Rechtsprechung
| BVerwG, 30.04.1971 - VI C 35.68 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Zulässigkeit der Erhebung einer isolierten Anfechtungsklage - Besoldung eines Beamten
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Papierfundstellen
- BVerwGE 38, 99
- NJW 1971, 2004
- NJW 1972, 71 (Ls.)
- MDR 1971, 867
- DVBl 1973, 374
- DVBl 1973, 375
- DÖV 1971, 709
- JR 1972, 35
Wird zitiert von ... (38) Zitiert selbst (12)
- BVerwG, 15.12.1966 - VIII C 30.66
Abgrenzung zwischen Anfechtungsklage und Verpflichtungsklage - Schädigung durch …
Auszug aus BVerwG, 30.04.1971 - VI C 35.68
Zur Zulässigkeit der isolierten Anfechtungsklage (Bestätigung der bisherigen Rechtsprechung des Senats unter Abgrenzung von dem Urteil des VIII. Senats BVerwGE 25, 357).Die Zulässigkeit der isolierten, also nicht in Häufung mit einer an sich möglichen Leistungsklage erhobenen Anfechtungsklage ist trotz der vom Oberbundesanwalt unter Hinweis auf BVerwGE 25, 357 geäußerten Zweifel zu bejahen.
Hiervon abzuweichen (was gemäß § 11 Abs. 3 VwGO die Anrufung des Großen Senats erforderlich gemacht hätte) war ersichtlich nicht die Absicht des VIII. Senats in seinem vom Oberbundesanwalt angeführten Urteil BVerwGE 25, 357.
Soweit das Urteil BVerwGE 25, 357 Ausführungen enthält, die sich gegen die Zulässigkeit der isolierten Anfechtungsklage anführen ließen, sind sie ohnehin dort nicht entscheidungstragend; denn in seinen weiteren Darlegungen stellt sich das Gericht interpretierend auf den Standpunkt, der Kläger in jener Sache habe gar keine isolierte Anfechtungsklage erhoben, sondern ein Verpflichtungsurteil begehrt und erstritten.
Damit steht in Einklang, daß auch der VIII. Senat isolierte Anfechtungsklagen nicht schlechthin für unzulässig erachtet, sondern Ausnahmen anerkennt, für die ersichtlich ein - allerdings eng verstandenes - Rechtsschutzbedürfnis als Kriterium gedient hat; in der oben angeführten Entscheidung des VII. Senats vom 15. März 1968, die sich auf BVerwGE 25, 357 bezieht, wird in diesem Zusammenhang ausdrücklich klargestellt, daß für die Zulässigkeitsfrage das Rechtsschutzinteresse ausschlaggebend ist.
(Nur) mit dieser Maßgabe ist also der in BVerwGE 25, 357 (als obiter dictum) aufgestellten Regel beizupflichten.
- BVerwG, 30.04.1971 - VI C 18.69
Auszug aus BVerwG, 30.04.1971 - VI C 35.68
Diese Einstufung, so hat der erkennende Senat zu einer landesrechtlichen Parallelvorschrift in einem ebenfalls am 30. April 1971 verkündeten Urteil (BVerwG VI C 18.69) ausgeführt, war zum alleinigen Maßstab für den Vergleichswert einer im Angestelltenverhältnis geleisteten Vortätigkeit gemacht worden.Daß dies der Sinngehalt der Novellierung durch das Zweite Gesetz zur Änderung beamtenrechtlicher und besoldungsrechtlicher Vorschriften vom 18. Dezember 1963 (BGBl. I S. 901) und entsprechender landesrechtlicher Novellen war, wird auch durch die Gesetzesmaterialien bestätigt (vgl. die Nachweise in dem bereits angeführten Urteil des erkennenden Senats BVerwG VI C 18.69).
