in der Satzung oder durch das Beschlussorgan erfolgen, soweit dafür - wie hier der Fall - eine Grundlage in der Satzung besteht (BayObLG, DB 1984, 1517; BayObLG, MittBayNot 1980, 170; MünchKomm-GmbHG/Stephan/Tieves, § 35 Rdnr. 183).
  • BGH, 18.11.1999 - IX ZR 402/97

    Amtspflicht eines Notars bei Rücknahme eines Antrags auf Eintragung einer

    Die angemeldete Befreiung vom Verbot des Selbstkontrahierens kann daher nur bei entsprechender Satzungsänderung eingetragen werden (BayObLG BB 1980, 1442).

    Eine nachträgliche allgemeine Befreiung von der Beschränkung des § 181 BGB ist in der Regel dann eine Satzungsänderung gemäß §§ 53, 54 GmbHG, wenn - wie im vorliegenden Falle - der Gesellschaftsvertrag die gesetzliche Einschränkung vorgesehen hatte (BayObLG BB 1980, 1442 f).

  • KG, 21.03.2006 - 1 W 252/05

    GmbH: Voraussetzung für die Befreiung des Geschäftsführers vom Verbot des

    Denn dieses Verbot greift nach seinem Sinn und Zweck nicht nur in den Fällen rechtsgeschäftlicher Vertretung, sondern auch und gerade bei organschaftlicher Vertretung (vgl. BGHZ 33, 189, 198 = NJW 1960, 2285; 56, 97, 101 = NJW 1971, 1355; BayObLGZ 1980, 209 = BB 1980, 1442; Palandt/Heinrichs, BGB, 65. Aufl., § 181 Rn. 3).

    Als echte Satzungsbestandteile sind nämlich nicht nur die in § 3 Absatz 1 GmbHG genannten Regelungen, sondern auch die nach § 35 Absatz 2 Satz 1 und 2 GmbHG im Gesellschaftsvertrag zu treffenden, von den gesetzlichen Bestimmungen abweichenden abstrakten Regelungen der Vertretungsverhältnisse anzusehen (vgl. BayObLGZ 1980, 209 = BB 1980, 1442; Scholz/Priester, GmbHG, 9. Aufl., § 53 Rn. 9; Roth/Altmeppen/Roth, GmbHG, 5. Aufl., § 3 Rn. 1).

  • BayObLG, 10.04.1981 - BReg. 1 Z 26/81

    Beferiung des alleinigen Geschäftsführers und Gesellschafters einer GmbH von den

    Denn wenn, wie der Bundesgerichtshof nach der damaligen Rechtslage erkannt hat, § 181 BGB für Rechtsgeschäfte des allein geschäftsführenden Alleingesellschafters einer GmbH mit sich selbst nicht anwendbar war (BGHZ 75, 358; vgl. BayObLGZ 1980, 209/212), so bedurfte es keiner Befreiung des Geschäftsführers von den Beschränkungen des § 181 BGB und es war für eine dahingehende Eintragung im Handelsregister kein Raum.

    (BayObLGZ 1980, 209 ff.) mit eingehender Begründung, auf die verwiesen wird, erkannt, daß die nachträgliche generelle Befreiung des Geschäftsführers einer (mehrgliedrigen) GmbH von den Beschränkungen des § 181 BGB , sofern der Gesellschaftsvertrag hierzu schweigt, in der Regel eine Satzungsänderung ist, die nur unter den Voraussetzungen der §§ 53, 54 GmbHG wirksam wird.

    Eine solche Satzungsänderung muß den zwingenden Vorschriften des § 53 GmbHG genügen; sie bedarf insbesondere der notariellen Beurkundung (§ 53 Abs. 2 Satz 1 GmbHG ) und sie wird erst mit der Eintragung der Änderung im Handelsregister wirksam (§ 54 Abs. 3 GmbHG ; BayObLGZ 1980, 209/214 mit weit. Nachw.).

