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Weitere Entscheidung unten: BayObLG, 23.06.1988

Rechtsprechung
   BGH, 22.06.1988 - VIII ZR 232/87   

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https://dejure.org/1988,668
BGH, 22.06.1988 - VIII ZR 232/87 (https://dejure.org/1988,668)
BGH, Entscheidung vom 22.06.1988 - VIII ZR 232/87 (https://dejure.org/1988,668)
BGH, Entscheidung vom 22. Juni 1988 - VIII ZR 232/87 (https://dejure.org/1988,668)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Haftungsausschluss durch Vertragsklausel bei der Vermietung einer Gaststätte - Übernahme der Verpflichtung, eine erforderliche behördliche Erlaubnis einzuholen - Risikotragung für die Versagung einer Konzession - Mangelhaftigkeit einer Mietsache wegen Nichterteilung ...

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    § 9 AGBG, § 535 BGB
    Formularmäßige Abwälzung des Risikos der Konzessionsverweigerung; Mietvertrag; Formularmietvertrag; Formularklausel; Gaststättenmietvertrag; Gaststättenerlaubnis; Konzessionsverweigerung; Beschaffenheit der Mietsache, als Ablehnungsgrund; Konzessionsfähigkeit; Risiko, ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 537 Abs. 1, § 538 Abs. 1, §§ 540 ff.
    Formularmäßige Vereinbarung der Beibringung behördlicher Erlaubnisse durch den Mieter einer Gaststätte

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1988, 2664
  • NJW-RR 1988, 1293 (Ls.)
  • ZIP 1988, 1197
  • MDR 1988, 1052
  • BB 1988, 1627
  • DB 1988, 2248
 
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Wird zitiert von ... (34)Zitiert selbst (2)

  • BGH, 04.04.1984 - VIII ZR 313/82

    Schadensersatzanspruch des Vermieters gegen den Mieter wegen fristloser …

    Auszug aus BGH, 22.06.1988 - VIII ZR 232/87
    Danach ist die Rückführung einer mit § 9 AGBG unvereinbaren Klausel auf einen gerade noch erträglichen Inhalt unzulässig (Senatsurteil vom 4. April 1984 - VIII ZR 313/82 = WM 1984, 933 m.w.N. zu 4 b cc).
  • BGH, 20.04.1977 - VIII ZR 287/75

    Pachtdiskothek im Mischgebiet

    Auszug aus BGH, 22.06.1988 - VIII ZR 232/87
    Nach der vom Berufungsgericht berücksichtigten Rechtsprechung des erkennenden Senats begründet eine behördliche Gebrauchsbeschränkung für die Mietsache einen Sachmangel dann, wenn sie auf der Beschaffenheit oder Lage des Mietobjekts beruht (BGHZ 68, 294 zu II 1).
  • BGH, 24.10.2007 - XII ZR 24/06

    Kündigung eines Gewerberaummietvertrages wegen Unzulässigkeit der Nutzung

    Zu Recht geht das Oberlandesgericht allerdings davon aus, dass das Fehlen der erforderlichen behördlichen Genehmigung zur vertragsgemäßen Nutzung von Mieträumen einen Mangel im Sinne von § 536 BGB darstellt, der den Mieter zur fristlosen Kündigung berechtigt, wenn ihm durch eine mit einer Zwangsmittelandrohung verbundene Ordnungsverfügung die vertragsgemäße Nutzung untersagt wird und für ihn zumindest Ungewissheit über deren Zulässigkeit besteht (BGH, Urteil vom 22. Juni 1988 - VIII ZR 232/87 - NJW 1988, 2664, 2665;… Wolf/Eckert/Ball Handbuch des gewerblichen Miet-, Pacht- und Leasingrechts 9. Aufl. Rdn. 228 f.;… Lindner-Figura/Oprée/Stellmann Geschäftsraummiete Kap. 14, Rdn. 259 ff.).

    Ein so weit gehender Haftungsausschluss benachteiligt aber den Mieter entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen und ist deshalb nach § 307 BGB unwirksam (vgl. BGH, Urteil vom 22. Juni 1988 aaO).

