Rechtsprechung
| BGH, 13.04.1970 - III ZR 75/69 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Schadensersatz nach den Grundsätzen der Amtshaftung - Ersatz der Anwaltskosten im Rahmen der Schadensersatzpflicht - Berechnung zu erstattender Rechtsanwaltsgebühren aus dem Anmeldeverfahren
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (3)
- verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)
Einigungsgebühr
- verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)
Grundsatzentscheidung zum Streitwert in der Unfallregulierung und zum Vergleichsabschluss durch Aktzeptanz einer "Abrechnung"
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Verfahrensgang
- BGH, 13.04.1970 - III ZR 75/69
- BGH, 14.04.1970 - III ZR 75/69
Papierfundstellen
- NJW 1970, 1122
- NJW 1970, 1456 (Ls.)
- MDR 1970, 663
- VersR 1970, 573
- DB 1970, 1021
- DB 1970, 1022
Wird zitiert von ... (21) Zitiert selbst (9)
- BGH, 31.01.1963 - III ZR 117/62
Rechtsnatur einer Vereinbarung über den Ersatz von Stationierungsschäden; …
Auszug aus BGH, 13.04.1970 - III ZR 75/69
Der Senat ist in seiner Rechtsprechung zu den Stationierungsschäden zu dem Ergebnis gelangt, daß der Berechnung zu erstattender Rechtsanwaltsgebühren aus dem Anmeldeverfahren der Gegenstandswert zugrunde zu legen ist, der dem Wert der begründeten Anmeldung entspricht, und hat weiter angenommen, daß diesem Wert grundsätzlich der durch eine Abrede des Geschädigten mit dem Amt für Verteidigungslasten vereinbarte Ersatzbetrag oder der in dem unangefochten gebliebenen Festsetzungsbescheid des Amtes dem Geschädigten zuerkannte Ersatzbetrag gleichsteht (vgl. BGHZ 39, 60; 39, 73) [BGH 31.01.1963 - III ZR 117/62] .Der Senat hat schon in BGHZ 39, 60 eine Ausweitung des sachlich-rechtlichen Erstattungsanspruchs unter Aufgabe seiner im bereits erwähnten Urteil vom 8. Januar 1962 - III ZR 210/60 - vertretenen Meinung ausdrücklich abgelehnt.
Eine weitere Willenserklärung auf seiten des Geschädigten ist entgegen der von Chemnitz in NJW 1963, 1303, 1304 [BGH 31.01.1963 - III ZR 117/62] geäußerten Ansicht nicht zu fordern.
Wie der Senat namentlich in BGHZ 39, 60 (vgl. auch das Urteil vom 8. Januar 1962 - III ZR 210/60 - S. 7) dargelegt hat, ist der Begriff des Vergleichs im Sinne von § 779 BGB, wie er auch kostenrechtlich bedeutsam ist, an sich weit zu verstehen: Ein gegenseitiges Nachgeben, das Gegenstand einer Einigung der Vertragspartner werden kann, liege schon dann vor, wenn die Parteien, um zur Einigung zu gelangen, überhaupt Zugeständnisse machten; das Nachgeben brauche nur gering zu sein, es könne auch in dem Anerkenntnis des Schadens liegen.
- BGH, 08.01.1962 - III ZR 210/60
Schadensersatz aufgrund der Schädigung in dienstlichen Verpflichtungen duch …
Auszug aus BGH, 13.04.1970 - III ZR 75/69
Die umstrittene Präge nun, ob dieser sachlichrechtliche Anspruch der geschädigten Klagepartei auf Ersatz ihrer Anwaltskosten, sei es, daß er als Erstattungs- oder als Befreiungsanspruch geltend gemacht wird, nur die Gebühren umfaßt, die nach den begründeten Ersatzbeträgen berechnet sind, oder ob die Gebühr sich nach den Schadensbeträgen errechnet, mit deren Geltendmachung eine einsichtige, die Umstände des Streitfalles abwägende Partei ihre Anwälte beauftragt hätte (vgl. Urteil vom 8. Januar 1962 - III ZR 210/60 - = NJW 1962, 637), ist im ersten Sinn zu beantworten.Auch insoweit können die Kosten, die mit der Beauftragung des Rechtsanwalts dem Geschädigten entstehen, dem Schädiger nur insoweit als Folge seines Verhaltens zugerechnet werden, als es um die Durchsetzung eines begründeten Begehrens geht (vgl. bereits Urteil vom 8. Januar 1962 - III ZR 210/60 - NJW 1962, 637).
Der Senat hat schon in BGHZ 39, 60 eine Ausweitung des sachlich-rechtlichen Erstattungsanspruchs unter Aufgabe seiner im bereits erwähnten Urteil vom 8. Januar 1962 - III ZR 210/60 - vertretenen Meinung ausdrücklich abgelehnt.
Wie der Senat namentlich in BGHZ 39, 60 (vgl. auch das Urteil vom 8. Januar 1962 - III ZR 210/60 - S. 7) dargelegt hat, ist der Begriff des Vergleichs im Sinne von § 779 BGB, wie er auch kostenrechtlich bedeutsam ist, an sich weit zu verstehen: Ein gegenseitiges Nachgeben, das Gegenstand einer Einigung der Vertragspartner werden kann, liege schon dann vor, wenn die Parteien, um zur Einigung zu gelangen, überhaupt Zugeständnisse machten; das Nachgeben brauche nur gering zu sein, es könne auch in dem Anerkenntnis des Schadens liegen.
