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Rechtsprechung
   OLG Stuttgart, 21.08.1995 - 8 W 177/95   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1995,5783
OLG Stuttgart, 21.08.1995 - 8 W 177/95 (https://dejure.org/1995,5783)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 21.08.1995 - 8 W 177/95 (https://dejure.org/1995,5783)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 21. August 1995 - 8 W 177/95 (https://dejure.org/1995,5783)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)

    Eltern; Kind; Ehenamen; Vater ; Mutter; Doppelname; Geschwisterkind ; Name

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 1616; FamNamRG Art. 7 § 3
    Doppelnahme für eheliches Kind

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FGPrax 1995, 233
  • FamRZ 1995, 1601
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (1)

  • BVerfG, 05.03.1991 - 1 BvL 83/86

    Ehenamen

    Auszug aus OLG Stuttgart, 21.08.1995 - 8 W 177/95
    Für das am 17.4.1992 geborene 1. Kind haben sie den aus ihren Familiennamen zusammengesetzten Doppelnamen H.-P. als Familiennamen bestimmt, wie dies nach der Übergangsregelung in der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 5.3.1991 (BVerfGE 84, 9) möglich war.
  • OLG Frankfurt, 21.02.1996 - 20 W 53/95

    Voraussetzungen für die Führung eines Doppelnamens durch ein Kind

    1995, 233 = FamRZ 1995, 1601 = StAZ 1995, 328; BayObLG FGPrax 1995, 234 = MDR 1995, 1145 Ls = NJW-RR 1996, 135 = StAZ 1995, 368; ebenso LG Göttingen StAZ 1995, 268) und einem Teil des Schrifttums (…Palandt/Diederichsen BGB 55. Aufl. Vorbem. vor § 1355 Rn. 10 und § 1616 Rn. 3; Coester StAZ 1995, 154/155; Otto Rpfleger 1995, 522) vertreten.

    Diese Regelung, die an eine "Bestimmung der Eltern" anknüpft, gilt nämlich nicht für eine Bestimmung der Eltern nach dem vom Bundesverfassungsgericht in seiner Entscheidung vom 05.03.1991 (BGBl I S. 807 = BVerfGE 84, 9 = NJW 1991, 1602 = FamRZ 1991, 535 = StAZ 1991, 89) angeordneten Übergangsrecht, sondern nur für eine "Bestimmung der Eltern" nach § 1616 Abs. 2 Satz 1 BGB (OLG Stuttgart FGPrax 1995, 233 = a.a.O.).

    Zwingende Gründe, im vorliegenden Konfliktfall zwischen beiden gesetzgeberischen Anliegen dem einen den den Vorrang vor dem anderen einzuräumen, lassen sieh nicht feststellen (OLG Stuttgart FGPrax 1995, 233/234 = a.a.O.).

    Dieselbe teilweise Namensgleichheit besteht auch für Geschwister in Fällen wie dem vorliegenden, weil sich der Name der Kinder, der nach § 1616 BGB zu bilden ist, zur Hälfte mit dem Doppelnamen des anderen Geschwisterteils deckt (OLG Stuttgart FGPrax 1995, 233).

  • OLG Frankfurt, 21.02.1996 - 20 W 107/95

    Eintragung eines Doppelnamens; Gleiche Nachnamen bei Geschwistern, obwohl der …

    Die Auffassung, daß das Kind weder durch Bestimmung der Eltern noch als Folge gesetzlicher Bestimmungen den Doppelnamen erhalten kann, den das ältere Kind als Familiennamen führt, wird von der - soweit ersichtlich einhelligen - Rechtsprechung der Obergerichte (OLG Oldenburg NJW 1995, 537 [OLG Oldenburg 24.10.1994 - 5 W 145/94] FamRZ 1995, 688 = StAZ 1995, 13 = Rpfleger 1995, 211; OLG Hamm - 01.03.1995 - = NJW 1995, 1908 = MDR 1995, 498 = FamRZ 1995, 1224 = StAZ 1995, 141; OLG Hamm - 14.09.1995 - = MDR 1996, 175; OLG Schleswig StAZ 1995, 267; OLG Stuttgart FGPrax 1995, 233 = FamRZ 1995, 1601 = StAZ 1995, 328; BayObLG FGPrax 1995, 234 = MDR 1995, 1145 Ls = NJW-RR 1996, 135 = StAZ 1995, 368; ebenso LG Göttingen StAZ 1995, 268) und einem Teil des Schrifttums (…Palandt/Diederichsen BGB 55. Aufl. Vorbem. vor § 1355 Rn. 10 und § 1616 Rn. 3; Coester StAZ 1995, 154/155; Otto Rpfleger 1995, 522) vertreten.

