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Rechtsprechung
   LSG Berlin-Brandenburg, 08.11.2013 - L 1 KR 47/11 KL   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2013,41354
LSG Berlin-Brandenburg, 08.11.2013 - L 1 KR 47/11 KL (https://dejure.org/2013,41354)
LSG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 08.11.2013 - L 1 KR 47/11 KL (https://dejure.org/2013,41354)
LSG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 08. November 2013 - L 1 KR 47/11 KL (https://dejure.org/2013,41354)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • Entscheidungsdatenbank Brandenburg

    § 132a SGB 5
    Rahmenvertrag - Krankenpflege - vertragsloser Zustand - Bereicherungsausgleich

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Rechtsgrundlagen für die Abrechnung von Entgelten für Leistungen der häuslichen Krankenpflege nach Vertragsbeendigung

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Jurion (Kurzinformation)

    Zivilrechtliches Leistungsbestimmungsrecht nicht auf Rechtsbeziehungen zwischen Krankenkasse und Pflegedienst anwendbar

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BeckRS 2014, 65884
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (3)

  • BSG, 13.05.2004 - B 3 KR 2/03 R

    Krankenversicherung - häusliche Krankenpflege - Vergütung von Leistungen nach …

    Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 08.11.2013 - L 1 KR 47/11
    Gleichwohl bleiben die Vorschriften des Zivilrechts entsprechend anwendbar, soweit das mit den Vorgaben des SGB V zu vereinbaren ist (BSG, Urt. v. 13. Mai 2004 - B 3 KR 2/03 R - juris Rn 13).

    Deswegen kann das Fehlen einer Preisabrede auch nicht nach den Regeln der protestatio facta contraria vernachlässigt werden (vgl. BSG, Urt. v. 13. Mai 2004- B 3 KR 2/03 R - juris Rn 17).

    Demnach ist eher ein vertragsloser Zustand hinzunehmen (BSG, Urt. v. 13. Mai 2004- B 3 KR 2/03 R - juris Rn 18).

    Darüber hinaus ist § 612 BGB deswegen nicht anwendbar, weil die Übertragung der von anderen Krankenkassen vereinbarten Entgelte der Vorstellung des Gesetzgebers zuwider laufen würde, dass jede Krankenkasse im freien Spiel der Kräfte für sich selbst eine Vereinbarung mit den Leistungserbringern treffen soll (BSG, Urt. v. 13. Mai 2004- B 3 KR 2/03 R - juris Rn 19).

    Es handelt sich um einen Fall der Leistungskondiktion im Dreiecksverhältnis (BSG, Urt. v. 13. Mai 2004- B 3 KR 2/03 R - juris Rn 20;… LSG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 4. Juli 2006 - L 24 KR 1127/05 - juris Rn 37).

    Rn. 31 Finden sich auf einem Markt unterschiedlich hohe Preise für dieselben Krankenpflegeleistungen, ist nach der Rechtsprechung des BSG, der der Senat folgt, für den Bereicherungsausgleich auf den Wert abzustellen, den die ohne vertragliche Grundlage erbrachten Krankenpflegeleistungen für die Krankenkasse als bereicherungsrechtlicher Empfänger der Leistungen hatten (BSG, Urt. v. 13. Mai 2004- B 3 KR 2/03 R - juris Rn 21/22).

  • LSG Berlin-Brandenburg, 04.07.2006 - L 24 KR 1127/05

    Krankenversicherung - häusliche Krankenpflege - Vergütung von Leistungen ohne …

    Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 08.11.2013 - L 1 KR 47/11
    Die Einigung über den Preis ist aber wesentliche Voraussetzung für den Abschluss eines Vertrages (Vgl. LSG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 4. Juli 2006 - L 24 KR 1127/05 - juris Rn 30/31).

    Es handelt sich um einen Fall der Leistungskondiktion im Dreiecksverhältnis (…BSG, Urt. v. 13. Mai 2004- B 3 KR 2/03 R - juris Rn 20; LSG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 4. Juli 2006 - L 24 KR 1127/05 - juris Rn 37).

  • LSG Hamburg, 31.10.2007 - L 1 KR 21/07

    Anspruch eines Pflegedienstes auf Vergütung von erbrachten ärztlich verordneten …

    Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 08.11.2013 - L 1 KR 47/11
    Denn das Interesse und damit auch der mutmaßliche Willen der Krankenkassen geht in diesen Fällen dahin, dass die Leistungen nur von solchen Pflegediensten erbracht werden, mit denen eine vertragliche Vereinbarung besteht (LSG Hamburg, Urteil v. 31. Oktober 2007 - L 1 KR 21/07 - juris Rn 30).

    Davon könnte nur ausgegangen werden, wenn die Krankenkassen sich ausdrücklich gegen die Übernahme der Leistungen durch bestimmte Pflegedienste verwahrt hätten (LSG Hamburg, Urteil v. 31. Oktober 2007 - L 1 KR 21/07 - juris Rn 35).

  • OLG Köln, 28.02.2024 - 5 U 60/23

    Erhöhung des Pflegeheimentgelts

    In dem Fall bemisst sich der Wert der von dem Einrichtungsträger erbrachten Leistungen anhand der marktüblichen Sätze und damit anhand der aktuellen Vereinbarungen des Einrichtungsträgers mit den Pflegekassen (vgl. Senat…, Urteil vom 24.07.2019, Az. 5 U 15/19, Rn. 44, zitiert nach juris; LSG Berlin-Brandenburg, BeckRS 2014, 65884; in diese Richtung OLG Hamm, Urteil vom 03.03.2017, Az. 12 U 80/16).
  • LSG Baden-Württemberg, 14.03.2023 - L 9 U 1956/21

    Gesetzliche Unfallversicherung - Übernahme von Beförderungskosten - …

    Bei Fehlen einer vertraglichen Einigung über den Preis könne dieser jedoch nicht einseitig durch die Gegenseite bestimmt werden (LSG Berlin-Brandenburg, Urteile vom 08.11.2013 - L 1 KR 47/11-, LSG Nordrhein-Westfalen, Urteile vom 12.08.2004 - L 16 KR 81/03 - und 22.04.2004 - L 16 KR 270/02 -).

    Im Recht der Krankenversicherung sei wiederholt entschieden worden, dass dies die Vergütungssätze sind, die üblicherweise vom Kostenträger für vergleichbare Leistungen gezahlt werden (vgl. BSG, Urteil vom 13.05.2004 - B 3 KR 2/03 R - LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 08.11.2013 - L 1 KR 47/11 -).

  • BSG, 22.04.2015 - B 3 KR 26/14 B

    Sozialgerichtliches Verfahren - Nichtzulassungsbeschwerde - im Revisionsverfahren …

    Das Urteil des LSG Berlin-Brandenburg aus dem Parallelverfahren (Urteil vom 8.11.2013 - L 1 KR 47/11) ist rechtskräftig geworden, nachdem der Senat die dagegen erhobene Nichtzulassungsbeschwerde als unzulässig verworfen hat (Beschluss des Senates vom 25.3.2014 - B 3 KR 38/13 B).
  • LSG Berlin-Brandenburg, 09.09.2016 - L 1 KR 415/16
    Es handelt sich um einen Fall der Leistungskondiktion im Dreiecksverhältnis (…BSG, Urt. v. 13. Mai 2004- B 3 KR 2/03 R - juris Rdnr 20; LSG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 4. Juli 2006 - L 24 KR 1127/05 - juris Rdnr 37, Urteil des Senats vom 08. November 2013 - L 1 KR 47/11 -, Rdnr. 27, juris).
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