Neue Kooperation: dejure.org × Doctrine bringen KI-Power für Aktenanalyse, Recherche und Texterstellung. Doctrine entdecken
×
Weitere Entscheidung unten: LG Hamburg, 11.05.2004

Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 01.07.2004 - 6 S 40/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,7624
VGH Baden-Württemberg, 01.07.2004 - 6 S 40/04 (https://dejure.org/2004,7624)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 01.07.2004 - 6 S 40/04 (https://dejure.org/2004,7624)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 01. Juli 2004 - 6 S 40/04 (https://dejure.org/2004,7624)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2004,7624) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de

    Ausnahmegenehmigung für testamentarische Verfügung eines Heimbewohners zu Gunsten des Heimträgers

  • Deutsches Notarinstitut

    HeimG a. F. § 14 Abs. 1; HeimG § 14 Abs. 6
    Letztwillige Verfügung zugunsten eines Heimträgers

  • ra.de
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Zulässigkeit testamentarischer Verfügungen eines Heimbewerbers zugunsten eines Heimträgers; Anwendbarkeit des § 14 Abs. 1 des Heimgesetzes alte Fassung (HeimG a.F.) auf ein vor dem Einzug ins Pflegeheim verfasstes Testament; Voraussetzungen für den Anspruch auf eine ...

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2004, 3492
  • NJW 2004, 3792
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ...Zitiert selbst (13)

  • BVerfG, 03.07.1998 - 1 BvR 434/98

    Keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen Verbot der Errichtung eines …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 01.07.2004 - 6 S 40/04
    Rn. 26 b. § 14 Abs. 1 HeimG ist auch auf Testamente anwendbar (ebenso die h.A.; vgl. etwa BVerwG, Beschluss vom 26.01.1990, Buchholz 451.44, HeimG Nr. 5 = NJW 1990, 2268; BGH, Beschluss vom 24.01.1996, ZEV 1996, 147; s. auch BVerfG, 1. Kammer des 1. Senats, Beschluss vom 03.07.1998, NJW 1998, 2964;… Kunz/Butz/Wiedemann, HeimG, Kommentar, 9. Aufl., 2003, § 14, Randnr. 8;… LPK-HeimG, 1. Aufl., 2004, § 14, Randnr. 5; Dahlem/ Giese/Igl/Klie, Das Heimgesetz, Stand: Oktober 2002, § 14, Randnr. 22;… Crößmann/Goberg/Iffland/Mangels, Taschenkommentar Heimgesetz, 4. Aufl. 2000, Randnr. 5.5; Gitter/Schmitt, Heimgesetz, Kommentar, Stand: September 2003, § 14, IV Nr. 1; Dubischar, Die untersagte "Vorteilsnahme" nach § 14 HeimG, Deutsche Notarzeitung 1993, 419, 420; Petersen, Die eingeschränkte Testierfreiheit beim Pflegeheimbetrieb durch eine GmbH, Deutsche Notarzeitung 2000, 739, 740; vgl. dazu auch BT-Drs.

    Zudem besteht bei Testamenten, auch wenn sie vor Einzug errichtet worden sind, stets die Gefahr einer Störung des von § 14 Abs. 1 HeimG a.F. - auch - geschützten Heimfriedens aufgrund finanzieller Konkurrenz der Bewohner (vgl. BVerfG, Beschluss vom 03.07.1998, aaO) .

    Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Beschluss vom 03.07.1998 (NJW 1998, 2964) ausgeführt, dass das in § 14 HeimG enthaltene Testierverbot legitimen Gemeinwohlzwecken diene und eine übliche und zumutbare Einschränkung der Berufs- und Gewerbefreiheit der Heimträger darstelle, deren berechtigten Interessen bereits durch das Pflegeentgelt Rechnung getragen werde.

