Rechtsprechung
| BSG, 09.09.1965 - 4 RJ 481/61 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Deutsche Rentenversicherung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Widerrufsvorbehalt eines Vergleiches - Festlegung der Widerrufsform - Auslegung des Widerrufsvorbehaltes - Übliche Erklärungsweise
Papierfundstellen
- BSGE 24, 4
- NJW 1966, 125
- MDR 1966, 90
Wird zitiert von ... (12)
- BSG, 08.09.2015 - B 1 KR 1/15 R
Sozialgerichtliches Verfahren - prozessuales Anerkenntnis ist reine …
Rn. 11 a) Die Erklärung eines Anerkenntnisses erfolgt als reine Prozesserklärung im Sinne des § 307 S 1 ZPO iVm § 202 S 1 SGG (stRspr, vgl < 4. Senat> BSGE 24, 4, 5 = SozR Nr. 7 zu § 101 SGG, dort nicht abgedruckt;… < 5. Senat> BSG SozR 1750 § 307 Nr. 1;… < 1. Senat> BSG SozR 1750 § 307 Nr. 2; < 12. Senat> BSG Urteil vom 17.10.1986 - 12 RK 38/85 - Juris;… < 4. Senat> BSG SozR 6580 Art. 5 Nr. 4;… < 7. Senat> BSG SozR 3-1500 § 193 Nr. 4; < 6. Senat> BSG Beschluss vom 12.9.2001 - B 6 KA 13/01 B - Juris; < 10. Senat> BSG Urteil vom 10.5.2007 - B 10 EG 2/06 R - Juris; < 6. Senat> BSG Urteil vom 29.8.2007 - B 6 KA 31/06 R - Juris;… < 13. Senat> BSG SozR 4-1300 § 48 Nr. 19; < 5. Senat> BSG Beschluss vom 11.5.2011 - B 5 R 34/11 B - Juris; < 3. Senat> BSG Urteil vom 12.9.2012 - B 3 KR 17/11 R - Juris; aA < 10. Senat> BSG Beschluss vom 6.10.1961 - 10 RV 539/61 - Juris, in der Sache sinngemäß aufgegeben durch BSG Urteil vom 29.4.1969 - 10 RV 12/68 - Juris). Erkennt eine Partei den gegen sie geltend gemachten Anspruch ganz oder zum Teil an, so ist sie dem Anerkenntnis gemäß zu verurteilen (§ 307 S 1 ZPO). - BGH, 30.09.2005 - V ZR 275/04
Zulässiger Adressat des Widerrufs eines Prozessvergleichs
Dieser Hinweis hat in der Praxis vielfach zu der Annahme derartiger stillschweigender Vereinbarungen geführt (etwa OLG Düsseldorf NJW-RR 1987, 255, 256; OLG Köln NJW 1990, 1369; OLG Brandenburg NJW-RR 1996, 123;… vgl. auch BGH, Urt. v. 22. Juni 2005, VIII ZR 214/04, Umdruck S. 7 ff.; BAG AP ZPO § 794 Nr. 1; BSGE 24, 4, 6). - BSG, 10.03.2015 - B 1 KR 1/15 R
Sozialgerichtliches Verfahren - Anfrage an 4. und 9. Senat des BSG wegen …
Die Rechtsprechung der meisten Senate des BSG teilt den Ausgangspunkt des 1. Senats des BSG, die Anwendbarkeit des § 307 S 1 ZPO: Nach Auffassung des 1. Senats regelt § 307 S 1 ZPO iVm § 202 SGG die Erklärung eines Anerkenntnisses (stRspr, vgl < 4. Senat> BSGE 24, 4, 5 = SozR Nr. 7 zu § 101 SGG, dort nicht abgedruckt;… < 5. Senat> BSG SozR 1750 § 307 Nr. 1;… < 1. Senat> BSG SozR 1750 § 307 Nr. 2; < 12. Senat> BSG Urteil vom 17.10.1986 - 12 RK 38/85 - Juris;… < 4. Senat> BSG SozR 6580 Art. 5 Nr. 4;… < 7. Senat> BSG SozR 3-1500 § 193 Nr. 4; < 6. Senat> BSG Beschluss vom 12.9.2001 - B 6 KA 13/01 B - Juris; < 10. Senat> BSG Urteil vom 10.5.2007 - B 10 EG 2/06 R - Juris; < 6. Senat> BSG Urteil vom 29.8.2007 - B 6 KA 31/06 R - Juris;… < 13. Senat> BSG SozR 4-1300 § 48 Nr. 19; < 5. Senat> BSG Beschluss vom 11.5.2011 - B 5 R 34/11 B - Juris; < 3. Senat> BSG Urteil vom 12.9.2012 - B 3 KR 17/11 R - Juris; aA < 10. Senat> BSG Beschluss vom 6.10.1961 - 10 RV 539/61 - Juris, in der Sache sinngemäß aufgegeben durch BSG Urteil vom 29.4.1969 - 10 RV 12/68 - Juris).