- BGH, 31.01.1963 - III ZR 183/61
Rechtsanwaltsgebühren bei Stationierungsschäden
Auszug aus BGH, 13.04.1970 - III ZR 75/69
Diese Schadensersatzpflicht umfaßt dem Grundsatz nach den Ersatz der nach § 118 BRAGebO angefallenen Anwaltskosten (u.a. BGHZ 39, 73/74 mit weiteren Nachweisen).Der Senat ist in seiner Rechtsprechung zu den Stationierungsschäden zu dem Ergebnis gelangt, daß der Berechnung zu erstattender Rechtsanwaltsgebühren aus dem Anmeldeverfahren der Gegenstandswert zugrunde zu legen ist, der dem Wert der begründeten Anmeldung entspricht, und hat weiter angenommen, daß diesem Wert grundsätzlich der durch eine Abrede des Geschädigten mit dem Amt für Verteidigungslasten vereinbarte Ersatzbetrag oder der in dem unangefochten gebliebenen Festsetzungsbescheid des Amtes dem Geschädigten zuerkannte Ersatzbetrag gleichsteht (vgl. BGHZ 39, 60; 39, 73) [BGH 31.01.1963 - III ZR 117/62] .
- BGH, 01.10.1968 - VI ZR 159/67
Anwaltsgebühren bei außergerichtlichen Vergleichsverhandlungen
Auszug aus BGH, 13.04.1970 - III ZR 75/69
Das vorstehend Gesagte widerspricht nicht der - recht verstandenen - Entscheidung des VI. Zivilsenats vom 1. Oktober 1968 - VI ZR 159/67 = AnwBl 1969, 15, ebenso nicht dem Beschluß des jetzt erkennenden Senats vom 27. April 1964 - III ZR 45/63 - = NJW 1964, 1523 = MDR 1964, 663. - BGH, 27.06.1955 - II ZR 232/54
Rechtsnatur eines Vertrages mit dem Kommanditisten über die Geschäftsführung; …
Auszug aus BGH, 13.04.1970 - III ZR 75/69
Nachdem die Beklagte das Berufungsurteil zur Hauptsache angegriffen und damit an sich eine Überprüfung der Kostenentscheidung des Berufungsgerichts ermöglicht hat, besteht kein innerer Grund mehr dafür, etwa die Vorschrift des § 99 Abs. 2 in Verbindung mit § 567 Abs. 3 ZPO zuungunsten des Klägers heranzuziehen und auf diese Weise zu einer teilweisen Unanfechtbarkeit der Kostenentscheidung des Berufungsgerichts zu gelangen (vgl. auch BGHZ 17, 392, 397, 398) [BGH 27.06.1955 - II ZR 232/54] . - BGH, 27.04.1964 - III ZR 45/63
Auszug aus BGH, 13.04.1970 - III ZR 75/69
Das vorstehend Gesagte widerspricht nicht der - recht verstandenen - Entscheidung des VI. Zivilsenats vom 1. Oktober 1968 - VI ZR 159/67 = AnwBl 1969, 15, ebenso nicht dem Beschluß des jetzt erkennenden Senats vom 27. April 1964 - III ZR 45/63 - = NJW 1964, 1523 = MDR 1964, 663. - BGH, 08.04.1965 - III ZR 60/64
Voraussetzungen für die gesonderte Entschädigung der Nebenberechtigten nach § 97 …
Auszug aus BGH, 13.04.1970 - III ZR 75/69
Entsprechend diesen Grundsätzen hat der Senat ferner in seinen Urteilen vom 8. April 1965 - III ZR 60/64 = NJW 1965, 1480, 1484 [BGH 08.04.1965 - III ZR 60/64] ; 24. Januar 1966 - III ZR 15/65 - S. 46 und 5. Februar 1968 - III ZR 217/65 = WM 1968, 478 für die Berechnung der in behördlichen Enteignungsverfahren entstehenden und zu erstattenden Rechtsanwaltsgebühren den richtig ermittelten oder den von der Enteignungsbehörde festgesetzten und von dem Enteigneten hingenommenen Entschädigungsbetrag für maßgeblich erklärt. - BGH, 24.01.1966 - III ZR 15/65
Maßgeblicher Zeitpunkt für den Verkehrswert eines zu enteignenden Grundstücks - …
Auszug aus BGH, 13.04.1970 - III ZR 75/69
Entsprechend diesen Grundsätzen hat der Senat ferner in seinen Urteilen vom 8. April 1965 - III ZR 60/64 = NJW 1965, 1480, 1484 [BGH 08.04.1965 - III ZR 60/64] ; 24. Januar 1966 - III ZR 15/65 - S. 46 und 5. Februar 1968 - III ZR 217/65 = WM 1968, 478 für die Berechnung der in behördlichen Enteignungsverfahren entstehenden und zu erstattenden Rechtsanwaltsgebühren den richtig ermittelten oder den von der Enteignungsbehörde festgesetzten und von dem Enteigneten hingenommenen Entschädigungsbetrag für maßgeblich erklärt. - BGH, 05.02.1968 - III ZR 217/65
Auszug aus BGH, 13.04.1970 - III ZR 75/69
Entsprechend diesen Grundsätzen hat der Senat ferner in seinen Urteilen vom 8. April 1965 - III ZR 60/64 = NJW 1965, 1480, 1484 [BGH 08.04.1965 - III ZR 60/64] ; 24. Januar 1966 - III ZR 15/65 - S. 46 und 5. Februar 1968 - III ZR 217/65 = WM 1968, 478 für die Berechnung der in behördlichen Enteignungsverfahren entstehenden und zu erstattenden Rechtsanwaltsgebühren den richtig ermittelten oder den von der Enteignungsbehörde festgesetzten und von dem Enteigneten hingenommenen Entschädigungsbetrag für maßgeblich erklärt.
- BGH, 18.01.2005 - VI ZR 73/04
Umfang der Erstattungspflicht von Anwaltskosten für die Inanspruchnahme der …
Denn Kosten, die dadurch entstehen, daß er einen Anwalt zur Durchsetzung eines unbegründeten Anspruchs beauftragt, können dem Schädiger nicht mehr als Folgen seines Verhaltens zugerechnet werden (…vgl. Senatsurteil vom 1. Oktober 1968 - VI ZR 159/67 - aaO; BGH, Urteil vom 13. April 1970 - III ZR 75/69 - NJW 1970, 1122, 1123).Deshalb darf der Geschädigte zur Schadensbeseitigung grundsätzlich den Weg einschlagen, der aus seiner Sicht seinen Interessen am besten zu entsprechen scheint (…vgl. Senatsurteil vom 1. Oktober 1968 - VI ZR 159/67 - aaO; BGH, Urteil vom 13. April 1970 - III ZR 75/69 - aaO; jeweils m.w.N.).
Zwar kann auch die Belastung mit einer Verbindlichkeit einen ersatzfähigen Schaden darstellen (vgl. BGHZ 59, 148, 150), doch ist der Erstattungsanspruch des Geschädigten hinsichtlich seiner Anwaltskosten grundsätzlich auf die Gebühren nach demjenigen Geschäftswert beschränkt, welcher der letztlich festgestellten oder unstreitig gewordenen Schadenshöhe entspricht (Senatsurteil vom 1. Oktober 1968 - VI ZR 159/67 - VersR 1968, 1145, 1147; BGHZ 39, 60, 72; 39, 73, 76 und BGH, Urteil vom 13. April 1970 - III ZR 75/69 - NJW 1970, 1122, 1123).
- BGH, 18.07.2017 - VI ZR 465/16
Schadensersatz bei Kfz-Unfall: Maßgeblicher Gegenstandswert für den Anspruch auf …
Kostenerstattung aufgrund des materiell-rechtlichen Kostenerstattungsanspruchs kann der Geschädigte vom Schädiger dagegen grundsätzlich nur insoweit verlangen, als seine Forderung diesem gegenüber auch objektiv berechtigt ist (Senatsurteil vom 18. Januar 2005 - VI ZR 73/04, VersR 2005, 558, 559;… BGH, Urteile vom 7. November 2007 - VIII ZR 341/06, NJW 2008, 1888 Rn. 13; vom 13. April 1970 - III ZR 75/69, NJW 1970, 1122, 1123).Die von einem - einsichtigen - Geschädigten für vertretbar gehaltenen Schadensbeträge sind demgegenüber nicht maßgeblich (BGH, Urteil vom 13. April 1970 - III ZR 75/69, NJW 1970, 1122, 1123).
Denn Kosten, die dadurch entstehen, dass dieser einen Anwalt zur Durchsetzung eines unbegründeten Anspruchs beauftragt, können dem Schädiger nicht mehr als Folge seines Verhaltens zugerechnet werden (Senatsurteil vom 18. Januar 2005 - VI ZR 73/04, VersR 2005, 558, 559;… vgl. auch Senatsurteil vom 10. Januar 2006 - VI ZR 43/05, VersR 2006, 521 Rn. 6; BGH, Urteil vom 13. April 1970 - III ZR 75/69, NJW 1970, 1122, 1123).
- BGH, 05.12.2017 - VI ZR 24/17
Schadensersatz bei Kfz-Unfall: Gegenstandswert des Anspruchs auf Ersatz …
Kostenerstattung aufgrund des materiell-rechtlichen Kostenerstattungsanspruchs kann der Geschädigte vom Schädiger dagegen grundsätzlich nur insoweit verlangen, als seine Forderung diesem gegenüber auch objektiv berechtigt ist (…Senatsurteile vom 18. Juli 2017 - VI ZR 465/16, VersR 2017, 1282 Rn. 7; vom 18. Januar 2005 - VI ZR 73/04, VersR 2005, 558, 559;… BGH, Urteile vom 7. November 2007 - VIII ZR 341/06, NJW 2008, 1888 Rn. 13; vom 13. April 1970 - III ZR 75/69, NJW 1970, 1122, 1123).Die von einem - einsichtigen - Geschädigten für vertretbar gehaltenen Schadensbeträge sind demgegenüber nicht maßgeblich (…Senatsurteil vom 18. Juli 2017 - I ZR 465/16, VersR 2017, 1282 Rn. 7; BGH, Urteil vom 13. April 1970 - III ZR 75/69, NJW 1970, 1122, 1123).
Denn Kosten, die dadurch entstehen, dass dieser einen Anwalt zur Durchsetzung eines unbegründeten Anspruchs beauftragt, können dem Schädiger nicht mehr als Folge seines Verhaltens zugerechnet werden (…Senatsurteile vom 18. Juli 2017 - VI ZR 465/16, VersR 2017, 1282 Rn. 7; vom 18. Januar 2005 - VI ZR 73/04, VersR 2005, 558, 559;… vgl. auch Senatsurteil vom 10. Januar 2006 - VI ZR 43/05, VersR 2006, 521 Rn. 6; BGH, Urteil vom 13. April 1970 - III ZR 75/69, NJW 1970, 1122, 1123).
Nimmt der Geschädigte die von Schädigerseite erbrachte Leistung auf die Hauptforderung als endgültig hin und stellt die Höhe der Hauptforderung nicht zur gerichtlichen Entscheidung, so ist für die Bestimmung des dem Anspruch auf Erstattung der Anwaltskosten zugrunde zu legenden Gegenstandswerts von der Berechtigung der Hauptforderung (nur) in Höhe der Erfüllungsleistung auszugehen (vgl. BGH, Urteil vom 13. April 1970 - III ZR 75/69, NJW 1970, 1122, 1123).
- BGH, 16.07.2009 - III ZR 298/08
Verteidigungsauslagen für Tätigkeiten gegen die Strafverfolgungsmaßnahme und für …
Danach ist dem Erstattungsanspruch des Geschädigten hinsichtlich der ihm entstandenen vorgerichtlichen Anwaltskosten im Verhältnis zum Schädiger grundsätzlich der Gegenstandswert zu Grunde zu legen, der der berechtigten Schadensersatzforderung entspricht (vgl. Senatsurteil vom 13. April 1970 - III ZR 75/69 - NJW 1970, 1122, 1123 ; BGH, Urteile vom 18. Januar 2005 - VI ZR 73/04 - NJW 2005, 1112 und vom 7. November 2007 - VIII ZR 341/06 - NJW 2008, 1888 f). - OLG München, 13.08.2010 - 10 U 3928/09
Schmerzensgeldbemessung: Vielzahl von Einzelverletzungen mit außergewöhnlichen …
Rn. 53 Im Übrigen hätte die Erstrichterin auch hier nach § 139 I 2 ZPO zumindest darauf hinweisen müssen, dass die Klägerin ggf. einen Befreiungsanspruch hätte (vgl. BGH NJW 1970, 1122 [1123]; AG Düsseldorf AGS 2004, 191), um ihr die Möglichkeit der Klageumstellung nach § 264 Nr. 3 ZPO (vgl. RGZ 139, 315 [322]; BGH NJW 1959, 886 [887]) zu eröffnen (Senat AnwBl 2006, 768 f. = OLGR 2007, 499 = RVGreport 2006, 467 m. Anm. Hansens = JurBüro 2006, 634 = zfs 2007, 48 m. zust. Anm. Hansens = VersR 2007, 267 = NZV 2007, 211). - BGH, 01.02.1974 - IV ZR 2/72
Berechnung entgangenen Bankgewinns
- LG Hamburg, 14.02.2017 - 302 S 22/16
Schadensersatz bei Verkehrsunfall: Fiktive Abrechnung möglicher Kostenpositionen …
Kostenerstattung aufgrund des materiell-rechtlichen Kostenerstattungsanspruchs kann der Geschädigte vom Schädiger dagegen grundsätzlich nur insoweit verlangen, als seine Forderung diesem gegenüber besteht (BGH…, Urteil vom 07.11.2007, Az. VIII ZR 341/06, abrufbar bei juris, Rz. 13; vgl. auch BGH…, Urteil vom 18.01.2005, Az. VI ZR 73/04, abrufbar bei juris, Rz. 8; BGH, Urteil vom 13.04.1970, Az. III ZR 75/69, abrufbar bei juris, Rz. 34).Denn Kosten, die dadurch entstehen, dass der Geschädigte einen Anwalt mit der Durchsetzung eines unbegründeten Anspruchs beauftragt, können dem Schädiger nicht mehr als Folge seines Verhaltens zugerechnet werden (BGH…, Urteil vom 18.01.2005, Az. VI ZR 73/04, abrufbar bei juris Rz. 8; BGH, Urteil vom 13.04.1970, Az. III ZR 75/69, abrufbar bei juris, Rz. 38).
Der für den Kostenerstattungsanspruch maßgebliche Gegenstandswert richtet sich aber nicht nach dem Betrag, der aus Sicht des Geschädigten zur Zeit der Anmeldung vernünftigerweise vertretbar war (so noch BGH, Urteil vom 08.01.1962, Az. III ZR 210/60, NJW 1962, 637ff. für Ansprüche, die der Schätzung unterliegen; ausdrückliche Aufgabe dieser Rechtsprechung BGH, Urteil vom 31.01.1963, Az. III ZR 117/62, BGHZ 39, 60ff.; vgl. auch BGH, Urteil vom 13.04.1970, Az. III ZR 75/69, abrufbar bei juris, Rz. 34f.), sondern entspricht dem begründeten Ersatzbegehren.
- LG Berlin, 24.01.2019 - 67 S 277/18
Zahlungsansprüche eines Inkassodienstleisters: Anforderungen an die Rüge …
Dieses Auslegungsergebnis entspricht dem allgemeinen schadens- und kostenrechtlichen Grundsatz, dass die dem Geschädigten entstehenden Rechtsverfolgungskosten dem Schädiger nur insoweit als Folge seines Verhaltens zugerechnet werden dürfen, als es um die Durchsetzung eines begründeten Begehrens geht (vgl. BGH Urt. v. 13. April 1970 - III ZR 75/69, NJW 1970, 1222, juris Tz. 38). - OLG München, 27.05.2010 - 10 U 3379/09
Haftungsverteilung bei Verkehrsunfall: Kollision eines wartepflichtigen Abbiegers …
Rn. 32 • Weiter ist zu bedenken, dass bei Zugrundelegung der gegenteiligen Ansicht der Schadensersatzgläubiger einen Befreiungsanspruch gegen den Schädiger hätte (vgl. BGH NJW 1970, 1122 [1123]; AG Düsseldorf AGS 2004, 191; AG Karlsruhe NZV 2005, 326 = SP 2005, 144 = zfs 2005, 309 = AGS 2005, 253 = JurBüro 2005, 194), worauf ihn das Gericht nach § 139 I 2 ZPO hinweisen müsste, um ihm die Möglichkeit der Klageumstellung nach § 264 Nr. 3 ZPO (vgl. RGZ 139, 315 [322]; BGH NJW 1959, 886 [887]) zu eröffnen.Rn. 33 (2) Nach § 249 I, II 1 BGB sind diejenigen adäquat verursachten Rechtsverfolgungskosten in Form vorprozessualer, nicht anrechenbaren Anwaltskosten zu ersetzen, die aus Sicht des Schadensersatzgläubigers zur Wahrnehmung und Durchsetzung seiner Rechte erforderlich und zweckmäßig waren (BGHZ 30, 154 [157 f.] = NJW 1959, 1631; 39, 73 [74] = NJW 1963, 640; 127, 348; BGH NJW 1970, 1122; 1986, 2243 [2245]; 2004, 444 [446]; 2006, 1065 = DAR 2006, 386; KG VRS 106 [2004] 356 [357 f.].
- LG Landshut, 18.07.2017 - 12 S 546/17
Zur Erstattungsfähigkeit von Anwaltskosten für die Beratung über ein …
Die Entscheidung des BGH vom 13.04.1970, Az.: III ZR 75/69, betrifft ebenfalls die Beauftragung eines Rechtsanwalts zur Durchsetzung eines unbegründeten Anspruchs bzw. zur Durchsetzung überhöhter Forderungen. - OLG Stuttgart, 14.04.2010 - 3 U 3/10
Haftungsverteilung bei einem Auffahrunfall im Zusammenhang mit einem Spurwechsel
- AG Bad Segeberg, 24.10.2019 - 17 C 116/19
Bestimmung des Gegenstandswerts einer Klage im Zusammenhang mit dem …
- KG der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche, 09.03.2005 - KG-NELG 4/03
Versetzung in den Wartestand, Prozessvergleich
- LAG Nürnberg, 14.01.2002 - 4 Ta 176/01
Keine Vergleichsgebühr ohne gegenseitiges Nachgeben
- BGH, 23.03.1982 - VI ZR 144/80
Hemmung der Verjährung des Schadensersatzanspruchs durch Anmeldung bei dem …
- LG Köln, 13.02.2024 - 30 O 411/22
- LG Berlin, 04.04.2019 - 67 S 329/18
Aktivlegitimation des Inkassodienstleisters für die Geltendmachung der …
- AG Hamburg, 13.07.2018 - 23a C 437/17
Verkehrsunfall Grundstücksausfahrt mit querendem Fußgänger
- OLG Celle, 30.12.2009 - 14 U 5/09
Abrechnung; Anfechtung; arglistige Täuschung ; Aufklärung; Aufklärungspflicht; …
- AG München, 31.07.2017 - 322 C 9097/17
Wiederbeschaffungsaufwand als Gegenstandswert außergerichtlicher Tätigkeit des …
- AG Diez, 28.07.1993 - 5 C 328/93
Anspruch auf Regulierung einer Vergleichsgebühr in Form von Schadensersatz wegen …
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Rechtsprechung
| BGH, 14.04.1970 - III ZR 75/69 |
Kurzfassungen/Presse (2)
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Erstattung der Rechtsanwaltskosten - Vergleich - Berechnung der Kosten - Berechnung des Schadensersatzes - Rechtsanwaltsgebühren - Vergleichsgebühr
- rechtsportal.de (Leitsatz)
BGB §§ 249, 779
Umfang der Erstattungspflicht von Rechtsanwaltskosten; Begriff des Vergleichs; Kostentragungspflicht bei Beauftragung mit der Durchsetzung überhöhter Forderungen
Verfahrensgang
- BGH, 13.04.1970 - III ZR 75/69
- BGH, 14.04.1970 - III ZR 75/69
Papierfundstellen
- NJW 1970, 1122
- MDR 1970, 663
- VersR 1970, 573
Wird zitiert von ... (3)
- LG Frankfurt/Main, 27.01.2010 - 16 S 162/09
Zum Gebührenansatz in der Unfallschadenregulierung - Höhe der Geschäftsgebühr - …
Nach § 249 Abs. 1 und Abs. 2 Satz 1 BGB sind vom Schädiger alle diejenigen adäquat verursachten Rechtsverfolgungskosten in Form vorprozessualer, nicht anrechenbaren Anwaltskosten zu ersetzen, die aus Sicht des Schadensersatzgläubigers zur Wahrnehmung und Durchsetzung seiner Rechte erforderlich und zweckmäßig waren (vgl. BGH NJW 1995, 446 ff. m.w.N; ständige Rechtsprechung des BGH, vgl. BGHZ 30, 154 (157); 39, 73 (74); 127, 348; BGH NJW 1970, 1122; 1986, 2243 (2245); 2004, 444 (446); 2006, 1065; KG VRS 106 [2004] 356 (357); LG Bonn NJW 2005, 1873 (1874); Hentschel, Straßenverkehrsrecht, 38. Aufl. 2005, § 12 StVG Rz. 50 m.w.N,; Beck'scher Online-Kommentar, Bamberger/Roth, BGB, Stand 01.02.2007, § 249 Rz. 74; Palandt/Heinrichs, BGB, 69. A., § 249 Rz. 56 und insbes. - KG, 27.10.1969 - 12 U 1004/69
Einigungsgebühr
Dadurch, daß der Schädiger einen geringeren als den vom Geschädigten geforderten Betrag zahlt und der Geschädigte sich hiermit zufriedengibt, kommt kein Vergleich zustande (BGH VersR 1970, 573 = NJW 1970, 1122 = DAR 1970, 242; KG VersR 1970, 185; LG Berlin VersR 1971, 726; AG Nürnberg VersR 1983, 474). - LG Duisburg, 02.05.1973 - 4 S 51/73 Die Kosten, die dem Geschädigten durch die Beauftragung eines Rechtsanwalts entstehen, sind dem Schädiger grundsätzlich nur insoweit als Folge seines Verhaltens zuzurechnen, als es um die Durchsetzung eines begründeten Begehrens geht (i. A. an BGH VersR 1970, 573).
