Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 20.03.2006 - I-24 U 161/05 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB § 280 § 611 § 675 § 1375
Anwaltshaftung wegen fehlerhafter Vertretung in Zugewinnausgleichsverfahren - unterlassene Überprüfung des zur Zugewinnermittlung vom Familiengericht eingeholten Sachverständigengutachtens - ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Pflicht zur sorgfältigen Überprüfung von Gutachten
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Pflicht eines Rechtsanwaltes zur Überprüfung eines gerichtlich eingeholten Sachverständigengutachtens; Pflicht des Rechtsanwaltes zum Hinweisen des Gerichts auf offenkundige Fehler; Voraussetzungen für die Anrechnung eines Mitverschuldens beim geschädigten Auftraggeber
Verfahrensgang
- LG Düsseldorf - 3 O 34/05
- OLG Düsseldorf, 20.03.2006 - I-24 U 161/05
Papierfundstellen
- FamRZ 2007, 644 (Ls.)
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (8)
- BGH, 13.03.1997 - IX ZR 81/96
Inhalt eines Anwaltsvertrages; Mitverschulden durch falsche Angaben gegenüber dem …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 20.03.2006 - 24 U 161/05
Dies gilt auch bei einschlägiger Vorbildung des Mandanten, weil dieser sich auf eine einwandfreie Vertragserfüllung durch seinen Berater verlassen darf (vgl. BGH WM 1992, 739 (740); NJW 1993, 2045 (2047); WM 1993, 1889 (1893 f.); NJW 1997, 2168 (2170);… Zugehör, a.a.O, Rn. 1151 f.).Grundsätzlich muss sich ein Geschädigter, für den nacheinander verschiedene Rechtsanwälte tätig geworden sind, deren pflichtwidriges Verhalten nicht als Mitverschulden entgegen halten lassen (BGH NJW 1993, 1779 (1781); NJW 1994, 122 (1212); NJW 1997, 2168 (2170); Zugehör, a.a.O., Rn. 1162 m.w.N.).
- BGH, 16.06.2005 - IX ZR 27/04
Haftungsausfüllende Kausalität im Anwaltshaftungsprozess
Auszug aus OLG Düsseldorf, 20.03.2006 - 24 U 161/05
Die Frage, wie der Vorprozess richtigerweise hätte entschieden werden müssen, beantwortet sich nach § 287 ZPO, weil es sich um ein Element haftungsausfüllender Kausalität handelt (BGHZ 163, 223 f. = NJW 2005, 3071 m.w.N.). - BGH, 18.03.1993 - IX ZR 120/92
Anwaltshaftung bei Musterprozessen ohne Verjährungsunterbrechung bezüglich …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 20.03.2006 - 24 U 161/05
Grundsätzlich muss sich ein Geschädigter, für den nacheinander verschiedene Rechtsanwälte tätig geworden sind, deren pflichtwidriges Verhalten nicht als Mitverschulden entgegen halten lassen (BGH NJW 1993, 1779 (1781); NJW 1994, 122 (1212); NJW 1997, 2168 (2170);… Zugehör, a.a.O., Rn. 1162 m.w.N.).
