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Rechtsprechung
   OLG Köln, 12.01.2007 - 19 U 154/06   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2007,4889
OLG Köln, 12.01.2007 - 19 U 154/06 (https://dejure.org/2007,4889)
OLG Köln, Entscheidung vom 12.01.2007 - 19 U 154/06 (https://dejure.org/2007,4889)
OLG Köln, Entscheidung vom 12. Januar 2007 - 19 U 154/06 (https://dejure.org/2007,4889)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 520 Abs. 3 S. 2 § 522 Abs. 1 S. 2
    Unzulässige Berufung bei unzureichender Begründung

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Mindestanforderungen an eine Berufungsbegründung; Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Urteil

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2007, 1095
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 16.05.2002 - VII ZR 259/01

    Anforderungen an die Berufungsbegründung

    Auszug aus OLG Köln, 12.01.2007 - 19 U 154/06
    Hierfür genügen formularmäßige Sätze oder allgemeine Redewendungen (vgl. BGH, Beschluss vom 28.5.2003, XII ZB 165/02, in: VersR 2004, 1064 ff.) ebenso wenig wie eine Verweisung auf das erstinstanzliche Vorbringen (vgl. BGH, Urteil vom 16.5.2002 - VII ZR 259/01, in: ZfBR 2002, 679 f.; Urteil vom 24.10.1988 - II ZR 68/88; Beschluss vom 17.11.1997 - II ZB 10/97, NJW-RR 1998, 354 f.) oder dessen bloße Wiederholung (vgl. BGH, Urteil vom 9.7.2002 - XI ZR 363/01).

    Vielmehr muss die Berufungsbegründung die Punkte im einzelnen bezeichnen, in denen das Urteil angegriffen werden soll, und darüber hinaus angeben, aus welchen Gründen der Berufungskläger die angefochtene Entscheidung in dem angegebenen Punkt für unrichtig hält (vgl. BGH, Urteil vom 16.5.2002 - VII ZR 259/01, in: ZfBR 2002, 679 f.).

    Notwendig ist hierfür eine Würdigung des erstinstanzlichen Vortrags im Hinblick auf eventuelle fehlerhafte Feststellungen des Landgerichts (vgl. BGH, Urteil vom 9.7.2002 - XI ZR 363/01) durch eine auf die Entscheidungsgründe zugeschnittene Begründung (vgl. BGH Urteil vom 16.5.2002 - VII ZR 259/01, in: ZfBR 2002, 679 f.).

    Eine notwendige Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Urteil kann naturgemäß auch nicht durch Wiederholung des vorherigen erstinstanzlichen Vorbringens erfolgen (vgl. zur unzulässigen Bezugnahme auf vor dem angefochtenen Urteil ergangene Beschlüsse des Berufungsgerichts: BGH, Urteil vom 16.5.2002 - VII ZR 259/01, in: ZfBR 2002, 679 f.).

  • BGH, 09.07.2002 - XI ZR 363/01

    Anforderungen an die Berufungsbegründung bei Klageabweisung aus mehreren Gründen

    Auszug aus OLG Köln, 12.01.2007 - 19 U 154/06
    Hierfür genügen formularmäßige Sätze oder allgemeine Redewendungen (vgl. BGH, Beschluss vom 28.5.2003, XII ZB 165/02, in: VersR 2004, 1064 ff.) ebenso wenig wie eine Verweisung auf das erstinstanzliche Vorbringen (vgl. BGH, Urteil vom 16.5.2002 - VII ZR 259/01, in: ZfBR 2002, 679 f.; Urteil vom 24.10.1988 - II ZR 68/88; Beschluss vom 17.11.1997 - II ZB 10/97, NJW-RR 1998, 354 f.) oder dessen bloße Wiederholung (vgl. BGH, Urteil vom 9.7.2002 - XI ZR 363/01).

    Notwendig ist hierfür eine Würdigung des erstinstanzlichen Vortrags im Hinblick auf eventuelle fehlerhafte Feststellungen des Landgerichts (vgl. BGH, Urteil vom 9.7.2002 - XI ZR 363/01) durch eine auf die Entscheidungsgründe zugeschnittene Begründung (vgl. BGH Urteil vom 16.5.2002 - VII ZR 259/01, in: ZfBR 2002, 679 f.).

  • BGH, 17.11.1997 - II ZB 10/97

    Anforderungen an die Berufungsbegründung; Umfassende Auseinandersetzung mit dem …

    Auszug aus OLG Köln, 12.01.2007 - 19 U 154/06
    Hierfür genügen formularmäßige Sätze oder allgemeine Redewendungen (vgl. BGH, Beschluss vom 28.5.2003, XII ZB 165/02, in: VersR 2004, 1064 ff.) ebenso wenig wie eine Verweisung auf das erstinstanzliche Vorbringen (vgl. BGH, Urteil vom 16.5.2002 - VII ZR 259/01, in: ZfBR 2002, 679 f.; Urteil vom 24.10.1988 - II ZR 68/88; Beschluss vom 17.11.1997 - II ZB 10/97, NJW-RR 1998, 354 f.) oder dessen bloße Wiederholung (vgl. BGH, Urteil vom 9.7.2002 - XI ZR 363/01).

