Rechtsprechung
| BGH, 08.11.1976 - NotZ 8/76 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Erfordernisse einer geordneten Rechtspflege - Nichtberücksichtigung bei der Besetzung von freien Anwaltsnotarstellen - Bestellung eines schwerbehinderten Anwalts zum Notar - Bewertung einer Schwerbehinderung bei der Auswahl von Rechtsanwälten im Fall der Bestellung zum ...
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- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- REHADAT Informationssystem (Leitsatz)
Ermessensausübung für die Bestellung eines schwerbehinderten Notarbewerbers
Papierfundstellen
- DNotZ 1977, 379
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (5)
- BGH, 15.02.1971 - NotZ 4/70
Bevorzugung der Bewerbung eines schwererwerbsbeschränkten Rechtsanwaltes nach …
Auszug aus BGH, 08.11.1976 - NotZ 8/76
Gegen dieses Auswahl verfahren, mit dem sich der Bundesgerichtshof bereits in mehreren Entscheidungen befaßt hat (vgl. Beschlüsse vom 27. Mai 1963 - NotZ 1/63 = DNotZ 1964, 56, vom 13. Februar 1967 - NotZ 4/66 = BGHZ 47, 84 sowie drei Beschlüsse vom 15. Februar 1971, NotZ 3/70 = DNotZ 1971, 548, NotZ 4/70 = BGHZ 55, 324 und NotZ 5/70 = DNotZ 1971, 553), ist vom Grundsätzlichen her nichts einzuwenden.Das hat der Senat in einem Fall ausgesprochen, in dem der schwerbehinderte Bewerber, anders als hier der Antragsteller, sogar gute Examensergebnisse auf wies (vgl. Beschluß vom 15. Februar 1971, NotZ 4/70 = DNotZ 1971, 550, 553).
Auch das hält sich im Rahmen zulässiger Ermessensausübung (vgl. auch BGH DNotZ 1971, 550, 553).
- BGH, 13.02.1967 - NotZ 4/66
Notarbestellung nach Schwerbeschädigtengesetz
Auszug aus BGH, 08.11.1976 - NotZ 8/76
Gegen dieses Auswahl verfahren, mit dem sich der Bundesgerichtshof bereits in mehreren Entscheidungen befaßt hat (vgl. Beschlüsse vom 27. Mai 1963 - NotZ 1/63 = DNotZ 1964, 56, vom 13. Februar 1967 - NotZ 4/66 = BGHZ 47, 84 sowie drei Beschlüsse vom 15. Februar 1971, NotZ 3/70 = DNotZ 1971, 548, NotZ 4/70 = BGHZ 55, 324 und NotZ 5/70 = DNotZ 1971, 553), ist vom Grundsätzlichen her nichts einzuwenden.§ 48 SchwBehG ist indessen, ebenso wie die frühere Bestimmung des § 37 Abs. 1 SBG (vgl. dazu BGHZ 47, 84, 85), nur eine Sollvorschrift; sie begründet keinen Rechtsanspruch auf Zulassung, etwa in dem Sinne, daß ein schwerkriegsbeschädigter Notarbewerber, der, wie hier der Antragsteller, die allgemeinen gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt, in jedem Fall vor allen anderen Bewerbern bevorzugt werden müßte.
- BGH, 15.02.1971 - NotZ 5/70
Auswahlgrundsätze bei der Bestellung zum Anwaltsnotar im Oberlandesgerichtsbezirk …
Auszug aus BGH, 08.11.1976 - NotZ 8/76
Gegen dieses Auswahl verfahren, mit dem sich der Bundesgerichtshof bereits in mehreren Entscheidungen befaßt hat (vgl. Beschlüsse vom 27. Mai 1963 - NotZ 1/63 = DNotZ 1964, 56, vom 13. Februar 1967 - NotZ 4/66 = BGHZ 47, 84 sowie drei Beschlüsse vom 15. Februar 1971, NotZ 3/70 = DNotZ 1971, 548, NotZ 4/70 = BGHZ 55, 324 und NotZ 5/70 = DNotZ 1971, 553), ist vom Grundsätzlichen her nichts einzuwenden. - BGH, 27.05.1963 - NotZ 1/63
Besetzung von Anwaltsnotarsstellen - Punktesystem für die Bewertung von Bewerbern …
Auszug aus BGH, 08.11.1976 - NotZ 8/76
Gegen dieses Auswahl verfahren, mit dem sich der Bundesgerichtshof bereits in mehreren Entscheidungen befaßt hat (vgl. Beschlüsse vom 27. Mai 1963 - NotZ 1/63 = DNotZ 1964, 56, vom 13. Februar 1967 - NotZ 4/66 = BGHZ 47, 84 sowie drei Beschlüsse vom 15. Februar 1971, NotZ 3/70 = DNotZ 1971, 548, NotZ 4/70 = BGHZ 55, 324 und NotZ 5/70 = DNotZ 1971, 553), ist vom Grundsätzlichen her nichts einzuwenden. - BGH, 15.02.1971 - NotZ 3/70
Voraussetzungen für die Statthaftigkeit einer sofortigen Beschwerde - …
Auszug aus BGH, 08.11.1976 - NotZ 8/76
Gegen dieses Auswahl verfahren, mit dem sich der Bundesgerichtshof bereits in mehreren Entscheidungen befaßt hat (vgl. Beschlüsse vom 27. Mai 1963 - NotZ 1/63 = DNotZ 1964, 56, vom 13. Februar 1967 - NotZ 4/66 = BGHZ 47, 84 sowie drei Beschlüsse vom 15. Februar 1971, NotZ 3/70 = DNotZ 1971, 548, NotZ 4/70 = BGHZ 55, 324 und NotZ 5/70 = DNotZ 1971, 553), ist vom Grundsätzlichen her nichts einzuwenden.
