Rechtsprechung
| LG Stendal, 12.10.2006 - 22 S 86/06 |
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- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- LG Stendal (Leitsatz)
§ 242 BGB, § 249 BGB, § 278 BGB, § 280 BGB, § 535 BGB
Leitsatz
Verfahrensgang
- AG Stendal, 08.06.2006 - 3 C 1124/05
- LG Stendal, 12.10.2006 - 22 S 86/06
Papierfundstellen
- MDR 2007, 389
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (7)
- BGH, 29.06.2005 - VIII ZR 182/04
Anforderungen an ein Mieterhöhungsverlangen
Auszug aus LG Stendal, 12.10.2006 - 22 S 86/06
Vielmehr entspricht die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 29. Juni 2005 (BGH-Report 2005, 1514, 1515 = WuM 2005, 518 = NZM 2005, 736) im Kern der hier streitgegenständlichen Konstellation.Denn die der Berühmung der Forderung und der Klage zugrunde liegende Rechtsansicht war durch das Urteil des Bundesgerichtshofes vom 29.6.2005 (BGH Report 2005, 1514, 1515) deutlich geklärt und bereits vor der Berühmung des Klägers mit einem Erstattungsanspruch im Anwaltsschriftsatz vom 21.9.2005 gegenüber der Beklagten z.B. im August 2005 in der juristischen Fachzeitschrift WuM 2005, 518 veröffentlicht.
- OLG Karlsruhe, 19.01.2005 - 15 W 48/04
Erstattungsfähigkeit der Kosten eines vorprozessualen Privatgutachtens; …
Auszug aus LG Stendal, 12.10.2006 - 22 S 86/06
Der damit von Rechts wegen zwangsläufig verbundene Rechtsverfolgungsschaden des Gegners ist von dem sich unbegründet Berühmenden oder Klagenden zurechenbar verursacht (vgl. OLG Karlsruhe, OLGR 2005, 560 ff.). - BGH, 13.01.2004 - XI ZR 479/02
Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen Kreditkartenunternehmen und …
Auszug aus LG Stendal, 12.10.2006 - 22 S 86/06
Dies folgt bereits aus dem in der Rechtsprechung anerkannten Grundsatz, dass für jede Partei eines Schuldverhältnisses die aus § 242 BGB abgeleitete Pflicht besteht, sich so zu verhalten, dass Leben, Körper, Eigentum und Vermögen der anderen Vertragspartei möglichst nicht verletzt werden (vgl. so auch Steenbuck, MDR 2006, 429, 427; ferner u.a. BGH NJW 1983, 2813 f.; BGH MDR 2004, 458).
- BGH, 20.07.2005 - VIII ZR 199/04
Wirksamkeit eines auf eine unwirksame Vertragsklausel gestützten …
Auszug aus LG Stendal, 12.10.2006 - 22 S 86/06
Dazu im Gegensatz steht auch nicht die Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 20. Juli 2005 ( NJW-RR 2005, 1464 ff), da hier Gegenstand der Betrachtung eine unwirksame Vertragsklausel war, die dem Vermieter gestattete, ein einseitiges Bestimmungsrecht auszuüben. - BGH, 25.01.2006 - VIII ZR 47/05
Anforderungen an ein Mieterhöhungsverlangen wegen des Einbaus neuer Fenster
Auszug aus LG Stendal, 12.10.2006 - 22 S 86/06
Zwar hat der Bundesgerichtshof in der vom dem Kläger in Bezug genommenen Entscheidung ( NJW 2006, 1126 ff) ausgeführt, dass der Vermieter, der vorhandene Isolierglasfenster durch neue Fenster ersetzt, die Miete aufgrund dieser Maßnahme nach § 559 Abs. 1 BGB nur dann erhöhen kann, wenn er in der Erläuterung der Mieterhöhung nach § 559b Abs. 1 Satz 2 BGB nicht nur die Beschaffenheit der neuen Fenster (etwa durch Angabe des Wärmedurchgangskoeffizienten) beschreibt, sondern auch den Zustand der alten Fenster so genau angibt, dass der Mieter einen entsprechenden Vergleich anstellen und den vom Vermieter in der Mieterhöhungserklärung aufgezeigten Energiespareffekt beurteilen kann. - BGH, 08.10.1997 - VIII ZR 373/96
Bindung der Verpflichtung des Eigentümers einer Mietwohnung zur Begrenzung von …
Auszug aus LG Stendal, 12.10.2006 - 22 S 86/06
Für sie gelten die allgemeinen Regeln über Willenserklärungen und Verträge, so dass sie auch konkludent getroffen werden könnten (vgl. schon BGH NJW 1998, 445 unter II 1c cc). - LG Mannheim, 11.11.2005 - 1 S 108/05
Rechtsanwaltsgebühren:Vorgerichtliche Rechtsanwaltskosten bei Verkehrsunfall
Auszug aus LG Stendal, 12.10.2006 - 22 S 86/06
Der hier in Rede stehende Vermögensschaden des vermeintlichen Schuldners betrifft dessen Beratungs- und Prozessvorbereitungskosten, deren Entstehung der Prozessgegner ggf. pflichtwidrig verursacht hat (vgl. Herget in: Zöller, ZPO, 25. Aufl., vor § 91, Rn. 11 a.E., LG Mannheim, NJW-RR 2006, 573 ff.).