    Das Bundesverfassungsgericht hat dies u.a. mit der Möglichkeit eines Heimbewohners begründet, in den Fällen, in denen die Genehmigungsfähigkeit einer testamentarischen Verfügung daran scheitere, dass der Bewohner vom begünstigten Heimträger nicht rechtzeitig über den Genehmigungsvorbehalt aufgeklärt worden sei, inhaltsgleich erneut zu testieren (Beschl. v. 03.07.1998, aaO).

  • KG, 14.05.1998 - 1 W 3540/97

    Nichtigkeit der letztwilligen Verfügung eines Heimbewerbers zugunsten des …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 01.07.2004 - 6 S 40/04
    Denn ab diesem Zeitpunkt entsteht für den Heimbewohner, der bereits zu Gunsten des Heimträgers testiert hat, in gleicher Weise wie für denjenigen, der erst nach dem Einzug testiert, die Gefahr einer tatsächlichen Beschränkung seiner Testierfreiheit (KG, Beschluss vom 14.05.1998, NJW-RR 1999, 2; BayObLG, Beschluss vom 13.09.2000, NJW-RR 2001, 295).

    Die Rechtsprechung, die darüber hinaus ausdrücklich die Annahme durch den bedachten Heimträger verlangt, geht jedenfalls dann, wenn der Träger Kenntnis von der Verfügung hatte und durch sein Verhalten oder Äußerungen nichts Gegenteiliges hat erkennen lassen, nach den Gesamtumständen von einem Einvernehmen über die Verfügung aus (vgl. OVG Berlin, Urteil vom 28.03.1989, Juris, bestätigt durch BVerwG…, Beschluss vom 26.01.1990, a.a.O.; KG, Beschluss vom 14.05.1998, NJW-RR 1999, 2; BayObLG…, Beschluss vom 28.06.1991, …

    Rn. 30 Der Heimleiter, dessen Kenntnis sich die Klägerin zurechnen lassen muss (ebenso OVG Berlin…, Urteil vom 28.03.1989, aaO, bestätigt durch BVerwG…, Beschluss vom 26.01.1990, aaO; BayObLG…, Beschluss vom 13.09.2000, aaO, KG, Beschluss vom 14.05.1998, aaO; OLG Karlsruhe…, Urteil vom 22.02.1995, aaO; BGH…, Beschluss vom 24.01.1996, aaO;… Kunz/Butz/Wiedemann, aaO, § 14, Randnr. 24;… Gitter/Schmidt, aaO, § 14 VIII Nr. 2), hatte bereits mehr als einen Monat vor dem Einzug von Frau St. in das Heim Kenntnis von deren Testament.

    In der Rechtsprechung wird darauf hingewiesen, dass der Träger die Genehmigung "unverzüglich" nach der Kenntnisnahme des Testaments beantragen könne (OVG Berlin…, Urteil vom 28.03.1989, a.a.O.; vgl. auch BayObLG…, Beschluss vom 24.11.1992, a.a.O.), die Leistung sei mangels ausdrücklich oder schlüssig erklärten Einverständnisses des Heimträgers noch nicht versprochen, wenn er im Anschluss an die Kenntniserlangung dem Heimbewohner die Rechtslage deutlich mache und auf die Notwendigkeit der Einholung einer Ausnahmegenehmigung hinweise (KG, Beschluss vom 14.05.1998, a.a.O.).

