Rechtsprechung
| BGH, 12.02.1981 - IVa ZR 94/80 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Beweislast für die Vereinbarung der Unentgeltlichkeit bei einem Maklervertrag - Provisionspflicht als Voraussetzung eines Maklervertrages - Berücksichtigung aller Umstände in Bezug auf die Festsstellung eines Maklervertrages
- zimmermann-notar-rostock.de
Beweislast für die Vereinbarung der Unentgeltlichkeit einer Maklerleistung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)
Maklerprovision, Beweislast bei Unentgeltlichkeit
Verfahrensgang
- LG Braunschweig, 01.12.1978 - 3 O 167/78
- OLG Braunschweig, 28.06.1979 - 2 U 13/79
- BGH, 12.02.1981 - IVa ZR 94/80
Papierfundstellen
- NJW 1981, 1444
- MDR 1981, 653
- DB 1981, 1280
Wird zitiert von ... (13) Zitiert selbst (6)
- BGH, 24.03.1965 - VIII ZR 124/63
Anspruch auf Vergütung für eine erfolgreiche Maklertätigkeit - Darlegungslast des …
Auszug aus BGH, 12.02.1981 - IVa ZR 94/80
Die tatsächlichen Voraussetzungen dafür, daß der Maklerlohn gemäß § 653 Abs. 1 BGB als vereinbart gilt, hat nach allgemeiner Meinung der Makler darzulegen und zu beweisen (vgl. Urteil des BGH vom 24. März 1965 - VIII ZR 124/63 = NJW 1965, 1226 m.N.; ebenso Urteil vom 16. Januar 1970 - IV ZR 800/68 = NJW 1970, 700 f).Der Bundesgerichtshof hat diese Frage in seinem Urteil vom 24. März 1965 (aaO) ausdrücklich offengelassen.
- BGH, 12.05.1975 - III ZR 179/72
Vergütung für die außergerichtliche Tätigkeit eines Rechtsanwalts; Auftrag zur …
Auszug aus BGH, 12.02.1981 - IVa ZR 94/80
Ähnlich wie der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes es in seinem Urteil vom 12. Mai 1975 (III ZR 179/72 = LM BGB § 612 Nr. 9) für den Dienstvertrag zu § 612 BGB ausgeführt hat, kommt es auch für § 653 Abs. 1 BGB unabhängig von der Meinung des einen oder des anderen Vertragspartners maßgebend auf die objektive Gesamtlage des Einzelfalles an. - BGH, 23.10.1980 - IVa ZR 27/80
Anspruch aus einem Maklervertrag - Vereinbarung einer Verkäuferprovision in einem …
- BGH, 16.01.1970 - IV ZR 800/68
Gewährung einer Provision für den Abschluss eines Kaufvertrages über einen …
Auszug aus BGH, 12.02.1981 - IVa ZR 94/80
Die tatsächlichen Voraussetzungen dafür, daß der Maklerlohn gemäß § 653 Abs. 1 BGB als vereinbart gilt, hat nach allgemeiner Meinung der Makler darzulegen und zu beweisen (vgl. Urteil des BGH vom 24. März 1965 - VIII ZR 124/63 = NJW 1965, 1226 m.N.; ebenso Urteil vom 16. Januar 1970 - IV ZR 800/68 = NJW 1970, 700 f). - BGH, 31.03.1969 - VII ZR 169/66
Zahlung einer rechtsanwaltlichen Honorarforderung - Anspruch auf Vergütung der …
Auszug aus BGH, 12.02.1981 - IVa ZR 94/80
128; Staudinger/Riedel, 11. Aufl. § 653 BGB Nr. 6, Soergel/Mormann, 10. Aufl. § 653 Nr. 1; Ermann/Werner, 6. Aufl. § 653 BGB Rdn. 4; MünchKomm/Schwerdtner § 652 BGB Rdn. 180; Schwerdtner, Maklerrecht 2. Aufl. Rdn. 167; BGH LM BGB § 612 Nr. 9 und Urteil vom 31. März 1969 - VII ZR 169/66 = DB 1969, 1022, beide für § 612 BGB; RG WarnRspr 1914, Nr. 117 S. 164 für § 632 BGB; OLG Rostock, Recht 1909 Nr. 1478; OLG Kassel SeuffArch 75 Nr. 128; a.A.: BGB - RGRK, 12. Aufl. § 653 Rdn. 1; Soergel/Erdsiek/Mühl, 9. Aufl. § 652 BGB Nr. 32; OLG Dresden Recht 1906 Nr. 2096)). - BGH, 18.01.1971 - VII ZR 82/69
Ergänzende Vertragsauslegung - Leistungserbringung "auf eigenes Risiko"
Auszug aus BGH, 12.02.1981 - IVa ZR 94/80
Kann der Tatrichter eine entsprechende Feststellung treffen, dann gilt die Vergütung gemäß § 653 Abs. 1 BGB als vereinbart (ebenso für § 632 Abs. 1: Urteil des VII. Zivilsenats vom 18. Januar 1971 - VII ZR 82/69 - unveröffentlicht).
