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Rechtsprechung
   OLG Frankfurt, 19.02.1997 - 20 W 409/94   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1997,5127
OLG Frankfurt, 19.02.1997 - 20 W 409/94 (https://dejure.org/1997,5127)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 19.02.1997 - 20 W 409/94 (https://dejure.org/1997,5127)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 19. Februar 1997 - 20 W 409/94 (https://dejure.org/1997,5127)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)

    Verletzung der gerichtlichen Aufklärungspflicht bezüglich der Testierfähigkeit eines Erblassers; Krankhafte Störung der Geistestätigkeit; Überprüfung der Entscheidung der Tatsacheninstanz in beschränktem Umfang; Erforderlichkeit eines förmlichen Beweisverfahrens; ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DNotZ 1998, 216
  • FamRZ 1997, 1306
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (29)

  • BayObLG, 28.05.1993 - 1Z BR 7/93

    Erbrechtliche Ausgestaltung der Wirksamkeit eines handschriftlich verfassten …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 19.02.1997 - 20 W 409/94
    Sie ist zwar ein Unterfall der Geschäftsfähigkeit ( §§ 104 ff. BGB ); gleichwohl aber unabhängig von ihr geregelt ( § 2229 BGB ; vgl. BayObLG FamRZ 1994, 593/594).

    Nach seinem so gebildeten Urteil muß der Testierende frei von Einflüssen etwa interessierter Dritter handeln können (BGH FamRZ 1958, 127; OLG Hamm OLGZ 1989, 271/273; BayObLG FamRZ 1994, 593/594; BayObLGZ 1995, 383 = NJW-RR 1996, 457 = FamRZ 1996, 566; OLG Köln NJW-RR 1994, 396 [OLG Köln 20.12.1993 - 2 Wx 36/93] = ErbPrax 1994, 232; ständige Rechtsprechung des Senats, zuletzt in 20 W 107/94 vom 05.09.1995 = FamRZ 1996, 635 [OLG Frankfurt am Main 05.09.1995 - 20 W 107/94] = OLG-Report Frankfurt am Main 1995, 260 und 20 W 144/94 vom 15.11.1995 = FamRZ 1996, 970 = NJW-RR 1996, 1159 [OLG Frankfurt am Main 15.11.1995 - 20 W 144/94] = OLG-Report Frankfurt am Main 1996, 117).

    Die Frage, ob die Voraussetzungen der Testierunfähigkeit ( § 2229 Abs. 4 BGB ) gegeben sind, liegt im wesentlichen auf tatsächlichem Gebiet (BayObLG FamRZ 1994, 593;… BayObLGZ 1995, 383 = aaO).

    Die Beweiswürdigung kann nur dahin nachgeprüft werden, ob das Landgericht bei der Erörterung des Tatsachen- und Beweisstoffs alle wesentlichen Umstände berücksichtigt ( § 25 FGG ), nicht gegen gesetzliche Beweisregeln oder die Denkgesetze und feststehende Erfahrungssätze verstoßen, keinen Rechtsbegriff verkannt und auch im übrigen nicht das Gesetz verletzt hat (OLG Hamm OLGZ 1989, 271; BayObLG NJW 1992, 248; BayObLG FamRZ 1994 593;… Keidel/Kuntze FGG Teil A 13. Aufl. § 27 Rn. 42).

    Umfang ausgeschöpft werden (BayObLGZ 1979, 256/261 = FamRZ 1980, 505 Ls; BayObLG FamRZ 1994, 593;… BayObLGZ 1995, 383 = aaO; OLG Hamm OLGZ 1989, 271/275).

    Der Umstand, daß der Beteiligte zu 2) Antragsteller und der Beteiligte zu 3) neben den Beteiligten zu 1) und 2) - Rechtsbeschwerdeführer im Erbscheinsverfahren ist, steht ihrer Anhörung nicht entgegen (BayObLG FamRZ 1994, 593/594;… Keidel/Amelung aaO § 12 Rn. 163).

