Rechtsprechung
| BGH, 17.02.1988 - IVa ZR 277/86 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Verursachung eines tödlichen Sturzes eines Versicherten durch einen Schlaganfall - Zusammenhang einer intercerebralen Massenblutung mit einer traumatisch ausgelösten Schädel-Hirnverletzung - Zusammentreffen einer intercerebralen Massenblutung mit einer traumatisch ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW-RR 1988, 789
- r+s 1988, 151
Wird zitiert von ... (44) Zitiert selbst (6)
- BGH, 04.10.1983 - VI ZR 98/82
Glatteisunfall nach Ende der Streupflicht - § 286 ZPO, (hier kein) …
Auszug aus BGH, 17.02.1988 - IVa ZR 277/86
Die Frage, ob ein Anscheinsbeweis eingreift, unterliegt der Prüfung durch das Revisionsgericht (BGH, Urteil vom 4.10.1983 - VI ZR 98/82 - VersR 1984, 40, 41 …und vom 2.12.1986 - VI ZR 252/85 - BGHR ZPO § 286 Anscheinsbeweis 1 - Schutzgesetz).Es muß sich also um ein Geschehen gehandelt haben, bei dem die Regeln des Lebens und die Erfahrung des Üblichen und Gewöhnlichen dem Richter die Überzeugung (§ 286 ZPO) vermitteln, daß auch in dem von ihm zu entscheidenden Fall der Ursachenverlauf so gewesen ist, wie in den vergleichbaren Fällen (vgl. zuletzt Weber, NJW 1986, 2667, 2670 unter Hinweis auf BGH, Urteil vom 4.10.1983 - VI ZR 98/82 - VersR 1984, 40, 41).
- BGH, 02.12.1986 - VI ZR 252/85
Haftung des Herstellers mangelhaften Fertigpreßfutters - Anforderungen an einen …
Auszug aus BGH, 17.02.1988 - IVa ZR 277/86
Die Frage, ob ein Anscheinsbeweis eingreift, unterliegt der Prüfung durch das Revisionsgericht (BGH, Urteil vom 4.10.1983 - VI ZR 98/82 - VersR 1984, 40, 41 und vom 2.12.1986 - VI ZR 252/85 - BGHR ZPO § 286 Anscheinsbeweis 1 - Schutzgesetz).Er setzt jedoch voraus, daß ein Tatbestand feststeht, bei dem der behauptete ursächliche Zusammenhang oder das behauptete Verschulden typischerweise gegeben ist, beruht also auf der Auswertung von Wahrscheinlichkeiten, die aufgrund der Lebenserfahrung anzunehmen sind (BGH, Urteil vom 28.4.1966 - III ZR 197/64 - LM ZPO § 286 (C) Nr. 54 = NJW 1966, 1263 = MDR 1966, 663; Urteil vom 2.12.1986, aaO; Senatsurteil vom 18.3.1987 - IVa ZR 205/85 - VersR 1987, 503 = NJW 1987, 1944).
- BGH, 28.04.1966 - III ZR 197/64
Ausübung öffentlicher Gewalt durch einen Soldaten bei Führen eines …
Auszug aus BGH, 17.02.1988 - IVa ZR 277/86
Er setzt jedoch voraus, daß ein Tatbestand feststeht, bei dem der behauptete ursächliche Zusammenhang oder das behauptete Verschulden typischerweise gegeben ist, beruht also auf der Auswertung von Wahrscheinlichkeiten, die aufgrund der Lebenserfahrung anzunehmen sind (BGH, Urteil vom 28.4.1966 - III ZR 197/64 - LM ZPO § 286 (C) Nr. 54 = NJW 1966, 1263 = MDR 1966, 663;… Urteil vom 2.12.1986, aaO; Senatsurteil vom 18.3.1987 - IVa ZR 205/85 - VersR 1987, 503 = NJW 1987, 1944).Daß die eine Möglichkeit wahrscheinlicher ist als die andere, genügt noch nicht, um den Anscheinsbeweis anzuwenden (BGH, Urteil vom 28.4.1966 a.a.O. m.w.N.).
