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Weitere Entscheidung unten: LG Wiesbaden, 21.10.2010

Rechtsprechung
   OVG Berlin-Brandenburg, 05.10.2010 - 12 B 5.08   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,6974
OVG Berlin-Brandenburg, 05.10.2010 - 12 B 5.08 (https://dejure.org/2010,6974)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 05.10.2010 - 12 B 5.08 (https://dejure.org/2010,6974)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 05. Oktober 2010 - 12 B 5.08 (https://dejure.org/2010,6974)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de

    § 1 Abs. 1 IFG
    Informationszugang; Materialien zu einem Gesetzgebungsvorhaben

  • Entscheidungsdatenbank Berlin

    Informationszugang hinsichtlich Materialien zu einem Gesetzgebungsvorhaben

  • Entscheidungsdatenbank Brandenburg

    § 1 Abs 1 IFG
    Informationszugang; Materialien zu einem Gesetzgebungsvorhaben; Vorbereitung von Gesetzen; Bundesministerium der Justiz; Behörde; Verwaltungstätigkeit; Regierungstätigkeit; nicht-öffentliche Vorgänge des Deutschen Bundestages und des Bundesrates; Ausschlussgrund; ...

  • lda.brandenburg.de PDF

    Anwendungsbereich/Zuständigkeit, Begriffsbestimmung, Exekutiver Kernbereich (Regierungshandeln), Personenbezogene Daten

  • fragdenstaat.de

    Anwendungsbereich/ Zuständigkeit - Personenbezogene Daten - Begriffsbestimmung - Exekutiver Kernbereich (Regierungshandeln)

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • heise.de (Pressebericht, 04.02.2011)

    Oberverwaltungsgericht Berlin stärkt Informationsfreiheit

  • lda.brandenburg.de (Kurzinformation)

    Anwendungsbereich/Zuständigkeit, Personenbezogene Daten, Exekutiver Kernbereich (Regierungshandeln), Begriffsbestimmung

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MMR 2011, 348
 
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Wird zitiert von ... (15)Zitiert selbst (7)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 07.10.2010 - 8 A 875/09

    Erteilen von Informationen im Zusammenhang mit einem Polizeieinsatz; Auslegung …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 05.10.2010 - 12 B 5.08
    Die Regelung geht von einem Behördenbegriff aus, unter den jede staatliche Stelle des Bundes zu subsumieren ist, die öffentliche Verwaltungsaufgaben wahrnimmt und die weder der Gesetzgebung noch der Rechtsprechung zuzurechnen ist (zum IFG NRW vgl. auch OVG NW, Urteil vom 7. Oktober 2010 - 8 A 875/09 -).

    Wäre die Vorbereitung und Begleitung von Gesetzgebungsvorhaben durch die Bundesministerien dem Anwendungsbereich des IFG von vornherein entzogen, könnte die von dem Gesetzgeber angestrebte Partizipations- und Kontrollfunktion in einem für die demokratische Meinungs- und Willensbildung bedeutsamen Sektor nicht verwirklicht werden (ähnlich auch OVG NRW, Urteil vom 7. Oktober 2010 - 8 A 875/09 - zum weiten Begriff der Verwaltungstätigkeit in § 2 Abs. 1 IFG NRW).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 06.11.2008 - 12 B 50.07

    Informationsfreiheit; Verwaltungstätigkeit des Bundesrates; Rechtsverordnungen

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 05.10.2010 - 12 B 5.08
    17/1350, S. 12 f., Nr. 2.1.1; Rossi, Informationsfreiheitsgesetz, § 1 Rn. 45 f.; vgl. auch OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 6. November 2008 - OVG 12 B 50.07 -, juris Rn. 24; a.A. wohl in Bezug auf § 3 Abs. 2 IFG M-V v. Mutius, in: NordÖR 2010, 45, 48).

    Rn. 22 Selbst wenn alles dafür spricht, dass dem Behördenbegriff in § 1 Abs. 1 Satz 1 IFG materielle Verwaltungstätigkeit im Sinne von § 1 Abs. 4 VwVfG zugeordnet werden muss (so OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 6. November 2008 - OVG 12 B 50.07 -, juris), ist dies hier im Ergebnis ohne Belang.

