Rechtsprechung
| BGH, 09.10.2014 - III ZR 33/14 |
Volltextveröffentlichungen (20)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
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BGB § 307 Abs. 1 Satz 1 und 2
- openjur.de
- bundesgerichtshof.de
- rechtsinformationen.bund.de
Allgemeine Geschäftsbedingungen zu einem Prepaid-Mobilfunkvertrag: Inhaltskontrolle der Zahlungsbestimmungen
- rechtsprechung-im-internet.de
§ 307 Abs 1 S 1 BGB, § 307 Abs 1 S 2 BGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen zu einem Prepaid-Mobilfunkvertrag: Inhaltskontrolle der Zahlungsbestimmungen - IWW
§ 4 Abs. 1 UKlaG, § ... 307 Abs. 3 Satz 1 BGB, § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB, § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 307 Abs. 3 Satz 1 BGB, § 307 Abs. 3 Satz 1 BGB, §§ 307 bis 309 BGB, § 307 Abs. 3 Satz 1 BGB, §§ 307 ff BGB
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Wirksamkeit einer Klausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen über vorausbezahlte Mobilfunkleistungen ("prepaid"-Vertrag)
- online-und-recht.de
Kostentransparenz bei Prepaid-Verträgen
- Verbraucherzentrale NRW
- zip-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)
Pflicht des Prepaid-Mobilfunk-Kunden zur Erstattung eines technisch bedingten Negativsaldos nach Inanspruchnahme bestimmter Mehrwertdienste
- Betriebs-Berater
AGB-Klauseln über vorausbezahlte Mobilfunkleistungen
- rabüro.de
Nachzahlungspflicht bei Prepaid-Mobilfunkvertrag kann zulässig sein
- ra.de
- Owlit(Abodienst, Leitsatz frei)
AGB-Bedingungen über vorausbezahlte Mobilfunkleistungen ("prepaid"-Vertrag); Negativsaldo auf Guthabenkonto bei Inanspruchnahme von Roamingverbindungen, von Premium- sowie Mehrwertdiensten
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB § 307 Abs. 1 S. 1
Wirksamkeit einer Klausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen über vorausbezahlte Mobilfunkleistungen ("prepaid"-Vertrag) - datenbank.nwb.de
Allgemeine Geschäftsbedingungen zu einem Prepaid-Mobilfunkvertrag: Inhaltskontrolle der Zahlungsbestimmungen
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (8)
- beckmannundnorda.de (Kurzinformation)
Nachzahlungspflicht bei Prepaid-Mobilfunkverträgen für nachträglich abgerechnete Roamingverbindungen und Premiumdienste bei vorheriger Belehrung - Negativsaldoklausel
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Der Prepaid-Vertrag - und die Abrechnung von Roaming-Verbindungen
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Der Prepaid-Vertrag - und die Abrechnung von Roaming-Verbindungen
- ip-rechtsberater.de (Kurzinformation)
Nachzahlungspflicht bei Prepaid-Mobilfunkverträgen kann durchaus wirksam sein
- wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)
Klausel in AGB eines prepaid-Vertrages zur Kostenpflichtigkeit von Roaminggebühren und Premiumdiensten wirksam
- mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)
Nachzahlungspflicht bei Prepaid-Mobilfunkvertrag zulässig
- Betriebs-Berater (Leitsatz)
AGB-Klauseln über vorausbezahlte Mobilfunkleistungen
- Wolters Kluwer (Kurzinformation)
Klausel in AGB eines prepaid-Vertrages zur Kostenpflichtigkeit von Roaminggebühren und Premiumdiensten wirksam
Besprechungen u.ä. (3)
- ferner-alsdorf.de (Entscheidungsbesprechung)
Prepaid-Verträge dürfen ins Minus rutschen
