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Weitere Entscheidung unten: BFH, 19.07.1988

Rechtsprechung
   BFH, 22.09.1987 - IX R 101/82   

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https://dejure.org/1987,1508
BFH, 22.09.1987 - IX R 101/82 (https://dejure.org/1987,1508)
BFH, Entscheidung vom 22.09.1987 - IX R 101/82 (https://dejure.org/1987,1508)
BFH, Entscheidung vom 22. September 1987 - IX R 101/82 (https://dejure.org/1987,1508)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Simons & Moll-Simons

    FGO § 47 Abs. 1, § 65 Abs. 1, § 67, § 68, § 155; ZPO § 264 Nr. 2

  • Wolters Kluwer

    Rechtliche Wirkungen der Teilunanfechtbarkeit eines Verwaltungsaktes auf eine betragsmäßige Klageerweiterung - Kriterien bei der Bestimmung der Teilbarkeit eines Einkommensteuerbescheides

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 150, 576
  • BFHE 152, 304
  • BB 1987, 2365
  • BStBl II 1987, 863
  • BStBl II 1988, 541
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (18)

  • BFH, 26.01.1982 - VII R 85/77

    Beschränkung einer Anfechtungsklage - Klagefrist - Begriff des Streitgegenstandes …

    Auszug aus BFH, 22.09.1987 - IX R 101/82
    Er sieht sich jedoch an einer Entscheidung in diesem Sinne gehindert, weil er damit von dem Urteil des VII. Senats des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 26. Januar 1982 VII R 85/77 (BFHE 135, 154, BStBl II 1982, 358), den Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) vom 23. März 1972 BVerwG III C 132.70 (BVerwGE 40, 25, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1973, 36) sowie vom 26. April 1974 BVerwG VII C 30.72 (BStBl II 1975, 317) und dem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom 22. September 1981 1 RJ 94/80 (Monatsschrift für Deutsches Recht - MDR - 1982, 349) abweichen würde.

    a) Eine solche Teilunanfechtbarkeit hat jedoch der VII. Senat für einen Mineralölsteuerbescheid in seinem Urteil in BFHE 135, 154, BStBl II 1982, 358 im Anschluß an die Urteile des BVerwG in BVerwGE 40, 25 und in BStBl II 1975, 317 bejaht.

    Er folgt nicht der vom FG Berlin im Urteil vom 6. Juni 1984 VI 446/82 (Entscheidungen der Finanzgerichte - EFG - 1985, 28 - Revision beim BFH anhängig unter Az. VI R 171/84) und in der Literatur vertretenen Auffassung, auch bei einem betragsmäßig beschränkten Klageantrag sei stets der ganze Einkommensteuerbescheid im Streit, weil er im Hinblick auf die Verwobenheit und Austauschbarkeit der Gesamtheit seiner Besteuerungsgrundlagen nicht teilbar sei (Lohse, Anmerkung zum Urteil des VII. Senats in BFHE 135, 154, BStBl II 1982, 358; Anmerkungen zur Steuerrechtsprechung in Karteiform - StRK -, Finanzgerichtsordnung, § 65, Rechtsspruch 33; Vogel, Deutsches Steuerrecht - DStR - 1966, 387, 388; Rössler, DStR 1984, 316; hingegen für eine Teilbarkeit eines Einkommensteuerbescheides Söhn, Verwaltungsarchiv - VerwArch - 1969, 64, 84 f.; Dänzer- Vanotti, Deutsche Steuer-Zeitung - DStZ - 1984, 219; Gorski, Der Streitgegenstand der Anfechtungsklage gegen Steuerbescheide, Berlin 1974, 21 ff.).

    b) Entgegen der Auffassung des VII. Senats des BFH in BFHE 135, 154, BStBl II 1982, 358, des BVerwG in BVerwGE 40, 25 und in BStBl II 1975, 317 und des BSG in MDR 1982, 349 vermag der vorlegende Senat jedoch darauf nicht zu folgern, daß ein nur teilweise angefochtener Steuerbescheid mit Ablauf der Klagefrist in Höhe des unstrittigen Steuerbetrages unanfechtbar wird und damit eine betragsmäßige Klageerweiterung ausgeschlossen ist.