- BSG, 26.02.1986 - 9a RVs 4/83
Zulässigkeit der Berufung im Schwerbehindertenrecht - Befugnis zur …
Der Beklagte hat nicht zu erkennen gegeben, daß er das Berufungsbegehren der Klägerin rückhaltlos anerkennt (BSGE 24, 4, 5 = SozR Nr. 7 zu § 101 SGG ), soweit es sich hier um den abtrennbaren Teil der Anerkennung selbst handelt. - BSG, 22.06.1989 - 4 RA 44/88
Vollständiger Leistungsantrag iS. von § 44 Abs. 2 SGB I
Gegenstand eines Anerkenntnisses iS dieser Vorschrift kann nur der prozessuale Anspruch oder ein abtrennbarer Teil des Anspruchs, also die Anerkennung einer Rechtsfolge aus dem vom Kläger behaupteten Tatbestand, nicht der Tatbestand selbst oder ein Tatbestandselement sein (…BSG SozR Nr. 3 zu § 101 SGG; BSGE 24, 4, 5; BSG SozVers 1984, 136; BSG VersorgB 1982, 119; BSG Beschluß vom 2. Juli 1982 - 12 BK 18/82). - BSG, 24.04.1980 - 9 RV 16/79 Eine Prozeßhandlung wie diese, die nicht mit einem Vorbehalt verbunden ist (BSGE 24, 4, 6 = SozR Nr. 7 zu 5 402 SGG)" kann auch weder frei widerrufen noch entsprechend den bürgerlichrechtlichen Vorschriften wegen Irrtums oder Drohung (@@119, 425 BGB) angefochten werden (…BSG SozR Nr. 5 zu 5 449 BGB = BVBl 1961, 55;… Urteil des erkennenden Senats in SozR 1500 5 102 Nr. 2 mN).
- BVerwG, 26.01.1993 - 1 C 29.92
Prozeßvergleich - Widerruf - Frist
Die Feststellung des Berufungsgerichts, daß die Vereinbarung des Widerrufs gegenüber dem Gericht in seinem Bezirk üblich ist, und der Umstand, daß die Parteien in dem Vergleich vorsorglich auf weitere mündliche Verhandlung verzichtet haben, können dafür sprechen, daß nach der Vereinbarung ein etwaiger Widerruf an das Gericht zu richten war (vgl. auch BAG, Urteil vom 24. Juni 1955 - 1 AZR 2/53 - AP § 794 ZPO Nr. 1; BSG, Urteil vom 9. September 1965 - BSGE 24, 4 (6)). - BSG, 01.04.1981 - 9 RV 43/80
Prozessbeendende Wirkung eines Vergleichs über einen sozialrechtlichen Anspruch - …
Die Erklärungen, die die Beteiligten in der Verhandlung vom 27. September 1977 abgegeben haben, könnten auch als Anerkenntnis und Annahme desselben verstanden werden (BSGE 24, 4, 5), wodurch der Rechtsstreit nach § 101 Abs. 2 SGG in der Hauptsache erledigt worden wäre (vgl. auch § 199 Abs. 1 Nr. 2 SGG; BSG, BVBl. 1969, 130;… SozR Nr. 3 zu § 101 SGG). - LSG Sachsen, 04.03.2013 - L 3 AS 218/12
Anerkenntnis; Beschwerde; kein feststellender Beschluss zur …
Anerkenntnis im Sinne von § 101 Abs. 2 SGG, das zur Erledigung eines Rechtsstreites führen kann, ist das im Wege einseitiger Erklärung gegebene uneingeschränkte Zugeständnis, dass der mit der Klage oder dem Antrag geltend gemachte prozessuale Anspruch besteht (vgl. LSG Rheinland-Pfalz…, Beschluss vom 2. April 2009 - L 5 KA 10/08 - JURIS-Dokument Rdnr. 14; LSG Berlin-Brandenburg…, Beschluss vom 14. Mai 2009 - L 24 KR 7/09 B ER - JURIS-Dokument