Rechtsprechung
| OLG Karlsruhe, 07.05.2004 - 14 U 103/02 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
- Judicialis
BGB § 2194
- IWW
- ra.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB § 2194
Anspruch auf Vollziehung einer Auflage durch den durch die Auflage begünstigen Erben - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Verlangen nach Erfüllung einer Auflage durch den hierdurch begünstigten Erben; Befreiung des vererbten Grundstücks von einer Grundschuld als Auflage; Auslegung eines Testaments hinsichtlich des Verpflichtungscharakters der Auflage zu entsprechender Handlung
Besprechungen u.ä. (2)
Verfahrensgang
- LG Offenburg, 06.05.2002 - 3 O 183/01
- OLG Karlsruhe, 07.05.2004 - 14 U 103/02
Papierfundstellen
- NJW-RR 2004, 1307
- MDR 2005, 37
- FamRZ 2005, 137
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (1)
- BGH, 08.05.1952 - IV ZR 220/51
Rechtsmittel
Auszug aus OLG Karlsruhe, 07.05.2004 - 14 U 103/02
Dies wird - unter Berufung auf eine nicht veröffentlichte Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 08.05.1952 (IV ZR 220/51) - damit begründet, daß der Begünstigte nach § 1940 BGB keinen Anspruch auf die dem Beschwerten auferlegte Leistung habe.
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Rechtsprechung
| OLG Naumburg, 05.02.2004 - 4 U 155/03 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Judicialis
BGB § 823 Abs. 1; ; BGB § 286; ; BGB § 288 Abs. 2; ; BGB § 831; ; BGB § 831 Abs. 1 S. 2; ; BGB § 284 Abs. 3; ; BGB § 288 Abs. 1; ; BGB § 284 Abs. 2; ; BGB § 284 Abs. 1; ; DÜB § 1
- rechtsportal.de
Zur Sorgfaltspflicht eines Tiefbauunternehmens bei einer von einem Energieversorgungsunternehmen erteilten Schachtgenehmigung
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Sorgfaltsanforderungen bei Versorgungsleitungen
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Sorgfaltspflichten eines Tiefbauunternehmens; Schadensersatzanspruch wegen Beschädigung einer Gasleitung; Voraussetzung für die Haftung des Verrichtungsgehilfen; Verletzung der dem Tiefbauunternehmer gebotenen Erkundigungs- und Sicherungspflichten; Haftungsmilderung ...
Besprechungen u.ä.
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Tiefbau: Umfang der Nachforschungspflicht nach Versorgungsleitungen? (IBR 2004, 569)
Verfahrensgang
- LG Magdeburg, 25.09.2003 - 4 O 1171/03
- OLG Naumburg, 05.02.2004 - 4 U 155/03
Papierfundstellen
- NZBau 2005, 108
- BauR 2004, 1500 (Ls.)
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (4)
- BGH, 09.11.1982 - VI ZR 129/81
Tiefbau: Verkehrssicherungspflichten
Auszug aus OLG Naumburg, 05.02.2004 - 4 U 155/03
Zu den Pflichten eines Tiefbauunternehmers, der öffentliche Straßenflächen bearbeitet, gehört es, die in diesen bereits vorhandenen Versorgungsleitungen vor Beschädigungen zu schützen (BGH, VersR 1971, 741; 1983, 152; 1985, 1147; NJW 1996, 387).Der Tiefbauunternehmer muss sich im Rahmen der allgemeinen technischen Erfahrungen die Kenntnisse verschaffen, die die sichere Bewältigung der auszuführenden Arbeiten voraussetzen (BGH, VersR 1961, 236; 1971, 741; 1983, 152).
Der Geschäftsführer der Beklagten hätte die auf der Baustelle tätigen Mitarbeiter anweisen müssen, mit den Schachtarbeiten erst zu beginnen, nachdem die zu erstellende Trasse klar eingegrenzt und mit den Versorgungsunternehmen abgeklärt worden war (vgl. auch BGH, VersR 1983, 152, 153).