    Die Entscheidung des VII. Senats des BFH in BFHE 135, 154, BStBl II 1982, 358 steht nicht nur in Widerspruch zu dem vorstehenden Beschluß des Großen Senats des BFH in BFHE 103, 549, BStBl II 1972, 219, von ihr ist inzwischen auch der VI. Senat des BFH abgewichen.

    Auch die FG sind ganz überwiegend der Entscheidung des VII. Senats des BFH in BFHE 135, 154, BStBl II 1982, 358 nicht gefolgt und haben eine betragsmäßige Klageerweiterung auch nach Ablauf der Klagefrist zugelassen (so Hessisches FG, Urteil vom 20. Oktober 1982 X 408/80, EFG 1983, 245; FG München, Urteil vom 5. Oktober 1983 IX 365/81 G, EFG 1984, 242; FG Berlin in EFG 1985, 28; FG Baden-Württemberg, Urteil vom 31. Oktober 1984 II (III) K 231/82, EFG 1985, 134; FG des Saarlandes, Urteil vom 6. Februar 1985 I 132/84, EFG 1985, 356).

    Der VII. Senat des BFH hat auf Anfrage einer Abweichung von seinem Urteil in BFHE 135, 154, BStBl II 1982, 358 nicht zugestimmt.

    Die FG haben der Entscheidung des VII. Senats in BFHE 135, 154, BStBl II 1982, 358 ganz überwiegend die Gefolgschaft versagt.

  • BVerwG, 23.03.1972 - III C 132.70

    Klagebefugnis des Vertreters der Interessen des Ausgleichsfonds in …

    Auszug aus BFH, 22.09.1987 - IX R 101/82
    Er sieht sich jedoch an einer Entscheidung in diesem Sinne gehindert, weil er damit von dem Urteil des VII. Senats des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 26. Januar 1982 VII R 85/77 (BFHE 135, 154, BStBl II 1982, 358), den Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) vom 23. März 1972 BVerwG III C 132.70 (BVerwGE 40, 25, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1973, 36) sowie vom 26. April 1974 BVerwG VII C 30.72 (BStBl II 1975, 317) und dem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom 22. September 1981 1 RJ 94/80 (Monatsschrift für Deutsches Recht - MDR - 1982, 349) abweichen würde.

    a) Eine solche Teilunanfechtbarkeit hat jedoch der VII. Senat für einen Mineralölsteuerbescheid in seinem Urteil in BFHE 135, 154, BStBl II 1982, 358 im Anschluß an die Urteile des BVerwG in BVerwGE 40, 25 und in BStBl II 1975, 317 bejaht.

    In dem ebenfalls von dieser Auffassung getragenen Urteil des BSG in MDR 1982, 349 wird auf die Entscheidung des BVerwG in BVerwGE 40, 25 Bezug genommen.

    b) Entgegen der Auffassung des VII. Senats des BFH in BFHE 135, 154, BStBl II 1982, 358, des BVerwG in BVerwGE 40, 25 und in BStBl II 1975, 317 und des BSG in MDR 1982, 349 vermag der vorlegende Senat jedoch darauf nicht zu folgern, daß ein nur teilweise angefochtener Steuerbescheid mit Ablauf der Klagefrist in Höhe des unstrittigen Steuerbetrages unanfechtbar wird und damit eine betragsmäßige Klageerweiterung ausgeschlossen ist.

    Eine Anfrage beim BVerwG wegen Abweichung von dessen Entscheidungen in BVerwGE 40, 25 und in BStBl II 1975, 317 sowie beim BSG von dessen Entscheidung in MDR 1982, 349 erübrigt sich im derzeitigen Verfahrensstadium (§ 2 Abs. 2 des Gesetzes zur Wahrung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung der obersten Gerichtshöfe des Bundes vom 19. Juni 1968, BGBl 1, 661).

