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| BVerwG, 03.05.1956 - I C 172.53 |
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Rechtsmittel
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- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Verfahrensgang
- OVG Berlin, 02.09.1953 - I B 192.52
- BVerwG, 03.05.1956 - I C 172.53
Papierfundstellen
- BVerwGE 3, 254
- NJW 1956, 1531
- DVBl 1956, 616
- DÖV 1957, 320
Wird zitiert von ... (17) Zitiert selbst (6)
- BGH, 10.06.1952 - GSZ 2/52
Enteignung. Maßnahmen des Wohnungsamts
Auszug aus BVerwG, 03.05.1956 - I C 172.53
Die Rechtsprechung des Reichsgerichts (insbesondere RGZ Bd. 129 S. 146 [148] und Bd. 139 S. 177 [182]), der der Große Senat des Bundesgerichtshofs in seinem Beschluß vom 10. Juni 1952 (BGHZ 6 S. 270 ff.) gefolgt ist, hat den Eigentumsbegriff der verfassungsrechtlichen Eigentumsgarantie auf alle subjektiven Privatrechte vermögensrechtlicher Art ausgedehnt. - BVerfG, 30.04.1952 - 1 BvR 14/52
Bezirksschornsteinfeger
Auszug aus BVerwG, 03.05.1956 - I C 172.53
Der erkennende Senat ist jedoch in Übereinstimmung mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 30. April 1952 (BVerfGE 1, 264 [277]) der Ansicht, daß der eingerichtete und ausgeübte Gewerbebetrieb nur dann als Eigentum im Sinne der Art. 153 der Weimarer Reichsverfassung, 14 GG angesehen werden kann, wenn es sich um einen Betrieb handelt, den der Inhaber nicht nur durch seine Arbeit und seine persönlichen Fähigkeiten, sondern vor allem auch durch Einsatz seines eigenen Kapitals geschaffen hat, bei dem er das "Unternehmerrisiko" trägt und der für ihn einen im Rechtsverkehr (durch Veräußerung, Verpachtung, Vererbung) verwertbaren Vermögensgegenstand darstellt. - BVerfG, 23.10.1951 - 2 BvG 1/51
Südweststaat
Auszug aus BVerwG, 03.05.1956 - I C 172.53
Der Gleichheitsgrundsatz ist verletzt, wenn sich ein vernünftiger, sich aus der Natur der Sache ergebender oder sonstwie sachlich einleuchtender Grund für die gesetzliche Differenzierung nicht finden läßt, kurzum wenn die Bestimmung als willkürlich bezeichnet werden muß (BVerfGE 1, 52 [BVerfG 23.10.1951 - 2 BvG 1/51]).
- BVerwG, 15.12.1953 - I C 90.53
Auszug aus BVerwG, 03.05.1956 - I C 172.53
Das Recht der Berufsfreiheit ist nach den vom erkennenden Senat in seinemUrteil vom 15. Dezember 1953 - BVerwG I C 90.53 - (BVerwGE 1, 48 [51]) entwickelten Grundsätzen in Art. 12 GG gesondert geregelt worden. - BVerwG, 26.03.1955 - I C 101.53
Anwendbarkeit der grundgesetzlichen Junktim-Klausel auf Enteignungen vor dem …
Auszug aus BVerwG, 03.05.1956 - I C 172.53
Der Senat hat jedoch in seinemUrteil vom 26. März 1955 - BVerwG I C 101.53 - (BVerwGE 2, 35) bereits entschieden, daß eine solche Dauerwirkung die Rechtswirksamkeit des bereits vor Erlaß des Grundgesetzes abgeschlossenen Enteignungsaktes nicht zu beeinträchtigen vermag. - BVerwG, 04.03.1954 - I C 2.53
Vereinbarkeit der Heilmittelwerbeverordnung mit dem Grundgesetz sowie mit …
Auszug aus BVerwG, 03.05.1956 - I C 172.53
Nach der Rechtsprechung des Senats hat das in Art. 12 Abs. 1 Satz 2 GG aufgestellte Erfordernis, daß die Regelung der Berufsausübung in Form eines Gesetzes erfolgen müsse, für die Zeit der Herrschaft des Nationalsozialismus keine Bedeutung, da es nur dann sinnvoll ist, wenn der Grundsatz der Gewaltenteilung gilt und damit das formelle Gesetz der gesetzgebenden Gewalt vorbehalten ist (Urteil des Senatsvom 4. März 1954 - BVerwG I C 2.53 -, NJW 1954 S. 1133).
- BVerwG, 05.11.1965 - VII C 119.64
Anspruch auf Zahlung von Rundfunkgebührenanteilen - Verteilung der Einnahmen aus …
Das Bundesverwaltungsgericht hat sich dieser Auffassung angeschlossen (vgl. BVerwGE 3, 254 [256 f.]; 297 [299]; 11, 68 [74]; Urteil vom 12. Juni 1959 - BVerwG VII C 92.57 - = Buchholz BVerwG 11, Art. 28 GG Nr. 11). - BGH, 12.11.1957 - VI ZR 314/55
Personenbeförderungsgesetz als Schutzgesetz
Der Bundesgerichtshof hat es auch bei vergleichbaren Maßnahmen staatlicher Wirtschaftslenkung, die zu einer Einschränkung der freien gewerblichen Betätigung führen, abgelehnt, eine Enteignung im Sinne des Art. 14 Abs. 3 des Grundgesetzes anzunehmen (Urteil des erkennenden Senats vom 24. Januar 1956 - VI ZR 260/54 = LM Nr. 2 zu § 3 b RLG; Urteil des III. Zivilsenats vom 9. April 1956 = III ZR 135/55 = LM Nr. 49 zu Art. 14 Grundgesetz; vgl. ferner BVerwGE 3, 254). - BSG, 14.02.1964 - 7 RAr 15/62
Antrag beim Arbeitsamt auf Zustimmung zur Veröffentlichung von Stellenangeboten …
Zwar wird gegenwärtig überwiegend anerkannt, daß außer den sonstigen subjektiven privaten Vermögensrechten auch das Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb unter den verfassungsrechtlichen Eigentumsbegriff (BGHZ 69 270 ff; BSG 5, 40 ff; BVerwG 3, 254 ff; BVerfGE 1, 264, 277) und damit unter die institutionelle Garantie des Art. 14 GG fallt.
- BVerwG, 17.05.1973 - V C 24.72
Aufhebung eines Pfändungsbeschlusses und Überweisungsbeschlusses - Zuständigkeit …
Als Prozeßrechtsbegriff der VwGO, die über § 138 Abs. 1 Satz 2 FlurbG hier Anwendung findet, gehört der Verwaltungsakt auch dem Prozeßrecht an und unterliegt deshalb der revisionsgerichtlichen Prüfung (vgl. BVerwGE 1, 39; 2, 40 [BVerwG 26.03.1955 - I C 80/54]; 3, 258 [BVerwG 03.05.1956 - I C 172/53]und 265; 4, 68 und 6, 149). - BVerwG, 20.11.1959 - I C 217.56
Rechtsmittel
Der Senat hat sich in seinem Urteil vom 3. Mai 1956 (BVerwGE 3, 254) bereits mit dem preußischen Hebammengesetz vom 20. Juli 1922 befaßt, das zum ersten Male die Einführung einer besonderen Niederlassungsgenehmigung und eine Altersgrenze für die Hebammen brachte. - BVerwG, 16.12.1965 - I B 12.65
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Zulässigkeit eines …
Wenn im Zuge dieser Gesamtregelung der Kläger eine seiner beiden Apotheken nicht mehr verwalten darf, sondern verpachten muß, so fällt dies nicht unter den Begriff der Enteignung (vgl. Urteil des Senats vom 3. Mai 1956, BVerwGE 3, 254 [257]; RGZ 139, 177 [183]). - BVerwG, 13.06.1957 - I C 60.56
Rechtsmittel
Ein Gesetz, welches aus Gründen der Fürsorge für die Volksgesundheit ganz allgemein den Inhalt und die Schranken von Rechten und rechtlichen Befugnissen eines Berufsstandes bestimmt und das betreffende Rechtsgebiet auch für die Zukunft regelt, entsprach dem Art. 153 Abs. 1 Satz 2 der Weimarer Reichsverfassung und fällt auch heute nicht unter den Begriff der Enteignung (Urteil des Senatsvom 3. Mai 1956 - BVerwG I C 172.53 -, BVerwGE 3, 254 [257]). - BVerwG, 17.01.1963 - II C 134.61
Pflicht des Dienstherren zur Überführung eines Beamten auf Widerruf in das …
Sie steht in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerwGE 3, 255 [BVerwG 03.05.1956 - I C 172/53] [258]) und des Bundesgerichtshofs (BGHZ 3, 1 [BGH 28.06.1951 - III ZR 6/50] [29]). - BVerwG, 21.11.1957 - II C 26.56
Beschränkung des Grundrechts der freien Wahl einer Ausbildungsstätte - Versagung …
Die Rechtsauffassung des Verwaltungsgerichtshofs, die zulässigen Beschränkungen für den Zugang zu öffentlichen Ämtern seien weder dem Art. 2 Abs. 1 GG noch dem Art. 12 Abs. 1 GG, sondern ausschließlich dem Art. 33 Abs. 2 GG zu entnehmen, entspricht zwar der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts über das Verhältnis zwischen den Regelungen der Art. 2 Abs. 1 und Art. 12 Abs. 1 GG (BVerwGE 1, 48 [51]; 2, 110 [111], 295 [298], 324 [327]; 3, 254 [255]; 4, 250 [254]) und darüber, daß das Grundrecht der freien Berufswahl seinem Wesen nach nicht für die mit der Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben befaßten Berufe gilt (BVerwGE 2, 85 [BVerwG 10.05.1955 - I C 121/53] [86], 89 [92]; 3, 21 [23]; 4, 250 [254]). - BVerwG, 22.11.1956 - I C 198.54
Ausübung des Berufs als Hebamme - Besetzung eines Berufungsgerichts
Der erkennende Senat hat bereits in seinem Urteil vom 3. Mai 1956 - BVerwG I C 172.53 - (BVerwGE 3, 254) festgestellt, daß diese Vorschriften mit dem Grundgesetz vereinbar sind. - BVerwG, 30.10.1958 - I CB 126.57
Rechtsmittel
- BVerwG, 30.10.1958 - I CB 129.57
Rechtsmittel
- BVerwG, 30.10.1958 - I CB 134.57
Rechtsmittel
- BVerwG, 30.10.1958 - I CB 130.57
Rechtsmittel
- BVerwG, 30.10.1958 - I CB 127.57
Rechtsmittel
- BVerwG, 30.10.1958 - I CB 133.57
Rechtsmittel
- BVerwG, 21.02.1961 - I B 88.60
Rechtsmittel
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