  • BGH, 13.07.2011 - XII ZR 189/09

    Zum Schadensersatzanspruch des Pächters einer Gaststätte wegen Umsatzeinbußen …

    Öffentlich-rechtliche Gebrauchshindernisse und Gebrauchsbeschränkungen, die dem vertragsgemäßen Gebrauch eines Pachtobjekts entgegenstehen, begründen nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs allerdings nur dann einen Sachmangel im Sinne der §§ 536 ff. BGB, wenn sie auf der konkreten Beschaffenheit der Pachtsache beruhen und nicht in persönlichen oder betrieblichen Umständen des Pächters ihre Ursache haben (…vgl. Senatsurteile vom 15. Oktober 2008 - XII ZR 1/07 - NJW 2009, 124 Rn. 34; vom 24. Oktober 2007 - XII ZR 24/06 - ZMR 2008, 274; vom 2. März 1994 - XII ZR 175/92 - ZMR 1994, 253, 254; vom 23. September 1992 - XII ZR 44/91 - NJW 1992, 3226 und vom 11. Dezember 1991 - XII ZR 63/90 = WM 1992, 583, 585; BGH Urteil vom 22. Juni 1988 - VIII ZR 232/87 - NJW 1988, 2664).
  • LG Zweibrücken, 11.09.2020 - HKO 17/20

    Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf gewerbliche Mietverhältnisse

    Rn. 41 Nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung begründen öffentlich-rechtliche Gebrauchshindernisse nur dann einen Sachmangel, wenn sie unmittelbar auf der konkreten Beschaffenheit der Mietsache beruhen und ihre Ursachen nicht in persönlichen oder betrieblichen Umständen des Mieters haben (vgl. BGH, Urteil vom 22.06.1988 - VIII ZR 232/87 -, juris; BGH, Urteil vom 13.07.2011 - XII ZR 189/09).
  • BGH, 27.01.1993 - XII ZR 141/91

    Pacht - Gewährleistung - Formularvertrag - Inhaltskontrolle - Minderkaufmann - …

    Diese Klausel benachteiligt den Pächter unangemessen und ist daher unwirksam (§ 9 AGBG), weil sie ihm auch dann, wenn die Versagung auf vom Verpächter zu vertretenden Mängeln des Pachtobjektes beruht, das Risiko der behördlichen Erlaubnis aufbürdet (vgl. BGH, Urteil vom 22. Juni 1988 - VIII ZR 232/87 - NJW 1988, 2664).
  • AG Dortmund, 27.04.2021 - 425 C 7880/20

    Lockdown rechtfertigt Vertragsanpassung

    Voraussetzung hierfür ist aber nach bisheriger Rechtsprechung, dass sie ihre Ursache in der Beschaffenheit oder Lage des Mietobjekts haben (BGH NJW 1992, 3226, 3227; ZMR 1994, 253; NJW 1988, 2664; NJW 1980, 777, 778; Paschke NZM 2008, 265, 269; Walburg GE 2020, 423;… Günter in: Guhling/Günter § 536 BGB Rdn. 177).
  • KG, 14.07.2014 - 8 U 140/13

    Fehlen der Geschäftsgrundlage für einen formularmäßigen Gewerberaummietvertrag: …

    Ein so weit gehender Haftungsausschluss benachteiligt aber den Mieter entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen und ist deshalb nach § 307 BGB unwirksam (BGH, Urteil vom 24.10.2007 - XII ZR 24/06 - GutT 2007, 434 - Tz. 12 unter Verweis auf BGH, Urteil vom 22.6.1988 - VIII ZR 232/87 - NJW 1988, 2664, 2665).

    Zum einen muss nach dem Grundgedanken der gesetzlichen Regelung über die Gewährleistung des Vermieters der Mieter in einem solchen Fall nicht nur zur fristlosen Kündigung berechtigt, sondern auch von der Verpflichtung zur Mietzinszahlung befreit sein (BGH, Urteil vom 22.6.1988, a. a. O., zitiert nach juris, Tz. 19).

