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Rechtsprechung
   BGH, 01.12.1976 - VIII ZR 266/75   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1976,1992
BGH, 01.12.1976 - VIII ZR 266/75 (https://dejure.org/1976,1992)
BGH, Entscheidung vom 01.12.1976 - VIII ZR 266/75 (https://dejure.org/1976,1992)
BGH, Entscheidung vom 01. Dezember 1976 - VIII ZR 266/75 (https://dejure.org/1976,1992)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Schadensersatz wegen eines unberechtigten Rücktritts von einem Flugzeugkaufvertrag - Nichtauslieferung eines Flugzeugs - Schadensersatz wegen Nichterfüllung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1977, 580
  • MDR 1977, 389
  • DB 1977, 249
  • JZ 1977, 129
 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (8)

  • BGH, 25.05.1965 - V ZR 142/63

    Folgen eigener Vertragsuntreue bei Erfüllungsverweigerung des Vertragspartners - …

    Auszug aus BGH, 01.12.1976 - VIII ZR 266/75
    Grundsätzlich ist ein Schadensersatzanspruch wegen Nichterfüllung aus § 326 BGB oder aus der analogen Anwendung dieser Bestimmung im Falle einer positiven Vertragsverletzung des Schuldners zwar nach Treu und Glauben ausgeschlossen, wenn der Gläubiger selbst vertragsuntreu ist und die Vertragswidrigkeit nicht bis zur Geltendmachung des Schadensersatzanspruchs beseitigt (st. Rechtspr., vgl. RG JW 1925, 606 Nr. 9; RGZ 123, 238 [240 f]; 149, 401; Senatsurteil vom 14. Juli 1971 - VIII ZR 49/70 = NJW 1971, 1747 - WM 1971, 1304; BGH Urteil vom 25. Mai 1965 - V ZR 142/63 = LM BGB § 326 (A) Nr. 12 = MDR 1965, 649 - WM 1965, 1011, jeweils m. w.Nachw.).

    Das gilt besonders von dem im Urteil des BGH vom 25. Mai 1965 - V ZR 142/63 - (…a.a.O.) entschiedenen Fall, der dem Bundesgerichtshof Veranlassung gegeben hatte, die Leistungsmöglichkeit des Gläubigers bis zum Zeitpunkt der Erklärung über die Geltendmachung des Schadensersatzanspruchs besonders zu betonen.

  • BGH, 18.11.1968 - VIII ZR 189/66

    Unmittelbare vertragliche Beziehungen zwischen Hauptvermieter und Untermieter - …

    Auszug aus BGH, 01.12.1976 - VIII ZR 266/75
    Nach gefestigter Rechtsprechung bedeutet ein solcher Rücktritt, falls er eindeutig und endgültig erklärt ist, die willkürliche Lossagung vom Vertrage; der Zurücktretende verletzt damit seine Verpflichtung zu treuer und gewissenhafter Vertragserfüllung und kann - in entsprechender Anwendung der §§ 325, 326 BGB - zum Schadensersatz wegen Nichterfüllung des ganzen Vertrages verpflichtet sein (vgl. BGHZ 11, 83; Senatsurteil vom 18. November 1968 VIII ZR 189/66 = NJW 1969, 40 [41] = WM 1968, 1399, jeweils m.w.Nachw.).
  • RG, 10.12.1935 - VII 135/35

    1. Kennt der Besteller den Mangel im Sinne des § 640 Abs. 2 BGB. schon, wenn er …

    Auszug aus BGH, 01.12.1976 - VIII ZR 266/75
    Grundsätzlich ist ein Schadensersatzanspruch wegen Nichterfüllung aus § 326 BGB oder aus der analogen Anwendung dieser Bestimmung im Falle einer positiven Vertragsverletzung des Schuldners zwar nach Treu und Glauben ausgeschlossen, wenn der Gläubiger selbst vertragsuntreu ist und die Vertragswidrigkeit nicht bis zur Geltendmachung des Schadensersatzanspruchs beseitigt (st. Rechtspr., vgl. RG JW 1925, 606 Nr. 9; RGZ 123, 238 [240 f]; 149, 401; Senatsurteil vom 14. Juli 1971 - VIII ZR 49/70 = NJW 1971, 1747 - WM 1971, 1304; BGH Urteil vom 25. Mai 1965 - V ZR 142/63 = LM BGB § 326 (A) Nr. 12 = MDR 1965, 649 - WM 1965, 1011, jeweils m. w.Nachw.).
  • BGH, 14.07.1971 - VIII ZR 49/70