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Rechtsprechung
| BGH, 27.04.1970 - III ZR 49/69 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Ersatz von Aufwendungen für die Beseitigung von Ölschäden - Lastwagenunfall während der Ausübung eines Dienstes bei befugter Fahrzeugbenutzung durch einen Soldaten - Manöver amerikanischer Streitkräfte
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BGHZ 54, 21
- NJW 1970, 1416
- MDR 1970, 663
- VersR 1970, 638
- DVBl 1970, 499
- DÖV 1970, 561
Wird zitiert von ... (50) Zitiert selbst (6)
- BGH, 10.06.1954 - III ZR 89/53
Ansprüche bei rechtwidrigem Eingriff
Auszug aus BGH, 27.04.1970 - III ZR 49/69
Auch nach dem Grundgedanken des § 91 ZPO müssen die Kosten der Revision der Beklagten auferlegt werden, weil sie in dieser Instanz unterlegen ist und diese Entscheidung endgültig ist (so schon BGH Urt.v.10. Juni 1954 - III ZR 89/53 -, insoweit aber BGHZ 13, 395 nicht veröffentlicht). - BVerwG, 16.01.1968 - I A 1.67
Munitionsanstalt der Bundeswehr - § 40 VwGO, 'nichtverfassungsrechtlich'; Art. 30 …
Auszug aus BGH, 27.04.1970 - III ZR 49/69
Eine Hoheitsverwaltung darf - abgesehen von Gefahrzuständen und Sonderregelungen - nicht mit Anordnung oder Zwang in die hoheitliche Tätigkeit einer anderen Verwaltung eingreifen; doch schließt das keine Einwirkungen aus, die die Hoheitstätigkeit der Spezialbehörde unberührt lassen (BVerwG 29, 52 = DVBl 1968, 749 mit Anmerkung von Scholz DVBl 1969, 115). - BGH, 15.03.1962 - III ZR 211/60
Entschädigungsanspruch nach Enteignungsgrundsätzen bei durch militärische …
Auszug aus BGH, 27.04.1970 - III ZR 49/69
Weiter hat die Rechtsprechung anerkannt, daß unter Art. VIII Abs. 5 des NATO-Truppenstatutes nicht nur echte deliktische Ansprüche fallen, sondern auch gesetzliche Haftungstatbestände wie Gefährdungshaftung, Ansprüche aus Aufopferung, Enteignung, enteignungsgleichem Eingriff (BGHZ 37, 44) und sogar wegen nachbarlicher Immissionen (BGH Warn 1963 Nr. 166).
- BGH, 29.05.1956 - VI ZR 205/55
Rechtsmittelkosten nach Grundurteil
Auszug aus BGH, 27.04.1970 - III ZR 49/69
Denn § 97 Abs. 1 ZPO enthält einen Fall der Kostentrennung und legt die Kosten eines endgültig erfolglosen Rechtsmittels immer dem Rechtsmittelkläger auf (BGHZ 20, 397). - BVerwG, 09.05.1960 - I C 55.59
Kosten aus Gefahrenbeseitigungsmaßnahmen - Zustellung des Abrechnungsbescheides - …
Auszug aus BGH, 27.04.1970 - III ZR 49/69
Selbst wenn man vertragsähnliche Ansprüche dem gleichstellt, darf man keinesfalls Ansprüche auf Erstattung der Aufwendungen für eine polizeiliche Ersatzvornahme als vertragsähnlich behandeln, weil es sich insoweit um einen besonderen Öffentlich-rechtlichen Erstattungsanspruch handelt und nicht etwa um einen Fall der privatrechtlichen Geschäftsführung ohne Auftrag (vgl. RGZ 143, 91; BVerwG 10, 282, 290;… Drews-Wacke, Allgemeines Polizeirecht 7. Aufl. S. 364; Hurst DVBl 1965, 757). - RG, 03.01.1934 - V 168/33
1. Wird der Rechtsweg für den öffentlich-rechtlichen Anspruch auf Erstattung der …
Auszug aus BGH, 27.04.1970 - III ZR 49/69
Selbst wenn man vertragsähnliche Ansprüche dem gleichstellt, darf man keinesfalls Ansprüche auf Erstattung der Aufwendungen für eine polizeiliche Ersatzvornahme als vertragsähnlich behandeln, weil es sich insoweit um einen besonderen Öffentlich-rechtlichen Erstattungsanspruch handelt und nicht etwa um einen Fall der privatrechtlichen Geschäftsführung ohne Auftrag (vgl. RGZ 143, 91; BVerwG 10, 282, 290;… Drews-Wacke, Allgemeines Polizeirecht 7. Aufl. S. 364; Hurst DVBl 1965, 757).