- BGH, 20.04.1971 - VI ZR 232/69
Tiefbauunternehmer - Versorgungsleitung - Bauarbeiten - Bagger - Unterirdisch - …
Auszug aus OLG Naumburg, 05.02.2004 - 4 U 155/03
Zu den Pflichten eines Tiefbauunternehmers, der öffentliche Straßenflächen bearbeitet, gehört es, die in diesen bereits vorhandenen Versorgungsleitungen vor Beschädigungen zu schützen (BGH, VersR 1971, 741; 1983, 152; 1985, 1147; NJW 1996, 387).Der Tiefbauunternehmer muss sich im Rahmen der allgemeinen technischen Erfahrungen die Kenntnisse verschaffen, die die sichere Bewältigung der auszuführenden Arbeiten voraussetzen (BGH, VersR 1961, 236; 1971, 741; 1983, 152).
- BGH, 21.11.1995 - VI ZR 31/95
Sorgfaltspflichten eines Bauunternehmers vor der Durchführung von Baggerarbeiten
Auszug aus OLG Naumburg, 05.02.2004 - 4 U 155/03
Zu den Pflichten eines Tiefbauunternehmers, der öffentliche Straßenflächen bearbeitet, gehört es, die in diesen bereits vorhandenen Versorgungsleitungen vor Beschädigungen zu schützen (BGH, VersR 1971, 741; 1983, 152; 1985, 1147; NJW 1996, 387). - BGH, 09.07.1985 - VI ZR 118/84
Sorgfaltspflicht von Tiefbauunternehmern; Mitverantwortlichkeit des …
Auszug aus OLG Naumburg, 05.02.2004 - 4 U 155/03
Zu den Pflichten eines Tiefbauunternehmers, der öffentliche Straßenflächen bearbeitet, gehört es, die in diesen bereits vorhandenen Versorgungsleitungen vor Beschädigungen zu schützen (BGH, VersR 1971, 741; 1983, 152; 1985, 1147; NJW 1996, 387).
- AG Brandenburg, 20.12.2019 - 31 C 193/18
Erdarbeiten auf Privatgrundstück: Tiefbauer muss sich über Leitungsverlauf …
Die Beklagtenfirma hätte die auf der Baustelle tätigen Mitarbeiter nämlich anweisen müssen, mit den Schachtarbeiten erst dann zu beginnen, wenn der Mitarbeiter der Klägerin die Einweisung vor Ort vorgenommen hatte und zudem dann auch noch Suchschachtungen mittels Handschachtung vorgenommen wurden (BGH, VersR 1983, Seiten 152 f.; OLG Naumburg, NZBau 2005, Seiten 108 f.). - AG Brandenburg, 24.06.2025 - 30 C 86/22
Schadensersatz bei Stromleitung: Lohnunternehmen muss für Feldhäcksler-Unfall …
Sie sind insbesondere verpflichtet, sich den erforderlichen Grad von Gewissheit über den Verlauf, die Tiefe oder die Höhe der Versorgungsleitungen zu verschaffen (BGH, Urteil vom 13.04.2023, Az.: III ZR 215/21; BGH, Urteil vom 17.12.2009, Az.: VII ZR 172/08; BGH, Urteil vom 20.12.2005, Az.: VI ZR 33/05; BGH, Urteil vom 21.11.1995, Az.: VI ZR 31/95; BGH, Urteil vom 09.07.1985, Az.: VI ZR 118/84; BGH, Urteil vom 09.11.1982, Az.: VI ZR 129/81; BGH, Urteil vom 20.04.1971, Az.: VI ZR 232/69; OLG Köln, Urteil vom 27.12.2017, Az.: I-16 U 56/17; OLG Brandenburg, Urteil vom 05.04.2017, Az.: 4 U 24/16; OLG Naumburg, Urteil vom 