- BVerwG, 27.10.1970 - VI C 8.69
Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision - Anforderungen an die Darlegung …
Auszug aus BVerwG, 30.04.1971 - VI C 35.68
Mit diesem Verhältnis, hat sich der erkennende Senat bereits in seinem Urteil vom 27. Oktober 1970 - BVerwG VI C 8.69 - (BVerwGE 36, 179 [181]) befaßt; er hat aufgezeigt, daß in einer vom Reichsgericht überkommenen und vom Bundesgerichtshof übernommenen Rechtsprechung die Zulässigkeit von Feststellungsklagen anstelle von Leistungsklagen in der Regel zwar verneint, grundsätzlich aber dann bejaht wird, wenn sie sich gegen den Bund (früher das Reich), die Länder oder andere öffentlich-rechtliche Körperschaften richten - gegen Beklagte also, von denen man angesichts ihrer verfassungsmäßig verankerten festen Bindung an Recht und Gesetz die Respektierung von Gerichtsurteilen auch ohne dahinterstehenden Vollstreckungsdruck erwarten darf.
- BGH, 06.06.1951 - II ZR 24/50
Feststellungsklage gegen offene Handelsgesellschaft
Auszug aus BVerwG, 30.04.1971 - VI C 35.68
Für die Zulässigkeit der Anfechtungsklage anstelle einer an sich möglichen Verpflichtungsklage läßt sich noch eine weitere, unabhängig von dem eben Dargelegten erarbeitete Erkenntnis der Zivilgerichte anführen: Der Bundesgerichtshof (BGHZ 2, 250) sieht eine Feststellungsklage anstelle einer Leistungsklage auch dann als gerechtfertigt an, wenn die Feststellungklage eine einfachere Erledigung der aufgetretenen Streitpunkte ermöglicht als die zur Überprüfung sämtlicher Anspruchsvoraussetzungen nötigende Leistungsklage. - BVerwG, 23.06.1967 - VII C 36.63
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 30.04.1971 - VI C 35.68
(In einem früheren Urteil vom 23. Juni 1967 - BVerwG VII C 36.63 - [Buchholz 310 § 113 VwGO Nr. 37] hatte der VII. Senat allerdings knapp bemerkt, für die Anfechtung eines Ablehnungsbescheides komme "nur" die Verpflichtungsklage in Betracht; in dem genannten Urteil vom 15. März 1968 hat er dann aber die isolierte Anfechtungsklage immerhin für statthaft erachtet.). - BVerwG, 25.04.1968 - I C 23.67
Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis und die Ausstellung eines …
Auszug aus BVerwG, 30.04.1971 - VI C 35.68
Das gleiche wird zu gelten haben für die sich auf dieses Urteil beziehenden Entscheidungen des I. Senats vom 25. April 1968 - BVerwG I C 23.67 - (Buchholz 402.24 § 20 AuslG Nr. 1) und des VII. Senats vom 15. März 1968 - BVerwG VII C 42.67 -. - BVerwG, 13.07.1964 - VI C 209.61
Prüfung der Bedürftigkeit - Berücksichtigung von Renten aus der gesetzlichen …
Auszug aus BVerwG, 30.04.1971 - VI C 35.68
Der erkennende Senat hat in ständiger Rechtsprechung isolierte Anfechtungsklagen zugelassen, auch wenn der Kläger seinem letztlich erstrebten Ziel durch ein Verpflichtungsurteil hätte näherkommen können (vgl. das Urteil vom 13. Juli 1964 - BVerwG VI C 209.61 - [JR 1965, 192]). - BVerwG, 27.02.1968 - VI C 31.67
Auszug aus BVerwG, 30.04.1971 - VI C 35.68
Für den ... § 8 Abs. 1 BBesG (F. 1963) klingt dies schon in den Entscheidungen des erkennenden Senats vom 27. Februar 1968 - BVerwG VI C 31.67 - und vom 29. Dezember 1969 - BVerwG VI C 71.67 - an; ebenso hat sich der II. Senat geäußert, etwa im Urteil vom 30. Mai 1967 - BVerwG II C 42.67 - (Buchholz 235 § 8 BBesG Nr. 2) und besonders nachdrücklich im Urteil vom 9. April 1970 - BVerwG II C 127.67 - (ZBR 1970, 361).". - BVerwG, 09.04.1970 - II C 127.67