- BGH, 24.09.2009 - III ZR 96/09
Darlegungs- und Beweislast für die Vergütungspflichtigkeit einer Maklerleistung
Angesichts des Umstandes, dass die Beklagte die Klägerin gebeten hat, für sie im Rahmen eines Suchauftrags gewerbliche Maklerleistungen zu erbringen, trägt sie für die Vereinbarung der Unentgeltlichkeit nach § 653 Abs. 1 BGB die Beweislast (vgl. BGH, Urteil vom 12. Februar 1981 - IVa ZR 94/80 - NJW 1981, 1444, 1445). - BGH, 09.04.1987 - VII ZR 266/86
Beweis für Entgeltlichkeit von Architektenleistungen
Beruft sich demgegenüber - wie hier - der Auftraggeber darauf, daß die Parteien sich auf die unentgeltliche Herstellung des Werkes geeinigt hätten, trägt er - auch das sieht das Berufungsgericht richtig - für diese von der gesetzlichen Regel des § 632 Abs. 1 BGB abweichende Behauptung die Beweislast (…Glanzmann in BGB-RGRK, 12. Aufl., § 632 Rdn. 3;… Soergel in Münch/Komm § 632 BGB Rdn. 20;… Palandt/Thomas, 46. Aufl., § 632 BGB Anm. 4;… Erman/Seiler, 7. Aufl., § 632 BGB Rdn. 28;… Baumgärtel, Handbuch der Beweislast im Privatrecht, Bd. 1, § 632 Rdn. 2 mit weiteren Nachweisen in Fn. 2 und 3; vgl. auch BGH NJW 1981, 1444; Urteile vom 31. März 1969 - VII ZR 169/66 = Betrieb 1969, 1022 und vom 12. Mai 1975 - III ZR 179/72 = LM BGB § 612 Nr. 9 = WM 1975, 643, 644 zu den ähnlich liegenden Fällen der §§ 612 Abs. 1, 653 Abs. 1 BGB). - OLG Köln, 07.10.2003 - 24 U 117/03
Zustandekommen eines Maklervertrags, wenn der Interessent keine Provision zahlen …
Das Landgericht verkenne, dass nach der Rechtsprechung des BGH (NJW 1981, 1444) der Maklerkunde gemäß § 653 Abs. 1 BGB die Beweislast für die Vereinbarung der Unentgeltlichkeit habe, wenn die dem Makler übertragene Leistung den Umständen nach nur gegen Vergütung zu erwarten sei.Dabei muss es sich um eine vertragliche Übertragung handeln (BGH NJW 1981, 279; NJW 1981, 1444).
Erst wenn der Abschluss des Maklervertrages (Übertragung der Maklerleistung) feststeht, hat der Maklerkunde, sofern die dem Makler übertragene Leistung den Umständen nach nur gegen Vergütung zu erwarten war, die Unentgeltlichkeit zu beweisen (BGH NJW 1981, 1444).