25.09.2014, Az.: 2 U 27/14; OLG Köln, Urteil vom 07.05.2014, Az.: 16 U 135/13; OLG Brandenburg, Urteil vom 28.07.2010, Az.: 13 U 21/08; OLG Saarbrücken, Urteil vom 27.03.2007, Az.: 4 U 437/06 - 142; OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 10.02.2006, Az.: 8 U 181/05; OLG Düsseldorf, Urteil vom 24.11.2004, Az.: I-15 U 29/04; OLG Naumburg, Urteil vom 05.02.2004, Az.: 4 U 155/03; OLG Bamberg, Urteil vom 13.03.2002, Az.: 8 U 67/01; OLG Koblenz, Urteil vom 13.09.2001, Az.: 5 U 1377/00; OLG München, Urteil vom 30.01.2001, Az.: 18 U 2172/00; OLG Hamm, Urteil vom 22.09.2000, Az.: 9 U 210/99; OLG Koblenz, Urteil vom 21.09.1999, Az.: 3 U 7/99; OLG Brandenburg, Urteil vom 30.06.1998, Az.: 11 U 195/97; OLG Jena, Urteil vom 25.03.1998, Az.: 7 U 1586/97; OLG Braunschweig, Urteil vom 24.02.1998, Az.: 4 U 32/97; OLG Düsseldorf, Urteil vom 16.05.1997, Az.: 22 U 261/96; OLG Düsseldorf, Urteil vom 21.03.1997, Az.: 22 U 196/96; OLG Nürnberg, Urteil vom 30.04.1996, Az.: 1 U 358/96; OLG Hamm, Urteil vom 05.04.1995, Az.: 32 U 162/90; OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 09.02.1995, Az.: 1 U 163/93; OLG Köln, Urteil vom 22.06.1994, Az.: 11 U 134/93; OLG Naumburg, Urteil vom 06.07.1993, Az.: 1 U 70/93; OLG Düsseldorf, Urteil vom 06.11.1992, Az.: 22 U 126/92; OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 06.05.1993, Az.: 1 U 120/91; OLG Düsseldorf, Urteil vom 20.12.1991, Az.: 22 U 134/91; OLG Köln, Urteil vom 20.12.1991, Az.: 19 U 98/91; LG Frankfurt/Oder, Urteil vom 15.09.2016, Az.: 31 O 15/16; LG Dessau-Roßlau, Urteil vom 14.04.2015, Az.: 4 O 20/14; LG Karlsruhe, Urteil vom 04.05.2007, Az.: 10 O 47/07; LG Frankfurt/Main, Urteil vom 11.08.2004, Az.: 2/1 S 31/04; LG Hamburg, Urteil vom 10.09.2003, Az.: 320 S 33/03; LG Trier, Urteil vom 15.04.1999, Az.: 6 O 150/98; LG Duisburg, Urteil vom 26.09.1997, Az.: 24 S 165/97; LG Krefeld, Urteil vom 21.07.1981, Az.: 4 O 182/81; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 20.12.2019, Az.: 31 C 193/18, u.a. in: IBR 2020, 643 = IBRRS 2020, 2975 = BeckRS 2019, 32399, beck-online = "juris"; AG Schwerin, Urteil vom 08.07.2016, Az.: 13 C 379/15; AG Lichtenberg, Urteil vom 06.03.2014, Az.: 16 C 195/13; AG Brandenburg an der Havel…, Urteil vom 23.05.2011, Az.: 34 C 124/10, u.a. in: GWF/Recht und Steuern 2013, Seiten 5 ff. = BeckRS 2011, 13907, beck-online = "juris"; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 22.02.2010, Az.: 31 C 137/09; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 17.09.2009, Az.: 31 C 298/07; AG Walsrode, Urteil vom 08.05.2008, Az.: 7 C 702/07; AG Zittau, Urteil vom 30.11.2004, Az.: 5 C 532/04; AG Gießen, Urteil vom 12.02.2004, Az.: 47 C 2380/03).
