Webinar: Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten morgen, 14. Oktober 2026 11:30 Uhr Unverbindlich anmelden
×
×
Doctrine-WebinarNicht verpassen
Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten morgen, 14. Oktober 2026 11:30 - 12:00 Uhr
Unverbindlich anmelden

Rechtsprechung
   BGH, 27.10.1960 - III ZR 157/59   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1960,1426
BGH, 27.10.1960 - III ZR 157/59 (https://dejure.org/1960,1426)
BGH, Entscheidung vom 27.10.1960 - III ZR 157/59 (https://dejure.org/1960,1426)
BGH, Entscheidung vom 27. Oktober 1960 - III ZR 157/59 (https://dejure.org/1960,1426)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1960,1426) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Abgrenzung zwischen öffentlich-rechtlichen und privatrechtlichen Verträgen - Abgrenzung zwischen hoheitlicher und privatrechtlicher Tätigkeit - Rechtsnatur eines Vertrags über eine Unternehmerstraße im Sinne von § 15 Preußisches Fluchtliniengesetz vom 2. Juli 1875 ( ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1961, 73
  • MDR 1961, 34
  • DÖV 1961, 618
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (4)

  • RG, 20.09.1935 - VII 42/35

    Ist der Rechtsweg zulässig für die Geltendmachung von Ansprüchen aus einem …

    Auszug aus BGH, 27.10.1960 - III ZR 157/59
    Verträge über eine Unternehmerstraße können - wie in Rechtsprechung (vgl. RGZ 148, 338, 344) und Schrifttum nicht zweifelhaft ist - zwischen der Gemeinde und dem Unternehmer auch auf privatrechtlicher Grundlage geschlossen werden (Unternehmerverträge im weiteren Sinne), und dies ist in der Regel angenommen worden, wenn der Unternehmer weitere Verpflichtungen übernahm, als § 15 Pr FluchtlG und die Ortssatzung vorsahen.

    Der bisher festliegende Sachverhalt spricht vielmehr dafür, daß es in erster Linie nicht um den Bau einer neuen Straße, sondern um das Bauen an einer noch nicht fertiggestellten Straße ging (vgl. RGZ 148, 338, 342).

  • BGH, 25.04.1960 - III ZR 81/59

    Öffentlich-rechtlicher Vertrag

    Auszug aus BGH, 27.10.1960 - III ZR 157/59
    Wie der Senat in seinem Urteil vom 25. April 1960 (BGHZ 232, 214 = NJW 1960, 1457) entwickelt hat, muß die Abgrenzung zwischen öffentlich-rechtlichen und privatrechtlichen Verträgen von der Sache her, vom "Gegenstand" des Vertrages her im Einzelfall getroffen werden.
  • BGH, 21.11.1957 - III ZR 250/55

    Ausnahmegenehmigung von einer Bausperre

    Auszug aus BGH, 27.10.1960 - III ZR 157/59
    Der damit verfolgte öffentliche Zweck - den das Berufungsgericht hier in der Anlegung einer öffentlichen Ortsstraße sieht - schließt dies nicht notwendig aus (vgl. Urteile des BGH vom 21. November 1957 - III ZR 250/55 -, insoweit in BGHZ 26, 84 [BGH 21.11.1957 - III ZR 250/55] nicht abgedruckt, und vom 20. Dezember 1955 - V ZR 79/54 -).
  • BGH, 20.12.1955 - V ZR 79/54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 27.10.1960 - III ZR 157/59
    Der damit verfolgte öffentliche Zweck - den das Berufungsgericht hier in der Anlegung einer öffentlichen Ortsstraße sieht - schließt dies nicht notwendig aus (vgl. Urteile des BGH vom 21. November 1957 - III ZR 250/55 -, insoweit in BGHZ 26, 84 [BGH 21.11.1957 - III ZR 250/55] nicht abgedruckt, und vom 20. Dezember 1955 - V ZR 79/54 -).
  • BGH, 08.11.1973 - VII ZR 246/72