Der Beweis des Gegenteils, insbesondere die Widerlegung des Einwandes des Beklagten, er habe darauf hingewiesen, dass er keine Provision zahlen werde, ist Sache des für das Zustandekommen eines Maklervertrages beweispflichtigen Klägers (vgl. BGH NJW 1981, 279, 280; abw. OLG Hamburg AIZ A 110 Bl. 85 = IBR 2000, 342; wohl auch Staudinger-Reuter a.a.O. unter Hinweis auf BGH NJW 1981, 1444 und § 653 Abs. 1 BGB, der einen Maklervertrag indessen gerade voraussetzt).
- OLG Stuttgart, 23.12.2009 - 3 U 126/09
Maklervertrag: Konkludenter Vertragsabschluss; Bemessung der Maklervergütung bei …
Unklarheiten gehen zu seinen Lasten, im Prozess hat er die Beweislast für die Vereinbarung eines unentgeltlichen Auftrags statt eines Maklervertrages (BGH NJW 1981, 1444). - OLG Düsseldorf, 21.10.2011 - 7 U 160/10
Notwendigkeit des Zustandekommens eines provisionspflichtigen Maklervertrags für …
Jede in diesem Bereich verbleibende Unklarheit geht zu Lasten des Maklers (BGH BB 1971, 1124; BGH NJW 1981, 1444; BGH NJW 1986, 177 ; BGH WM 1986, 1390, 1391). - LG Düsseldorf, 22.07.2010 - 10 O 44/06
Entgegennahme von Maklerdiensten durch den Interessenten in Kenntnis eines …
Erst wenn der Abschluss des Maklervertrages feststeht, hat der Maklerkunde, sofern die dem Makler übertragene Leistung den Umständen nach nur gegen Vergütung zu erwarten war, die Unentgeltlichkeit zu beweisen (BGH NJW 1981, 1444). - OLG Saarbrücken, 22.04.2004 - 8 U 430/03
Provisionsanspruch des Immobilienmaklers: Zustandekommen eines Maklervertrages …
Insoweit ist allgemein anerkannt, dass ein Makler, der als - wirklicher oder auch nur scheinbarer - Beauftragter eines Dritten mit einem Interessenten in Kontakt tritt, seine Provisionserwartung diesem gegenüber unmissverständlich zum Ausdruck bringen muss, andernfalls der Interessent keine Provision zu zahlen hat (BGH BB 1971, 1124; NJW 1981, 1444; WM 1986, 1390; NJW-RR 1987, 173; NJW-RR 1996, 114). - OLG Köln, 21.12.2010 - 24 U 99/10
Rechtsfolgen der Kündigung eines Maklervertrages
Diese trifft keine Regelungen über das Zustandekommen eines Maklervertrages, sie setzt vielmehr den Abschluss eines Maklervertrages, d.h. die vertragliche Übertragung einer konkreten Leistung auf den Makler, voraus (vgl. BGH NJW 1981, 1444). - BGH, 10.07.1985 - IVa ZR 15/84
Zustandekommen eines Maklervertrages durch Antwort auf unverlangt gegebenen …
Angesichts dieser eindeutigen Provisionsforderung (dazu Senatsurteil vom 12.2.1981 - IVa ZR 105/80 - WM 1981, 495 = LM HGB § 354 Nr. 7 = NJW 1981, 1444) wurde die Beklagte provisionspflichtig, wenn sie vorbehaltlos auf das Angebot einging. - BGH, 11.05.1988 - IVa ZR 305/86
Schadensersatz wegen Verletzung der Pflichten aus einem Maklervertrag - Verzug …
Nur gegen eine Vergütung zu erwarten ist eine Maklerleistung dann, wenn die Umstände zu der Annahme zwingen, die Leistung würde unterbleiben, wenn dem Makler angesonnen würde, ohne Provision tätig zu werden (Senatsurteil vom 12. Februar 1981 - IVa ZR 94/80 - NJW 1981, 1444). - OLG Köln, 25.03.1994 - 19 U 212/93
Vergütung bei Nachbarschaftshilfe am Bau
- OLG Düsseldorf, 09.02.2007 - 7 U 156/06
- OLG Köln, 28.01.1994 - 9 U 142/93
Unentgeltliche Bewirtung von 62 Mitgliedern eines Ensembles nach ihren Auftritten …
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Rechtsprechung
| BGH, 26.02.1981 - IVa ZR 99/80 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Makler-Alleinvertrag mit Verpflichtung zu regelmäßigen Dienstleistungen - Versagung der Anerkennung von Klauseln ohne angemessenen Schutz für einen Kunden - Anwendung des Gesetzes über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf Verträge mit dem Inhalt zu regelmäßigen ...
