Rechtsprechung
| LSG Niedersachsen-Bremen, 31.07.2002 - L 4 SF 6/01 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- openjur.de
Sachverständigenentschädigung - Zeitaufwand - erforderliche Zeit - Aktenstudium - Literaturstudium - Internet
- Entscheidungsdatenbank Niedersachsen
§ 3 Abs. 2 ZSEG; § 16 Abs. 1 S. 1 ZSEG
Bemessung des Stundensatzes für einen vom Gericht beauftragten Sachverständigen nach dem Grad der erforderlichen Fachkenntnisse sowie der Schwierigkeit der gutachterlichen Leistung - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Bemessung des Stundensatzes für einen vom Gericht beauftragten Sachverständigen nach dem Grad der erforderlichen Fachkenntnisse sowie der Schwierigkeit der gutachterlichen Leistung
Verfahrensgang
- SG Osnabrück - S 8 U 129/96
- LSG Niedersachsen-Bremen, 31.07.2002 - L 4 SF 6/01
Papierfundstellen
- NZS 2003, 168 (Ls.)
Wird zitiert von ... (15) Zitiert selbst (1)
- LSG Niedersachsen, 01.08.2001 - L 4 SF 3/01
Entschädigung eines Sachverständigen für Diktat und Korrektur nach Zeitaufwand; …
Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 31.07.2002 - L 4 SF 6/01
Ein Anlass zur Überprüfung, ob die von dem Sachverständigen berechnete Zeit auch erforderlich war, kann aber dann bestehen, wenn der angesetzte Zeitaufwand im Verhältnis zur erbrachten Leistung ungewöhnlich hoch erscheint (vgl auch Beschluss des Senats vom 1. August 2001 -- L 4 SF 3/01 = NZS 2002, 224).
- LSG Niedersachsen-Bremen, 12.10.2021 - L 7 SF 5/19
Beschwerde gegen die Festsetzung einer Sachverständigenvergütung; Einordnung …
Die Zeiten variieren zwischen einer Stunde für die Durchsicht von 75 Aktenblättern (Hessisches LSG, Beschluss vom 27. Februar 2007 - L 2 SF 112/05 P - juris RdNr. 29), einer Stunde für 80 Aktenblätter (Thüringer LSG, Beschluss vom 18. November 2020 - L 1 JVEG 998/19 - juris RdNr. 19), einer Stunde für mit medizinischen Befunden durchsetzte 100 Aktenblätter, wobei zum Aktenmaterial in diesem Sinne auch übersandte Röntgenaufnahmen und Ergebnisse anderer bildgebender Verfahren gehören (LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 29. März 2017 - L 2 SF 113/16 E - juris RdNr. 3; LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 6. Mai 2013 - L 15 SB 40/13 B - juris RdNr. 7), einer Stunde für 125 Aktenblätter (Schleswig-Holsteinisches LSG, Beschluss vom 8. Oktober 2012 -L 5 SF 64/11 KO - juris RdNr. 16) sowie - insoweit nach dem Inhalt differenzierend - einer Stunde für die Durchsicht von 100 Aktenblättern mit allgemeinem Inhalt und einer Stunde für die Durchsicht von 50 Aktenblättern mit medizinischen Unterlagen (LSG Niedersachsen-Bremen, Beschlüsse 25. Januar 2006 - L 10 SF 9/05 -, vom 1. Dezember 2003 - L 4 SF 11/03 - und vom 31. Juli 2002 - L 4 SF 6/01 -) und einer Stunde für die Durchsicht von 150 bis 200 Aktenblättern mit allgemeinem Inhalt und einer Stunde für die Durchsicht von 100 Aktenblättern mit mindestens 25 % medizinischen Unterlagen (Bayerisches LSG, Beschluss vom 9. Mai 2018 - L 12 SF 40/17 - juris RdNr. 30). - LSG Bayern, 18.05.2012 - L 15 SF 104/11
Wegen Entschädigung gem. § 4 JVEG