Berechnung des Besoldungsdienstalters - Festsetzung des Besoldungsdienstalters …
Auszug aus BVerwG, 30.04.1971 - VI C 35.68
Für den ... § 8 Abs. 1 BBesG (F. 1963) klingt dies schon in den Entscheidungen des erkennenden Senats vom 27. Februar 1968 - BVerwG VI C 31.67 - und vom 29. Dezember 1969 - BVerwG VI C 71.67 - an; ebenso hat sich der II. Senat geäußert, etwa im Urteil vom 30. Mai 1967 - BVerwG II C 42.67 - (Buchholz 235 § 8 BBesG Nr. 2) und besonders nachdrücklich im Urteil vom 9. April 1970 - BVerwG II C 127.67 - (ZBR 1970, 361).". - BVerwG, 30.05.1967 - II C 42.67
Anrechnung von Vordienstzeiten als Angestellter im öffentlichen Dienst auf eine …
Auszug aus BVerwG, 30.04.1971 - VI C 35.68
Für den ... § 8 Abs. 1 BBesG (F. 1963) klingt dies schon in den Entscheidungen des erkennenden Senats vom 27. Februar 1968 - BVerwG VI C 31.67 - und vom 29. Dezember 1969 - BVerwG VI C 71.67 - an; ebenso hat sich der II. Senat geäußert, etwa im Urteil vom 30. Mai 1967 - BVerwG II C 42.67 - (Buchholz 235 § 8 BBesG Nr. 2) und besonders nachdrücklich im Urteil vom 9. April 1970 - BVerwG II C 127.67 - (ZBR 1970, 361).". - BVerwG, 15.03.1968 - VII C 42.67
Befugnis zur sachlichen Entscheidung eines Antrags auf Befreiung von der …
- BVerwG, 29.12.1969 - VI C 71.67
Bestimmung des Beginns des Besoldungsdienstalters - Anrechnung zurückliegender …
- OVG Niedersachsen, 15.03.2006 - 10 LB 7/06
Isolierte Anfechtungsklage gegen die Ablehnung eines Asylantrags; Iisolierte …
Denn die Verpflichtungsklage in der Form der Vornahme- oder Bescheidungsklage (§§ 42, 113 Abs. 5 VwGO) ist die richtige Klagart dann, wenn Gegenstand des Rechtsstreits ein erstrebter, von der Behörde jedoch abgelehnter oder unterlassener Verwaltungsakt ist (BVerwG, Urteil vom 28. Januar 1971, - BVerwG VIII C 90.70 -, BVerwGE 37, 151;für eine generelle Statthaftigkeit demgegenüber BVerwG, Urteil vom 30. April 1971, - BVerwG VI C 35.68 -, BVerwGE 38, 99, 101). - BVerwG, 09.03.1990 - 4 B 145.88
Antrag auf Erteilung einer Baugenehmigung nach Erteilung einer fiktiven …
Auch eine isolierte Anfechtungsklage war zu erwägen, um dem Anliegen des Klägers angemessen Rechnung tragen zu können (vgl. BVerwG, Urteil vom 30. April 1971 - BVerwG 6 C 35.68 - BVerwGE 39, 99 [BVerwG 24.11.1971 - VIII ER 400/70]). - OVG Berlin, 24.07.2003 - 5 S 8.03
Sozialer Wohnungsbau - Anschlussförderung in Berlin (Auslegung eines Bescheides)
Das Bundesverwaltungsgericht dagegen erachtet "isolierte" Anfechtungsklagen nicht schlechthin als unzulässig, sondern bejaht deren Zulässigkeit, wenn sie sich gegen eine Körperschaft des öffentlichen Rechts richten, von der angesichts ihrer verfassungsmäßig verankerten Bindung an Recht und Gesetz die Respektierung von Gerichtsurteilen auch ohne dahinterstehenden Vollstreckungsdruck erwartet werden kann (BVerwGE 38, 99 [101 f.]).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 16.11.2021 - 12 A 556/19
Rechtmäßigkeit der Festsetzung eines Nachteilsausgleichs
Rn. 52 Vgl. auch BVerwG, Urteil vom 30. April 1971 - VI C 35.68 -, juris Rn. 10.Rn. 74 vgl. BVerwG, Urteil vom 30. April 1971 - VI C 35.68 -, juris Rn. 10, vgl. auch Happ, in: Eyermann, VwGO, 15. Auflage (2019), § 42 Rn. 18 ff. (22); Sodan, in: Sodan/Ziekow, VwGO, 5. Auflage (2018), § 42 Rn. 338 ff. (344),.