  • BVerwG, 26.01.1990 - 7 B 86.89

    Testament - Heimbewohner - Heimträger - Annahmeverbot von Vermögensvorteilen

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 01.07.2004 - 6 S 40/04
    Rn. 26 b. § 14 Abs. 1 HeimG ist auch auf Testamente anwendbar (ebenso die h.A.; vgl. etwa BVerwG, Beschluss vom 26.01.1990, Buchholz 451.44, HeimG Nr. 5 = NJW 1990, 2268; BGH, Beschluss vom 24.01.1996, ZEV 1996, 147; s. auch BVerfG, 1. Kammer des 1. Senats, Beschluss vom 03.07.1998, NJW 1998, 2964;… Kunz/Butz/Wiedemann, HeimG, Kommentar, 9. Aufl., 2003, § 14, Randnr. 8;… LPK-HeimG, 1. Aufl., 2004, § 14, Randnr. 5; Dahlem/ Giese/Igl/Klie, Das Heimgesetz, Stand: Oktober 2002, § 14, Randnr. 22;… Crößmann/Goberg/Iffland/Mangels, Taschenkommentar Heimgesetz, 4. Aufl. 2000, Randnr. 5.5; Gitter/Schmitt, Heimgesetz, Kommentar, Stand: September 2003, § 14, IV Nr. 1; Dubischar, Die untersagte "Vorteilsnahme" nach § 14 HeimG, Deutsche Notarzeitung 1993, 419, 420; Petersen, Die eingeschränkte Testierfreiheit beim Pflegeheimbetrieb durch eine GmbH, Deutsche Notarzeitung 2000, 739, 740; vgl. dazu auch BT-Drs.

    Das ist jedenfalls dann zu bejahen, wenn zwischen Heimbewohner und Heimträger Einvernehmen über die Leistung besteht, wobei auf das Einvernehmen auch aus den Gesamtumständen geschlossen werden kann (BVerwG, Beschluss vom 26.01.1990, a.a.O.).

    Die Rechtsprechung, die darüber hinaus ausdrücklich die Annahme durch den bedachten Heimträger verlangt, geht jedenfalls dann, wenn der Träger Kenntnis von der Verfügung hatte und durch sein Verhalten oder Äußerungen nichts Gegenteiliges hat erkennen lassen, nach den Gesamtumständen von einem Einvernehmen über die Verfügung aus (vgl. OVG Berlin, Urteil vom 28.03.1989, Juris, bestätigt durch BVerwG, Beschluss vom 26.01.1990, a.a.O.; KG, Beschluss vom 14.05.1998, NJW-RR 1999, 2; BayObLG…, Beschluss vom 28.06.1991, …

    Rn. 30 Der Heimleiter, dessen Kenntnis sich die Klägerin zurechnen lassen muss (ebenso OVG Berlin…, Urteil vom 28.03.1989, aaO, bestätigt durch BVerwG, Beschluss vom 26.01.1990, aaO; BayObLG…, Beschluss vom 13.09.2000, aaO, KG…, Beschluss vom 14.05.1998, aaO; OLG Karlsruhe…, Urteil vom 22.02.1995, aaO; BGH…, Beschluss vom 24.01.1996, aaO;… Kunz/Butz/Wiedemann, aaO, § 14, Randnr. 24;… Gitter/Schmidt, aaO, § 14 VIII Nr. 2), hatte bereits mehr als einen Monat vor dem Einzug von Frau St. in das Heim Kenntnis von deren Testament.

  • BayObLG, 13.09.2000 - 1Z BR 68/00

    Unwirksamkeit einer letztwilligen Verfügung nach § 14 Abs. 5 HeimG

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 01.07.2004 - 6 S 40/04
    Denn ab diesem Zeitpunkt entsteht für den Heimbewohner, der bereits zu Gunsten des Heimträgers testiert hat, in gleicher Weise wie für denjenigen, der erst nach dem Einzug testiert, die Gefahr einer tatsächlichen Beschränkung seiner Testierfreiheit (KG, Beschluss vom 14.05.1998, NJW-RR 1999, 2; BayObLG, Beschluss vom 13.09.2000, NJW-RR 2001, 295).

    Zum Teil bejaht die Rechtsprechung die Voraussetzungen des § 14 Abs. 1 HeimG a.F. bereits dann, wenn der Heimträger Kenntnis von der Verfügung erlangt hat und der verfügende Heimbewohner dies weiß (vgl. etwa OLG Karlsruhe, Urteil vom 22.02.1995, ZEV 1996, 146, bestätigt durch BGH, Beschluss vom 24.01.1996, ZEV 1996, 147; BayObLG, Beschluss vom 13.09.2000, NJW-RR 2001, 295).