Rn. 20 Dieser Prüfungsvorgang entspricht im Ergebnis der bisherigen bundesweiten Rechtsprechung (für die sozialgerichtliche Rechtsprechung z.B. Bayer. LSG, Beschluss vom 19.03.2007, Az.: L 14 R 42/03.Ko; Thüringer LSG, Beschluss vom 08.09.2009, Az.: L 6 SF 49/08; Hessisches LSG, Beschluss vom 11.04.2005, Az.: L 2/9 SF 82/04; LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 22.09.2004, Az.: L 12 RJ 3686/04 KO-A; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 31.07.2002, Az.: L 4 SF 6/01; für die straf- bzw. zivilgerichtliche Rechtsprechung z.B. Oberlandesgericht - OLG - Hamm, Beschluss vom 31.03.2000, Az.: 2 Ws 287/99; Brandenburgisches OLG, Beschluss vom 14.12.2006, Az.: W 37/06), auch wenn diese von einer anderen (nämlich umgekehrten) Reihenfolge ausgeht.).Rn. 39 Die - soweit ersichtlich - bundesweit weitgehend einheitliche sozialgerichtliche Rechtsprechung (vgl. z.B. Bayer. LSG, Beschluss vom 19.03.2007, Az.: L 14 R 42/03.Ko; Thüringer LSG, Beschluss vom 08.09.2009, Az.: L 6 SF 49/08; Hessisches LSG, Beschluss vom 11.04.2005, Az.: L 2/9 SF 82/04; LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 22.09.2004, Az.: L 12 RJ 3686/04 KO-A; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 31.07.2002, Az.: L 4 SF 6/01) geht davon aus, dass die Vergütung eines Sachverständigen antragsgemäß zu erfolgen hat, wenn der bei der Rechnungsstellung angegebene gesamte Stundenaufwand den sich aus der Kontrollberechnung ergebenden objektiv erforderlichen Stundenaufwand nur um einen gewissen zu tolerierenden Anteil überschreitet.
- LSG Niedersachsen-Bremen, 05.07.2021 - L 7 KO 3/20
Richterliche Festsetzung der Vergütung für ein Sachverständigengutachten; Für die …
Die Zeiten variieren zwischen einer Stunde für die Durchsicht von 75 Aktenblättern (Hessisches LSG, Beschluss vom 27. Februar 2007 - L 2 SF 112/05 P - juris RdNr. 29), einer Stunde für 80 Aktenblätter (Thüringer LSG, Beschluss vom 18. November 2020 - L 1 JVEG 998/19 - juris RdNr. 19), einer Stunde für mit medizinischen Befunden durchsetzte 100 Aktenblätter, wobei zum Aktenmaterial in diesem Sinne auch übersandte Röntgenaufnahmen und Ergebnisse anderer bildgebender Verfahren gehören (LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 29. März 2017 - L 2 SF 113/16 E - juris RdNr. 3; LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 6. Mai 2013 - L 15 SB 40/13 B - juris RdNr. 7), einer Stunde für 125 Aktenblätter (Schleswig-Holsteinisches LSG, Beschluss vom 8. Oktober 2012 -L 5 SF 64/11 KO - juris RdNr. 16) sowie - insoweit nach dem Inhalt differenzierend - einer Stunde für die Durchsicht von 100 Aktenblättern mit allgemeinem Inhalt und einer Stunde für die Durchsicht von 50 Aktenblättern mit medizinischen Unterlagen (LSG Niedersachsen-Bremen, Beschlüsse 25. Januar 2006 - L 10 SF 9/05 -, vom 1. Dezember 2003 - L 4 SF 11/03 - und vom 31. Juli 2002 - L 4 SF 6/01 -) und einer Stunde für die Durchsicht von 150 bis 200 Aktenblättern mit allgemeinem Inhalt und einer Stunde für die Durchsicht von 100 Aktenblättern mit mindestens 25 % medizinischen Unterlagen (Bayerisches LSG, Beschluss vom 9. Mai 2018 - L 12 SF 40/17 - juris RdNr. 30).