- VGH Baden-Württemberg, 17.07.1990 - 9 S 707/89
Kein Anspruch auf Neubescheidung über das Ergebnis der Erstprüfung bei …
Rn. 42 Dem steht zwar die Rechtsauffassung des Bundesverwaltungsgerichts -- 7. Senat -- entgegen, das in zwei Revisionsurteilen (BVerwGE 40, 205/207, BVerwGE 55, 355/357) in solchen Fällen eine sogenannte isolierte Anfechtungsklage (vgl. zu diesem Institut Kopp, VwGO, 8. Aufl., RdNr. 22 zu § 42 m.w.N. und BVerwGE 38, 99) für zulässig hält, weil, ungeachtet des Bestehens der Wiederholungsprüfung, die zum Erwerb der durch das Zeugnis erteilten Befähigung geführt hat,. - OVG Nordrhein-Westfalen, 07.03.2019 - 16 E 457/18
Bewilligung ratenfreier Prozesskostenhilfe für die Durchführung eines …
Rn. 7 vgl. BVerwG, Urteil vom 30. April 1971 - VI C 35.68 -, BVerwGE 38, 99 = juris, Rn. 9 ff. - OVG Berlin-Brandenburg, 21.03.2006 - 5 B 5.05
Voraussetzungen für die Rechtmäßigkeit einer Nichtaufnahme einer als …
Von der Zulässigkeit wird danach ausgegangen, wenn die Anfechtungsklage sich gegen den Bund, ein Land oder eine öffentlich rechtliche Körperschaft richtet, von denen angesichts ihrer verfassungsmäßigen Bindung an Recht und Gesetz die Respektierung gerichtlicher Urteile auch ohne dahinter stehenden Vollstreckungsdruck erwartet werden kann (vgl. Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 30. April 1971 - BVerwG VI C 35.68 -, Juris Rn. 11 mit Anm. von Bettermann, DVBl. 1973, 375 ff.; OVG Lüneburg, Urteil vom 11. Oktober 1990 - 3 A 15.85 -, NVwZ-RR 1992, 329 f.). - OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 11.10.1990 - 3 A 15/85
Entlassung aus Wasserbeschaffungsverband; Anfechtungsklage, isolierte; Entlassung …
Eine isolierte Anfechtungsklage anstelle einer an sich möglichen Verpflichtungsklage ist zulässig, wenn sie sich gegen den Bund, ein Land oder eine andere öffentlich-rechtliche Körperschaft richtet, von denen angesichts ihrer verfassungsmäßigen Bindung an Recht und Gesetz die Respektierung gerichtlicher Urteile auch ohne dahinterstehenden Vollstreckungsdruck erwartet werden kann (BVerwGE 38, 99 [101 f] = NJW 1971, 2004; 1972; 71 L;… Kopp, VwGO, 8. Aufl., § 42 Rdnr. 22 m. w. Nachw.;… Senat, Urt. v. 6.6.1985 - 3 A 213/81).Ist allerdings damit zurechnen oder ernstlich zu besorgen, daß mit der Sachentscheidung über die isolierte Anfechtungsklage neue Streitpunkte auf dem Weg zu dem Ziel, das der Kl. letztlich erstrebt, entstehen und daß sich deshalb eine erneute Inanspruchnahme des Gerichts abzeichnet, wird ein Rechtsschutzbedürfnis, für eine solche Klage anstelle einer Verpflichtungsklage, welche die möglichen weiteren Streitpunkte bereits einbezieht, regelmäßig zu verneinen sein (BVerwGE 38, 99 [103] = NJW 1971, 2004; 1972, 71 L).
- BVerwG, 28.08.1986 - 2 C 5.84
Sonderurlaub ohne Bezüge - Beförderungsdienstalter - Dienstbezüge - Private …
Bedenken gegen die Zulässigkeit der Klage ergeben sich auch nicht daraus, daß der Kläger sich schon in der mündlichen Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht mit dem (isolierten) Anfechtungsantrag gegen den ablehnenden Verwaltungsakt begnügt hat (vgl. BVerwGE 38, 99 ff.; 54, 54 ): Die Vorinstanzen haben in tatsächlicher Hinsicht festgestellt - und das ist zwischen den Beteiligten auch nicht streitig -, daß der Kläger ohne die Absetzung des Sonderurlaubes von seinem Beförderungsdienstalter als Zollobersekretär fünf Monate früher zum Zollhauptsekretär befördert worden wäre. - VG Aachen, 16.06.2023 - 7 K 96/22 Rn. 25 Vgl. zur Zulässigkeit der sogenannten isolierten Anfechtungsklage insbesondere Sodan, in Sodan/Ziekow, VwGO, 4. Auflage 2014, § 42 Rn. 343 m. w. N.; BVerwG, Urteil vom 30. April 1971 - VI C 35/68, NJW 1971, 2004, juris Rn. 10 f.
