Weitere Entscheidung unten: BGH, 15.11.1994

Rechtsprechung
   BGH, 29.03.1995 - VIII ZR 102/94   

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https://dejure.org/1995,1459
BGH, 29.03.1995 - VIII ZR 102/94 (https://dejure.org/1995,1459)
BGH, Entscheidung vom 29.03.1995 - VIII ZR 102/94 (https://dejure.org/1995,1459)
BGH, Entscheidung vom 29. März 1995 - VIII ZR 102/94 (https://dejure.org/1995,1459)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • IWW
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Versicherungsvertreterverträge - Klausel - Vertragskündigung - Freistellung von Vertretung - Folgeprovisionen - Ausgleichszahlungen - Zurückbehaltungsrecht des Vertreters

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Wirksamkeit der formularmäßigen Freistellung eines gekündigten Versicherungsvertreters bei Fortzahlung der durchschnittlichen Einkünfte

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AGBG § 9; HGB § 88a
    Formularmäßige Vereinbarung der Folgen einer Freistellung in einem Versicherungsvertretervertrag

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Evers OK-Vertriebsrecht(Abodienst) (Leitsatz)

    Verbandsklage, Suspendierungsklausel, Entschädigungsregelung, kundenfeindlichste Auslegung, Freistellung des VV von der Tätigkeit während der Kündigungsfrist, Freistellungsklausel, Wirksamkeit, vorgezogenes nachvertragliches Wettbewerbsverbot, Angemessenheit der ...

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Dienstvertrag; Allgemeine Geschäftsbedingungen für Versicherungsvertretervertrag

Papierfundstellen

  • BGHZ 129, 186
  • NJW 1995, 1552
  • ZIP 1995, 839
  • MDR 1995, 890
  • MDR 1995, 891
  • VersR 1995, 570
  • WM 1995, 1028
  • BB 1995, 1054
  • DB 1995, 1604
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BGH, 13.08.2015 - VII ZR 90/14

    Versicherungsvertretervertrag: Haftende Versicherungsgesellschaft für den

    Insbesondere ist keine Vereinbarung getroffen worden, nach der der Kläger im Falle der Kündigung der Gegenseite gegen Belassung von Folgeprovisionen und Erhalt einer Ausgleichszahlung hätte freigestellt werden dürfen (vgl. zu einer derartigen Vertragsklausel BGH, Urteil vom 29. März 1995 - VIII ZR 102/94, BGHZ 129, 186 f., juris Rn. 2 ff.).
  • BAG, 12.02.2015 - 6 AZR 831/13

    Probezeitvereinbarung im zweiten Ausbildungsverhältnis

    bb) Allerdings nehmen der Bundesgerichtshof (st. Rspr. seit 26. Januar 1983 - VIII ZR 342/81 - zu II 7 der Gründe; vgl. auch 29. März 1995 - VIII ZR 102/94 - zu II 2 der Gründe, BGHZ 129, 186) und das zivilrechtliche Schrifttum (Fuchs in Ulmer/Brandner/Hensen AGB-Recht 11. Aufl. Vorb. v. § 307 BGB Rn. 56 mwN; WLP/Pfeiffer 6. Aufl. § 307 Rn. 13 mwN) an, zwingende gesetzliche Vorschriften und §§ 307 ff. BGB seien nebeneinander anwendbar, so dass Klauseln, die gegen zwingendes Recht verstießen und deswegen nach § 134 BGB nichtig seien, schon deshalb der Inhaltskontrolle nicht standhielten (vgl. BGH 25. September 2002 - VIII ZR 253/99 - zu B II 3 der Gründe, BGHZ 152, 121) .
  • BGH, 20.11.2002 - VIII ZR 146/01

    Zur Anrechenbarkeit einer vom Unternehmer finanzierten Altersversorgung auf den

    b) Die Klauseln 8.3.1 und 8.3.3 verstoßen schon deshalb gegen § 9 Abs. 1 AGBG, weil sie, wie zuvor dargelegt, in ihrer konkreten Ausgestaltung mit zwingenden Gesetzesvorschriften (§§ 89 b Abs. 1 Satz 1 Nr. 3, 89 b Abs. 4 Satz 1 HGB) nicht vereinbar sind; denn von zwingendem Gesetzesrecht darf durch Allgemeine Geschäftsbedingungen nicht abgewichen werden (vgl. Senat, Urteil vom 29. März 1995 - VIII ZR 102/94, NJW 1995, 1552 unter II 2 m.w.Nachw., insoweit nicht abgedruckt in BGHZ 129, 186 und Senat, Urteil vom 25. September 2002 aaO unter II 3).
  • BGH, 25.09.2002 - VIII ZR 253/99

    Klagebefugnis rechtsfähiger Verbände zur Förderung gewerblicher Interessen

    Sie ist wegen dieses Verstoßes nach § 134 BGB nichtig (Senatsurteil vom 10. Juli 2002, aaO, unter B II 2 a) und hält schon deshalb der Inhaltskontrolle nicht stand (vgl. BGH, Urteil vom 29. März 1995 - VIII ZR 102/94, NJW 1995, 1552 unter II 2 m.w.Nachw., insoweit nicht abgedruckt in BGHZ 129, 186).
  • BGH, 10.12.1997 - VIII ZR 107/97