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- EVERS.OK (Leitsatz)
Makleralleinauftrag, Inhaltskontrolle eines Maklervertrages, Verweisungs- und Hinzuziehungsklausel, Abgrenzung Formularvertrag / Individualvertrag
Verfahrensgang
- OLG München, 31.01.1979 - 5 O 4576/78
- OLG München, 24.07.1979 - 9 U 1805/79
- BGH, 26.02.1981 - IVa ZR 99/80
Papierfundstellen
- MDR 1981, 653
- WM 1981, 561
- DB 1981, 1280
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (6)
- BGH, 08.05.1973 - IV ZR 158/71
Maklerprovision bei Alleinauftrag
Auszug aus BGH, 26.02.1981 - IVa ZR 99/80
Ebensowenig können Klauseln rechtlichen Bestand haben, deren Einfügung in die Vertragsbedingungen für den Kunden eine Überraschung bedeuten muß, wie das etwa der Fall ist, wenn vorformulierte Klauseln auf eine dem Leitbild des gewählten Vertragstyps grob widersprechende Regelung hinauslaufen (BGHZ 60, 243, 245; 60, 377, 380).Das hat der frühere IV. Zivilsenat seit dem Urteil vom 8. Mai 1973 (BGHZ 60, 377, 381 f, 384) wiederholt ausgesprochen.
- BGH, 15.12.1976 - IV ZR 197/75
Klage auf Zahlung von Maklerlohn - Nachweis eines Käufers - Wirksamkeit einer …
Auszug aus BGH, 26.02.1981 - IVa ZR 99/80
Unerläßliche Voraussetzung für die Annahme eines Individualvertrages in solchen Fällen ist es indessen, daß der Verwender bei Zustandekommen des Vertrages zur Änderung seiner vorformulierten Klauseln bereit war und daß sein Vertragspartner das wußte (Urteil vom 15. Dezember 1976 - IV ZR 197/75 = NJW 1977, 624 f).Er kann einem Individualvertrag ebensowenig gleichgestellt werden wie das Formular, das dem Urteil vom 15. Dezember 1976 (aaO) zugrunde lag und das ebenfalls eine volle Seite DIN A 4 umfaßte.
- BGH, 28.02.1973 - IV ZR 34/71
Maklerprovision für Folgegeschäft
Auszug aus BGH, 26.02.1981 - IVa ZR 99/80
Ebensowenig können Klauseln rechtlichen Bestand haben, deren Einfügung in die Vertragsbedingungen für den Kunden eine Überraschung bedeuten muß, wie das etwa der Fall ist, wenn vorformulierte Klauseln auf eine dem Leitbild des gewählten Vertragstyps grob widersprechende Regelung hinauslaufen (BGHZ 60, 243, 245; 60, 377, 380).
