Rechtsprechung
   BGH, 22.09.2008 - II ZR 257/07   

Volltextveröffentlichungen (18)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Deutsches Notarinstitut PDF
  • Jurion

    Voraussetzungen für das Vorliegen einer typischen Überrumpelungssituation i.R.e. Haustürgeschäfts und bzw. für ein Widerrufsrecht des Verbrauchers; Erstellung der von einer Gesellschaft bei Ausscheiden eines Gesellschafters geschuldeten Auseinandersetzungsbilanz als vertretbare Handlung nach § 887 Zivilprozessordnung (ZPO); Analoge Anwendbarkeit des § 538 Abs. 2 S. 1 Nr. 4 ZPO auf die Abweisung einer Stufenklage durch das erstinstanzliche Gericht bei Stattgabe bzgl. des Rechnungslegungsanspruchs durch das Berufungsgericht

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Klage auf Erstellung der Auseinandersetzungsbilanz auch gegen die Gesellschafter

  • nwb

    BGB § 312 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1; HGB § 128, § 161; HWiG § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1; ZPO § 538 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4, § 887

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB § 312 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1; HGB §§ 161, 128; HWiG § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1; ZPO §§ 538 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4, 887
    Vertragsabschluss in Privatwohnung des Verbrauchers begründet noch nicht Annahme einer Haustürsituation

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Haustürsituation; Privatwohnung; Überrumpelungssituation; Widerruf; Auseinandersetzungsbilanz; Gesellschaft; verbietbare Handlung; Stufenklage; Rechnungslegungsanspruch; Zurückverweisung; Gesellschaftsbeitritt; Prospekthaftung; Kausalzusammenhang; Indizwirkung; Fondsbeitritt

  • Betriebs-Berater

    Zum Vertragswiderruf wegen Überrumpelung in einer Haustürsituation

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zulässige Geltendmachung des Anspruchs auf Erstellung einer Auseinandersetzungsbilanz bei Ausscheiden eines Gesellschafters auch gegen die Gesellschafter

  • rechtsanwalt-ebenhoeh.de

    Voraussetzungen einer sogenannten Haustürsituation

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Begriff der Haustürsituation; Vollstreckung des Anspruchs auf Erstellung einer Auseinandersetzungsbilanz; Zulässigkeit der Zurückverweisung an das erstinstanzliche Gericht bei Abweisung einer Stufenklage

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Haustürsituation immer bei Erklärungsabgabe in Privatwohnung?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB § 312; HGB §§ 161, 128; HWiG § 1; ZPO §§ 538, 887
    Klage auf Erstellung der Auseinandersetzungsbilanz auch gegen die Gesellschafter

  • duessellegal.de (Kurzinformation und Leitsatz)

    Prozessualer Umgang mit den Voraussetzungen einer sog. "Haustürsituation”

  • rechtsanwaelte-klose.com (Kurzinformation)

    Nicht zwangsläufig Haustürgeschäft bei Vertragsunterzeichnung durch Verbraucher in Privatwohnung

Besprechungen u.ä. (2)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    HWiG § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1; BGB § 312 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1
    Keine für Haustürsituation typische Überrumpelungssituation allein aufgrund Vertragsschlusses in Privatwohnung

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 11,50 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Gesellschaftsbeitritt als Haustürgeschäft

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2009, 431
  • ZIP 2008, 2359
  • MDR 2009, 131
  • VersR 2009, 1673
  • WM 2009, 76
  • BB 2009, 18
  • DB 2008, 2703
  • JR 2009, 469
  • NZG 2009, 136



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Wird zitiert von ... (25)  

  • BGH, 15.04.2010 - III ZR 218/09  

    Partnervermittlungsvertrag: Widerruf eines in einer Haustürsituation

    Wie sich im Umkehrschluss aus § 312 Abs. 3 Nr. 1 BGB ergibt, kommt es für die Voraussetzungen des § 312 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BGB - die vom Verbraucher darzulegen und erforderlichenfalls zu beweisen sind (BGH, Beschluss vom 22. September 2008 - II ZR 257/07 - NJW 2009, 431, 432 Rn. 5 m.w.N.;MünchKommBGB/Masuch, 5. Aufl., § 312 Rn. 36 f, 112) - nicht darauf an, welcher Vertragspartner die Initiative zur Verabredung der Vertragsverhandlungen in der Privatwohnung des Verbrauchers ergriffen hat und welches der Anlass für dieses Zusammentreffen gewesen ist (vgl. BGH, Urteil vom 19. November 1998 - VII ZR 424/97 - NJW 1999, 575, 576).
  • BGH, 12.07.2016 - II ZR 74/14  

    Rechtanwaltssozietät in der Rechtsform einer BGB-Gesellschaft: Anspruchsgegner

    Dem Ausgeschiedenen steht zur Ermittlung seines Abfindungsanspruchs ein Anspruch auf Aufstellung der Abfindungsbilanz zu, der sich - jedenfalls auch - gegen die Gesellschaft richtet (vgl. BGH, Beschluss vom 22. September 2008 - II ZR 257/07, ZIP 2008, 2359 Rn. 11).
  • BGH, 22.05.2012 - II ZR 14/10  

    Beitritt zu einer Kapitalanlagegesellschaft: Vorliegen einer sog.

