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Rechtsprechung
   BFH, 21.12.1966 - II R 96/66   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1966,782
BFH, 21.12.1966 - II R 96/66 (https://dejure.org/1966,782)
BFH, Entscheidung vom 21.12.1966 - II R 96/66 (https://dejure.org/1966,782)
BFH, Entscheidung vom 21. Dezember 1966 - II R 96/66 (https://dejure.org/1966,782)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Folgen eines freiwilligen Grundstücksaustauschs auf die Grunderwerbsteuer

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 88, 250
  • BStBl III 1967, 345
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (5)

  • BFH, 16.02.1966 - II 135/62

    Voraussetzungen einer Steuerbefreiung im Fall eines Grundstückstauschs

    Auszug aus BFH, 21.12.1966 - II R 96/66
    Beim freiwilligen Austausch von Grundstücken zur besseren Gestaltung von Bauland (§ 4 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. b GrEStG) sind Zuzahlungen unschädlich, die durch die Abgabe von Grundstücken zur Schaffung und Erweiterung von öffentlichen Straßen (§ 4 Abs. 1 Nr. 4 Buchst. a GrEStG) veranlaßt sind (vgl. auch Urteil II 135/62 vom 16. Februar 1966, BFH 85, 298, BStBl III 1966, 318).

    Zusammenfassung: Beim freiwilligen Austausch von Grundstücken zur besseren Gestaltung von Bauland (§ 4 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. b GrEStG) sind Zahlungen unschädlich, die durch die Abgabe von Grundstücken zur Schaffung und Erweiterung von öffentlichen Straßen (§ 4 Abs. 1 Nr. 4 Buchst. a GrEStG) veranlaßt sind (vgl. auch Urteil II 135/62 vom 16. Februar 1966, BFH 85, 298, BStBl III 1966, 318).

    Demgegenüber berufen sich die Kläger auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) II 135/62 vom 16. Februar 1966 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 85 S. 298 - BFH 85, 298 -, BStBl III 1966, 318).

  • BFH, 08.10.1958 - II 182/56 U

    Grunderwerbssteuerliche Befreiung bei einem freiwilligen Austausch von …

    Auszug aus BFH, 21.12.1966 - II R 96/66
    Denn das bürgerliche Recht gibt in den wenigen Fällen, in denen es trotz der pauschalen Verweisung in § 515 BGB zu einer Grenzziehung genötigt ist, nämlich beim obligatorischen (§§ 504 ff. BGB) und dinglichen (§§ 1094 ff. BGB) Vorkaufsrecht, dem Begriff des Tausches einen wesentlich weiteren Inhalt (vgl. RGZ Bd. 88 S. 361; Bd. 161 S. 1 und für einen Fall der Minderung RGZ Bd. 73 S. 152), als er - in gewissem Unterschied zum Stempelsteuerrecht (vgl. RGZ Bd. 50 S. 285; Bd. 57 S. 264; Bd. 73 S. 88) - für das Grunderwerbsteuerrecht gelten könnte (vgl. insoweit Urteile des BFH II 8/55 S vom 23. Februar 1956, BFH 62, 353, BStBl III 1956, 130; II 182/56 U vom 8. Oktober 1958, BFH 68, 15, BStBl III 1959, 7; II 70/56 U vom 16. Dezember 1959, BFH 71, 58, BStBl III 1960, 270; II 156/60 vom 9. Oktober 1963, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1964, 378).
  • BFH, 13.10.1965 - II 113/62 U
    Auszug aus BFH, 21.12.1966 - II R 96/66
    Vielmehr muß die Befreiung des tauschweisen Erwerbs jeweils aus der Sicht des mit der jeweiligen Befreiungsvorschrift verfolgten Zwecks gesehen wenden (Urteil des BFH II 113/62 U vom 13. Oktober 1965, BFH 83, 533, BStBl III 1965, 693).
  • BFH, 23.02.1956 - II 8/55 S