- BGH, 18.05.1973 - IV ZR 21/72
Käuferprovision des Doppel-Maklers
Auszug aus BGH, 26.02.1981 - IVa ZR 99/80
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes muß es der hier grundsätzlich erforderlichen Individualvereinbarung in Fällen aus der Zeit vor dem Inkrafttreten des Gesetzes zu Regelung des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen aber gleichstehen, wenn der Makler dem Kunden die einzugehende, regelwidrig erweiterte Provisionsverpflichtung mit Hilfe eines kurzen, übersichtlich gestalteten Vordrucks so deutlich vor Augen führt, daß sie dem Kunden auch ohne besondere Aufmerksamkeit schlechterdings nicht entgehen kann (BGHZ 61, 17, 21). - BGH, 25.09.1980 - IVa ZR 31/80
Abgrenzung eines Maklervertrags von einem Geschäftsbesorgungsvertrag - Wirkungen …
Auszug aus BGH, 26.02.1981 - IVa ZR 99/80
Der Bundesgerichtshof hat diese Rechtsprechung auch nach dem Inkrafttreten des AGBG-Gesetzes fortgeführt (Urteil vom 5. April 1978 - IV ZR 160/75 = WM 1978, 791); der erkennende Senat hat sich ihr angeschlossen (Urteil vom 25. September 1980 - IVa ZR 31/80 - unveröffentlicht). - BGH, 05.04.1978 - IV ZR 160/75
Anforderungen an die Auslegung eines Maklervertrages - Zahlung der Provision an …
Auszug aus BGH, 26.02.1981 - IVa ZR 99/80
Der Bundesgerichtshof hat diese Rechtsprechung auch nach dem Inkrafttreten des AGBG-Gesetzes fortgeführt (Urteil vom 5. April 1978 - IV ZR 160/75 = WM 1978, 791); der erkennende Senat hat sich ihr angeschlossen (Urteil vom 25. September 1980 - IVa ZR 31/80 - unveröffentlicht).
- BGH, 09.06.2005 - III ZR 436/04
Kündigung eines finanzwirtschaftlichen Baubetreuungsvertrages durch den Bauherrn
So liegt es hier nicht (nicht anders als etwa beim Makler-Alleinauftrag; zu diesem vgl. BGH, Urteil vom 26. Februar 1981 - IVa ZR 99/80 - WM 1981, 561, 562). - BGH, 20.03.1985 - IVa ZR 223/83
Begriff des Verwendens von AGB; Formularmäßige Vereinbarung eines …
Die davon abweichende Klausel, daß eine Vergütung ohne Rücksicht auf den Erfolg geschuldet werden entspricht diesem Leitbild nicht und ist deshalb unwirksam (BGHZ 60, 377; Urteil vom 26. Februar 1981, IVa ZR 99/80 = WM 1981, 561; vgl. auch BGHZ 88, 368). - BGH, 06.11.1985 - IVa ZR 96/84
Formularmäßiger Ausschluß der Eigenvermietung durch den Erwerber eines …
Da die Klägerin sich hier - anders als im Normalfall (Senatsurteil vom 26. Februar 1981 - IVa ZR 99/80 = WM 1981, 561) - zur regelmäßigen Vermittlung von Interessenten verpflichtet hat, fällt der Vertrag unter § 28 Abs. 2 AGBG, soweit er noch nicht abgewickelt ist - und nur für die Zukunft streiten ja die Parteien. - BGH, 05.04.1984 - VII ZR 196/83
Wirksamkeit einer formularmäßigen Vergütungsvereinbarung für den Baubetreuer
Der Bundesgerichtshof hat bereits für die Fälle, die dem Gesetz zur Regelung des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen vom 9. Dezember 1976 (AGB-Gesetz, BGBl. I 3317) noch nicht unterlagen, wiederholt hervorgehoben, daß der Makler seinen Lohn nach dem gesetzlichen Leitbild des Maklervertrages nur dann verdient, wenn seine Tätigkeit für das zustandegekommene Geschäft - hier also für die Vermietung durch die Beklagten selbst - ursächlich war (BGHZ 60, 377, 381 f; 60, 385, 390; zuletzt wohl Urt. vom 26. Februar 1981 - IVa ZR 99/80 = LM AGBG § 28 Nr. 1 = WM 1981, 561, 562). - BGH, 03.07.1985 - IVa ZR 246/83
Begriff des Aushandelns
Das hat der Bundesgerichtshof schon mehrfach ausgesprochen (Senatsurteil vom 26.2.1981 - IVa ZR 99/80 - WM 1981, 561 unter 2.; Urteil vom 15.12.1976 - IV ZR 197/75 LM BGB § 652 Nr. 61 unter I 2 c, insbesondere Bl. 2 R).
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