  • BVerfG, 17.07.1984 - 2 BvE 11/83

    Flick-Untersuchungsausschuß

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 05.10.2010 - 12 B 5.08
    In diesem Zusammenhang kann offen bleiben, ob ein Antrag auf Informationszugang unter bestimmten, eng begrenzten Voraussetzungen im Hinblick auf den Kernbereich exekutiver Eigenverantwortung, zu dem die Willensbildung der Regierung hinsichtlich der Erörterungen im Kabinett oder bei der Vorbereitung von Kabinetts- und Ressortentscheidungen gehören (vgl. BVerfG, Urteil vom 17. Juli 1984, BVerfGE 67, 100, 139), abgelehnt werden könnte.
  • BVerwG, 25.03.1999 - 7 C 21.98

    Anspruch auf Informationen über die staatliche finanzielle Förderung eines …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 05.10.2010 - 12 B 5.08
    Rn. 27 Darüber hinaus ist die von dem Verwaltungsgericht vorgenommene enge Auslegung des Behördenbegriffs nicht mit dem Sinn und Zweck des IFG vereinbar, der hierdurch in unzulässiger Weise eingeschränkt wird (zur Bedeutung des Zwecks bei der Auslegung des UIG vgl. BVerwG, Urteil vom 6. Dezember 1996, BVerwGE 102, 282; Urteil vom 25. März 1999, BVerwGE 108, 369).
  • BVerwG, 06.12.1996 - 7 C 64.95

    Umweltrecht - Anspruch auf Umweltinformationen, Behördliches Ermessen …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 05.10.2010 - 12 B 5.08
    Rn. 27 Darüber hinaus ist die von dem Verwaltungsgericht vorgenommene enge Auslegung des Behördenbegriffs nicht mit dem Sinn und Zweck des IFG vereinbar, der hierdurch in unzulässiger Weise eingeschränkt wird (zur Bedeutung des Zwecks bei der Auslegung des UIG vgl. BVerwG, Urteil vom 6. Dezember 1996, BVerwGE 102, 282; Urteil vom 25. März 1999, BVerwGE 108, 369).
  • VG Berlin, 08.09.2009 - 2 A 8.07

    Einsicht in Unterlagen der Forschungsgruppe Rosenholz

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 05.10.2010 - 12 B 5.08
    Erst wenn dies geschehen ist und Spruchreife im Sinne von § 86 Abs. 1 VwGO mangels Aktenvorlage nicht herbeigeführt werden kann, darf das Verfahren nach einer Aktenanforderung durch den erkennenden Spruchkörper und nach Abgabe einer Sperrerklärung durch die zuständige Behörde dem Fachsenat gemäß § 189 VwGO vorgelegt werden (vgl. dazu auch VG Berlin, Urteil vom 8. September 2009, NVwZ-RR 2010, 339 ff.).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 11.03.2008 - 12 B 1.07

    Informationsanspruch, Versagungsgrund nach § 10 Abs. 3 Nr. 2 IFG Bln; fehlende …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 05.10.2010 - 12 B 5.08
    Rn. 38 Da es die Beklagte trotz der ihr insoweit grundsätzlich obliegenden Verpflichtung unterlassen hat, die Einwilligung der betroffenen Dritten einzuholen, hätte sie den Ausschlusstatbestand des § 5 Abs. 1 Satz 1 IFG schon aus diesem Grund nicht verneinen dürfen (zur Einholung einer Zustimmung öffentlicher Stellen nach § 10 Abs. 3 Nr. 2 IFG Bln vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. März 2008, NVwZ-RR 2009, 48).
  • VG Berlin, 26.08.2020 - 2 K 163.18

    Zugang zu Twitter-Direktnachrichten des Bundesinnenministeriums?

    Rn. 24 Unabhängig von der Frage, ob der Anwendungsbereich der Vorschrift bereits nicht eröffnet ist (VG Berlin…, Urteil vom 4. Juli 2019 - VG 2 K 178.18 - juris Rn. 27; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 5. Oktober 2010 - OVG 12 B 5.08 - juris Rn. 31 m.w.N.: Regelung bezweckt allein den Schutz von Informanten und Hinweisgebern u.a. auf dem Gebiet der Strafverfolgung, des Verfassungsschutzes oder des Wettbewerbsrechts; offen lassend noch: VG Berlin…, Urteil vom 28. Januar 2015 - VG 2 K 128.14 - juris Rn. 21), sind jedenfalls die weiteren Voraussetzungen von § 3 Nr. 7 IFG nicht gegeben.
  • OVG Berlin-Brandenburg, 05.10.2010 - 12 B 13.10

    Zum Anspruch auf Zugang zu einer vom Bundesministerium der Justiz gegenüber dem …

    17/1350, S. 12 f., Nr. 2.1.1; Rossi, Informationsfreiheitsgesetz, § 1 Rn. 45 f.; vgl. auch OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 5. Oktober 2010 - OVG 12 B 5.08 - und Urteil vom 6. November 2008 - OVG 12 B 50.07 -, juris Rn. 24; a.A. wohl in Bezug auf § 3 Abs. 2 IFG M-V v. Mutius, in: NordÖR 2010, 45, 48).