- schadenfixblog.de (Entscheidungsbesprechung)
Prepaid-Verträge dürfen ins Minus rutschen
- schadenfixblog.de (Entscheidungsbesprechung)
Prepaid-Verträge dürfen ins Minus rutschen
Verfahrensgang
- LG Frankfurt/Main, 21.03.2013 - 24 O 231/12
- OLG Frankfurt, 09.01.2014 - 1 U 98/13
- BGH, 09.10.2014 - III ZR 33/14
Papierfundstellen
- NJW 2015, 152
- ZIP 2015, 837
- MDR 2014, 1432
- WM 2015, 632
- MMR 2015, 59
- BB 2014, 2817
- K&R 2015, 52
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (10)
- BGH, 21.07.2010 - XII ZR 189/08
Geschäftsraummietvertrag: Vorliegen eines anfänglichen Mangels der Mietsache, …
Auszug aus BGH, 09.10.2014 - III ZR 33/14
Nach dem aus dieser Bestimmung folgenden Transparenzgebot sind Verwender Allgemeiner Geschäftsbedingungen entsprechend den Grundsätzen von Treu und Glauben verpflichtet, Rechte und Pflichten ihrer Vertragspartner möglichst klar und durchschaubar darzustellen (z.B. BGH, Urteile vom 21. Juli 2010 - XII ZR 189/08, NJW 2010, 3152 Rn. 29;… vom 24. Februar 2010 - XII ZR 69/08, NJW-RR 2010, 739 Rn. 8 und vom 20. Juli 2005 - VIII ZR 121/04, BGHZ 164, 11, 16).Dabei sind Allgemeine Geschäftsbedingungen nach ihrem objektiven Inhalt und typischen Sinn einheitlich so auszulegen, wie sie von verständigen und redlichen Vertragspartnern unter Abwägung der Interessen der normalerweise beteiligten Kreise verstanden werden (BGH, Urteile vom 21. Juli 2010 aaO …und vom 8. Oktober 2008 - XII ZR 84/06, BGHZ 178, 158 Rn. 14).
So kann insbesondere die Aufteilung eines an sich einheitlichen Regelungsgegenstands auf verschiedene Klauseln, die sich an unterschiedlichen Stellen finden, oder die Unterbringung einer Klausel an versteckter Stelle zur Intransparenz führen (…Fuchs in Ulmer/Brandner/Hensen, AGB-Recht, 11. Aufl., § 307 BGB Rn. 335a; so auch zu § 305c BGB: BGH, Urteile vom 21. Juli 2010 aaO Rn. 27 …und vom 9. Dezember 2009 - XII ZR 109/08, NJW 2010, 671 Rn. 16 f).
- BGH, 24.02.2010 - XII ZR 69/08
Gewerberaummiete: Formularmäßige Umlage von Verwaltungskosten auf den Mieter
Auszug aus BGH, 09.10.2014 - III ZR 33/14
Nach dem aus dieser Bestimmung folgenden Transparenzgebot sind Verwender Allgemeiner Geschäftsbedingungen entsprechend den Grundsätzen von Treu und Glauben verpflichtet, Rechte und Pflichten ihrer Vertragspartner möglichst klar und durchschaubar darzustellen (…z.B. BGH, Urteile vom 21. Juli 2010 - XII ZR 189/08, NJW 2010, 3152 Rn. 29; vom 24. Februar 2010 - XII ZR 69/08, NJW-RR 2010, 739 Rn. 8 und vom 20. Juli 2005 - VIII ZR 121/04, BGHZ 164, 11, 16).Dazu gehört auch, dass Allgemeine Geschäftsbedingungen wirtschaftliche Nachteile und Belastungen soweit erkennen lassen, wie dies nach den Umständen gefordert werden kann (BGH, Urteile vom 21. Juli 2010 und 24. Februar 2010 aaO).
- BGH, 20.07.2005 - VIII ZR 121/04
Wirksamkeit einzelner Klauseln in einem Kfz-Vertragshändlervertrag
Auszug aus BGH, 09.10.2014 - III ZR 33/14
Nach dem aus dieser Bestimmung folgenden Transparenzgebot sind Verwender Allgemeiner Geschäftsbedingungen entsprechend den Grundsätzen von Treu und Glauben verpflichtet, Rechte und Pflichten ihrer Vertragspartner möglichst klar und durchschaubar darzustellen (…z.B. BGH, Urteile vom 21. Juli 2010 - XII ZR 189/08, NJW 2010, 3152 Rn. 29;… vom 24. Februar 2010 - XII ZR 69/08, NJW-RR 2010, 739 Rn. 8 und vom 20. Juli 2005 - VIII ZR 121/04, BGHZ 164, 11, 16).