- OVG Berlin-Brandenburg, 18.09.2008 - 5 B 7.07
Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft durch Minderjährigenadoption: Anerkennung …
- VG Köln, 13.11.2018 - 1 K 1014/15
- BVerwG, 01.03.2011 - 4 B 33.10
Verpflichtung zur befristeten Verlängerung und Änderung der Flugbeschränkungen …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 14.12.1999 - 8 A 353/99
Festellungsantrag i.R.d. Erteilung der deutschen Staatsangehörigkeit; Erteilung …
- BVerwG, 16.12.1993 - 3 C 55.89
Übergang von Referenzmengen nach Auslaufen eines Stückland-Pachtvertrages - …
- BVerwG, 24.06.1975 - I C 23.73
Anspruch auf öffentliche Bestellung als Sachverständiger - Maßstab für die …
- VG München, 13.10.1976 - M 27 V 76
Übernahme in den höheren Justizdienst und Ernennung zur Richterin auf Probe; …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 03.02.1997 - 25 A 353/97
Bundesamt; Folgeantrag ; Asylablehnungsbescheid ; Klageverfahren; Überprüfung der …
- VG Düsseldorf, 03.07.2015 - 13 K 591/14
Festsetzung des Beginns der Erfahrungszeit eines Polizeibeamten auf Grundlage des …
- VG Weimar, 22.04.2003 - 4 K 1279/01
Recht der Landesbeamten; Recht der Landesbeamten; Dienstort; Dienstreise; …
- BFH, 26.10.1976 - VII R 57/73
Ablehnung durch die Behörde - Gewährung einer Abgabenvergütung - Ablehnung des …
- VGH Bayern, 12.03.2015 - 22 ZB 14.2127
Unzulässigkeit einer Klage auf Änderung bereits bestandskräftig festgesetzter …
- BVerwG, 22.12.1994 - 5 B 63.94
Wahl der richtigen Klageart bei Entscheidungen auf Gewährung von Pflegegeld
- OVG Sachsen, 29.04.2014 - 3 A 309/12
Zulassung einer isolierten Anfechtungsklage, Darlegungserfordernis für …
- VGH Baden-Württemberg, 25.07.2000 - 9 S 157/00
Erwerb der fakultativen Weiterbildung in der speziellen anästesiologischen …
- VG Aachen, 13.03.2012 - 2 K 948/11
Voraussetzung für den Zugang von öffentlich geförderter Tagespflege; Satzung des …
- BVerwG, 29.03.1995 - 3 B 23.95
Zurückweisung der Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision mangels …
- VG Düsseldorf, 21.06.1993 - 19 K 1634/93
Antrag eines ghanaischen Staatsangehörigen auf Anerkennung als Asylberechtigter …
- OVG Mecklenburg-Vorpommern, 30.01.2025 - 2 LB 437/22
Neufestsetzung des Erfahrungsdienstalters; Anderer Dienst im Ausland
- VG Aachen, 13.03.2012 - 2 K 717/11
Voraussetzung für den Zugang von öffentlich geförderter Tagespflege; Satzung des …
- VG Aachen, 13.03.2012 - 2 K 1781/11
Zulässigkeit einer mit einem Feststellungsantrag verbundenen Anfechtungsklage bei …
- VG München, 17.03.2016 - M 17 K 15.5172
Rechtmäßige Kürzung kindbezogener Betriebskostenförderung im Falle des Ausfalls …
- VG Aachen, 13.03.2012 - 2 K 475/11
Zulässigkeit einer mit einem Feststellungsantrag verbundenen Anfechtungsklage bei …