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Rechtsprechung
| OLG Celle, 23.01.2004 - 13 Verg 1/04 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
Vergabenachprüfungsverfahren: Erstattungsfähigkeit der Reisekosten eines Rechtsanwalts
- oeffentliche-auftraege.de
Kosten des Verfahrens vor der Vergabekammer: Verzinsung des Kostenerstattungsbetrages
- VERIS(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
- Wolters Kluwer
Pflicht zur Tragung der Kosten des Nachprüfungsverfahrens; Erstattung der Fahrtkosten eines Rechtsanwalts; Erstattungsfähigkeit bei fehlender Wahrnehumg eines Termins wegen unvorhergesehener Verkehrsschwierigkeiten
- ibr-online
Auslagen des Rechtsanwalts für Fahrten zu auswärtigem Termin
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (5)
- Entscheidungsdatenbank Niedersachsen (Leitsatz)
Erstattungsfähigkeit der Reisekosten des Rechtsanwalts trotz Nichterscheines im Termin; Stundenlange Sperrung der Autobahn
- lawblog.de (Kurzinformation)
Reisekosten
- rechtsanwaltskammer-hamm.de (Kurzinformation)
- rechtsportal.de (Leitsatz)
BRAGO § 28 Abs. 1
Erstattung von Reisekosten des Verfahrensbevollmächtigten bei verhinderter Teilnahme am Termin - Wolters Kluwer (Leitsatz)
Erstattungsfähigkeit der Reisekosten des Rechtsanwalts trotz Nichterscheines im Termin; Stundenlange Sperrung der Autobahn
Verfahrensgang
- VK Niedersachsen, 14.03.2003 - 203-VgK-14/03
- VK Niedersachsen, 27.06.2003 - 203-VgK-14/03
- VK Niedersachsen, 15.07.2003 - 203-VgK-14/03
- VK Niedersachsen, 16.12.2003 - 203 VgK 14/03
- VK Niedersachsen, 16.12.2003 - 203-VgK-14/03
- VK Niedersachsen, 23.01.2004 - VgK-14/03
- OLG Celle, 23.01.2004 - 13 Verg 1/04
Papierfundstellen
- NJW 2004, 2910 (Ls.)
- NJW-RR 2004, 716
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Rechtsprechung
| OLG Köln, 07.05.2004 - 6 U 19/04 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- IWW
- aufrecht.de
Wird in der Werbung eine Anzahlung angegeben, ist auch der Endpreis zu nennen
- rechtsportal.de
PAngV § 1 Abs. 1; UWG § 1
Fehlender Barzahlungspreis bei Händlerwerbung mit Konditionen einer Bankfinanzierung - juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Angabe von Endpreisen; Begriff des "Anbietens"; Allgemein gehaltene Kfz-Anzeigen; Werbung mit einer zu leistenden Anzahlung; Hinweis auf Finanzierungsmöglichkeiten
Verfahrensgang
- LG Köln, 12.01.2004 - 84 O 73/03
- OLG Köln, 07.05.2004 - 6 U 19/04
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (9)
- BGH, 04.03.1982 - I ZR 30/80
Preisangaben - Immobilien - Preisangabenverordnung - Eigentumswohnung - …
Auszug aus OLG Köln, 07.05.2004 - 6 U 19/04
Andererseits liegt noch kein Angebot im Sinne des § 1 Abs. 1 Satz 1 PAngVO vor, wenn es für ein Geschäft noch weiterer Angaben und Verhandlungen bedarf (BGH GRUR 1982, 493, 494 "Sonnenring";… BGH GRUR 1994, 222, 223 "Flaschenpfand" und aus dem juristischen Schrifttum Völker, Preisangabenrecht, 2. Aufl. 2002, § 1 PAngVO Rdnr. 25).Insoweit bleibt der Senat bei seiner mit den Parteien bereits im Termin zur mündlichen Verhandlung vom 23.04.2004 ausführlich erörterten und diskutierten Auffassung, dass die maßgebenden Gedanken, die den Bundesgerichtshof in seiner Entscheidung "Sonnenring" vom 04.03.1982 (WRP 1982, 411 ff. = NJW 1982, 1877 f. = MDR 1982, 823 f. = GRUR 1982, 493 ff.) dazu bewogen haben, Angaben zur Höhe der monatlichen Belastung in einer Werbeanzeige für Eigentumswohnungen als zur Angabe des Endpreises zwingende Preisangaben einzustufen, auch im Streitfall einschlägig sind.