    Dabei genügt es, dass er in eine Lage gebracht worden ist, in der er in seiner Entschließungsfreiheit, den ihm angebotenen Vertrag zu schließen oder davon Abstand zu nehmen, beeinträchtigt war (st. Rspr., siehe nur BGH, Urteil vom 26. Oktober 1993 - XI ZR 42/93, BGHZ 123, 380, 392 f. zu § 1 Abs. 1 HWiG; Urteil vom 20. Januar 2004 - XI ZR 460/02, ZIP 2004, 500, 502; Beschluss vom 22. September 2008 - II ZR 257/07, ZIP 2008, 2359 Rn. 5; Urteil vom 15. April 2010 - III ZR 218/09, BGHZ 185, 192 Rn. 13).

    Für das Entstehen des Widerrufsrechts gelten die allgemeinen Regeln zur Verteilung der Darlegungs- und Beweislast: Der Verbraucher hat alle Tatbestandsmerkmale des § 312 Abs. 1 Satz 1 BGB sowie deren Kausalität für den Vertragsschluss darzulegen und zu beweisen (vgl. BGH, Urteil vom 16. Januar 1996 - XI ZR 116/95, BGHZ 131, 385, 392 zu § 1 Abs. 1 HWiG; Beschluss vom 22. September 2008 - II ZR 257/07, ZIP 2008, 2359 Rn. 5 m.w.N.).

  • BGH, 22.05.2012 - II ZR 2/11  

    Gesellschaft bürgerlichen Rechts: Voraussetzungen für eine außerordentliche

    Nachdem die Klägerin das Vorliegen einer Haustürsituation bestritten hatte, oblag es der Beklagten, die tatbestandlichen Voraussetzungen des § 312 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BGB sowie deren Kausalität für den Vertragsschluss darzulegen und zu beweisen (vgl. BGH, Urteil vom 16. Januar 1996 - XI ZR 116/95, BGHZ 131, 385, 392 zu § 1 Abs. 1 HWiG; Beschluss vom 22. September 2008 - II ZR 257/07, ZIP 2008, 2359 Rn. 5 m.w.N.).
  • BGH, 22.05.2012 - II ZR 1/11  

    Beteiligung an einer Kapitalanlagegesellschaft im Haustürgeschäft: Anforderungen

    aa) Zwar reichte die Feststellung des Berufungsgerichts, zwischen den Parteien sei unstreitig, dass die Beitrittserklärung in der Privatwohnung der Beklagten abgegeben worden sei, für die Annahme des Vorliegens der tatbestandlichen Voraussetzungen des § 312 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BGB sowie deren Kausalität für den Vertragsschluss nicht aus, wenn die Parteien zum Zustandekommen der Beitrittserklärung der Beklagten im Übrigen streitig vorgetragen hätten und unter Berücksichtigung des streitigen Vorbringens die Annahme, die Beklagte habe sich in einer für die Bejahung einer Haustürsituation erforderlichen typischen Überrumpelungssituation befunden, nicht gerechtfertigt wäre (vgl. BGH, Beschluss vom 22. September 2008 - II ZR 257/07, ZIP 2008, 2359 Rn. 2 ff.).
  • KG, 05.06.2014 - 22 U 90/13  

    Haustürgeschäfts-AGB: Wirksamkeit eines vereinbarten ausländischen

    (3) Voraussetzung des Haustürgeschäfts ist, dass der Verbraucher durch die - hier gegebene - Haustürsituation zu dem Vertragsschluss bestimmt, also diese ursächlich für den Vertragsentschluss wurde ( vgl. BGH mit Urteil vom 9. Mai 2006 - XI ZR 119/05 - NJW-RR 2006, 1419, 1419 f. [14]; BGH mit Beschluss vom 22. September 2008 - II ZR 257/07 - NJW 2009, 431, 432 [5]) .
  • BGH, 19.11.2014 - XII ZB 522/14  

    Unterhaltsklage des geschiedenen Ehegatten: Anforderungen an die hinreichende

    Trotz der für das Berufungsgericht grundsätzlich bestehenden Möglichkeit, bei Vorliegen eines entsprechenden Antrages die Sache analog § 538 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 ZPO an das Amtsgericht zurückzuverweisen (vgl. BGH Urteile vom 22. September 2008 - II ZR 257/07 - NJW 2009, 431 Rn. 12 und vom 9. Oktober 1974 - IV ZR 164/73 - WM 1974, 1162, 1164 zu § 538 Abs. 1 Nr. 3 ZPO aF), dürfte es hier sachdienlich sein, wenn das Oberlandesgericht über den - nach vollständiger Auskunftserteilung - fortzuführenden Teil in der Sache selbst entscheidet.
  • BGH, 28.06.2016 - VI ZR 559/14  