    Geltendmachung eines Schadensersatzanspruchs wegen Verletzung einer …

    Auszug aus BGH, 01.12.1976 - VIII ZR 266/75
    Grundsätzlich ist ein Schadensersatzanspruch wegen Nichterfüllung aus § 326 BGB oder aus der analogen Anwendung dieser Bestimmung im Falle einer positiven Vertragsverletzung des Schuldners zwar nach Treu und Glauben ausgeschlossen, wenn der Gläubiger selbst vertragsuntreu ist und die Vertragswidrigkeit nicht bis zur Geltendmachung des Schadensersatzanspruchs beseitigt (st. Rechtspr., vgl. RG JW 1925, 606 Nr. 9; RGZ 123, 238 [240 f]; 149, 401; Senatsurteil vom 14. Juli 1971 - VIII ZR 49/70 = NJW 1971, 1747 - WM 1971, 1304; BGH Urteil vom 25. Mai 1965 - V ZR 142/63 = LM BGB § 326 (A) Nr. 12 = MDR 1965, 649 - WM 1965, 1011, jeweils m. w.Nachw.).
  • BGH, 28.05.1975 - VIII ZR 6/74

    Abschluss eines Kaufvertrages über Zement - Inanspruchnahme für Kosten im …

    Auszug aus BGH, 01.12.1976 - VIII ZR 266/75
    Wenn das Berufungsgericht der Ansicht war, trotz dieser Sachlage sei noch weiterer Vortrag und weitere Beweisanträge der Klägerin erforderlich, hätte es - wie die Revision mit Recht rügt - gemäß § 139 ZPO der Klägerin Gelegenheit zur Ergänzung ihres Vorbringens geben müssen (vgl. Senatsurteil vom 28. Mai 1975 - VIII ZR 6/74 = WM 1975, 863, insoweit in MDR 1975, 924 nicht abgedruckt).
  • BGH, 29.10.1957 - VIII ZR 282/56
    Auszug aus BGH, 01.12.1976 - VIII ZR 266/75
    - VIII ZR 282/56 = NJW 1958, 177 - WM 1958, 113 - LM BGB § 325 Nr. 6 m.w.Nachw.).
  • RG, 05.02.1929 - VII 506/28

    1. Kann sich eine Vertragspartei, die aus einer ihr bekannten Tatsache keinen …

    Auszug aus BGH, 01.12.1976 - VIII ZR 266/75
    Grundsätzlich ist ein Schadensersatzanspruch wegen Nichterfüllung aus § 326 BGB oder aus der analogen Anwendung dieser Bestimmung im Falle einer positiven Vertragsverletzung des Schuldners zwar nach Treu und Glauben ausgeschlossen, wenn der Gläubiger selbst vertragsuntreu ist und die Vertragswidrigkeit nicht bis zur Geltendmachung des Schadensersatzanspruchs beseitigt (st. Rechtspr., vgl. RG JW 1925, 606 Nr. 9; RGZ 123, 238 [240 f]; 149, 401; Senatsurteil vom 14. Juli 1971 - VIII ZR 49/70 = NJW 1971, 1747 - WM 1971, 1304; BGH Urteil vom 25. Mai 1965 - V ZR 142/63 = LM BGB § 326 (A) Nr. 12 = MDR 1965, 649 - WM 1965, 1011, jeweils m. w.Nachw.).
  • BGH, 23.02.1966 - VIII ZR 210/63

    Zustellungsmangel durch fehlende Beglaubigung und Scheinurteil - Schätzung …

    Auszug aus BGH, 01.12.1976 - VIII ZR 266/75
    Wie der Senat schon in einem unveröffentlichten Urteil vom 23. Februar 1966 - VIII ZR 210/63 - ausgesprochen hat, kann es als allgemeine Erfahrung gelten, daß ein Kaufmann heute mit Kontokorrentkrediten arbeitet, - so auch die Klägerin in einer ihren Verkaufsobjekten entsprechenden Höhe.
  • BGH, 18.12.1985 - VIII ZR 47/85

    Formularmäßiger Verzicht auf Setzung einer Nachfrist

    Das läßt im Ausgangspunkt keinen Rechtsfehler erkennen, denn im "beharrlichen" Rücktritt des Klägers durfte das Berufungsgericht eine Erfüllungsverweigerung sehen (vgl. Senatsurteil vom 1. Dezember 1976 - VIII ZR 266/75, LM BGB § 326 C Nr. 5 = WM 1977, 222).