    Rn. 30 Der Heimleiter, dessen Kenntnis sich die Klägerin zurechnen lassen muss (ebenso OVG Berlin…, Urteil vom 28.03.1989, aaO, bestätigt durch BVerwG…, Beschluss vom 26.01.1990, aaO; BayObLG, Beschluss vom 13.09.2000, aaO, KG…, Beschluss vom 14.05.1998, aaO; OLG Karlsruhe…, Urteil vom 22.02.1995, aaO; BGH…, Beschluss vom 24.01.1996, aaO;… Kunz/Butz/Wiedemann, aaO, § 14, Randnr. 24;… Gitter/Schmidt, aaO, § 14 VIII Nr. 2), hatte bereits mehr als einen Monat vor dem Einzug von Frau St. in das Heim Kenntnis von deren Testament.

  • BGH, 24.01.1996 - IV ZR 84/95

    Voraussetzungen für das Vorliegen einer grundsätzlichen Bedeutung - Einordnung …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 01.07.2004 - 6 S 40/04
    Rn. 26 b. § 14 Abs. 1 HeimG ist auch auf Testamente anwendbar (ebenso die h.A.; vgl. etwa BVerwG, Beschluss vom 26.01.1990, Buchholz 451.44, HeimG Nr. 5 = NJW 1990, 2268; BGH, Beschluss vom 24.01.1996, ZEV 1996, 147; s. auch BVerfG, 1. Kammer des 1. Senats, Beschluss vom 03.07.1998, NJW 1998, 2964;… Kunz/Butz/Wiedemann, HeimG, Kommentar, 9. Aufl., 2003, § 14, Randnr. 8;… LPK-HeimG, 1. Aufl., 2004, § 14, Randnr. 5; Dahlem/ Giese/Igl/Klie, Das Heimgesetz, Stand: Oktober 2002, § 14, Randnr. 22;… Crößmann/Goberg/Iffland/Mangels, Taschenkommentar Heimgesetz, 4. Aufl. 2000, Randnr. 5.5; Gitter/Schmitt, Heimgesetz, Kommentar, Stand: September 2003, § 14, IV Nr. 1; Dubischar, Die untersagte "Vorteilsnahme" nach § 14 HeimG, Deutsche Notarzeitung 1993, 419, 420; Petersen, Die eingeschränkte Testierfreiheit beim Pflegeheimbetrieb durch eine GmbH, Deutsche Notarzeitung 2000, 739, 740; vgl. dazu auch BT-Drs.

    Zum Teil bejaht die Rechtsprechung die Voraussetzungen des § 14 Abs. 1 HeimG a.F. bereits dann, wenn der Heimträger Kenntnis von der Verfügung erlangt hat und der verfügende Heimbewohner dies weiß (vgl. etwa OLG Karlsruhe, Urteil vom 22.02.1995, ZEV 1996, 146, bestätigt durch BGH, Beschluss vom 24.01.1996, ZEV 1996, 147; BayObLG…, Beschluss vom 13.09.2000, NJW-RR 2001, 295).

    Rn. 30 Der Heimleiter, dessen Kenntnis sich die Klägerin zurechnen lassen muss (ebenso OVG Berlin…, Urteil vom 28.03.1989, aaO, bestätigt durch BVerwG…, Beschluss vom 26.01.1990, aaO; BayObLG…, Beschluss vom 13.09.2000, aaO, KG…, Beschluss vom 14.05.1998, aaO; OLG Karlsruhe…, Urteil vom 22.02.1995, aaO; BGH, Beschluss vom 24.01.1996, aaO;… Kunz/Butz/Wiedemann, aaO, § 14, Randnr. 24;… Gitter/Schmidt, aaO, § 14 VIII Nr. 2), hatte bereits mehr als einen Monat vor dem Einzug von Frau St. in das Heim Kenntnis von deren Testament.

  • VG Sigmaringen, 26.02.2003 - 3 K 1082/01

    Versprechen von Geld oder geldwerten Leistungen der Heimbewohner an einen Verein, …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 01.07.2004 - 6 S 40/04
    Die Berufung der Klägerin gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Sigmaringen vom 26. Februar 2003 - 3 K 1082/01 - wird zurückgewiesen.

