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Weitere Entscheidung unten: OVG Sachsen-Anhalt, 28.05.2002

Rechtsprechung
   BGH, 20.12.2001 - I ZR 227/99   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2001,370
BGH, 20.12.2001 - I ZR 227/99 (https://dejure.org/2001,370)
BGH, Entscheidung vom 20.12.2001 - I ZR 227/99 (https://dejure.org/2001,370)
BGH, Entscheidung vom 20. Dezember 2001 - I ZR 227/99 (https://dejure.org/2001,370)
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Volltextveröffentlichungen (15)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • lexetius.com

    UWG § 1

  • openjur.de

Kurzfassungen/Presse (4)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2002, 2038
  • MDR 2002, 960
  • GRUR 2002, 637
  • WM 2002, 1462
  • MMR 2002, 546
  • K&R 2002, 315
  • afp 2002, 364
  • afp 2003, 92
  • GewArch 2002, 342
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 27.01.2000 - I ZR 241/97

    Telefonwerbung VI - Telefon-Werbung

    Auszug aus BGH, 20.12.2001 - I ZR 227/99
    a) Das Landgericht ist bei seiner Beurteilung allerdings zutreffend davon ausgegangen, daß ein Telefonanruf zu Werbezwecken im privaten Bereich grundsätzlich gegen die guten Sitten im Wettbewerb verstößt und nur dann ausnahmsweise zulässig ist, wenn der Angerufene zuvor ausdrücklich oder konkludent sein Einverständnis mit einem solchen Anruf erklärt hat (st. Rspr.; vgl. BGH, Urt. v. 27.1.2000 - I ZR 241/97, GRUR 2000, 818, 819 = WRP 2000, 722 - Telefonwerbung VI, m.w.N.).

    Die strengere deutsche Rechtsprechung zur Telefonwerbung bleibt demnach von der Fernabsatzrichtlinie grundsätzlich unberührt (BGH GRUR 2000, 818, 820 - Telefonwerbung VI;… BGH, Urt. v. 25.1.2001 - I ZR 53/99, GRUR 2001, 1181, 1184 = WRP 2001, 1068 - Telefonwerbung für Blindenwaren).

  • BGH, 25.01.2001 - I ZR 53/99

    Telefonwerbung für Blindenwaren

    Auszug aus BGH, 20.12.2001 - I ZR 227/99
    Die strengere deutsche Rechtsprechung zur Telefonwerbung bleibt demnach von der Fernabsatzrichtlinie grundsätzlich unberührt (BGH GRUR 2000, 818, 820 - Telefonwerbung VI; BGH, Urt. v. 25.1.2001 - I ZR 53/99, GRUR 2001, 1181, 1184 = WRP 2001, 1068 - Telefonwerbung für Blindenwaren).

    Das Fernabsatzgesetz steht einem Verbot von Telefonwerbung ohne Einverständnis des Angerufenen gleichfalls nicht entgegen; denn es enthält keine die wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit von Telefonwerbung betreffende Regelung und läßt nach seinem § 2 Abs. 1 Satz 3 weitergehende Einschränkungen bei der Verwendung von Fernkommunikationsmitteln aufgrund anderer Vorschriften unberührt (vgl. BGH GRUR 2001, 1181, 1184 - Telefonwerbung für Blindenwaren;… Köhler/Piper, UWG, 2. Aufl., § 1 Rdn. 143).

  • BGH, 24.01.1991 - I ZR 133/89

    Telefonwerbung IV - Telefon-Werbung

    Auszug aus BGH, 20.12.2001 - I ZR 227/99
    Die Störung ist zu diesem Zeitpunkt nämlich bereits eingetreten, der Angerufene aus seiner Beschäftigung herausgerissen oder in seiner Ruhe gestört, seine Zeit unnütz in Anspruch genommen und Ärger über die Belästigung entstanden (vgl. BGHZ 113, 282, 284 - Telefonwerbung IV;… Köhler/Piper aaO § 1 Rdn. 144, 150).
  • BGH, 29.09.1994 - I ZR 138/92