- BGH, 28.06.1990 - IX ZR 209/89
Zurückhalten von Sachvortrag durch den Prozeßbevollmächtigten; Haftung des …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 20.03.2006 - 24 U 161/05
Auch der Umstand, dass das Familiengericht diesen Fehler hätte bemerken müssen, führt zu keiner anderen Beurteilung (vgl. BGH NJW-RR 1990, 1241 (1242);… Zugehör, Handbuch der Anwaltshaftung, Rn. 1034 "Rechtsirrtum, Eigenverantwortung" m.w.N.). - BGH, 29.04.1993 - IX ZR 101/92
Hinweispflicht des Anwalts bei drohender Verjährung von Ansprüchen gegen Dritte
Auszug aus OLG Düsseldorf, 20.03.2006 - 24 U 161/05
Dies gilt auch bei einschlägiger Vorbildung des Mandanten, weil dieser sich auf eine einwandfreie Vertragserfüllung durch seinen Berater verlassen darf (vgl. BGH WM 1992, 739 (740); NJW 1993, 2045 (2047); WM 1993, 1889 (1893 f.); NJW 1997, 2168 (2170);… Zugehör, a.a.O, Rn. 1151 f.). - BGH, 19.12.1991 - IX ZR 41/91
Pflicht des Rechtsanwalts zur Fristenkontrolle; Mitverschulden des rechtskundigen …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 20.03.2006 - 24 U 161/05
Dies gilt auch bei einschlägiger Vorbildung des Mandanten, weil dieser sich auf eine einwandfreie Vertragserfüllung durch seinen Berater verlassen darf (vgl. BGH WM 1992, 739 (740); NJW 1993, 2045 (2047); WM 1993, 1889 (1893 f.); NJW 1997, 2168 (2170);… Zugehör, a.a.O, Rn. 1151 f.). - BVerfG, 08.06.1993 - 1 BvL 20/85
Verfassungswidrigkeit von § 3b Abs. 2 Nr. 4 EStG für die Veranlagungszeiträume …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 20.03.2006 - 24 U 161/05
Grundsätzlich muss sich ein Geschädigter, für den nacheinander verschiedene Rechtsanwälte tätig geworden sind, deren pflichtwidriges Verhalten nicht als Mitverschulden entgegen halten lassen (BGH NJW 1993, 1779 (1781); NJW 1994, 122 (1212); NJW 1997, 2168 (2170);… Zugehör, a.a.O., Rn. 1162 m.w.N.). - BGH, 24.06.1993 - IX ZR 216/92
Haftpflichtprozeß gegen Anwaltsnotar bei Streitverkündung im Vorprozeß
Auszug aus OLG Düsseldorf, 20.03.2006 - 24 U 161/05
Dies gilt auch bei einschlägiger Vorbildung des Mandanten, weil dieser sich auf eine einwandfreie Vertragserfüllung durch seinen Berater verlassen darf (vgl. BGH WM 1992, 739 (740); NJW 1993, 2045 (2047); WM 1993, 1889 (1893 f.); NJW 1997, 2168 (2170);… Zugehör, a.a.O, Rn. 1151 f.).
- OLG Düsseldorf, 02.08.2012 - 24 U 110/11
Pflichten des Rechtsanwalts bei Vertretung des Schuldners im …
Dies gilt auch bei einschlägiger Vorbildung des Mandanten, weil dieser sich auf eine einwandfreie Vertragserfüllung durch seinen Berater verlassen darf (vgl. BGH, WM 1992, 739, 740; NJW 1993, 2045, 2047; WM 1993, 1889, 1893 f.; NJW 1997, 2168, 2170; Senat, OLGR Düsseldorf 2007, 195 = FamRZ 2007, 644). - OLG Düsseldorf, 22.01.2015 - 24 U 81/14
Voraussetzungen der Anwendung der Zweifelsfallregelung des § 305c Abs. 2 BGB
Der Beweis ist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. nur BGH, Urteil vom 18.03.2004 - IX ZR 255/00;… vgl. auch Zugehör/Fischer/Sieg/Schlee, a.a.O., Rn. 992 m.w.N.;… Zöller/Greger, ZPO, 30. Auflage, § 287 Rn. 3), der der Senat folgt (vgl. nur Beschluss vom 20.03.2006 - I-24 U 161/05) unter Heranziehung des § 287 Abs. 1 ZPO zu führen. - OLG Düsseldorf, 15.03.2022 - 24 U 37/21
Anwaltsvertrag, Verletzung, Kontaktaufnahme Mandant. Verschulden des …
Der Beweis ist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. nur BGH, Urteil vom 18. März 2004 - IX ZR 255/00;… vgl. auch G. Fischer/Vill/D. Fischer/Rinkler/Chab, aaO, § 5 Rn. 6 mwN;… Zöller/Greger, ZPO, 34. Auflage, § 287 Rn. 3), der der Senat folgt (vgl. nur Beschluss vom 20. März 2006 - I-24 U 161/05) unter Heranziehung des § 287 Abs. 1 ZPO zu führen.