    Fehlender Anspruch auf Ersatz anteiligen Erschließungsaufwands nach Übernahme der …

    Soweit der Dritte den Erschließungsaufwand trägt, entfällt das Beitragsrecht der Gemeinde (vgl. Schütz/Frohberg (3.) Anm. 1 zu § 127 BBauG mit weiteren Nachweisen; so schon für die Zeit vor Inkrafttreten des BBauG BGH NJW 1961, 73).
  • BGH, 12.07.1971 - III ZR 252/68

    Rechtsweg für Streit aus Anbauverträgen

    Wie der Senat in seiner bisherigen Rechtsprechung ebenfalls entschieden hat, können die Voraussetzungen für die Erteilung eines Baudispenses dadurch geschaffen werden, daß der Baubewerber sich durch einen privatrechtlichen Vertrag gegenüber der Gemeinde z.B. zu Geldleistungen verpflichtet (Urteile vom 27. Oktober 1960 - III ZR 157/69 = NJW 1961, 73 betreffend eine sogenannte Unternehmerstraße; Urteil vom 18. Januar 1960 - III ZR 20/59 S. 9 ff und BGHZ 35, 69 betreffend die Ablösung der Verpflichtung zur Errichtung von Kfz-Einstellplätzen; Urteil vom 8. Mai 1961 - III ZR 58/60 - betreffend einen "Anbauvertrag", durch den ein Bauherr sich zur vorzeitigen Zahlung von nach § 15 des Preußischen Fluchtliniengesetzes vom 2. Juli 1875 - GS 561 - anfallenden Straßenbaukosten verpflichtet hat; offengelassen ist die Rechtswegfrage - weil nicht entscheidungserheblich - im Urteil vom H. Juli 1966 - III ZR 190/64 = LM § 134 BGB Nr. 50 = DVBl 1967, 36 betreffend die Vereinbarung eines "Kulturbeitrags").

    Es handelt sich vielmehr um ein Verwaltungsgebiet, bei dem - auch nach heutiger Auffassung - ein Handeln der Gemeinde im Privatrechtsbereich möglich ist und die Gemeinde bestimmen kann, ob sie im öffentlich-rechtlichen oder im privatrechtlichen Bereich handeln will (BGH NJW 1961, 73).".

  • BGH, 27.03.1961 - III ZR 6/60

    Verträge zur Reichsgaragenordnung

    Es handelt sich vielmehr um ein Verwaltungsgebiet, bei dem - auch nach heutiger Auffassung - ein Handeln der Gemeinde im Privatrechtsbereich möglich ist und die Gemeinde bestimmen kann, ob sie im öffentlich-rechtlichen oder im privat-rechtlichen Bereich handeln will (BGH NJW 1961, 73).

    Die von dem Berufungsgericht hervorgehobene Beziehung zu einem öffentlich-rechtlichen Akt, der erstrebten Befreiung, schließt die Möglichkeit eines privatrechtlichen Handelns nicht notwendig aus (BGH NJW 1961, 73).

  • BGH, 05.12.1963 - KZR 9/62

    Prozesshindernde Einrede der Schiedsgerichtsklausel - Voraussetzungen für das …

    Angesichts der festzustellenden Mängel und Lücken in den Überlegungen des Berufungsgerichts ist das Revisionsgericht dann auch nicht gehindert, die streitige Schiedsgerichtsklausel selbständig auszulegen (BGH LM Nr. 2 zu § 133 (A) BGB bei I a.E.; BGH NJW 1958, 2067 Nr. 7 bei II 2; vgl. auch BGH NJW 1960, 1248 Nr. 5 bei 2 a) und NJW 1961, 73 Nr. 4 bei II 2).
  • BGH, 27.03.1961 - III ZR 62/60

    Vertrag über die Erfüllung der öffentlich-rechtlichen Pflicht zur Schaffung von …

