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Rechtsprechung
   LSG Hessen, 01.12.2009 - L 3 U 229/06   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,25208
LSG Hessen, 01.12.2009 - L 3 U 229/06 (https://dejure.org/2009,25208)
LSG Hessen, Entscheidung vom 01.12.2009 - L 3 U 229/06 (https://dejure.org/2009,25208)
LSG Hessen, Entscheidung vom 01. Dezember 2009 - L 3 U 229/06 (https://dejure.org/2009,25208)
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Volltextveröffentlichungen (7)

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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (7)

  • LSG Rheinland-Pfalz, 11.04.2005 - L 2 U 9/04
    Auszug aus LSG Hessen, 01.12.2009 - L 3 U 229/06
    Rn. 18 Nach neuerer Rechtssprechung steht die Tätigkeit eines Schweißhundeführers während der jagdlichen Nachsuche eines angeschossenes Wildes nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung, wenn er über seinen Einsatz sowohl bezüglich Art als auch Umfang und Zeitpunkt frei verfügen konnte und nicht unter dem Direktionsrecht des Jagdunternehmers stand (Urteil des SG Koblenz vom 9. Dezember 2003 - S 1 U 169/03 -, nachfolgend LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 11. April 2005 - L 2 U 9/04 -, bestätigt durch Beschluss des BSG vom 5. September 2006 - B 2 U 178/05 B - LSG Niedersachsen, Urteil vom 19. Dezember 2005 - L 6 U 190/04 -, alle veröffentlicht in: juris).

    Sie kann folglich nicht nach § 2 Abs. 1 Nr. 5d SGB VII unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen (vgl. auch Urteil des LSG Rheinland-Pfalz vom 11. April 2005 - L 2 U 9/04 - in: juris).

  • BSG, 01.04.2004 - B 7 AL 52/03 R

    Aufhebung der Arbeitslosengeldbewilligung - Leistungsgruppenzuordnung - …

    Auszug aus LSG Hessen, 01.12.2009 - L 3 U 229/06
    Ein solcher Anspruch hat zur Voraussetzung, dass der Sozialleistungsträger eine ihm aufgrund Gesetzes obliegende Pflicht, insbesondere zur Auskunft und Beratung (§§ 14, 15 SGB I) verletzt hat, dass des Weiteren zwischen der Pflichtverletzung des Sozialleistungsträgers und dem Nachteil des Betroffenen ein ursächlicher Zusammenhang besteht und darüber hinaus der durch das pflichtwidrige Verwaltungshandeln eingetretene Nachteil durch eine zulässige Amtshandlung beseitig werden kann (vgl. BSG SozR 4-4300 § 137 Nr. 1).
  • BSG, 05.09.2006 - B 2 U 178/05 B

    Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung bei der Nichtzulassungsbeschwerde im …

    Auszug aus LSG Hessen, 01.12.2009 - L 3 U 229/06
    Rn. 18 Nach neuerer Rechtssprechung steht die Tätigkeit eines Schweißhundeführers während der jagdlichen Nachsuche eines angeschossenes Wildes nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung, wenn er über seinen Einsatz sowohl bezüglich Art als auch Umfang und Zeitpunkt frei verfügen konnte und nicht unter dem Direktionsrecht des Jagdunternehmers stand (Urteil des SG Koblenz vom 9. Dezember 2003 - S 1 U 169/03 -, nachfolgend LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 11. April 2005 - L 2 U 9/04 -, bestätigt durch Beschluss des BSG vom 5. September 2006 - B 2 U 178/05 B - LSG Niedersachsen, Urteil vom 19. Dezember 2005 - L 6 U 190/04 -, alle veröffentlicht in: juris).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 19.12.2005 - L 6 U 190/04

