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Weitere Entscheidung unten: BGH, 22.10.1971

Rechtsprechung
   BGH, 19.11.1971 - V ZR 103/69   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1971,322
BGH, 19.11.1971 - V ZR 103/69 (https://dejure.org/1971,322)
BGH, Entscheidung vom 19.11.1971 - V ZR 103/69 (https://dejure.org/1971,322)
BGH, Entscheidung vom 19. November 1971 - V ZR 103/69 (https://dejure.org/1971,322)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Kanzlei Prof. Schweizer

    Anpassung eines Vertrages zugunsten Dritter wegen Wegfalls der Geschäftsgrundlage

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anforderungen an eine vorweg genommene Nachlassregelung - Anspruch auf Nachzahlung weiterer Gleichstellungsgelder - Anspruch auf Anpassung des Vertrages an die wirklichen Wertverhältnisse

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1972, 1191 (Ls.)
  • NJW 1972, 152
  • MDR 1972, 130
  • DB 1971, 2403
 
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Wird zitiert von ... (79)Zitiert selbst (11)

  • BGH, 22.12.1966 - VII ZR 195/64

    Vermögensverwaltung durch Rechtsanwalt

    Auszug aus BGH, 19.11.1971 - V ZR 103/69
    Diese Umstände könnten nach den Grundsätzen, die hierüber in Rechtsprechung und Schrifttum entwickelt worden sind (BGHZ 25, 390, 392 f [BGH 23.10.1957 - V ZR 219/55]; 46, 268, 273 [BGH 22.12.1966 - VII ZR 195/64]; BGH LM BGB § 242 Bd Nr. 15 a;… Soergel/Siebert/Knopp, BGB 10. Aufl. § 242 Anm. 394 f und 414), dazu führen, den Vertrag unter dem Gesichtspunkt von Treu und Glauben an die wirkliche, bei seinem Abschluß unerkannt gebliebene Sachlage anzupassen, was im vorliegenden Fall auf eine entsprechende Erhöhung der Gleichstellungsbeträge hinauslaufen könnte.

    Das Berufungsgericht, an das die Sache gemäß § 565 Abs. 1 ZPO zurückverwiesen werden muß, wird in der neuen mündlichen Verhandlung den bisher lediglich als wahr unterstellten Behauptungen der Kläger nachzugehen und insbesondere zu entscheiden haben, ob dem Übergabevertrag vom 15. November 1966 die Geschäftsgrundlage gefehlt hat, ob bejahendenfalls gemäß § 242 BGB eine Anpassung der der Beklagten obliegenden Leistung geboten ist (vgl. dazu BGHZ 46, 268, 273) [BGH 22.12.1966 - VII ZR 195/64] und ob schließlich nach dem Sinn und Zweck des Vertrages die Kläger unmittelbar berechtigt sind, die erhöhten Gleichstellungsbeträge zu fordern.

  • BGH, 05.03.1981 - III ZR 115/80

    Voraussetzungen der fristlosen Kündigung eines Darlehensvertrages

    Auszug aus BGH, 19.11.1971 - V ZR 103/69
    Diese Rechtsfolge, die das Bestreben des anderen Partners, den bisherigen Vertragsinhalt aufrechtzuerhalten, als unzulässige Rechtsausübung erscheinen läßt, ist auch ohne besondere Geltendmachung seitens des Benachteiligten bei der richterlichen Entscheidung von Amts wegen zu berücksichtigen (BGHZ 12, 286, 304 [BGH 16.02.1954 - V BLw 60/53]; 16, 334, 337 [BGH 18.02.1955 - V ZR 108/53]; 29, 6, 12 [BGH 03.12.1958 - V ZR 28/57]; BGH-Urteile vom 11. April 1962, V ZR 122/60, LM BGB § 242 Ba Nr. 38 = WM 1962, 679, 680, und vom 16. Dezember 1968, III ZR 151/66, WM 1969, 335, 337).
  • BGH, 23.10.1957 - V ZR 219/55