  • BVerwG, 26.04.1974 - VII C 30.72

    Teil-Unanfechtbarkeit und Nichtigkeit von Steuerbescheiden - Maßgeblicher …

    Auszug aus BFH, 22.09.1987 - IX R 101/82
    Er sieht sich jedoch an einer Entscheidung in diesem Sinne gehindert, weil er damit von dem Urteil des VII. Senats des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 26. Januar 1982 VII R 85/77 (BFHE 135, 154, BStBl II 1982, 358), den Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) vom 23. März 1972 BVerwG III C 132.70 (BVerwGE 40, 25, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1973, 36) sowie vom 26. April 1974 BVerwG VII C 30.72 (BStBl II 1975, 317) und dem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom 22. September 1981 1 RJ 94/80 (Monatsschrift für Deutsches Recht - MDR - 1982, 349) abweichen würde.

    a) Eine solche Teilunanfechtbarkeit hat jedoch der VII. Senat für einen Mineralölsteuerbescheid in seinem Urteil in BFHE 135, 154, BStBl II 1982, 358 im Anschluß an die Urteile des BVerwG in BVerwGE 40, 25 und in BStBl II 1975, 317 bejaht.

    b) Entgegen der Auffassung des VII. Senats des BFH in BFHE 135, 154, BStBl II 1982, 358, des BVerwG in BVerwGE 40, 25 und in BStBl II 1975, 317 und des BSG in MDR 1982, 349 vermag der vorlegende Senat jedoch darauf nicht zu folgern, daß ein nur teilweise angefochtener Steuerbescheid mit Ablauf der Klagefrist in Höhe des unstrittigen Steuerbetrages unanfechtbar wird und damit eine betragsmäßige Klageerweiterung ausgeschlossen ist.

    Eine Anfrage beim BVerwG wegen Abweichung von dessen Entscheidungen in BVerwGE 40, 25 und in BStBl II 1975, 317 sowie beim BSG von dessen Entscheidung in MDR 1982, 349 erübrigt sich im derzeitigen Verfahrensstadium (§ 2 Abs. 2 des Gesetzes zur Wahrung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung der obersten Gerichtshöfe des Bundes vom 19. Juni 1968, BGBl 1, 661).

  • BFH, 08.11.1971 - GrS 9/70

    Monatsfrist - Stellung des Antrags - Zustellung des Änderungsbescheids

    Auszug aus BFH, 22.09.1987 - IX R 101/82
    Der Große Senat des BFH hat es in seinem Beschluß vom 8. November 1971 GrS 9/70 (BFHE 103, 549, BStBl II 1972, 219) bei der Beurteilung der Frage, ob die gesetzlich zugelassene Klageänderung nach § 68 FGO fristgebunden ist, nicht für maßgeblich erachtet, in welchem Sinne das Verhältnis des Änderungsbescheids zu dem geänderten Bescheid nach den allgemeinen abgabenrechtlichen Verfahrensvorschriften geregelt ist; statt dessen hat er nach den Regeln des Prozeßrechts darauf abgestellt, ob die Bestandskraft des Änderungsbescheids den Anwendungsbereich des § 68 FGO einschränkt oder ob sich umgekehrt aus dieser Vorschrift eine Einschränkung der Bestandskraft des Änderungsbescheids ergibt.

    Die Entscheidung des VII. Senats des BFH in BFHE 135, 154, BStBl II 1982, 358 steht nicht nur in Widerspruch zu dem vorstehenden Beschluß des Großen Senats des BFH in BFHE 103, 549, BStBl II 1972, 219, von ihr ist inzwischen auch der VI. Senat des BFH abgewichen.

    Eine solche kann auch weder aus dem Sinn und Zweck noch dem Zusammenhang des Gesetzes durch Auslegung gefunden werden, wie der Große Senat des BFH im Urteil in BFHE 103, 549, BStBl II 1972, 219 ausgeführt hat.