    Mit Rücksicht darauf kann unerörtert bleiben, ob eine Vereinbarung, mit der eine mittelbare Änderung der gesetzlichen Leistungspflicht dergestalt verbunden ist, daß die Vereinbarung die Voraussetzung für einen Dispens nach § 58 RGaO sein soll, deswegen allein schon als öffentlich-rechtliche "Ablösungsvereinbarung" angesehen werden darf oder ob nicht in diesem Falle ein privatrechtlicher Vertrag vorliegt, der im Blick auf den Dispens nichts anderes darstellt, als eine rechtsneutrale tatsächliche Voraussetzung für dessen Erteilung (vgl. dazu Entscheidungen des Senats vom 21. November 1957 - III ZR 250/55, abgedruckt in BGHZ 26, 84 [BGH 21.11.1957 - III ZR 250/55] , und vom 27. Oktober 1960 - III ZR 157/59, abgedruckt in NJW 1961, 73).
  • BGH, 08.05.1961 - III ZR 58/60

    Pflicht eines Grundstückseigentümers zur Zahlung eines Anliegerbeitrages - …

    Daher gehört die behauptete Vereinbarung, jedenfalls dem Verwaltungsgebiet an, in dem - auch nach heutiger Auffassung - ein Handeln der Gemeinde im privatrechtlichen Bereich möglich ist, die Gemeinde also bestimmen kann, daß sie der einseitig hoheitlichen Regelung durch den Baudispens unter der Auflage oder Bedingung der Entrichtung der Straßenbaukosten die dem Dispens vorangehende Vereinbarung vorzieht, und dabei den Privatrechtsvertrag wählen kann (vgl. die Entscheidungen des Senats vom 27. Oktober 1960 - III ZR 157/59 S. 10 in NJW 1961, 73 und vom 27. März 1961 - III ZR 6/60; vgl. auch das Urteil vom 21. November 1957 - III ZR 250/55, insoweit in BGHZ 26, 84 [BGH 21.11.1957 - III ZR 250/55] nicht abgedruckt).
  • BGH, 08.06.1962 - V ZR 226/60

    Rechtsmittel

    Da das angefochtene Urteil eine solche (unmittelbare oder ergänzende) Vertragsauslegung - von der beiläufigen Bemerkung abgesehen, es sei keine Vereinbarung über Verteilung der Vermögensabgabe in einem dem Klagebegehren entsprechenden Verhältnis nachgewiesen - nicht vorgenommen hat, steht es, sofern der Sachverhalt in dieser Hinsicht geklärt ist, dem Revisionsgericht frei, die vertraglichen Abmachungen selbständig auszulegen (BGHZ 15, 71, 74 [BGH 20.10.1954 - II ZR 280/53]; Urteil des erkennenden Senats vom 13. Juli 1960, V ZR 90/59 S. 9, LM BGB § 133 C Nr. 17 mit weiteren Nachweisen; vgl. ferner BGHZ 35, 69, 72 f [BGH 27.03.1961 - III ZR 6/60]; BGH NJW 1960, 2043, 2047 [BGH 31.05.1960 - I ZR 64/58]; 1961, 73, 74 [BGH 27.10.1960 - III ZR 157/59]; LM BGB § 157 D Nr. 5; Urteile des Senats vom 7. Juni 1961, V ZR 18/60, S. 3, und vom 20. Juni 1961, V ZR 196/59, S. 16).
  • BGH, 12.06.1963 - V ZR 128/62

    Rechtsmittel

    Schon das Preußische Oberverwaltungsgericht hatte auf der Grundlage der §§ 12 und 15 des Preußischen Baufluchtliniengegetzes vom 2. Juli 1875 abgeschlossene sogenannte Baudispensverträge als bürgerlich-rechtliche Verträge bezeichnet (OVG 23, 23; ferner Saran, Baufluchtliniengesetz 2. Aufl. S. 250 alpha. Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat sich dieser Auffassung angeschlossen (BGH NJW 1961, 73 ff = LM GVG § 13 Nr. 64 = MDR 1961, 34).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BGH
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht