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Rechtsprechung
   OLG München, 20.10.2014 - 12 UF 1383/14   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2014,35621
OLG München, 20.10.2014 - 12 UF 1383/14 (https://dejure.org/2014,35621)
OLG München, Entscheidung vom 20.10.2014 - 12 UF 1383/14 (https://dejure.org/2014,35621)
OLG München, Entscheidung vom 20. Oktober 2014 - 12 UF 1383/14 (https://dejure.org/2014,35621)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

  • iprspr.mpipriv.de (Auszüge)

    BGB § 1671; BGB § ... 1696; EuEheVO 2201/2003 Art. 8; EuEheVO 2201/2003 Art. 8 ff.; EuEheVO 2201/2003 Art. 9; EuEheVO 2201/2003 Art. 10; EuEheVO 2201/2003 Art. 11; EuEheVO 2201/2003 Art. 12; EuEheVO 2201/2003 Art. 20; EuEheVO 2201/2003 Art. 21; EuEheVO 2201/2003 Art. 23; EuEheVO 2201/2003 Art. 28; EuEheVO 2201/2003 Art. 31; EuEheVO 2201/2003 Art. 42; FamFG § 40; FamFG § 64; FamFG § 65; FamFG § 159; IntFamRVG § 13; IntFamRVG § 20; IntFamRVG § 32; KSÜ Art. 15
    Anerkennung und Vollstreckung --> Ehe- und Kindschaftssachen

Papierfundstellen

  • FamRZ 2015, 602
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 16.03.2011 - XII ZB 407/10

    Sorgerecht - Voraussetzungen für einen Aufenthaltswechsel des Kindes (hier von …

    Auszug aus OLG München, 20.10.2014 - 12 UF 1383/14
    Selbst der Wunsch der Eltern, von einer an sich gebotenen Kindesanhörung abzusehen, ist unbeachtlich (BGH NJW 2011, 2360).
  • BVerfG, 26.09.2006 - 1 BvR 1827/06

    Verfassungsrechtliche Prüfung einer Umgangsregelung, die keine Übernachtung und …

    Auszug aus OLG München, 20.10.2014 - 12 UF 1383/14
    Hinzu tritt die Rechtsprechung des BVerfG (FamRZ 2007, 105/107; FamRZ 2010, 1622), das ausgeführt hat, dass grundsätzlich Kinder ab dem 3. Lebensjahr anzuhören sind, um den tatsächlichen Willen des Kindes zu ermitteln; zwar habe dieser bei einem Kleinkind eher geringes Gewicht in Bezug auf eine etwaige Selbstbestimmung bei wem das Kind leben wolle und Umgang haben möchte, jedoch könne ein etwaiger dahingehend vom Kind ausdrücklich oder indirekt geäußerter Wunsch Ausdruck von Bindungen sein, die für die Entscheidung von Bedeutung sind.
  • BVerfG, 14.07.2010 - 1 BvR 3189/09

    Stattgebender Kammerbeschluss: Verletzung des Elternrechts eines Vaters durch nur …

    Auszug aus OLG München, 20.10.2014 - 12 UF 1383/14
    Hinzu tritt die Rechtsprechung des BVerfG (FamRZ 2007, 105/107; FamRZ 2010, 1622), das ausgeführt hat, dass grundsätzlich Kinder ab dem 3. Lebensjahr anzuhören sind, um den tatsächlichen Willen des Kindes zu ermitteln; zwar habe dieser bei einem Kleinkind eher geringes Gewicht in Bezug auf eine etwaige Selbstbestimmung bei wem das Kind leben wolle und Umgang haben möchte, jedoch könne ein etwaiger dahingehend vom Kind ausdrücklich oder indirekt geäußerter Wunsch Ausdruck von Bindungen sein, die für die Entscheidung von Bedeutung sind.
  • EuGH, 22.12.2010 - C-491/10

    Aguirre Zarraga - Justizielle Zusammenarbeit in Zivilsachen - Verordnung (EG) Nr. …

    Auszug aus OLG München, 20.10.2014 - 12 UF 1383/14
    Dem steht die Entscheidung des EuGH vom 22.10.2010, Az. C 491/10 (FamRZ 2011, 355 m. Anm. Schulz S. 359) nicht entgegen.
  • BGH, 28.05.1986 - IVb ZB 36/84

    Rechtskraft und Abänderbarkeit von Sorgerechtsentscheidungen

    Auszug aus OLG München, 20.10.2014 - 12 UF 1383/14
    Nur in besonders schwerwiegenden Fällen kann bei massiven psychischen Beeinträchtigungen für das Kind auf die Anhörung verzichtet werden (BGH NJW-RR 1986, 1130; Hennemann NZFam 2014, 871/874).
  • BGH, 03.12.2025 - XII ZB 169/25

    Anerkennung einer ausländischen Sorgerechtsentscheidung in Deutschland trotz …

    Für die Anerkennung einer in einem Mitgliedstaat ergangenen Sorgerechtsentscheidung durch deutsche Gerichte entspricht es daher einer verbreiteten Auffassung, dass die Frage, ob eine Anhörung des Kindes geboten war, anhand des § 159 FamFG zu beurteilen sei (vgl. OLG Stuttgart FamRZ 2021, 783, 784; OLG München FamRZ 2015, 602, 603;… Gottwald in Nagel/Gottwald Internationales Zivilprozessrecht 9. Aufl. § 13 Rn. 13.75;… Althammer/Weller Art. 23 Brüssel IIa Rn. 3).

    Rn. 17 Daran anknüpfend wird in der obergerichtlichen Rechtsprechung und im Schrifttum zu dem Versagungsgrund nach Art. 23 lit. b Brüssel IIa-VO überwiegend die Auffassung vertreten, dass die fehlende persönliche Anhörung des Kindes durch das Ausgangsgericht regelmäßig einen Grund für die Versagung der Anerkennung einer Sorgerechtsentscheidung darstellt (OLG München FamRZ 2015, 602, 603 f.;… OLG Hamm Beschluss vom 26. August 2014 - 11 UF 85/14 - juris Rn. 4 ff.; OLG Schleswig FamRZ 2008, 1761, 1762;… OLG Frankfurt Beschluss vom 16. Januar 2006 - 1 UF 40/04 - juris Rn. 18;… MünchKommFamFG/Gottwald 3. Aufl. Art. 23 Brüssel IIa-VO Rn. 3;… Rauscher/Rauscher Europäisches Zivilprozess- und Kollisionsrecht 4. Aufl. Art. 23 Brüssel IIa-VO Rn. 7 f.).

  • OLG Stuttgart, 28.07.2026 - 17 UF 111/26
    Schon der Wortlaut des Art. 39 Abs. 1 lit. d Brüssel IIb-VO lässt darauf schließen, dass die Entscheidung im Anerkennungs- bzw. Vollstreckungsstaat nicht rechtskräftig sein muss (so wohl OLG München FamRZ 2015, 602 zur vormaligen Brüssel IIa-VO).
  • OLG Saarbrücken, 18.12.2023 - 6 UF 115/23

    Anerkennungshindernis bezüglich einer sorgerechtlichen Entscheidung eines …

    In der Rechtspraxis der Obergerichte ist allerdings bereits anerkannt, dass - aufgrund der Formulierung in der Brüssel IIa-VO und im KSÜ - Maßstab zur Beurteilung von Anhörungspflichten durch das Ausgangsgericht § 159 FamFG in seiner durch die Rechtsprechung des BVerfG ausgeprägten Anwendungspraxis ist (OLG München FamRZ 2015, 602;… Hausmann, Internationales und Europäisches Familienrecht, 2. Aufl., Abschnitt N. Kindschaftssachen, Rz 166 m.z.w.N.).
  • OLG Stuttgart, 15.10.2020 - 15 UF 8/20