Andererseits liegt noch kein Angebot im Sinne des § 1 Abs. 1 Satz 1 PAngVO vor, wenn es für ein Geschäft noch weiterer Angaben und Verhandlungen bedarf (BGH GRUR 1982, 493, 494 "Sonnenring";… BGH GRUR 1994, 222, 223 "Flaschenpfand" und aus dem juristischen Schrifttum Völker, Preisangabenrecht, 2. Aufl. 2002, § 1 PAngVO Rdnr. 25).
Insoweit bleibt der Senat bei seiner mit den Parteien bereits im Termin zur mündlichen Verhandlung vom 23.04.2004 ausführlich erörterten und diskutierten Auffassung, dass die maßgebenden Gedanken, die den Bundesgerichtshof in seiner Entscheidung "Sonnenring" vom 04.03.1982 (WRP 1982, 411 ff. = NJW 1982, 1877 f. = MDR 1982, 823 f. = GRUR 1982, 493 ff.) dazu bewogen haben, Angaben zur Höhe der monatlichen Belastung in einer Werbeanzeige für Eigentumswohnungen als zur Angabe des Endpreises zwingende Preisangaben einzustufen, auch im Streitfall einschlägig sind.
- BGH, 16.01.1980 - I ZR 25/78
Auszug aus OLG Köln, 07.05.2004 - 6 U 19/04
Denn nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. etwa BGH GRUR 1980, 304, 306 "Effektiver Jahreszins") ist der Begriff des Anbietens einerseits zwar weit zu verstehen.Denn nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. etwa BGH GRUR 1980, 304, 306 "Effektiver Jahreszins") ist der Begriff des Anbietens einerseits zwar weit zu verstehen.
- BGH, 14.10.1993 - I ZR 218/91
Flaschenpfand - Vorsprung durch Rechtsbruch; Endpreis
Auszug aus OLG Köln, 07.05.2004 - 6 U 19/04
Andererseits liegt noch kein Angebot im Sinne des § 1 Abs. 1 Satz 1 PAngVO vor, wenn es für ein Geschäft noch weiterer Angaben und Verhandlungen bedarf (BGH GRUR 1982, 493, 494 "Sonnenring"; BGH GRUR 1994, 222, 223 "Flaschenpfand" und aus dem juristischen Schrifttum Völker, Preisangabenrecht, 2. Aufl. 2002, § 1 PAngVO Rdnr. 25).Andererseits liegt noch kein Angebot im Sinne des § 1 Abs. 1 Satz 1 PAngVO vor, wenn es für ein Geschäft noch weiterer Angaben und Verhandlungen bedarf (BGH GRUR 1982, 493, 494 "Sonnenring"; BGH GRUR 1994, 222, 223 "Flaschenpfand" und aus dem juristischen Schrifttum Völker, Preisangabenrecht, 2. Aufl. 2002, § 1 PAngVO Rdnr. 25).
- BGH, 23.06.1983 - I ZR 109/81
Sie sparen 4000,- DM
Auszug aus OLG Köln, 07.05.2004 - 6 U 19/04
Da die Ankündigung ihrem Inhalt nach so konkret gefasst sein muss, dass sie den Abschluss des Geschäfts auch aus Kundensicht ohne weiteres zulässt (…Völker, a.a.O. m.w.N.), sind in der Regel allgemein gehaltene Kfz-Anzeigen kein Angebot, da zahlreiche für den Kaufentschluss wesentliche Faktoren meist unerwähnt bleiben (vgl. u.a. BGH GRUR 1983, 658, 660 "Hersteller-Preisempfehlung in Kfz- Händlerwerbung" und BGH GRUR 1983, 661, 662 f. "Sie sparen 4.000,-- DM").Da die Ankündigung ihrem Inhalt nach so konkret gefasst sein muss, dass sie den Abschluss des Geschäfts auch aus Kundensicht ohne weiteres zulässt (…Völker, a.a.O. m.w.N.), sind in der Regel allgemein gehaltene Kfz-Anzeigen kein Angebot, da zahlreiche für den Kaufentschluss wesentliche Faktoren meist unerwähnt bleiben (vgl. u.a. BGH GRUR 1983, 658, 660 "Hersteller-Preisempfehlung in Kfz- Händlerwerbung" und BGH GRUR 1983, 661, 662 f. "Sie sparen 4.000,-- DM").
