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Rechtsprechung
   BGH, 06.05.1981 - IVa ZR 170/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1981,263
BGH, 06.05.1981 - IVa ZR 170/80 (https://dejure.org/1981,263)
BGH, Entscheidung vom 06.05.1981 - IVa ZR 170/80 (https://dejure.org/1981,263)
BGH, Entscheidung vom 06. Mai 1981 - IVa ZR 170/80 (https://dejure.org/1981,263)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • BGHZ 80, 269
  • NJW 1981, 1729
  • MDR 1981, 735
 
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Wird zitiert von ... (88)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 09.04.1981 - IVa ZR 144/80

    Berechnung des Pflichtteils - Voraussetzungen für die Geltendmachung des …

    Auszug aus BGH, 06.05.1981 - IVa ZR 170/80
    Mit ihrer Auskunftspflicht gemäß § 2314 BGB wäre es nach Treu und Glauben nicht zu vereinbaren, wenn die Beklagte durch eine Verzögerung dieser Auskunft sich den Vorteil verschaffen könnte, den Beginn eines Verzuges mit der Erfüllung der Pflichtteilsforderung hinauszuziehen (vgl. das zur Veröffentlichung bestimmte Urteil des Senats vom 9. April 1981, IV a ZR 144/80).

    Das Berufungsgericht hat verkannt, daß es über die Höhe eines den gesetzlichen Zinssatz übersteigenden Verzugsschadens der Klägerin gemäß § 287 ZPO unter Würdigung aller Umstände nach freier Überzeugung zu entscheiden hatte (vgl. Urteil des Senats vom 9. April 1981 - IV a ZR 144/80).

  • BGH, 30.10.1974 - IV ZR 41/73

    Anspruch des Pflichtteilsberechtigten auf Ermittlung des Wertes eines zum …

    Auszug aus BGH, 06.05.1981 - IVa ZR 170/80
    Abgesehen davon, daß der Pflichtteilsberechtigte Ermittlungen über den Wert eines Unternehmens durch Sachverständige vom Erben verlangen kann (BGH Urteil vom 30. Oktober 1974 - IV ZR 41/73 = NJW 1975, 258 = LM BGB § 2314 Nr. 9) und insoweit nicht auf eigene Ermittlungen angewiesen ist, hat das Berufungsgericht die Anforderungen an die verzugsauslösende Mahnung des Pflichtteilsberechtigten überspannt.
  • BGH, 25.05.1976 - III ZB 4/76

    Zulässigkeit einer Berufung im Hinblick auf die Beschwer - Wegfall der Beschwer …

    Auszug aus BGH, 06.05.1981 - IVa ZR 170/80
    Diese Auslegung hält sich im Rahmen der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (Urteil vom 31. Mai 1965 - VII ZR 159/64, WM 1965, 1022; Urteil vom 22. April 1968 - III ZR 137/65, WM 1968, 923; Beschluß vom 25. Mai 1976 - III ZB 4/76, LM ZPO § 511 Nr. 31).
  • BGH, 31.05.1965 - VII ZR 159/64

    Zahlung eines Darlehensbetrages - Anspruch aus ungerechtfertigter Bereicherung

    Auszug aus BGH, 06.05.1981 - IVa ZR 170/80
    Diese Auslegung hält sich im Rahmen der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (Urteil vom 31. Mai 1965 - VII ZR 159/64, WM 1965, 1022; Urteil vom 22. April 1968 - III ZR 137/65, WM 1968, 923; Beschluß vom 25. Mai 1976 - III ZB 4/76, LM ZPO § 511 Nr. 31).
  • BGH, 30.11.1979 - V ZR 23/78

    Gebrauchsvorteile - Anfechtung - Zinsen - Darlegungspflicht

    Auszug aus BGH, 06.05.1981 - IVa ZR 170/80
    Es hätte sich die Frage stellen müssen, ob insoweit mit der Zinsforderung nicht ein Schaden geltend gemacht wurde, wie er sich typisch daraus ergibt, daß Eigenkapital in solcher Höhe erfahrungsgemäß nicht ungenutzt geblieben, sondern zu einem allgemein üblichen Zinssatz angelegt worden wäre (BGH Urteil vom 30. November 1979 - V ZR 23/78 = VersR 1980, 194).
  • BGH, 01.12.1961 - VI ZR 60/61
    Auszug aus BGH, 06.05.1981 - IVa ZR 170/80
    Zwar hat der VI. Zivilsenat im Urteil vom 1. Dezember 1961 - VI ZR 60/61 - einem Gläubiger Verzugszinsen insoweit nicht zuerkannt, als er nicht bekannt gegeben hatte und auch den Umständen nicht zu entnehmen war, welche Leistungen er von dem Schuldner forderte.
  • BGH, 22.04.1968 - III ZR 137/65

    Rechtsfolge von Zahlungen auf den in einer vollstreckbaren Urkunde verbrieften …

    Auszug aus BGH, 06.05.1981 - IVa ZR 170/80
    Diese Auslegung hält sich im Rahmen der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (Urteil vom 31. Mai 1965 - VII ZR 159/64, WM 1965, 1022; Urteil vom 22. April 1968 - III ZR 137/65, WM 1968, 923; Beschluß vom 25. Mai 1976 - III ZB 4/76, LM ZPO § 511 Nr. 31).
  • BGH, 21.02.2017 - XI ZR 467/15

    Verbraucherdarlehen - Feststellungsklage im Widerrufsfall unzulässig

    Der Schuldnerverzug setzt einen vollwirksamen und fälligen Anspruch des Gläubigers gegen den Schuldner voraus (…vgl. Palandt/Grüneberg, BGB, 76. Aufl., § 286 Rn. 8 ff.), auf den sich die - zumindest mit der die Fälligkeit des Anspruchs begründenden Handlung zu verbindende (…Senatsurteil vom 13. Juli 2010 - XI ZR 27/10, WM 2010, 1596 Rn. 14) - Mahnung beziehen muss (BGH, Urteile vom 6. Mai 1981 - IVa ZR 170/80, BGHZ 80, 269, 276 f. und vom 1. Dezember 1961 - VI ZR 60/61, VRS 22, 169, 171).

    Deshalb greift zu ihren Gunsten nicht der allgemeine Grundsatz, dass der auskunftspflichtige Schuldner durch eine unbezifferte, einem zulässigen Antrag in einer Stufenklage entsprechende Mahnung in Verzug kommt (BGH, Urteil vom 6. Mai 1981 - IVa ZR 170/80, BGHZ 80, 269, 277).

  • BAG, 17.05.2011 - 9 AZR 197/10

    Urlaub - Elternzeit

    Für eine Mahnung genügt es, dass der Gläubiger zumindest konkludent zum Ausdruck bringt, dass er die geschuldete Leistung verlangt (BGH 10. März 1998 - X ZR 70/96 - zu II 2 der Gründe, NJW 1998, 2132; 6. Mai 1981 - IVa ZR 170/80 - zu III der Gründe, BGHZ 80, 269).
  • BGH, 17.07.2003 - IX ZR 268/02

    Zeitpunkt der Erledigung bei Aufrechnung

    Diese Fiktion der Rückwirkung hat lediglich zur Folge, daß nicht nur die Hauptforderungen erlöschen, sondern auch Ansprüche z.B. auf Verzugszinsen für den Zeitraum bis zur Erklärung der Aufrechnung, die ohne die Rückwirkung nach wie vor bestünden, ab dem Zeitpunkt der Aufrechnungslage wegfallen (vgl. BGHZ 80, 269, 278 f).
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