    Rn. 13 Mit Urteil vom 26.02.2003 - 3 K 1082/01 - hat das Verwaltungsgericht die Klage abgewiesen.

    Rn. 17 das Urteil des Verwaltungsgerichts Sigmaringen vom 26. Februar 2003 - 3 K 1082/01 - zu ändern, das beklagte Land zu verpflichten, ihr im Hinblick auf die Erbeinsetzung durch Frau H. St. eine Ausnahmegenehmigung nach § 14 Abs. 6 HeimG zu erteilen sowie den Bescheid des Landratsamts Biberach vom 24.05.2000 und den Widerspruchsbescheid des Regierungspräsidiums Tübingen vom 15.06.2001 aufzuheben, soweit sie dieser Verpflichtung entgegenstehen.

  • BayObLG, 24.11.1992 - 1Z BR 73/92

    Einsetzung des Altenheimträgers als Erben im Testament eines Heimbewohners

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 01.07.2004 - 6 S 40/04
    1a Z 3/90">NJW 1992, 55; Beschluss vom 24.11.1992, NJW 1993, 1143; ähnlich der Rechtsgedanke des § 151 BGB, wonach eine Annahmeerklärung entbehrlich ist, wenn sie nach der Verkehrssitte nicht zu erwarten ist).

    In der Rechtsprechung wird darauf hingewiesen, dass der Träger die Genehmigung "unverzüglich" nach der Kenntnisnahme des Testaments beantragen könne (OVG Berlin…, Urteil vom 28.03.1989, a.a.O.; vgl. auch BayObLG, Beschluss vom 24.11.1992, a.a.O.), die Leistung sei mangels ausdrücklich oder schlüssig erklärten Einverständnisses des Heimträgers noch nicht versprochen, wenn er im Anschluss an die Kenntniserlangung dem Heimbewohner die Rechtslage deutlich mache und auf die Notwendigkeit der Einholung einer Ausnahmegenehmigung hinweise (KG…, Beschluss vom 14.05.1998, a.a.O.).

  • BVerfG, 07.12.1999 - 2 BvR 1533/94

    Fahnenflucht

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 01.07.2004 - 6 S 40/04
    Dies gilt grundsätzlich auch in der Fallkonstellationen der vorliegenden Art. Dass diese Möglichkeit angesichts des raschen Todes der Frau St. im konkreten Einzelfall nur schwer zu realisieren gewesen wäre, gibt angesichts der Befugnis des Gesetzgebers, bei der Ausgestaltung einer Norm zu typisieren (vgl. etwa BVerfG, Urteil vom 24.07.1963, BVerfGE 17, 1 ; Urteil vom 07.12.1999, BVerfGE 101, 275 ), für die Verfassungswidrigkeit der Regelung des § 14 Abs. 1 und 6 HeimG a.F. nichts her.
  • BVerfG, 24.07.1963 - 1 BvL 11/61

    Waisenrente I

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 01.07.2004 - 6 S 40/04
    Dies gilt grundsätzlich auch in der Fallkonstellationen der vorliegenden Art. Dass diese Möglichkeit angesichts des raschen Todes der Frau St. im konkreten Einzelfall nur schwer zu realisieren gewesen wäre, gibt angesichts der Befugnis des Gesetzgebers, bei der Ausgestaltung einer Norm zu typisieren (vgl. etwa BVerfG, Urteil vom 24.07.1963, BVerfGE 17, 1 ; Urteil vom 07.12.1999, BVerfGE 101, 275 ), für die Verfassungswidrigkeit der Regelung des § 14 Abs. 1 und 6 HeimG a.F. nichts her.
  • BVerfG, 11.06.1980 - 1 PBvU 1/79