- BGH, 13.10.2015 - II ZR 23/14
Auslegung von Nominierungsrichtlinien eines Sportverbands und Schadensersatz für …
Die Kosten beider Rechtsmittelzüge sind dem Beklagten aufzuerlegen (vgl. BGH, Urteil vom 27. April 1970 - III ZR 49/69, BGHZ 54, 21, 29;… MünchKommZPO/Schulz, 4. Aufl., § 97 Rn. 6). - BGH, 17.04.1984 - IX ZR 153/83
Durchsetzung der Auskunftspflicht des Drittschuldners
Die unterlassene Kostenentscheidung muß das Revisionsgericht auch ohne Antrag (§ 308 Abs. 2 ZPO) nachholen (vgl. BGHZ 20, 397; 54, 21, 29). - BAG, 22.11.2012 - 2 AZR 371/11
Unwirksamkeit einer Kündigung - fehlerhafte Massenentlassungsanzeige
Nach dem Grundgedanken des § 91 ZPO müssen deshalb die Kosten von Berufung und Revision der Beklagten auferlegt werden; sie ist in beiden Instanzen voll unterlegen (…vgl. BAG 8. Oktober 2009 - 2 AZR 682/08 - Rn. 22, AP KSchG 1969 § 9 Nr. 65 = EzA KSchG § 9 nF Nr. 57; BGH 27. April 1970 - III ZR 49/69 - BGHZ 54, 21).
- BGH, 19.01.1984 - VII ZR 121/83
Nichtigkeit eines Werkvertrages bei Verstoß des Unternehmers gegen das Gesetz zur …
Der Beklagte zu 2) hat die Rechtsmittelkosten zu tragen (BGHZ 20, 397 ff.; 54, 21, 29), soweit sie nicht durch die erfolglose Inanspruchnahme der Beklagten zu 1) entstanden sind. - BGH, 31.01.1990 - VIII ZR 314/88
Einwand des Mitverschuldens bei Rechtsmangelhaftung
§ 97 Abs. 1 ZPO greift auch bei dem Rechtsmittel gegen ein Grundurteil oder ein Teilurteil ein, die als solche grundsätzlich nicht mit einer Kostenentscheidung versehen werden (vgl. BGHZ 20, 397; 54, 21, 29). - OLG Stuttgart, 30.03.2011 - 3 U 192/10
Haftung des Versicherungsmaklers für Aufklärungsfehler
Diese Vorschrift, die einen Fall der Kostentrennung enthält, bei dem die Kostenpflicht vom endgültigen Ausgang der Sache unabhängig ist, ist nach ganz überwiegender Meinung auch auf den vorliegenden Fall eines erfolglosen Rechtsmittels gegen ein Grundurteil anzuwenden (…BGH, Urt. v. 29.05.1956, VI ZR 205/55, BGHZ 20, 397; BGH, Urt. v. 27.04.1970, III ZR 49/69, BGHZ 54, 21, 29;… Zöller/Herget, ZPO, 28. Auflage 2010, § 97 Rn 2;… anders allerdings OLG Stuttgart, Urt. v. 22.05.2003, 7 U 197/02, das die zu treffende Kostenentscheidung dem Landgericht vorbehält). - BGH, 30.05.1974 - III ZR 190/71
Verunreinigung von Gewässern
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 20, 397; 54, 21, 29) ist jedoch auch dann, wenn ein Rechtsmittel gegen ein Grundurteil erfolglos bleibt, in dem Urteil, das auf das Rechtsmittel ergeht, über die Kosten des Rechtsmittelverfahrens gemäß § 97 Abs. 1 ZPO zu entscheiden; es ist nicht zulässig, die Entscheidung über die Kosten dieses Verfahrens dem Schlußurteil im Betragsverfahren zu überlassen. - BGH, 14.10.2010 - I ZR 212/08
Mega-Kasten-Gewinnspiel
Rn. 36 IV. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO (vgl. BGH, Urteil vom 29. Mai 1956 - VI ZR 205/55, BGHZ 20, 397; Urteil vom 27. April 1970 - III ZR 49/69, BGHZ 54, 21, 29; Urteil vom 31. Januar 1990 - VIII ZR 314/88, BGHZ 110, 196, 205). - OLG Rostock, 24.05.2016 - 4 U 136/12
Bedenken erst nach einem Jahr angemeldet: Auftraggeber steht angemessene …
Diese Entscheidung ist unabhängig davon, wie später in der Sache selbst entschieden wird, selbst wenn die Klägerin im Verfahren über die Höhe teilweise unterliegt (BGH, Urteil vom 27.04.1970, Az. III ZR 49/69, Rz 25). - BAG, 08.10.2009 - 2 AZR 682/08
Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf Antrag des Arbeitgebers
Nach dem Grundgedanken des § 91 ZPO müssen deshalb die Kosten der Revision der Beklagten auferlegt werden; sie ist in dieser Instanz unterlegen (vgl. BGH 27. April 1970 - III ZR 49/69 - BGHZ 54, 21). - OLG Brandenburg, 17.09.2009 - 12 U 26/09
Haftungsverteilung bei Verkehrsunfall: Erschütterung des Anscheinsbeweises bei …
- BGH, 29.04.2004 - V ZB 46/03
Rechtsfolgen der Bestätigung eines Grundurteils im Rechtsmittelverfahren
- OLG Stuttgart, 22.05.2003 - 7 U 197/02
Nachbarrechtlicher Ausgleichsanspruch zwischen Mietern im selben Gebäude; keine …