    Diese Regelung, die an eine "Bestimmung der Eltern" anknüpft, gilt nämlich nicht für eine Bestimmung der Eltern nach dem vom Bundesverfassungsgericht in seiner Entscheidung vom 05.03.1991 (BGBl. I S. 807 = BVerfGE 84, 9 = NJW 1991, 1602 = FamRZ 1991, 535 = StAZ 1991, 89) angeordneten Übergangsrecht, sondern nur für eine "Bestimmung der Eltern" nach § 1616 Abs. 2 Satz 1 BGB (OLG Stuttgart FGPrax 1995, 233 = aaO).

    Zwingende Gründe, im vorliegenden, Konfliktfall zwischen beiden gesetzgeberischen Anliegen dem einen den Vorrang vor dem anderen einzuräumen, lassen sich nicht feststellen (OLG Stuttgart FGPrax 1995, 233/234 = aaO).

    Dieselbe teilweise Namensgleichheit besteht auch für Geschwister in Fällen wie dem vorliegenden, weil sich der Name der Kinder, der nach § 1616 BGB zu bilden ist, zur Hälfte mit dem Doppelnamen des anderen Geschwisterteils deckt (OLG Stuttgart FGPrax 1995, 233).

  • OLG Karlsruhe, 04.06.2012 - 14 Wx 23/11

    Namensrecht: Name des Kindes bei Eltern ohne Ehenamen mit gemeinsamer Sorge, wenn …

    Sie bezieht sich aber nach ihrer systematischen Stellung auf eine Namenswahl gemäß § 1617 BGB oder einer hierauf verweisenden Norm (…Münchner Kommentar/von Sachsen Gessaphe, BGB, 5. Aufl., § 1617 Rn 21, 22; OLG Stuttgart StAZ 1995, 328).
  • BayObLG, 20.07.2004 - 1Z BR 54/04

    Namensrecht des Kindes bei Fehlen eines gemeinsamen Ehenamens

    Die in § 1616 Abs. 2 Satz 3 BGB a.F. festgelegte Bindungswirkung der Namensbestimmung der Eltern für ihre weiteren Kinder tritt in diesem Fall nicht ein (h.M.; vgl. BayObLGZ 1995, 310/313 f. = FamRZ 1996, 236/237; OLG Hamm FamRZ 1995, 1224/1225; OLG Düsseldorf StAZ 1996, 134/135; OLG Frankfurt a. Main StAZ 1995, 135/137; OLG Köln StAZ 1995, 137; OLG Stuttgart FamRZ 1995, 1601; OLG Zweibrücken StAZ 1996, 134;… Palandt/Diederichsen BGB 56. Aufl. § 1616 Rn. 3 a.E.).
  • OLG Celle, 16.01.1996 - 18 W 22/95

    Eintragungsfähigkeit eines Doppelnamens im Geburtenbuch; Familienname eines …

    1995, 211; OLG Stuttgart FamRZ 1995, 1601 [OLG Stuttgart 21.08.1995 - 8 W 177/95]; BayObLG StAZ 1995, 368).
  • OLG Zweibrücken, 03.01.1996 - 3 W 192/95

    Wahl eines Doppelnamens bei Eltern ohne gemeinsamen Ehenamen; Zeitliche Geltung …

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  • BayObLG, 03.09.1996 - 1Z BR 211/95

    Möglichkeit der Neubestimmung eines Geburtsnamens für ein minderjähriges Kind im …

    bb) Soweit Entscheidungen verschiedener Oberlandesgerichte (vgl. OLG Celle, Hamm, Düsseldorf, Frankfurt a. Main, Köln, Zweibrücken, jeweils StAZ 1996, 116, 117, 134, 135, 136, 174 sowie OLG Oldenburg und Hamm, StAZ 1995, 13, 14 und 141, 142 und OLG Stuttgart FGPrax 1995, 233, 234) bei der Anwendung des § 1616 Abs. 2 Satz 3 BGB eine ausdrückliche Namensbestimmung verlangen, betreffen diese Entscheidungen gleichfalls unzulässige Doppelnamen.
  • OLG Stuttgart, 18.11.1997 - 8 W 514/97

    Änderung des Familiennamens von minderjährigen Kindern bei Namensänderung eines …

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