- LG Düsseldorf, 24.10.2008 - 22 S 172/08
Anspruch des Wohnungsvermittlers auf Provision trotz Ausübung von …
Rn. 33 Es besteht in Rechtsprechung und Literatur Einigkeit darüber, dass im Falle eines zwischen den Parteien bestehenden Vertragsverhältnisses die Geltendmachung unbegründeter Ansprüche eine Pflichtverletzung im Sinne des § 280 Abs. 1 BGB darstellen kann (…so der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 12. Dezember 2006, Az.: VI ZR 224/05, Palandt-Heinrichs, BGB, 67. Auflage, § 280 Rdn. 27 mit Hinweis auf LG Braunschweig OLGR 2001, 196 (197); LG Zweibrücken NJW-RR 1998, 1105; LG Stendal MDR 2007, 389; Amtsgericht München NJW-RR 1994, 1261; AG Bonn MDR 1999, 347).Rn. 80 Es besteht in Rechtsprechung und Literatur Einigkeit darüber, dass im Falle eines zwischen den Parteien bestehenden Vertragsverhältnisses die Geltendmachung unbegründeter Ansprüche eine Pflichtverletzung im Sinne des § 280 Abs. 1 BGB darstellen kann (…so der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 12. Dezember 2006, Az.: VI ZR 224/05, Palandt-Heinrichs, BGB, 67. Auflage, § 280 Rdn. 27 mit Hinweis auf LG Braunschweig OLGR 2001, 196 (197); LG Zweibrücken NJW-RR 1998, 1105; LG Stendal MDR 2007, 389; Amtsgericht München NJW-RR 1994, 1261; AG Bonn MDR 1999, 347).
Rn. 127 Es besteht in Rechtsprechung und Literatur Einigkeit darüber, dass im Falle eines zwischen den Parteien bestehenden Vertragsverhältnisses die Geltendmachung unbegründeter Ansprüche eine Pflichtverletzung im Sinne des § 280 Abs. 1 BGB darstellen kann (…so der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 12. Dezember 2006, Az.: VI ZR 224/05, Palandt-Heinrichs, BGB, 67. Auflage, § 280 Rdn. 27 mit Hinweis auf LG Braunschweig OLGR 2001, 196 (197); LG Zweibrücken NJW-RR 1998, 1105; LG Stendal MDR 2007, 389; Amtsgericht München NJW-RR 1994, 1261; AG Bonn MDR 1999, 347).
Rn. 174 Es besteht in Rechtsprechung und Literatur Einigkeit darüber, dass im Falle eines zwischen den Parteien bestehenden Vertragsverhältnisses die Geltendmachung unbegründeter Ansprüche eine Pflichtverletzung im Sinne des § 280 Abs. 1 BGB darstellen kann (…so der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 12. Dezember 2006, Az.: VI ZR 224/05, Palandt-Heinrichs, BGB, 67. Auflage, § 280 Rdn. 27 mit Hinweis auf LG Braunschweig OLGR 2001, 196 (197); LG Zweibrücken NJW-RR 1998, 1105; LG Stendal MDR 2007, 389; Amtsgericht München NJW-RR 1994, 1261; AG Bonn MDR 1999, 347).