- BGH, 23.06.1983 - I ZR 75/81
Hersteller-Preisempfehlung in Kfz-Händlerwerbung
Auszug aus OLG Köln, 07.05.2004 - 6 U 19/04
Da die Ankündigung ihrem Inhalt nach so konkret gefasst sein muss, dass sie den Abschluss des Geschäfts auch aus Kundensicht ohne weiteres zulässt (…Völker, a.a.O. m.w.N.), sind in der Regel allgemein gehaltene Kfz-Anzeigen kein Angebot, da zahlreiche für den Kaufentschluss wesentliche Faktoren meist unerwähnt bleiben (vgl. u.a. BGH GRUR 1983, 658, 660 "Hersteller-Preisempfehlung in Kfz- Händlerwerbung" und BGH GRUR 1983, 661, 662 f. "Sie sparen 4.000,-- DM").Da die Ankündigung ihrem Inhalt nach so konkret gefasst sein muss, dass sie den Abschluss des Geschäfts auch aus Kundensicht ohne weiteres zulässt (…Völker, a.a.O. m.w.N.), sind in der Regel allgemein gehaltene Kfz-Anzeigen kein Angebot, da zahlreiche für den Kaufentschluss wesentliche Faktoren meist unerwähnt bleiben (vgl. u.a. BGH GRUR 1983, 658, 660 "Hersteller-Preisempfehlung in Kfz- Händlerwerbung" und BGH GRUR 1983, 661, 662 f. "Sie sparen 4.000,-- DM").
- BGH, 22.10.1992 - I ZR 284/90
Teilzahlungspreis II - Irreführung/Preisgestaltung; Endpreis
Auszug aus OLG Köln, 07.05.2004 - 6 U 19/04
Die Entscheidungen des Bundesgerichtshofs "Teilzahlungspreis 1, 11 und III" (WRP 1992, 696 f., WRP 1993, 108 f. und WRP 1994, 179 ff.) sind entgegen der insbesondere im Verhandlungstermin von der Antragsgegnerin nachhaltig vertretenen Auffassung im Streitfall nicht einschlägig.Die Entscheidungen des Bundesgerichtshofs "Teilzahlungspreis 1, 11 und III" (WRP 1992, 696 f., WRP 1993, 108 f. und WRP 1994, 179 ff.) sind entgegen der insbesondere im Verhandlungstermin von der Antragsgegnerin nachhaltig vertretenen Auffassung im Streitfall nicht einschlägig.
- BGH, 04.11.1993 - I ZR 320/91
Teilzahlungspreis III - Endpreis
Auszug aus OLG Köln, 07.05.2004 - 6 U 19/04
Die Entscheidungen des Bundesgerichtshofs "Teilzahlungspreis 1, 11 und III" (WRP 1992, 696 f., WRP 1993, 108 f. und WRP 1994, 179 ff.) sind entgegen der insbesondere im Verhandlungstermin von der Antragsgegnerin nachhaltig vertretenen Auffassung im Streitfall nicht einschlägig.Die Entscheidungen des Bundesgerichtshofs "Teilzahlungspreis 1, 11 und III" (WRP 1992, 696 f., WRP 1993, 108 f. und WRP 1994, 179 ff.) sind entgegen der insbesondere im Verhandlungstermin von der Antragsgegnerin nachhaltig vertretenen Auffassung im Streitfall nicht einschlägig.
- BGH, 11.06.1992 - I ZR 161/90
Teilzahlungspreis - Endpreis
Auszug aus OLG Köln, 07.05.2004 - 6 U 19/04
Die Entscheidungen des Bundesgerichtshofs "Teilzahlungspreis 1, 11 und III" (WRP 1992, 696 f., WRP 1993, 108 f. und WRP 1994, 179 ff.) sind entgegen der insbesondere im Verhandlungstermin von der Antragsgegnerin nachhaltig vertretenen Auffassung im Streitfall nicht einschlägig.Die Entscheidungen des Bundesgerichtshofs "Teilzahlungspreis 1, 11 und III" (WRP 1992, 696 f., WRP 1993, 108 f. und WRP 1994, 179 ff.) sind entgegen der insbesondere im Verhandlungstermin von der Antragsgegnerin nachhaltig vertretenen Auffassung im Streitfall nicht einschlägig.