    Landwirtschaftliche Unfallversicherung - Unfallversicherungsschutz - …

    Auszug aus LSG Hessen, 01.12.2009 - L 3 U 229/06
    Rn. 18 Nach neuerer Rechtssprechung steht die Tätigkeit eines Schweißhundeführers während der jagdlichen Nachsuche eines angeschossenes Wildes nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung, wenn er über seinen Einsatz sowohl bezüglich Art als auch Umfang und Zeitpunkt frei verfügen konnte und nicht unter dem Direktionsrecht des Jagdunternehmers stand (Urteil des SG Koblenz vom 9. Dezember 2003 - S 1 U 169/03 -, nachfolgend LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 11. April 2005 - L 2 U 9/04 -, bestätigt durch Beschluss des BSG vom 5. September 2006 - B 2 U 178/05 B - LSG Niedersachsen, Urteil vom 19. Dezember 2005 - L 6 U 190/04 -, alle veröffentlicht in: juris).
  • LSG Hessen, 17.03.1982 - L 3 U 601/81

    Versicherungsschutz; Nachsuche; Jagdgast

    Auszug aus LSG Hessen, 01.12.2009 - L 3 U 229/06
    Rn. 5 Der Kläger hat hiergegen beim Sozialgericht Wiesbaden am 20. Oktober 2005 Klage erhoben und auf eine Entscheidung des Hessischen Landessozialgerichts vom 17. März 1982 verwiesen (Az.: L 3 U 601/81).
  • BSG, 30.01.1985 - 2 RU 1/84
    Auszug aus LSG Hessen, 01.12.2009 - L 3 U 229/06
    Rn. 24 Da die Tätigkeit des Klägers als Schweißhundeführer weder nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII noch nach § 2 Abs. 2 SGB VII oder nach § 2 Abs. 1 Nr. 5 SGB VII unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stand, bedurfte es keiner Entscheidung, ob der Kläger zum Unfallzeitpunkt als "Jagdgast" gehandelt hat und er deshalb von dem Versicherungsschutz ausgenommen ist (§§ 3 Abs. 2 Nr. 3 und 4 Abs. 2 Nr. 1 SGB VII; vgl. auch Urteil des BSG vom 30. Januar 1985 - 2 RU 1/84 -).
  • SG Koblenz, 09.12.2003 - S 1 U 169/03
    Auszug aus LSG Hessen, 01.12.2009 - L 3 U 229/06
    Rn. 18 Nach neuerer Rechtssprechung steht die Tätigkeit eines Schweißhundeführers während der jagdlichen Nachsuche eines angeschossenes Wildes nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung, wenn er über seinen Einsatz sowohl bezüglich Art als auch Umfang und Zeitpunkt frei verfügen konnte und nicht unter dem Direktionsrecht des Jagdunternehmers stand (Urteil des SG Koblenz vom 9. Dezember 2003 - S 1 U 169/03 -, nachfolgend LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 11. April 2005 - L 2 U 9/04 -, bestätigt durch Beschluss des BSG vom 5. September 2006 - B 2 U 178/05 B - LSG Niedersachsen, Urteil vom 19. Dezember 2005 - L 6 U 190/04 -, alle veröffentlicht in: juris).
  • LSG Hessen, 20.02.2017 - L 9 U 144/16

    Witwe eines Jagdhelfers ist zu entschädigen

    Jagdunternehmer sind danach diejenigen, denen das Recht zusteht, in eigenen oder fremden Geländen wildlebende jagdbare Tiere zu hegen und zu erlegen, mithin die Jagdrechtsinhaber (Hessisches LSG, Urteil vom 1. Dezember 2009 - L 3 U 229/06 -).

    Da diese Formulierung einerseits § 123 Abs. 1 Nr. 7 SGB VII entspricht, andererseits Jagden daneben ausdrücklich von § 123 Abs. 1 Nr. 5 SGB VII erfasst sind, sind Jagden keine Unternehmen im Sinne des § 123 Abs. 1 Nr. 7 SGB VII und damit auch nicht im Sinne des § 2 Abs. 1 Nr. 5 d) SGB VII (so bereits Hessisches LSG, Urteil vom 1. Dezember 2009, a. a. O.; im Ergebnis ebenso LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 11. April 2005 - L 2 U 9/04 -).