    Dem tritt der Senat aus den bereits in seinem Beschluß vom 17.7.1980 (BayObLGZ 1980, 209/212 ff.) dargelegten Gründen, die nach der Gesetzesänderung (§ 35 Abs. 4 GmbHG ) nunmehr auch für die Einmann-GmbH gelten, bei.

    Die Satzungsänderung ist zur Eintragung in das Handelsregister anzumelden (§ 54 Abs. 1 GmbHG ); sie wird erst mit der Eintragung wirksam (§ 54 Abs. 4 GmbHG ; BayObLGZ 1980, 209/214; vgl. zur Frage der Eintragungsfähigkeit und - bedürftigkeit der Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB im übrigen: BayObLGZ 1979, 182 ff.; 1980, 209/215 ebenso: OLG Köln GmbHRdsch 1980, 129; Scholz GmbHG § 35 RdNr.57, § 35 Abs. 4 n.F. RdNr.70 d; Keidel/Schmatz/Stöber aaO. RdNr. N 734; a.A.AG Hamburg WM 1980, 1159 f.).

  • OLG Nürnberg, 05.03.2010 - 12 W 376/10

    Anwendbarkeit des neuen Rechts auf eine Handelsregisterbeschwerde; Beschwerde

    Denn dieses Verbot greift nach seinem Sinn und Zweck nicht nur in den Fällen rechtsgeschäftlicher Vertretung, sondern auch und gerade bei organschaftlicher Vertretung (vgl. BGH, Urteil vom 06.10.1960 - II ZR 215/58, BGHZ 33, 189; BayObLG BayObLGZ 1980, 209; Ellenberger in: Palandt a. a. O. § 181 Rn. 3).

    Hierbei sind nicht nur die in § 3 Absatz 1 GmbHG genannten Regelungen, sondern auch die nach § 35 Absatz 2 Satz 1 und 2 GmbHG im Gesellschaftsvertrag zu treffenden, von den gesetzlichen Bestimmungen abweichenden abstrakten Regelungen der Vertretungsverhältnisse als echte Satzungsbestandteile anzusehen (vgl. BayObLG BayObLGZ 1980, 209; Priester/Veil in: Scholz, GmbHG 10. Aufl. § 53 Rn. 9).

  • BayObLG, 07.05.1984 - BReg. 3 Z 163/83

    Der Einmann-Gesellschafter stellt die Gesellschafterversammlung dar; Erfordernis

    Die Befreiung eines GmbH-Geschäftsführers von dem Verbot, Geschäfte der GmbH mit sich selbst abzuschließen (§ 181 BGB ), ist im Handelsregister einzutragen (BayObLGZ 1979, 182; 1980, 209/212 ff.; 1981, 132/136 f.; 1982, 41/44; OLG Frankfurt Rpfleger 1983, 114 ).

    Die angemeldete Befreiung der Geschäftsführer von den Beschränkungen des § 181 BGB ist auch dahin nachzuprüfen, ob sie nach Gesetz und Satzung zulässig und wirksam ist (vgl. BGHZ 87, 59/62; BayObLGZ 1980, 209/213; 1982, 41/46).

  • OLG Zweibrücken, 30.10.2000 - 3 W 227/00

    Grundbucheintragung - Behördenerklärung - Unterschrift - Zweifel an

    Die Beschwerdebefugnis der Beteiligten zu 1) bis 5) ergibt sich schließlich bereits aus der Erfolglosigkeit ihrer Erstbeschwerde (vgl. BGH NJW 1994, 1158; BayObLGZ 1980, 209, 301 m.w.N.).
  • BFH, 30.08.1995 - I R 128/94

