Rechtsprechung
| BGH, 13.03.1951 - V BLw 108/50 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BGHZ 1, 267
- NJW 1951, 483
- DNotZ 1951, 345
Wird zitiert von ... (50)
- BVerwG, 23.01.1996 - 11 B 150.95
Recht der Landwirtschaft: Versagung der Grundstücksverkehrsgenehmigung, Anhörung …
Zum anderen ist in Rechtsprechung und Literatur geklärt, daß der Genehmigungsversagungsgrund des § 9 Abs. 1 Nr. 1 GrdstVG in Einklang mit Art. 14 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 GG allein dem wirtschafts- und agrarpolitischen Interesse der Allgemeinheit dient, durch eine sachgerechte Regelung des Verkehrs mit land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken die Agrarstruktur der Bundesrepublik Deutschland zu verbessern (vgl. BVerfGE 21, 73 (80 ff.), 92 (93), 94 (97), 306 (309 f. [BVerfG 12.01.1967 - 1 BvR 169/63]); 26, 215 (222 ff.); BGHZ 1, 267 (271) [BGH 13.03.1951 - V BLw 108/50]; Pikalo/Bendel, GrdstVG, § 9 Anm. E II 4 c.bb). - BGH, 03.05.1957 - V BLw 50/56
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Baron S. war an dem Vertrag vom 29. Juni 1947, der zunächst in Ermangelung der erforderlichen Genehmigung schwebend unwirksam war, gebunden und durfte bis zur rechtskräftigen Entscheidung über die Genehmigung nichts unternehmen, was dieser Bindung zuwiderlief (vgl Beschluß des erkennenden Senats vom 13. März 1951, V BLw 108/50, BGHZ 1, 267 = RechtdLandw 1951, 189 = NJW 1951, 483 = Lind-Möhr Nr. 1 zu § 29 LVO = DNotZ 1951, 345).Bei der uneingeschränkten Genehmigung eines genehmigungspflichtigen Vertrages, von der hier nach dem oben Gesagten auszugehen ist, wird aber kein Recht einer Vertragspartei beeinträchtigt, weil das Erfordernis der Genehmigung im Grundstücksverkehr eine öffentlichrechtliche Verfügungsbeschränkung des Eigentümers darstellt, die durch Erteilung der Genehmigung beseitigt wird, so daß diese nicht eine Beeinträchtigung der Rechte eines Vertragsteiles, sondern im Gegenteil eine Verbesserung seiner Rechtsstellung zur Folge hat (vgl die angeführten Entscheidungen vom 13. März 1951, V BLw 108/50, und vom 2. November 1954, V BLw 35/54).
- BGH, 09.03.2006 - BLw 23/05
Zulässigkeit der sofortigen Beschwerde eines Dritten gegen die Erteilung der …
Dieses Interesse zu wahren, obliegt der Genehmigungsbehörde (vgl. Senat, BGHZ 1, 267, 271) und nicht dem erwerbsinteressierten Dritten.
- BGH, 14.02.1985 - V ZB 20/84
Nachweis der Unanfechtbarkeit der erteilten Genehmigung gegenüber dem …
Das bedeutet, daß die ohne Einschränkung erteilte Genehmigung kraft Gesetzes unanfechtbar ist (Senatsbeschl. v. 12. Februar 1963, V BLw 29/62, LM GrdstVG § 6 Nr. 1/2 = Rpfleger 1963, 405; vgl. auch BGHZ 1, 267 [BGH 13.03.1951 - V BLw 108/50] ;… Ehrenforth a.a.O. § 22 Anm. 2;… Lange a.a.O. § 22 Anm. 2 und Anm. 8;… Pikalo/Bendel a.a.O. § 22 Anm. E I;… Treutlein/Crusius a.a.O. § 22 Anm. 1;… Vorwerk/von Spreckelsen a.a.O. § 22 Anm. 8;… Wöhrmann, GrdstVG a.a.O. § 22 Anm. 2; Lücken DNotZ 1971, 261, 271). - BGH, 22.09.1953 - V BLw 53/53
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Durch eine uneingeschränkte Genehmigung wird der Antragsteller nämlich in seinen Rechten nicht betroffen; sie führt im Gegenteil zu einer Besserung seiner Rechtslage, da er durch sie von einer bestehenden Verfügungsbeschränkung befreit wird (vgl. hierzu z.B. BGHZ 1, 267 = RechtdLandw 1951, 189 = DNotZ 1951, 345; Beschlüsse des erkennenden Senats vom 14. Oktober 1952, V BLw 34/52 = RechtdLandw 1952, 322 und vom 2. März 1953, V BLw 103/52 = RechtdLandw 1953, 129).Sie macht auch nicht geltend, daß die Genehmigung des Vergleichs aus sachlichen Gründen hätte versagt werden müssen, womit sie nicht hätte durchdringen können, da die Wahrung der öffentlichen Interessen, denen das Erfordernis der Genehmigung dienen soll, ausschließlich Sache der Landwirtschaftsbehörden ist (BGHZ 1, 267 ff; ferner Beschluß vom 4. November 1952, V BLw 56/52).