    Die Rechtsprechung hat insoweit bereits entschieden, dass die Tätigkeit eines Schweißhundeführers während der jagdlichen Nachsuche auf ein angeschossenes Stück Wild nicht gemäß § 2 Abs. 2 Satz 1 i. V. m. Abs. 1 Nr. 1 SGB VII unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung steht, wenn der Schweißhundeführer über seinen Einsatz sowohl bezüglich Art als auch Umfang und Zeitpunkt frei verfügen kann und nicht unter dem Direktionsrecht des Jagdunternehmers steht (Hessisches LSG, Urteil vom 1. Dezember 2009, a. a. O.; LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 11. April 2005 - L 2 U 9/04 -).

  • LSG Hessen, 25.03.2014 - L 3 U 128/11

    Versicherungsschutz eines Jagdgastes in der gesetzlichen Unfallversicherung als …

    Jagdunternehmer sind danach diejenigen, denen das Recht zusteht, in eigenen oder fremden Geländen wildlebende jagdbare Tiere zu hegen und zu erlegen, mithin die Jagdrechtsinhaber (HLSG, Urteil vom 01.12.2009, L 3 U 229/06, juris, Rn. 22).

    Da diese Formulierung einerseits § 123 Abs. 1 Nr. 7 SGB VII entspricht, andererseits Jagden daneben ausdrücklich von § 123 Abs. 1 Nr. 5 SGB VII erfasst sind, sind Jagden keine Unternehmen im Sinne des § 123 Abs. 1 Nr. 7 SGB VII und damit auch nicht von § 2 Abs. 1 Nr. 5d SGB VII (HLSG, Urteil vom 01.12.2009, L 3 U 229/06, juris, Rn. 23; im Ergebnis ebenso LSG Rheinland-Pfalz…, Urteil vom 11.04.2005, L 2 U 9/04, juris, Rn. 28).

    Rn. 42 Ein Indiz dafür ist zunächst die Tatsache, dass der Kläger ausweislich seiner Einlassung im Rahmen der mündlichen Verhandlung vor dem Sozialgericht am 24. März 2011 aufgrund seiner besonderen Gebietskenntnisse ausgewählt wurde und somit die Tätigkeit nicht nur Kenntnisse eines Jägers, sondern darüber hinaus noch spezielle Kenntnisse und Erfahrungen erforderte (HLSG, Urteil vom 01.12.2009, L 3 U 229/06, juris, Rn. 19).

  • LSG Baden-Württemberg, 16.03.2026 - L 12 U 3470/24
    Er war zu keiner Zeit ein Unternehmer im Sinne des § 2 Abs. 1 Nr. 5d SGB VII, weshalb eine Versicherung des Verstorbenen kraft Gesetzes nach § 2 Abs. 1 Nr. 5d SGB VII ausscheidet (ebenso LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 11. April 2005 - L 2 U 9/04 - Hessisches LSG, Urteil vom 1. Dezember 2009 - L 3 U 229/06 -, beide in juris).

    Der Senat orientiert sich dabei an den in der Rechtsprechung entwickelten Grundsätzen zur Beurteilung der Tätigkeit eines Schweißhundeführers (Führer eines Schweißhundes d. h. eines spezialisierten Jagdhundes, der darauf trainiert ist, verletztes Wild über lange Distanzen anhand von Blutspuren, dem "Schweiß", aufzuspüren) bei der jagdlichen Nachsuche (LSG Rheinland-Pfalz…, Urteil vom 11. April 2005, a.a.O.; LSG Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 19. Dezember 2005 - L 6 U 190/04 - juris; Hessisches LSG, Urteil vom 1. Dezember 2009, a.a.O.; Sächsisches LSG, Urteil vom 17. Februar 2021 - L 6 U 76/20 -, juris).

    Er bot seine Dienste danach wie ein Unternehmer für die Jagdausübungsberechtigte an (vgl. LSG Rheinland-Pfalz…, Urteil vom 11. April 2005, a.a.O.; Hessisches LSG, Urteil vom 1. Dezember 2009, a.a.O.).

  • LSG Baden-Württemberg, 14.06.2016 - L 9 U 842/16

    Gesetzliche Unfallversicherung - Unfallversicherungsschutz - Wie-Beschäftigung - …

    Der sozialrechtliche Herstellungsanspruch kann immer nur auf die Herbeiführung eines gesetzmäßigen, hier eines gesetzlich vorgesehenen Versicherungsverhältnisses, gerichtet sein, nicht aber ein formales Versicherungsverhältnis begründen, bei dem lediglich aus Gründen des Vertrauensschutzes der faktischen Durchführung Wirkung beigelegt wird (Hessisches LSG, Urteile vom 01.12.2009 - L 3 U 229/06 - und vom 25.03, 1987 - L-3/B - 40/86 - jeweils Juris).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 18.01.2013 - L 4 U 397/10
    Die Tätigkeit des Hundeführers übt der Kläger seit vielen Jahren aus und bedarf nicht nur der Kenntnisse eines Jägers, sondern darüber hinaus spezieller Kenntnisse und Erfahrungen mit besonderer ausgebildeten Stöberhunden (vgl. zum Unfallversicherungsschutz eines Schweißhundeführers: LSG Darmstadt, Urteil vom 01.12.2009 - L 3 U 229/06 - www.juris.de).

    Neben den vom LSG Darmstadt (vgl. Urteil vom 01.12.2009, a.a.O.) aufgezeigten systematischen Gesichtspunkten - die Jagden sind in § 123 Abs. 1 Nr. 5 SGB VII gesondert zu den in Nr. 7 aufgeführten landwirtschaftlichen Unternehmen genannt - handelte es sich im vorliegenden Fall aber auch insoweit um eine versicherungsfreie Tätigkeit als Jagdgast (§ 4 Abs. 2 Nr. 1 SGB VII).

  • LSG Hessen, 05.11.2019 - L 3 U 45/17

    Kein Versicherungsschutz einer Tätigkeit als bewaffneter Treiber und Hundeführer …

    Da diese Formulierung einerseits § 123 Abs. 1 Nr. 7 SGB VII entspricht, andererseits Jagden daneben ausdrücklich von § 123 Abs. 1 Nr. 5 SGB VII erfasst sind, sind Jagden keine Unternehmen im Sinne des § 123 Abs. 1 Nr. 7 SGB VII und damit auch nicht von § 2 Abs. 1 Nr. 5d SGB VII (HLSG, Urteile vom 1. Dezember 2009 - L 3 U 229/06 - und vom 25. März 2014 - L 3 U 128/11 - jeweils juris).
  • LSG Schleswig-Holstein, 05.08.2019 - L 8 U 51/16

    Gesetzliche Unfallversicherung - Unfallversicherungsschutz gem § 2 Abs 2 S 1 iVm …

    Den - Versicherungsschutz verneinenden - Entscheidungen des Landessozialgerichts Rheinland-Pfalz vom 11. April 2005 - L 2 U 9/04 -, des Hessischen Landessozialgerichts vom 1. Dezember 2009 - L 3 U 229/06 - und - soweit ersichtlich - des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen vom 19. Dezember 2005 - L 6 U 190/04 - lagen in wesentlicher Beziehung andere Sachverhalte zugrunde; insbesondere ging es nicht um die Nachsuche im Anschluss an Gesellschaftsjagden.
  • SG Kassel, 21.02.2017 - S 1 U 58/16
    Dies sind bei der Jagd diejenigen, denen das Recht zusteht, in eigenen oder fremden Geländen wildlebende jagdbare Tiere zu hegen und zu erlegen (vgl. HLSG, 01.12.2009 - L 3 U 229/06 -, juris).
  • SG Frankfurt/Main, 18.01.2018 - S 8 U 160/13
    Die genannten typusbildenden Merkmale müssen dabei nicht komplett und gleichzeitig vorliegen (Hessisches LSG, Urteil vom 1. Dezember 2009 - L 3 U 229/06 - Schwerdtfeger, in: Lauterbach, SGB VII, § 2, Rn. 59 ff. mit weiteren Hinweisen aus der Rechtsprechung).
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