  • KG, 17.09.2020 - 8 U 1006/20

    Geschäftsraummiete: Mietminderung wegen Lärm von benachbarter Baustelle trotz …

    Gebrauchsbeschränkungen aufgrund von Beschaffenheit oder Lage des Mietobjekts fallen in seinen Risikobereich (vgl. BGH, Urteil vom 22.06.1988 - VIII ZR 232/87 - juris Rn. 19; BGH…, Urteil vom 24.10.2007 - XII ZR 24/06 - Rn. 12).
  • LG Lüneburg, 17.11.2020 - 5 O 158/20

    Corona-Pandemie: Gewerberaummiete trotz des Lockdowns geschuldet

    a) Nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung begründen öffentlich-rechtliche Gebrauchshindernisse nur dann einen Sachmangel, wenn sie unmittelbar auf der konkreten Beschaffenheit der Mietsache beruhen und ihre Ursachen nicht in persönlichen oder betrieblichen Umständen des Mieters haben (vgl. BGH, Urteil vom 22.06.1988 - VIII ZR 232/87 - BGH, Urteil vom 13.07.2011 - XII ZR 189/09).
  • BGH, 17.01.1989 - XI ZR 54/88

    Formularmäßige Vereinbarung der Verzögerung der Wertstellung von Bareinzahlungen …

    Nach feststehender Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 84, 109, 114 f.; 86, 284, 297; 90, 69, 73 [BGH 01.02.1984 - VIII ZR 54/83]; 91, 375, 384 [BGH 20.06.1984 - VIII ZR 337/82]; 96, 18, 25; Urteil vom 22. Juni 1988 - VIII ZR 232/87, WM 1988, 1601, 1603) ist die Rückführung unwirksamer Klauseln auf einen zulässigen Inhalt ausgeschlossen; dazu gehört insbesondere die Beschränkung ihrer Anwendbarkeit auf einen Bereich, in dem sie der Inhaltskontrolle standhalten würden.
  • BGH, 02.03.1994 - XII ZR 175/92

    Aufwendungsersatz für Vorbereitungen zum Betrieb einer Gaststätte; Ablehnung …

    Zwar stellen öffentlich-rechtliche Gebrauchshindernisse und Gebrauchsbeschränkungen, die dem vertragsgemäßen Gebrauch entgegenstehen, nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs grundsätzlich einen Fehler - einen Sachmangel - der Mietsache im Sinne der §§ 537 ff BGB dar, wenn sie - wie im vorliegenden Falle - mit der Beschaffenheit der Mietsache zusammenhängen und nicht in persönlichen oder betrieblichen Umständen des Mieters ihre Ursache haben (BGH, Urteil vom 22. Juni 1988 - VIII ZR 232/87 - NJW 1988, 2664 m.N.; Senatsurteil vom 11. Dezember 1991 - XII ZR 63/90 - WM 1992, 583 = NJW-RR 1992, 267 [BGH 11.12.1991 - XII ZR 63/90];… weitere Beispiele aus der Rechtsprechung bei Bub/Treier/Kraemer, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, 2. Aufl. III B Rdn. 1345 ff).

    Es ist zwar richtig, daß der Bundesgerichtshof eine ähnlich lautende Klausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen für unwirksam erklärt hat (Urteil vom 22. Juni 1988 a.a.O.).

  • OLG München, 17.01.1997 - 21 U 5288/93

    Abgrenzung zwischen Miet- und Pachtvertrag bei Vertragsschluß über den Betrieb …

  • OLG Düsseldorf, 28.05.2009 - 10 U 2/09

    Höhe des Vorenthaltungsschadens bei Mängeln einer Mietsache; Übernahme des …

  • OLG Düsseldorf, 16.04.2002 - 24 U 20/01

    Aktivlegitimation des Eigentümers bei Anordnung der Zwangsversteigerung des …

  • OLG Köln, 31.01.2006 - 22 U 112/05

    Wirksamkeit der fristlosen Kündigung eines Gewerbemietvertrages wegen fehlender …

  • BGH, 06.11.2002 - XII ZR 283/99

    Eignung eines Mietobjekts zu dem vereinbarten Zweck

  • OLG Düsseldorf, 10.07.1992 - 10 U 142/91

    Unwirksame formularmäßige Freizeichnung des Vermieters von Gewähr für …

  • VG Karlsruhe, 17.01.2018 - 3 K 11163/17

    Klage des Konkurrenten gegen glücksspielrechtliche Erlaubnis

  • LG Frankfurt/Main, 05.03.2021 - 8 O 175/20

    Corona-Miete und Urkundenprozess

  • OLG Saarbrücken, 25.09.2003 - 8 U 644/02

    Abschluss eines Mietvertrages über eine Arztpraxis unter der aufschiebenden …

  • KG, 15.02.2007 - 8 U 138/06

    Mietvertrag: Anspruch auf Rückzahlung von Mietzins und Schadensersatzanspruch …

  • OLG Celle, 01.06.1999 - 2 U 228/98

    Voraussetzungen für die Bewilligung von Prozesskostenhilfe; Anforderungen an die …