    Laienwerbung für Augenoptiker - Laienwerbung; Barzahlungsnachlaß

    Auszug aus BGH, 20.12.2001 - I ZR 227/99
    Vielmehr kommt es für die wettbewerbsrechtliche Beurteilung solcher Werbemaßnahmen auf die besonderen Umstände des Einzelfalles an, wobei wegen der vielfältigen Bedenken gegen diese Art der Kundenwerbung allerdings strenge Maßstäbe anzulegen sind (vgl. BGH, Urt. v. 29.9.1994 - I ZR 138/92, GRUR 1995, 122, 123 = WRP 1995, 104 - Laienwerbung für Augenoptiker, m.w.N.).
  • BGH, 27.09.1990 - I ZR 213/89

    Laienwerbung für Kreditkarten - Laienwerbung

    Auszug aus BGH, 20.12.2001 - I ZR 227/99
    Der Laienwerber geht, durch ihm in Aussicht gestellte Werbeprämien veranlaßt, typischerweise so vor, daß er Verwandte, Freunde, Bekannte, Berufskollegen, Vereinskameraden usw. anspricht, um sie für den Gewerbetreibenden als Kunden zu gewinnen (…Köhler/Piper aaO § 1 Rdn. 272 f.; vgl. BGH, Urt. v. 27.9.1990 - I ZR 213/89, GRUR 1991, 150 = WRP 1991, 154 - Laienwerbung für Kreditkarten).
  • BGH, 27.02.1981 - I ZR 75/79

    Laienwerbung für Makleraufträge

    Auszug aus BGH, 20.12.2001 - I ZR 227/99
    Unzulässig sind u.a. solche Werbemaßnahmen, bei denen die Gefahr einer unzumutbaren Belästigung der Umworbenen besteht (vgl. BGH, Urt. v. 27.2.1981 - I ZR 75/79, GRUR 1981, 655, 656 = WRP 1981, 456 - Laienwerbung für Makleraufträge;… Köhler/Piper aaO § 1 Rdn. 275).
  • BGH, 06.07.2006 - I ZR 145/03

    Kunden werben Kunden

    Rechtlich zutreffend ist das Berufungsgericht davon ausgegangen, dass das Einschalten von Laien in die Werbung von Unternehmen nicht generell nach § 1 UWG a.F., § 4 Nr. 1 UWG als wettbewerbswidrig anzusehen ist, sondern es für die wettbewerbsrechtliche Beurteilung solcher Werbemaßnahmen auf die besonderen Umstände des Einzelfalles ankommt (…vgl. BGH, Urt. v. 27.2.1981 - I ZR 75/79, GRUR 1981, 655, 656 - Laienwerbung für Makleraufträge;… Urt. v. 27.9.1990 - I ZR 213/89, GRUR 1991, 150 = WRP 1991, 154 - Laienwerbung für Kreditkarten; Urt. v. 20.12.2001 - I ZR 227/99, GRUR 2002, 637, 639 = WRP 2002, 676 - Werbefinanzierte Telefongespräche).
  • BGH, 15.10.2003 - VIII ZR 358/02

    Zum Anspruch einer Automobilherstellerin auf Rückzahlung der an einen insolventen …

    Zwar hätte ein dahingehender tatsächlicher Wille der Vertragsparteien bei Vertragsschluß Vorrang vor dem Willen, wie er in § 3 Abs. 1 Satz 3 und § 9 Abs. 2 Satz 4 objektiv zum Ausdruck kommt und dem Zweck der Vereinbarung entspricht (vgl. BGH, Urteil vom 7. Dezember 2001 - V ZR 65/01, NJW 2002, 2038 = WM 2002, 763 unter II 3 a m.w.Nachw.).
  • BVerfG, 07.01.2003 - 2 BvR 710/02

    Überraschungsentscheidung im Zivilprozeß

    gegen das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 20. Dezember 2001 - I ZR 227/99 - .

    Das vom Beschwerdeführer vor dem Landgericht gegen die Beklagte des Ausgangsverfahrens erstrittene Urteil, mit dem diese verpflichtet wurde, es zu unterlassen, im geschäftlichen Verkehr zu Zwecken des Wettbewerbs die Möglichkeit kostenloser werbefinanzierter Telefongespräche innerhalb der Bundesrepublik Deutschland mit der Maßgabe anzubieten, dass die Gespräche durch Werbung unterbrochen werden, hob der Bundesgerichtshof unter Abweisung der Klage auf (BGH, NJW 2002, S. 2038 f.).