- BGH, 27.10.1960 - V BLw 15/60 LwVG §§ 9, 2h Abs. 2 Nr. 2, § 2?5 FGG § 20 Ist die Versagung der Genehmigung durch das Amtsgericht rechtskräftig geworden und genehmigt sodann das Beschwerdegericht den Vertrag auf Grund einer unzulässigen Beschwerde einer Vertragspartei, so werden dadurch die Hechte der anderen Vertragspartei beeinträchtigt (Ergänzung zu BGHZ 1, 267) BGH, Besohl, v. 2?.
Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (grundlegend BGHZ 1, 267) wer den die Vertragsparteien durch die uneingeschränkte Genehmigung des Vertrages in ihren Rechten nicht beeinträchtigt, so daß sie in diesem Falle kein Beschwerderecht haben.
- BGH, 15.12.1953 - V BLw 70/53
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Demgemäß hat sich der erkennende Senat in Übereinstimmung mit der bereits vom Obersten Gerichtshof für die Britische Zone in mehreren Entscheidungen (vgl. OGHZ 2, 303 = RechtdLandw 1950, 12 und 2, 316 = RechtdLandw 1950, 14) vertretenen Auffassung in ständiger Rechtsprechung (vgl. z.B. BGHZ 1, 267 = RechtdLandw 1951, 189 = Motz 1951, 345 sowie die Beschlüsse des Senats vom 14. Oktober 1952, V BLw 34/52, Rechtd Landw 1952, 322, vom 2. März 1953, V BLw 103/52, RechtdLandw 1953, 129, und vom 22. September 1953, V BLw 53/53) auf den Standpunkt gestellt, dass durch die Genehmigung einer Grundstücksveräusserung kein Vertragsteil in einem Recht beeinträchtigt wird.Sie hätte damit auch keinen Erfolg haben können, weil die Wahrung der öffentlichen Interessen, denen das Erfordernis der Genehmigung dienen soll, ausschliesslich Sache der Landwirtschaftsbehörden ist (vgl. BGHZ 1, 267 ff sowie Beschluss des Senats vom 4. November 1952, V BLw 56/52).
- BGH, 23.09.1952 - V BLw 105/51
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Wie der erkennende Senat bereits wiederholt ausgesprochen hat (vgl. z.B. BGHZ 1, 267 ff und den Beschluß vom 29. April 1952 V BLw 77/51), begründet eine unrichtige Entscheidung als solche noch kein Beschwerderecht; erforderlich ist vielmehr, dass die ergangene Entscheidung ein Recht gerade des Beschwerdeführers verletzt.Die Rechtsbeschwerde verkennt zudem, daß das Genehmigungsverfahren der Wahrung der öffentlichen Interessen dient und daß deren Wahrnehmung Sache der Landwirtschaftsbehörden ist, denen der Gesetzgeber die hierzu erforderlichen Befugnisse an die Hand gegeben hat, wie der Senat in der oben angeführten Entscheidung vom 13. März 1951 (BGHZ 1, 267 ff) dargelegt hat, und daß daher kein praktisches Bedürfnis dafür besteht, den an einer Angelegenheit Interessierten selbst dann ein Beschwerderecht zuzugestehen, wenn keines ihrer Rechte beeinträchtigt ist.