Rn. 221 Es besteht in Rechtsprechung und Literatur Einigkeit darüber, dass im Falle eines zwischen den Parteien bestehenden Vertragsverhältnisses die Geltendmachung unbegründeter Ansprüche eine Pflichtverletzung im Sinne des § 280 Abs. 1 BGB darstellen kann (…so der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 12. Dezember 2006, Az.: VI ZR 224/05, Palandt-Heinrichs, BGB, 67. Auflage, § 280 Rdn. 27 mit Hinweis auf LG Braunschweig OLGR 2001, 196 (197); LG Zweibrücken NJW-RR 1998, 1105; LG Stendal MDR 2007, 389; Amtsgericht München NJW-RR 1994, 1261; AG Bonn MDR 1999, 347).
Rn. 268 Es besteht in Rechtsprechung und Literatur Einigkeit darüber, dass im Falle eines zwischen den Parteien bestehenden Vertragsverhältnisses die Geltendmachung unbegründeter Ansprüche eine Pflichtverletzung im Sinne des § 280 Abs. 1 BGB darstellen kann (…so der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 12. Dezember 2006, Az.: VI ZR 224/05, Palandt-Heinrichs, BGB, 67. Auflage, § 280 Rdn. 27 mit Hinweis auf LG Braunschweig OLGR 2001, 196 (197); LG Zweibrücken NJW-RR 1998, 1105; LG Stendal MDR 2007, 389; Amtsgericht München NJW-RR 1994, 1261; AG Bonn MDR 1999, 347).
Rn. 315 Es besteht in Rechtsprechung und Literatur Einigkeit darüber, dass im Falle eines zwischen den Parteien bestehenden Vertragsverhältnisses die Geltendmachung unbegründeter Ansprüche eine Pflichtverletzung im Sinne des § 280 Abs. 1 BGB darstellen kann (…so der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 12. Dezember 2006, Az.: VI ZR 224/05, Palandt-Heinrichs, BGB, 67. Auflage, § 280 Rdn. 27 mit Hinweis auf LG Braunschweig OLGR 2001, 196 (197); LG Zweibrücken NJW-RR 1998, 1105; LG Stendal MDR 2007, 389; Amtsgericht München NJW-RR 1994, 1261; AG Bonn MDR 1999, 347).
Rn. 362 Es besteht in Rechtsprechung und Literatur Einigkeit darüber, dass im Falle eines zwischen den Parteien bestehenden Vertragsverhältnisses die Geltendmachung unbegründeter Ansprüche eine Pflichtverletzung im Sinne des § 280 Abs. 1 BGB darstellen kann (…so der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 12. Dezember 2006, Az.: VI ZR 224/05, Palandt-Heinrichs, BGB, 67. Auflage, § 280 Rdn. 27 mit Hinweis auf LG Braunschweig OLGR 2001, 196 (197); LG Zweibrücken NJW-RR 1998, 1105; LG Stendal MDR 2007, 389; Amtsgericht München NJW-RR 1994, 1261; AG Bonn MDR 1999, 347).
Rn. 409 Es besteht in Rechtsprechung und Literatur Einigkeit darüber, dass im Falle eines zwischen den Parteien bestehenden Vertragsverhältnisses die Geltendmachung unbegründeter Ansprüche eine Pflichtverletzung im Sinne des § 280 Abs. 1 BGB darstellen kann (…so der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 12. Dezember 2006, Az.: VI ZR 224/05, Palandt-Heinrichs, BGB, 67. Auflage, § 280 Rdn. 27 mit Hinweis auf LG Braunschweig OLGR 2001, 196 (197); LG Zweibrücken NJW-RR 1998, 1105; LG Stendal MDR 2007, 389; Amtsgericht München NJW-RR 1994, 1261; AG Bonn MDR 1999, 347).
Rn. 456 Es besteht in Rechtsprechung und Literatur Einigkeit darüber, dass im Falle eines zwischen den Parteien bestehenden Vertragsverhältnisses die Geltendmachung unbegründeter Ansprüche eine Pflichtverletzung im Sinne des § 280 Abs. 1 BGB darstellen kann (…so der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 12. Dezember 2006, Az.: VI ZR 224/05, Palandt-Heinrichs, BGB, 67. Auflage, § 280 Rdn. 27 mit Hinweis auf LG Braunschweig OLGR 2001, 196 (197); LG Zweibrücken NJW-RR 1998, 1105; LG Stendal MDR 2007, 389; Amtsgericht München NJW-RR 1994, 1261; AG Bonn MDR 1999, 347).
Rn. 503 Es besteht in Rechtsprechung und Literatur Einigkeit darüber, dass im Falle eines zwischen den Parteien bestehenden Vertragsverhältnisses die Geltendmachung unbegründeter Ansprüche eine Pflichtverletzung im Sinne des § 280 Abs. 1 BGB darstellen kann (…so der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 12. Dezember 2006, Az.: VI ZR 224/05, Palandt-Heinrichs, BGB, 67. Auflage, § 280 Rdn. 27 mit Hinweis auf LG Braunschweig OLGR 2001, 196 (197); LG Zweibrücken NJW-RR 1998, 1105; LG Stendal MDR 2007, 389; Amtsgericht München NJW-RR 1994, 1261; AG Bonn MDR 1999, 347).
Rn. 550 Es besteht in Rechtsprechung und Literatur Einigkeit darüber, dass im Falle eines zwischen den Parteien bestehenden Vertragsverhältnisses die Geltendmachung unbegründeter Ansprüche eine Pflichtverletzung im Sinne des § 280 Abs. 1 BGB darstellen kann (…so der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 12. Dezember 2006, Az.: VI ZR 224/05, Palandt-Heinrichs, BGB, 67. Auflage, § 280 Rdn. 27 mit Hinweis auf LG Braunschweig OLGR 2001, 196 (197); LG Zweibrücken NJW-RR 1998, 1105; LG Stendal MDR 2007, 389; Amtsgericht München NJW-RR 1994, 1261; AG Bonn MDR 1999, 347).
- OLG Düsseldorf, 28.04.2009 - 24 U 9/09
Erstattungspflicht des Mieters hinsichtlich außergerichtlicher Kosten des …
Dementsprechend kann die Rückforderung einer Schenkung mit der Behauptung, es habe sich um ein Darlehen gehandelt, die Verletzung einer nachvertraglichen Pflicht aus dem Schenkungsvertrag darstellen (vgl. BGH NJW 2007, 1458), ebenso die Rückforderung von auf Mieterhöhungsbegehren geleisteten Zahlungen nach Beendigung des Mietvertrags die Verletzung einer nachvertraglichen Pflicht aus dem Mietvertrag (vgl. LG Stendal MDR 2007, 389). - LG Hamburg, 05.12.2008 - 412 O 152/06
Wirksamkeit von nachträglichen Wettbewerbsverboten bei mittelbar oder unmittelbar …
Ebenso, wie es eine Vertragsverletzung ist, den Vertragspartner ungerechtfertigten Ansprüchen auszusetzen (vgl. LG Stendal, Urteil vom 12.10.2006, 22 S 86/06 - zitiert nach [...] RN 28, BGH NJW 1983, 2813 f), ist auch die entsprechende, auch konkludente Ankündigung eine Vertragsverletzung. - AG Hamburg, 31.08.2016 - 49 C 282/15
Wohnraummiete: Miethaftung bei Androhung einer gerichtlichen Klärung einer …
Rn. 27 Soweit sich der Beklagte auf die, durchaus schlüssige Entscheidung des Landgerichtes Stendal MDR 2007, S. 389 bezieht, ist der dort entschiedene Fall mit dem hier vorliegenden Fall in keiner Weise vergleichbar. - LG Duisburg, 07.02.2007 - 11 S 148/06
Notwendigkeit einer erfolglosen Nachfristsetzung für die Geltendmachung eines …
Dies folgt aus dem in der Rechtsprechung anerkannten Grundsatz, dass für jede Partei eines Schuldverhältnisses die aus § 242 BGB abgeleitete Pflicht besteht, sich so zu verhalten, dass Leben, Körper, Eigentum und Vermögen der anderen Vertragspartei möglichst nicht verletzt werden (vgl. zum Ganzen: LG Stendal, Urteil vom 12. Oktober 2006, Az.: 22 S 86/06, zitiert nach juris; BGH, NJW 1983, 2813 f).
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