  • OLG Nürnberg, 04.04.2003 - 6 U 625/02

    Existenzgründer als Verbraucher im Sinne von § 13 BGB; unangemessene …

  • LG Aurich, 09.10.2020 - 1 O 430/20

    Mietzahlung, Schließung wegen Corona

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.11.2021 - 13 A 928/19

    Anspruch auf Durchführung von Krankenhaustransporten

  • KG, 01.04.2004 - 8 U 219/03

    Fristlose Mieterkündigung eines Gewerberaummietvertrages: Mietmangel bei …

  • KG, 07.10.2002 - 8 U 139/01

    Versagung einer Gaststättenerlaubnis als Mangel vermieteter Gaststättenräume

  • OLG Koblenz, 08.11.2004 - 12 U 244/03

    Gaststättenpachtvertrag: Arglistige Täuschung über Bierbezugsmenge; sittenwidrig …

  • KG, 08.12.2003 - 8 U 28/03

    Formularmäßiger Gewerberaummietvertrag: Wirksamkeit der Vereinbarung einer …

  • OLG Köln, 25.02.1994 - 20 U 87/93

    Eingeschränkte Konzession als Mangel der gepachteten Gaststätte

  • LG Lübeck, 10.11.2020 - 17 O 127/20

    Mietzinszahlungspflicht bei staatlich angeordneter Schließung von …

  • LG Lübeck, 21.10.2021 - 14 S 10/21

    Yacht-Chartervertrag: Anspruch auf Vertragsanpassung wegen Wegfall der …

  • BGH, 27.01.1993 - XII ZR 94/91

    Verstoß gegen die richterliche Aufklärungspflicht - Vorliegen einer …

  • LG Berlin, 25.02.2000 - 64 S 455/99

    Zugang einer Willenserklärung; Vorliegen einer genehmigungspflichtigen …

  • KG, 15.01.1996 - 8 U 6509/94

    Zahlung einer Ausgleichsabgabe für die Zweckentfremdung von Wohnraum ; Auslegung …

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Rechtsprechung
   BayObLG, 23.06.1988 - RE-Miet 3/88   

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https://dejure.org/1988,1965
BayObLG, 23.06.1988 - RE-Miet 3/88 (https://dejure.org/1988,1965)
BayObLG, Entscheidung vom 23.06.1988 - RE-Miet 3/88 (https://dejure.org/1988,1965)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • grundeigentum-verlag.de

    § 259 BGB, § 535 BGB, 2 HeizkostenV
    Vorrang verbrauchsabhängiger Abrechnung; Mietzinsvereinbarung, Warmmiete, Mietnebenkosten, Heizkosten, Heizkostenabrechnung, Abrechnung, verbrauchsabhängige, Pauschalmietzins

  • rechtsportal.de

    BGB § 535, § 536 ; HeizkostenV § 2

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1988, 1293
  • MDR 1988, 967
  • BayObLGZ 1988, 222
 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (8)

  • OLG Stuttgart, 13.07.1983 - 8 REMiet 2/83

    Vereinbarung einer Inklusivmiete; Abgeltung der umlagefähigen Betriebskosten; …

    Auszug aus BayObLG, 23.06.1988 - REMiet 3/88
    Nach den Vorstellungen der Vertragschließenden werden derartige Betriebskosten wirtschaftlich nicht aus dem Vermögen des Vermieters bestritten, vielmehr in der Kalkulation des von ihm geforderten Mietzinses enthalten sein (OLG Stuttgart, Rechtsentscheid vom 13.7.1983, NJW 1983, 2329 ; OLG Hamm, Rechtsentscheid vom 4.4.1984, WuM 1984, 121 ;… Freywald, aaO. Rdn. 138).
  • OLG Hamm, 04.04.1984 - 4 REMiet 2/84