  • BFH, 26.11.1979 - GrS 1/78

    Sachentscheidung - Mündliche Verhandlung - Voraussetzung einer Sachentscheidung - …

    Auszug aus BFH, 22.09.1987 - IX R 101/82
    Der Klageantrag zählt nach § 65 Abs. 1 FGO lediglich zu den Sollerfordernissen der Klage (vgl. hierzu BFH-Beschluß vom 26. November 1979 GrS 1/78, BFHE 129, 117, BStBl II 1980, 99).

    Nach der Entscheidung des Großen Senat in BFHE 129, 117, BStBl II 1980, 99 hat das FG nämlich auf eine Klage selbst dann eine Sachentscheidung zu treffen, wenn der Kläger bis zum Schluß der mündlichen Verhandlung keinen bestimmten Klageantrag stellt.

  • BFH, 29.11.1985 - VI R 13/82

    Anspruch auf rechtliches Gehör - Nichtbeachtung eines Schriftsatzes - Erweiterung …

    Auszug aus BFH, 22.09.1987 - IX R 101/82
    Aus diesem Grunde ist eine entsprechende Anwendung des § 264 Nr. 2 ZPO für den Steuer- und Verwaltungsprozeß in Rechtsprechung und Literatur nicht umstritten (Urteile des BFH vom 29. November 1985 VI R 13/82, BFHE 145, 125, BStBl II 1986, 187; vom 30. April 1986 II R 201/83, BFHE 146, 564, BStBl II 1986, 664; Beschluß des BVerwG vom 21. Oktober 1983 1 B 116.83, Die Öffentliche Verwaltung - DÖV - 1984, 299;… Ule, Verwaltungsprozeßrecht, 9. Aufl., 1987, § 39, S. 237;… Redeker/von Oertzen, Verwaltungsgerichtsordnung, 8. Aufl., 1985, § 91 Anm. 2;… Eyermann/Fröhler, Verwaltungsgerichtsordnung, Kommentar, 8. Aufl., 1980, § 91 Rdnr. 6;… Entwurf einer Verwaltungsprozeßordnung - VwPO -, BTDrucks 9/1851, Begründung zu § 92, S. 116).

    Er hat eine offensichtlich nach Ablauf der Klagefrist erklärte betragsmäßige Erweiterung der Anfechtungsklage gegen einen Haftungsbescheid gemäß § 155 FGO i.V.m. § 264 Nr. 2 ZPO in seinem Urteil in BFHE 145, 125, BStBl II 1986, 187 für zulässig erachtet.

  • BFH, 30.04.1986 - II R 201/83

    Umstellung des Klageantrags - Änderungsbescheid - Aufhebung des Vorbehalts der …

    Auszug aus BFH, 22.09.1987 - IX R 101/82
    Aus diesem Grunde ist eine entsprechende Anwendung des § 264 Nr. 2 ZPO für den Steuer- und Verwaltungsprozeß in Rechtsprechung und Literatur nicht umstritten (Urteile des BFH vom 29. November 1985 VI R 13/82, BFHE 145, 125, BStBl II 1986, 187; vom 30. April 1986 II R 201/83, BFHE 146, 564, BStBl II 1986, 664; Beschluß des BVerwG vom 21. Oktober 1983 1 B 116.83, Die Öffentliche Verwaltung - DÖV - 1984, 299;… Ule, Verwaltungsprozeßrecht, 9. Aufl., 1987, § 39, S. 237;… Redeker/von Oertzen, Verwaltungsgerichtsordnung, 8. Aufl., 1985, § 91 Anm. 2;… Eyermann/Fröhler, Verwaltungsgerichtsordnung, Kommentar, 8. Aufl., 1980, § 91 Rdnr. 6;… Entwurf einer Verwaltungsprozeßordnung - VwPO -, BTDrucks 9/1851, Begründung zu § 92, S. 116).