    Formularmäßige Vererinbarung einer Beschränkung der Provisionspflicht

    Eine derartige Klausel kann der Inhaltskontrolle nach § 9 AGBG jedenfalls dann nicht standhalten, wenn sie Provisionsansprüche des Handelsvertreters unter Verstoß gegen zwingendes Recht ausschließt (vgl. BGHZ 108, 1, 5; 118, 194, 198; Senatsurteile vom 22. März 1989 - VIII ZR 154/88 = WM 1989, 799 unter II 2 f und vom 29. März 1995 - VIII ZR 102/94 = WM 1995, 1028 unter II 2).
  • OLG Köln, 28.03.2014 - 19 U 143/13

    Außerordentliche Kündigung des Handelsvertretervertrages wegen Freistellung des

    Wenn der Bundesgerichtshof eine formularmäßige Freistellungsklausel in Versicherungsvertreterverträgen in seinem Urteil vom 29.03.1995 (VIII ZR 102/94, r+s 1995, 357 ff.) unbeanstandet gelassen hat, weil die Gefahr der Tätigkeit für die Konkurrenz und die Mitnahme des Kundenstammes bestehe, steht dies dem gefundenen Ergebnis nicht entgegen.
  • OLG Düsseldorf, 25.03.2010 - 6 U 38/09

    Fomularmäßige Vereinbarung von Anforderungen an die Schnittstellenkontrolle in

    § 1 UKlaG ist daher auch dann anzuwenden, wenn die Unwirksamkeit einer Klausel nicht (auch) auf den §§ 307 ff. BGB, sondern auf einem Verstoß gegen ein gesetzliches Verbot oder gegen zwingendes Recht beruht, sofern dieses Verbot nur zumindest die gleiche Schutzrichtung wie die §§ 307 ff. BGB aufweist (BGH NJW 1983, 1322 = juris Rn 9; NJW 1995, 1552 = juris Rn 30; Palandt/Bassenge, Bürgerliches Gesetzbuch, 69. Auflage, § 1 UKlaG Rn 6; Erman/Roloff, Bürgerliches Gesetzbuch, 12. Auflage, § 1 UKlaG Rn 6 m.w.N.).
  • LG Hannover, 16.11.2011 - 21 O 77/10

    - FORMAXX 23 -, Suspendierungsklausel, Anspruch auf Freistellungsvergütung,

    Bei der Freistellung und der entsprechenden vertraglichen Regelung handelt es sich in der Sache um ein vorgezogenes Wettbewerbsverbot im Sinne des § 90 a HGB (unter Bezugnahme auf BGH , 29.03.1995 - VIII ZR 102/94 - LS 4, BGHZ 129, 186 ).

    Die auf Grund einer Freistellungsklausel geschuldete Ausgleichszahlung darf nach dem monatlichen Durchschnitt der in den letzten zwölf Monate verdienten Provisionen bemessen (im Anschluss an unter Bezugnahme auf BGH , 29.03.1995 - VIII ZR 102/94 - BGHZ 129, 186) .

  • OLG München, 25.10.2012 - 23 U 2047/12

    Rechtliches Gehör im Rechtsstreit zwischen einem gekündigten

    Sieht man in der einvernehmlichen Freistellung des Versicherungsvertreters letztlich nichts anderes als ein vorgezogenes Wettbewerbsverbot nach § 90 a HGB (so wohl BGH NJW 1995, S. 1552, 1553; Thume, a.a.O., § 89 Rz. 22; Löwisch, a.a.O., § 89 Rz. 31) könnte für die Dauer eines Verstoßes auch der Anspruch auf Freistellungsentschädigung nach § 326 Abs. 1 BGB erlöschen.
  • LG München I, 10.12.2018 - 15 HKO 7444/18

    Anspruch auf Fortzahlung eines Aufbauzuschusses und einer Bestandspflegepauschale

    (BGH, Urteil vom 29.03.1995, NJW 1995, 1552.).
  • OLG Frankfurt, 18.10.2018 - 3 U 140/16

    - DVAG 62 -, harte Schriftformklausel, AGB, Vorrang der Individualabrede,

  • LG Hannover, 08.01.2009 - 3 O 341/07

    Vorliegen eines wichtigen Grundes zur außerordentlichen Kündigung eines

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Rechtsprechung
   BGH, 15.11.1994 - VI ZR 2/94   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1994,1627
BGH, 15.11.1994 - VI ZR 2/94 (https://dejure.org/1994,1627)
BGH, Entscheidung vom 15.11.1994 - VI ZR 2/94 (https://dejure.org/1994,1627)
BGH, Entscheidung vom 15. November 1994 - VI ZR 2/94 (https://dejure.org/1994,1627)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Wolters Kluwer

    Rechtskraftdurchbrechung arglistig erschlichener Entscheidungen - Gleichstellung mit Übergangsrechtsbehelfen nach Wiedervereinigung - Arglistig erschlichene DDR Urteile