    Internationale Zuständigkeit sowie Anwendbarkeit deutschen Rechts in einem …

    Hiernach wird eine Entscheidung über die elterliche Verantwortung nicht anerkannt, wenn die Entscheidung ergangen ist, ohne dass das Kind - in Verletzung wesentlicher verfahrensrechtlicher Grundsätze des Mitgliedstaates, in dem die Anerkennung beantragt wird - die Möglichkeit hatte gehört zu werden (vgl. dazu OLG München FamRZ 2015, 602; OLG Frankfurt OLGR Frankfurt 2006, 732; OLG Schleswig FamRZ 2008, 1761).
  • KG, 12.03.2025 - 16 UF 133/24

    Internationale Anerkennung und Vollstreckung einer Sorgerechtsentscheidung aus …

    In Fällen, in denen das Kind in einem Alter ist, in dem es sich im Allgemeinen sprachlich äußern und mit Dritten, die es nicht kennt, ein Gespräch führen und seine Meinung vorbringen kann - kinder- und jugendpsychologischen Erkenntnissen zufolge ist das im Allgemeinen ab dem dritten/vierten Lebensjahr der Fall (…vgl. Salzgeber, Familienpsychologische Gutachten. Rechtliche Vorgaben und sachverständiges Vorgehen [8. Aufl. 2024], Rn. 1106;… Balloff, Kinder vor dem Familiengericht [4. Aufl. 2022], S. 250f.;… Lack/ Hammesfahr , Psychologische Gutachten im Familienrecht [2019], Rn. 400) -, es vor Erlass der in Rede stehenden Entscheidung vom ausländischen Gerichte (bzw. in dessen Auftrag) jedoch nicht angehört wurde, haben inländische Gerichte die vom Ausgangsgericht unterlassene Anhörung als Verstoß gegen einen wesentlichen innerstaatlichen verfahrensrechtlichen Grundsatz im Sinne von Art. 23 lit. a Brüssel IIa-VO erachtet (vgl. OLG München, Beschluss vom 20. Oktober 2014, FamRZ 2015, 602 [Rz. 2, 31ff.: drei Kinder, die im Zeitpunkt der anzuerkennenden Entscheidung jeweils sieben und knapp über vier Jahre alt waren; Anerkennung versagt]; OLG Schleswig…, Beschluss vom 19. Mai 2008 - 12 UF 203/07, FamRZ 2008, 1761 [Rz. 32f.: zwei Kinder, im Zeitpunkt der anzuerkennenden Entscheidung knapp 6 bzw. knapp 10 Jahre alt; Anerkennung versagt]; OLG Hamm, Beschluss vom 26. August 2014 - 11 UF 85/14, zitiert bei Menne, FamRB 2015, 398 [399: bei Erlass der Ausgangsentscheidung sieben Jahre altes Kind; mangels Anhörung Anerkennung versagt]; BVerwG…, Urteil vom 29. November 2012 - 10 C 11/12, FamRZ 2013, 547 [Rz. 22: Anerkennung versagt, weil der Jugendliche im Entscheidungszeitpunkt bereits 14 Jahre alt war und nicht angehört wurde]).
  • OLG Braunschweig, 10.06.2015 - 1 UF 180/14
    Demgemäß ist ein Kind in Respekt vor seiner eigenständigen Persönlichkeit in das Verfahren einzubinden, insbesondere wenn seine Empfindungen und sein Wille für das weitere Lebensschicksal hohe Bedeutung erlangen, Dazu dienen persönliche gerichtliche Anhörungen des Kindes, denn diese sichern nicht nur dessen rechtliches Gehör, sondern garantieren auch den Schutz der grundrechtlichen Positionen des betroffenen Kindes, vgl.: OLG München FamRZ 2015, 602, 603 (zum Sorgerecht); Keidel/Engelhardt, FamFG, 18. A., zu § 159 FamFG RN 1, 2.
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