- BGH, 10.01.1990 - VIII ZR 337/88
Übergreifen der Nichtigkeit eines sittenwidrigen Vertrages auf einen anderen …
- OLG Frankfurt, 01.02.2006 - 21 U 21/05
Vertragshändlerausgleich: Verlust des Anspruchs eines …
- OLG Köln, 04.07.2024 - 15 U 217/21
Haftung des Lieferanten für das Pumpen einer Benzinlieferung in den Keller des …
- OLG Frankfurt, 05.04.2006 - 21 U 10/05
Ausgleichsanspruch des Automobilvertragshändlers gemäß § 89 b HGB bei Kündigung …
- BGH, 07.05.2019 - II ZR 5/17
Ausscheiden eines als gemeinnütziges Wohnungsunternehmen anerkannten Unternehmens …
- OLG Frankfurt, 23.03.2005 - 23 U 308/03
Gesamtschuldnerische Haftung von Tragwerksplaner und Bodengutachter bei …
- BGH, 16.01.1992 - III ZR 197/90
Amtshaftung wegen verfrühter Zwangsvollstreckung in Grundstück des …
- OLG München, 16.07.2003 - 21 U 2047/03
Unterschlagung von hochwertigen Baufahrzeugen durch einen "Koordinator"
- LG Aachen, 05.07.2022 - 12 O 188/21
- BGH, 04.06.1987 - I ZR 159/85
Möbeltransport; Auswahlverschulden des Spediteurs; Verkürzung der …
- OLG Frankfurt, 01.02.2006 - 21 U 23/05
Ausgleichsanspruch des Kfz-Vertragshändlers nach Änderungskündigung des …
- KG, 24.11.2022 - 2 U 1073/20
Sachliche Erweiterung eines Zwischenurteils über den Grund durch das …
- VGH Bayern, 01.03.2017 - 22 ZB 16.610
Erfolglose Berufung - Rechtmäßige Inanspruchnahme der Gemeinde als …
- LAG Hamm, 27.12.2018 - 2 Ta 268/18
Rechtsweg für Schadensersatzansprüche unter zivilen Arbeitskräften bei den …
- OLG Naumburg, 11.01.2018 - 9 U 48/17
Anspruch des Eigentümers eines mit einer Gaststätte bebauten Grundstücks auf …
- KG, 30.06.2023 - 7 U 94/21
Regress trotz Regressverzichts bei grober Fahrlässigkeit!
- BGH, 29.04.1976 - III ZR 185/73
Landschaftsverband - Überschwemmung - Ausbau einer Bundesstraße - …
- OLG Düsseldorf, 06.03.2014 - 23 U 112/13
Kostenentscheidung bei erfolgloser Berufung des Beklagten gegen ein Grundurteil
- BGH, 18.09.1986 - III ZR 80/85
Erforderlichkeit von Maßnahmen zur Unterhaltung eines Verkehrsweges
- OLG Brandenburg, 24.02.2010 - 3 U 112/09
Nutzungsvertrag: Räumungs- und Herausgabeanspruch auf Grund fristloser Kündigung …
- OLG Braunschweig, 17.07.2002 - 3 U 267/01
Schadenersatzanspruch aus Amtshaftung; Öffentlich-rechtlich gestaltete …
- OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 10.06.1989 - 12 A 234/86
Kostenerstattung nach Ölunfall
- BGH, 01.06.1976 - VI ZR 162/74
Zahlung einer Kapitalabfindung wegen entgangenem Recht auf Unterhalt - …
- BGH, 25.09.1980 - III ZR 4/79
Voraussetzungen einer ungerechtfertigten Bereicherung - Geltendmachung von …
- OLG Rostock, 10.04.2018 - 4 U 110/10
Über Bedenken hinweggesetzt: Auftraggeber trifft 50%-iges Mitverschulden!
- OLG Karlsruhe, 11.05.2011 - 7 U 205/09
Pflicht des Verkäufers von Anteilen an einer Immobiliengesellschaft zur …
- OVG Rheinland-Pfalz, 10.11.1994 - 1 A 11198/93
Voraussetzungen und Umfang der Kostenerstattungspflicht für gewässeraufsichtliche …
- BGH, 26.10.1970 - II ZR 125/69
Kursweisung des Bergfahrers in der Rheinschiffahrt
- BGH, 13.07.1970 - II ZR 163/69
Rechtmäßigkeit der Durchführung eines Überholmanövers durch ein Rheinschiff - …
- OLG Köln, 02.06.1998 - 22 U 261/97
Voraussetzungen für Restitutionsansprüche an Grundstücken; Ernsthaftigkeit des …
- OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 10.07.1989 - 12 ( ) A 234/86
Heranziehung zur Übernahme der Gesamtkosten einer umfangreichen …
- BGH, 18.09.1975 - II ZR 40/74
Haftung der Reederei für Verlust oder Beschädigung der Güter eines Schiffes wegen …
- OLG Karlsruhe, 30.11.2015 - 22 U 2/15
- OLG Oldenburg, 18.02.1992 - 5 U 122/91
Grundurteil, Zurückweisung, Kostenentscheidung
- BGH, 14.12.1972 - IX ZR 118/70
Rechtsmittel
- BGH, 26.10.1970 - II ZR 116/69
Pflichten und Rechte von Talfahrern und Bergfahrern sowie von diesen gegebenen …
- BGH, 18.09.1975 - II ZR 39/74
Instabilität eines Schiffes wegen zu hoher Decksladung bereits bei Reiseantritt - …
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