  • OLG Köln, 25.02.2005 - 6 U 155/04

    Unzulässige Telefonwerbung zur Tarifumstellung durch …

    Soweit die bisherige höchstrichterliche Rechtsprechung zu § 1 UWG a.F. sowie der nunmehr eingefügte § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG strengere Maßstäbe anlegen als gemeinschaftsrechtlich vorgesehen, steht dies mithin in Einklang mit den vorgesehenen Rechten der Mitgliedstaaten zur Erhaltung und Schaffung strengeren nationalen Rechts (vgl. BGH GRUR 2002, 637 - Werbefinanzierte Telefongespräche; BGH GRUR 2001, 1181 - Telefonwerbung für Blindenwaren;… Baumbach/Hefermehl-Köhler, Wettbewerbsrecht, 23. Aufl., § 7 Rn. 36;… Fezer/Maukowski, UWG, § 7 Rn. 52 ff).
  • LG Berlin, 12.01.2007 - 15 O 431/06
    Die diesbezüglich weitergehende deutsche Rechtsprechung zur Telefonwerbung brauchte demnach nicht aufgegeben zu werden (BGH, Urt. v. 20.12.2001 - I ZR 227/99, NJW 2002, 2038 - Werbefinanzierte Telefongespräche;… Hefermehl, aaO, § 7 Rd. 36).

    Die Richtlinie findet ohnehin keine Anwendung auf Gewerbetreibende (BGH, Urt. v. 20.12.2001, a.a.O), woraus sich aber im Umkehrschluss nicht die Zulässigkeit der Telefonwerbung gegenüber Gewerbetreibenden in Europa ableiten lässt, soweit keine besonderen Umstände hinzutreten (…Hefermehl, aaO, § 7 Rd. 36;… a.A. OLG Frankfurt, Urt. v. 29.11.2001 - 12 U 38/01, K&R 02, 252).

  • OLG Köln, 21.09.2007 - 6 U 14/07

    "Tarif mit erhöhter Grundgebühr" - Telefonwerbung bei bestehender …

    Die Beklagte stützt sich auf die von Köhler aus den andere Sachverhalte betreffenden BGH-Entscheidungen "Telefonwerbung für Blindenwaren" (GRUR 2001, 1181, 1183) und ""Werbefinanzierte Telefongespräche" (GRUR 2002, 637, 639) abgeleitete Auffassung, wonach in Ausnahmefällen entgegen dem Wortlaut von § 7 Abs. 2 Ziffer 2 UWG auch für Anrufe bei einem Verbraucher die lediglich mutmaßliche Einwilligung genügen kann.
  • LG Essen, 24.11.2004 - 44 O 32/04

    Handelsrecht

    An einer Einwilligung im Sinne des § 7 Abs. 2 UWG fehlt es nämlich schon dann, wenn das Einverständnis mit der Telefonwerbung zum Zeitpunkt des Beginns des Telefonates noch nicht vorlag (vgl.: BGH, 20.12.2001 I ZR 227/99 - NJW 2002, 2038;… Köhler in Baumbach/Hefermehl, Wettbewerbsrecht 23. Auflage § 7 Rn. 60;… Ubber in Harte-Bavendamm/Henning-Bodewig, Kommentar zum UWG § 7 Rn. 142).
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Rechtsprechung
   OVG Sachsen-Anhalt, 28.05.2002 - 1 M 154/02   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2002,16289
OVG Sachsen-Anhalt, 28.05.2002 - 1 M 154/02 (https://dejure.org/2002,16289)
OVG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 28.05.2002 - 1 M 154/02 (https://dejure.org/2002,16289)
OVG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 28. Mai 2002 - 1 M 154/02 (https://dejure.org/2002,16289)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • DÖV 2003, 254
  • GewArch 2002, 342
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • OVG Saarland, 06.06.2005 - 3 Q 9/04

    Ungleichbehandlung von Spielhalle und Spielbank zulässig

    hierzu etwa OVG Sachsen-Anhalt, Entscheidungen vom 20.2.2003 -1 L 431/02- und vom 28.5.2002- 1 M 154/02, Gew Arch 2002, 342; BayVGH, Urteil vom 25.5.2001 -22 B 01.110 -, Gew Arch 2001, 377; VGH Baden-Württemberg, Normenkontrollbeschluss vom 10.3.1995 -14 S 779/94-, Gew Arch 1995, 285; OVG Rheinland Pfalz, Urteil vom 11.12.1991 -11 A 10224/91-Gew Arch 1992, 190.

    hierzu OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 28.5.2002 - 1 M 154/02 - GewArchiv 2002, 342; Michel/Kienzle/Pauly, Komm.zumGastG, § 18, Rdnr. 20 f.