    Eine verdeckte Gewinnausschüttung durch die private Nutzung eines Pkw durch die

    Eine klarere Linie der Zivilrechtsprechung zeichnete sich erst ab, nachdem das Bayerische Oberste Landesgericht in einem Beschluß vom 17. Juli 1980 (BReg. 1 Z 69/80, DNotZ 1981, 185, dort m. w. N. zur Rechtsentwicklung; ähnlich auch bereits OLG Köln, Beschluß vom 23. April 1980 2 Wx 11/80, GmbHR 1980, 129) ausdrücklich entschieden hatte, die (nachträgliche) generelle Befreiung des Geschäftsführers von den Beschränkungen des § 181 BGB setze, wenn der Gesellschaftsvertrag hierzu schweige, in der Regel eine Satzungsänderung voraus, die nur unter den Voraussetzungen der §§ 53, 54 GmbHG wirksam werde.
  • OLG Köln, 02.10.1992 - 2 Wx 33/92

    Voraussetzungen der generellen Befreiung des GmbH-Geschäftsführers von § 181 BGB

    Eine solche Abänderung ist damit eine Satzungsänderung, die den zwingenden Vorschriften des § 53 GmbHG genügen muß, also der notariellen Beurkundung bedarf (ebenso BayObLG DNotZ 1981, 185 (188); DB 1984, 1587; OLG Zweibrücken OLGZ 1983, 36 (37); OLG Frankfurt DNotZ 1983, 641; OLG Stuttgart GmbHR 1985, 221; Rowedder/Koppensteiner, GmbHG, 2. Aufl., § 35 Rn. 26 m.w.N.; Scholz/Schneider, GmbHG, 7. Aufl., § 35 Rn. 115, 118 m.w.N.).
  • BayObLG, 28.01.1982 - BReg. 1 Z 126/81

    Befreiung eines Geschäftsführers von den Beschränkungen des § 181 BGB

    Es handelt sich hier nicht - wie in dem mit Senatsbeschluß vom 10.4.1981 (BayObLGZ 1981, 132/135 f.) entschiedenen Fall - um eine nachträgliche Gestattung des Selbstkontrahierens, die einer Satzungsänderung (§ 53 GmbHG ) bedürfte und erst mit der Eintragung der Änderung im Handelsregister wirksam würde (§ 54 Abs. 4 GmbHG ; BayObLGZ 1981, 132/136 f.; 1980, 209/214, je m. Nachw.), sondern um eine Gestattungsermächtigung im ursprünglichen Gesellschaftsvertrag.

    Im übrigen hatte es zwar die zur Eintragung angemeldete Befreiung des Geschäftsführers ... von den Beschränkungen des § 181 BGB auch dahin zu prüfen, ob sie nach dem Gesetz und der Satzung zulässig und wirksam ist (vgl. BayObLGZ 1980, 209/213).

  • OLG Celle, 16.08.2000 - 9 W 82/00

    Vertretungsbefugnis des Geschäftsführers einer mehrgliedrigen GmbH: Nachträgliche

  • OLG Zweibrücken, 15.04.1999 - 3 W 60/99

    Eintragungshindernis bei Begründung von Wohnungseigentum

  • BayObLG, 14.05.1985 - BReg. 3 Z 41/85

    Befreiung des Liquidators einer GmbH von den Beschränkungen des § 181 BGB

  • OLG Frankfurt, 08.12.1982 - 20 W 132/82

    Anforderungen an die Wirksamkeit einer nachträglichen generellen Befreiung des

  • OLG Stuttgart, 26.11.1984 - 8 W 435/84

    Wirksamkeit der Befreiung eines Geschäftsführers einer mehrgliedrigen GmbH vom

  • OLG Zweibrücken, 30.12.1981 - 3 W 82/81

    Zur Befreiung vom Verbot des Selbstkontrahierens bei GmbH

  • BayObLG, 18.03.1982 - BReg. 1 Z 145/81

    Zur Eintragung einer GmbH zum Betrieb eines Handwerks

  • LG Augsburg, 02.02.1982 - 2 HKT 4535/81

    Zur Befreiung vom Verbot des Selbstkontrahierens bei

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