    Begriff der Geschäftsgrundlage eines Vertrages

    Auszug aus BGH, 19.11.1971 - V ZR 103/69
    Diese Umstände könnten nach den Grundsätzen, die hierüber in Rechtsprechung und Schrifttum entwickelt worden sind (BGHZ 25, 390, 392 f [BGH 23.10.1957 - V ZR 219/55]; 46, 268, 273 [BGH 22.12.1966 - VII ZR 195/64]; BGH LM BGB § 242 Bd Nr. 15 a;… Soergel/Siebert/Knopp, BGB 10. Aufl. § 242 Anm. 394 f und 414), dazu führen, den Vertrag unter dem Gesichtspunkt von Treu und Glauben an die wirkliche, bei seinem Abschluß unerkannt gebliebene Sachlage anzupassen, was im vorliegenden Fall auf eine entsprechende Erhöhung der Gleichstellungsbeträge hinauslaufen könnte.
  • BGH, 16.02.1954 - V BLw 60/53

    Bestimmung eines Abkömmlings zum Hoferben

    Auszug aus BGH, 19.11.1971 - V ZR 103/69
    Diese Rechtsfolge, die das Bestreben des anderen Partners, den bisherigen Vertragsinhalt aufrechtzuerhalten, als unzulässige Rechtsausübung erscheinen läßt, ist auch ohne besondere Geltendmachung seitens des Benachteiligten bei der richterlichen Entscheidung von Amts wegen zu berücksichtigen (BGHZ 12, 286, 304 [BGH 16.02.1954 - V BLw 60/53]; 16, 334, 337 [BGH 18.02.1955 - V ZR 108/53]; 29, 6, 12 [BGH 03.12.1958 - V ZR 28/57]; BGH-Urteile vom 11. April 1962, V ZR 122/60, LM BGB § 242 Ba Nr. 38 = WM 1962, 679, 680, und vom 16. Dezember 1968, III ZR 151/66, WM 1969, 335, 337).
  • BGH, 03.12.1958 - V ZR 28/57

    Datierung notarieller Urkunden

    Auszug aus BGH, 19.11.1971 - V ZR 103/69
    Diese Rechtsfolge, die das Bestreben des anderen Partners, den bisherigen Vertragsinhalt aufrechtzuerhalten, als unzulässige Rechtsausübung erscheinen läßt, ist auch ohne besondere Geltendmachung seitens des Benachteiligten bei der richterlichen Entscheidung von Amts wegen zu berücksichtigen (BGHZ 12, 286, 304 [BGH 16.02.1954 - V BLw 60/53]; 16, 334, 337 [BGH 18.02.1955 - V ZR 108/53]; 29, 6, 12 [BGH 03.12.1958 - V ZR 28/57]; BGH-Urteile vom 11. April 1962, V ZR 122/60, LM BGB § 242 Ba Nr. 38 = WM 1962, 679, 680, und vom 16. Dezember 1968, III ZR 151/66, WM 1969, 335, 337).
  • BGH, 21.11.1968 - VII ZR 89/66

    Rechte der Vertragspartei bei unberechtigter Verweigerung einer Vertragsanpassung

    Auszug aus BGH, 19.11.1971 - V ZR 103/69
    Indessen mag dahinstehen, ob diese Betrachtungsweise (auf die der Bundesgerichtshof in der Folgezeit, soweit ersichtlich, nicht zurückgekommen ist) dem Wesen der richterlichen Entseheidüngstätigkeit gerecht wird oder ob nicht vielmehr die Vertragsanpassung nach § 242 BGB ein Akt der Rechtsfindung und keine Rechtsgestaltung ist, weil auch hier das richterliche Urteil nicht die rechtlichen Beziehungen der Parteien neu schafft, sondern bloß ausspricht, welche Umgestaltung die bestehenden Rechtsbeziehungen durch die Veränderung der Umstände nach Treu und Glauben erlitten haben (so insbesondere die späteren BGH-Urteile vom 14. Juli 1953, V ZR 72/52, LM BGB § 242 Bb Nr. 18 Bl. 3, und vom 21. November 1968, VII ZR 89/66, WM 1969, 65, 66 = NJW 1969, 233;… Kegel, a.a.O. S. 148; Esser, JZ 1958, 113, 114; Rothe, AcP 151, 33, 39 f;… Soergel/Siebert/Knopp a.a.O. § 242 Anm. 414;… Palandt/Heinrichs, BGB 30. Aufl. § 242 Anm. 6 c ff).
  • BGH, 18.02.1955 - V ZR 108/53