- VG Aachen, 13.03.2012 - 2 K 484/11
Zulässigkeit einer mit einem Feststellungsantrag verbundenen Anfechtungsklage bei …
- VG Stuttgart, 31.01.2008 - 11 K 1971/06
Anspruch auf Aushändigung eines als ungültig gekennzeichneten Personalausweises
- VG Aachen, 13.03.2012 - 2 K 519/11
Zulässigkeit einer mit einem Feststellungsantrag verbundenen Anfechtungsklage bei …
- VG Aachen, 13.03.2012 - 2 K 1016/11
Zulässigkeit einer mit einem Feststellungsantrag verbundenen Anfechtungsklage bei …
- VGH Baden-Württemberg, 22.12.1976 - IX 782/74
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Rechtsprechung
| BVerwG, 19.10.1971 - I C 3.69 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Voraussetzungen für den Entschädigungsausschluss nach dem Viehseuchengesetz (ViehsG)
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de (Leitsatz)
ViehsG § 66 Nr. 1, 2, § 68, § 72 Nr. 3; VwGO § 40
Verfahrensgang
- VGH Bayern, 12.11.1968 - 42 V 66
- BVerwG, 19.10.1971 - I C 3.69
Papierfundstellen
- BVerwGE 39, 10
- NJW 1972, 70
- NJW 1972, 71
- MDR 1972, 75
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (8)
- BGH, 25.06.1964 - III ZR 139/62
Tötung von Hunden bei Tollwutgefahr
Auszug aus BVerwG, 19.10.1971 - I C 3.69
Der Bundesgerichtshof hat demgegenüber, ebenfalls in ständiger Rechtsprechung, die Auffassung vertreten, daß für die Entscheidung von Streitigkeiten wegen Entschädigung nach dem Viehseuchengesetz die Zivilgerichte zuständig sind (BGH, Urteil vom 21. April 1955 - III ZR 152/54 - [BGHZ 17, 137 = NJW 1955, 990 = DVBl. 1955, 467 = DÖV 1955, 560]; Urteil vom 16. Oktober 1961 - III ZR 216/59 - [NJW 1962, 252 = JZ 1962, 414 = DVBl. 1962, 107 = VersR 1962, 42]; Urteil vom 25. Juni 1964 - III ZR 139/62 - [BGHZ 43, 196 = DVBl. 1965, 398 = NJW 1965, 1080 = RdL 1965, 183 = MDR 1965, 464]).Auf Anfrage des erkennenden Senats hat der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs am 1. März 1971 - III ZR 139/62 - beschlossen, er halte für Entschädigungsansprüche der hier in Rede stehenden Art nicht an seiner Rechtsprechung fest, daß der Rechtsweg zu den bürgerlichen Gerichten gegeben sei.
- BVerfG, 17.11.1966 - 1 BvL 10/61
Tollwut
Auszug aus BVerwG, 19.10.1971 - I C 3.69
So gesehen wirkt die Entschädigung als "Prämie für die rechtzeitige Anzeige" (vgl. BVerfGE 20, 351 [360]). - BVerwG, 14.10.1958 - I C 59.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 19.10.1971 - I C 3.69
Diese auch in der Revisionsinstanz von Amts wegen zu prüfende Frage hat der erkennende Senat in ständiger Rechtsprechung bejaht (Urteile des Senats vom 14. Oktober 1958 - BVerwG I C 59.57 - [BVerwGE 7, 257] und vom 29. Juli 1965 - BVerwG I C 91.62 - [MDR 1966, 172 = NJW 1966, 217 = DÖV 1966, 202 = JuS 1966, 203]).