- BGH, 25.10.1982 - NotZ 13/82
Bewerbung eines Schwerkriegsgeschädigten um eine Stelle als Anwaltsnotar - …
Der Antragsteller hat sich bereits wiederholt ohne Erfolg um eine Stelle als Anwaltsnotar im Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart beworben (vgl. Senatsbeschluß vom 8. November 1976 - NotZ 8/76 = DNotZ 1977, 379).Der Senat hat das Auswahlverfahren des Antragsgegners bereits allgemein als frei von Ermessensfehlern anerkannt (Beschluß vom 8. November 1976 - NotZ 8/76 = DNotZ 1977, 379 mit Nachweisen).
Sie begründet keinen Rechtsanspruch auf Zulassung (…Wilrodt/Neumann, SchwerBehG 5. Aufl. § 48 Rdn. 7;… Jung/Cramer, SchwerBehG 2. Aufl. § 48 Rdn. 4) etwa in dem Sinne, daß ein schwerkriegsbeschädigter Bewerber, der die allgemeinen gesetzlichen Voraussetzungen für die Bestellung zum Anwaltsnotar erfüllt, in jedem Fall vor allen anderen Bewerbern bevorzugt werden müßte (Senatsbeschlüsse vom 15. Februar 1971 - NotZ 4/70 = DNotZ 1971, 550, 553, insoweit in BGHZ 55, 324 nicht abgedruckt, und vom 8. November 1976 - NotZ 8/76 = DNotZ 1977, 379, 380 f.).
Aus § 48 SchwerBehG ergibt sich auch nicht, daß ein schwerbehinderter Bewerber jedenfalls dann vor anderen (nicht behinderten) Bewerbern zum Anwaltsnotar ernannt werden müßte, wenn er sonst kaum noch Aussicht auf Zulassung mehr hat (Senatsbeschluß vom 8. November 1976 - NotZ 8/76 - DNotZ 1977, 379, 381).
Doch kann die bessere Qualifikation eines Mitbewerbers, wie sie sich unter anderem in den Ergebnissen der beiden juristischen Staatsprüfungen und in einer größeren Berufserfahrung niederschlägt, im Hinblick auf die bei der Bestellung von Notaren gebotene Berücksichtigung der Erfordernisse der Rechtspflege (vgl. § 4 Abs. 1 BNotO) allein oder zusammen mit diesen Gesichtspunkten den Vorrang des Mitbewerbers begründen (vgl. Senatsbeschluß vom 8. November 1976 - NotZ 8/76 = DNotZ 1977, 379).
- LAG Düsseldorf, 29.09.2004 - 12 Sa 1323/04
Schadensersatz bei Nichtbeachtung der Informationsobliegenheit nach § 2 Abs. 2 …
Alsdann hängt von der jeweiligen Sollvorschrift und ihrer Auslegung ab, ob und welche Rechtsfolgen sie auslöst (vgl. zu § 26 BetrVG; BAG, Beschluss vom 13.11.1991, 7 ABR 8/91, AP Nr. 9 zu § 26 BetrVG 1972, zu § 104 Satz 1 Hs. 2 BPersVG: BAG, Urteil vom 20.02.2002, 7 AZR 707/00, AP Nr. 23 zu § 72 LPVG NW, zu § 5 Abs. 1 MuSchG: BAG, Urteil vom 13.06.1996, 2 AZR 736/95 AP Nr. 22 zu § 9 MuSchG 1968; ferner BGH, Urteil vom 14.01.2003, NJW 2003, 1389, Beschluss vom 08.11.1976, DNotZ 1977, 379). - BGH, 09.05.1988 - NotZ 1/88
Notar - Antragstellung - Örtliche Wartezeit - Zeitraum - Rechtsbehelfsverfahren
Diese Vorschrift begründet keinen Rechtsanspruch auf Zulassung (vgl. BGHZ 47, 84, 85; Beschl. v. 8. November 1976 - NotZ 8/76, DNotZ 1977, 379, 380). - OLG Köln, 10.07.1992 - 2 VA (Not) 11/92
Anspruch eines Bewerbers auf fehlerfreie Ermessensentscheidung hinsichtlich der …
Die Zulässigkeit eines Punktesystems hat der Bundesgerichtshof bereits unter Geltung des alten Rechts wiederholt entschieden (Beschluß vom 08.11.1976 - NotZ 8/76 -, DNotZ 1977, 379 f.; Beschluß vom 13.02.1967 - NotZ 4/66 -, BGHZ 47, 84 ff.; Beschluß vom 27.05.1963 - NotZ 1/63 -, DNotZ 1964, 56 ff.).
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