- BGH, 28.04.1987 - VI ZR 66/86
Zulässigkeit des Vertrauens auf Verhalten eines nachfolgenden Fahrers
Auszug aus BGH, 17.02.1988 - IVa ZR 277/86
Die Frage, ob ein Anscheinsbeweis eingreift, unterliegt der Prüfung durch das Revisionsgericht (BGH, Urteil vom 4.10.1983 - VI ZR 98/82 - VersR 1984, 40, 41 und vom 2.12.1986 - VI ZR 252/85 - BGHR ZPO § 286 Anscheinsbeweis 1 - Schutzgesetz). - BGH, 18.03.1987 - IVa ZR 205/85
Anscheinsbeweis für Freitod
Auszug aus BGH, 17.02.1988 - IVa ZR 277/86
Er setzt jedoch voraus, daß ein Tatbestand feststeht, bei dem der behauptete ursächliche Zusammenhang oder das behauptete Verschulden typischerweise gegeben ist, beruht also auf der Auswertung von Wahrscheinlichkeiten, die aufgrund der Lebenserfahrung anzunehmen sind (BGH, Urteil vom 28.4.1966 - III ZR 197/64 - LM ZPO § 286 (C) Nr. 54 = NJW 1966, 1263 = MDR 1966, 663;… Urteil vom 2.12.1986, aaO; Senatsurteil vom 18.3.1987 - IVa ZR 205/85 - VersR 1987, 503 = NJW 1987, 1944). - BGH, 10.02.1982 - IVa ZR 194/80
Berücksichtigung von Trunkenheit bei Unfällen außerhalb der Teilnahme am …
Auszug aus BGH, 17.02.1988 - IVa ZR 277/86
Dabei wird es zu beachten haben, daß bei Unfällen, die sich außerhalb der Teilnahme am allgemeinen Straßenverkehr ereignen, bei der Prüfung der Frage, ob eine alkoholbedingte Bewußtseinsstörung vorlag, nach einer fallbezogenen Betrachtungsweise zu entscheiden ist, ob die Aufnahme- und Reaktionsfähigkeit des Versicherten so herabgesetzt war, daß er der jeweiligen Gefahrenlage nicht gewachsen war (Senatsurteil vom 10.2.1982 - IVa ZR 194/80 - VersR 1982, 463).
- BGH, 26.01.2016 - XI ZR 91/14
Zu Beweisgrundsätzen bei streitigen Zahlungsaufträgen im Online-Banking
Rn. 31 a) Die Frage, ob im Einzelfall die Grundsätze eines Anscheinsbeweises anzuwenden sind, unterliegt der Prüfung durch das Revisionsgericht (BGH, Urteile vom 5. Februar 1987 - I ZR 210/84, BGHZ 100, 31, 33, vom 17. Februar 1988 - IVa ZR 277/86, NJW-RR 1988, 789, 790, vom 6. März 1991 - IV ZR 82/90, VersR 1991, 460, vom 23. Januar 1997 - I ZR 29/94, WM 1997, 1493, 1496 und vom 5. Oktober 2004 - XI ZR 210/03, BGHZ 160, 308, 313). - BGH, 05.10.2004 - XI ZR 210/03
Zum Anscheinsbeweis für grob fahrlässigiges Verhalten des Karteninhabers bei …
aa) Die Frage, ob ein Anscheinsbeweis eingreift, unterliegt der Prüfung durch das Revisionsgericht (BGHZ 100, 31, 33; BGH, Urteil vom 17. Februar 1988 - IVa ZR 277/86, NJW-RR 1988, 789, 790).Dabei kommt es nicht darauf an, ob die eine oder andere Verursachungsmöglichkeit nach den Erfahrungen des täglichen Lebens die wahrscheinlichere ist (BGHZ 24, 308, 313; BGH, Urteil vom 17. Februar 1988 - IVa ZR 277/86, NJW-RR 1988, 789, 790 m.w.Nachw.).
Dieser setzt lediglich voraus, daß ein Sachverhalt feststeht, bei dem der behauptete ursächliche Zusammenhang typischerweise gegeben ist, beruht also auf der Auswertung von Wahrscheinlichkeiten, die aufgrund der Lebenserfahrung anzunehmen sind und die dem Richter hiernach die Überzeugung (§ 286 ZPO) vermitteln, daß auch in dem von ihm zu entscheidenden Fall der Ursachenverlauf so gewesen ist wie in den vergleichbaren Fällen (BGH, Urteil vom 17. Februar 1988 - IVa ZR 277/86, NJW-RR 1988, 789, 790).