- BGH, 02.11.1970 - III ZR 173/67
Entschädigung für die Vernichtung von Fleischwaren und Wurstwaren auf Anordnung …
Auszug aus BVerwG, 19.10.1971 - I C 3.69
Im gleichen Sinne hat der Bundesgerichtshof für die rechtsähnliche Vorschrift des § 58 Nr. 3 des Bundes-Seuchengesetzes ausgesprochen, es genüge zum Ausschluß des Entschädigungsanspruches die ernsthafte und nicht auszuräumende Möglichkeit, daß die Zuwiderhandlung die Gefahrenlage verursacht habe, deren Bekämpfung die Maßnahme diene (Urteil vom 2. November 1970 - III ZR 173/67 - [NJW 1971, 239 = DVBl. 1971, 266 = VerwRspr. 22, 447]). - BVerwG, 29.07.1965 - I C 91.62
Einfuhr und Handel mit Geflügel
Auszug aus BVerwG, 19.10.1971 - I C 3.69
Diese auch in der Revisionsinstanz von Amts wegen zu prüfende Frage hat der erkennende Senat in ständiger Rechtsprechung bejaht (Urteile des Senats vom 14. Oktober 1958 - BVerwG I C 59.57 - [BVerwGE 7, 257] und vom 29. Juli 1965 - BVerwG I C 91.62 - [MDR 1966, 172 = NJW 1966, 217 = DÖV 1966, 202 = JuS 1966, 203]). - BGH, 21.04.1955 - III ZR 152/54
Entschädigung nach Viehseuchengesetz
Auszug aus BVerwG, 19.10.1971 - I C 3.69
Der Bundesgerichtshof hat demgegenüber, ebenfalls in ständiger Rechtsprechung, die Auffassung vertreten, daß für die Entscheidung von Streitigkeiten wegen Entschädigung nach dem Viehseuchengesetz die Zivilgerichte zuständig sind (BGH, Urteil vom 21. April 1955 - III ZR 152/54 - [BGHZ 17, 137 = NJW 1955, 990 = DVBl. 1955, 467 = DÖV 1955, 560]; Urteil vom 16. Oktober 1961 - III ZR 216/59 - [NJW 1962, 252 = JZ 1962, 414 = DVBl. 1962, 107 = VersR 1962, 42]; Urteil vom 25. Juni 1964 - III ZR 139/62 - [BGHZ 43, 196 = DVBl. 1965, 398 = NJW 1965, 1080 = RdL 1965, 183 = MDR 1965, 464]). - BGH, 16.10.1961 - III ZR 216/59
Auszug aus BVerwG, 19.10.1971 - I C 3.69
Der Bundesgerichtshof hat demgegenüber, ebenfalls in ständiger Rechtsprechung, die Auffassung vertreten, daß für die Entscheidung von Streitigkeiten wegen Entschädigung nach dem Viehseuchengesetz die Zivilgerichte zuständig sind (BGH, Urteil vom 21. April 1955 - III ZR 152/54 - [BGHZ 17, 137 = NJW 1955, 990 = DVBl. 1955, 467 = DÖV 1955, 560]; Urteil vom 16. Oktober 1961 - III ZR 216/59 - [NJW 1962, 252 = JZ 1962, 414 = DVBl. 1962, 107 = VersR 1962, 42]; Urteil vom 25. Juni 1964 - III ZR 139/62 - [BGHZ 43, 196 = DVBl. 1965, 398 = NJW 1965, 1080 = RdL 1965, 183 = MDR 1965, 464]). - RG, 31.05.1897 - VI 23/97
Viehseuchengesetz. Entschädigung.
Auszug aus BVerwG, 19.10.1971 - I C 3.69
die Abwehr und Unterdrückung von Viehseuchen vom 23. Juni 1880 in seinem Urteil vom 31. Mai 1897 (RGZ 39, 85) eine im Ergebnis übereinstimmende Rechtsmeinung vertreten.
- BVerwG, 20.01.2005 - 3 C 15.04
Tierseuchenrecht; gemeiner Wert eines Tieres; gemeiner Wert eines Tieres auch …
Die Entschädigung wirkt dabei als "Prämie" für die rechtzeitige Anzeige (vgl. § 69 Abs. 1 Ziff. 2 TierSG; vgl. u.a. Urteil vom 19. Oktober 1971 - BVerwG I C 3.69 - BVerwGE 39, 10 ; BVerfG, Beschluss vom 17. November 1966 - 1 BvL 10/61 - BVerfGE 20, 351 ; BGH, Urteil vom 3. Juli 1997 - III ZR 208/96 - juris). - BGH, 03.07.1997 - III ZR 208/96
Entschädigung für grundloses Töten von Vieh wegen nicht bestätigtem …
In der Tat vereinigt diese in sich Elemente einer öffentlich-rechtlichen Entschädigung, Katastrophenhilfe, Prämierung viehseuchenpolizeilich korrekten Verhaltens und schließlich eines versicherungsrechtlichen Schadensausgleichs im Sinne einer gegenseitigen Versicherung gegen die Seuchengefahr (BVerwGE 39, 10, 12). - BVerwG, 06.06.2014 - 3 B 58.13
Tierseuche; Tötungsanordnung; Tierseuchenkasse; Entschädigung; …
Den besonderen Entschädigungscharakter hat auch das Bundesverwaltungsgericht schon betont (vgl. Urteil vom 19. Oktober 1971 - BVerwG 1 C 3.69 - BVerwGE 39, 10 ) und die Willkürlichkeit der Gleichbehandlung von "optierenden" und "pauschalierenden" Seuchengeschädigten im steuerrechtlichen Zusammenhang ausdrücklich verneint (…Beschluss vom 5. Dezember 1997 a.a.O.).