    Anforderungen an die Begründung einer Mieterhöhungserklärung bei vereinbarter …

    Auszug aus BayObLG, 23.06.1988 - REMiet 3/88
    Nach den Vorstellungen der Vertragschließenden werden derartige Betriebskosten wirtschaftlich nicht aus dem Vermögen des Vermieters bestritten, vielmehr in der Kalkulation des von ihm geforderten Mietzinses enthalten sein (OLG Stuttgart, Rechtsentscheid vom 13.7.1983, NJW 1983, 2329 ; OLG Hamm, Rechtsentscheid vom 4.4.1984, WuM 1984, 121 ;… Freywald, aaO. Rdn. 138).
  • BayObLG, 04.02.1987 - REMiet 2/86

    Mietzinsminderung bei Baulärm auf Nachbargrundstück

    Auszug aus BayObLG, 23.06.1988 - REMiet 3/88
    b) Der Erlaß eines Rechtsentscheids setzt weiter voraus, daß die vorgelegte Rechtsfrage aus der Sicht des Landgerichts entscheidungserheblich ist (BayObLGZ 1987, 36/38 m.w.Nachw.).
  • OLG Hamm, 02.07.1986 - 4 REMiet 4/85

    Betriebskostenverteilung für zentrale Heizungsanlage; Vereinbarung einer …

    Auszug aus BayObLG, 23.06.1988 - REMiet 3/88
    Anders als in dem vom Rechtsentscheid des OLG Hamm vom 2.7.1986 (NJW-RR 1987, 8 = WuM 1986, 267 ) und dem im Beschluß des OLG Schleswig vom 15.1.1986 (WuM 1986, 330 ) behandelten Fall der Vereinbarung einer Heizkostenpauschale würden bei der Vereinbarung eines Pauschalmietzinses Heizkosten nicht geschuldet.
  • BayObLG, 08.04.1988 - REMiet 1/88

    Aussonderungsanspruch des Mieters in Bezug auf die Mietkaution; Zurechnung der …

    Auszug aus BayObLG, 23.06.1988 - REMiet 3/88
    Nach allgemeiner Meinung kann die Vorlagefrage berichtigt oder ergänzt oder sonst neu gefaßt werden, wenn es dem zuständigen Gericht zweckmäßig erscheint und die Frage nicht in ihrem rechtlichen Kern verändert wird (BayObGLZ 1987, 260/263 m.w.Nachw.; BayObLGZ 1988, 109).
  • BayObLG, 23.07.1987 - REMiet 2/87
    Auszug aus BayObLG, 23.06.1988 - REMiet 3/88
    Die vom Landgericht vorgelegte Rechtsfrage zielt daher im wesentlichen auf die Entscheidung einer Frage mit sachlichem Bezug zum Wohnraummietrecht und ist somit einem Rechtsentscheid zugänglich (BayObLGZ 1987, 260/262 und 1988 Nr. 18, jeweils m.w.Nachw.).
  • OLG Schleswig, 15.01.1986 - 6 REMiet 1/85

    Heizkostenabrechnung; Mietvertrag; Vereinbarung ; Abbedingung; …

    Auszug aus BayObLG, 23.06.1988 - REMiet 3/88
    Anders als in dem vom Rechtsentscheid des OLG Hamm vom 2.7.1986 (NJW-RR 1987, 8 = WuM 1986, 267 ) und dem im Beschluß des OLG Schleswig vom 15.1.1986 (WuM 1986, 330 ) behandelten Fall der Vereinbarung einer Heizkostenpauschale würden bei der Vereinbarung eines Pauschalmietzinses Heizkosten nicht geschuldet.
  • BayObLG, 11.12.1984 - REMiet 10/83
    Auszug aus BayObLG, 23.06.1988 - REMiet 3/88
    Ein solcher Fall kann daher nicht gleichgesetzt werden mit der Klärung einer Rechtsfrage durch eine gefestigte obergerichtliche Rechtsprechung, auch außerhalb eines Rechtsentscheidsverfahrens, die in der Regel eine Unzulässigkeit der Vorlage zur Folge hat (BayObLG, WuM 1985, 51 /52 m.w.Nachw.).
  • BGH, 19.07.2006 - VIII ZR 212/05

    Zulässigkeit der Vereinbarung einer Bruttowarmmiete; Wirksamkeit eines …

    In zeitlicher Hinsicht ist die Verordnung auch auf Mietverträge anzuwenden, die - wie im vorliegenden Fall - bereits vor ihrem Inkrafttreten am 1. März 1981 abgeschlossen wurden (vgl. die Überleitungsregelung des § 12 HeizkV in der Fassung vom 23. Februar 1981, BGBl. I S. 261, 296; OLG Hamm, WuM 1986, 267, 268 f.; BayObLG, NJW-RR 1988, 1293 f.).