    Begriff des Grundstücksaustausches

    Auszug aus BFH, 21.12.1966 - II R 96/66
    Denn das bürgerliche Recht gibt in den wenigen Fällen, in denen es trotz der pauschalen Verweisung in § 515 BGB zu einer Grenzziehung genötigt ist, nämlich beim obligatorischen (§§ 504 ff. BGB) und dinglichen (§§ 1094 ff. BGB) Vorkaufsrecht, dem Begriff des Tausches einen wesentlich weiteren Inhalt (vgl. RGZ Bd. 88 S. 361; Bd. 161 S. 1 und für einen Fall der Minderung RGZ Bd. 73 S. 152), als er - in gewissem Unterschied zum Stempelsteuerrecht (vgl. RGZ Bd. 50 S. 285; Bd. 57 S. 264; Bd. 73 S. 88) - für das Grunderwerbsteuerrecht gelten könnte (vgl. insoweit Urteile des BFH II 8/55 S vom 23. Februar 1956, BFH 62, 353, BStBl III 1956, 130; II 182/56 U vom 8. Oktober 1958, BFH 68, 15, BStBl III 1959, 7; II 70/56 U vom 16. Dezember 1959, BFH 71, 58, BStBl III 1960, 270; II 156/60 vom 9. Oktober 1963, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1964, 378).
  • BFH, 16.12.1959 - II 70/56 U

    Auslegung des Begriffs "bessere Gestaltung von Bauland" im Sinne des §4 Abs. 1 …

    Auszug aus BFH, 21.12.1966 - II R 96/66
    Denn das bürgerliche Recht gibt in den wenigen Fällen, in denen es trotz der pauschalen Verweisung in § 515 BGB zu einer Grenzziehung genötigt ist, nämlich beim obligatorischen (§§ 504 ff. BGB) und dinglichen (§§ 1094 ff. BGB) Vorkaufsrecht, dem Begriff des Tausches einen wesentlich weiteren Inhalt (vgl. RGZ Bd. 88 S. 361; Bd. 161 S. 1 und für einen Fall der Minderung RGZ Bd. 73 S. 152), als er - in gewissem Unterschied zum Stempelsteuerrecht (vgl. RGZ Bd. 50 S. 285; Bd. 57 S. 264; Bd. 73 S. 88) - für das Grunderwerbsteuerrecht gelten könnte (vgl. insoweit Urteile des BFH II 8/55 S vom 23. Februar 1956, BFH 62, 353, BStBl III 1956, 130; II 182/56 U vom 8. Oktober 1958, BFH 68, 15, BStBl III 1959, 7; II 70/56 U vom 16. Dezember 1959, BFH 71, 58, BStBl III 1960, 270; II 156/60 vom 9. Oktober 1963, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1964, 378).
  • BFH, 17.02.1970 - II B 58/69

    Ernstliche Zweifel - Rechtmäßigkeit eines Verwaltungsaktes - Gemischter Tausch - …

    Denn im Zweifel wäre dann die Wirksamkeit des einen Vertrags von der Wirksamkeit des anderen abhängig gewesen (vgl. BGH, Monatsschrift für Deutsches Recht 1966 S. 749) und die steuerrechtliche Folge wäre in diesem Falle die gleiche geblieben (vgl. Urteil II R 96/66 vom 21. Dezember 1966, BFH 88, 250 [251 ff.], BStBl III 1967, 345).

    Dazu kommt, daß im bürgerlichen Recht der reine Kauf (§ 433 BGB), der Kauf, bei dem neben dem in Geld festgesetzten Kaufpreis andere Leistungen bedungen sind (§ 473 BGB), das zwischen Kauf und Tausch gleichmäßig gemischte Geschäft, der Tausch mit Aufzahlung oder bloßem Spitzenausgleich und der reine Tausch (§ 515 BGB) nahtlos ineinander übergehen (vgl. Urteil II R 96/66 vom 21. Dezember 1966, BFH 88, 250 [251], BStBl III 1967, 345).

  • BFH, 02.12.1969 - II 120/64

    Verfügung von Todes wegen - Formmangel - Unwirksames Vermächtnis - Gültigkeit der …

    Daher genügt insoweit -- auch im Sinne der Art. 20 Abs. 3, 97 Abs. 1 GG --, daß der Befreiungswille des -- allerdings auch hier objektiv zu verstehenden (vgl. BVerfGE 1, 299 [312]; 10, 234 [244]; 11, 126 [130 f.]) -- Gesetzgebers sich nachweisbar aus dem Sinnzusammenhang des Gesetzes ergibt (vgl. Urteil II R 96/66 vom 21. Dezember 1966, BFH 88, 250 [252], BStBl III 1967, 345), während allenfalls durch ein buchstäbliches Verständnis des Wortlauts gedeckte, dem Sinnzusammenhang und damit dem wahren Wortsinn des Gesetzes widersprechende Motive außer Betracht bleiben müssen (vgl. Urteil II R 37/66 vom 28. November 1967, BFH 91, 191 [193 f., 195 f., 197 ff., 201], BStBl II 1968, 223).
  • BFH, 28.04.1970 - II 109/65

    Entwicklung der Verhältnisse - Definitionsbereich der Normen - Elemente des …

    Dieser Auffassung ist zwar darin zuzustimmen, daß Befreiungsvorschriften nicht buchstäblich eng (vgl. BFH-Urteil II R 116/66 vom 13. Februar 1968, BFH 91, 483), sondern unter sinnvoller Würdigung des mit ihnen verfolgten Zwecks auszulegen sind (BFH-Urteile II 89/64 vom 16. Februar 1966, BFH 85, 302 [306], BStBl III 1966, 319; II 116/63 vom 5. Oktober 1966, BFH 87, 91, BStBl III 1967, 29; II 139/63 vom 20. Juni 1967, BFH 89, 485 [487], BStBl III 1967, 677; II 156/63 vom 1. August 1967, BFH 89, 540 [544], BStBl III 1967, 706; II 138/64 vom 20. Februar 1968, BFH 91, 488 [490]), was insbesondere auch für die Vergünstigungen des sozialen Wohnungsbaus gilt (BFH-Urteil II 139/63; vgl. BFH-Urteile II 151/59 vom 26. Juli 1961, BFH 73, 571, BStBl III 1961, 473, und II 190/61 vom 9. Oktober 1963, BFH 79, 288, BStBl III 1964, 336), daß sich aus der Zusammenschau zweier Befreiungsvorschriften mit logischer Notwendigkeit eine Steuerbefreiung ergeben kann, die im Wortlaut der Einzelvorschriften, je für sich allein betrachtet, nicht zum Ausdruck kommt (BFH-Urteile II 135/62 vom 16. Februar 1966, BFH 85, 298, BStBl III 1966, 318, und II R 96/66 vom 21. Dezember 1966, BFH 88, 250, BStBl III 1967, 345), und daß auch bei einer Verkehrsteuer, die keine Rechtsformsteuer zu sein braucht (BFH-Urteil II R 29/66 vom 5. Februar 1969, BFH 95, 287 [288], BStBl II 1969, 400), der Sinn und Zweck einer Befreiung wirtschaftlich bestimmt sein kann (BFH-Urteil II 232/65 vom 9. Mai 1967, BFH 88, 572, BStBl III 1967, 507).
  • FG Baden-Württemberg, 30.01.1998 - 9 K 201/86

    Abrenzung doppelter Kaufvertrag zum Tausch; Personenidentität der …

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  • BFH, 29.11.1972 - II R 28/67

    Erbengemeinschaft - Selbständiger Rechtsträger - Steuerschuldner - Anwendbarkeit …

    -- Es wäre gegebenenfalls auch noch zu prüfen, ob nicht aus der Sicht des mit der jeweiligen Befreiungsvorschrift verfolgten Zwecks hinsichtlich des hier zu beurteilenden Erwerbsvorganges die Grundsätze der BFH-Urteile II 135/62 vom 16. Februar 1966 (BFHE 85, 298, BStBl III 1966, 318) und II R 96/66 vom 21. Dezember 1966 (BFHE 88, 250, BStBl III 1967, 345) hier eingreifen.
  • BFH, 28.04.1970 - II 119/65

    Erwerb von Grundstücken - Flurbereinigungsverfahren - Einlagegrundstücke - …

    Denkbar ist auch, daß sich eine Befreiung aus der sinnvollen Zusammenschau zweier Einzelvorschriften ergibt (vgl. für allerdings anders als hier gelagerte Fälle Urteile II 135/62 vom 16. Februar 1966, BFH 85, 298, BStBl III 1966, 318; II R 96/66 vom 21. Dezember 1966, BFH 88, 250, BStBl III 1967, 345).
  • BFH, 29.07.1969 - II 94/65

    Vergünstigungsvorschrift - Auflösung dieser Bruchteilsgemeinschaft - Teilung …

    Bei diesem, nachweisbar aus dem Sinnzusammenhang ersichtlichen Gesetzeszweck (vgl. Urteil des Senats II R 96/66 vom 21. Dezember 1966, BFH 88, 250, BStBl III 1967, 345) ist kein Grund ersichtlich, weshalb nur der Erwerb von Alleineigentum durch die bisherigen Miteigentümer -- also unter völliger Auflösung der Bruchteilsgemeinschaft -- gemäß § 7 Abs. 1 GrEStG begünstigt sein sollte, trotz möglichen Wortsinns aber nicht die weitere Zwischenstufe der Aufspaltung der einen Bruchteilsgemeinschaft unter flächenmäßiger Teilung des Grundstücks und Erwerb der zwei Grundstückshälften durch je zwei der bisherigen vier Miteigentümer in nunmehr zwei Bruchteilsgemeinschaften.
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