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| BGH, 22.03.1984 - III ZR 25/83 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Grundsätzliche Bedeutung bei der Frage über den Beginn der Zinspflicht eines Bewucherten nach § 819 Abs. 1 BGB ( Bürgerliches Gesetzbuch) - Beginn der Zinspflicht wegen nicht erfolgter Zurückzahlung bei einem wucherischen Darlehen - Bedeutung des Kennens des Mangels des ...
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- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- OLG Düsseldorf, 29.12.1982 - 9 U 193/82
- BGH, 22.03.1984 - III ZR 25/83
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (8)
- BVerfG, 11.06.1980 - 1 PBvU 1/79
Ablehnung der Revision
Auszug aus BGH, 22.03.1984 - III ZR 25/83
Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Krohn und die Richter Dr. Tidow, Kröner, Boujong und Dr. Halstenberg am 22. März 1984 gemäß § 554 b Abs. 1 ZPO in der Auslegung durch das Bundesverfassungsgericht (Beschluß vom 11. Juni 1980 1 PBvU 1/79 - NJW 1981, 39) beschlossen :. - BGH, 25.03.1982 - VII ZR 60/81
Konto des Ehemanns - § 818 Abs. 4 BGB, § 279 BGB <Fassung bis 31.12.01>; § …
Auszug aus BGH, 22.03.1984 - III ZR 25/83
Er darf deshalb bei Nichtigkeit des Darlehens so behandelt werden, wie der Empfänger einer Leistung, der den Mangel des rechtlichen Grundes kennt (RGZ 151, 123, 127; Senatsurteil vom 14. April 1969 - III ZR 65/68 = WM 1969, 857, 858; BGH Urt. v. 25. März 1982 - VII ZR 60/82 = WM 1982, 707). - BGH, 02.12.1982 - III ZR 90/81
Nichtigkeit eines Darlehensvertrages - Umfang der Bereicherung bei Nichtigkeit …
Auszug aus BGH, 22.03.1984 - III ZR 25/83
Bei einem wucherischen Darlehen stellt aber die Überlassung des Kapitals nicht die (nichtige) Leistung des Darlehensgebers dar, sondern nur seine zeitweilige Überlassung zu sittenwidrigen Bedingungen (Senatsurteil vom 2. Dez. 1982 - III ZR 90/81 = NJW 1983, 1420, 1422 [BGH 02.12.1982 - III ZR 90/81];… Palandt/Thomas a.a.O. m.w.Nachw.).
- RG, 30.06.1939 - GSZ 4/38
Wucherkredit - § 817 S. 2 BGB, 'Leistung'
Auszug aus BGH, 22.03.1984 - III ZR 25/83
Da der Geber eines wucherischen Darlehens dem Bewucherten das Kapital für die vorgesehene Laufzeit belassen muß (stRspr seit RGZ 161, 52;… Palandt/Thomas BGB 43. Aufl. § 817 Anm. 3 c, bb m. Nachw.), bleibt der Darlehensnehmer in diesen Fällen nach § 812 BGB zur Rückzahlung des Kapitals an dem vereinbarten Zeitpunkt verpflichtet. - BGH, 18.04.1962 - VIII ZR 245/61
Auszug aus BGH, 22.03.1984 - III ZR 25/83
Nach dem Willen der Parteien hätten die äußerlich selbständigen drei Verträge, durch die der Kläger dem Beklagten die Grundschulden verschaffte, eine rechtliche Einheit in dem Sinne bilden können, daß bei Nichtigkeit des einen Vertrages auch der andere oder die anderen beiden nichtig sein sollten (BGH Urt. v. 18. April 1962 - VIII ZR 245/61 = NJW 1962, 1148). - BGH, 14.04.1969 - III ZR 65/68
Geldhingabe als Darlehen bzw. als gesellschaftliche Beteiligung - Anspruch auf …
Auszug aus BGH, 22.03.1984 - III ZR 25/83
Er darf deshalb bei Nichtigkeit des Darlehens so behandelt werden, wie der Empfänger einer Leistung, der den Mangel des rechtlichen Grundes kennt (RGZ 151, 123, 127; Senatsurteil vom 14. April 1969 - III ZR 65/68 = WM 1969, 857, 858;… BGH Urt. v. 25. März 1982 - VII ZR 60/82 = WM 1982, 707). - BGH, 27.05.1974 - II ZR 32/73
Anforderungen an die Einlösung eines Wechsels - Nichtigkeit eines …
Auszug aus BGH, 22.03.1984 - III ZR 25/83
Bei Wucher erstreckt sich die Nichtigkeit des Verpflichtungsgeschäfts zwar regelmäßig auch auf das Verfügungsgeschäft (BGH Urteil vom 27. Mai 1974 - II ZR 32/73 = WM 1974, 774;… Erman/Brox BGB 7. Aufl. § 138 Rn. 24). - RG, 27.04.1936 - IV 14/36
Ist bei Unwirksamkeit eines Darlehnsvertrages der Darlehnsempfänger nach …
Auszug aus BGH, 22.03.1984 - III ZR 25/83
Er darf deshalb bei Nichtigkeit des Darlehens so behandelt werden, wie der Empfänger einer Leistung, der den Mangel des rechtlichen Grundes kennt (RGZ 151, 123, 127; Senatsurteil vom 14. April 1969 - III ZR 65/68 = WM 1969, 857, 858;… BGH Urt. v. 25. März 1982 - VII ZR 60/82 = WM 1982, 707).
- OLG Schleswig, 05.09.2012 - 2 W 19/12
Zinssatz von 48 Prozent - Grundbuchamt verweigert Eintragung der Grundschuld
Dann aber würde die Sittenwidrigkeit des von der Beteiligten vorgelegten schuldrechtlichen Darlehensvertrages nicht ohne Weiteres auf die Grundschuldbestellung insgesamt durchschlagen (vgl. nur BGH, Beschluss vom 22. März 1984, III ZR 25/83, bei [...];… NJW-RR 2000, S. 1431 ff.).Materiellrechtlich besteht vorbehaltlich einer Klärung vor dem Prozessgericht wohl nur ein bereicherungsrechtlicher Anspruch auf Rückzahlung der Darlehensvaluta nebst Zinsen aus § 291 BGB (dazu BGH, Beschluss vom 22. März 1984, a.a.O.).
- BGH, 15.06.1989 - III ZR 9/88
Vorhergehende Bestellung bei verbotener Überrumpelung; Rechtsfolgen der …
Sogar beim wucherischen Darlehen ist der Darlehensnehmer, der zur Rückzahlung des Kapitals verpflichtet bleibt, von dem dafür vereinbarten Zeitpunkt an nach den allgemeinen Vorschriften zu behandeln, also gemäß § 291 BGB zur Zinszahlung verpflichtet; das hat der erkennende Senat bereits in seinem - unveröffentlichten - Nichtannahmebeschluß vom 22. März 1984 (III ZR 25/83 m.w.N.) ausgeführt.
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