Rechtsprechung
| BGH, 13.12.1951 - III ZR 83/51 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (3)
- archive.org (Auszüge)
- RIS Bundeskanzleramt Österreich (Leitsatz)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
BGB § 844 Abs. 2, § 249, § 254 Abs. 2
Schadensminderungspflicht der Witwe des Getöteten
Papierfundstellen
- BGHZ 4, 170
- NJW 1952, 299
- DB 1952, 269
- JR 1952, 161
Wird zitiert von ... (48) Zitiert selbst (10)
- RG, 05.04.1937 - VI 342/36
Ist der Erwerb, den eine Witwe infolge des Wegfalls ihrer Pflichten gegen den …
Auszug aus BGH, 13.12.1951 - III ZR 83/51
An der Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 154, 236) wird festgehalten, dass auch auf die Rentenansprüche aus § 844 Abs. 2 BGB die Grundsätze des § 254 Abs. 2 BGB (Mitverschulden bei Verstoss gegen die Verpflichtung zur Schadensminderung) Anwendung finden.Unter dem Gesichtspunkt der Vorteilsausgleichung hat der III. Zivilsenat des Reichsgerichts (Urteil vom 9. Dezember 1927 - III ZR 148/27) die tatsächlich erzielten Einnahmen aus eigenem Erwerb auf diese Schadensersatzansprüche angerechnet, während er unentschieden gelassen hat, ob auch der Gewinn aus einem Erwerb, dem die Witwe nachgehen könnte, aber tatsächlich nicht nachgegangen ist, anzurechnen ist (vgl. dazu RGZ 154, 236 [239/40]).
Den Wegfall der häuslichen Pflichten gegenüber dem Ehemann (§ 1356 BGB) und das dadurch bedingte Freiwerden der Arbeitskraft als einen mit dem Verlust des Ehemannes verbundenen "Vorteil" zu bezeichnen, würde eine Beurteilung darstellen, die dem Wesen der Ehe als einer den ganzen Menschen ergreifenden Lebensgemeinschaft nicht gerecht würde, in der die Erfüllung der häuslichen Pflichten auf Seiten der Frau und die Unterhaltsleistung auf Seiten des Mannes nicht in ein Verhältnis von Leistung und Gegenleistung gebracht werden können (RGZ 152, 208 [211]; 154, 236 [240]).
Mit Recht hat das Reichsgericht (Recht 1909 Nr. 3559; RGZ 154, 236 [240]) auch ausgeführt, dass nicht das Freiwerden der Arbeitskraft der Frau, sondern erst ihre Arbeitsleistung den Verdienst und damit den "Vorteil" schafft.
Es ist daher an der neueren Rechtsprechung des Reichsgerichts, wie sie in RGZ 154, 236 begründet worden ist, festzuhalten.
Deshalb kann dem Reichsgericht insoweit nicht gefolgt werden, als es in RGZ 154, 236 [241] ausführt, "es widerspreche dem gesunken Volksempfinden, wenn eine arbeitsfähige junge Witwe ohne Kinder, die, wenn sie nicht geheiratet hätte, einem Erwerb nachgegangen wäre, nach dem Tode ihres Ernährers von der Möglichkeit, ihren Unterhalt selbst zu erwerben, keinen Gebrauch mache, sondern auf Kosten eines für den Tod des Mannes verantwortlichen Dritten ein Rentnerleben führe; in solchem Falle fordere es geradezu das eigene Interesse der kinderlosen Witwe, ihr, nachdem ihr durch den Tod des Mannes ihre bisherige Lebensaufgabe und ihr wesentlichster Lebensinhalt genommen worden sei, nicht den Segen der Arbeit vorzuenthalten, sondern sie zu einer ihren Kräften, ihrem Alter und ihrer Lebensstellung entsprechenden Arbeit zu nötigen".
In Fällen, in denen eine Witwe - sei es aus Not, sei es aus besonderer Arbeitsfreudigkeit oder aus welchem Grunde immer - eine Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, obwohl ihr das den Umständen nach nicht zuzumuten gewesen wäre, erscheint die Anrechnung des erzielten Erwerbs auf den Schadensersatzanspruch nicht gerechtfertigt (RGZ 154, 236 [241]).