    Der II. Senat des BFH ließ in seinem Urteil in BFHE 146, 564, BStBl II 1986, 664 die Streitfrage nur deshalb dahinstehen, weil Gegenstand des Rechtsstreits ein Änderungsbescheid war, der ohne eine Fristenbindung nach § 68 FGO in das Verfahren eingeführt werden konnte.

  • FG Berlin, 06.06.1984 - VI 446/82
    Auszug aus BFH, 22.09.1987 - IX R 101/82
    Er folgt nicht der vom FG Berlin im Urteil vom 6. Juni 1984 VI 446/82 (Entscheidungen der Finanzgerichte - EFG - 1985, 28 - Revision beim BFH anhängig unter Az. VI R 171/84) und in der Literatur vertretenen Auffassung, auch bei einem betragsmäßig beschränkten Klageantrag sei stets der ganze Einkommensteuerbescheid im Streit, weil er im Hinblick auf die Verwobenheit und Austauschbarkeit der Gesamtheit seiner Besteuerungsgrundlagen nicht teilbar sei (Lohse, Anmerkung zum Urteil des VII. Senats in BFHE 135, 154, BStBl II 1982, 358; Anmerkungen zur Steuerrechtsprechung in Karteiform - StRK -, Finanzgerichtsordnung, § 65, Rechtsspruch 33; Vogel, Deutsches Steuerrecht - DStR - 1966, 387, 388; Rössler, DStR 1984, 316; hingegen für eine Teilbarkeit eines Einkommensteuerbescheides Söhn, Verwaltungsarchiv - VerwArch - 1969, 64, 84 f.; Dänzer- Vanotti, Deutsche Steuer-Zeitung - DStZ - 1984, 219; Gorski, Der Streitgegenstand der Anfechtungsklage gegen Steuerbescheide, Berlin 1974, 21 ff.).

    Auch die FG sind ganz überwiegend der Entscheidung des VII. Senats des BFH in BFHE 135, 154, BStBl II 1982, 358 nicht gefolgt und haben eine betragsmäßige Klageerweiterung auch nach Ablauf der Klagefrist zugelassen (so Hessisches FG, Urteil vom 20. Oktober 1982 X 408/80, EFG 1983, 245; FG München, Urteil vom 5. Oktober 1983 IX 365/81 G, EFG 1984, 242; FG Berlin in EFG 1985, 28; FG Baden-Württemberg, Urteil vom 31. Oktober 1984 II (III) K 231/82, EFG 1985, 134; FG des Saarlandes, Urteil vom 6. Februar 1985 I 132/84, EFG 1985, 356).

  • BFH, 26.02.1980 - VII R 60/78

    Klageänderung - Frist - Zulässigkeit der Klageänderung - Falsche Behörde - …

    Auszug aus BFH, 22.09.1987 - IX R 101/82
    Daraus läßt sich folgern, daß zwar nach Ablauf der Klagefrist eine Auswechslung des Klägers oder des Beklagten nicht mehr zulässig sein mag (so BFH-Urteil vom 26. Februar 1980 VII R 60/78, BFHE 130, 12, BStBl II 1980, 331).
  • BFH, 10.06.1980 - VIII R 128/77

    Klageergänzung - Frist - Ausschlußfrist

    Auszug aus BFH, 22.09.1987 - IX R 101/82
    Der Vorsitzende kann ihm auch keine Ausschlußfrist für die Einreichung eines bestimmten Antrages setzen (vgl. BFH-Urteil vom 10. Juni 1980 VIII R 128/77, BFHE 131, 178, BStBl II 1980, 696).
  • BVerwG, 21.10.1983 - 1 B 116.83

    Klageänderung - Sachdienlichkeit - Ausländer - Aufenthaltserlaubnis - …

  • BFH, 17.07.1967 - GrS 1/66

    Entscheidung des Großen Senats - Mitwirkung eines Richters - Erkennender Senat - …

  • BGH, 23.09.1957 - III ZR 224/56

    Berechnung der Enteignungsentschädigung

  • BSG, 22.09.1981 - 1 RJ 94/80

    Rechtskraft eines Bescheides - Keine Anfechtung - Anschlußberufung des …

  • BGH, 03.07.1972 - III ZR 84/69

    Rechtsstellung des Klägers im gerichtlichen Verfahren; Berechtigung zur …

  • FG Hessen, 20.10.1982 - X 408/80
  • FG Saarland, 06.02.1985 - I 132/84
  • FG München, 05.10.1983 - IX 365/81
  • BFH, 23.10.1989 - GrS 2/87

    Zur betragsmäßigen Erweiterung einer Anfechtungsklage gegen einen …

    Der IX. Senat hat mit Beschluß vom 22. September 1987 IX R 101/82 (BFHE 150, 576; 152, 304, BStBl II 1987, 863; BStBl II 1988, 541), ergänzt durch Beschluß vom 19. Juli 1988 IX R 101/82 (…BFH/NV 1989, 10), dem Großen Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) gemäß § 11 Abs. 3 und 4 der Finanzgerichtsordnung (FGO) folgende Rechtsfrage zur Entscheidung vorgelegt:.
  • BFH, 08.02.1989 - II R 85/86

    Zur Revisionsbegründung bei teilbaren Streitgegenständen

    Denn soweit ein Geldbetrag festgesetzt ist, ist dieser stets teilbar (vgl. BFH-Beschluß vom 22. September 1987 IX R 101/82, BFHE 152, 304, BStBl II 1988, 541, 542, und BFH-Urteil vom 26. Januar 1982 VII R 85/77, BFHE 135, 154, 155, BStBl II 1982, 358).
  • BFH, 15.06.1988 - II R 224/84

    Inländische Kapitalgesellschaft - Schachtelvergünstigung - Wesentliche …

    Nach der Einschränkung der Revisionsanträge bedarf es im vorliegenden Verfahren keiner Entscheidung, ob die Klägerin berechtigt gewesen wäre, nach Erlaß der Änderungsbescheide von 1986 während des Revisionsverfahrens die weitere Ermäßigung des Einheitswertes auf den 1. Januar 1960 um 1.682.000 DM und der Vermögensteuer 1960 um 16.820 DM zu beantragen (vgl. auch Vorlage vom 22. September 1987 IX R 101/82, BFHE 152, 304, BStBl II 1988, 541 an den Großen Senat des Bundesfinanzhofs - BFH -).
  • BFH, 19.07.1988 - IX R 101/82

    Betrachtung einer die Beschwer des Steuerpflichtigen darlegenden Erklärung als …

    Die Gründe des Beschlusses vom 22. September 1987 IX R 101/82 (BFHE 150, 576 und 152, 304, BStBl II 1987, 863 und II 1988, 541) werden wie folgt ergänzt:.
  • BFH, 14.03.1990 - X R 68/82

    Zulässigkeit der Erweiterung einer Anfechtungsklage gegen einen …

    Der früher für die Revision zuständige IX. Senat des BFH hielt die Klage für zulässig, sah sich jedoch an einer Entscheidung gemäß dem Revisionsantrag durch das Urteil des VII. Senats in BFHE 135, 154, BStBl II 1982, 358 sowie durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. März 1972 III C 132.70 (BVerwGE 40, 25, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1973, 36) und vom 26. April 1974 VII C 30.72 (BStBl II 1975, 317) sowie des Bundessozialgerichts (Urteil vom 22. September 1981 1 RJ 94/80, Monatsschrift für Deutsches Recht 1982, 349) gehindert und legte mit Beschlüssen vom 22. September 1987 IX R 101/82 (BFHE 150, 576; 152, 304, BStBl II 1987, 863; BStBl II 1988, 541) und vom 19. Juli 1988 IX R 101/82 (…BFH/NV 1989, 10) die Frage der Zulässigkeit der Erweiterung einer Anfechtungsklage gegen einen Einkommensteuerbescheid nach Ablauf der Klagefrist dem Großen Senat des BFH gemäß § 11 Abs. 3 und Abs. 4 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur Entscheidung vor.
  • BFH, 14.09.1989 - IV R 17/87

    Vornahme von Verfahrenshandlungen durch Beigeladene

    Die gegenwärtig erörterte Frage, ob ein einmal gestellter Antrag nach Ablauf der Klagefrist des § 47 Abs. 2 FGO noch erweitert werden kann (vgl. BFH-Beschluß vom 22. September 1987 IX R 101/82, BFHE 152, 304, BStBl II 1988, 541), hat deshalb für den Fall des notwendig Beigeladenen keine Bedeutung.
  • FG Bremen, 03.02.1998 - 296091K 2

    Anspruch auf Abänderung eines Steuerbescheides; Aufteilbarkeit eines von einer …

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   BFH, 19.07.1988 - IX R 101/82   

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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Betrachtung einer die Beschwer des Steuerpflichtigen darlegenden Erklärung als Rechtsbehelf

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (2)

  • BFH, 22.09.1987 - IX R 101/82

    Rechtliche Wirkungen der Teilunanfechtbarkeit eines Verwaltungsaktes auf eine …

    Auszug aus BFH, 19.07.1988 - IX R 101/82
    Die Gründe des Beschlusses vom 22. September 1987 IX R 101/82 (BFHE 150, 576 und 152, 304, BStBl II 1987, 863 und II 1988, 541) werden wie folgt ergänzt:.
  • BFH, 12.04.1967 - VI 389/65

    Schreiben eines Steuerpflichtigen zur Herabsetzung der zunächst geschätzten …

    Auszug aus BFH, 19.07.1988 - IX R 101/82
    Der vorlegende Senat stützt sich bei seiner Beurteilung des Schreibens der Kläger vom 2. August 1976 auf die Grundsätze des Urteils des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 12. April 1967 VI 389/65 (BFHE 88, 314, BStBl III 1967, 382).
  • BFH, 23.10.1989 - GrS 2/87

    Zur betragsmäßigen Erweiterung einer Anfechtungsklage gegen einen …

    Der IX. Senat hat mit Beschluß vom 22. September 1987 IX R 101/82 (BFHE 150, 576; 152, 304, BStBl II 1987, 863; BStBl II 1988, 541), ergänzt durch Beschluß vom 19. Juli 1988 IX R 101/82 (BFH/NV 1989, 10), dem Großen Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) gemäß § 11 Abs. 3 und 4 der Finanzgerichtsordnung (FGO) folgende Rechtsfrage zur Entscheidung vorgelegt:.
  • BFH, 14.03.1990 - X R 68/82

    Zulässigkeit der Erweiterung einer Anfechtungsklage gegen einen …

    Der früher für die Revision zuständige IX. Senat des BFH hielt die Klage für zulässig, sah sich jedoch an einer Entscheidung gemäß dem Revisionsantrag durch das Urteil des VII. Senats in BFHE 135, 154, BStBl II 1982, 358 sowie durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. März 1972 III C 132.70 (BVerwGE 40, 25, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1973, 36) und vom 26. April 1974 VII C 30.72 (BStBl II 1975, 317) sowie des Bundessozialgerichts (Urteil vom 22. September 1981 1 RJ 94/80, Monatsschrift für Deutsches Recht 1982, 349) gehindert und legte mit Beschlüssen vom 22. September 1987 IX R 101/82 (BFHE 150, 576; 152, 304, BStBl II 1987, 863; BStBl II 1988, 541) und vom 19. Juli 1988 IX R 101/82 (BFH/NV 1989, 10) die Frage der Zulässigkeit der Erweiterung einer Anfechtungsklage gegen einen Einkommensteuerbescheid nach Ablauf der Klagefrist dem Großen Senat des BFH gemäß § 11 Abs. 3 und Abs. 4 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur Entscheidung vor.
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