- BGH, 29.10.2009 - BLw 2/09
Beschwerderecht gegen einen Beschluss des Landwirtschaftsgerichts durch die …
Nach einhelliger Auffassung in Rechtsprechung und Literatur (siehe nur Senat, BGHZ 1, 267; Beschl. v. 19. Februar 1952, V BLw 38/51, MDR 1952, 414; Beschl. v. 15. Februar 1979, V BLw 28/78, RdL 1979, 189 f.; Beschl. v. 12. Mai 1982, V BLw 13/81, RdL 1983, 305; OLG Stuttgart RdL 1990, 180, 181;… Barnstedt/Steffen, LwVG, 7. Aufl., § 22 Rdn. 40 m.w.N. in Fn. 5) haben die Vertragsparteien in den Genehmigungsverfahren nach dem Grundstücksverkehrsgesetz kein Beschwerderecht gegen einen Beschluss des Landwirtschaftsgerichts, mit welchem der Vertrag uneingeschränkt genehmigt worden ist. - BGH, 28.05.1962 - V BLw 10/62
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Das Beschwerdegericht geht zutreffend davon aus, daß die Genehmigungspflicht im landwirtschaftlichen Grundstücksverkehr eine öffentlich-rechtliche Verfügungsbeschränkung darstellt, die durch die Erteilung der Genehmigung beseitigt wird (vgl. BGHZ 1, 267 [BGH 13.03.1951 - V BLw 108/50] = RdL 1951, 189).Die Wahrung der öffentlichen Interessen, denen das Erfordernis der Genehmigung dienen soll, ist, wie das Oberlandesgericht in Übereinstimmung mit der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. BGHZ 1, 267 [BGH 13.03.1951 - V BLw 108/50] = RdL 1951, 189 sowie Beschlüsse vom 4. November 1952, V BLw 56/52 , vom 15. Dezember 1953, V BLw 70/53 und 8. Dezember 1959, V BLw 16/59) zutreffend ausführt, ausschließlich Aufgabe der Landwirtschaftsbehörden.
- BGH, 23.09.1959 - V ZR 37/58
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- BGH, 03.04.1951 - V BLw 5/50
Hofübergabevertrag. Beschwerderecht
- BGH, 15.01.1952 - V BLw 31/51
Rechtsmittel
- BGH, 20.11.1951 - V BLw 70/50
- BGH, 09.07.1956 - V BLw 23/56
Rechtsmittel
- BGH, 07.07.1954 - V BLw 5/54
Beschwerdefrist und Rechtsmittelbelehrung
- BGH, 05.05.1953 - V BLw 3/53
Rechtsmittel
- BGH, 20.09.1961 - V ZR 59/60
Rechtsmittel
- BGH, 19.02.1952 - V BLw 14/51
Rechtsmittel
- BGH, 09.10.1951 - V BLw 67/50
Hofübergabevertrag. Beschwerderecht
- BGH, 11.07.1961 - V BLw 23/60
- BGH, 02.11.1954 - V BLw 35/54
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- BGH, 02.03.1953 - V BLw 103/52
Rechtsmittel
- BGH, 30.10.1951 - V BLw 63/50
- VG Hamburg, 29.10.2021 - 6 K 1892/20
Erfolglose Klage eines Landwirts gegen die Genehmigung eines …
- OLG Köln, 13.12.2007 - 23 WLw 12/07
Vorliegen einer materiellen Beschwer durch die uneingeschränkte Genehmigung eines …
- BGH, 12.05.1982 - V BLw 13/81
Erteilung einer Genehmigung eines Hofübergabevertrages - Wirkungen einer …
- BGH, 30.10.1968 - V BLw 18/68
Verwerfung einer Beschwerde gegen einen Beschluss
- BGH, 19.05.1961 - V BLw 28/60
Rechtsmittel
- BGH, 11.01.1955 - V BLw 70/54
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- BGH, 06.12.1954 - V BLw 62/54
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- BGH, 04.11.1952 - V BLw 56/52
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- BGH, 14.10.1952 - V BLw 34/52
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- BGH, 19.02.1952 - V BLw 38/51
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- BGH, 11.12.1951 - V BLw 87/50
- BGH, 12.06.1951 - V BLw 37/50
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- BGH, 03.03.1956 - V BLw 75/55
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- BGH, 05.07.1955 - V BLw 4/55
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- BGH, 14.10.1952 - V BLw 54/52
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- BGH, 23.09.1952 - V BLw 14/52
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- BGH, 29.04.1952 - V BLw 77/51
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- BGH, 11.03.1952 - V BLw 15/51
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- BGH, 11.03.1952 - V BLw 47/51
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- BGH, 12.06.1951 - V BLw 131/49
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- BGH, 13.03.1951 - V BLw 133/49
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- BGH, 12.02.1963 - V BLw 28/62
Rechtsmittel
- BGH, 04.11.1952 - V BLw 51/52
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- BGH, 20.11.1951 - V BLw 80/50
- BGH, 09.10.1951 - V BLw 40/50
- BGH, 14.10.1952 - V BLw 32/52
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