    Die Regelung geht von einem Behördenbegriff aus, unter den jede staatliche Stelle des Bundes zu subsumieren ist, die öffentliche Verwaltungsaufgaben wahrnimmt und die weder der Gesetzgebung noch der Rechtsprechung zuzurechnen ist (OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 5. Oktober 2010 - OVG 12 B 5.08 - zum IFG NRW vgl. auch OVG NW, Urteil vom 7. Oktober 2010 - 8 A 875/09 -).

    Hätte der Gesetzgeber bestimmte Tätigkeitsbereiche dieser Behörden, wie z.B. "Regierungstätigkeit" in der Form einer Vorbereitung von Gesetzen oder die Beteiligung am Gesetzgebungsverfahren, dem Anwendungsbereich des IFG entziehen wollen, so hätte es angesichts der Regelung in Satz 2, die das IFG ausnahmsweise für anwendbar erklärt, nahe gelegen, in Satz 1 eine ausdrückliche Einschränkung vorzusehen, wonach das IFG für bestimmte Bereiche ausnahmsweise nicht anwendbar ist (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 5. Oktober 2010 - OVG 12 B 5.08 -).

    § 1 Abs. 1 Satz 1 IFG unterschiedet nicht zwischen der Regierungs- bzw. Verfassungstätigkeit einerseits und der Verwaltungstätigkeit einer Behörde andererseits (vgl. dazu im Einzelnen auch OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 5. Oktober 2010 - OVG 12 B 5.08 -).

    Soweit sich das Bundesministerium der Justiz gegenüber dem Petitionsausschuss dazu äußert, ob Handlungsbedarf des Gesetzgebers besteht, geschieht dies ebenfalls in der Eigenschaft als Behörde des Bundes gemäß § 1 Abs. 1 Satz 1 IFG (vgl. dazu OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 5. Oktober 2010 - OVG 12 B 5.08 -).

  • VG Berlin, 07.04.2011 - 2 K 39.10

    Zugang zu Informationen des Bundeskanzleramtes; Abendessen für …

    Denn hierunter fällt jede staatliche Stelle des Bundes, die öffentliche Verwaltungsaufgaben wahrnimmt und weder der Gesetzgebung noch der Rechtsprechung zuzurechnen ist (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 5. Oktober 2010 - OVG 12 B 5.08 - Urteil der Kammer vom 10. Februar 2011 - VG 2 K 23.10 -).

    Ob Regierungstätigkeit im Sinne politischer Staatslenkung vom Anwendungsbereich des Informationsfreiheitsgesetzes ausgenommen ist (so noch Urteil der Kammer vom 22. April 2010 - VG 2 K 98.10 -, a.A. OVG Berlin-Brandenburg, Urteile vom 5. Oktober 2010 - OVG 12 B 13.10 - und - OVG 12 B 5.08 -), kann offen bleiben.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 02.06.2015 - 15 A 2062/12

    Informationsanspruch Regierungsbehörde Gesetzgebungsverfahren Leitungsvorlagen …

    15/4493, S. 8; sowie OVG NRW, Urteil vom 15. Januar 2014 - 8 A 467/11 -, NWVBl. 2014, 267 = juris Rn. 47 ff.; OVG Berlin-Brandenburg, Urteile vom 13. November 2013- OVG 12 B 3.12 -, juris Rn. 34 ff., und vom 5. Oktober 2010 - OVG 12 B 5.08 -, juris Rn. 19; Schoch, IFG, 2009, § 1 Rn. 94 ff.

    15/4493, S. 11; OVG Berlin-Brandenburg, Urteile vom 8. Mai 2014 - OVG 12 B 4.12 -, juris Rn. 32, und vom 5. Oktober 2010 - OVG 12 B 5.08 -, juris Rn. 31; Schoch, IFG, 2009, § 3 Rn. 186 ff.