  • OVG Sachsen-Anhalt, 20.02.2003 - 1 L 431/02

    Spielhalle, Sperrzeit, Spielbank

    Diese Regelung hält sich in dem vom Bundesgesetzgeber in § 18 Abs. 1 Gaststättengesetz vorgegebenen Rahmen und ist vereinbar mit Verfassungsrecht (OVG LSA, GewArch 2002, 342 m. w. N.).
  • VG Karlsruhe, 18.02.2011 - 6 K 1015/10

    Spielhalle auf Flughafengelände - Sperrzeitverkürzung

    Voraussetzung nach § 12 Satz 1 GastVO ist vielmehr, dass im Einzelfall ein öffentliches Bedürfnis für eine solche Maßnahme festgestellt werden kann, das heißt ein Bedürfnis, das über jenes des Betreibers und der Kunden der Vergnügungsstätte hinausgeht, oder dass besondere örtliche Verhältnisse vorliegen, dass also die Verhältnisse von denen, die der Verordnungsgeber für den in § 9 Abs. 1 Satz 3 und 4 GastVO behandelten Regelfall voraussetzt, in wesentlicher Hinsicht abweichen und deshalb eine Abweichung von der allgemeinen Sperrzeit gerechtfertigt erscheinen lassen (VG Minden, Urt. v. 21.05.2008 - 3 K 3480/06 - OVG des Landes Sachsen-Anhalt, B. v. 28.05.2002 - 1 M 154/02 - GewArch 2002, 342).
  • VG Arnsberg, 06.05.2009 - 1 K 2944/07

    Voraussetzung für eine Sperrzeitverkürzung für öffentliche Vergnügungsstätten

    Rn. 18 Vgl. BVerwG, Urteil vom 7. Mai 1996 - 1 C 10.95 -, GewArch 1996, 426 (427) = Juris Rn. 26; OVG NRW, Urteil vom 12. August 1986, a.a.O.; Oberverwaltungsgericht für das Land Sachsen-Anhalt (OVG Sachs-Anh), Urteil vom 28. Mai 2002 - 1 M 154/02 -, GewArch 2002, 342 = Juris Rn. 5.
  • VG Minden, 21.05.2008 - 3 K 3480/06

    Anspruch auf Aufhebung der Sperrzeit für eine Spielhalle; Annahme eines …

    Rn. 28 Vgl. BVerwG, Urteil vom 7. Mai 1996 - 1 C 10/95 -, BVerwGE 101, S. 157 ff.; OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 28. Mai 2002 - 1 M 154/02 -, juris- Rechtsprechung.
  • VG Halle, 07.08.2002 - 1 A 271/99
    Solche Verhältnisse liegen dann vor, wenn die Verhältnisse im örtlichen Bereich sich so von den Verhältnissen anderer örtlicher Bereiche unterscheiden, dass eine Abweichung von der allgemeinen Sperrzeit gerechtfertigt erscheint (vgl. OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 28. Mai 2002 - 1 M 154/02 - OVG NRW, Urteil vom 12. Januar 1972 - IV A 1190/70 - Gewerbearchiv 1972, 195).
  • VG Münster, 25.05.2011 - 9 K 483/10

    Keine Sperrzeitverkürzung für eine Spielhalle in einem ausgewiesenen Kerngebiet …

    Rn. 24 Vgl. OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 28. Mai 2002 - 1 M 154/02 -, GewArch 2002, 342.
  • VG Ansbach, 11.02.2011 - AN 4 K 10.01749

    Sperrzeitverordnung der Stadt ...: allgemeine Sperrzeit für Gaststätten und …

    Es müssen also hinreichende Gründe ein Abweichen von der Regel im Interesse der Allgemeinheit rechtfertigen (BVerwG, Urteil vom 7.5.1996, Az. 1 C 10/95, juris; OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 28.5.2002, Az. 1 M 154/02, juris; VG Ansbach, Urteil vom 24.6.2008, Az. AN 4 K 07.03463 u.a., juris).
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