    Kleinsiedlung. Formmangel

    Auszug aus BGH, 19.11.1971 - V ZR 103/69
    Diese Rechtsfolge, die das Bestreben des anderen Partners, den bisherigen Vertragsinhalt aufrechtzuerhalten, als unzulässige Rechtsausübung erscheinen läßt, ist auch ohne besondere Geltendmachung seitens des Benachteiligten bei der richterlichen Entscheidung von Amts wegen zu berücksichtigen (BGHZ 12, 286, 304 [BGH 16.02.1954 - V BLw 60/53]; 16, 334, 337 [BGH 18.02.1955 - V ZR 108/53]; 29, 6, 12 [BGH 03.12.1958 - V ZR 28/57]; BGH-Urteile vom 11. April 1962, V ZR 122/60, LM BGB § 242 Ba Nr. 38 = WM 1962, 679, 680, und vom 16. Dezember 1968, III ZR 151/66, WM 1969, 335, 337).
  • BGH, 14.07.1953 - V ZR 72/52

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 19.11.1971 - V ZR 103/69
    Indessen mag dahinstehen, ob diese Betrachtungsweise (auf die der Bundesgerichtshof in der Folgezeit, soweit ersichtlich, nicht zurückgekommen ist) dem Wesen der richterlichen Entseheidüngstätigkeit gerecht wird oder ob nicht vielmehr die Vertragsanpassung nach § 242 BGB ein Akt der Rechtsfindung und keine Rechtsgestaltung ist, weil auch hier das richterliche Urteil nicht die rechtlichen Beziehungen der Parteien neu schafft, sondern bloß ausspricht, welche Umgestaltung die bestehenden Rechtsbeziehungen durch die Veränderung der Umstände nach Treu und Glauben erlitten haben (so insbesondere die späteren BGH-Urteile vom 14. Juli 1953, V ZR 72/52, LM BGB § 242 Bb Nr. 18 Bl. 3, und vom 21. November 1968, VII ZR 89/66, WM 1969, 65, 66 = NJW 1969, 233;… Kegel, a.a.O. S. 148; Esser, JZ 1958, 113, 114; Rothe, AcP 151, 33, 39 f;… Soergel/Siebert/Knopp a.a.O. § 242 Anm. 414;… Palandt/Heinrichs, BGB 30. Aufl. § 242 Anm. 6 c ff).
  • BGH, 23.10.1951 - I ZR 15/51

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 19.11.1971 - V ZR 103/69
    Verwiesen wird dabei auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs vom 23. Oktober 1951, I ZR 15/51 (JZ - nicht NJW - 1952, 145, 146, mit Anmerkung von Kegel).
  • BGH, 16.12.1968 - III ZR 151/66