Rdnr. 24; LSG Sachsen-Anhalt…, Beschluss vom 28. Oktober 2011 - L 5 AS 331/11 B ER - JURIS-Dokument Rdnr. 25;… Leitherer, in: Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, Sozialgerichtsgesetz [10. Aufl., 2012], § 101 Rdnr. 20; in ähnlicher Weise auch das Bundessozialgericht: vgl. z. B. BSG, Urteil vom 9. September 1965 - 4 RJ 481/61 - BSGE 24, 4 [5] = JURIS-Dokument Rdnr. 13; BSG…, Urteil vom 27. Januar 1982 - 9a/9 RV 30/81 - JURIS-Dokument Rdnr. 13). - BSG, 22.03.1974 - 3 RK 28/72
Pflicht des Rentenversicherungsträgers zur Zahlung eines Beitragszuschusses
Daraus folgt, daß der Bezieher eines vorgezogenen Übergangsgeldes, der nicht der Versicherungspflicht unterliegt, AnsPruch auf Gewährung eines Beitragszuschusses hat" Von dieser Rechtsauffassung her wäre im übrigen zu prüfen, ob der mit dem vorliegenden Sachverhalt im Kern vergleichbare Fall der Rückzahlungsverpflichtung von Beiträgen (% 584 Absö Satz 5 EVO; vgl. dazu BSG 24, 4) nicht im gleichen Sinne ent" schieden werden müßte. - BSG, 13.03.1968 - 12 RJ 440/64
Keine Gleichstellung von Übergangsgeld und Rentenzahlungen - Zusammenfallen von …
- BSG, 12.10.1972 - 10 RV 42/71
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| BSG, 15.07.1965 - 8 RV 493/63 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1965, 2127
- MDR 1966, 90
Wird zitiert von ... (4)
- BAG, 14.02.1978 - 1 AZR 154/76
Kündigungsschutzklagen - Betriebsverpachtung - Ordnungsmäßigkeit einer …
sein, welcher Grad von Formstrenge nach den jeweiligen maßgeblichen Verfahrensvorschriften sinnvoll gefordert werden kann (BVerfG, Beschluß vom 19- Februar 1963, BVerfGE 15 288 [292] = NJW 1963 755) Die Rechtsprechung der anderen obersten Bundesgerichte tendiert hinsichtlich der Anforderungen an die eigenhändige Unterzeichnung bestimmender Schriftsätze in den letzten Jahren zu einer gewissen Auflockerung der früheren Formstrenge, ohne daß insoweit eine Anrufung des Gemeinsamen Senats der obersten Gerichtshöfe des Bundes erfolgt wäre (vgl, BVerwG Urteil vom 25 November 1970 NJW 1971 1054-; BSG, Urteil vom 15 Juli 1965 NJW 1965 2127; BFH, Urteil vom 9 Septem ber 1974 BStBl. - BAG, 14.02.1978 - 1 AZR 103/76
Außerordentliche Kündigung - Teilnahme an rechtswidriger Arbeitsniederlegung - …
Bei der Einhaltung der Formerfordernisse für bestimmende Schriftsätze muß als oberster Grundsatz maßgebend sein, welcher Grad von Formstrenge nach den jeweiligen maßgeblichen Verfahrensvor schriften sinnvoll gefordert werden kann (BVerfG, Beschluß vom 19. Februar 1963, BVerfGE 15, 288 [ 292] = NJW 1963, 755) Die Rechtsprechung der anderen obersten Bundesgerichte tendiert hinsichtlich der Anforderungen an die eigenhändige Unterzeichnung bestimmender Schriftsätze in den letzten Jahren zu einer gewissen Auflockerung der früheren Form strenge, ohne daß