    Bei mehreren selbständigen Urteilsbegründungen muss die Rechtsmittelbegründung jeden Gesichtspunkt angreifen, damit sie - im Falle ihrer Berechtigung - geeignet ist, das gesamte Urteil in Frage zu stellen (vgl. BGH, Beschluss vom 17.11.1997 - II ZB 10/97, NJW-RR 1998, 354 f.; Urteil vom 10.6.2003 - X ZR 56/01, in: NJOZ 2003, 3002, 3003).

  • BGH, 28.05.2003 - XII ZB 165/02

    Inhaltliche Anforderungen an die Berufungsbegründung nach neuem Recht

    Auszug aus OLG Köln, 12.01.2007 - 19 U 154/06
    Hierfür genügen formularmäßige Sätze oder allgemeine Redewendungen (vgl. BGH, Beschluss vom 28.5.2003, XII ZB 165/02, in: VersR 2004, 1064 ff.) ebenso wenig wie eine Verweisung auf das erstinstanzliche Vorbringen (vgl. BGH, Urteil vom 16.5.2002 - VII ZR 259/01, in: ZfBR 2002, 679 f.; Urteil vom 24.10.1988 - II ZR 68/88; Beschluss vom 17.11.1997 - II ZB 10/97, NJW-RR 1998, 354 f.) oder dessen bloße Wiederholung (vgl. BGH, Urteil vom 9.7.2002 - XI ZR 363/01).
  • BGH, 10.06.2003 - X ZR 56/01

    Anforderungen an die Berufungsbegründung bei alternativer Urteilsbegründung

    Auszug aus OLG Köln, 12.01.2007 - 19 U 154/06
    Bei mehreren selbständigen Urteilsbegründungen muss die Rechtsmittelbegründung jeden Gesichtspunkt angreifen, damit sie - im Falle ihrer Berechtigung - geeignet ist, das gesamte Urteil in Frage zu stellen (vgl. BGH, Beschluss vom 17.11.1997 - II ZB 10/97, NJW-RR 1998, 354 f.; Urteil vom 10.6.2003 - X ZR 56/01, in: NJOZ 2003, 3002, 3003).
  • BGH, 07.11.1996 - VII ZR 120/96

    Anforderungen an Berufungsbegründung bei Bestreiten der Schlußrechnung des …

    Auszug aus OLG Köln, 12.01.2007 - 19 U 154/06
    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, der sich der Senat anschließt, gehört zu den Mindestanforderungen an eine Berufungsbegründung, dass sie auf den zur Entscheidung stehenden Streitfall zugeschnitten ist und erkennen lässt, aus welchen tatsächlichen oder rechtlichen Gründen das angefochtene Urteil unrichtig sein soll (vgl. BGH, Urteil vom 7.11.1996 - VII ZR 120/96, in: BauR 1997, 352 f.).
  • BGH, 24.10.1988 - II ZR 68/88

    Überweisung von Geldern aus einer Beteiligung einer stillen Gesellschaft auf ein …

    Auszug aus OLG Köln, 12.01.2007 - 19 U 154/06
    Hierfür genügen formularmäßige Sätze oder allgemeine Redewendungen (vgl. BGH, Beschluss vom 28.5.2003, XII ZB 165/02, in: VersR 2004, 1064 ff.) ebenso wenig wie eine Verweisung auf das erstinstanzliche Vorbringen (vgl. BGH, Urteil vom 16.5.2002 - VII ZR 259/01, in: ZfBR 2002, 679 f.; Urteil vom 24.10.1988 - II ZR 68/88; Beschluss vom 17.11.1997 - II ZB 10/97, NJW-RR 1998, 354 f.) oder dessen bloße Wiederholung (vgl. BGH, Urteil vom 9.7.2002 - XI ZR 363/01).
  • KG, 05.06.2008 - 8 U 213/07

    Anspruchsverjährung: Wirkung des Verjährungsverzichts; Hemmung der Verjährung bei …

    Sie muss klar erkennen lassen, in welchen Punkten tatsächlicher oder rechtlicher Art und warum das angefochtene Urteil nach Ansicht des Berufungsklägers unrichtig ist und welche Gründe er dem entgegensetzt (BGH NJW-RR 2007, 415; KG MDR 2007, 677; Köln MDR 2007, 1095).
  • LAG München, 04.07.2008 - 10 TaBV 118/07

    Anforderung an Beschwerdebegründung; Anfechtung des Spruchs einer Einigungsstelle …

    Weder die Wiederholung eines erstinstanzlichen Sachvortrags (vgl. BGH VersR 2001, 1303; OLG Köln MDR 2007, 1095) noch die bloße Darstellung einer eigenen Rechtsansicht (vgl. BGH NJW 1998, 2470) selbst unter Beifügung allgemeiner Redewendungen zur Erstentscheidung (vgl. BGH NJW 1995, 1559; LAG RheinlandPfalz LAG-Report 2005, 319) stellen einen zulässigen Beschwerdeangriff dar.
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