    Auslegung eines Darlehensvertrages mit Rückzahlungsklausel unter der Bedingung …

    Auszug aus BGH, 19.11.1971 - V ZR 103/69
    Diese Rechtsfolge, die das Bestreben des anderen Partners, den bisherigen Vertragsinhalt aufrechtzuerhalten, als unzulässige Rechtsausübung erscheinen läßt, ist auch ohne besondere Geltendmachung seitens des Benachteiligten bei der richterlichen Entscheidung von Amts wegen zu berücksichtigen (BGHZ 12, 286, 304 [BGH 16.02.1954 - V BLw 60/53]; 16, 334, 337 [BGH 18.02.1955 - V ZR 108/53]; 29, 6, 12 [BGH 03.12.1958 - V ZR 28/57]; BGH-Urteile vom 11. April 1962, V ZR 122/60, LM BGB § 242 Ba Nr. 38 = WM 1962, 679, 680, und vom 16. Dezember 1968, III ZR 151/66, WM 1969, 335, 337).
  • BGH, 11.04.1962 - V ZR 122/60

    Rechtsmittel

  • BGH, 03.12.2014 - XII ZB 181/13

    Zur Verjährung der Rückforderung von Schwiegerelternschenkungen

    Rn. 48 Nach der vor der Einführung des § 313 BGB durch das Schuldrechtsmodernisierungsgesetz vom 26. November 2001 (BGBl. I S. 3138) geltenden Rechtslage trat die Vertragsanpassung kraft Gesetzes ein (vgl. BGHZ 133, 281 = NJW 1997, 320, 323; BGH Urteil vom 19. November 1971 - V ZR 103/69 - NJW 1972, 152, 153).
  • BGH, 19.05.2006 - V ZR 264/05

    Rechtsfolgen der Verletzung von Aufklärungspflichten bei Vertragsschluss; …

    bb) Eine Vertragspartei kann auch verpflichtet sein, einer Erhöhung ihrer versehentlich zu niedrig angesetzten Zahlungspflichtung zuzustimmen, wenn mit dem Vertrag ein gemeinsames, über den Leistungsaustausch hinausgehendes Ziel verfolgt wird, das nur bei Zugrundelegung der richtigen Kalkulationsgrundlagen zu erreichen ist (Senatsurt. v. 19. November 1971, V ZR 103/69, NJW 1972, 152, 153 f.; v. 20. März 1981, V ZR 71/80, NJW 1981, 1551, 1552).
  • BGH, 02.10.1991 - XII ZR 145/90

    Zugewinnausgleich und ergänzender Ausgleichsanspruch bei Hausbau während der …

    Auch wenn ein Vertrag des Vaters mit dem Beklagten zugunsten der Klägerin im Sinne von § 328 Abs. 1 BGB anzunehmen wäre, könnte diese Rechte wegen Wegfalls der Geschäftsgrundlage in eigener Person und ohne Abtretung geltend machen (vgl. dazu BGH, Urteil vom 19. November 1971 - V ZR 103/69 - NJW 1972, 152, 153 f).
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Rechtsprechung
   BGH, 22.10.1971 - V ZR 133/70   

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BGH, 22.10.1971 - V ZR 133/70 (https://dejure.org/1971,3000)
BGH, Entscheidung vom 22.10.1971 - V ZR 133/70 (https://dejure.org/1971,3000)
BGH, Entscheidung vom 22. Oktober 1971 - V ZR 133/70 (https://dejure.org/1971,3000)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anspruch eines Gesamtrechtsnachfolgers auf den Abschluss eines Kaufvertrages - Begründung eines Ankaufsrechts durch einen Vorvertrag - Voraussetzungen für die Verbindlichkeit eines Schiedsgutachtens

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • MDR 1972, 130
  • DNotZ 1971, 722
  • DB 1971, 2401
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (11)

  • BGH, 30.09.1964 - V ZR 196/63

    Beurkundung von Grundstücksverträgen

    Auszug aus BGH, 22.10.1971 - V ZR 133/70
    Inzwischen hatte W. die Kläger auf Einwilligung in die Löschung der zu ihren Gunsten eingetragenen Auflassungsvormerkung verklagt (4 O 328/62 LG Wuppertal) mit der Begründung, seine Erklärung vom 16. November 1953 sei wegen Formmangels nichtig und die Kläger hätten sein Angebot auch nicht rechtzeitig angenommen; diese Klage blieb in allen drei Instanzen ohne Erfolg (Urteil des Senats vom 30. September 1964, V ZR 196/63, BGHZ 42, 235, ungekürzt WM 1964, 1297).

    Dem Formerfordernis entsprachen sowohl das Vertragsangebot vom 16. November 1953 (vgl. dazu das frühere Revisionsurteil, insbesondere die dortigen, zwar nicht BGHZ 42, 235, aber WM 1964, 1297, 1300 abgedruckten Ausführungen unter Nr. 11) als auch die Annahmeerklärung vom 4. Februar 1963.

  • BGH, 28.09.1962 - V ZR 8/61

    Zulässigkeit einer Potestativbedingung

    Auszug aus BGH, 22.10.1971 - V ZR 133/70
    Daß ein Ankaufsrecht, um das es sich im vorliegenden Falle handelt, wirksam durch einen solchen Vorvertrag, sofern er dem Formerfordernis des § 313 BGB genügt, begründet werden kann, entspricht der höchstrichterlichen Rechtsprechung (Urteil des Senats vom 28. September 1962, V ZR 8/61, LM BGB § 433 Nr. 16 = WM 1962, 1399).
  • BGH, 14.07.1971 - V ZR 54/70

    Leistungsbestimmung durch Dritte

    Auszug aus BGH, 22.10.1971 - V ZR 133/70
    Die Höhe des Kaufpreises sollte von dem zuständigen Kulturamtsvorsteher entsprechend dem Siedlungstaxwert festgesetzt werden; damit haben die Vertragspartner im Sinne von § 317 BGB die Bestimmung der den zukünftigen Käufern obliegenden Leistung einem Dritten übertragen, der hierbei als sogenannter Schiedsgutachter tätig werden sollte (vgl. Urteil des Senats vom 14. Juli 1971, V ZR 54/70, WM 1971, 1018, 1019).
  • BGH, 26.02.1964 - V ZR 154/62

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 22.10.1971 - V ZR 133/70
    Bei ihrem Einwand in der Revisionsbeantwortung, auch ein formbedürftiges Rechtsgeschäft lasse sich durch einfache privatschriftliche Erklärung aufheben (unter Bezugnahme auf RGZ a.a.O., RGZ 137, 294 und BGH WM 1964, 509, sowie auf Soergel/Siebert/Schmidt, BGB 10. Aufl. § 313 Anm. 21), übersehen die Kläger, daß es sich hier nicht um Aufhebung eines Grundstücksveräußerungsvertrages, sondern um inhaltliche Änderung eines formbedürftigen, noch schwebenden Vertragsangebots handeln würde.
  • BGH, 12.12.1962 - V ZR 111/61

    Anspruch auf Bewilligung einer Auflassung und Eintragung eines Teilgrundstücks im …

    Auszug aus BGH, 22.10.1971 - V ZR 133/70
    Im Rahmen eines Vorvertrages der hier vorliegenden Art. durch den sich der eine Teil verpflichtet, das Eigentum an Grundstücken zu übertragen, stellt die Festsetzung der Zeit, zu welcher die Übertragung erfolgen soll, keine bloße Nebenabrede dar; sie hängt eng mit der Veräußerung zusammen und bildet einen wesentlichen Teil des Grundstücksgeschäfts (RGZ 76, 33; RG JW 1936, 800; BGH Urteile vom 12. Dezember 1962, V ZR 111/61, WM 1963, 407, 408, und vom 1. Februar 1966, V ZR 120/63, LM BGB § 313 Nr. 27 = WM 1966, 251, 252 f;… Palandt/Heinrichs, BGB 30. Aufl. § 313 Anm. 10, S. 302 unten; vgl. auch RG Recht 1924 Nr. 619).
  • RG, 10.12.1910 - VI 327/10