- LSG Bayern, 14.05.2012 - L 15 SF 276/10
Sozialgerichtliches Verfahren - Sachverständigenvergütung - Gutachten - …
Rn. 21 Dieser Prüfungsvorgang entspricht im Ergebnis der bisherigen bundesweiten Rechtsprechung (für die sozialgerichtliche Rechtsprechung z.B. Bayer. LSG, Beschluss vom 19.03.2007, Az.: L 14 R 42/03.Ko; Thüringer LSG, Beschluss vom 08.09.2009, Az.: L 6 SF 49/08; Hessisches LSG, Beschluss vom 11.04.2005, Az.: L 2/9 SF 82/04; LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 22.09.2004, Az.: L 12 RJ 3686/04 KO-A; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 31.07.2002, Az.: L 4 SF 6/01; für die straf- bzw. zivilgerichtliche Rechtsprechung z.B. Oberlandesgericht - OLG - Hamm, Beschluss vom 31.03.2000, Az.: 2 Ws 287/99; Brandenburgisches OLG, Beschluss vom 14.12.2006, Az.: W 37/06), auch wenn diese von einer anderen (nämlich umgekehrten) Reihenfolge ausgeht. - LSG Nordrhein-Westfalen, 06.05.2013 - L 15 SB 40/13 Das LSG Niedersachsen-Bremen (Beschluss vom 31.7.2002 - L 4 SF 6/01 - NZS 2003, 168) geht davon aus, dass das Durcharbeiten von 100 Aktenblättern mit allgemeinem Inhalt eine Stunde erfordert, dass aber für die Durchsicht medizinischer Unterlagen der doppelte Zeitaufwand erforderlich ist.
- SG Aachen, 09.07.2018 - S 18 SB 1141/17 Rn. 19 bb) Die - soweit ersichtlich - bundesweit weitgehend einheitliche sozialgerichtliche Rechtsprechung (vgl. z.B. Bayerisches Landessozialgericht, Beschluss vom 19. März 2007 - L 14 R 42/03.Ko; Thüringisches Landessozialgericht, Beschluss vom 08. September 2009 - L 6 SF 49/08; Hessisches Landessozialgericht, Beschluss vom 11. April 2005 - L 2/9 SF 82/04; Landessozialgericht Baden-Württemberg, Beschluss vom 22. September 2004 - L 12 RJ 3686/04 KO-A; Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 31. Juli 2002, Az.: L 4 SF 6/01 -, sämtlich in juris;… Binz, in: Binz/Dörndorfer/Zimmermann, 4. Aufl. 2019, JVEG § 8 Rn. 14 m.w.N.) geht ferner davon aus, dass die Vergütung eines Sachverständigen antragsgemäß zu erfolgen hat, wenn der bei der Rechnungsstellung angegebene gesamte Stundenaufwand den sich aus der Kontrollberechnung ergebenden objektiv erforderlichen Stundenaufwand nur um einen gewissen zu tolerierenden Anteil überschreitet.
Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (Beschluss vom 31. Juli 2002 - L 4 SF 6/01 - NZS 2003, 168) geht davon aus, dass das Durcharbeiten von 100 Aktenblättern mit allgemeinem Inhalt eine Stunde erfordert, dass aber für die Durchsicht medizinischer Unterlagen der doppelte Zeitaufwand erforderlich ist.
- LSG Nordrhein-Westfalen, 03.05.2013 - L 15 U 629/12 Das LSG Niedersachsen-Bremen (Beschluss vom 31.7.2002 - L 4 SF 6/01 - NZS 2003, 168) geht davon aus, dass das Durcharbeiten von 100 Aktenblättern mit allgemeinem Inhalt eine Stunde erfordert, dass aber für die Durchsicht medizinischer Unterlagen der doppelte Zeitaufwand erforderlich ist.
- LSG Thüringen, 27.01.2005 - L 6 SF 745/04
Berechnung der Höhe der Entschädigung für Sachverständige im sozialgerichtlichen …
Für die Durchsicht medizinischer Unterlagen ist der doppelte Zeitaufwand anzusetzen, d.h. für 50 Blatt etwa 1 Stunde (…vgl. Beschluss vom 11. März 2004, a.a.O.; LSG Niedersachsen-Bremen vom 31. Juli 2002 - Az.: L 4 SF 6/01, nach juris). - LSG Schleswig-Holstein, 10.10.2012 - L 5 SF 36/10
Sozialgerichtliches Verfahren - Sachverständigenentschädigung - Höhe - Kriterien …
Dieser Erfahrungswert werde auch vom Landessozialgericht Niedersachsen im Beschluss vom 31. Juli 2002 - L 4 SF 6/01 -, dem Thüringer Landessozialgericht im Beschluss vom 1. August 2008 - L 6 SF 220/03 - und dem Bayerischen Landessozialgericht im Beschluss vom 12. Juli 1982 - L 7/B 40/81 - geteilt. - SG Karlsruhe, 24.03.2010 - S 1 KO 1092/10
Sozialgerichtliches Verfahren - Sachverständigenvergütung - Gutachten - …
Rn. 19 Keine Entschädigung eines zusätzlichen Zeitaufwands kann der Ast für die Beschaffung, Durchsicht und Bewertung nationaler und internationaler Fachliteratur beanspruchen (vgl. BGH, GRUR 2007, 264 sowie LSG Niedersachsen, SGb 2003, 403). - SG Gelsenkirchen, 20.05.2019 - S 17 KR 1575/16
- SG Gelsenkirchen, 20.07.2020 - S 49 KR 1074/17
- LSG Baden-Württemberg, 17.09.2009 - L 12 U 3620/09 KO-A
- SG Stade, 03.08.2009 - S 34 SF 92/08
Maßstäbe für die Beurteilung der Höhe einer Sachverständigenvergütung
- SG Stade, 03.08.2009 - S 35 KO 2/09
Auslegung des unbestimmten Rechtsbegriffs "erforderliche Zeit" in § 8 Abs. 2 …
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| LSG Niedersachsen-Bremen, 19.06.2002 - L 4 SF 2/02 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Entscheidungsdatenbank Niedersachsen
ZSEG § 2 Abs. 1; ZSEG § 5 Abs. 1; ZSEG § 8 Abs. 1 Nr. 4; ZSEG § 8 Abs. 1 Nr. 3 der Anlage zu § 5
Befundbericht; Umsatzsteuer - juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Umsatzsteuerpflichtigkeit eines Gutachtens über den Kausalzusammenhang zwischen einem rechtserheblichen Tatbestand und einer Gesundheitsstörung
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Umsatzsteuerpflichtigkeit eines Gutachtens über den Kausalzusammenhang zwischen einem rechtserheblichen Tatbestand und einer Gesundheitsstörung
Verfahrensgang
- SG Braunschweig, 21.03.2000 - S 6 U 26/97
- LSG Niedersachsen-Bremen, 19.06.2002 - L 4 SF 2/02
- LSG Niedersachsen-Bremen, 15.05.2003 - L 6 U 189/00
Papierfundstellen
- NZS 2003, 168 (Ls.)
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (3)
- BSG, 09.02.2000 - B 9 SB 10/98 R
Ersatz der Aufwendungen für Sachverständige bei der Anforderung von …
Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 19.06.2002 - L 4 SF 2/02
Soweit der Arzt deshalb kein Gutachten im Sinne des § 8 ZSEG erstattet, sondern nur einen Befundbericht geliefert hat, kann neben der Entschädigung im Sinne der Nr. 3 der Anlage zu § 5 ZSEG nur für nachgewiesene besondere Aufwendungen nach § 11 ZSEG eine Erstattung verlangt werden (vgl. auch Urteil des Bundessozialgerichts BSG vom 9. Februar 2000 = B 9 SB 10/98 R = SozR 3-1925 § 5 ZSEG Nr. 1). - FG Rheinland-Pfalz, 26.09.2000 - 2 K 2651/99
Aufwendungen für Notfallpraxis
Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 19.06.2002 - L 4 SF 2/02
Der Senat hat nicht darüber zu befinden, inwieweit das Erstellen von Befundberichten überhaupt der Umsatzsteuerpflicht unterliegt (vgl. hierzu Hidien, Zur Umsatzsteuerpflichtigkeit der ärztlichen Gutachtertätigkeit, MedR 2002, 252; BMF Schreiben vom 8. November 2001 IV D 1 S 7170 201/01 abgedruckt in NZS 2002, 248, 249). - LSG Niedersachsen-Bremen, 15.05.2003 - L 6 U 189/00
Anspruch auf Verletztenrente wegen der Folgen eines Arbeitsunfalls; Verdrehen des …
Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 19.06.2002 - L 4 SF 2/02
In dem Rechtsstreit vor dem Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen B. gegen die Tiefbau-BG Az.: L 6 U 189/00 erstattete der Antragsteller (Ast) auf Anforderung des LSG gemäß gerichtlicher Verfügung den Befundbericht vom 8. Januar 2002.
