Rechtsprechung
| BGH, 14.01.1965 - III ZR 131/63 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Anfechtung testamentarischer Verfügungen wegen Irrtums - Ausschluss eines gesetzlichen Erben von der Erbfolge - Angabe eines unzutreffenden Grundes im Nachtragstestament - Widerlegbarkeit gesetzlicher Vermutungen - Anerkennung mündlicher letztwilliger Verfügungen - ...
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1965, 584
- MDR 1965, 274
- DNotZ 1965, 692
- DB 1965, 552
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (2)
- BGH, 26.11.1953 - IV ZR 110/53
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 14.01.1965 - III ZR 131/63
Damit folgt das Berufungsgericht der Rechtsprechung des Reichsgerichts und des Bundesgerichtshofs (RGZ 112, 83; BGH Urt.v. 16. November 1953 - IV ZR 110/53;… BGB RGRK 11. Aufl. § 2078 Anm. 52). - BGH, 28.09.1953 - III ZR 139/52
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 14.01.1965 - III ZR 131/63
Der Mangel kann daher nicht mehr gerügt werden (§ 295 ZPO; Urt. des Bundesgerichtshofs vom 28. September 1953 - III ZR 139/52 S. 13, 14).
- BGH, 09.04.1981 - IVa ZB 6/80
Zum Begriff "gesetzliche Erbfolge" in einem Testament
Es verweist hierzu auf die Urteile des Bundesgerichtshofes vom 26. April 1951 (IV ZR 4/50 = LM BGB § 2065 Nr. 1), 22. Februar 1956 (IV ZR 239/55 = LM BGB § 2084 Nr. 7), 8. Januar 1958 (IV ZR 219/57 = BGHZ 26, 204), 23. Januar 1963 (V ZR 82/61 = LM BGB § 2108 Nr. 1), 14. Januar 1965 (III ZR 131/63 = LM BGB § 2078 Nr. 10), 4. Dezember 1969 (III ZR 31/68 = WM 1970, 221) und 19. Januar 1972 (IV ZR 1208/68 = WM 1972, 313) sowie insbesondere auf die Entscheidung des Reichsgerichts vom 11. März 1909 (RGZ 70, 391). - BGH, 09.04.1981 - IVa ZB 4/80
Zweck der Testamentsform
An einer solchen Entscheidung sieht das Oberlandesgericht sich durch die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes gehindert (Urteil vom 26. April 1951 - IV ZR 4/50 = LM BGB § 2065 Nr. 1; Urteil vom 22. Februar 1956 - IV ZR 239/55 = LM BGB § 2084 Nr. 7; BGHZ 26, 204; Urteil vom 23. Januar 1963 - V ZR 82/61 = LM BGB § 2108 Nr. 1; Urteil vom 14. Januar 1965 - III ZR 131/63 = LM BGB § 2078 Nr. 10; Urteil vom 4. Dezember 1969 - III ZR 31/68 = WM 1970, 221; Urteil vom 19. Januar 1972 - IV ZR 1208/68 = WM 1972, 313). - OLG Saarbrücken, 24.01.2024 - 5 U 8/23
Nachlasssache mit grenzüberschreitendem Bezug: Stillschweigenden Rechtswahl durch …
Das Testament, das zu diesem Zwecke ausgelegt werden muss (vgl. BGH, Urteil vom 14.Januar 1965 - III ZR 131/63, NJW 1965, 584) enthält keine Angaben, die auf einen solchen Beweggrund seiner Verfasser schließen lassen könnten; ganz im Gegenteil wird darin ausdrücklich - nur - der Wunsch geäußert, mit dieser und den stillschweigend in Bezug genommenen früheren Verfügungen aus dem notariellen Erbvertrag eine "Gleichstellung" der beiden Kinder herbeizuführen.
- OLG Köln, 28.05.1990 - 2 Wx 6/90
Errichtung eines gemeinsamen Ehegattentestamentes ; Anfechtung eines Testaments ; …
Dabei ist es nicht erforderlich, daß die irrige Annahme des Erblassers nicht in der Verfügung selbst zum Ausdruck kommt (vgl. BGH NJW 1965, 584). - BGH, 10.03.1988 - III ZR 250/86
Anspruch auf Zahlung eines Architektenhonorars - Anforderungen an die Vernehmung …
- KG, 01.12.1975 - 12 U 1117/75
Abgrenzung zwischen Erbeinsetzung und Vermächtnis; Recht der Anfechtung im Falle …
- BGH, 20.04.1967 - III ZR 130/66
Teilweise Abänderung eines Testaments - Wirksamkeit eines Nachtrags zu einem …
Die Aufnahme dieser Erklärung in das Nachtragstestament schafft eine tatsächliche, allerdings widerlegbare Vermutung dahin, daß u.a. auch die Benachteiligung der Beklagten durch die Wertverschiebung zwischen dem gesamten Aktienbesitz und Geschäftsanteil den Erblasser zur Abänderung seines früheren Testaments bestimmt hat (vgl. BGH NJW 1965, 584).
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