  • OVG Berlin-Brandenburg, 27.01.2011 - 12 B 69.07

    Recht auf Informationszugang: Umfang des Auskunftsanspruch in Bezug auf den …

    Vielmehr war er verpflichtet, vor einer abschließenden Entscheidung über den Antrag des Klägers eine etwaige Zustimmung der Betroffenen einzuholen (vgl. zu § 5 Abs. 1 Satz 1 IFG Bund: Urteil des Senats vom 5. Oktober 2010 - OVG 12 B 5.08 - juris; zur Einholung einer Zustimmung öffentlicher Stellen nach § 10 Abs. 3 Nr. 2 IFG Bln: Urteil des Senats vom 11. März 2008 - OVG 12 B 1.07 - NVwZ-RR 2009, 48).
  • VG Stuttgart, 29.10.2020 - 14 K 2981/19

    Gutachten als amtliche Information im Sinne des badenwürttembergischem …

    Sie soll die - freiwillige - Bereitschaft der Bürger zur Kooperation mit der Verwaltung in den Fällen fördern, in denen die Behörden in hohem Maße auf Informationen aus dem privaten Bereich angewiesen sind, etwa im Bereich der Strafverfolgung oder des Verfassungsschutzes (OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 05.10.2010 - OVG 12 B 5.08 -, juris Rn. 31 m.w.N. zum gleichlautenden § 3 Nr. 7 IFG).
  • VG Berlin, 04.07.2019 - 2 K 178.18

    Informationsrechtlicher Zugang zu Sitzungsprotokollen des Wissenschaftlichen …

    Sie soll die - freiwillige - Bereitschaft der Bürger zur Kooperation mit der Verwaltung fördern, weil die Behörden in hohem Maße auf Informationen aus dem privaten Bereich angewiesen sind (OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 5. Oktober 2010 - OVG 12 B 5.08 - juris Rn. 31 m.w.N.).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 24.03.2017 - 3 L 115/15

    Informationsanspruch gegenüber der Beratenden Kommission im Zusammenhang mit der …

    Da die Bereitschaft der Bürger zu einer solchen Kooperation von dem Vertrauen in die Verschwiegenheit der Verwaltung abhängt, muss eine vertrauliche Information geschützt werden, wobei "vertraulich" eine vertraulich (von der Behörde) erhobene oder (an die Behörde) übermittelte Information ist (…vgl. dazu BT-Drucks. 15/4493, S. 11;… OVG Berlin-Brandenburg, Urteile vom 8. Mai 2014 - OVG 12 B 4.12 -, juris Rn. 32, und vom 5. Oktober 2010 - OVG 12 B 5.08 -, juris Rn. 31;… Schoch, a. a. O., § 3 Rn. 186 ff.;… OVG NRW, a. a. O., Rn. 73).
  • OVG Sachsen, 13.05.2026 - 7 A 730/25

    Spruchreife ; Transparenzpflicht; Informationsfreiheit; Ausschlussgründe; …

    Sie muss, soweit dies unter Wahrung der behaupteten Geheimhaltungsbedürftigkeit und mit Rücksicht auf den Umfang des Aktenbestands möglich ist, Umstände vortragen, die den Schluss zulassen, dass die Voraussetzungen des in Anspruch genommenen Versagungsgrundes vorliegen (…BVerwG, Urt. v. 27. November 2014 - 7 C 18.12 -, juris Rn. 19;… Urt. v. 17. März 2016 - 7 C 2.15 -, juris Rn. 17 und 44 ff.; OVG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 5. Oktober 2010 - OVG 12 B 5.08 -, juris Rn. 34;… Dahlke-Piel, in: dies./Mittag, SächsTranspG, 2023, § 5 Rn. 6).

    Dass hinsichtlich der erfragten Informationen Dritte in dieser Weise auch nur beteiligt sein könnten, hat der Beklagte aber weder geltend gemacht (hierzu als Voraussetzung OVG Berlin- Brandenburg, Urt. v. 5. Oktober 2010 - OVG 12 B 5.08 -, juris Rn. 32) noch ist dies sonst ersichtlich (…hierzu BVerwG, Urt. v. 17. März 2016 - 7 C 2.15 -, juris Rn. 37;… VG Mainz, Urt. v. 18. April 2024 - 1 K 386/23.MZ -, juris Rn. 59).

  • VG Berlin, 09.06.2011 - 2 K 46.11

    Bundesjustizministerium muss Akten zur Laufzeitverlängerung deutscher …

    Denn eine derartige Unterscheidung ministerieller Tätigkeit in "Regierungshandeln", das nicht dem Anwendungsbereich des Informationsfreiheitsgesetzes unterfallen soll, und "Behördentätigkeit" findet nach der Rechtsprechung des OVG Berlin-Brandenburg (Urteile vom 5. Oktober 2010 - OVG 12 B 6.10 - und - OVG 12 B 5.08 -, Juris, noch nicht rechtskräftig) in § 1 Abs. 1 IFG keine Stütze.
  • VG Berlin, 22.03.2012 - 2 K 102.11