- BGH, 03.07.2003 - I ZR 211/01
Telefonischer Auskunftdienst
Auszug aus OLG Köln, 07.05.2004 - 6 U 19/04
Da es Zweck der Preisangabenverordnung ist, durch eine sachlich zutreffende und vollständige Verbraucherinformation Preiswahrheit und Preisklarheit zu gewährleisten und durch optimale Preisvergleichsmöglichkeiten die Stellung der Verbraucher gegenüber Handel und Gewerbe zu stärken und den Wettbewerb zu fördern, weisen ihre Bestimmungen Wettbewerbsbezug auf, weshalb Verstöße gegen sie zugleich den Tatbestand des § 1 UWG erfüllen (BGH, Urteil vom 03.07.2003, NJW 2003, 3343, 3344 = BGHZ 155, 301 ff. = WRP 2003, 1347 ff. = GRUR 2003, 971 ff. = MMR 2003, 783 f. "Telefonischer Auskunftsdienst" (wtrp)).Da es Zweck der Preisangabenverordnung ist, durch eine sachlich zutreffende und vollständige Verbraucherinformation Preiswahrheit und Preisklarheit zu gewährleisten und durch optimale Preisvergleichsmöglichkeiten die Stellung der Verbraucher gegenüber Handel und Gewerbe zu stärken und den Wettbewerb zu fördern, weisen ihre Bestimmungen Wettbewerbsbezug auf, weshalb Verstöße gegen sie zugleich den Tatbestand des § 1 UWG erfüllen (BGH, Urteil vom 03.07.2003, NJW 2003, 3343, 3344 = BGHZ 155, 301 ff. = WRP 2003, 1347 ff. = GRUR 2003, 971 ff. = MMR 2003, 783 f. "Telefonischer Auskunftsdienst" (wtrp)).
- BGH, 26.02.2009 - I ZR 163/06
Dr. Clauder's Hufpflege
Allerdings muss zwischen dem Anbieten von Waren gegenüber Letztverbrauchern (§ 1 Abs. 1 Satz 1 Fall 1 PAngV und - im Blick auf das im Streitfall in Rede stehende Erfordernis der Angabe des Grundpreises - § 2 Abs. 1 Satz 1 PAngV) und dem Werben dafür (§ 1 Abs. 1 Satz 1 Fall 2, § 2 Abs. 1 Satz 2 PAngV) schon deshalb unterschieden werden, weil das Werben im Gegensatz zum Anbieten nur dann den Vorschriften der Preisangabenverordnung unterliegt, wenn es unter Angabe von Preisen erfolgt (vgl. BGHZ 155, 301, 304 - Telefonischer Auskunftsdienst;… BGH, Urt. v. 9.6.2004 - I ZR 187/02, GRUR 2004, 960, 961 = WRP 2004, 1359 - 500 DM-Gutschein für Autokauf; OLG Köln OLG-Rep 2004, 374; OLG Stuttgart MMR 2008, 754;… Köhler in Hefermehl/Köhler/Bornkamm, UWG, 27. Aufl., § 1 PAngV Rdn. 8, jeweils m.w.N.). - OLG Köln, 09.03.2005 - 6 U 219/04
Anspruch auf Unterlassung der Bewerbung eines finanzierten Kaufs unter Angabe …
Das Landgericht hat die Beklagte antragsgemäß zur Unterlassung verurteilt und sich zur Begründung auf das im vorauslaufenden einstweiligen Verfügungsverfahren 6 U 19/04 OLG Köln ergangene Urteil des Senats vom 07.05.2004 (veröffentlicht in MD 2004, 791 f. und OLGR 2004, 374 f.) bezogen.
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