Rechtsprechung
| RG, 07.06.1909 - Rep. I. 329/08 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- RGZ 71, 212
Wird zitiert von ... (15)
- BGH, 10.07.2024 - VIII ZR 184/23
Aufrechnung mit verjährten Schadensersatzforderungen wegen Beschädigung der …
Der Anspruch auf Geldersatz - als besondere Ausprägung des einheitlichen Schadensersatzanspruchs auf Vermögensausgleich (vgl. BGH, Urteile vom 9. Dezember 2016 - V ZR 124/16, NJW-RR 2017, 527 Rn. 30; vom 26. Februar 1991 - XI ZR 331/89, WM 1991, 1002 unter II 2 a; vom 8. Februar 1952 - V ZR 122/50, BGHZ 5, 105, 109; RGZ 126, 401, 403; 71, 212, 214; Staudinger/Höpfner, BGB, Neubearb. - BGH, 24.03.1959 - VI ZR 90/58
Berücksichtigung eines Abzugs neu für alt
Auch der Anspruch auf Goldentschädigung ist ein Anspruch auf Herstellung, nur nicht in der Form der unmittelbaren Leistung des Schuldners, sondern in der Form einer durch eine Geldzahlung des Schuldners vermittelten Selbstbefriedigung des Gläubigers (RGZ 71, 212, 214). - BGH, 26.05.1970 - VI ZR 168/68
Erforderlichkeitsmaßstab für die Ersatzfähigkeit der Instandsetzungskosten bei …
- BGH, 13.05.1975 - VI ZR 85/74
Grundsatz der Naturalrestitution - Anspruch des Gläubigers auf Geldentschädigung …
Da auch der Geldanspruch nach § 249 S. 2 BGB seinem Wesen nach nur ein modifizierter Herstellungsanspruch ist, ist auch er unter den Voraussetzungen des § 251 Abs. 2 BGB begrenzt (so schon RGZ 71, 212, 214; BGHZ 63, 295, 297 m. w. Nachw. ). - BGH, 03.12.1974 - VI ZR 1/74
Ersatzpflicht der kosmetischen Beseitigung einer Unfallnarbe; Begrenzung des …
Zutreffend würdigt das Berufungsgericht § 251 Abs. 2 BGB als Ausdruck eines auch im Rahmen von § 249 Satz 2 BGB geltenden allgemeinen Grundsatzes des Schadensrechts, der auch in einem Fall wie dem vorliegenden die Haftung des Ersatzpflichtigen nach oben begrenzt (vgl. dazu RGZ 71, 212, 215; BGH Senatsurt. v. 17. November 1961 - VI ZR 66/61 = VersR 1962, 137;… v. 20. Juni 1972 - VI ZR 61/71 a.a.O.). - BGH, 02.10.1981 - V ZR 147/80
Aushubarbeiten für Tiefgarage - §§ 823 Abs. 2, 909, 249 Abs. 2 Satz 1 BGB, …
aa) Der Zahlungsanspruch nach § 249 S. 2 BGB ist nur eine besondere Form des Herstellungsanspruchs gem. § 249 S. 1 BGB (RGZ 71, 212 (214); 126, 401 (403); BGHZ 5, 105 (109) = NJW 1952, 619; BGHZ 30, 29 (30) = NJW 1959, 1078 und daher nach der Konzeption des Gesetzes von der Möglichkeit einer Wiederherstellung der beschädigten Sache abhängig (RG, HRR 1933 Nr. 1405; JW 1937, 3223 (3224); für den Regelfall wohl ebenso BGH, LM § 251 BGB Nr. 11 = MDR 1965, 456 - im entscheidenden Punkt dort nicht abgedruckt; Bötticher, VersR 1966, 305 f.;… Staudinger-Medicus, BGB, 12. Aufl., § 249 Rdnrn. 214, 219 ff. m. w. Nachw.; Schiemann, Argumente und Prinzipien bei der Fortbildung des SchadensR, S. 205 ff., 214 f.;… RGRK, 12. Aufl., § 249 Rdnr. 14). - BGH, 26.10.1972 - VII ZR 181/71
Unverhältnismäßigkeit der Aufwendungen für die Mängelbeseitigung
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - OLG Frankfurt, 05.02.2014 - 13 U 2/12
Schadenersatz für rechtswidrige Fällung eines Baumes
Da auch der Geldanspruch nach § 249 Satz 2 BGB seinem Wesen nach ebenfalls nur ein modifizierter Herstellungsanspruch sei, sei auch er unter den Voraussetzungen des § 251 Abs. 2 BGB begrenzt (vgl. so schon RGZ 71, 212, 214; BGHZ 63, 295, 297 m. w. N.).Auch bei dem Geldanspruch nach § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB handelt es sich seinem Wesen nach um einen - lediglich modifizierten - (Wieder-)Herstellungsanspruch, der ebenfalls unter den Voraussetzungen des § 251 Abs. 2 BGB begrenzt ist (vgl. BGH in NJW 1975, 2061 - 2063; so schon RGZ 71, 212, 214; BGHZ 63, 295, 297).
- BGH, 13.12.1951 - III ZR 83/51
Schadensminderungspflicht der Witwe des Getöteten
Von dieser gefestigten Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 52, 349 [351]; 71, 212 [216]; 100, 42 [44]; 105, 115 [119]) abzuweichen, besteht kein Anlass. - BGH, 21.01.1965 - II ZR 49/63
Kollision mehrerer Schiffe auf dem Rhein - Regulierung des Schadens auf der …
Dieser Schaden würde nicht nur in dem gegenständlichen Minderwert liegen, den das Schiff durch den Unfall erlitten hat, sondern auch in dem Verlust, der, Gebrauchsvorteile, die das Schiff ohne den Unfall noch einige Jahre der Klägerin gewährt hätte (RGZ 71, 212, 216; 171, 292, 294).Das Reichsgericht (HRR 1933 Nr. 1405; JW 1937 S. 3223, 3224) hat die Auffassung vertreten, die in § 249 S. 2 BGB getroffene Regelung lasse die Natur des Anspruchs als eines Herstellungsanspruchs unberührt und gebe ihm lediglich eine andere Form (vgl. hierzu auch RGZ 71, 212, 214, BGHZ 30, 29, 30) [BGH 24.03.1959 - VI ZR 90/58].
- BGH, 17.11.1961 - VI ZR 66/61
- BGH, 13.07.1959 - II ZR 45/58
Rechtsmittel
- LG Fulda, 25.01.2012 - 3 O 940/10
- BGH, 10.02.1960 - IV ZR 159/59
Rechtsmittel
- BGH, 29.11.1962 - VII ZR 205/61
Rechtsmittel
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