- BGH, 13.02.1996 - VI ZR 126/95
Haftungsverteilung bei nicht nachgewiesenem Versagen des Grünpfeils für einen …
Selbst eine größere Wahrscheinlichkeit für die Unfalldarstellung der Klägerin, die das Berufungsgericht anzunehmen scheint, würde den Anscheinsbeweis allein nicht rechtfertigen (BGHZ 24, 309, 313; Senatsurteil vom 20. Juni 1978 - VI ZR 15/77 - VersR 1978, 945; BGH, Urt. vom 17. Februar 1988 - IVa ZR 277/86 - NJW-RR 1988, 789, 790), weil die Lebenserfahrung nicht zwingend auf den von der Klägerin geschilderten Unfallhergang hinweist.
- LG Berlin, 23.10.2003 - 57 S 4/03
Haftungsverteilung bei Beschädigung eines stehenden Fahrzeugs durch ein …
Typisch ist ein Vorgang, wenn er regelmäßig, üblich, gewöhnlich und häufig so abläuft (vgl. BGH NZV 1990, 386 (387); BGHZ 100, 214 (216); BGHZ 31, 351 (357); BGHZ 24, 308 (312), wenn es sich um einen häufig wiederkehrenden und nicht steuerbaren Geschehensablauf handelt, bei dem bestimmte Tatsachen erfahrungsgemäß mit anderen Tatsachen verknüpft sind (vgl. BGH, NJW-RR 1988, 789; BGHZ 100, 214). - LG Düsseldorf, 19.11.2015 - 14d O 4/14
Schadensersatz wegen Zahlung kartellbedingt überhöhter Preise bei der Regulierung …
Rn. 206 a) Grundlage des Anscheinsbeweises sind besonders zuverlässige Sätze der Lebenserfahrung, nach denen aus bestimmten Ursachen in aller Regel bestimmte Wirkungen hervorgehen und umgekehrt bestimmte Wirkungen auf bestimmte Ursachen rückschließen lassen (BGH Urteil vom 17.02.1988, IVa ZR 277/86, NJW-RR 1988, 789, 790; Urteil vom 19.01.2010, VI ZR 33/09, NJW 2010, 1072 f.). - BGH, 17.06.1997 - X ZR 119/94
Führung des Anscheinsbeweises
Die anzuwendenden Erfahrungssätze müssen deshalb geeignet sein, die volle Überzeugung des Gerichts von der Wahrheit einer Tatsachenbehauptung zu begründen (BGH, Urt. v. 17.02.1988 - IVa ZR 277/86, NJW-RR 1988, 789, 790; BGHZ 100, 31, 33 [BGH 05.02.1987 - I ZR 210/84] ;… MünchKomm./Grunsky, BGB, 2. Aufl., Vor § 249 Rdn. 139;… MünchKomm./Prütting, ZPO, § 286 Rdn. 51 f.;… Palandt/Heinrichs, BGB, 56. Aufl., Vorbem. Vor § 249 Rdn. 163;… Rosenberg/Schwab/Gottwald, aaO, 15. Aufl., § 115 III I.). - LG Nürnberg-Fürth, 13.08.2015 - 8 O 9261/14
Kfz, Zulassungsbescheinigung, Eintragung, Teil I, Anscheinsbeweis, …
Es genügt nicht die große Wahrscheinlichkeit des Vorliegens eines der möglichen Sachverhalte (BGH NJW-RR 88, 789, 790). - AG Berlin-Mitte, 09.05.2023 - 151 C 60/22
Haftung für das Umfallen eines auf dem Gehweg abgestellten E-Scooters
Erforderlich ist indes, dass die Typizität gerade so wahrscheinlich ist, dass sie die (volle) richterliche Überzeugung i.S.d. § 286 ZPO tragen kann (…vgl. etwa BGH, Urt. v. 107.06.1997 - X ZR 119/94, juris, Rn. 12); dass von mehreren alternativen Ursachen eine wahrscheinlicher ist, reicht für die Annahme eines Anscheinsbeweises nicht aus (BGH, Urt. V. 17.02.1988 - IV a ZR 277/86 = NJW-RR 88, 789). - OLG München, 08.02.2002 - 10 U 3448/99
Anforderungen an den Nachweis der Unfallbedingtheit einer psychischen …