    Vielmehr wird dadurch, dass die Vorschriften der Heizkostenverordnung abweichenden Vereinbarungen gemäß § 2 HeizkV ohne weiteres "vorgehen", die rechtsgeschäftliche Gestaltungsfreiheit der Parteien kraft Gesetzes eingeschränkt (vgl. Senatsurteil vom 20. Januar 1993 - VIII ZR 10/92, NJW 1993, 1061 = WM 1993, 660, unter II 1 b zur Unwirksamkeit einer die Vorschriften der Heizkostenverordnung nicht berücksichtigenden Formularklausel; BayObLG, NJW-RR 1988, 1293, 1294;… OLG Hamm, aaO; OLG Schleswig, WuM 1986, 330 f.;… v. Brunn in Bub/Treier, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, 3. Aufl., III.A Rdnr. 55;… Brintzinger, aaO, Anm. 2).

  • BayObLG, 06.10.1997 - REMiet 2/96

    Recht des Mieters zur Aufnahme seiner Eltern auch ohne Erlaubnis des Vermieters

    Eine einhellige Auffassung in der Literatur steht der grundsätzlichen Bedeutung zwar nicht stets entgegen (BayObLGZ 1988, 222, 225).
  • OLG Düsseldorf, 11.03.2008 - 24 U 152/07

    Abgrenzung einer Nebenkostenpauschale von einer Nebenkostenvorauszahlung - …

    Die Vereinbarung der so ausgestalteten Nebenkostenpauschale ist gemäß § 2 HKV unwirksam, da sie gegen die Verpflichtung zur verbrauchsabhängigen Kostenverteilung (§§ 6,7 HKV) verstößt (vgl. BGH NJW-RR 2006, 1305; OLG Hamm NJW-RR 1987, 8; BayObLG NJW-RR 1988, 1293;… Wolf/Eckert/Ball a.a.O. Rn. 491;… Fritz, Gewerberaummietrecht, 4. Auflage 2005, Rn. 129).
  • BayObLG, 05.10.1995 - REMiet 1/95

    Herabsetzung der monatlichen Vorauszahlungen für Heizungs- und Warmwasserkosten …

    Sie müssen auf der Grundlage der Verbrauchserfassung auf die Mieter umgelegt werden (vgl. BayObLGZ 1988, 222, 226;… Staudinger/Emmerich §§ 535, 536 Rn. 118, 119).
  • LG Hamburg, 28.04.2005 - 307 S 4/05

    Auszahlung eines Restbetrages der Mietkaution; Wirksamkeit des Abbedingens …

    Aus § 2 HeizkostenVO ergibt sich, dass die Vorschriften der Heizkostenverordnung zwingend sind und aus diesem Grund nicht durch vertragliche Vereinbarungen zwischen den Parteien abbedungen werden können (BGH, Urteil vom 20. Januar 1993, VIII ZR 10/92 , WuM 1993, 109; OLG Schleswig, Beschluss vom 15. Januar 1986, Az: 6 RE-Miet 1/85, WuM 1986, 330 [OLG Schleswig 15.01.1986 - 6 RE Miet 1/85]; OLG Hamm, Beschluss vom 2. Juni 1986, 4 RE-Miet 4/85, WuM 1986, 267, 268f. [OLG Hamm 02.07.1986 - 4 RE Miet 4/85]; BayObLG, Beschluss vom 23. Juni 1988, RE-Miet 3/88, WuM 1988, 257; Bub/TreierA/.