- BGH, 09.12.2009 - XII ZR 109/08
Zulässigkeit der Festlegung einer Umlage von "Kosten der kaufmännischen und …
Auszug aus BGH, 09.10.2014 - III ZR 33/14
So kann insbesondere die Aufteilung eines an sich einheitlichen Regelungsgegenstands auf verschiedene Klauseln, die sich an unterschiedlichen Stellen finden, oder die Unterbringung einer Klausel an versteckter Stelle zur Intransparenz führen (…Fuchs in Ulmer/Brandner/Hensen, AGB-Recht, 11. Aufl., § 307 BGB Rn. 335a;… so auch zu § 305c BGB: BGH, Urteile vom 21. Juli 2010 aaO Rn. 27 und vom 9. Dezember 2009 - XII ZR 109/08, NJW 2010, 671 Rn. 16 f). - BGH, 08.10.2008 - XII ZR 84/06
Schönheitsreparaturklauseln mit starren Fristen auch bei Gewerberäumen unwirksam
Auszug aus BGH, 09.10.2014 - III ZR 33/14
Dabei sind Allgemeine Geschäftsbedingungen nach ihrem objektiven Inhalt und typischen Sinn einheitlich so auszulegen, wie sie von verständigen und redlichen Vertragspartnern unter Abwägung der Interessen der normalerweise beteiligten Kreise verstanden werden (…BGH, Urteile vom 21. Juli 2010 aaO und vom 8. Oktober 2008 - XII ZR 84/06, BGHZ 178, 158 Rn. 14). - BGH, 13.01.2011 - III ZR 78/10
Auftrag an Autohändler zur Vermittlung eines Kraftfahrzeuges: Rechtsnatur des …
Auszug aus BGH, 09.10.2014 - III ZR 33/14
Rn. 12 a) Nach § 307 Abs. 3 Satz 1 BGB sind solche Bestimmungen von der Inhaltskontrolle ausgenommen, die Art und Umfang der vertraglichen Hauptleistungspflicht und die hierfür zu zahlende Vergütung unmittelbar regeln (Leistungsbeschreibungen und Preisvereinbarungen); nach dem im bürgerlichen Recht geltenden Grundsatz der Privatautonomie ist es den Vertragsparteien im Allgemeinen freigestellt, Leistung und Gegenleistung zu bestimmen, und mangels gesetzlicher Vorgaben fehlt es insoweit regelmäßig auch an einem Kontrollmaßstab (st. Rechtsprechung, siehe z.B. Senatsurteil vom 13. Januar 2011 - III ZR 78/10, WM 2011, 1241 Rn. 15 m.umfangr.w.N.). - BGH, 12.02.2009 - III ZR 179/08
Beurteilung der unangemessenen Benachteiligung eines Vertragspartners durch eine …
Auszug aus BGH, 09.10.2014 - III ZR 33/14
Da es zu Ansprüchen der Beklagten gegenüber ihren Kunden kommen kann, die das aufgeladene Guthaben übersteigen, können die Voraussetzungen für eine Sperre (§ 45k TKG) entstehen, bei der der Kunde zur Zahlung der nutzungsunabhängigen Entgelte verpflichtet bleibt (Senatsurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR179/08, NJW 2009, 1334 Rn. 18 mwN). - BGH, 01.03.2010 - II ZR 249/08
Kommanditgesellschaft: Außenhaftung eines atypischen stillen Gesellschafters
Auszug aus BGH, 09.10.2014 - III ZR 33/14
Rn. 28 4. Die vorsorglich eingelegte Nichtzulassungsbeschwerde des Klägers ist gegenstandslos, da das Berufungsgericht die Revision unbeschränkt zugelassen hat (vgl. z.B. BGH, Beschlüsse vom 1. März 2010 - II ZR 249/08, WM 2010, 1367 Rn. 1 und vom 24. Juli 2008 - VII ZR 205/07, juris). - BGH, 24.07.2008 - VII ZR 205/07
Rechtsfolgen eines Irrtums des Berufungsgerichts über den Umfang der Zulassung …
Auszug aus BGH, 09.10.2014 - III ZR 33/14
Rn. 28 4. Die vorsorglich eingelegte Nichtzulassungsbeschwerde des Klägers ist gegenstandslos, da das Berufungsgericht die Revision unbeschränkt zugelassen hat (…vgl. z.B. BGH, Beschlüsse vom 1. März 2010 - II ZR 249/08, WM 2010, 1367 Rn. 1 und vom 24. Juli 2008 - VII ZR 205/07, juris). - OLG Frankfurt, 09.01.2014 - 1 U 98/13
Unwirksame Klauseln in Mobilfunkverträgen (Prepaid-Vertrag)
Auszug aus BGH, 09.10.2014 - III ZR 33/14
Rn. 6 Das Berufungsgericht hat ausgeführt (Urteil vom 9. Januar 2014 - 1 U 98/13, juris), die angegriffenen Klauseln unterfielen gemäß § 307 Abs. 3 Satz 1 BGB der Inhaltskontrolle.