insoweit eine Anrufung des Gemeinsamen Senats der obersten Gerichtshöfe des Bundes erfolgt wäre (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. November 197o, NJW 1971, 1o54-; BSG, Urteil vom 15 Juli 1965, NJW 1965, 2127; BFH, Urteil vom 9 September 1974, BStBl.Teil II, 1975, 199 = DB 1975, 88 anders in Patentsachen für die Fotokopie oder Licht pause einer Berufungsschrift noch BGH, Urteil - 13. - BFH, 18.05.1972 - V R 1/71 Diese Auffassung setze sich sowohl in der Gesetzgebung (§ 238 Abs. 1 Satz 2 AO n.F.) wie in der Literatur (Kohlbrügge in Deutsches Verwaltungsblatt 1961 S. 536 - DVBl 1961, 536 - Späth in Steuerrechtsprechung in Karteiform - StRK -, Finanzgerichtsordnung , § 64 , Rechtssprüche 5 und 6, sowie § 120, Rechtsspruch 37) als auch in der Rechtsprechung (Bundesverwaltungsgericht - BVerwG - in DVBl 1970, 278; Bundessozialgericht - BSG - in Monatsschrift für Deutsches Recht 1966 S. 90 - MDR 1966, 90 -, und Bundesverfassungsgericht - BVerfG - in Neue Juristische Wochenschrift 1963 S. 755 - NJW 1963, 755 -) immer stärker durch.
- BGH, 10.04.1973 - IX ZB 147/70
Rechtsmittel
Die damit zum Nachteil des Klägers entschiedenen Rechtsfragen sind von grundsätzlicher Bedeutung (vgl. BSG MDR 1966, 90 Nr. 92 = NJW 1965, 2127; BGH LM ZPO § 56 Nr. 11 = MDR 1970, 1002 Nr. 27 = NJW 1970, 1683, 1684) [BGH 16.06.1970 - VI ZR 98/69].
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| BSG, 14.07.1965 - 6 RKa 16/63 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Urteilsaufhebung - Zurückverweisung - Bindung an Rechtsauffassung - Honorarkürzungsbescheid - Anfechtungsklage des Kassenarztes - Feststellungsantrag - Verfahrensgegenstand
Papierfundstellen
- MDR 1966, 90
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (1)
- BSG, 24.11.1960 - 6 RKa 3/59
Auszug aus BSG, 14.07.1965 - 6 RKa 16/63
auch die nach Klegeerhebung in.lnsehluß an den angefochtenen Eescheid in gleicher Üeise berechneten weiteren Konorérbesehcide .eg ;er ste nd des ericrtlichen Verf ahrens sin" wenn sie auf Grund desselben RechtsW rM1ltniss ergengen sind und unter Aufreehtcrhaltung des vom Kläger beenetendeten Rechtsstandpunkts den von ihm urspri"e glicn angefochtenen Bescheid insofern ergänzen9 als sie seine Honoraransprüche im Anschluß an den Erstbescheid für die spätere Zeit regeln (Urteil vbm 24° November 1960 - 6 RKa 3/59 - in SozR % 96 Bl" Da 5 Nr" 14)" Diese Voraussetzungen sind auch im vorliegenden Fall gegeben° Es wäre angesichts des Prozeßverhaltens beider Beteiligten, die klar zu erkennen gegeben haben, daß sie an ihren zunächst bei der Honorarabrechnung für 11/1957 dargelegten, einander widerstreitenden Rechtsauffassungen auch für die Folgezeit festhalten, ein - mit unnötiger Belastung der Beteiligten und der Gerichte verbundener Formalismus, die - leerer wenn.
- BSG, 26.04.2007 - B 4 R 89/06 R
Rücküberweisung von Geldleistungen für die Zeit nach dem Tod des Berechtigten - …
3.1.1 Die Bindung des Landesgerichts nach § 170 Abs. 5 SGG erstreckt sich auf alle Einzelheiten der rechtlichen Beurteilung des vom BSG entschiedenen Sachverhalts, soweit dieses die Rechtsauffassung des LSG als mit Bundesrecht nicht vereinbar erklärt und das angefochtene Urteil aufgehoben hat, also soweit die rechtliche Beurteilung des der Revision zu Grunde liegenden Sachverhalts für die Entscheidung des BSG und damit für die Aufhebung (BSG, Urteil vom 7.12.1989 - 4 RA 52/89, veröffentlicht bei juris; BSG, Urteil vom 14.7.1965 - 6 RKa 16/63 = SozR Nr. 10 zu § 170 SGG) und/oder (dies hat das LSG verkannt) für die Zurückverweisung ursächlich ("tragend") war. - BFH, 29.04.1993 - IV R 26/92
Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Klageerhebung vor Zurückverweisung im …
Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus der Entscheidung des Bundessozialgerichts - BSG - vom 14. Juli 1965 6 RKa 16/63 (Monatsschrift für Deutsches Recht 1966, 90), daß die Bindung nach § 170 Abs. 5 des Sozialgerichtsgesetzes nur dazu führe, daß das Instanzgericht die vom Revisionsgericht gerügten Fehler, die zur Aufhebung geführt haben, nicht wiederholen dürfe, im übrigen aber in seiner Entscheidung frei sei; denn dabei ist das BSG davon ausgegangen, daß das Revisionsgericht eine Frage bewußt dem Instanzgericht zur Prüfung überlassen hatte. - SG Hannover, 20.04.2016 - S 78 KA 566/14
Rechtsmittel eines Facharztes für Allgemeinmedizin zur vertragsärztlichen …
Sie ist vielmehr im Kontext zu dem seinerzeit weiten Verständnis des Anwendungsbereichs des § 96 SGG a.F. zu sehen (…vgl. etwa: BSG, Urt. v. 24.11.1960 - 6 RKa 3/59 sowie Urt. v. 14.07.1965 - 6 RKA 16/63, jeweils zur Einbeziehung von nachfolgenden Honorarbescheiden). - LSG Bremen, 29.01.1976 - L 3 V 87/74 Die Bindung des Berufungsgerichts an das Urteil des BSG erstreckt sich auf alle Punkte, die für die Aufhebung des Urteils ursächlich (tragend) gewesen sind; auf die den unmittelbaren Zurückverweisungsgründen vorhergehenden Gründe erstreckt sich die Bindung daher jedenfalls insoweit, als diese die notwendige Voraussetzung für die unmittelbaren Aufhebungsgründe waren, insbesondere wenn die erforderliche neue Sachentscheidung von der Erfüllung einer im Revisionsurteil ausdrücklich oder stillschweigend bejahten Rechtsmittelvoraussetzung abhängig ist (vergleiche BVerwG 1973-02-19 III B 25.72 = Buchholz BVerwG 310 § 144 VwGO Nr. 21; BVerwG 1973-05-30 VIII C 159.72 = Buchholz BVerwG 310 § 144 VwGO Nr. 26; BVerwG 1974-02-28 II B 78.73 = Buchholz BVerwG 310 § 140 VwGO Nr. 28; BGH 1956-12-17 II ZR 274/55 = BGHZ 22, 370; BAG 1961-02-16 2 AZR 231/59 = BAGE 10, 355; BSG 1965-07-14 6 RKa 16/63 = SozR Nr. 10 zu § 170 SGG).2.
- LSG Schleswig-Holstein, 28.02.1975 - L 6 Ka 9/70 SGG §§ 86 Abs. 1, 96 Abs. 1 sind auf weitere Honorarkürzungsbescheide nicht entsprechend anwendbar (entgegen BSG 1960-11-24 6 RKa 3/59 = SozR Nr. 14 zu § 96 SGG, BSG 1965-07-14 6 RKa 16/63 = SozR Nr. 19 zu § 96 SGG, BSG 1967-09-21 6 RKa 27/65 = BSGE 27, 146, BSG 1974-01-24 6 RKa 2/73 = Breith 1974, 909).3.
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".