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Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 20.11.2006 - II-3 WF 254/06 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Judicialis
ZPO § 127 Abs. 2; ; ZPO § 115 Abs. 1 Nr. 1; ; SGB XII § 82 Abs. 2 Nr. 4
- Wolters Kluwer
Beschwerde gegen die Zahlung monatlicher Raten aufgrund eines Prozesskostenhilfebeschlusses; Notwendige Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz im eigenen PKW; Berechnung des einzusetzenden Einkommens bei einem Prozesskostenhilfebeschluss
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- FamRZ 2007, 644
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (1)
- OLG Zweibrücken, 30.01.2006 - 6 WF 12/06
Prozesskostenhilfe: Höhe der Fahrtkosten als abzusetzende Werbungskosten bei der …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 20.11.2006 - 3 WF 254/06
Der Höhe nach setzt der Senat hierfür 5, 20 EUR monatlich pro Entfernungskilometer (§ 3 Abs. 6 Nr. 2 a der Verordnung zur Durchführung des § 76 des Bundessozialhilfegesetzes vom 28.11.1962, BGBl. I 692; geändert durch § 1 Nr. 1 der Änderungsverordnung vom 23.11.1976, BGBl. I 3234; geändert durch Art. 15 des 4. Euro-Einführungsgesetzes vom 21.12.2000, BGBl. I 1983, 2008; vgl. auch OLG Zweibrücken FamRZ 2006, 799; Schürmann FuR 2006, 14, 15).
- BGH, 13.06.2012 - XII ZB 658/11
Bedürftigkeitsprüfung im Verfahrenskostenhilfeverfahren in Familiensachen: …
Da sich die Bestimmungen der Verfahrenskostenhilfe, wie die Verweisungen in § 115 Abs. 1 Satz 3 ZPO zeigen, auch im Übrigen weitgehend an den Regelungen des SGB XII orientieren, ist es sachgerecht, zur Bestimmung des nach § 115 ZPO einzusetzenden Einkommens ebenso wie bei der Ermittlung des sozialhilferechtlichen Einkommens auf die die Abzugsbeträge nach § 82 Abs. 2 Nr. 4 SGB XII konkretisierende DVO zurückzugreifen (so auch OLG Dresden FamRZ 2011, 911, 912; OVG Lüneburg JurBüro 2011, 311, 312; OLG Karlsruhe [2. Zivilsenat - Familiensenat] FamRZ 2009, 1165, 1166;… LAG Baden-Württemberg vom 2. September 2009 - 4 Ta 7/09 Rn. 17 - juris; OLG Bamberg FamRZ 2008, 1541, 1542; OLG Brandenburg FamRZ 2008, 158, 159; OLG Bamberg FamRZ 2007, 1339; OLG Düsseldorf FamRZ 2007, 644 f. und OLG Zweibrücken FamRZ 2006, 799). - OLG Karlsruhe, 29.01.2009 - 2 UF 102/08
Berechnung berufsbedingter Fahrtkosten im Prozesskostenhilfeverfahren
Demgegenüber wendet die wohl überwiegende Auffassung die bereits erwähnte Durchführungsverordnung an (so OLG Düsseldorf FamRZ 2007, 644 ; OLG Stuttgart OLGR Stuttgart 2008, 36; OLG Koblenz, Beschluss vom 01.07.2008, 9 WF 465/08; OLG Bamberg FamRZ 2007, 1339 , OLG Brandenburg FamRZ 2008, 158 ;… Münch-KommZPO/Motzer, 3. Aufl., § 115 Rn. 28, 40;… Schoreit/Groß, Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe, 9. Aufl., § 115 Rn. 41). - OLG Karlsruhe, 07.05.2008 - 16 WF 65/08
Einkommensermittlung im PKH-Verfahren: Kosten für Fahrt zum Arbeitsplatz in …
Ob dies auch entsprechend im Verfahren über die Bewilligung von Prozesskostenhilfe zu handhaben ist, ist streitig (bejahend: OLG Düsseldorf FamRZ 2007, 644; OLG Zweibrücken, 6. Zivilsenat, FamRZ 2006, 799; OLG Stuttgart OLGR Stuttgart 2008, 36 mit der Einschränkung, dass dies gelte, solange die Fahrtkosten steuerlich geltend gemacht werden können; verneinend: OLG Karlsruhe, 5. Zivilsenat, B. v. 30.07.2007, 5 WF 79/07; FamRZ 2008, 69; OLG Zweibrücken, 6. Zivilsenat, FamRZ 2006, 437; OLG Koblenz MDR 2002, 965; Musielak, ZPO.