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| LSG Niedersachsen-Bremen, 09.09.2002 - L 4 KR 141/02 ER |
Volltextveröffentlichungen (2)
- openjur.de
Einstweiliges Rechtsschutzverfahren - Umdeutung in eine Fortsetzungsfeststellungsklage
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- SG Lüneburg, 13.08.2002 - S 9 KR 128/02
- LSG Niedersachsen-Bremen, 09.09.2002 - L 4 KR 141/02 ER
- LSG Niedersachsen-Bremen, 09.09.2002 - L 4 LR 141/02
Papierfundstellen
- NZS 2003, 168 (Ls.)
Wird zitiert von ... (4)
- VerfGH Saarland, 19.03.2004 - Lv 4/03
Willkür bei Kostenentscheidung; Willkürverbot
Auch war der Beschwerdeführer in dem Verfahren auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gehindert, für den Fall der Erfüllung seines Anspruchs sein Anordnungsbegehren in ein - ihn rechtlich besser stellendes - Fortsetzungsfeststellungsbegehren zu ändern (vgl. u.a. BayVGH NVwZ-RR 2003, 121; LSG Niedersachsen/Bremen, NZS 2003, 168). - SG München, 05.04.2024 - S 7 KR 214/24
Auffangpflichtversicherung bei grenzüberschreitendem Sachverhalt
Die Anforderungen lassen sich dahingehend zusammenfassen, dass sowohl für die Sicherungsanordnung als auch für die Regelungsanordnung ein Anordnungsgrund vorliegt, wenn im Interimszeitraum bis zur Hauptsacheentscheidung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine über Randbereiche hinausgehende Rechtsverletzung droht (LSG Niedersachsen BeckRS 2002, 13063;… BeckOK SozR/Cantzler, 71. Ed. 1.12.2023, SGG § 86b Rn. 72). - LSG Nordrhein-Westfalen, 16.10.2007 - L 20 B 68/07
Sozialhilfe
Der Senat teilt die Auffassung des Sozialgerichts, dass ein entsprechendes Fortsetzungsfeststellungsbegehren nicht erfolgreich im Wege eines einstweiligen Rechtsschutzverfahrens gemäß § 86b Abs. 2 Sozialgerichtsgesetz (SGG) durchgesetzt werden kann (vgl. auch Bayerisches LSG, Beschluss vom 26.09.2005, L 11 B 493/05 SO ER; vgl. auch LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 09.09.2002, L 4 KR 141/02 ER;… Schoch, Schoch-Schmidt-Aßmann,Pitzner VwGO, 2007. § 123 Rdnr. 36). - LSG Bayern, 27.11.2008 - L 8 B 900/08 Ein solches Fortsetzungsfeststellungsbegehren kann nicht erfolgreich im Wege eines einstweiligen Rechtsschutzverfahrens durchgesetzt werden (vgl. LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 16.10.2007, L 20 B 68/07 AY ER; Bayer. Landessozialgericht, Beschluss vom 26.09.2005, L 11 B 493/05 SO ER; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 09.09.2002, L 4 KR 141/02 ER).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| LSG Schleswig-Holstein, 25.05.1998 - L 1 S 13/97 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Zuständigkeit bei Gebührenklage aus der Vertretung in einem Verfahren vor den Sozialgerichten
Verfahrensgang
- LSG Schleswig-Holstein, 25.05.1998 - L 1 S 13/97
- SG Dresden, 17.06.2002 - S 1 SF 4/02
Papierfundstellen
- NZS 1999, 56 (Ls.)
- NZS 2003, 168 (Ls.)
Wird zitiert von ...