- RG, 24.10.1902 - VII 245/02
Wildschaden.
Auszug aus BGH, 13.12.1951 - III ZR 83/51
Von dieser gefestigten Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 52, 349 [351]; 71, 212 [216]; 100, 42 [44]; 105, 115 [119]) abzuweichen, besteht kein Anlass.Es kann zu diesem Zweck an die in RGZ 52, 349 [352] ausgesprochenen Grundsätze angeknüpft werden: "Wer pochend auf die Schadensersatzpflicht eines anderen jede Massregel zur Abwendung und zur Minderung eines ihm drohenden Schadens unterlässt, der verstösst wider Treu und Glauben, wenn er gleichwohl den vermeidlich gewesenen Schaden von dem anderen ersetzt verlangt".
- BGH, 16.02.1951 - III ZR 105/50
Gerichtskosten bei Rechtsmittelbeschränkung
Auszug aus BGH, 13.12.1951 - III ZR 83/51
Die Kostenentscheidung ergibt sich aus § 92 ZPO, da die Klägerin im ersten Rechtszuge zu etwa drei Vierteln, im zweiten Rechtszuge zu etwa neun Zehnteln und im dritten Rechtszuge im Hinblick auf die zunächst unbeschränkt eingelegte Revision (vgl. BGHZ 1, 205 [BGH 16.02.1951 - III ZR 105/50] ) zu zwei Dritteln durchgedrungen ist.
- RG, 15.10.1910 - VI 603/09
Ist an der auf Grund des § 844 Abs. 2 BGB. verlangten Rente der Betrag einer dem …
Auszug aus BGH, 13.12.1951 - III ZR 83/51
Da ein Übergang von Ansprüchen der Klägerin auf das Arbeitsamt im vorliegenden Falle nur über § 7 Abs. 4 der Bestimmungen über die Arbeitslosenfürsorge durch Anzeige des Arbeitsamtes an die Beklagten hätte erfolgen können, eine solche Anzeige aber nicht ergangen ist, so ist die von den Beklagten in der mündlichen Verhandlung angezogene Entscheidung des Reichsgerichts in RGZ 74, 274 nicht einschlägig. - RG, 07.06.1909 - I 329/08
Art und Umfang des Schadensersatzes beim Zusammenstoße von Schiffen, insbesondere …
Auszug aus BGH, 13.12.1951 - III ZR 83/51
Von dieser gefestigten Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 52, 349 [351]; 71, 212 [216]; 100, 42 [44]; 105, 115 [119]) abzuweichen, besteht kein Anlass. - RG, 17.09.1920 - III 92/20
Schadensersatz wegen schuldhafter Verzögerung der Erfüllung eines Vertrages; …
Auszug aus BGH, 13.12.1951 - III ZR 83/51
Von dieser gefestigten Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 52, 349 [351]; 71, 212 [216]; 100, 42 [44]; 105, 115 [119]) abzuweichen, besteht kein Anlass. - RG, 10.02.1910 - VI 77/09
Schadensersatzanspruch der Witwe des Getöteten.
Auszug aus BGH, 13.12.1951 - III ZR 83/51
Für den Sonderfall, dass die Frau ein früher vom Ehemann betriebenes Erwerbsgeschäft fortführt, spricht auch der VI. Zivilsenat des Reichsgerichts (JW 1907, 130; RGZ 72, 437) davon, "die Witwe habe in vermögensrechtlicher Beziehung durch den Tod ihres Ehemannes neben Nachteilen auch Vorteile gehabt, und das müsse nach allgemeinen Grundsätzen bei der Frage, ob und in welchem Umfange ihr Schadensersatz zu leisten sei, in dem Masse berücksichtigt werden, als die Tätigkeit der Frau den Umfang der Arbeiten nicht überschreite, zu denen sie bei Fortdauer der Ehe ihrem Manne gegenüber verpflichtet gewesen wäre". - OGH Britisch besetzte Zone Deutschlands, 26.11.1948 - I ZS 102/48
Auszug aus BGH, 13.12.1951 - III ZR 83/51
Die Frau kann den nach § 249 BGB ohne Rücksicht auf ihre Erwerbsfähigkeit im ersten Stadium der richterlichen Prüfung zu bejahenden Schadensersatzanspruch verloren haben durch die im zweiten Stadium der richterlichen Prüfung etwa zu bejahende Verletzung ihrer nach § 254 Abs. 2 BGB bestehenden Pflicht zur Schadensminderung (Schale in NJW 1949, 340 [OGH Köln 26.11.1948 - I ZS 102/48] ). - RG, 12.04.1922 - VI 678/21
Tumultschaden; Mittelbarer Schaden
Auszug aus BGH, 13.12.1951 - III ZR 83/51
Von dieser gefestigten Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 52, 349 [351]; 71, 212 [216]; 100, 42 [44]; 105, 115 [119]) abzuweichen, besteht kein Anlass. - RG, 10.01.1936 - VI 167/36
Hat im Falle der Tötung der Schädiger dem geschädigten Dritten nach § 845 BGB. …
Auszug aus BGH, 13.12.1951 - III ZR 83/51
Den Wegfall der häuslichen Pflichten gegenüber dem Ehemann (§ 1356 BGB) und das dadurch bedingte Freiwerden der Arbeitskraft als einen mit dem Verlust des Ehemannes verbundenen "Vorteil" zu bezeichnen, würde eine Beurteilung darstellen, die dem Wesen der Ehe als einer den ganzen Menschen ergreifenden Lebensgemeinschaft nicht gerecht würde, in der die Erfüllung der häuslichen Pflichten auf Seiten der Frau und die Unterhaltsleistung auf Seiten des Mannes nicht in ein Verhältnis von Leistung und Gegenleistung gebracht werden können (RGZ 152, 208 [211]; 154, 236 [240]).
- BGH, 17.03.2011 - IX ZR 162/08
Steuerberaterhaftung: Schadenminderungspflicht des geschädigten Mandanten
Die Schadensminderungsobliegenheit des § 254 Abs. 2 BGB ist ein Anwendungsfall des allgemeinen Grundsatzes von Treu und Glauben, der dann eingreift, wenn der Geschädigte Maßnahmen unterlässt, die ein ordentlicher und verständiger Mensch zur Schadensabwendung oder Minderung ergreifen würde (BGH, Urteil vom 13. Dezember 1951 - III ZR 83/51, BGHZ 4, 170, 174;… Palandt/Grüneberg, BGB, 70. Aufl., § 254 Rn. 36).Der danach gebotene Abgrenzungsmaßstab ergibt sich aus dem Grundsatz von Treu und Glauben (BGH, Urteil vom 13. Dezember 1951, aaO, S. 176;… Palandt/Grüneberg, aaO, § 254 Rn. 36).
- BGH, 26.09.2006 - VI ZR 124/05
Rechtsfolgen eines Verstoßes gegen die Schadensminderungspflicht durch …
Unterlässt sie dies, kann der Schädiger ihr einen Verstoß gegen Treu und Glauben entgegenhalten (BGHZ 4, 170, 174; Senatsurteile BGHZ 91, 357, 363 f.; vom 13. Juli 1962 - VI ZR 109/61 - VersR 1962, 1086, 1088; vom 25. September 1973 - VI ZR 97/71 - VersR 1974, 142 und vom 6. April 1976 - VI ZR 240/74 - VersR 1976, 877, 878). - BGH, 26.05.1988 - III ZR 42/87
Schadensminderungspflicht durch alsbaldige Behebung des Schadens
Das Unterlassungsverschulden im Sinne des § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB setzt nicht die Verletzung einer besonderen Rechtspflicht voraus, sondern umfaßt jeden Verstoß gegen Treu und Glauben, mithin ein Unterlassen derjenigen Maßnahmen, die ein vernünftiger, wirtschaftlich denkender Mensch nach Lage der Sache ergreifen würde, um Schaden von sich abzuwenden (vgl. Senatsurteilevom 7. Juni 1951 - III ZR 181/50 = NJW 1951, 797/798 und in BGHZ 4, 170, 174 [BGH 13.12.1951 - III ZR 83/51]; seither st. Rspr.; s. auch BGH Urteil vom 24. November 1964 - VI ZR 173/63 = VersR 1965, 183, 185).
- BGH, 19.06.1984 - VI ZR 301/82
Unterhaltsschaden (Haushaltsführung) nach Aufnahme einer eheähnlichen …
Insbesondere sind bei der Frage der Zumutbarkeit einer Erwerbstätigkeit seine Persönlichkeit (Alter, Leistungsfähigkeit, seelische und körperliche Anpassungsfähigkeit, Bildungsgang, Kenntnisse und Fähigkeiten), seine bisherige Erwerbsstellung, die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse, in der die Ehegatten lebten, und die Dauer der Ehe zu berücksichtigen (BGHZ 4, 170, 176 [BGH 13.12.1951 - III ZR 83/51] mit Rechtsprechungsnachweisen des Reichsgerichts; Senatsurteile vom 6. November 1954 - VI ZR 70/54 - VersR 1955, 38; vom 25. September 1973 - VI ZR 97/71 - VersR 1974, 142 …und vom 6. April 1976 a.a.O. sowie BGH Urteil vom 29. Oktober 1959 - III ZR 154/58 - VersR 1960, 320, 321).Andererseits haben es sowohl das Reichsgericht (RGZ 154, 236, 241; JW 1938, 1816) als auch der Bundesgerichtshof (BGHZ 4, 170, 176 [BGH 13.12.1951 - III ZR 83/51]; Senatsurteile vom 13. Oktober 1954 - VI ZR 38/54 - VersR 1955, 36; vom 9. Februar 1955 - VI ZR 286/53 - VersR 1955, 275; vom 30. April 1955 - VI ZR 94/54 - VersR 1955, 354; vom 27. September 1957 - VI ZR 230/56 - VersR 1957, 783; vom 25. September 1962 - VI ZR 98/61 - VersR 1962, 1176; vom 13. Dezember 1966 - VI ZR 75/65 - VersR 1967, 259; vom 11. Februar 1969 - VI ZR 240/67 - VersR 1969, 469 mit zust. Anm. Wussow, VII 1969, 53;… vom 25. September 1973 aaO; vgl. auch BGHZ 58, 14, 19) einer Witwe mit minderjährigen Kindern (u.U. auch mit nur einem Kind), sofern diese noch der Fürsorge und Erziehung bedürfen, in der Regel eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet.
Der Umstand, daß eine Witwe tatsächlich und trotz ihres noch zu versorgenden Kindes einer Erwerbstätigkeit nachgeht, rechtfertigt es dann, wenn sie damit eine überobligationsmäßige Leistung erbringt, nicht, das erzielte Entgelt auf den Schadensersatzanspruch anzurechnen (BGHZ 4, 170, 177 [BGH 13.12.1951 - III ZR 83/51];… Senatsurteil vom 11. Februar 1969 a.a.O.).
- OLG Karlsruhe, 15.09.2011 - 12 U 56/11
Versicherungsmaklerhaftung: Aufklärungs- und Beratungspflichten bei empfohlenem …
Entscheidendes Kriterium ist insoweit der Grundsatz von Treu und Glauben (vgl. BGH BGHZ 4, 170-182 [juris Tz. 10];… Palandt - Grüneberg, BGB, 70. Aufl. 2011, § 254 Rn. 36). - BGH, 04.07.1994 - II ZR 126/93
Umfang des Schadensersatzes wegen rechtswidrigem Ausschluß aus der …
Eine etwaige Schadensminderungspflicht, die niemals aus § 249 BGB hergeleitet werden kann, läßt indessen, was das Berufungsgericht verkannt hat, den Zurechnungszusammenhang unberührt (vgl. BGHZ 4, 170, 174) [BGH 13.12.1951 - III ZR 83/51]. - BGH, 23.09.1986 - VI ZR 46/85
Unabwendbarkeit eines Unfalls beim Überholen nach Ende eines Überholverbotes; …
Wenn sie nur darum weiter arbeitete, weil sie sich durch den Tod ihres Ehemannes in schlechterer finanzieller Situation befand, würde es sich um eine überobligationsmässige Leistung handeln, die dem Schädiger nach ständiger Rechtsprechung nicht zugute kommt (RGZ 154, 236; BGHZ 4, 170, 176 [BGH 13.12.1951 - III ZR 83/51]; Senatsurteil vom 25. September 1973 - VI ZR 97/71 - VersR 1974, 142; zuletzt BGHZ 91, 357, 362). - BGH, 06.04.1976 - VI ZR 240/74
Schadensminderungspflicht einer arbeitsfähigen, kinderlosen Witwe eines getöteten …
Diese Frage stellt sich unabhängig v o m Bestehen einer gesetzlichen Unterhaltspflicht zu Lebzeiten des Ehemannes; sie kann sich rechtlich überhaupt erst dann stellen, wenn die erste Frage, ob der Klägerin ein Unterhaltsanspruch entzogen worden ist, bejaht worden ist (BGHZ 4, 170, 174;… vgl. auch Wussow, UHR 12. Aufl. TZ 1136).Ob eine Witwe dem Schädiger gegenüber verpflichtet ist, den durch Verlust ihres Rechts auf Unterhalt eingetretenen Schaden durch eine Berufstätigkeit ganz oder teilweise auszugleichen, bestimmt sich wie schon das Reichsgericht (s. RGZ 154, 236) und ihm folgend des Bundesgerichtshofes (s. BGHZ 4, 170, 176) ausgesprochen haben, viel mehr nach § 254 Abs. 2 BGB, d.h. also danach, ob die Witwe durch Nichtausübung einer Berufstätigkeit die ihr obliegende Schadensminderungspflicht verletzen würde.
Wie in BGHZ 4, 170, 174 ausgeführt wird, umfaßt das Verschulden i.S. des § 254 Abs. 2 BGB Jeden Verstoß gegen Treu und Glauben, mithin auch ein Unterlassen derjenigen Maß nahmen, die Jeder ordentliche und verständige Mensch ergreifen müßte, um Schaden von sich abzuwenden.
Einer solchen jungen Witwe wird im allgemeinen zuzumuten sein, zum Zwecke der Schadensminderung einen ihrem sozialen Stand und ihren Fähigkeiten angemessenen Beruf zu ergreifen und auszuüben (BGHZ 4, 170, 175; vgl. Senatsurteil vom 13. Juli 1962 - VI ZR 109/61 - VersR 1962, 1086, 1088).
- OLG Düsseldorf, 15.03.2011 - 1 U 110/10
Berechnung des Unterhaltsschadens der Hinterbliebenen einer getöteten Person
Dem Umstand, dass eine Witwe tatsächlich und trotz ihres noch zu versorgenden Kindes einer Erwerbstätigkeit nachgeht, rechtfertigt es dann, wenn sie damit eine überobligationsmäßige Leistung erbringt, nicht, das erzielte Entgelt auf den Schadensersatzanspruch anzurechnen (BGH NJW 1984, 2520, 2522 mit Hinweis auf BGH NJW 1952, 299 sowie BGH VersR 1969, 469). - BGH, 25.09.1973 - VI ZR 97/71
Schadensminderungspflicht bei verletzungsbedingtem Erwerbsschaden; Pflicht des …
vgl. u.a. BGHZ 4, 170; 16, 265, 275; BGH Urt. v. 8. Dezember 1959 - VI ZR 219/58 = VersR 1960, 159; Urt. v. 25. September 1962 - VI ZR 98/61 = VersR 1962, 1176; Urt. v. 13. Dezember 1966. - OLG Düsseldorf, 20.12.2011 - 23 U 187/08
- OLG Hamm, 22.11.2012 - 6 U 90/12
Ansprüche der Eigentümerin einer Bundesautobahn wegen unfallbedingter Schäden
- OLG Rostock, 17.01.2002 - 1 U 33/00
Unberechtigte vollständige Kontosperre wegen eines gepfändeten kleineren Betrags
- VG München, 10.05.2016 - M 1 K 14.4233
Städtebaulichem Vertrag - Kostenübernahmevertrag
- OLG Bremen, 26.03.2019 - 1 U 1/19
Schadensersatzansprüche nach einem Verkehrsunfall
- BVerfG, 24.07.1963 - 1 BvL 101/58
Witwerrente
- OLG München, 31.10.2014 - 10 U 2755/12
Betreuung, Lebensversicherung, Rentenversicherung, Schadensersatz, …
- AG Görlitz, 07.10.2013 - 4 C 18/13
- LG Köln, 20.02.2018 - 11 S 38/16
Ersatzfähigkeit von Mietwagenkosten nach Verkehrsunfällen
- BAG, 24.08.1967 - 5 AZR 59/67
Freizeiteinbuße - Vermögensschaden
- OLG Frankfurt, 09.01.2001 - 8 U 60/00
Anspruchsübergang auf Sozialhilfeträger: Schadensersatzanspruch der Eltern eines …
- BGH, 30.04.1955 - VI ZR 94/54
- BGH, 03.12.1951 - III ZR 72/51
Rechtsnatur und Bemessung des Schadensersatzanspruchs wegen entgangener Dienste
- BGH, 05.10.1965 - VI ZR 90/64
Umfang der Schadensminderungspflicht
- LG Nürnberg-Fürth, 20.07.2011 - 8 S 8758/10
Schadenersatz bei Verkehrsunfall: Annahmepflicht für ein günstigeres …
- BGH, 09.11.1965 - VI ZR 260/63
Schadensersatz und Schmerzensgeld auf Grund eines Verkehrsunfalls - Ersatz eines …
- BGH, 14.12.1956 - VI ZR 269/55
Haftungsverteilung bei Auffahren eines Motorradfahrers auf einen bei Dunkelheit …
- BGH, 13.12.1966 - VI ZR 75/65
Klage auf Schadensersatz aus einem Verkehrsunfall - Fortführung eines Betriebs - …
- BGH, 11.02.1969 - VI ZR 240/67
Minderung des Anspruchs auf entgangenen Unterhalt durch Erwerbseinkommen
- OLG Koblenz, 24.07.2008 - 6 U 500/02
Schadensersatz wegen fehlerhafter steuerlicher Beratung durch einen …
- BGH, 05.02.1957 - VI ZR 312/55
Anrechnung der Versicherungssumme aus einer Unfallversicherung und der …
- BGH, 17.11.1958 - III ZR 167/57
Rechtsmittel
- OLG München, 13.09.1996 - 21 U 5861/95
Umfang des Unterlassensverschuldens i.S. von § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB
- OLG Düsseldorf, 25.03.1982 - 10 U 159/81
Kredit; Überziehungskredit; Vermögensschaden
- BGH, 03.05.1960 - VI ZR 104/59
Rechtsmittel
- BGH, 19.10.1956 - VI ZR 201/55
Gleichberechtigung und Unterhaltspflicht
- BGH, 22.02.1989 - III ZR 96/86
Schadensmindernde Mitverantwortung bei einem Schadensersatzanspruch aus …
- BGH, 30.06.1959 - VI ZR 116/58
Rechtsmittel
- AG Darmstadt, 20.04.1979 - 30 C 505/79
Schadensersatz; Mietwagenkosten; Wagenklasse; Aufwendungsersparnis
- BGH, 27.09.1957 - VI ZR 230/56
- BGH, 24.04.1956 - VI ZR 1/55
Rechtsmittel
- BGH, 13.05.1963 - VII ZR 277/61
- BGH, 29.11.1962 - VII ZR 205/61
Rechtsmittel
- BGH, 08.12.1959 - VI ZR 219/58
Rechtsmittel
- BGH, 11.01.1956 - IV ZR 166/55
Rechtsmittel
- BGH, 03.10.1960 - III ZR 93/59
Rechtsmittel
- BGH, 29.10.1959 - III ZR 154/58
Rechtsmittel
- BGH, 10.03.1952 - III ZR 292/51
Rechtsmittel
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".