    Grundurteil: Fehlerhafte Nichtbeachtung des Grundsatzes der Prozessökonomie im

    Das Berufungsgericht hätte vielmehr - gegebenenfalls nach entsprechendem Hinweis und Stellung eines Zurückverweisungsantrags durch eine Partei (vgl. BGH, Urteile vom 22. Juni 2004 - XI ZR 90/03, WM 2004, 1625, 1627; vom 22. September 2008 - II ZR 257/07, NJW 2009, 431 Rn. 12) - eine Ermessensentscheidung dahin treffen müssen, ob es die Sache insgesamt an sich ziehen und oder an das Gericht des ersten Rechtszuges zurückverweisen wolle (vgl. BGH, Urteil vom 10. März 2005 - VII ZR 220/03, MDR 2005, 921 Rn. 17; Musielak/Ball, ZPO, 13. Aufl., § 538 Rn. 28).
  • OLG Saarbrücken, 15.06.2016 - 1 U 151/15  

    Vergaberechtsverstoß: Schadensersatz auch ohne Inanspruchnahme von

    Aufgrund des eindeutigen Wortlautes bedarf es auch in diesen Fällen eines Antrags auf Zurückverweisung (vgl. BGH, Urteil vom 22. Juni 2004 - XI ZR 90/03 -, juris, Rn. 28, MDR 2004, S. 1429, 1430; BGH, Beschluss vom 22. September 2008 - II ZR 257/07 -, Rn. 12, juris, für den Fall einer Stufenklage, bei welcher § 538 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 ZPO analog anwendbar ist; Heßler, a.a.O.
  • OLG Düsseldorf, 01.12.2015 - 24 U 70/15  

    Kein Widerrufsrecht ohne "Haustürsituation"!

    Dabei hat der Verbraucher alle Tatbestandsmerkmale des § 312 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 BGB einschließlich des Vorliegens einer Haustürsituation sowie deren Kausalität für den Abschluss des Vertrages darzulegen und zu beweisen (BGH, Beschluss vom 22. September 2008, Az. II ZR 257/07, NJW 2009, 431, 432 m. w. Nachw.; vgl. auch Masuch in: Münchener Kommentar zum BGB, 6. Aufl. 2012, § 312 BGB Rdnr. 40).
  • OLG Brandenburg, 20.03.2014 - 5 U (Lw) 62/13  

    Immobiliarpachtvertrag: Bestehen einer Haustürsituation und Pflicht zur

  • BGH, 21.01.2011 - V ZR 243/09  

    Nutzungsherausgabe für ein restituiertes Grundstück: Anspruch des Berechtigten

  • OLG Hamm, 11.03.2009 - 8 U 21/08  

    Begriff des Haustürgeschäfts; Wirksamkeit einer Treuhandvollmacht

  • OLG Koblenz, 10.01.2011 - 5 U 1353/10  

    Widerruf bei Haustürgeschäft: Vermietung des Werbetafelstandplatzes

  • BGH, 14.11.2013 - IX ZR 253/12  

    Zulässigkeit des Stellens eines unter Beweis gestellten Vortrag als unbeachtlich

  • OLG Oldenburg, 12.04.2011 - 13 U 55/10  

    Auskunftsanspruch, Vermietung von Ferienwohnungen, Geheimhaltungsinteresse

  • KG, 24.02.2010 - 24 U 154/08  

    Auskunftsanspruch eines Drehbuchautors wegen Nachvergütung gegenüber

  • KG, 12.06.2014 - 1 U 32/13  

    Pflicht des Erben zur Versicherung der Richtigkeit eines notariellen

  • OLG Stuttgart, 31.03.2009 - 6 U 156/08  

    Unerlaubte Rechtsberatung: Nichtigkeit einer Vollmacht betreffend einen Beitritt

  • OLG Düsseldorf, 01.04.2015 - U (Kart) 19/14  

    Haftung des Bürgen für Ansprüche wegen Verletzung einer Bierbezugsverpflichtung

  • OLG Stuttgart, 09.07.2014 - 3 U 226/13  

    Neuwagenkauf: Rücktritt bei mangelhafter Batterieleistung

  • OLG Hamburg, 29.02.2012 - 13 U 152/09  

    Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Aufklärungspflicht über

  • OLG Rostock, 11.11.2010 - 3 U 59/10  

    Beginn der Verjährung des Pflichtteilsanspruchs bei Anfechtung einer

  • OLG Bremen, 06.07.2009 - 3 U 30/07  
  • OLG Hamm, 30.03.2009 - 8 U 107/08  
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