- SG Dresden, 17.06.2002 - S 1 SF 4/02
Kostentragungspflicht einer verfrüht und bei der falschen Gerichtsbarkeit …
Für die Honorarklage eines Rechtsanwalts für die Vertretung seines Mandanten in einer Streitigkeit vor den Sozialgerichten, hinsichtlich der das Gerichtskostengesetz nicht anzuwenden ist (Streitigkeit nach § 116 Abs. 1 BRAGebO - Rahmengebühr), ist der Rechtsweg zu den ordentlichen Gerichten eröffnet (Anschluss an LSG Schleswig, Beschluss vom 25.5.1998 - L 1 S 13/97 = E-LSG B-119; Entscheidung ist sinnentstellend wiedergegeben in NZS 1999, 56).Gemäß § 197 a Abs. 1 SGG i.V.m. §§ 161 Abs. 1, 155 Abs. 2 VwGO hat der Kläger die Kosten der von ihm verfrüht und in der falschen Gerichtsbarkeit (…vgl. Meyer-Ladewig, Kommentar zum SGG, 7. Aufl. 2002, § 197 Rz. 2; ebenso LSG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 25.05.1998, L 1 S 13/97, E-LSG B-199; dieser Beschluss ist mit einem sinnentstellenden Leitsatz wiedergegeben in NZS 1999, 56 und aufgrund jener fehlerhaften Fundstelle falsch zitiert in Kissel, Kommentar zum GVG, 3. Auflage 2001, § 13 GVG Rz. 180) - erhobenen und gleich wieder zurückgenommenen Klage zu tragen.
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| LSG Niedersachsen-Bremen, 11.09.2002 - L 4 KR 138/02 ER |
Volltextveröffentlichung
- Entscheidungsdatenbank Niedersachsen
Voraussetzungen für das Bestehen einer Versicherungspflicht in der Sozialversicherung
Kurzfassungen/Presse (2)
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Voraussetzungen für das Bestehen einer Versicherungspflicht in der Sozialversicherung
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Voraussetzungen für das Bestehen einer Versicherungspflicht in der Sozialversicherung
Verfahrensgang
- SG Oldenburg, 15.07.2002 - S 63 KR 117/02
- LSG Niedersachsen-Bremen, 11.09.2002 - L 4 KR 138/02 ER
- LSG Niedersachsen-Bremen, 12.09.2002 - L 4 KR 138/02
Papierfundstellen
- NZS 2003, 168 (Ls.)
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (1)
- SG Oldenburg, 10.12.2002 - S 62 KR 194/02
Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 11.09.2002 - L 4 KR 138/02
Die aufschiebende Wirkung der Anfechtungsklage vor dem Sozialgericht Oldenburg - Az.: S 62 KR 194/02 - gegen den Bescheid der Antragsgegnerin vom 21. März 2002 in Gestalt des Widerspruchsbescheides vom 14. August 2002 wird angeordnet.Die Antragstellerin hat daraufhin mit Schriftsatz vom 20. August 2002 Klage vor dem SG erhoben - Az.: S 62 KR 194/02.
- LSG Berlin-Brandenburg, 24.02.2010 - L 22 LW 2/10
Rechtsnatur einer Mahngebühr
Soweit ein einstweiliges Rechtsschutzverfahren bereits vor Erlass des Widerspruchsbescheides beim Sozialgericht oder beim Beschwerdegericht anhängig war, ist dieses anhängige Verfahren mit dem geänderten Antrag in entsprechender Anwendung des § 99 Abs. 3 Nr. 3 Sozialgerichtsgesetz (SGG), wonach es als eine Änderung der Klage nicht anzusehen ist, wenn ohne Änderung des Klagegrundes statt der ursprünglich geforderten Leistung wegen einer später eingetretenen Veränderung eine andere Leistung verlangt wird, fortzusetzen (…Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, Sozialgerichtsgesetz, Kommentar, 9. Auflage, § 86 b Rdnr. 9 b; Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 12. September 2002 - L 4 KR 138/02 ER, abgedruckt in NZS 2003, 168; Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 20. April 2006 - L 3 B 1138/05 U ER, zitiert nach juris). - LSG Berlin-Brandenburg, 20.04.2006 - L 3 B 1138/05
Sozialgerichtliches Verfahren - Anordnung der aufschiebenden Wirkung - …
In diesen Fällen ist das anhängige Verfahren mit dem geänderten Antrag, die aufschiebende Wirkung der Klage anzuordnen, fortzusetzen (vgl. LSG Niedersachsen NZS 2003, 168;… Keller in Meyer-Ladewig, Komm. zum SGG, 8. Auflage, § 86b Rz. 9b). - LSG Niedersachsen-Bremen, 16.12.2002 - L 4 KR 166/02 Ein solches Ergebnis liegt nicht im öffentlichen Interesse (vgl. hierzu Beschluss des erkennenden Senats vom 11. September 2002 - L 4 KR 138/02 ER -).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".