    Der Schadensersatzanspruch könnte allerdings auch an eigener Vertragsuntreue des Beklagten scheitern (vgl. Senatsurteil vom 1. Dezember 1976 aaO., unter III. 2 b).

    Dann aber entsprach es einer wirtschaftlich vernünftigen Konsequenz, einen anderen Käufer zu suchen; die Grundlage für den Schadensersatzanspruch des Beklagten wurde hiervon nicht mehr berührt (vgl. Senatsurteil vom 1. Dezember 1976 aaO., unter III. 2 b bb).

  • BGH, 01.10.1986 - VIII ZR 132/85

    Leistung des Schadensersatzanspruchs im Hinblick auf eine vorvertragliche …

    Ein - wie hier - eindeutig und endgültig, aber ohne Grund erklärter Rücktritt bedeutet die willkürliche Lossagung vom Vertrag (Senatsurteil vom 1. Dezember 1976 - VIII ZR 266/75 = WM 1977, 222 unter II 2 b bb), die in Anwendung des § 326 BGB zum Schadensersatz wegen Nichterfüllung des ganzen Vertrages verpflichtet.

    Es entspricht zwar ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, daß bei gegenseitigen Verträgen die Rechte des Gläubigers aus § 326 BGB ausgeschlossen sein können, wenn und solange er selbst vertragsuntreu ist (Senatsurteil vom 1. Dezember 1976 a.a.O. unter II 2 b aa m.Nachw.).

  • BGH, 24.11.1983 - VII ZR 34/83

    Zum Rücktritt durch den Bauträger

    Nach ständiger Rechtsprechung sind bei gegenseitigen Verträgen die Rechte des einen Partners (Gläubiger) aus § 326 BGB wegen Verzuges des anderen Teils (Schuldner) ausgeschlossen, wenn und solange der Gläubiger selbst vertragsuntreu ist (BGH NJW 1974, 36, 37; 1977, 580, 581, jeweils m. N.).
  • BVerwG, 07.03.1980 - 7 B 58.79

    Rechtsanspruch auf eine Einhaltung des Öffentlichkeitsgrundsatzes - Klage von …

    Das Berufungsgericht hält die Klage im sogenannten Kommunalverfassungsstreitverfahren für zulässig und sieht darin einen Klagetyp eigener Art, der von der Rechtsprechung (vgl. OVG Münster, Urteile vom 4. April 1962 [OVGE 17, 261], vom 2. Februar 1972 [OVGE 27, 258], vom 18. Januar 1973 [OVGE 28, 208] und vom 17. Dezember 1976 [DVBl. 1978, 150]; OVG Lüneburg, Urteile vom 1. September 1950 [OVGE 2, 225], vom 7. Mai 1963 [OVGE 19, 338/344] und vom 15. November 1966 [OVGE 22, 508]; Bay. VGH, Urteile vom 8. Mai 1968 [VGH n.F. 21, 74/76], vom 25. Februar 1970 [VGH n.F. 24, 129], vom 7. August 1974 [VGH n.F. 29, 37] und vom 2. Juli 1976 [JZ 1977, 129]) zur Schließung einer Rechtsschutzlücke entwickelt worden sei, weil in Streitigkeiten dieser Art einerseits eine den Verwaltungsgerichten durch § 40 VwGO zugewiesene öffentlich-rechtliche Streitigkeit nicht verfassungsrechtlicher Art vorliege, andererseits Anfechtungs- und Verpflichtungsklagen im Sinne von § 42 VwGO mangels einer Regelungswirkung von zwischen- bzw. innerorganschaftlicher Entscheidungen nicht in Betracht kämen.
  • OLG Hamm, 18.06.2013 - 4 U 23/13

    Formularmäßige Vereinbarung einer Schadenspauschale im Falle des Rücktritts vom …