    Das Verbot abweichender vertraglicher Vereinbarungen gilt für jedwede Vertragsausgestaltung hinsichtlich der Heizkostenabrechnung (so ausdrücklich OLG Hamm, Beschluss vom 2. Juni 1986, 4 RE-Miet 4/85, WuM 1986, 267, 269 [OLG Hamm 02.07.1986 - 4 RE Miet 4/85]; zustimmend BayObLG, Beschluss vom 23. Juni 1988, RE-Miet 3/88, WuM 1988, 257), also auch für eine vertragliche Abbedingung von § 12 HeizkostenVO.

  • OLG Zweibrücken, 11.07.1996 - 3 W-RE 81/96

    Verstoß des Vermieters gegen Treu und Glauben verstößt bei Ablehnung der …

    Sie muß sich in der Praxis immer wieder stellen und darf sich nicht auf die Rechtsbeziehungen der Parteien oder auf wenige vorhersehbare Fälle beschränken (vgl. BayObLG ZMR 1988, 384, 385; OLG Frankfurt NJW-RR 1991, 459, 460;… Zöller/Gummer aaO. § 541 Rdn. 40;… MüKo zur ZPO /Rimmelspacher aaO. § 541 Rdn. 18;… Stein-Jonas/Grunsky aaO. § 541 Rdn. 15, jeweils m.w.N.).
  • OLG Karlsruhe, 18.10.1989 - 3 REMiet 1/89
    Daher ist ein Bedürfnis für eine verbindliche obergerichtliche Entscheidung schon jetzt zu bejahen (vgl. auch OLG Hamburg WuM 1988, 83 ; BayObLG WuM 1988, 257 ).
  • OLG Hamburg, 18.01.1991 - 4 U 41/89

    Wirtschaftlichkeitsberechnung nach Umwandlung der Mietwohnung in Wohnungseigentum …

    Er kann sie vielmehr, sofern dadurch ihr rechtlicher Kern nicht verändert wird, so umformulieren, eingrenzen, präzisieren oder berichtigen, daß dem erkennbaren Hauptanliegen des vorlegenden Gerichts im Hinblick auf eine mögliche Entscheidungserheblichkeit Rechnung getragen wird (vgl. z. B. OLG Celle, Beschluß vom 4.2.1985 - 2 UH 3/84 -, OLG Celle 10 in RE Miet = WuM 1985, 142, 143; OLG Oldenburg, Beschluß vom 23.11.1983 - 5 UH 1/83 -, OLG Oldenburg 22 in RE Miet = WuM 1984, 274; OLG Karlsruhe, Rechtsentscheid vom 23.12.1983 - 9 RE Miet 4/83 -, OLG Karlsruhe 35 in RE Miet = WuM 1984, 43; Rechtsentscheid vom 9.8.1984 - 3 RE Miet 6/84 -, OLG Karlsruhe 40 in RE Miet = WuM 1984, 267, 268; BayOblG, Rechtsentscheid vom 10.3.1988 - RE-Miet 2/88 -, BayOblG 52 in RE Miet = WuM 1988, 117; Rechtsentscheid vom 23.6.1988 - RE-Miet 3/88 -, BayOblG 54 in RE Miet = WuM 1988, 257, 258; jeweils m.w.N.).
  • BayObLG, 10.05.1999 - REMiet 1/99

    Zur Frage, ob der Mieter dem Mietzinsanspruch des Vermieters im Hinblick auf den …

    Schließlich spricht es für einen solchen sachlichen Bezug, wenn die vorgelegte Rechtsfrage sich im wesentlichen nur im Bereich der Wohnraummietverhältnisse stellt (vgl. OLG Hamm RES X § 552 BGB Nr. 7 und BayObLGZ 1988, 222/224 f.).
  • BayObLG, 24.10.1996 - REMiet 3/95

    Rückzahlung eines wegen Modernisierungsmaßnahmen erhöhten Mietzinses einer …

    Insbesondere kann die grundsätzliche Bedeutung der Rechtsfrage nicht deswegen verneint werden, weil die Anwendbarkeit des § 541b Abs. 2 BGB auf die Mieterhöhung wegen Modernisierung bei preisgebundenem Wohnraum in der Literatur soweit ersichtlich allgemein bejaht wird (vgl. BayObLGZ 1988, 222/225 f.).
  • LG Berlin, 02.11.2000 - 62 S 306/00
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