Rechtsprechung
| BGH, 06.12.1984 - VII ZR 64/84 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- Prof. Dr. Lorenz
Begründetheit der Klage nach einseitiger Erledigungserklärung: Zeitpunkt des erledigenden Ereignisses
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Erforderlichkeit der Zulässigkeit und Begründetheit einer Klage im Zeitpunkt des nach ihrer Zustellung eingetretenen erledigenden Ereignisses für die Erledigung der Hauptsache bei einseitiger Erledigungserklärung
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
ZPO § 91a
Voraussetzungen der Erledigung der Hauptsache bei einseitiger Erledigungserklärung - ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1986, 588
- ZIP 1985, 833
- MDR 1985, 570
- BauR 1985, 353
Wird zitiert von ... (86) Zitiert selbst (13)
- BGH, 08.12.1981 - VI ZR 161/80
Bemessung des Streitwerts bei einseitiger Erledigungserklärung des Klägers nach …
Auszug aus BGH, 06.12.1984 - VII ZR 64/84
Bei einseitiger Erledigungserklärung kommt es für den Ausspruch des Gerichts, daß die Hauptsache erledigt ist, darauf an, ob die Klage im Zeitpunkt des nach ihrer Zustellung eingetretenen erledigenden Ereignisses zulässig und begründet war (Klarstellung zu BGH NJW 1982, 767 und BGHZ 83, 12 [BGH 15.01.1982 - V ZR 50/81]).Dabei kommt es hier auf den Meinungsstreit über die Rechtsnatur der einseitigen Erledigungserklärung nicht an (vgl. zum Meinungsstand die Nachweise BGH NJW 1982, 767, 768).
Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus der Entscheidung NJW 1982, 767 (= VersR 1982, 295).
Gerade um diesen Interessen beider Parteien gerecht zu werden, kann jede Partei einen streitigen Ausspruch über die Erledigung oder Nichterledigung erzwingen, ohne daß hierfür ein besonderes und weiteres Rechtsschutzbedürfnis erforderlich wäre (BGHZ 83, 12 [BGH 15.01.1982 - V ZR 50/81]; NJW 1982, 767 m.w.N.).
Der Senat hält demgegenüber an der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fest, wonach in diesem Falle der Streitwert regelmäßig in der Höhe der bis zur Erledigungserklärung entstandenen Kosten besteht (BGH NJW 1961, 1210 Nr. 10; 1982, 768 Nr. 13 m.w.N.).
- BGH, 15.01.1982 - V ZR 50/81
Versteigerung vor Klagezustellung - Einseitige Erledigungserklärung, keine …
Auszug aus BGH, 06.12.1984 - VII ZR 64/84
Bei einseitiger Erledigungserklärung kommt es für den Ausspruch des Gerichts, daß die Hauptsache erledigt ist, darauf an, ob die Klage im Zeitpunkt des nach ihrer Zustellung eingetretenen erledigenden Ereignisses zulässig und begründet war (Klarstellung zu BGH NJW 1982, 767 und BGHZ 83, 12 [BGH 15.01.1982 - V ZR 50/81]).Wenn ein Kläger die Hauptsache einseitig für erledigt erklärt, der Beklagte dem aber widerspricht und Klageabweisung beantragt, hat das Gericht, wie es auch hier geschehen ist, durch Urteil darüber zu entscheiden, ob die Erledigung eingetreten ist oder nicht (BGHZ 83, 12, 13 [BGH 15.01.1982 - V ZR 50/81] m.N.).
Diese betrifft also notwendig eine Klage, die zur Zeit der Abgabe der Erledigungserklärung nicht mehr zulässig oder nicht mehr begründet ist, und zwar weil sie materiell bereits erledigt ist (vgl. auch BGHZ 83, 12, 13) [BGH 15.01.1982 - V ZR 50/81].
Gerade um diesen Interessen beider Parteien gerecht zu werden, kann jede Partei einen streitigen Ausspruch über die Erledigung oder Nichterledigung erzwingen, ohne daß hierfür ein besonderes und weiteres Rechtsschutzbedürfnis erforderlich wäre (BGHZ 83, 12 [BGH 15.01.1982 - V ZR 50/81]; NJW 1982, 767 m.w.N.).
- BGH, 11.05.1976 - VI ZR 210/73
Verkehrssicherungspflicht des Bauherrn bei Beauftragung eines Architekten
Auszug aus BGH, 06.12.1984 - VII ZR 64/84
Der Bundesgerichtshof hat in ständiger Rechtsprechung ausgesprochen, daß Erledigung dann eintritt und auf einseitige Erledigungserklärung des Klägers durch Urteil auszusprechen ist, wenn eine "ursprünglich" zulässige und begründete Klage nach Rechtshängigkeit gegenstandslos wird (BGHZ 37, 137, 142; 79, 275, 276 [BGH 28.01.1981 - VIII ZR 1/80]; BGH NJW 1961, 1210, 1211; 1965, 537; NJW 1969, 237; 1981, 686 Nr. 11; Urteile vom 11. Mai 1976 - VI ZR 210/73 - VersR 1976, 954 und vom 15. Januar 1980 - VI ZR 191/78 = VersR 1980, 384, 385).Davon gehen auch mehrere Entscheidungen des Bundesgerichtshofes aus, so die Senatsentscheidung NJW 1969, 237, nach der es darauf ankommt, ob die Klage "vor dem angeblich erledigenden Ereignis" schon unzulässig oder unbegründet war, und die in diesem Sinne auf die "ursprüngliche" Unbegründetheit oder Unzulässigkeit der Klage abstellt (ähnlich BGHZ 37, 137, 142; BGH NJW 1965, 537; 1975, 539, 540; VersR 1976, 954, 955).
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs muß die Klage aber auch nicht länger als bis zum erledigenden Ereignis zulässig und begründet sein (BGH NJW 1965, 537; NJW 1969, 237; VersR 1976, 954, 955).
- BGH, 25.11.1964 - V ZR 187/62
Auszug aus BGH, 06.12.1984 - VII ZR 64/84
Der Bundesgerichtshof hat in ständiger Rechtsprechung ausgesprochen, daß Erledigung dann eintritt und auf einseitige Erledigungserklärung des Klägers durch Urteil auszusprechen ist, wenn eine "ursprünglich" zulässige und begründete Klage nach Rechtshängigkeit gegenstandslos wird (BGHZ 37, 137, 142; 79, 275, 276 [BGH 28.01.1981 - VIII ZR 1/80]; BGH NJW 1961, 1210, 1211; 1965, 537; NJW 1969, 237; 1981, 686 Nr. 11; Urteile vom 11. Mai 1976 - VI ZR 210/73 - VersR 1976, 954 und vom 15. Januar 1980 - VI ZR 191/78 = VersR 1980, 384, 385).Davon gehen auch mehrere Entscheidungen des Bundesgerichtshofes aus, so die Senatsentscheidung NJW 1969, 237, nach der es darauf ankommt, ob die Klage "vor dem angeblich erledigenden Ereignis" schon unzulässig oder unbegründet war, und die in diesem Sinne auf die "ursprüngliche" Unbegründetheit oder Unzulässigkeit der Klage abstellt (ähnlich BGHZ 37, 137, 142; BGH NJW 1965, 537; 1975, 539, 540; VersR 1976, 954, 955).
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs muß die Klage aber auch nicht länger als bis zum erledigenden Ereignis zulässig und begründet sein (BGH NJW 1965, 537; NJW 1969, 237; VersR 1976, 954, 955).
- BGH, 07.11.1968 - VII ZR 72/66
Wirksamkeit einer Erledigungserklärung i.F. einer ursprünglich nicht zulässigen …
Auszug aus BGH, 06.12.1984 - VII ZR 64/84
Der Bundesgerichtshof hat in ständiger Rechtsprechung ausgesprochen, daß Erledigung dann eintritt und auf einseitige Erledigungserklärung des Klägers durch Urteil auszusprechen ist, wenn eine "ursprünglich" zulässige und begründete Klage nach Rechtshängigkeit gegenstandslos wird (BGHZ 37, 137, 142; 79, 275, 276 [BGH 28.01.1981 - VIII ZR 1/80]; BGH NJW 1961, 1210, 1211; 1965, 537; NJW 1969, 237; 1981, 686 Nr. 11; Urteile vom 11. Mai 1976 - VI ZR 210/73 - VersR 1976, 954 und vom 15. Januar 1980 - VI ZR 191/78 = VersR 1980, 384, 385).Davon gehen auch mehrere Entscheidungen des Bundesgerichtshofes aus, so die Senatsentscheidung NJW 1969, 237, nach der es darauf ankommt, ob die Klage "vor dem angeblich erledigenden Ereignis" schon unzulässig oder unbegründet war, und die in diesem Sinne auf die "ursprüngliche" Unbegründetheit oder Unzulässigkeit der Klage abstellt (ähnlich BGHZ 37, 137, 142; BGH NJW 1965, 537; 1975, 539, 540; VersR 1976, 954, 955).
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs muß die Klage aber auch nicht länger als bis zum erledigenden Ereignis zulässig und begründet sein (BGH NJW 1965, 537; NJW 1969, 237; VersR 1976, 954, 955).
- BGH, 16.05.1962 - IV ZR 215/61
Feststellungsklage um das Erbrecht nach noch lebenden Personen
Auszug aus BGH, 06.12.1984 - VII ZR 64/84
Der Bundesgerichtshof hat in ständiger Rechtsprechung ausgesprochen, daß Erledigung dann eintritt und auf einseitige Erledigungserklärung des Klägers durch Urteil auszusprechen ist, wenn eine "ursprünglich" zulässige und begründete Klage nach Rechtshängigkeit gegenstandslos wird (BGHZ 37, 137, 142; 79, 275, 276 [BGH 28.01.1981 - VIII ZR 1/80]; BGH NJW 1961, 1210, 1211; 1965, 537; NJW 1969, 237; 1981, 686 Nr. 11; Urteile vom 11. Mai 1976 - VI ZR 210/73 - VersR 1976, 954 und vom 15. Januar 1980 - VI ZR 191/78 = VersR 1980, 384, 385).Davon gehen auch mehrere Entscheidungen des Bundesgerichtshofes aus, so die Senatsentscheidung NJW 1969, 237, nach der es darauf ankommt, ob die Klage "vor dem angeblich erledigenden Ereignis" schon unzulässig oder unbegründet war, und die in diesem Sinne auf die "ursprüngliche" Unbegründetheit oder Unzulässigkeit der Klage abstellt (ähnlich BGHZ 37, 137, 142; BGH NJW 1965, 537; 1975, 539, 540; VersR 1976, 954, 955).
- BGH, 15.01.1980 - VI ZR 191/78
Erledigungserklärung - Rechtliches Interesse - Haftungsausschluß - Kfz-Halter - …
Auszug aus BGH, 06.12.1984 - VII ZR 64/84
Der Bundesgerichtshof hat in ständiger Rechtsprechung ausgesprochen, daß Erledigung dann eintritt und auf einseitige Erledigungserklärung des Klägers durch Urteil auszusprechen ist, wenn eine "ursprünglich" zulässige und begründete Klage nach Rechtshängigkeit gegenstandslos wird (BGHZ 37, 137, 142; 79, 275, 276 [BGH 28.01.1981 - VIII ZR 1/80]; BGH NJW 1961, 1210, 1211; 1965, 537; NJW 1969, 237; 1981, 686 Nr. 11; Urteile vom 11. Mai 1976 - VI ZR 210/73 - VersR 1976, 954 und vom 15. Januar 1980 - VI ZR 191/78 = VersR 1980, 384, 385).Entscheidungen des Bundesgerichtshofs, die das nicht deutlich werden lassen (z.B. Urteil vom 14. Mai 1979 - II ZR 15/79 = LM ZPO § 91 a Nr. 39 = WM 1979, 1129; BGH NJW 1965, 1597; VersR 1980, 384, 385) hatten nach der Fallgestaltung keinen Anlaß, auf die Fragestellung einzugehen.
- BGH, 21.04.1961 - V ZR 155/60
Auszug aus BGH, 06.12.1984 - VII ZR 64/84
Der Bundesgerichtshof hat in ständiger Rechtsprechung ausgesprochen, daß Erledigung dann eintritt und auf einseitige Erledigungserklärung des Klägers durch Urteil auszusprechen ist, wenn eine "ursprünglich" zulässige und begründete Klage nach Rechtshängigkeit gegenstandslos wird (BGHZ 37, 137, 142; 79, 275, 276 [BGH 28.01.1981 - VIII ZR 1/80]; BGH NJW 1961, 1210, 1211; 1965, 537; NJW 1969, 237; 1981, 686 Nr. 11; Urteile vom 11. Mai 1976 - VI ZR 210/73 - VersR 1976, 954 und vom 15. Januar 1980 - VI ZR 191/78 = VersR 1980, 384, 385).Der Senat hält demgegenüber an der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fest, wonach in diesem Falle der Streitwert regelmäßig in der Höhe der bis zur Erledigungserklärung entstandenen Kosten besteht (BGH NJW 1961, 1210 Nr. 10; 1982, 768 Nr. 13 m.w.N.).
- BGH, 28.01.1981 - VIII ZR 1/80
Haftung des Drittschuldners für unrichtige Auskünfte durch von ihm hinzugezogene …
Auszug aus BGH, 06.12.1984 - VII ZR 64/84
Der Bundesgerichtshof hat in ständiger Rechtsprechung ausgesprochen, daß Erledigung dann eintritt und auf einseitige Erledigungserklärung des Klägers durch Urteil auszusprechen ist, wenn eine "ursprünglich" zulässige und begründete Klage nach Rechtshängigkeit gegenstandslos wird (BGHZ 37, 137, 142; 79, 275, 276 [BGH 28.01.1981 - VIII ZR 1/80]; BGH NJW 1961, 1210, 1211; 1965, 537; NJW 1969, 237; 1981, 686 Nr. 11; Urteile vom 11. Mai 1976 - VI ZR 210/73 - VersR 1976, 954 und vom 15. Januar 1980 - VI ZR 191/78 = VersR 1980, 384, 385). - BGH, 20.11.1980 - VII ZR 49/80
Erledigung der Hauptsache durch Zahlung des Beklagten - Abgrenzung von …
Auszug aus BGH, 06.12.1984 - VII ZR 64/84
Der Bundesgerichtshof hat in ständiger Rechtsprechung ausgesprochen, daß Erledigung dann eintritt und auf einseitige Erledigungserklärung des Klägers durch Urteil auszusprechen ist, wenn eine "ursprünglich" zulässige und begründete Klage nach Rechtshängigkeit gegenstandslos wird (BGHZ 37, 137, 142; 79, 275, 276 [BGH 28.01.1981 - VIII ZR 1/80]; BGH NJW 1961, 1210, 1211; 1965, 537; NJW 1969, 237; 1981, 686 Nr. 11; Urteile vom 11. Mai 1976 - VI ZR 210/73 - VersR 1976, 954 und vom 15. Januar 1980 - VI ZR 191/78 = VersR 1980, 384, 385). - BGH, 06.05.1965 - II ZR 19/63
Möglichkeit der Erkennung nach dem Klageantrag bei hilfsweiser Weiterverfolgung …
- BGH, 07.11.1974 - III ZR 115/72
Kündigung eines Kontokorrentkredits - Kostenentscheidung wegen Erledigung einer …
- BGH, 14.05.1979 - II ZR 15/79
Anspruch auf Ersatz der Prozesskosten des Klägers - Erklärung der Erledigung …
- BGH, 27.01.2010 - VIII ZR 58/09
Hauptsacheerledigung: Erstmalige Erhebung der Verjährungseinrede im Rechtsstreit
Mit Recht stelle die herrschende Meinung daher nur auf den objektiven Eintritt des Ereignisses und nicht auf die Frage einer subjektiven Verantwortlichkeit ab (vgl. BGH, Urteil vom 6. Dezember 1984 - VII ZR 64/84, NJW 1986, 588, unter 3).Wie vom Bundesgerichtshof bereits entschieden, ist bei der Frage, ob ein erledigendes Ereignis vorliegt, allein auf den objektiven Eintritt des Ereignisses und nicht auf die Frage einer subjektiven Verantwortlichkeit abzustellen; auf Billigkeitserwägungen kommt es in diesem Zusammenhang nicht an (BGH…, Urteil vom 13. Mai 1993, aaO; Urteil vom 6. Dezember 1984, aaO;… ebenso OLG Frankfurt a.M., aaO;… OLG Düsseldorf, aaO;… OLG München, aaO;… OLG Karlsruhe, aaO;… Meller-Hannich, aaO, S. 664;… El-Gayar, aaO).
- BGH, 05.05.1994 - III ZR 98/93
Erledigung einer Stufenklage nach Erteilung der Auskunft
Eine wirksame Erledigterklärung liegt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nur vor, wenn die Klage im Zeitpunkt des nach ihrer Zustellung eingetretenen erledigenden Ereignisses zulässig und begründet war (vgl. BGH Urteil vom 6. Dezember 1984 - VII ZR 64/84 = BGHWarn 1984 Nr. 376 = NJW 1986, 588 m.w.N.). - BGH, 17.07.2003 - IX ZR 268/02
Zeitpunkt der Erledigung bei Aufrechnung
a) Die Hauptsache ist erledigt, wenn die Klage im Zeitpunkt des nach ihrer Zustellung eingetretenen erledigenden Ereignisses zulässig und begründet war und durch das behauptete Ereignis unzulässig oder unbegründet wurde (BGHZ 106, 359, 366 f; BGH, Urt. v. 6. Dezember 1984 - VII ZR 64/84, NJW 1986, 588, 589).Der Bundesgerichtshof hatte sich in der Entscheidung vom 6. Dezember 1984 (VII ZR 64/84, NJW 1986, 588) mit dem Sachverhalt zu befassen, daß der Kläger mit einem Teil der in einem Erstprozeß im Jahre 1976 rechtshängig gemachten Klageforderung gegen eine Forderung des Beklagten in einem von diesem im Jahre 1980 angestrengten Zwischenprozeß aufgerechnet und sodann im Erstprozeß die Hauptsache im Hinblick auf die im Zwischenprozeß erklärte Aufrechnung insoweit für erledigt erklärt hatte.
- AG Brandenburg, 29.11.2019 - 31 C 121/18
Anspruch auf Beseitigung eines hässlichen Grenzzauns?
Es wäre nämlich nicht nur interessenwidrig, wenn die Klägerseite sich einseitig den Folgen eines unzulässigen und/oder unbegründeten Klageantrags entziehen könnte (BGH, NJW 1992, Seiten 2235 ff.; BGH, NJW 1986, Seiten 588 f.), sondern außerdem auch eine unzulässige Beschränkung eines elementaren und selbstverständlichen Verteidigungsrechts der Beklagten, wenn man ihr das Recht versagen wollte, einem auch weiterhin, wenngleich nunmehr mit geändertem Streitgegenstand, gegen sie gerichteten Antrags mit dem Antrag auf deren Abweisung zu begegnen (BGH, NJW 1992, Seiten 2235 ff.). - BGH, 10.10.2008 - V ZR 131/07
Folgen des Rücktritts bei belastetem Grundstück
a) Richtig ist zwar, dass es für die Beurteilung, ob die Klage zulässig und begründet war, auf den Zeitpunkt des erledigenden Ereignisses ankommt (vgl. BGH, Urt. v. 6. Dezember 1984, VII ZR 64/84, NJW 1986, 588, 589;… Urt. v. 27. Februar 1992, I ZR 35/90, NJW 1992, 2235, 2236) und dass zu diesem Zeitpunkt (Erteilung des Zuschlags im Zwangsversteigerungsverfahren am 10. März 2006) infolge der beiderseitigen Rücktrittserklärungen der Parteien ein Rückgewährschuldverhältnis im Sinne der §§ 346 ff. BGB bestand. - BSG, 09.04.2019 - B 1 KR 3/18 R
Sozialgerichtliches Verfahren - Krankenhausvergütungsstreit ohne …
Der Streitwert bemisst sich nach einseitiger Erledigungserklärung grundsätzlich nach den bis zur Erledigungserklärung anfallenden Kosten (vgl BGH Urteil vom 6.12.1984 - VII ZR 64/84 - NJW 1986, 588, 589 = LM Nr. 49 zu § 91a ZPO; BGH Beschluss vom 15.7.2015 - IV ZR 256/14 - Juris RdNr 2 mwN; BVerwG Beschluss vom 3.7.2006 - 7 B 18.06 - Juris RdNr 16; BFH Beschluss vom 12.10.1988 - I R 212/84 - BFHE 154, 491 = BStBl II 1989, 106 = Juris RdNr 13). - BGH, 08.02.1989 - IVa ZR 98/87
Einbeziehung eines Vermächtnisses in die Bindung eines Erbvertrages; Anfechtung …
Hiernach ist die Klage infolge der Ausschlagung der Erbschaft durch die Beklagte noch vor Einlegung der Berufung unbegründet geworden, d. h. sie hat sich materiell erledigt (vgl. BGH Urteil vom 6. Dezember 1984 - VII ZR 64/84 - NJW 1986, 588 = LM Nr. 49 zu § 91 ZPO). - BGH, 22.02.2018 - IX ZR 83/17
Unzulässigkeit einer bei einem deutschen Gericht erhobenen Klage bei Anhängigkeit …
Rn. 7 1. Wenn ein Kläger die Hauptsache für erledigt erklärt, der Beklagte dem aber widerspricht und Klageabweisung beantragt, hat das Gericht durch Urteil zu entscheiden, ob Erledigung eingetreten ist oder nicht (BGH, Urteil vom 6. Dezember 1984 - VII ZR 64/84, NJW 1986, 588 f). - OLG Frankfurt, 08.06.2018 - 4 UF 23/18
Kostenentscheidung für Unterhaltssachen in § 243 FamFG
Unabhängig davon, welcher Theorie zur Rechtsnatur einer einseitig gebliebenen Erledigungserklärung im Zivilprozess man folgt, führt die einseitige Erledigungserklärung nämlich jedenfalls dazu, dass vom Gericht die Erledigung auszusprechen ist, wenn der Antrag bis zum Eintritt des erledigenden Ereignisses zulässig und begründet war, oder dass der Antrag zurückzuweisen ist, wenn eine dieser beiden Voraussetzungen nicht vorliegt (ständige höchstrichterliche Rechtsprechung, vgl. BGHZ 83, 12, 13; 23, 333, 340; BGH, NJW 1982, 767, 768; NJW 1986, 588). - BGH, 22.05.2019 - III ZR 16/18
Einseitige Hauptsacheerledigungserklärung: Behandlung eines Feststellungsantrags …
Denn nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann sich auch eine zunächst unzulässige oder unbegründete Klage "erledigen", wenn sie nur später, nämlich im Zeitpunkt des erledigenden Ereignisses, zulässig und begründet war (BGH Urteil vom 6. Dezember 1984 - VII ZR 64/84 - NJW 1986, 588, 589 mwN).Gerade um diesen Interessen beider Parteien gerecht zu werden, kann jede Partei einen streitigen Ausspruch über die Erledigung oder Nichterledigung erwirken, ohne dass hierfür ein besonderes und weiteres Rechtsschutzbedürfnis erforderlich wäre (BGH Urteile vom 6. Dezember 1984 - VII ZR 64/84 - NJW 1986, 588, 589 mwN und BGHZ 106, 359 = NJW 1989, 2885, 2886).
- BGH, 15.02.2019 - V ZR 71/18
Wohnungseigentum: Klagbarer Anspruch des einzelnen Wohnungseigentümers auf …
- BGH, 27.02.1992 - I ZR 35/90
Klageänderung nach Erledigung der Hauptsache - Zustellung des klageändernden …
- OLG Hamm, 12.05.2005 - 24 U 7/05
- BAG, 24.05.2005 - 8 AZR 246/04
Betriebsübergang - Auflösung des Arbeitsverhältnisses
- OLG Jena, 15.05.2012 - 4 U 661/11
Fälligkeit und Verjährung treten auch ohne Rechnung ein!
- AG Brandenburg, 16.07.2021 - 31 C 79/21
Zwangsversteigerung: Sachverständiger darf Grundstück besichtigen
- BGH, 18.09.1992 - V ZR 84/91
Erledigterklärung der Hauptsache bei hilfsweiser Aufrechterhaltung des …
- OLG München, 18.12.2015 - 25 U 1668/15
Feststellungsinteresse für eigene Deckungsklage des Geschädigten gegen den …
- BGH, 09.03.1993 - VI ZR 249/92
Beschwer bei Teilerledigung und Abweisung der restlichen Hauptsache
- BGH, 11.10.1990 - I ZR 35/89
Unbestimmter Unterlassungsantrag I - Formulierung "ähnlich wie"
- OLG Düsseldorf, 22.12.2016 - 15 U 31/14
Erweiterung der Patentverletzungsklage auf weitere Ausführungsformen in der …
- OLG Jena, 03.07.2012 - 4 U 283/11
Wegerechtlicher Status einer vor dem 13.5.1993 bereits genutzten Straße in …
- BGH, 13.05.2015 - V ZB 196/13
Notarkosten: Verjährung des Vergütungsanspruchs bei nicht formgerechter …
- LG Berlin, 22.03.2022 - 55 S 37/21
Auslegung einer nach neuem Wohnungseigentümerrecht fehlerhaften Parteibezeichnung
- BFH, 14.06.2016 - IX R 11/15
Auslegung und Umdeutung von Erklärungen eines Steuerberaters - keine förmliche …
- BGH, 28.02.2019 - III ZR 16/18
Prozessrechtliche Anerkennung der einseitigen Erledigungserklärung; Retrospektive …
- LG Frankfurt/Main, 24.07.2020 - 15 S 187/19
Herausgabepflicht eines Vereinsvorstands für Administrationsrechte an einer …
- OLG Düsseldorf, 27.06.2000 - 24 U 140/99
Verjährung der Ansprüche des Vermieters wegen unterlassener Schönheitsreparaturen
- BGH, 22.06.2004 - X ZB 40/02
Unterbrechung des Rechtsstreits wegen Eröffnung des Insolvenzverfahrens bei …
- OLG Köln, 10.09.2003 - 2 W 85/03
Auslegung einer einseitigen Erledigungserklärung als Antragsrücknahme; …
- OLG München, 22.07.2026 - 10 U 3703/25
Teilerledigterklärung, Klagerücknahme, Kostentragung, Rechtshängigkeit, …
- OLG Nürnberg, 09.03.1987 - 9 W 3496/86
Begründetheit einer auf Streitwertermäßigung zielenden Beschwerde bei Erklärung …
- BGH, 13.05.1993 - I ZR 113/91
Titelschutz für Rundfunksendungen - Erledigung der Hauptsache im …
- LAG Hessen, 22.01.2009 - 11 Sa 1582/07
Auslegung eines anwaltlichen Schriftsatzes zur Wahrung der Einspruchsfrist gegen …
- AG Brandenburg, 05.06.2025 - 30 C 17/24
Wann können die Vorauszahlungen erhöht werden?
- OLG Frankfurt, 28.10.1986 - 3 UF 50/86
Kostenentscheidung; Zahlungsantrag einer Stufenklage; Nichtbestehen des …
- BGH, 08.06.1988 - I ZR 148/86
Klage - Rechtshängigkeit - Erledigung der Hauptsache - Einseitige …
- OLG Düsseldorf, 30.08.2022 - 1 UF 45/22
Rechtsfolgen der vorzeitigen Aufhebung der Zugewinngemeinschaft hinsichtlich des …
- BAG, 26.04.2000 - 4 AZR 177/99
Tarifliche Verdienstsicherung wegen Alters- und Leistungszulage
- BGH, 20.12.1989 - VIII ZR 145/88
Form der schriftlichen Belehrung über das Widerrufsrecht; Rechtsfolgen des …
- OLG Karlsruhe, 19.08.2026 - 18 U 2/26
Richtiger Rechtsweg für die Anerkennung ausländischer Entscheidungen
- StGH Hessen, 10.10.2012 - P.St. 2358
1. Die Bindungswirkung einer Entscheidung des Staatsgerichtshofs nach § 47 Abs. 1 …
- OLG Düsseldorf, 08.02.2001 - 10 U 202/99
Kündigungsfolgeschaden nach fristloser Kündigung eines Mietvertrags wegen …
- OLG Köln, 14.07.1993 - 17 W 145/93
Streitwertbestimmung bei einseitiger Erledigung der Hauptsache
- BGH, 21.05.1987 - VII ZR 210/86
Zulässigkeit von Rechtsbehelfen gegen einen von vornherein unwirksamen Titel
- AG Frankfurt/Main, 07.10.2022 - 30 C 2125/21
Umbuchung auf Business Class statt First Class: Fluggesellschaft ist …
- OLG München, 29.01.2015 - 23 U 3353/14
Einseitige Erledigung des Räumungs- und Herausgabeanspruchs
- LAG Düsseldorf, 04.10.1996 - 9 Sa 912/96
Betriebsrat: Kein Anspruch der Mitglieder auf bevorzugten Einsatz bei …
- OLG München, 07.10.2016 - 10 U 1537/16
Ersatz fiktiver Reparaturkosten bei Fahrzeugen
- LG Nürnberg-Fürth, 12.03.2013 - 12 O 3998/12
Abtretung von Bezügeforderungen an einen Treuhänder
- AG Berlin-Schöneberg, 21.11.2019 - 106 C 400/18
Vertragspartner des Gasversorgers bei Mietwohnung
- OLG Brandenburg, 30.11.2020 - 1 U 37/19
Rechtsstellung des Nutzers einer Social-Media-Plattform
- OLG Nürnberg, 24.08.2018 - 11 WF 901/18
Keine Beschwerdebefugnis der Pflegeeltern gegen die Ablehnung der Entlassung des …
- OLG Köln, 03.09.2015 - 8 U 12/10
Inhalt und Umfang der Regresspflicht eines Steuerberaters aufgrund von …
- OLG Dresden, 31.01.2000 - 8 W 1377/99
Ablösung einer Bürgschaftsforderung durch ein Darlehen; Begriff der alsbaldigen …
- OLG Nürnberg, 09.11.1988 - 9 U 1682/88
Vorliegen einer zulässigen Klageänderung im Falle der Erledigung eines …
- BGH, 20.03.1986 - II ZR 141/85
GmbH-Geschäftsführer - Aufklärungspflichten - Warenterminoptionen - …
- KG, 02.08.2021 - 8 U 209/19
- BGH, 30.01.1992 - I ZR 54/90
Geltendmachung der Zeichenrechte bei Veräußerung der Marke - Zeitpunkt der …
- OLG Stuttgart, 26.07.2022 - 6 U 604/20
Rückabwicklung eines finanzierten PKW-Kaufs: Erforderlichkeit von Angaben zum …
- AG Brandenburg, 26.11.2014 - 31 C 263/14
- BAG, 25.07.2002 - 6 AZR 238/02
Öffentlicher Dienst - Überbrückungsbeihilfe bei Bezug von Arbeitslosenhilfe
- BAG, 25.07.2002 - 6 AZR 693/01
Öffentlicher Dienst - Überbrückungsbeihilfe bei Bezug von Arbeitslosenhilfe
- OLG Köln, 05.03.2001 - 13 W 84/00
Erledigung einer Vorschussklage durch Streithelfer des Beklagten
- LAG München, 22.02.2006 - 10 Sa 1118/05
Einstweilige Verfügung auf Weiterbeschäftigung - Erledigung der Hauptsache
- OLG Köln, 22.03.2001 - 18 U 69/00
- OLG Köln, 10.07.1996 - 27 U 109/95
Zahlungsanspruch einer GmbH gegen ihre ehemalige Alleingesellschafterin und …
- OLG Koblenz, 29.10.2001 - 13 UF 240/01
Erledigung des Rechtsstreits durch eine nach Rechtshängigkeit abgegebene …
- OLG Köln, 26.10.2000 - 18 U 79/00
- BGH, 16.10.1991 - VIII ZB 30/91
Auslegung eines Beschwerdeantrags eines sich selbst vertretenden Rechtsanwalts - …
- BayObLG, 07.06.2001 - 2Z BR 32/01
Erledigung der Hauptsache im Wohnungseigentumsverfahren
- BGH, 17.02.1986 - NotZ 1/85
Erledigung der Hauptsache im Beschwerdeverfahren
- BGH, 07.03.1985 - I ZR 204/82
Ausgleichsanspruch eines Handelsvertreters wegen erlittener Provisionsverluste - …
- OLG Zweibrücken, 02.10.2013 - 4 U 69/12
Sortenschutz: Voraussetzungen und Umfang des Auskunftsanspruchs des …
- BAG, 25.07.2002 - 6 AZR 239/02
Überbrückungsbeihilfe bei Bezug von Arbeitslosenhilfe - Tarifauslegung
- OLG Köln, 05.03.2001 - 13 W 85/00
Beschwerde; Streithelfer; Erledigung; Kostenentscheidung; Sachverständiger
- LG Düsseldorf, 21.01.2010 - 4b O 438/04
Schwangerschaftstestgerät XI
- BayObLG, 24.08.2001 - 3Z BR 231/01
Fristwahrung durch Eingang der Beschwerdeschrift bei der gemeinsamen …
- LAG Hessen, 23.03.1992 - 16 Sa 1289/91
- OLG Düsseldorf, 19.05.1988 - 6 WF 93/88
Erledigungserkärung; Einseitige Erledigungserklärung; Klageabweisung; …
- OLG Karlsruhe, 23.12.1997 - 2 WF 85/97
Nichterhebung, Gerichtskosten; Beschwerde; einstweilige Anordnung
- OLG Oldenburg, 12.10.1988 - 3 U 138/88
Vertretung durch einen nichtvertretungsberechtigten Rechtsanwalt in einem …
- KG, 14.07.1987 - 5 U 3562/85
Abzahlungsrecht im Rahmen eines abstrakten Unterlassungsantrages bei der …
- LG Dortmund, 26.09.2025 - 10 O 70/23
Widerrufsvergleich, Fristverlängerung, Auslegung Prozesserklärung, Umdeutung
- LG Düsseldorf, 13.09.2001 - 4 O 237/00
Herausgabe von Patentakten
- AG Geilenkirchen, 25.01.2017 - 10 C 358/16
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Rechtsprechung
| BGH, 22.11.1984 - VII ZR 160/84 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Wolters Kluwer
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Versäumung der Berufungsfrist - Umfang der Sorgfaltspflicht eines Rechtsanwalts bei handschriftlichen Änderungen des Eingangsstempels auf einem zugestellten Urteil
- rechtsportal.de
ZPO § 233
Sorgfaltspflicht des Rechtsanwalts bei handschriftlichen Änderungen des Eingangsstempels - ibr-online
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- BGH, 22.11.1984 - VII ZR 160/84
- BGH, 19.06.1986 - VII ZR 160/84
Papierfundstellen
- NJW 1985, 1710
- MDR 1985, 570
- VersR 1985, 451
Wird zitiert von ... (52) Zitiert selbst (6)
- BGH, 19.01.1984 - VII ZB 18/83
Sofortige Beschwerde gegen die Versagung der Wiedereinsetzung in den vorigen …
Auszug aus BGH, 22.11.1984 - VII ZR 160/84
Er hatte eine Fehlerquelle aufgedeckt und durfte deshalb nicht mehr auf die Einhaltung der allgemein gegebenen Anweisung vertrauen, sondern mußte vielmehr der Sicherung der Nachfrist seine besondere eigene Aufmerksamkeit widmen (vgl. auch Senatsbeschluß vom 19. Januar 1984 - VII ZB 18/83 = VersR 1984, 286). - BGH, 18.01.1983 - VI ZB 18/82
Verfahren - Büropersonal - Prozessbevollmächtigter - Weisung - Unterschrift - …
Auszug aus BGH, 22.11.1984 - VII ZR 160/84
Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs verlangt nach der Neuregelung in Übereinstimmung mit dem Wortlaut und dem Zweck der geänderten Vorschrift grundsätzlich nur noch die übliche Sorgfalt eines ordentlichen Rechtsanwalts (BGH Beschlüsse vom 17. Februar 1982 - IV a ZB 19/81 = LM ZPO § 233 (Fa) Nr. 9 = VersR 1982, 495 und vom 18. Januar 1983 - VI ZB 18/82 = VersR 1983, 374, 375), nicht aber die "äußerste, nach den Umständen mögliche Sorgfalt" (BGH Urteil vom 26. Juni 1979 - VI ZR 218/78 = VersR 1979, 960, 961). - BGH, 17.02.1982 - IVa ZB 19/81
Bestimmung der erforderlichen Sorgfaltspflicht eines Anwalts bei der Behandlung …
Auszug aus BGH, 22.11.1984 - VII ZR 160/84
Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs verlangt nach der Neuregelung in Übereinstimmung mit dem Wortlaut und dem Zweck der geänderten Vorschrift grundsätzlich nur noch die übliche Sorgfalt eines ordentlichen Rechtsanwalts (BGH Beschlüsse vom 17. Februar 1982 - IV a ZB 19/81 = LM ZPO § 233 (Fa) Nr. 9 = VersR 1982, 495 und vom 18. Januar 1983 - VI ZB 18/82 = VersR 1983, 374, 375), nicht aber die "äußerste, nach den Umständen mögliche Sorgfalt" (BGH Urteil vom 26. Juni 1979 - VI ZR 218/78 = VersR 1979, 960, 961).
- BGH, 26.06.1979 - VI ZR 218/78
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Berufungsfrist - …
Auszug aus BGH, 22.11.1984 - VII ZR 160/84
Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs verlangt nach der Neuregelung in Übereinstimmung mit dem Wortlaut und dem Zweck der geänderten Vorschrift grundsätzlich nur noch die übliche Sorgfalt eines ordentlichen Rechtsanwalts (BGH Beschlüsse vom 17. Februar 1982 - IV a ZB 19/81 = LM ZPO § 233 (Fa) Nr. 9 = VersR 1982, 495 und vom 18. Januar 1983 - VI ZB 18/82 = VersR 1983, 374, 375), nicht aber die "äußerste, nach den Umständen mögliche Sorgfalt" (BGH Urteil vom 26. Juni 1979 - VI ZR 218/78 = VersR 1979, 960, 961). - BGH, 10.02.1982 - VIII ZR 76/81
Wiedereinsetzung - Verschulden - Rechtsmittelschrift - Korrektur - Zuverlässige …
Auszug aus BGH, 22.11.1984 - VII ZR 160/84
Dabei dürfen die Anforderungen an die Sorgfaltspflicht des Anwalts nicht überspannt werden (BGH NJW 1982, 2670 Nr. 11). - OLG München, 20.02.1984 - 28 U 4712/83
Auszug aus BGH, 22.11.1984 - VII ZR 160/84
Das Oberlandesgericht hat dem Kläger die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand versagt und die Berufung als unzulässig verworfen (sein Urteil ist veröffentlicht in ZIP 1984, 1285 und Betrieb 1984, 2193).
- OLG Düsseldorf, 22.12.2016 - 15 U 31/14
Erweiterung der Patentverletzungsklage auf weitere Ausführungsformen in der …
Ein Anwalt hat die übliche, berufsbedingt strenge Sorgfalt eines ordentlichen Rechtsanwalts zu wahren (BGH, NJW 1985, 1710; vgl. BGH, GRUR 2001, 411, 412 (zum Patentanwalt);… vgl. BGH, NJW 2013, 3181 Rn. 4 ff;… eingehend zum Verschuldensmaßstab Jacobs, in: Cepl/Voß, a.a.O., § 233 Rn. 16 ff.). - OLG Hamm, 15.01.2024 - 22 U 13/23
Anwaltliche Sorgfaltsanforderungen an die Überprüfung des ordnungsgemäßen Zugangs …
Danach ist eine Fristversäumnis regelmäßig verschuldet, wenn sie für einen pflichtbewussten, d. h. den der konkreten Sachlage entsprechend und unter Einhaltung der objektiv möglichen und zumutbaren Sorgfalt handelnden Rechtsanwalt abwendbar gewesen wäre (BGH, Urteil vom 22. November 1984 - VII ZR 160/84 -, Rn. 8, juris). - BAG, 07.11.2012 - 7 AZR 314/12
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
noch den nach der konkreten Sachlage zu stellenden Erwartungen entsprechen (vgl. BGH 22. November 1984 - VII ZR 160/84 - zu 2 a der Gründe mwN, NJW 1985, 1710).
- BGH, 26.11.1986 - IVb ZB 115/86
Pflichten des erstinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten bei Erteilung eines …
Die Entdeckung dieser organisatorischen Fehler hätte ihre Verpflichtung nach sich gezogen, den Zustellungszeitpunkt auf andere Weise zu ermitteln, notfalls durch fernmündliche Nachfrage bei Gericht oder bei der Mandantin (vgl. etwa BGH NJW 1985, 1710, 1711). - OLG Düsseldorf, 22.04.2026 - Kart 7/25
Anordnung der aufschiebende Wirkung der Beschwerde des Presseunternehmens gegen …
Hinsichtlich des nach § 85 Abs. 2 ZPO zuzurechnenden anwaltlichen Verschuldens kommt es auf die übliche, gebotene und zumutbare Sorgfalt eines ordentlichen Rechtsanwalts in der jeweiligen Prozesssituation an (vgl. BGH, Urteil vom 22.11.1984 - VII ZR 160/84, juris Rn. 8, 10). - BGH, 24.04.2025 - III ZB 12/24
Antrag auf Gewährung von Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die …
Ein der Partei zuzurechnendes Anwaltsverschulden im Sinne des § 233 Satz 1 ZPO an der Versäumung einer Frist liegt vor, wenn die für eine Prozessführung erforderliche, übliche Sorgfalt eines ordentlichen Rechtsanwalts außer Acht gelassen worden ist, nicht aber die äußerste, nach den Umständen mögliche Sorgfalt (vgl. BGH…, Beschluss vom 31. März 2010 - XII ZB 166/09, juris Rn. 15; Urteil vom 22. November 1984 - VII ZR 160/84, NJW 1985, 1710 f und Versäumnisurteil vom 26. Juni 1979 - VI ZR 218/78, VersR 1979, 960). - BGH, 10.03.2005 - IX ZB 269/03
Versäumung der Anmeldungsfrist für Forderungen
- BGH, 31.03.2010 - XII ZB 166/09
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Ausgangskontrolle bei Übermittlung …
Rn. 15 (4) Nach allgemeiner Ansicht muss bei der Prüfung des Verschuldens auf die für eine Prozessführung erforderliche, übliche Sorgfalt eines ordentlichen Rechtsanwalts abgestellt werden (BGH Beschluss vom 22. November 1984 - VII ZR 160/84 - NJW 1985, 1710 m.w.N.;… Thomas/Putzo/Hüßtege ZPO 30. Aufl. § 233 Rdn. 13;… Zöller/Greger ZPO 28. Aufl. § 233 Rdn. 13). - OLG Schleswig, 13.10.2022 - 7 U 160/22
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei einer falschen Gerichtsadressierung
Hinsichtlich des zuzurechnenden anwaltlichen Verschuldens gilt der übliche, also berufsbedingt strenge Sorgfaltsmaßstab, sodass insoweit regelmäßig eine Fristversäumnis verschuldet ist, wenn sie für einen pflichtbewussten Rechtsanwalt abwendbar gewesen wäre (…Zöller-Greger, ZPO, 34. Aufl., § 233 Rn. 13 mit Hinweis auf BGH, Urteil vom 22.11.1984, VII ZR 160/84, NJW 1985, 1710-1711). - OLG Rostock, 17.08.2007 - 6 U 58/07
Wiedereinsetzung: Versäumung der Berufungsbegründungsfrist; Glaubhaftmachung …
- BGH, 27.06.1985 - VII ZB 15/84
Voraussetzungen des Anspruchs auf Rückzahlung überzahlten Architektenhonorars - …
- OLG Frankfurt, 27.03.2019 - 13 U 258/18
Wiedereinsetzungsantrag wegen Fristversäumung aufgrund psychischer …
- BGH, 17.04.1985 - IVb ZB 136/84
Prüfungspflicht des erstinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten bei Erteilung des …
- LAG Hessen, 20.02.1990 - 5 TaBV 70/89
Betriebsrat: Umgehung des Mitbestimmungsrechts
- OVG Niedersachsen, 01.03.2019 - 7 LA 94/18
Altkleider; Alttextilien; Dienstleistungskonzession; Konzessionsvertrag; …
- OLG Bamberg, 10.09.2007 - 2 UF 103/07
- OLG Köln, 08.04.2019 - 17 U 8/19
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumnis der Berufungsfrist; …
- OLG Naumburg, 28.10.2010 - 5 U 92/10
Versäumung der Berufungsbegründungsfrist: Rechtsanwaltsverschulden bei …
- OLG Köln, 17.11.2004 - 16 U 82/04
Versäumung der Berufungsfrist infolge unrichtiger Beurteilung der …
- OLG Hamm, 12.08.2009 - 30 U 41/09
- OLG Düsseldorf, 14.11.2007 - 8 UF 247/07
Wiedereinsetzung bei fehlender Unterzeichnung der Berufungsschrift
- OLG Rostock, 19.03.2004 - 6 U 178/03
Wiedereinsetzung bei Schwierigkeiten bei der Zuständigkeitsregelung; Zurechnung …
- LAG München, 24.02.2015 - 6 Sa 407/14
Berufung, Arbeitsverhältnis, Arbeitnehmerstatus, Wiedereinsetzung, Erkrankung, …
- OLG Düsseldorf, 05.06.2014 - 22 U 34/14
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der …
- OLG Schleswig, 03.03.2022 - 7 U 27/22
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Rechtsanwaltsverschulden bei …
- BPatG, 07.06.2016 - 30 W (pat) 34/14
Markenbeschwerdeverfahren - "factis" - Wiedereinsetzung in die Frist zur Zahlung …
- OLG Brandenburg, 27.08.2009 - 9 UF 68/09
Berufung: (Un-)Zulässigkeit bei Versäumung der Berufungsbegründungsfrist
- OLG Rostock, 19.03.2004 - 6 W 48/03
Keine Wiedereinsetzung wegen der Versäumnis der Berufungs- und …
- OLG Stuttgart, 30.01.2025 - 3 U 169/24
- OLG Schleswig, 26.06.2023 - 7 U 53/23
Sorgfaltspflicht eines prozessbevollmächtigten Rechtsanwalts hinsichtlich der …
- OLG München, 22.02.2021 - 4 UF 1417/20
Gegenkontrolle einer Beschwerdebegründungsfrist
- KG, 05.03.2025 - 5 U 61/24
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand in einem wettbewerbsrechtlichen Verfahren …
- OLG Schleswig, 01.09.2022 - 7 U 110/22
Versäumnis der Rechtsmittelbegründungsfrist: Sorgfaltsmaßstab für die …
- LAG Hessen, 02.03.2011 - 13 Sa 1628/10
Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand - Übergabe der Berufungsbegründung an …
- OLG Brandenburg, 30.01.1997 - 12 U 51/96
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Streichung einer Notfrist durch …
- BPatG, 13.06.2013 - 30 W (pat) 702/13
Geschmacksmusterbeschwerdeverfahren - "Verfahrenskostenhilfe für …
- BPatG, 29.03.2011 - 27 W (pat) 603/10
Markenbeschwerdeverfahren ' falsche Adressierung der Beschwerde an das BPatG ' …
- BPatG, 10.02.2010 - 26 W (pat) 188/09
Markenbeschwerdeverfahren - "TVS TRANSFER VERBUND SYSTEM shuttle" - …
- BPatG, 09.07.2014 - 30 W (pat) 701/14
Designbeschwerdeverfahren - "Reklamevorrichtungen, Schilder" - keine …
- LG Frankenthal, 06.07.2009 - 1 T 114/09
Zur Wiedereinsetzung in die versäumte Frist bei zurechenbarem Anwaltsverschulden …
- BPatG, 25.11.2024 - 26 W (pat) 18/22
- OVG Mecklenburg-Vorpommern, 15.10.2019 - 1 LB 181/16
Ausbildungs- und Studienförderungsrecht -Rückforderung
- BPatG, 10.03.2010 - 26 W (pat) 1/10
Markenbeschwerdeverfahren - "Ettore" - keine Wiedereinsetzung in die Frist zur …
- BPatG, 18.07.2001 - 19 W (pat) 16/01
- BPatG, 06.03.2001 - 24 W (pat) 120/00
- OLG Frankfurt, 24.10.1997 - 15 U 201/97
Versäumung der Frist zur Einlegung der Berufung ; Wiedereinsetzung in den vorigen …
- OLG Düsseldorf, 17.11.2010 - 18 U 101/10
- VGH Bayern, 16.07.2008 - 14 ZB 08.821
Antrag auf Zulassung der Berufung; Antrag auf Wiedereinsetzung in die versäumte …
- BPatG, 12.06.2001 - 24 W (pat) 107/01
- BPatG, 11.07.2013 - 30 W (pat) 706/13
Zurechnung des Verschuldens ausländischer Korrespondenzanwälte vor dem …
- BPatG, 20.06.2013 - 30 W (pat) 707/13
Gewährung von Verfahrenskostenhilfe im Geschmacksmusterbeschwerdeverfahren für …
- BPatG, 23.05.2001 - 9 W (pat) 13/01
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Rechtsprechung
| BGH, 17.01.1985 - VII ZR 257/83 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Anforderungen an ein Berufungsurteil - Aufhebung eines Berufungsurteils - Verweis eines Berufungsurteils auf den Tatbestand des angefochtenen Urteils und die Schriftsätze sowie auf die Entscheidungsgründe dieses Urteils
- rechtsportal.de
- ibr-online
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1985, 1784
- MDR 1985, 570
- BB 1985, 1760
- JR 1985, 373
Wird zitiert von ... (21) Zitiert selbst (9)
- BGH, 20.01.1983 - VII ZR 210/81
Unterbrechung der Verjährung durch Einleitung eines Beweissicherungsverfahrens
Auszug aus BGH, 17.01.1985 - VII ZR 257/83
Der Bundesgerichtshof geht aufgrund der Vorschrift des § 543 Abs. 2 ZPO in ständiger Rechtsprechung davon aus, daß revisible Berufungsurteile aufzuheben sind, wenn der Tatbestand fehlt (BGHZ 73, 248; BGH NJW 1981, 1848 [BGH 27.05.1981 - IVa ZR 55/80]; 1982, 447; 1983, 2250; Senatsurteil NJW 1983, 1901 [BGH 20.01.1983 - VII ZR 210/81]; Urteile vom 19. Dezember 1979 - VIII ZR 323/78 = WM 1980, 253 und vom 21. Februar 1983 - VIII ZR 102/82 = WM 1983, 377).Davon sieht er jedoch ab, wenn sich die tatsächlichen Grundlagen hinreichend deutlich aus den Entscheidungsgründen des angefochtenen Urteils ergeben, das Berufungsurteil also in dieser Weise das Erfordernis des § 543 Abs. 2 ZPO erfüllt (Senatsurteil NJW 1983, 1901 [BGH 20.01.1983 - VII ZR 210/81] m.N.; BGH NJW 1981, 1848 [BGH 27.05.1981 - IVa ZR 55/80]; 1982, 447; 1983, 2250).
- BGH, 30.01.1979 - VI ZR 154/78
Berufungsurteil ohne Tatbestand
Auszug aus BGH, 17.01.1985 - VII ZR 257/83
Der Bundesgerichtshof geht aufgrund der Vorschrift des § 543 Abs. 2 ZPO in ständiger Rechtsprechung davon aus, daß revisible Berufungsurteile aufzuheben sind, wenn der Tatbestand fehlt (BGHZ 73, 248; BGH NJW 1981, 1848 [BGH 27.05.1981 - IVa ZR 55/80]; 1982, 447; 1983, 2250; Senatsurteil NJW 1983, 1901 [BGH 20.01.1983 - VII ZR 210/81]; Urteile vom 19. Dezember 1979 - VIII ZR 323/78 = WM 1980, 253 und vom 21. Februar 1983 - VIII ZR 102/82 = WM 1983, 377).Das Revisionsgericht kann dann seiner Aufgabe, die Anwendung des Rechts auf den festgestellten Sachverhalt nachzuprüfen, nicht nachkommen (vgl. BGHZ 73, 248, 252).
- BGH, 25.05.1983 - VIII ZR 16/81
Aufhebung eines Urteils aus formellen Gründen wegen ungenügenden Tatbestandes - …
Auszug aus BGH, 17.01.1985 - VII ZR 257/83
Der Bundesgerichtshof geht aufgrund der Vorschrift des § 543 Abs. 2 ZPO in ständiger Rechtsprechung davon aus, daß revisible Berufungsurteile aufzuheben sind, wenn der Tatbestand fehlt (BGHZ 73, 248; BGH NJW 1981, 1848 [BGH 27.05.1981 - IVa ZR 55/80]; 1982, 447; 1983, 2250; Senatsurteil NJW 1983, 1901 [BGH 20.01.1983 - VII ZR 210/81]; Urteile vom 19. Dezember 1979 - VIII ZR 323/78 = WM 1980, 253 und vom 21. Februar 1983 - VIII ZR 102/82 = WM 1983, 377).Davon sieht er jedoch ab, wenn sich die tatsächlichen Grundlagen hinreichend deutlich aus den Entscheidungsgründen des angefochtenen Urteils ergeben, das Berufungsurteil also in dieser Weise das Erfordernis des § 543 Abs. 2 ZPO erfüllt (Senatsurteil NJW 1983, 1901 [BGH 20.01.1983 - VII ZR 210/81] m.N.; BGH NJW 1981, 1848 [BGH 27.05.1981 - IVa ZR 55/80]; 1982, 447; 1983, 2250).
- BGH, 27.05.1981 - IVa ZR 55/80
Unterbleiben einer Zurückverweisung bei teilweiser Absehung von der Darstellung …
Auszug aus BGH, 17.01.1985 - VII ZR 257/83
Der Bundesgerichtshof geht aufgrund der Vorschrift des § 543 Abs. 2 ZPO in ständiger Rechtsprechung davon aus, daß revisible Berufungsurteile aufzuheben sind, wenn der Tatbestand fehlt (BGHZ 73, 248; BGH NJW 1981, 1848 [BGH 27.05.1981 - IVa ZR 55/80]; 1982, 447; 1983, 2250; Senatsurteil NJW 1983, 1901 [BGH 20.01.1983 - VII ZR 210/81]; Urteile vom 19. Dezember 1979 - VIII ZR 323/78 = WM 1980, 253 und vom 21. Februar 1983 - VIII ZR 102/82 = WM 1983, 377).Davon sieht er jedoch ab, wenn sich die tatsächlichen Grundlagen hinreichend deutlich aus den Entscheidungsgründen des angefochtenen Urteils ergeben, das Berufungsurteil also in dieser Weise das Erfordernis des § 543 Abs. 2 ZPO erfüllt (Senatsurteil NJW 1983, 1901 [BGH 20.01.1983 - VII ZR 210/81] m.N.; BGH NJW 1981, 1848 [BGH 27.05.1981 - IVa ZR 55/80]; 1982, 447; 1983, 2250).
- BGH, 22.09.1981 - VI ZR 170/80
Beschwer durch fehlenden Ausspruch der Beschränkung der Haftung auf die …
Auszug aus BGH, 17.01.1985 - VII ZR 257/83
Der Bundesgerichtshof geht aufgrund der Vorschrift des § 543 Abs. 2 ZPO in ständiger Rechtsprechung davon aus, daß revisible Berufungsurteile aufzuheben sind, wenn der Tatbestand fehlt (BGHZ 73, 248; BGH NJW 1981, 1848 [BGH 27.05.1981 - IVa ZR 55/80]; 1982, 447; 1983, 2250; Senatsurteil NJW 1983, 1901 [BGH 20.01.1983 - VII ZR 210/81]; Urteile vom 19. Dezember 1979 - VIII ZR 323/78 = WM 1980, 253 und vom 21. Februar 1983 - VIII ZR 102/82 = WM 1983, 377).Davon sieht er jedoch ab, wenn sich die tatsächlichen Grundlagen hinreichend deutlich aus den Entscheidungsgründen des angefochtenen Urteils ergeben, das Berufungsurteil also in dieser Weise das Erfordernis des § 543 Abs. 2 ZPO erfüllt (Senatsurteil NJW 1983, 1901 [BGH 20.01.1983 - VII ZR 210/81] m.N.; BGH NJW 1981, 1848 [BGH 27.05.1981 - IVa ZR 55/80]; 1982, 447; 1983, 2250).
- BAG, 24.06.1980 - 6 AZR 1020/78
Berufungsurteil - Tatbestand - Bezugnahme auf den Tatbestand - Unstreitiger …
Auszug aus BGH, 17.01.1985 - VII ZR 257/83
Es kann offen bleiben, ob - wie das Bundesarbeitsgericht in NJW 1981, 2078 (vgl. auch BAG…, Urt. vom 29. August 1984 - 7 AZR 617/82 = NZA 1985, 35) annimmt - in einem Berufungsurteil ausnahmsweise dann auf Tatbestand und Entscheidungsgründe des Urteils erster Instanz Bezug genommen werden darf, wenn der Sachverhalt unstreitig ist, in zweiter Instanz keine neuen Tatsachen vorgetragen worden sind und lediglich um eine Rechtsfrage gestritten wird. - BGH, 21.02.1983 - VIII ZR 102/82
Revision - Zurückverweisung - Kein Tatbestand - Beschwer - Zulassung der Revision …
Auszug aus BGH, 17.01.1985 - VII ZR 257/83
Der Bundesgerichtshof geht aufgrund der Vorschrift des § 543 Abs. 2 ZPO in ständiger Rechtsprechung davon aus, daß revisible Berufungsurteile aufzuheben sind, wenn der Tatbestand fehlt (BGHZ 73, 248; BGH NJW 1981, 1848 [BGH 27.05.1981 - IVa ZR 55/80]; 1982, 447; 1983, 2250; Senatsurteil NJW 1983, 1901 [BGH 20.01.1983 - VII ZR 210/81]; Urteile vom 19. Dezember 1979 - VIII ZR 323/78 = WM 1980, 253 und vom 21. Februar 1983 - VIII ZR 102/82 = WM 1983, 377). - BAG, 29.08.1984 - 7 AZR 617/82
Berufungsurteil - Tatbestand - Revision
Auszug aus BGH, 17.01.1985 - VII ZR 257/83
Es kann offen bleiben, ob - wie das Bundesarbeitsgericht in NJW 1981, 2078 (vgl. auch BAG, Urt. vom 29. August 1984 - 7 AZR 617/82 = NZA 1985, 35) annimmt - in einem Berufungsurteil ausnahmsweise dann auf Tatbestand und Entscheidungsgründe des Urteils erster Instanz Bezug genommen werden darf, wenn der Sachverhalt unstreitig ist, in zweiter Instanz keine neuen Tatsachen vorgetragen worden sind und lediglich um eine Rechtsfrage gestritten wird. - BGH, 19.12.1979 - VIII ZR 323/78
Falsche Anwendabarkeit einer Bestimmung auf Grund eines offensichtlichen …
Auszug aus BGH, 17.01.1985 - VII ZR 257/83
Der Bundesgerichtshof geht aufgrund der Vorschrift des § 543 Abs. 2 ZPO in ständiger Rechtsprechung davon aus, daß revisible Berufungsurteile aufzuheben sind, wenn der Tatbestand fehlt (BGHZ 73, 248; BGH NJW 1981, 1848 [BGH 27.05.1981 - IVa ZR 55/80]; 1982, 447; 1983, 2250; Senatsurteil NJW 1983, 1901 [BGH 20.01.1983 - VII ZR 210/81]; Urteile vom 19. Dezember 1979 - VIII ZR 323/78 = WM 1980, 253 und vom 21. Februar 1983 - VIII ZR 102/82 = WM 1983, 377).
- BGH, 01.07.1991 - II ZR 180/90
GmbH-Geschäftsführer - Vertragsverhandlungen - Pflichtverletzung - Schlechte …
Sie kann im Hinblick auf die in § 543 Abs. 1 ZPO getroffene Regelung noch hingenommen werden (…BGH, Urt. v. 14. Juli 1987 - IX ZR 13/87, NJW-RR 1987, 1403; Urt. v. 17. Januar 1985 - VII ZR 257/83, NJW 1985, 1784, 1785). - BGH, 30.09.2003 - VI ZR 438/02
Anforderungen an die Begründung des Berufungsurteils bei möglicher …
Nachdem im Berufungsverfahren der Parteivortrag ergänzt worden ist und das Berufungsgericht eine weitere Beweisaufnahme für erforderlich hielt, mußte es im Urteil eine kurze Begründung dafür geben, warum es dem erstinstanzlichen Urteil in vollem Umfang folgt (vgl. BGH, Urteil vom 17. Januar 1985 - VII ZR 257/83 - NJW 1985, 1784, 1785;… MünchKomm-ZPO/Rimmelspacher § 540 Rdn. 8;… Musielak-Ball, aaO, § 540 Rdn. 3 und 4;… Zöller/Gummer, aaO, § 540 Rdn. 13). - BGH, 13.01.1994 - IX ZR 2/93
Anforderungen an die formularmäßige Sicherungsübereignung einer Sachgesamtheit
Dies nötigt jedoch nicht zur Aufhebung des Berufungsurteils und Zurückverweisung, weil die Parteien nur um eine Rechtsfrage streiten und die tatsächlichen Grundlagen sich mit hinreichender Deutlichkeit den Entscheidungsgründen des Berufungsurteils entnehmen lassen, die sich wiederum auf die Entscheidungsgründe des erstinstanzlichen Urteils beziehen (BGH, Urt. v. 17. Januar 1985 - VII ZR 257/83, MDR 1985, 570, 571; v. 25. April 1991 - I ZR 232/89, NJW 1991, 3038, 3039;… v. 22. September 1992 - VI ZR 4/92, BGHR ZPO § 543 Abs. 2 "Tatbestand, fehlender 8").
- BGH, 09.12.1987 - IVa ZR 155/86
Berichtigung von Tatbestandsberichtigungsbeschlüssen; Leistungsfreiheit des …
In einem solchen Fall muß die Entscheidung des Berufungsgerichts aufgehoben werden, wenn es an einer ausreichenden tatsächlichen Grundlage für die revisionsrechtliche Nachprüfung fehlt (BGHZ 73, 248, 250; BGH Urteile vom 27. Mai 1981 - IVa ZR 55/80 - NJW 1981, 1848 [BGH 27.05.1981 - IVa ZR 55/80]; vom 17. Januar 1985 - VII ZR 257/83 - NJW 1985, 1784, 1785; vom 18. September 1986 - I ZR 179/84 - NJW 1987, 1200). - BGH, 18.09.1986 - I ZR 179/84
"Aussageprotokollierung"; Anforderungen an den Tatbestand im Berufungsurteil; …
S. 4; BGH, Urt. v. 27.5.1981 - IVa ZR 55/80, NJW 1981, 1848 [BGH 27.05.1981 - IVa ZR 55/80]; Urt. v. 17.1.1985 - VII ZR 257/83, NJW 1985, 1784, 1785 m.w.N.).Von einer Aufhebung und Zurückverweisung aus diesem Grunde kann nur dann abgesehen werden, wenn entweder nur über eine Rechtsfrage entschieden wird, deren Beantwortung die Feststellung eines konkreten Sachverhalts nicht voraussetzt (…BGH a.a.O., NJW 1981, 1848 [BGH 27.05.1981 - IVa ZR 55/80];… BAG a.a.O.) oder wenn sich die tatsächlichen Grundlagen der Entscheidung hinreichend deutlich aus den Urteilsgründen ergeben (…BGH, Urt. v. 20.1.1983 - VII ZR 210/81, NJW 1983, 1901 [BGH 20.01.1983 - VII ZR 210/81]; BGH a.a.O., NJW 1985, 1784, 1785).
- BGH, 22.06.2007 - V ZR 149/06
Anforderungen an die Gründe eines Berufungsurteils bei Bestätigung des …
Diese Begründung kann im Falle einer Bestätigung auch in einer Bezugnahme auf das angefochtene Urteil bestehen (vgl. zum alten Recht BGH, Urt. v. 17. Januar 1985, VII ZR 257/83, NJW 1985, 1784, 1785). - BGH, 23.04.2002 - X ZR 29/00
Berücksichtigung von Mitverschulden im Rahmen eines Schadensersatzanspruchs wegen …
Es ist ausreichend, wenn sie nur im Tatbestand des Urteils oder - wie im vorliegenden Fall - wenigstens in den Entscheidungsgründen (…BGH, Urt. v. 20.1.1983 - VII ZR 210/81, NJW 1983, 1901; Urt. v. 17.1.1985 - VII ZR 257/83, NJW 1985, 1784 f.;… Urt. v. 25.4.1991 - I ZR 232/89, NJW 1991, 3038, 3039) wiedergegeben sind, wobei gemäß § 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO a.F. eine gedrängte Darstellung anzustreben ist. - BAG, 28.05.1998 - 6 AZR 579/96
Vorhandensein eines Tatbestands als Voraussetzung der revisionsrechtlichen …
Ein solches Berufungsurteil ist wegen dieses von Amts wegen zu beachtenden Mangels aufzuheben (st. Rspr., vgl. etwa BAG Urteile vom 29. August 1984 - 7 AZR 617/82 - BAGE 46, 179 = AP Nr. 4 zu § 543 ZPO 1977; vom 30. Oktober 1987 - 7 AZR 92/87 - AP Nr. 7 zu § 543 ZPO 1977; vom 28. Mai 1997 - 5 AZR 632/96 - AP Nr. 9 zu § 543 ZPO 1977; BGHZ 73, 248 = AP Nr. 1 zu § 543 ZPO; BGH Urteile vom 17. Januar 1985 - VII ZR 257/83 - NJW 1985, 1784; vom 25. April 1991-I ZR 232/89 - NJW 1991, 3038).Etwas anderes gilt nur dann, wenn sich der maßgebliche Sachverhalt hinreichend deutlich aus den Entscheidungsgründen des Berufungsurteils ergibt und das Urteil auf diese Weise den Anforderungen des § 543 Abs. 2 ZPO genügt (BGH Urteil vom 17. Januar 1985, aaO, m.w.N.).
- BGH, 14.07.1987 - IX ZR 13/87
Zahlungsverpflichtung aus einem faktischen Arbeitsverhältnis - Ausschluss eines …
Soweit von weiteren Darlegungen hierzu abgesehen worden ist, liegt darin kein Begründungsmangel gemäß § 551 Nr. 7 ZPO (BGH, Urt. v. 17. Januar 1985 - VII ZR 257/83, NJW 1985, 1784, 1785). - BAG, 05.05.1999 - 5 AZR 530/98
Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall/ 80 % oder 100 %
Das gilt - wie sich aus der nur für den Tatbestand geltenden Sonderregelung des § 543 Abs. 2 ZPO ergibt - auch dann, wenn gegen das Urteil die Revision stattfindet (BGH Urteil vom 17. Januar 1985 - VII ZR 257/83 - NJW 1985, 1784). - BGH, 01.10.1986 - IVb ZR 76/85
Fehlen des Tatbestandes in einer Berufungsurteilsentscheidung als …
- BGH, 12.02.1987 - III ZR 148/85
Anforderungen an Aufhebung eines Urteils in dem der Tatbestand fehlt - …
- OLG Hamm, 01.03.2018 - 21 U 71/16
Antrag auf Tatbestandsberichtigung zurückgewiesen
- BAG, 28.10.1999 - 6 AZR 243/98
Feststellungsinteresse in Bezug auf Anrechenbarkeit von bestimmten …
- OLG Köln, 18.05.2000 - 17 U 10/99
- BGH, 21.12.1992 - II ZR 82/92
Fehlen eines Tatbestands sowie einer Bezugnahme auf das erstinstanzliche Urteil - …
- BGH, 30.01.1990 - VI ZR 133/89
Voraussetzungen einer ausreichenden Darlegung der das Gericht bei der …
- BGH, 27.05.1991 - II ZR 142/90
Geltendmachung von Gewinnansprüchen aus der Verwaltung von Immobilien im Wege der …
- BGH, 27.01.1987 - VI ZR 229/85
Berechnung der Beschwer zur Beurteilung der Revisibilität - Beachtung der im …
- BGH, 11.10.1989 - VIII ZR 282/88
Wirksamkeit eines Tankstellenmietvertrages - Berufungsurteil ohne Tatbestand - …
- BGH, 09.02.1988 - VI ZR 140/87
Anspruch auf Ersatz von Unterhaltsaufwendungen für ein ungewolltes Kind - …
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