    Zwar mag es in dem ein oder anderen Fall für die Annahme einer ernsthaften und endgültigen Erfüllungsverweigerung genügen, wenn der Schuldner ungerechtfertigter Weise erklärt, vom Vertrag zurücktreten zu wollen (BGH ZIP 2012, 1463; NJW 1977, 580).
  • BGH, 14.01.2020 - VIII ZR 169/18

    Kraftfahrzeugleasing: Auswirkungen der vor Ausspruch der Kündigung wegen …

    Die (frühzeitige) Verwertung war somit im Ergebnis eine wirtschaftlich vernünftige Konsequenz aus dem Verhalten des Beklagten (vgl. hierzu Senatsurteil vom 1. Dezember 1976 - VIII ZR 266/75, NJW 1977, 580 unter III 2 b bb).
  • BGH, 06.12.1979 - III ZR 23/77

    Streitigkeit um Nutzungsrechte beziehungsweise Verträge an Thermalwasserquelle - …

    Ein unberechtigter Rücktritt stellt aber, falls er wie hier eindeutig und endgültig erklärt ist, die willkürliche Lossagung vom Vertrage dar, die den Tatbestand der positiven Vertragsverletzung erfüllt (BGH Urteil vom 1. Dezember 1976 - VIII ZR 266/75 = NJW 1977, 580).

    Voraussetzung ist allerdings grundsätzlich die eigene Vertragstreue des Gläubigers; eine Ausnahme von diesem Grundsatz gilt indes u.a., wenn der Schuldner auf die Einhaltung der fraglichen Vertragspflicht durch den Gläubiger kein Gewicht legt (BGH Urteil vom 19. November 1959 - VIII ZR 115/58 = LM § 326 (C) BGB Nr. 1 a) oder sich unberechtigt vom Vertrag lossagt, ohne diese Entscheidung in irgendeiner Weise mit der Erfüllungsbereitschaft des anderen Teils zu verknüpfen (BGH Urteil vom 1. Dezember 1976 a.a.O. m.w.Nachw.;… Jauernig/Vollkommer a.a.O. § 326 Anm. 2 b)).

  • BGH, 11.09.2002 - VIII ZR 138/01

    Sittenwidrigkeit bei grobem Mißverhältnis von Leistung und Gegenleistung

    Er kann lediglich seine Rechte aus § 326 BGB geltend machen und Schadensersatz verlangen, und zwar auch dann, wenn die Überlassung dem Schadensersatzverlangen vorausgegangen ist (Senatsurteil vom 1. Dezember 1976 - VIII ZR 266/75, NJW 1977, 580 unter III 2).
  • OLG Köln, 14.04.2021 - 13 U 192/20

    Verantwortlichkeit für das Scheitern einer Darlehensablösungsvereinbarung; …

    Rn. 24 Eine ernsthafte und endgültige Verweigerung der Vertragserfüllung ist anzunehmen, wenn der Schuldner grundlos zurücktritt oder kündigt oder sich sonst vom Vertrag lossagt, selbst wenn sich der Gläubiger gleichfalls nicht in jeder Hinsicht vertragstreu verhalten hat (…MünchKomm-BGB/Ernst, 8. Aufl. 2019, § 323 Rn. 103; vgl. BGH, 1.12.1976, VIII ZR 266/75, NJW 1977, 580, 581;… Palandt/Grüneberg, BGB, 80. Aufl. 2021, § 281 Rn. 14).
  • BGH, 14.11.1980 - V ZR 180/79

    Vertrauensschaden oder Schadensersatz wegen positiver Vertragsverletzung aus …

    Unter diesen Umständen wäre der Beklagte trotz seiner Erfüllungsverweigerung - abgesehen von der noch nicht geprüften Frage, ob die fristlose Kündigung wirksam war - dann nicht in Schuldnerverzug geraten, wenn in den maßgeblichen Zeitpunkten (Zugang der Schreiben vom 27. Juni und 8. Juli 1977) auch der Kläger entsprechend vertragsuntreu gewesen wäre (vgl. BGH Urteil vom 1. Dezember 1976, VIII ZR 266/75, NJW 1977, 580, 581 li.
  • VG Bremen, 21.03.2007 - 1 V 331/07

    Ernennung eines hauptamtlichen Magistratsmitglieds nach Wiederwahl - …

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