Insofern kann von einem feststehenden Erfolg auf eine bestimmte Ursache geschlossen und diese als bewiesen angesehen werden: Der Anscheinsbeweis gilt jedoch nur für typische Geschehensabläufe, er ist dagegen ausgeschlossen, wenn individuell geprägte Geschehensabläufe zu beurteilen sind (…vgl. Palandt-Heinrichs, BGB , 60. Aufl., vor § 249 Rdn. 163 und 165) bzw. wenn von mehreren tatsächlichen Möglichkeiten eine lediglich die wahrscheinlichere ist (BGH, NJW-RR 1988, 789). - KG, 21.10.1999 - 12 U 8303/95
Verletzung der Halswirbelsäule bei geringer Geschwindigkeitsänderung
Mit Hilfe des Anscheinsbeweises kann bei typischen Geschehensabläufen aufgrund einer bestimmten Wirkung eine bestimmte Ursache oder aufgrund einer bestimmten Ursache eine bestimmte Folge als bewiesen angesehen werden; der Anscheinsbeweis setzt jedoch voraus, dass ein Tatbestand feststeht, bei dem die behauptete Ursache oder Folge typischerweise gegeben ist, beruht also auf einer Auswertung von Wahrscheinlichkeiten, die aufgrund der Lebenserfahrung anzunehmen sind (BGH VersR 1986, 343; NJW-RR 1988, 789, 799; VersR 1991, 195; NJW 1996, 1828 = MDR 1996, 794 = NZV 1996, 277). - OLG Frankfurt, 22.01.2026 - 14 U 88/24
Nachweis besonders gefährlicher und daher Verkehrssicherungspflicht begründenden …
- OLG Köln, 24.02.2005 - 8 U 61/04
Unterlassener Hinweis auf die Möglichkeit des Kirchenaustritts; Anwendbarkeit des …
- OLG Naumburg, 29.06.2018 - 12 U 105/17
Haftung bei Kfz-Unfall: Anscheinsbeweis bei Auffahrunfällen im Zusammenhang mit …
- KG, 29.04.1999 - 12 U 1297/98
Einfahren in die Autobahn
- BGH, 06.03.1991 - IV ZR 82/90
Voraussetzungen eines Beweises des ersten Anscheins; Wahrscheinlichkeit des …
- OLG Köln, 15.03.2005 - 8 U 61/04
Sorgfaltspflichten eines Steuerberaters; Pflicht zur Beratung über eine …
- OLG Brandenburg, 16.10.2003 - 12 U 78/03
Schulbusunfall: Zum Umfang des Ersatzes des materiellen und immateriellen …
- LAG Baden-Württemberg, 13.08.2013 - 8 Sa 5/13
Leistungsbeurteilung nach dem ERA-TV - Darlegungs- und Beweislast
- LAG Baden-Württemberg, 19.06.2013 - 2 Sa 2/13
Leistungsentgelt nach ERA-TV
- OLG Braunschweig, 18.11.2021 - 4 U 279/21
Darlegungs- und Beweislast für die Verbrauchereigenschaft bei …
- OLG Braunschweig, 18.11.2021 - 4 U 323/21
Wirksamkeit des Widerrufs einer auf den Abschluss eines Darlehensvertrages …
- OLG Saarbrücken, 16.03.2011 - 5 U 464/08
Unfallversicherung - Tod eines herzkranken Versicherungsnehmers nach Stromschlag
- OLG Saarbrücken, 16.05.2007 - 5 U 575/06
Keine Anwendung des Anscheinsbeweises für den Nachweis der Kausalität zwischen …
- OLG Köln, 17.04.1991 - 2 U 173/90
Schmerzensgeld für den Fahrgast einen Linienbusses aufgrund zu schnellen …
- KG, 11.10.1999 - 12 U 2814/98
Verkehrsunfall; Schadensersatz; Fahrbahnwechsel; Verkehrswidriges Verhalten; …
- BGH, 11.06.2013 - X ZR 38/12
Angriff eines Patents durch einen Strohmann nach Nichtangriffsvereinbarung
- OLG Brandenburg, 22.05.2003 - 12 U 2/03
Schadenersatz nach Schulbusunfall
- OLG Bamberg, 07.07.2015 - 5 U 19/15
Schadensersatz wegen nicht fachgerecht reparierten Fahrzeugs
- OLG Hamm, 03.03.2012 - 6 U 174/10
Haftungsverteilung bei Kollision zweier Fahrzeuge auf der Autobahn
- OLG Düsseldorf, 21.08.2001 - 4 U 54/01
Mitwirkungsanteil des Unfallversicherungsnehmers; Gewissheit eines …
- OLG Jena, 17.09.2014 - 2 U 281/14
Anscheinsbeweis; Zusammenstoß von Eisläufern
- LG Berlin, 20.12.2007 - 58 O 130/07
Haftungsverteilung bei Kollision eines Linksabbiegers mit einem Fahrzeug des …
- OLG Hamm, 08.12.1997 - 6 U 103/97
Haftungsverteilung bei Kollision im Zuge eines Spurwechsels auf der Autobahn
- OLG Saarbrücken, 10.09.2025 - 5 U 46/24
Nachweis eines bedingungsgemäßen Unfallereignisses durch die persönliche Anhörung …
- OLG Bamberg, 18.11.2024 - 3 U 65/24
Kein Dokumenttitel vorhanden
- LG Dortmund, 22.01.2009 - 2 O 255/06
Anforderungen an den Beweis der Ursächlichkeit zwischen Unfallereignis und …
- OLG Köln, 21.10.2019 - 1 U 66/19
- OLG Köln, 12.01.1994 - 27 U 104/92
Schadensersatz und Schmerzensgeld: Arzthaftung, Fehlerhafte Behandlung, Chirurgie
- LG Dortmund, 14.07.2010 - 2 O 71/08
Kausalität zwischen einem Unfall und einem Gesundheitsschaden i.R.e. Anspruchs …
- OLG Köln, 16.06.1995 - 20 U 6/95
Haftung auf Schadensersatz aus Verletzung der Verkehrsversicherungspflicht wegen …
- VG Mainz, 06.12.1999 - 7 K 2136/98
Beendigung der Rundfunkgebührenpflicht; Festsetzung der Rundfunkgebührenschuld …
- LG Dortmund, 12.02.2009 - 2 O 419/07
Kein Anspruch auf Invaliditätsleistung und Krankenhaustagegeld bei fehlender …
- LAG Hamm, 12.11.2002 - 6 Sa 463/02
Eigenmächtigte Pausen
- AG Frankfurt/Main, 03.06.2005 - 30 C 1293/05
Anspruch auf Lohnfortzahlung im Zusammenhang mit einem Straßenverkehrsunfall; …
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Rechtsprechung
| BGH, 24.02.1988 - IVa ZR 220/86 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Vereinbarung der Besonderen Bedingungen für die Unfallversicherung mit erhöhter progressiver Invaliditätsstaffel - Grad der unfallbedingten Invalidität als Ausgangspunkt für die Berechnung der Entschädigungsleistung
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Bemessung der unfallbedingten Invalidität in der Unfallversicherung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW-RR 1988, 729
- MDR 1988, 654
- VersR 1988, 461
- r+s 1988, 151
Wird zitiert von ... (11)
- BGH, 15.12.2010 - IV ZR 24/10
Private Unfallversicherung: Ermittlung des Invaliditätsgrads bei Vereinbarung …
Sie folgt den Grundsätzen des Senatsurteils vom 24. Februar 1988 (IVa ZR 220/86, VersR 1988, 461 unter 1 zu AUB 61), an denen festzuhalten ist; für die AUB 88 ergeben sich insoweit keine Besonderheiten (…vgl. auch Knappmann in Prölss/Martin, VVG 28. Aufl. § 8 AUB 94 Rdn. 3;… Nr. 3 AUB 2008 Rdn. 9;… Grimm, Unfallversicherung 4. Aufl. Nr. 3 AUB 99 Rdn. 6;… Mangen in Beckmann/Matusche-Beckmann, Versicherungsrechts-Handbuch 2. Aufl. § 47 Rdn. 197;… Rüffer in Rüffer/Halbach/Schimikowski, VVG Ziff. 2 AUB 2008 Rdn. 34).Die Beklagte hat in den Besonderen Bedingungen lediglich für Fälle, in denen die unfallbedingte Invalidität des Versicherten 25% übersteigt, die Anknüpfung an bewegliche, mit dem unfallbedingten Invaliditätsgrad progressiv steigende Versicherungssummen versprochen, nicht dagegen die Maßgeblichkeit anderer Invaliditätsgrade als der in den AUB vereinbarten (vgl. Senatsurteil vom 24. Februar 1988 aaO unter 2).
- BGH, 03.12.1997 - IV ZR 43/97
Zurechnung von Dauerfolgen eines Unfalls in der Unfallversicherung
Aus Abs. 1 und Abs. 4 dieser Bestimmung wird der durchschnittliche Versicherungsnehmer schließen, daß unfallfremde Krankheiten und Gebrechen sowie eine Vorinvalidität grundsätzlich zu seinen Lasten gehen, nämlich zu einer Kürzung des Anspruchs oder einem Abzug von der Gesamtinvalidität führen (vgl. Senatsurteile vom 19. April 1972 - IV ZR 50/71 - VersR 1972, 582 unter I 2; vom 24. Februar 1988 - IVa ZR 220/86 - VersR 1988, 461 unter 2; vom 7. Juni 1989 - IVa ZR 137/88 - VersR 1989, 902 f.). - OLG Saarbrücken, 20.11.2020 - 5 U 106/19
1. Zum Nachweis eines unfallbedingten Dauerschadens - hier: Beschwerden nach …
Denn eine etwa gegebene - über Unfallfolgen hinausgehende - Gesamtinvalidität ist danach nur ein notwendiges Glied in der Kette der Schritte, die hin zur Feststellung einer unfallbedingten, d.h. versicherten und bedingungsgemäß zu entschädigenden Invalidität führen (so schon BGH, Urteil vom 24. Februar 1988 - IVa ZR 220/86, VersR 1988, 461).
- OLG Saarbrücken, 16.12.2020 - 5 U 39/20
1. Der erforderliche Nachweis eines Unfallereignisses ist nicht geführt, wenn …
Dabei ist, wie das Landgericht richtig ausführt, eine Mitursächlichkeit ausreichend (…Jacob, in: BeckOK-VVG 7. Ed. 15.3.2020, § 178 Rn. 82;… Grimm/Kloth, a.a.O., Ziff. 2. Rn. 160;… allgemein Knappmann, in: Prölss/Martin, a.a.O., § 178 Rn. 18;… Rüffer, in: Hk-VVG 4. Aufl., § 178 Rn. 18; ferner Senat, Urteil vom 29. Oktober 2003 - 5 U 265/03-30, VersR 2004, 1544); dies folgt nicht zuletzt aus der Tatsache, dass in der - von der Beklagten vorliegend auch hilfsweise eingewandten - Ziff. 5 AUB bei der Mitwirkung von Krankheiten oder Gebrechen, also unfallfremden Faktoren, kein Ausschluss, sondern nur eine Anspruchsminderung entsprechend dem Mitwirkungsanteil der Vorschädigung vorgesehen ist (vgl. BGH, Urteil vom 19. Oktober 2016 - IV ZR 521/14, VersR 2016, 1492; Urteil vom 24. Februar 1988 - IVa ZR 220/86, VersR 1988, 461; Senat, Urteil vom 2. Oktober 2019 - 5 U 97/18, VersR 2020, 285;… Rüffer, in: Hk-VVG a.a.O., § 178 Rn. 18). - OLG Karlsruhe, 29.08.2002 - 19 U 142/01
Invaliditätsentschädigung durch die Unfallversicherung: Herabsetzung bei …
Der BGH hat hinsichtlich der Bedeutung der progressiv steigenden Versicherungssumme ausgeführt, dass eine etwa gegebene - über Unfallfolgen hinausgehende - Gesamtinvalidität nur ein notwendiges Glied in der Kette der Schritte sei, die hin zur Festlegung einer unfallbedingten, d.h. versicherten und bedingungsgemäß zu entschädigenden Invalidität führen (NJW-RR 1988, 729). - OLG Köln, 22.08.2001 - 5 U 52/01
Auswirkung einer Vorinvalidität des Versicherten auf die Berechnung der …
Die vom Landgericht zitierte Entscheidung des Bundesgerichtshofs (VersR 1988, 461) sei nicht einschlägig.Rn. 28 Das entspricht auch der Auffassung des Bundsgerichtshofs (VersR 1988, 461).
- OLG Brandenburg, 16.12.2009 - 3 U 70/09
Private Unfallversicherung: Vertragsgemäße Berechnung der Invaliditätsleistung …
Rn. 67 Der BGH hat in seiner Entscheidung vom 24.02.1998 (VersR 1988, 461) die AUB 61 in der Kombination mit einer progressiven Invaliditätsstaffel beurteilt, bei deren Anwendung eine unstreitige "anlagebedingte Vorschädigung" der Hüfte des Versicherungsnehmers Berücksichtigung verlangte. - OLG München, 19.02.2008 - 25 U 5743/06 Da das Landgericht - wie ausgeführt - zu Recht nicht von einer Vorinvalidität, sondern lediglich von einer Mitwirkung der Arthrose an der Folge des Unfalls ausgegangen ist, war der Grad der unfallbedingten Invalidität nicht nach den in dem Urteil des BGH NJW-RR 1988, 729 [BGH 24.02.1988 - IVa ZR 220/86] aufgestellten Grundsätzen zu berechnen, sondern nach § 7 I (2) AUB mit der Erweiterung der besonderen Bedingungen U 48 i.V.m. § 8 AUB 88. Dies führte dazu, dass dem Kläger weitere 5 644, 68 EUR nebst Zinsen zuzusprechen waren.
- OLG Saarbrücken, 04.02.2026 - 5 U 62/24
Bemessung des Grads der unfallbedingten Invalidität bei einem Dauerschaden
Denn eine etwa gegebene - über Unfallfolgen hinausgehende - Gesamtinvalidität ist nur ein notwendiges Glied in der Kette der Schritte, die hin zur Feststellung einer unfallbedingten, d.h. versicherten und bedingungsgemäß zu entschädigenden Invalidität führen (so schon BGH, Urteil vom 24. Februar 1988 - IVa ZR 220/86, VersR 1988, 461). - LG Köln, 23.04.2021 - 12 O 119/20 Vielmehr ist im Bereich der privaten Unfallversicherung grundsätzlich jeder Unfall mit seinen konkreten Folgen getrennt zur Beurteilung abzurechnen (OLG Köln, Urteil vom 23.02.1989, - 5 U 97/88 -, juris, mit Verweis auf OLG Köln, Urteil vom 26.06.1986 - 5 U 18/86 - r + s 1987, S.145, und Urteil des BGH vom 24.02.1988 - IVa ZR 220/86 - VersR 1988, S.461 ff., KG Berlin, Beschluss vom 09.05.2006, - 6 U 23/06 -, juris Rz 3, 0LG Frankfurt, Urteil vom 02.05.2001, - 7 U 85/00 -, juris Rz 16).
- OLG Saarbrücken, 03.12.1997 - 5 U 646/97
Berechnung der Invaliditätsentschädigung bei mitwirkenden Krankheiten
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Rechtsprechung
| OLG Stuttgart, 10.07.1987 - 2 U 307/86 |
Volltextveröffentlichung
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Zeitweilig arbeitsunfähiger Angestellter; Ersatzanspruch des Arbeitgebers; Urlaubsentgelt; Arbeitsunfähigkeit; Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit; Verkehrsunfall
Papierfundstellen
- NJW-RR 1988, 151
- VersR 1988, 1295
- r+s 1988, 151
Wird zitiert von ...
- BGH, 07.05.1996 - VI ZR 102/95
Umfang des Schadensersatzes bei unfallbedingter Arbeitsunfähigkeit
27 In dieser Weise hat der Senat schon bei der Berechnung des anteiligen Urlaubsentgelts den Gesamtjahresverdienst auf die Jahrestage unter Abzug der Urlaubstage umgelegt (…Urt. v. 4. Juli 1972 - VI ZR 114/71 - BGHZ 59, 109, 115; 59, 154, 158; ebenso OLG Stuttgart NJW-RR 1988, 151; Riedmaier VersR 1978, 110, 116;… Wussow/Küppersbusch aaO Rdn. 64).
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