    Formzwang bei Verlängerung der Frist zur Auflassung

    Auszug aus BGH, 22.10.1971 - V ZR 133/70
    Im Rahmen eines Vorvertrages der hier vorliegenden Art. durch den sich der eine Teil verpflichtet, das Eigentum an Grundstücken zu übertragen, stellt die Festsetzung der Zeit, zu welcher die Übertragung erfolgen soll, keine bloße Nebenabrede dar; sie hängt eng mit der Veräußerung zusammen und bildet einen wesentlichen Teil des Grundstücksgeschäfts (RGZ 76, 33; RG JW 1936, 800; BGH Urteile vom 12. Dezember 1962, V ZR 111/61, WM 1963, 407, 408, und vom 1. Februar 1966, V ZR 120/63, LM BGB § 313 Nr. 27 = WM 1966, 251, 252 f;… Palandt/Heinrichs, BGB 30. Aufl. § 313 Anm. 10, S. 302 unten; vgl. auch RG Recht 1924 Nr. 619).
  • BGH, 01.02.1966 - V ZR 120/63

    Beurkundungszwang für einen gesamten zur Veräußerung verpflichtenden Vertrag - …

    Auszug aus BGH, 22.10.1971 - V ZR 133/70
    Im Rahmen eines Vorvertrages der hier vorliegenden Art. durch den sich der eine Teil verpflichtet, das Eigentum an Grundstücken zu übertragen, stellt die Festsetzung der Zeit, zu welcher die Übertragung erfolgen soll, keine bloße Nebenabrede dar; sie hängt eng mit der Veräußerung zusammen und bildet einen wesentlichen Teil des Grundstücksgeschäfts (RGZ 76, 33; RG JW 1936, 800; BGH Urteile vom 12. Dezember 1962, V ZR 111/61, WM 1963, 407, 408, und vom 1. Februar 1966, V ZR 120/63, LM BGB § 313 Nr. 27 = WM 1966, 251, 252 f;… Palandt/Heinrichs, BGB 30. Aufl. § 313 Anm. 10, S. 302 unten; vgl. auch RG Recht 1924 Nr. 619).
  • RG, 03.10.1932 - VI 157/32

    Bedarf es der Form des § 313 BGB., wenn sich nach Übereignung des Grundstücks der …

    Auszug aus BGH, 22.10.1971 - V ZR 133/70
    Bei ihrem Einwand in der Revisionsbeantwortung, auch ein formbedürftiges Rechtsgeschäft lasse sich durch einfache privatschriftliche Erklärung aufheben (unter Bezugnahme auf RGZ a.a.O., RGZ 137, 294 und BGH WM 1964, 509, sowie auf Soergel/Siebert/Schmidt, BGB 10. Aufl. § 313 Anm. 21), übersehen die Kläger, daß es sich hier nicht um Aufhebung eines Grundstücksveräußerungsvertrages, sondern um inhaltliche Änderung eines formbedürftigen, noch schwebenden Vertragsangebots handeln würde.
  • BGH, 15.01.1971 - V ZR 92/68

    Auffälliges Missverhältnis zwischen dem objektiven wirklichen Wert eines …

    Auszug aus BGH, 22.10.1971 - V ZR 133/70
    Was die angebliche "Erschleichung" der Erklärung vom 16. November 1953 durch die Kläger anbetrifft, so hat das Berufungsgericht eine Beweiserhebung über spätere diesbezügliche Äußerungen W. mit der Begründung abgelehnt, daß es sich dabei um bloße "Zeugen vom Hörensagen" handele, während die Beklagte es unterlassen habe, sich auf den hierfür in erster Linie als Zeuge in Betracht kommenden Kulturamtsvorsteher Dr. B. zu berufen; die Revisionsrüge, dies entspreche nicht dem deutschen Prozeßrecht, verkennt den vom Bundesgerichtshof in ständiger Rechtsprechung vertretenen Grundsatz, wonach der Tatrichter Beweisanträgen über Indizien, denen er für seine Überzeugungsbildung keine Bedeutung beimißt, nicht stattzugeben braucht (Urteil des Senats vom 15. Januar 1971, V ZR 92/68, S. 11).
  • RG, 13.03.1936 - GSZ

    Wucher - § 138 Abs. 1 BGB, auffälliges Mißverhältnis, Volksempfinden, …

    Auszug aus BGH, 22.10.1971 - V ZR 133/70
    Wenn der nach der Beleihungsgrenze eines landwirtschaftlichen Betriebs ausgerichtete Siedlungstaxwert (vgl, über diesen Begriff das Gutachten des Sachverständigen R. vom 19. Juli 1966) niedriger ist als der Verkehrswert des betreffenden Anwesens und in der Regel den Ertragswert nicht wesentlich übersteigt (…a.a.O. S. 6), so bedeutet das zum mindesten unter den besonderen Umständen des vorliegenden Falles kein auffälliges Mißverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung im Sinne der reichsgerichtlichen Rechtsprechung (RGZ 150, 1).
  • RG, 23.03.1907 - V 544/06

    Welche Wirkung hat die formlose Vereinbarung der Änderung oder Ergänzung eines …

  • BGH, 05.05.1976 - IV ZR 63/75

    Formbedürftigkeit von Abänderungsverträgen

    Umstritten ist jedoch, ob dem Formzwang alle Abänderungen oder nur solche unterliegen, durch die die Übereignungspflicht erweitert oder verschärft wird (…vgl. dazu Wilde in BGB-RGRK 10./11. Aufl. § 313 Anm. 39;… Battes in Erman 6. Aufl. § 313 BGB Rn. 49;… Reimer Schmidt in Soergel/Siebert 10. Aufl. § 313 BGB Rn. 22; die Rechtsprechung zu diesem Punkt ist uneinheitlich, vgl. RGZ 51, 179, 180; 65, 390; 72, 209; 76, 33; 94, 147; 103, 328; 109, 22; 140, 335; 148, 105; RG JW 1910, 575; 1911, 709; 1921, 1231; RG WarnRspr 1909, Nr. 74; 1911 Nr. 226 u. 318; RG LZ 1908, 854; 1919, 475; 1920, 154; RG HRR 1927 Nr. 1639; 1928, Nr. 1469; 1930, Nr. 500; RG Gruch 1928, 476; BGH LM BGB § 313 Nr. 14 und 27; BGH NJV 1973, 37; BGH BB 1966, 266, 720; BGH MDR 1972, 130 - Betr 1971, 2401; BGH DNotZ 1954, 667; 1965, 286; BGH Rpfleger 1958, 53).
  • BGH, 06.10.1989 - V ZR 223/87

    Rückzahlung einer Maklervergütung - Kauf eines Grundstücks unter Ausschluss …

    In dieser Weise konnte das Berufungsgericht rechtsfehlerfrei verfahren, denn der Beweisantritt war lediglich auf die Feststellung indizieller Umstände, nicht auf die den Anspruchsgrund ausfüllenden Haupttatsachen, gerichtet (BGHZ 53, 245, 261 [BGH 17.02.1970 - III ZR 139/67]; Senatsurt. v. 22. Oktober 1971, V ZR 133/70).
  • LG Düsseldorf, 10.03.1989 - 11 O 333/88

    Sale-and-lease-back-Vertrag zur Liquiditätsverschaffung des Leasingnehmers; …

    Entgegen der Auffassung der Klägerin vermag das erkennende Gericht hinsichtlich der Beurkundungspflicht keinen Unterschied zwischen dem von der Klägerin dargelegten Verschaffungsanspruchs und einem Ankaufsrecht, für das nach allgemeiner Meinung die notarielle Beurkundung gemäß § 313 BGB erforderlich ist (vgl. nur BGH, DNotZ 1971, 722;… Graf von Westphalen, Der Leasingvertrag, 2. Aufl. 1984, Rdnr. 675 m.w.N.), zu erkennen.
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