  • ZIP-online.de

    Kein auf § 826 BGB gestützter "außerordentlicher Rechtsbehelf " gegen unredlich erschlichene DDR-Urteile

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Schadensersatz wegen arglistig erschlichener Gerichtsentscheidung (DDR)

  • rechtsportal.de

    BGB § 826; DDR: ZGB § 330
    Durchbrechung der Rechtskraft arglistig erschlichener gerichtlicher Entscheidungen

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1995, 1552 (Ls.)
  • ZIP 1995, 685
  • MDR 1995, 630
  • NJ 1995, 374
  • FamRZ 1995, 284
  • VersR 1995, 228
  • WM 1995, 310
  • DB 1995, 873
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • BAG, 19.12.2019 - 8 AZR 511/18

    Rechtskraft eines eine Kündigungsschutzklage abweisenden Urteils - Schadensersatz

    Allerdings ist in der Rechtsprechung anerkannt, dass es Fälle gibt, in denen sich die Rechtskraft gegenüber einem Schadensersatzanspruch nach § 826 BGB nicht durchsetzen kann (vgl. etwa BAG 3. November 1982 - 7 AZR 62/79 - zu II 1 der Gründe; 15. Februar 1973 - 2 AZR 16/72 - zu III 2 der Gründe, BAGE 25, 43; 27. Januar 1970 - 1 AZR 198/69 - zu 2 a der Gründe; BGH 20. Juni 2018 - XII ZB 84/17 - Rn. 40; 13. September 2005 - VI ZR 137/04 - zu 3 a der Gründe, BGHZ 164, 87; 29. Juni 2005 - VIII ZR 299/04 - zu II B 2 der Gründe; 11. Juli 2002 - IX ZR 326/99 - zu IV 2 a der Gründe, BGHZ 151, 316; 9. Februar 1999 - VI ZR 9/98 - zu II B 1 der Gründe; 15. November 1994 - VI ZR 2/94 - zu II 1 a der Gründe; 24. September 1987 - III ZR 187/86 - zu II 3 der Gründe, BGHZ 101, 380; 5. Juni 1963 - IV ZR 136/62 - BGHZ 40, 130) .

    insbesondere arglistig durch Irreführung des Gerichts ein rechtskräftiges unrichtiges Urteil erwirkt (sittenwidriges Erwirken einer rechtskräftigen unrichtigen Entscheidung) , einen Anspruch auf Schadensersatz (vgl. etwa BAG 3. November 1982 - 7 AZR 62/79 - zu II 1 der Gründe; 15. Februar 1973 - 2 AZR 16/72 - zu III 2 der Gründe, BAGE 25, 43; 27. Januar 1970 - 1 AZR 198/69 - zu 2 a der Gründe; BGH 13. September 2005 - VI ZR 137/04 - zu 3 a der Gründe, BGHZ 164, 87; 15. November 1994 - VI ZR 2/94 - zu II 1 a der Gründe; 5. Juni 1963 - IV ZR 136/62 - BGHZ 40, 130) .

  • BGH, 13.09.2005 - VI ZR 137/04

    Schadensersatzklage der Bundesrepublik Deutschland über 70 Millionen DM vorerst

    Die Rechtskraft muss dann zurücktreten, wenn ihre Ausnutzung mit dem Gerechtigkeitsgedanken schlechthin unvereinbar wäre (Senatsurteile vom 15. Dezember 1964 - VI ZR 214/63 - WM 1965, 277, 278 und vom 15. November 1994 - VI ZR 2/94 - VersR 1995, 228, 229; ebenso BGHZ 40, 130, 132 f.; 50, 115, 117; 101, 380, 383 f.; für das Wertpapierbereinigungsverfahren vgl. BGH, Urteil vom 27. Juni 1968 - II ZR 29/67 - WM 1968, 969, 970).

    Die Klage aus § 826 BGB ist daher kein "außerordentlicher Rechtsbehelf" gegen eine gerichtliche Entscheidung, sondern die Anwendung materiellen Zivilrechts (vgl. Senatsurteil vom 15. November 1994 - VI ZR 2/94 - aaO, 230; vgl. auch BGHZ 50, 115, 118 m.w.N.; RGZ 46, 75, 79 f.).

  • BGH, 19.09.1995 - VI ZR 377/94

    Ansprüche eines in Westberlin ansässigen Eigentümers nach Übertragung auf den

    Der Grundsatz, daß die Restitution wegen unlauterer Machenschaften im Sinne des § 1 Abs. 3 Vermögensgesetz grundsätzlich zivilrechtliche Ansprüche, die ihren Grund in diesen Machenschaften haben, ausschließt (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. Senatsurteil vom 15. November 1994 - VI ZR 2/94 - VersR 1995, 228, 229; BGHZ 118, 34, 38 f. [BGH 03.04.1992 - V ZR 83/91]; 121, 347, 352 f.; 122, 204, 207 [BGH 16.04.1993 - V ZR 87/92]; BGH, Urteil vom 7. Juli 1995 - V ZR 243/94 - ZIP 1995, 1378, 1380), greift hier nicht ein.
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