    Ablehnung der Revision

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 01.07.2004 - 6 S 40/04
    Rn. 34 b. Eine einschränkende Auslegung des § 14 Abs. 6 HeimG derart, dass in der vorliegenden Fallkonstellation ausnahmsweise die nachträgliche Einholung der Ausnahmegenehmigung zuzulassen wäre, scheitert bereits an dem insoweit eindeutigen, nicht auslegungsfähigen Wortlaut des § 14 Abs. 6 HeimG (vgl. zu den Grenzen zulässiger Auslegung etwa BVerfG, Beschluss vom 30.06.1964, BVerfGE 18, 97 und Beschluss vom 11.06.1980, BVerfGE 54, 277 ).
  • BVerfG, 30.06.1964 - 1 BvL 16/62

    Zusammenveranlagung

  • BVerwG, 18.12.1987 - 7 C 57.85

    Keine nachträgliche Genehmigung einer Schenkung des Heimbewohners an den …

  • BGH, 27.04.1995 - III ZR 147/94

    Annahme einer Revision - Vorliegen eines Stiftungsvertrags mit …

  • VG Berlin, 26.06.2025 - 14 K 1294.22
    Rn. 44 Soweit in der Rechtsprechung teilweise für das Merkmal "sich gewähren lassen" noch ein Einvernehmen zwischen dem Bewohner und dem Leistungserbringer gefordert wurde, welches sich auch aus schlüssigem Verhalten beziehungsweise den Gesamtumständen ergeben könne (vgl. OVG Berlin…, Urteil vom 28. März 1989 - 4 B 7.89 -, BeckRS 1989, 8036, Rn. 17; BVerwG, Beschluss vom 21. Januar 1990 - 7 B 86/89 -, NJW 1990, 2268; KG, Beschluss vom 14. Mai 1998 - 1 W 3540-97 -, NJW-RR 1999, 2; VGH Mannheim, Urteil vom 1. Juli 2004 - 6 S 40/04 -, NJW 2004, 3792), kann offen bleiben, ob dem - zumal bei einseitigen Willenserklärungen wie einem Testament - zu folgen ist.

    Allerdings wurde in der Rechtsprechung teilweise vertreten, dass eine Ausnahmegenehmigung noch unverzüglich nach der Errichtung des Testaments und der erfolgten Kenntnisnahme beantragt werden könne (vgl. OVG Berlin…, Urteil vom 28. März 1989, a.a.O; VGH Mannheim, Urteil vom 1. Juli 2004, a.a.O.; KG…, Beschluss vom 14. Mai 1998, a.a.O.).

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht VGH Baden-Württemberg

Rechtsprechung
   LG Hamburg, 11.05.2004 - 321 O 433/03   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,7331
LG Hamburg, 11.05.2004 - 321 O 433/03 (https://dejure.org/2004,7331)
LG Hamburg, Entscheidung vom 11.05.2004 - 321 O 433/03 (https://dejure.org/2004,7331)
LG Hamburg, Entscheidung vom 11. Mai 2004 - 321 O 433/03 (https://dejure.org/2004,7331)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2004,7331) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • IWW (Kurzinformation)

    Gemeinschaftspraxis: Neuer Partner haftet auch für alte Behandlungsfehler

  • brak-mitteilungen.de PDF, S. 22 (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    § 130 HGB
    Sozienhaftung nach § 130 HGB?

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    HGB § 130
    Haftung von neuen in eine Freiberuflersozietät eintretenden Gesellschaftern für Altverbindlichkeiten

Besprechungen u.ä. (3)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Gesellschaftsrecht - Gemeinschaftspraxis: Neuer Partner haftet auch für alte Behandlungsfehler

  • brak-mitteilungen.de PDF, S. 22 (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    § 130 HGB
    Sozienhaftung nach § 130 HGB?

  • brak-mitteilungen.de PDF, S. 27 (Leitsatz und Entscheidungsbesprechung)

    § 130 HGB
    Haftung neu eintretender Sozien für Altverbindlichkeiten analog § 130 HGB auch für Haftpflichtansprüche?