- OLG Jena, 11.06.2009 - 1 WF 126/09
Prozesskostenhilfebewilligungsverfahren, Abzug der Fahrtkosten neben dem …
Ob dies auch entsprechend im Verfahren über die Bewilligung von Prozesskostenhilfe zu handhaben ist, ist streitig (bejahend: OLG Düsseldorf FamRZ 2007, 644; OLG Zweibrücken, FamRZ 2006, 799; OLG Stuttgart, OLGR Stuttgart 2008, 36 mit der Einschränkung, dass dies gelte, solange die Fahrtkosten steuerlich geltend gemacht werden können;. - OLG Rostock, 18.11.2011 - 10 WF 218/11
Verfahrenskostenhilfe: Umfang der Berücksichtigung von Fahrtkosten
Rn. 7 Demgemäß hält die wohl überwiegende Auffassung im Bereich der Verfahrenskostenhilfe die Beschränkung auf eine berücksichtigungsfähige Fahrtstrecke von maximal 40 Kilometer für geboten und hält deshalb nur einen höchst möglichen Abzugbetrag von 208 Euro monatlich für zulässig unter Berücksichtigung der gesetzlichen Bestimmungen der §§ 115 Abs. 1 Nr. 1a ZPO, 82 Abs. 2 Nr. 4 SGB XII, 3 Abs. 6 Nr. 2a der VO zur Durchführung (DVO) des § 82 SGB XII an (so OLG Düsseldorf FamRZ 2007, 644; OLG Stuttgart, OLGR Stuttgart 2008, 36; OLG Koblenz, Beschluss vom 01.07.2008, 9 WF 465/08; OLG Bamberg FamRZ 2007, 1339, OLG Brandenburg FamRZ 2008, 158; Hanseatisches Oberlandesgericht in Bremen, Beschluss vom 16.05.2011, 4 WF 71/11; OLG Hamm, Beschluss vom 06.10.2010, 8 WF 247/10, II-8 WF 247/10;… MünchKomm/ZPO/Motzer, 3. Aufl., § 115 Rn. 28, 40;… Johannsen/Henrich/Markwardt, Familienrecht, 5. Aufl., § 115 ZPO, Rn. 35;… Zöller/Geimer, ZPO, 28. Aufl., § 115, Rn. 25). - OLG Karlsruhe, 06.04.2009 - 5 WF 192/07
Berücksichtigung von Fahrtkosten bei der Prüfung der Bedürftigkeit
Das Amtsgericht - Familiengericht - folgt damit einer in der Rechtsprechung der Oberlandesgericht weit verbreiteten Auffassung (OLG Koblenz FamRZ 2009, 531 ; OLG Brandenburg FamRZ 2008, 158 ; OLGR Bamberg 2008, 501; OLG Zweibrücken FamRZ 2006, 799 ; [abweichend aber OLG Zweibrücken FamRZ 2006, 436]; OLG Düsseldorf FamRZ 2007, 644 ; OLGR Stuttgart 2008, 36; Schürmann FuR 2006, 14, 15), der sich jedoch der Senat in Übereinstimmung mit dem 16. Senat (OLG Karlsruhe FamRZ 2008, 2288 ) und dem OLG Nürnberg (FamRZ 2008, 1961 ) nicht anschließt (Beschluss des Senat vom 26.07.2007 - 5 WF 63/07 - FamRZ 2008, 69 - sowie vom 30.07.2007 - 5 WF 79/07 -). - OLG Brandenburg, 05.02.2009 - 9 WF 356/08
Prozesskostenhilfe: Inanspruchnahme eines kinderbetreuenden Ehegatten auf …
Angesichts der Bezugnahme in § 115 ZPO auf das Sozialgesetzbuch hält der Senat mit der überwiegenden Ansicht in der Rechtsprechung die Anwendung der in der DVO geregelten Fahrtkostenpauschale für angemessen (OLG Düsseldorf, FamRZ 2007, 644; OLG Bamberg, FamRZ 2007, 1339; Brandenburgisches OLG, 2. FamSenat, FamRZ 2008, 158).
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Rechtsprechung
| AG Kassel, 22.08.2006 - 521 F 703/06 S |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- FamRZ 2007, 644
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