- OLG Koblenz, 14.07.2016 - 2 U 615/15
Unterlassungsanspruch: Wirksamkeit der AGB eines Telekommunikationsunternehmens …
Dabei sind Allgemeine Geschäftsbedingungen nach ihrem objektiven Inhalt und typischen Sinn einheitlich so auszulegen, wie sie von verständigen und redlichen Vertragspartnern unter Abwägung der Interessen der normalerweise beteiligten Kreise verstanden werden (ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, vgl. etwa BGH NJW 2015, 152 - zitiert nach juris: Rdnr. 18). - BGH, 13.04.2023 - III ZR 215/21
Haftung eines Tief- und Straßenbauunternehmens für Schäden an erdverlegtem …
Rn. 14 Da das Berufungsgericht die Revision unbeschränkt zugelassen hat, ist die vorsorglich eingelegte Nichtzulassungsbeschwerde der Beklagten gegenstandslos (vgl. Senat, Urteile vom 9. Oktober 2014 - III ZR 33/14, NJW 2015, 152 Rn. 28 …und vom 19. Februar 2015 - III ZR 90/14, WM 2015, 569 Rn. 9). - OLG Stuttgart, 03.02.2022 - 2 U 117/20
Privatrente Perspektive - Zulässige Klauseln hinsichtlich Abschlusskosten und …
So kann insbesondere die Aufteilung eines an sich einheitlichen Regelungsgegenstands auf verschiedene Klauseln, die sich an unterschiedlichen Stellen finden, oder die Unterbringung einer Klausel an versteckter Stelle zur Intransparenz führen (BGH, Urteil vom 09. Oktober 2014 - III ZR 33/14, juris Rn. 23).
- BGH, 13.04.2023 - III ZR 17/22
Haftung des Tiefbauunternehmers für Beschädigungen an unterirdisch verlegten …
Rn. 12 Da das Berufungsgericht die Revision unbeschränkt zugelassen hat, ist die vorsorglich eingelegte Nichtzulassungsbeschwerde der Beklagten gegenstandslos (vgl. Senat, Urteile vom 9. Oktober 2014 - III ZR 33/14, NJW 2015, 152 Rn. 28 …und vom 19. Februar 2015 - III ZR 90/14, WM 2015, 569 Rn. 9). - BGH, 20.11.2025 - I ZR 60/25
Kapitalvermittlung - und der jährliche Provisionsanspruch
Hierzu zählen neben den gesetzlichen Vorschriften alle Gesetze im materiellen Sinne sowie allgemein anerkannte, etwa richterrechtliche Rechtsgrundsätze (st. Rspr.; vgl. nur BGH…, Urteil vom 8. Oktober 2013 - XI ZR 401/12, BGHZ 198, 250 [juris Rn. 20]; Urteil vom 9. Oktober 2014 - III ZR 33/14, NJW 2015, 152 [juris Rn. 12], jeweils mwN;… Grüneberg/Grüneberg, BGB, 85. Aufl., § 307 Rn. 29 und 51). - AG Dieburg, 11.02.2015 - 20 C 886/14
Werden Preise für die Energielieferung in den AGB versteckt, verstößt dies gegen …
Nach § 307 Abs. 3 S. 1 BGB sind solche Bestimmungen von der Inhaltskontrolle ausgenommen, die Art und Umfang der vertraglichen Hauptleistungspflicht und die hierfür zu zahlende Vergütung unmittelbar regeln (Leistungsbeschreibungen und Preisvereinbarungen); nach dem im bürgerlichen Recht geltenden Grundsatz der Privatautonomie ist es den Vertragsparteien im allgemeinen freigestellt, Leistung und Gegenleistung zu bestimmen, und mangels gesetzlicher Vorgaben fehlt es insoweit regelmäßig auch an einem Kontrollmaßstab (BGH 9.10.2014 - III ZR 33/14; 13.1.2011 - III ZR 78/10).
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