Papierfundstellen

  • NJW 2004, 3492
  • ZIP 2005, 355
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ...Zitiert selbst (3)

  • BGH, 07.04.2003 - II ZR 56/02

    Zur Haftung neu eingetretener Gesellschafter einer Gesellschaft bürgerlichen …

    Auszug aus LG Hamburg, 11.05.2004 - 321 O 433/03
    Denn eine Verbindlichkeit ist in zeitlicher Hinsicht begründet i.S.d. § 130 Abs. 1 HGB, sobald ihr Rechtsgrund vor dem Eintritt gelegt ist (vgl. BGH ZIP 2003, 899 = NJW 2003, 1803, 1804, dazu EWiR 2003, 513 (H.P. Westermann)).

    Der BGH hat entschieden, dass der in eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts eintretende Gesellschafter für vor seinem Eintritt begründete Verbindlichkeiten der Gesellschaft grundsätzlich auch persönlich und als Gesamtschuldner mit den Altgesellschaftern einzustehen hat, und weiter, dass dieser Grundsatz auch für Gesellschaften bürgerlichen Rechts, in denen sich Angehörige freier Berufe zu gemeinsamer Berufsausübung zusammengeschlossen haben, wie z.B. Rechtsanwälte, gilt (ZIP 2003, 899 = NJW 2003, 1803).

    Vertrauensschutz (vgl. dazu BGH ZIP 2003, 899 = ZVI 2003, 273 = NJW 2003, 1803, 1805) ist dem Beklagten zu 2) nicht zu gewähren.

    Zu diesem Zeitpunkt ergab sich bereits aus der Grundsatzentscheidung des BGH vom 29.Januar 2001 (BGHZ 146, 341, 348, 358 = ZIP 2001, 330, 332, 335f.) ein geändertes Verständnis von der Haftungsverfassung der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (vgl. BGH ZIP 2003, 899 = NJW 2003, 1803, 1805), insbesondere die Anwendung der Vorschriften über die oHG, so dass der später in die Sozietät eintretende Beklagte zu 2) damit rechnen musste, rückwirkend der persönlichen Haftung für Altverbindlichkeiten, auch solche aus beruflichen Haftungsfällen, unterworfen zu werden.

  • BGH, 22.01.2004 - IX ZR 65/01

    Haftung einer Rechtsanwaltssozietät für Verbindlichkeiten der Einzelanwälte

    Auszug aus LG Hamburg, 11.05.2004 - 321 O 433/03
    Für § 28 HGB ist jedoch anerkannt gleichgültig, auf welchem Rechtsgrund die Haftung für Neugesellschafter beruht; sie umfasst auch Schadensersatzansprüche aus Vertragspflichtverletzungen, insbesondere auch aus Anwaltsdienstverträgen (vgl. BGH ZIP 2004, 458 = DB 2004, 532, 534).
  • BGH, 29.01.2001 - II ZR 331/00

    Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist rechtsfähig und parteifähig

    Auszug aus LG Hamburg, 11.05.2004 - 321 O 433/03
    Zu diesem Zeitpunkt ergab sich bereits aus der Grundsatzentscheidung des BGH vom 29.Januar 2001 (BGHZ 146, 341, 348, 358 = ZIP 2001, 330, 332, 335f.) ein geändertes Verständnis von der Haftungsverfassung der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (vgl. BGH ZIP 2003, 899 = NJW 2003, 1803, 1805), insbesondere die Anwendung der Vorschriften über die oHG, so dass der später in die Sozietät eintretende Beklagte zu 2) damit rechnen musste, rückwirkend der persönlichen Haftung für Altverbindlichkeiten, auch solche aus beruflichen Haftungsfällen, unterworfen zu werden.
  • LG Essen, 19.11.2015 - 1 O 58/15

    Anspruch auf Auskunft über die genetische Abstammung nach einer heterologen …

    Die Haftung erstreckt sich auch auf Verbindlichkeiten aus beruflichen Haftungsfällen (LG Hamburg ZIP 2005, 355 f).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht LG Hamburg
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht