Rechtsprechung
| OLG Hamm, 01.03.1995 - 15 W 1/95 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Kind; Name; Doppelname; Ehelichkeit; Ehename
Papierfundstellen
- NJW 1995, 190
- NJW 1995, 1908
- MDR 1995, 498
- FamRZ 1995, 1224
Wird zitiert von ... (10)
- OLG Frankfurt, 21.02.1996 - 20 W 53/95
Voraussetzungen für die Führung eines Doppelnamens durch ein Kind
Die Auffassung, daß das Kind weder durch Bestimmung der Eltern noch als Folge gesetzlicher Bestimmungen den Doppelnamen erhalten kann, den das ältere Kind als Familiennamen führt, wird von der - soweit ersichtlich einhelligen - Rechtsprechung der Obergerichte (OLG Oldenburg NJW 1995, 537 [OLG Oldenburg 24.10.1994 - 5 W 145/94] = FamRZ 1995, 688 = StAZ 1995, 13 = Rpfleger 1995, 211; OLG Hamm - 01.03.1995 - = NJW 1995, 1908 = MDR 1995, 498 = FamRZ 1995, 1224 = StAZ 1995, 141; OLG Hamm - 14.09.1995 - = MDR 1996, 175; OLG Schleswig StAZ 1995, 267; OLG Stuttgart FGPrax.Dafür spricht die systematische Stellung der Vorschrift in § 1616 Abs. 2 BGB (OLG Hamm NJW 1995, 1908 [OLG Hamm 01.03.1995 - 15 W 1/95] = a.a.O).
- OLG Frankfurt, 21.02.1996 - 20 W 107/95
Eintragung eines Doppelnamens; Gleiche Nachnamen bei Geschwistern, obwohl der …
Die Auffassung, daß das Kind weder durch Bestimmung der Eltern noch als Folge gesetzlicher Bestimmungen den Doppelnamen erhalten kann, den das ältere Kind als Familiennamen führt, wird von der - soweit ersichtlich einhelligen - Rechtsprechung der Obergerichte (OLG Oldenburg NJW 1995, 537 [OLG Oldenburg 24.10.1994 - 5 W 145/94] FamRZ 1995, 688 = StAZ 1995, 13 = Rpfleger 1995, 211; OLG Hamm - 01.03.1995 - = NJW 1995, 1908 = MDR 1995, 498 = FamRZ 1995, 1224 = StAZ 1995, 141; OLG Hamm - 14.09.1995 - = MDR 1996, 175; OLG Schleswig StAZ 1995, 267; OLG Stuttgart FGPrax 1995, 233 = FamRZ 1995, 1601 = StAZ 1995, 328; BayObLG FGPrax 1995, 234 = MDR 1995, 1145 Ls = NJW-RR 1996, 135 = StAZ 1995, 368; ebenso LG Göttingen StAZ 1995, 268) und einem Teil des Schrifttums (…Palandt/Diederichsen BGB 55. Aufl. Vorbem. vor § 1355 Rn. 10 und § 1616 Rn. 3; Coester StAZ 1995, 154/155; Otto Rpfleger 1995, 522) vertreten.Dafür spricht die systematische Stellung der Vorschrift in § 1616 Abs. 2 BGB (OLG Hamm NJW 1995, 1908 [OLG Hamm 01.03.1995 - 15 W 1/95] = aaO).
- BayObLG, 20.07.2004 - 1Z BR 54/04
Namensrecht des Kindes bei Fehlen eines gemeinsamen Ehenamens
Die in § 1616 Abs. 2 Satz 3 BGB a.F. festgelegte Bindungswirkung der Namensbestimmung der Eltern für ihre weiteren Kinder tritt in diesem Fall nicht ein (h.M.; vgl. BayObLGZ 1995, 310/313 f. = FamRZ 1996, 236/237; OLG Hamm FamRZ 1995, 1224/1225; OLG Düsseldorf StAZ 1996, 134/135; OLG Frankfurt a. Main StAZ 1995, 135/137; OLG Köln StAZ 1995, 137; OLG Stuttgart FamRZ 1995, 1601; OLG Zweibrücken StAZ 1996, 134;… Palandt/Diederichsen BGB 56. Aufl. § 1616 Rn. 3 a.E.).
- BayObLG, 11.09.1995 - 1Z BR 51/95
Namensgleichheit von Geschwistern
Auch andere Rechtsbeschwerdegerichte (vgl. OLG Hamm NJW 1995, 1908/1909; OLG Oldenburg NJW 1995, 537 ) haben diese Regelung einschränkend dahin ausgelegt, daß die Bindungswirkung des § 1616 Abs. 2 Satz 3 BGB für nachgeborene Geschwister dann nicht eintritt, wenn die Ehegatten für das unter der Geltung der Auffangregelung des Bundesverfassungsgerichts (…aaO.) geborene Kind einen Doppelnamen bestimmt haben, der nach neuem Recht mit zwingender Wirkung ausgeschlossen ist. - BayObLG, 07.09.1995 - 1Z BR 53/95
Familiennamensgebung bei Eltern, die keinen gemeinsamen Ehenamen führen
Die von ihnen vertretene Auffassung steht in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Oberlandesgerichts Hamm (NJW 1995, 1908 = StAZ 1995 141 = MDR 1995, 498 ) sowie des Oberlandesgerichts Oldenburg (NJW 1995, 537 - StAZ 1995, 13 = Rpfleger 1995, 211 ). - OLG Köln, 23.01.1996 - 16 Wx 8/96
Namensgleichheit der Geschwister
Rn. 8 Das Landgericht befindet sich mit seiner Entscheidung in Übereinstimmung mit der bisherigen obergerichtlichen Rechtsprechung (OLG Oldenburg, Beschluß vom 24.10.1994, StAZ 1995, 13; OLG Hamm, Beschluß vom 1.3.1995, StAZ 1995, 141; OLG Schleswig, Beschluß vom 31.5.1995, StAZ 1995, 267 und BayObLG, Beschluß vom 7.9.1995, StAZ 1995, 368). - OLG Celle, 16.01.1996 - 18 W 22/95
Eintragungsfähigkeit eines Doppelnamens im Geburtenbuch; Familienname eines …
Dies entspricht auch der übereinstimmend in der Rechtsprechung vertretenen Auffassung (OLG Hamm StAZ 1995, 141 ff = NJW 1995, 1908 - MDR 1995, 498; OLG Oldenburg FamRZ 1995, 688 [OLG Oldenburg 24.10.1994 - 5 W 145/94] = StAZ 1995, 13 = NJW 1995, 537 = … - OLG Zweibrücken, 03.01.1996 - 3 W 192/95
Wahl eines Doppelnamens bei Eltern ohne gemeinsamen Ehenamen; Zeitliche Geltung …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BayObLG, 17.06.1999 - 1Z BR 169/98
Zusammengesetzter Doppelname als Geburtsname eines Kindes, wenn die Eltern keinen …
Die seit 1.4.1994 geltende Regelung, nach der gemäß § 1616 Abs. 2 BGB a.F., nunmehr § 1617 Abs. 1 Nr. 1 BGB , nur der Name des Vaters oder der der Mutter dem Kind verliehen werden kann, ist verbindlich (vgl. BayObLG, StAZ 1995, 368, 369; OLG Hamm, NJW 1998, 164, 165; 1995, 1908; OLG Köln, StAZ 1998, 11, 12;… vgl. Palandt/Diederichsen, vor § 1616 Rdn. 4). - OLG Köln, 17.01.1996 - 16 Wx 226/95
Beurkundung eines Doppelnamens als Familiennamen für ein Kind; Verbindlichkeit …
Rn. 9 Das Landgericht befindet sich mit seiner Entscheidung in Übereinstimmung mit der bisherigen obergerichtlichen Rechtsprechung (OLG Oldenburg, Beschluß vom 24.10.1994, StAZ 1995, 13; OLG Hamm, Beschluß vom 1.3.1995, StAZ 1995, 141; OLG Schleswig, Beschluß vom 31.5.1995, StAZ 1995, 267 und BayObLG, Beschluß vom 7.9.1995, StAZ 1995, 368).
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Rechtsprechung
| OLG Karlsruhe, 02.02.1995 - 2 UF 267/94 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Unzulässigkeit des Übergangs vom Verfügungsantrag in einen solchen auf Erlaß einer einstweiligen Anordnung im Berufungsverfahren bei Unterhalt
- Wolters Kluwer
Antrag auf Unterhaltszahlungen im Wege einstweiliger Verfügung; Übergang vom einstweiligen Verfügungsverfahren gemäß in das einstweilige Anordnungsverfahren ; Vorliegen einer Notlage der Unterhaltsgläubigerin; Bemessung des Notbedarfs
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- AG Bruchsal, 04.10.1994 - 2 F 163/94
- OLG Karlsruhe, 02.02.1995 - 2 UF 267/94
Papierfundstellen
- NJW 1995, 1908
- FamRZ 1995, 1424
Wird zitiert von ...
- OLG Frankfurt, 11.10.2006 - 19 W 51/06
Einstweilige Verfügung wegen des Erwerbsschadens eines Verkehrsunfallverletzten: …
Vergleichbar den Fällen des Notunterhaltes (vgl. etwa OLG Karlsruhe, NJW 1995, 1908; OLG Frankfurt FamRZ 1990, 540; OLG Düsseldorf, NJW-RR 1992, 198) ist eine Leistungsverfügung zur Abwendung wesentlicher Nachteile im Sinne des § 940 ZPO dann erforderlich, wenn ein Geschädigter unfallbedingt die Grundlage seiner persönlichen und wirtschaftlichen Existenz nicht aufrechterhalten kann, er also in eine Notlage geraten ist, so dass er dringend auf die sofortige Erfüllung seines Leistungsanspruches angewiesen ist (OLG Düsseldorf, VersR 1988, 803).
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