    Anspruch auf Informationszugang und Vertraulichkeit der Information

  • VG Berlin, 10.02.2011 - 2 K 23.10

    Ausschluss des Zugangs zu amtlichen Informationen aus Sicherheitsgründen

  • VG Potsdam, 24.10.2012 - 9 K 445/10
  • VG Potsdam, 09.06.2011 - 9 L 246/11
  • VG Trier, 21.06.2021 - 6 K 2102/20

    Informationszugang bei abgeschlossenem Konzeptvergabeverfahren für ein …

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Rechtsprechung
   LG Wiesbaden, 21.10.2010 - 5 T 9/10   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,14752
LG Wiesbaden, 21.10.2010 - 5 T 9/10 (https://dejure.org/2010,14752)
LG Wiesbaden, Entscheidung vom 21.10.2010 - 5 T 9/10 (https://dejure.org/2010,14752)
LG Wiesbaden, Entscheidung vom 21. Oktober 2010 - 5 T 9/10 (https://dejure.org/2010,14752)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • Justiz Hessen

    § 1004 BGB, § 823 Abs 2 BGB
    Widerrufsanspruch gegen eine Datenübermittlung an Wirtschaftsinformationsdienst (hier. Erteilung der Restschuldbefreiung)

  • adresshandel-und-recht.de

    Speicherung über Umstand der Restschuldbefreiung bis zu 3 Jahre zulässig

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Widerrufsanspruch gegen eine Datenübermittlung an Wirtschaftsinformationsdienst (hier. Erteilung der Restschuldbefreiung)

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Auskunftei darf Restschuldbefreiung bis zu 3 Jahre speichern

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MMR 2011, 348
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (1)

  • BGH, 17.12.1985 - VI ZR 244/84

    Begriff der personenbezogenen Daten des Gesellschafters/Geschäftsführers; …

    Auszug aus LG Wiesbaden, 21.10.2010 - 5 T 9/10
    Rn. 5 Darüber hinaus belastet eine Speicherung von Daten, deren Offenlegung sich der Betroffene auch sonst gegenüber dem berechtigten Aufklärungsverlangen seiner Kreditgeber nicht entziehen könnte, seine Person nicht unverhältnismäßig (vgl. BGH, Urteil vom 17.12.1985 - VI ZR 244/84 -, NJW 1986, S. 2505).
  • OLG Frankfurt, 22.10.2012 - 4 U 190/11

    Kein Anspruch auf Löschung von Einträgen aus dem Schuldnerverzeichnis

    Dieser Versagungsgrund kann nur dann zum Tragen kommen, wenn die Gläubiger, die zur Stellung eines solchen Versagungsantrages berechtigt sein können, zumindest für den nach § 35 Abs. 2 Nr. 4 BDSG zulässigen Zeitraum über eine bereits erfolgte Restschuldbefreiung informiert werden (so auch LG Wiesbaden, MMR 2011, 348).

    Unabhängig von der Frage, ob es sich bei der Erteilung der Restschuldbefreiung aus Sicht des Betroffenen um eine positive oder negative Information handelt, stellt dieser Umstand jedenfalls eine für die Bonitätsprüfung im Rahmen von Vertrags- bzw. Kreditverhandlungen bedeutsame Information dar (so auch LG Wiesbaden, MMR 2011, 348).

    Durch die Restschuldbefreiung soll bei potentiellen Vertragspartnern nicht der Eindruck erweckt werden, das finanzielle Gebaren einer Person sei in der Vergangenheit nicht zu beanstanden gewesen (vgl. auch LG Wiesbaden, MMR 2011, 348).

    Rn. 21 Die auf die gesetzliche Frist von drei Jahren beschränkte Eintragung der Restschuldbefreiung gemäß § 35 Abs. 2 Nr. 1 BDSG ist nach alledem nicht zu beanstanden (…so auch OLG Frankfurt, 01.09.2009, 21 U 45/09, zitiert nach juris, Rn. 12; LG Wiesbaden, MMR 2011, 348; AG Wiesbaden, MMR 2011, 283).

  • AG Wiesbaden, 13.01.2011 - 93 C 107/11

    Datenschutz: Zulässigkeit der Speicherung der Erteilung der Restschuldbefreiung …

    Hinzukommt, dass sich der Antragsgegner auf Nachfrage ohnehin auf sein bisheriges Zahlungsverhalten und das vorausgegangene Insolvenzverfahren hinweisen müsste (so auch Amtsgericht Wiesbaden, Beschluss vom 29.11.2010, 91 C 4983/10; Amtsgericht Wiesbaden, Beschluss vom 18.08.2010, 91 C4018/10, nachfolgend Landgericht Wiesbaden, Beschluss vom 21.10.2010, 5 T 9/10).
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