  • BayObLG, 01.08.1979 - BReg. 1 Z 16/79
    Auszug aus OLG Frankfurt, 19.02.1997 - 20 W 409/94
    Umfang ausgeschöpft werden (BayObLGZ 1979, 256/261 = FamRZ 1980, 505 Ls; BayObLG FamRZ 1994, 593;… BayObLGZ 1995, 383 = aaO; OLG Hamm OLGZ 1989, 271/275).

    Die Ermittlungen sind aber so weit auszudehnen, bis der entscheidungserhebliche Sachverhalt vollständig aufgeklärt ist, und erst dann abzuschließen, wenn von weiteren Ermittlungen ein sachdienliches, die Entscheidung beeinflussendes Ergebnis nicht mehr zu erwarten ist (BGHZ 40, 54/57 = NJW 1963, 1972; BayObLGZ 1979, 256/262 = aaO; BayObLG FamRZ 1991, 1237/1239 = NJW-RR 1991, 1098;… Keidel/Amelung aaO § 12 Rn. 8, 87).

    Es erscheint nicht von vornherein ausgeschlossen, daß der vom Landgericht angenommene Anscheinsbeweis dafür, daß der Erblasser am 31.01.1992 testierunfähig war, durch das Ergebnis der weiteren Beweisaufnahme, die der Senat als Rechtsbeschwerdegericht nicht selbst vornehmen kann, erschüttert wird (zum Anscheinsbeweis bei Feststellung der Testierunfähigkeit vgl. BayObLGZ 1979, 256/266; OLG Karlsruhe OLGZ 1982, 280; OLG Köln NJW-RR 1991, 1412 [OLG Köln 26.08.1991 - 2 Wx 10/91] = FamRZ 1992, 731 = Rpfleger 1992, 25; BayOb ZEV 1994, 303/304 mit Anm. Jerschke;… Keidel/Amelung aaO § 12 Rn. 193;… Palandt/Edenhofer aaO Rn. 15, Staudinger/Baumann BGB 13. Aufl. Rn. 46 und 54, Soergel/Harder BGB 12. Aufl. Rn. 13, je zu § 2229).

  • BayObLG, 06.11.1995 - 1Z BR 56/95

    Testierfähigkeit bei Aufhebung eines Erbvertrags durch gemeinschaftliches …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 19.02.1997 - 20 W 409/94
    Nach seinem so gebildeten Urteil muß der Testierende frei von Einflüssen etwa interessierter Dritter handeln können (BGH FamRZ 1958, 127; OLG Hamm OLGZ 1989, 271/273; BayObLG FamRZ 1994, 593/594; BayObLGZ 1995, 383 = NJW-RR 1996, 457 = FamRZ 1996, 566; OLG Köln NJW-RR 1994, 396 [OLG Köln 20.12.1993 - 2 Wx 36/93] = ErbPrax 1994, 232; ständige Rechtsprechung des Senats, zuletzt in 20 W 107/94 vom 05.09.1995 = FamRZ 1996, 635 [OLG Frankfurt am Main 05.09.1995 - 20 W 107/94] = OLG-Report Frankfurt am Main 1995, 260 und 20 W 144/94 vom 15.11.1995 = FamRZ 1996, 970 = NJW-RR 1996, 1159 [OLG Frankfurt am Main 15.11.1995 - 20 W 144/94] = OLG-Report Frankfurt am Main 1996, 117).

    Die Frage, ob die Voraussetzungen der Testierunfähigkeit ( § 2229 Abs. 4 BGB ) gegeben sind, liegt im wesentlichen auf tatsächlichem Gebiet (BayObLG FamRZ 1994, 593; BayObLGZ 1995, 383 = aaO).

    Umfang ausgeschöpft werden (BayObLGZ 1979, 256/261 = FamRZ 1980, 505 Ls; BayObLG FamRZ 1994, 593; BayObLGZ 1995, 383 = aaO; OLG Hamm OLGZ 1989, 271/275).

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