- OVG Niedersachsen, 18.12.2012 - 10 LC 59/11
Verlustrisiko im Falle des Tötens des Tierbestands durch einen Tierhalter ohne …
Zu berücksichtigen ist darüber hinaus, dass die Tierseuchenentschädigung auch andere Elemente, namentlich das der Katastrophenhilfe, in sich trägt (vgl. BVerwG, Urteil vom 19. Oktober 1971 - BVerwG I C 3.69 -, BVerwGE 39, 10 = Buchholz 418.6 Nr. 5 = NJW 1972, 71). - VGH Bayern, 28.04.2009 - 20 B 09.410
Maßregelung auf Grund von § 4 BSEUntersV ist eine tierseuchenrechtliche Maßnahme …
Die Entschädigung soll damit der Förderung der Mitarbeit des Tierbesitzers bei der Seuchenbekämpfung dienen und gleichsam als "Prämie" für die rechtzeitige Anzeige wirken (…Geissler/Rojahn/Stein, a.a.O., RdNr. 1 zu § 66; BVerwG NVwZ-RR 2205, 446; BVerwGE 39, 10/14; BVerfGE 20, 351/360). - VG Augsburg, 07.11.2008 - Au 7 K 07.614
Klage auf Entschädigung für den Verlust von Schlachtkörper; Rechtsweg
aa) Bei der Tierseuchenentschädigung handelt es sich nicht um eine Enteignungsentschädigung im eigentlichen Sinne, sondern um einen Anspruch eigener Art, den der Gesetzgeber in erster Linie aus polizeilichen Zweckmäßigkeitsgründen gewährt hat, um auf eine wirksameSeuchenbekämpfunghinzuwirken (vgl. BVerfG, Beschluss vom 17.11.1966, BVerfGE 20, 351; BVerwG, Urteil vom 19.10.1971, BVerwGE 39, 10ff., Urteil vom 20.1.2005, NVwZ-RR 2005, S. 446 ff.). - BVerwG, 20.05.1981 - 3 B 103.80
Entschädigung für die Tötung kranker Tiere
Im angefochtenen Urteil hat der Verwaltungsgerichtshof die Nichtzulassung der Revision damit begründet, daß seine Entscheidung nicht von dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 19. Oktober 1971 - BVerwG 1 C 3.69 - (BVerwGE 39, 10 ff.) abweiche, weil sie auf einer inzwischen geänderten Fassung der maßgeblichen Gesetzesvorschrift beruhe (damals § 72 Nr. 3 des Viehseuchengesetzes i.d.F. vom 27. Februar 1969 [BGBl. I S. 158], jetzt § 69 Abs. 1 Nr. 1 des Viehseuchengesetzes i.d.F. vom 19. Dezember 1973 [BGBl. I 1974 S. 1]); deshalb lägen die Voraussetzungen des § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO nicht vor. - VG Münster, 09.04.2003 - 6 K 2040/99
Erstattung von Kosten für Reinigungsarbeiten und Desinfektionsarbeiten sowie für …
Rn. 22 vgl. den Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Viehseuchengesetzes vom 14. Januar 1972, Bundestags- Drucksache VI/3017, Begründung, Seite 12, sowie Bundesverwaltungsgericht, Urteil 19. Oktober 1971 - 1 C 3.69 -, BVerwGE 39, 10 m. w. N. - VG Berlin, 05.04.1977 - XIII A 34.77
Rechtswidrigkeit einer erteilten Baugenehmigung; Vorliegen der Voraussetzungen …
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Rechtsprechung
| OVG Hamburg, 07.07.1971 - Bf III 9/70 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1972, 71
- MDR 1972, 80
- DVBl 1972, 339
Wird zitiert von ...
- OVG Rheinland-Pfalz, 09.05.1973 - 2 A 74/72
Verhältnismäßigkeit des Ausschlusses eines Schülers von einer Schule; Frage des …
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