Rechtsprechung
| BFH, 24.10.2006 - III S 4/06 (PKH) |
Volltextveröffentlichungen (5)
- Judicialis
FGO § 115 Abs. 2 Nr. 2 Alternative 2; ; FGO § 119 Nr. 6; ; FGO § 142 Abs. 1; ; ZPO § 114 Satz 1; ; EStG § 36 Abs. 2 Nr. 2
- Wolters Kluwer
Unterschiedliche Auslegung des Begriffs der Scheinselbstständigkeit im Sozialrecht und im Steuerrecht - Anrechnung einer Abzugssteuer auf die Jahreseinkommensteuer - Unterbliebene Vertagung des Termins zur mündlichen Verhandlung als Verletzung des Anspruchs auf ...
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
FGO § 115 Abs. 2; SGB IV § 7 Abs. 4; ZPO § 114
Abgrenzung selbstständige/unselbstständige Tätigkeit; Divergenz - datenbank.nwb.de
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (13)
- BFH, 17.10.2003 - V B 80/03
USt; Abgrenzung selbstständige/unselbstständige Tätigkeit
Auszug aus BFH, 24.10.2006 - III S 4/06
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat bereits entschieden, dass die sozial- und arbeitsrechtliche Einordnung der Tätigkeit als selbständig oder unselbständig für die steuerrechtliche Beurteilung nicht ausschlaggebend ist (BFH-Urteil vom 2. Dezember 1998 X R 83/96, BFHE 188, 101, BStBl II 1999, 534;… BFH-Beschlüsse vom 29. Juli 2003 V B 22/03, V S 3/03 (PKH), BFH/NV 2003, 1615, und vom 17. Oktober 2003 V B 80/03, BFH/NV 2004, 379, jeweils m.w.N.).Es bestehe keine Bindung zwischen Arbeits- und Sozialversicherungsrecht einerseits und Steuerrecht andererseits, weshalb die Rechtsprechung zur sog. Scheinselbständigkeit nach § 7 Abs. 4 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch a.F. für die steuerrechtliche Beurteilung nichts beitragen könne (BFH-Beschlüsse in BFH/NV 2003, 1615, und in BFH/NV 2004, 379).
- BFH, 29.07.2003 - V B 22/03
Detektiv, selbstständige oder nichtselbstständige Tätigkeit
Auszug aus BFH, 24.10.2006 - III S 4/06
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat bereits entschieden, dass die sozial- und arbeitsrechtliche Einordnung der Tätigkeit als selbständig oder unselbständig für die steuerrechtliche Beurteilung nicht ausschlaggebend ist (BFH-Urteil vom 2. Dezember 1998 X R 83/96, BFHE 188, 101, BStBl II 1999, 534; BFH-Beschlüsse vom 29. Juli 2003 V B 22/03, V S 3/03 (PKH), BFH/NV 2003, 1615, …und vom 17. Oktober 2003 V B 80/03, BFH/NV 2004, 379, jeweils m.w.N.).Es bestehe keine Bindung zwischen Arbeits- und Sozialversicherungsrecht einerseits und Steuerrecht andererseits, weshalb die Rechtsprechung zur sog. Scheinselbständigkeit nach § 7 Abs. 4 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch a.F. für die steuerrechtliche Beurteilung nichts beitragen könne (BFH-Beschlüsse in BFH/NV 2003, 1615, und in BFH/NV 2004, 379).
- BFH, 02.12.1998 - X R 83/96
Zum Begriff der Selbständigkeit im Steuerrecht
Auszug aus BFH, 24.10.2006 - III S 4/06
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat bereits entschieden, dass die sozial- und arbeitsrechtliche Einordnung der Tätigkeit als selbständig oder unselbständig für die steuerrechtliche Beurteilung nicht ausschlaggebend ist (BFH-Urteil vom 2. Dezember 1998 X R 83/96, BFHE 188, 101, BStBl II 1999, 534;… BFH-Beschlüsse vom 29. Juli 2003 V B 22/03, V S 3/03 (PKH), BFH/NV 2003, 1615, …und vom 17. Oktober 2003 V B 80/03, BFH/NV 2004, 379, jeweils m.w.N.).
- BFH, 18.06.1993 - VI R 67/90
Zu den Voraussetzungen für die Annahme einer "Nettolohnvereinbarung" und die …
Auszug aus BFH, 24.10.2006 - III S 4/06
Erfüllt der Abzugspflichtige hingegen --bewusst oder aus Unkenntnis-- seine Abzugspflicht nicht, entfällt die Anrechnung (vgl. BFH-Urteil vom 18. Juni 1993 VI R 67/90, BFHE 171, 515, BStBl II 1994, 182, m.w.N.). - BFH, 28.07.2003 - III B 125/02
NZB: Einheitlichkeit der Rspr.
Auszug aus BFH, 24.10.2006 - III S 4/06
Der Kläger hat auch keinen offensichtlichen Rechtsanwendungsfehler von erheblichem Gewicht im Sinne einer willkürlichen oder greifbar gesetzeswidrigen Entscheidung (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 28. Juli 2003 III B 125/02, BFH/NV 2003, 1445, m.w.N.) dargelegt, der ausnahmsweise zur Zulassung der Revision nach § 115 Abs. 2 Nr. 2 Alternative 2 FGO führt. - BFH, 14.02.2006 - III B 143/05
Bindung des FA an frühere Verwaltungspraxis
Auszug aus BFH, 24.10.2006 - III S 4/06
Soweit der Kläger die Verletzung der dem FG von Amts wegen obliegenden Sachaufklärungspflicht (§ 76 Abs. 1 Satz 1 FGO) rügt, fehlt es insbesondere an der Darlegung, welche Tatsachen das FG mit welchen Beweismitteln hätte aufklären sollen und weshalb sich dem FG eine Aufklärung unter Berücksichtigung seines Rechtsstandpunktes hätte aufdrängen müssen (vgl. Senatsbeschluss vom 14. Februar 2006 III B 143/05, BFH/NV 2006, 1058, m.w.N.). - BFH, 09.09.2005 - IV B 6/04
Rechtsverletzung durch zu niedrigen Gewinnanteil
Auszug aus BFH, 24.10.2006 - III S 4/06
Ein erheblicher Grund für eine Verlegung oder Vertagung liegt deshalb nur dann vor, wenn ein Verfahrensbeteiligter schlüssig vorträgt und auf Verlangen glaubhaft macht, dass es ihm bzw. seinem Prozessbevollmächtigten ohne Verschulden unmöglich sein wird oder war, sich ausreichend auf die Verhandlung vorzubereiten (vgl. BFH-Beschluss vom 9. September 2005 IV B 6/04, BFH/NV 2006, 22). - BFH, 27.05.2005 - III B 5/05
Bestandskräftiger Kindergeldbescheid; Abrechnungsbescheid
Auszug aus BFH, 24.10.2006 - III S 4/06
Wird eine Divergenz zur Rechtsprechung des BFH gerügt, muss die Entscheidung des BFH von der das FG abgewichen sein soll, mit Aktenzeichen oder Fundstelle bezeichnet werden und es sind die tragenden abstrakten Rechtssätze aus dem FG-Urteil und aus der angeblich abweichenden BFH-Entscheidung so genau zu bezeichnen, dass eine Abweichung erkennbar wird (BFH-Beschluss vom 27. Mai 2005 III B 5/05, BFH/NV 2005, 1758). - BFH, 21.12.2001 - IX B 75/01
Terminsverlegung; postulationsunfähige Beteiligte
Auszug aus BFH, 24.10.2006 - III S 4/06
Ob erhebliche Gründe für eine Verlegung vorliegen, hängt von den Verhältnissen des Einzelfalls ab (z.B. BFH-Beschluss vom 21. Dezember 2001 IX B 75/01, BFH/NV 2002, 662, m.w.N.). - BFH, 02.02.1999 - II R 91/97
Verfahrensmängel gem. § 116 Abs. 1 FGO
Auszug aus BFH, 24.10.2006 - III S 4/06
Eine Entscheidung ist nur dann i.S. von § 119 Nr. 6 FGO "nicht mit Gründen versehen", wenn die Gründe überhaupt fehlen oder aus dem Urteil die wesentlichen rechtlichen Erwägungen, die aus der Sicht des Gerichts für die getroffene Entscheidung maßgebend waren (§ 96 Abs. 1 Sätze 1 und 3 FGO), nicht erkennbar sind, so dass die Beteiligten die Entscheidung nicht auf ihre Rechtmäßigkeit überprüfen können (BFH-Beschluss vom 2. Februar 1999 II R 91/97, BFH/NV 1999, 1106) oder wenn das Urteil einen wesentlichen Streitpunkt nicht behandelt (…BFH-Beschluss vom 30. September 2003 IV B 23/02, BFH/NV 2004, 457, m.w.N.). - BFH, 30.09.2003 - IV B 23/02
Nicht mit Gründen versehene Entscheidung; Mitunternehmerschaft; …
- BFH, 29.05.2002 - VII B 8/02
Begründungsmangel des FG-Urteils; Abweichung von EuGH -Rspr.
- BFH, 29.07.2003 - V S 3/03
Beschwerde wegen Nichtzulassung der Revision; Interesse der Allgemeinheit an der …
- BFH, 24.04.2007 - XI B 35/06
Praxisanteilsveräußerung; Zwei-Stufen-Modell; Rechtsmissbrauch
Ein offensichtlicher Rechtsanwendungsfehler von erheblichem Gewicht im Sinne einer willkürlichen oder greifbar gesetzwidrigen Entscheidung, der ausnahmsweise zur Zulassung der Revision nach § 115 Abs. 2 Nr. 2 Alternative 2 FGO führen könnte (vgl. BFH-Beschluss vom 24. Oktober 2006 III S 4/06 (PKH), BFH/NV 2007, 446), ist nicht dargelegt worden. - LSG Niedersachsen-Bremen, 21.04.2010 - L 2 R 561/09
Sozialversicherungspflicht bei einer Tätigkeit als Bereichsleiter Racket in einem …
Die sozial- und arbeitsrechtliche Einordnung der Tätigkeit als selbständig oder unselbständig ist für die steuerrechtliche Beurteilung ohnehin nicht ausschlaggebend (vgl. BFH, B. v. 24. Oktober 2006 - III S 4/06 - BFH, U. v. 2. Dezember 1998 X R 83/96, BFHE 188, 101, BStBl II 1999, 534;… B. v. 17. Oktober 2003 V B 80/03, BFH/NV 2004, 379, jeweils m.w.N.).
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